Unser Gesundheitssystem ist krank: Haben wir schon eine Zwei-Klassen-Medizin? – Aktuelle Stunde
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Überfüllte Spitalsambulanzen, monatelange Wartezeiten auf dringend notwendige Operationen und ein chronischer Mangel an Kassenärzten: Das österreichische Gesundheitssystem, einst weltweites Aushängeschild und Stolz unserer Heimat, steht vor einer Zerreißprobe! Immer mehr Ärzte flüchten vor überbordender Bürokratie und unattraktiven Rahmenbedingungen aus dem Kassensystem in Wahlarztordinationen. Für die Bürger bedeutet das: Wer es sich leisten kann, zahlt privat und bekommt rasch Hilfe – wer auf die E-Card angewiesen ist, muss oft monatelang auf Diagnose- und Behandlungstermine warten. Während das Pflegepersonal und die Mediziner in den Spitälern tagtäglich an der Belastungsgrenze arbeiten, schauen die Verantwortlichen seit Jahren tatenlos zu.
Für die FPÖ ist dieser Zustand untragbar: Die fleißigen österreichischen Steuer- und Beitragszahler, die das System über Jahrzehnte aufgebaut und finanziert haben, dürfen nicht zu Bittstellern zweiter Klasse degradiert werden! Es kann nicht sein, dass Milliarden für ideologische Prestigeprojekte und weltfremde Fehlentwicklungen vorhanden sind, während bei der Grundversorgung der eigenen Bevölkerung gespart wird. Für die Freiheitlichen steht fest: Das Recht auf beste medizinische Versorgung darf keine Frage des Geldbörsels sein! Es braucht sofortige Strukturreformen, echte Anreize für junge Kassen- und Landärzte, faire Bedingungen für unser medizinisches Personal sowie einen rigorosen Stopp der unkontrollierten Belastung unseres Sozial- und Gesundheitssystems.
In dieser Ausgabe der „Aktuellen Stunde“ widmen wir uns daher unserem brennenden Tagesthema und stellen die entscheidende Frage: Haben wir schon eine Zwei-Klassen-Medizin – und wie retten wir die wohnortnahe Versorgung für alle Österreicher? Gemeinsam mit unseren Experten und Vertretern der FPÖ durchleuchten wir die Ursachen des Spitalskollapses, die Fehlentwicklungen in der Gesundheitspolitik und präsentieren konkrete Lösungen für eine patientennahe Medizin ohne Wartezeiten.
Die Aktuelle Stunde auf Austria Föst. Eine schöne Mittagsstunde wünscht Andreas Reismann. Unser heutiges Tagesthema lautet, unser Gesundheitssystem kränkelt. Haben wir schon eine Zweiklassenmedizin? Wie wir heute Vormittag hier auf Astre First vom freundlichen Gesundheitssprecher Gerhard Kanyak gehört haben, könnte man sie mittlerweile sogar show an Mehrklassenmedizin nennen. So teuer and for viele nicht mehr leistbar sind dringende anderswichtige medizinische Leistungen for. Dazu trägt auch by that viele Ärzteverträge, um as private Wahlärzte their Leistungen anzubieten. That's the warteze enorm. Stelling to unserem Cränkelden Gesundheitssystem heard in dieser Stunde von FPÖ Gesundheitssprecher Gerhard Kanyak, from Wiener Anästhesisten and Oberarzt Dr. Christian Jokirka and the Mund Kiefer und Gesichtskirurgen Dr. Michael Stelzl aus Linz. Gleich in wenig Minuten widmen wir uns da der Frage, warum die 64 Milliarden Euro, die jährlich ins österreichische Gesundheitssystem gesteckt werden, scheinbar nicht am Krankenbett and in the Praxis ankommen. Also dranbleiben.
SPEAKER_04
The Actual Stunde auf Austria First.
SPEAKER_03
And that's obviously either Geld there was. That's around 64 Milliarden Euro. Dennoch is there from Engpässen, from Medikamentenmangel the redeem. Why does this gate not among Krankenbett and in the Praxis an? Dazu FPÖ Gesundheitssprecher Gerhard Kanyak.
SPEAKER_02
Yeah, this is a very good frame. Why did this gate on the Krankenbett and in the Praxis nicht an? It is tatsächlich sehr, sehr viel Geld im österreichischen Gesundheitssystem. The problem is that bei uns die Strukturen and the Orte, wo die Leistungen erbracht werden, einfach in den vergangenen Jahren anders nicht ausreichend an die Veränderungen angepasst werden. Im Wesentlichen ist das öffentliche Gesundheitssystem noch immer so strukturiert anders so strukturiert, wie das Ganze for 60, 70 Jahren geplant worden is. Wesentliche Anpassungen treffen wir in unserem System immer auf großen Widerstand anders wenig Anpassungen hat es gegeben und auch die Maßnahmen, die gerade auch in den letzten Jahren unter der yetigen and the letzten Regierung getroffen worden sind. Stichwort Cofinanzierung über den Finanzausgleich erhöht eher noch die Complexity and the wechselseitigen Blockademöglichkeiten and führt eben nicht zu einer strukturellen Verbesserung. In Österreich werden Gesundheitsleistungen einfach nicht am besten point of service, wie man das sagt, eher gebracht, sondern dort where man das immer schon gemacht hat oder dort where man politisch den größten Einfluss erwartet. And that kostet Geld und das führt eben zu nicht ausreichenden Leistungen für die Kranken, für die Versicherten. Und wenn dann gesamtstaatliches Missmanagement dazu kommt, wie eben gerade auch von Schwarz-Grün in der letzten Legislaturperiode und jetzt aktuell von der Verliererampel, dann ist es halt auch so, dass der Spardruck ins System so groß wird, dass diese Mängel und diese Ineffizienz einfach schlagend wird und einfach nicht mit einfach mehr Geld behoben werden kann.
SPEAKER_03
Diese Krise im Gesundheitssystem ist aber vor allem erst in den letzten Jahren so wirklich augenscheinlich geworden. Wodurch?
SPEAKER_02
Im Wesentlichen zeigt sich hier das kollektive Versagen der Gesundheitspolitik in den vergangenen Jahren. Denn vor 20, 30 years had man zwar auch viele Probleme, but fact is that for all the Wartezeiten and the Ni-Auffindbarkeit of Cassenarts in the 10 years to have the bevölkerungszuname in Österreich, fast 1 million in the last 20 years in Österreich, vor allem auch durch the illegale migration bedingt. This must be all so klar aussprechen. And nature are the demographic entwickling in Österreich.
SPEAKER_03
Ärzte gibt es in Österreich über 53.000. Das klingt viel, is es aber nicht, wie Dr. Christian Dukirka, ein bereitsleitender Oberarzt im Krankenhaus Wien-Hezing, berichtet.
SPEAKER_00
In den Clinics is the Personalstand so berechnet, dass sich Urlaube gerade noch ausgehen. But sobald Krankenstände und Urlaube dazu kommen, wird das ausgesprochen compliziert.
SPEAKER_03
The maximale Tagesarbeitszeit for Bedienstete in unserem Spitelen beträgt 13 Stunden. There are verlangte Dienste from 25 Stunden. For ausreichende Ruhe rum, also rumlichkeiten to kurz durchschnaufen, is aber oft nicht gesorgt. Dr. Djokirke said from a state of Wien.
SPEAKER_00
This personal that they are and not to arrest. Ganz wichtig is the respect given Frankenhouse Personal. The Erztekammer in the Derzeit Form is definitely discussions free.
SPEAKER_03
Actually, Kassenstellen in Österreich unbesetzt. Warum entscheiden sich eigentlich Ärzte bewusst für das Wahlarztsystem statt for a Gesamtvertrag mit der ÖGK? Dazu der Linzer Mund, Kiefer und Gesichtskirurg Dr. Michael Steizl.
SPEAKER_01
Im Kassenvertrag ist man mit dem Leistungsspektrum extrem eingeengt. Alles, was in Oberösterreich nicht im Katalog steht, gilt automatisch mit dem Krankenschein, also da kriegt man ca. 34 Euro im Quartal, abgegolten. Zuzahlungen sind streng verboten. Patienten wollen, dass man sich um sie kümmert, sie ernst nimmt. Zuwendungsmedizin wird zwar gerne von Politik und Kassen in den Mund genommen, aber letztendlich bleiben das alles hohle Phasen. Alles, was man eben darüber hinaus als Kassenarzt macht, wird eigentlich nicht honoriert, ist letztendlich ein Verlustgeschäft. Obendrein geht eben die Schere zwischen den Honoraren und den tatsächlich anfallendenden Kosten seit Jahren auseinander. Die Fixkosten, die steigen massiv, weshalb auch viele junge Kollegen da nicht mehr mitmachen wollen. Sie wollen sich gut und umfassend um ihre Patienten kümmern, bekommen das aber nicht honoriert. Daher ist es nur verständlich, wenn man das veraltete Kassensystem links liegen lässt.
SPEAKER_03
Würde es dem System helfen, den Kostenersatz für Wahlärzte zu streichen und würden dadurch dann mehr Ärzte ihren Kassenvertrag unterschreiben, weil sie dann ja als privater Arzt nicht genügend Patienten hätten?
SPEAKER_01
Ich glaube nicht, dass es bei Patienten für einen bei der Zahnbehandlung einen großen Unterschied macht, ob sie jetzt zum Wahlzahnarzt oder zum Klassenzahnarzt gehen. Viele Leistungen wären sowieso nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt. Wir denken dann nur an die Füllungstherapien. Und die Rückerstattungssätze sind dafür so lächerlich, dass es für den Patienten kaum einen Unterschied machen würde, ob sie jetzt zum Wahlzahnarzt gehen oder nicht. Also dass es in Relation steht, da ist da kaum mehr Unterschied. Leider ist unter den aktuellen Bedingungen eine zeitgemäße Behandlung kaum mehr möglich. Und schon gar nicht kostendeckend. Die Honorare halten einfach nicht mehr mit dem Fortschritt der Zahnmedizin und den deutlich gestiegenen Kostenstand. Nicht vergessen, sie arbeiten mit einem Leistungskatalog aus 1956.
SPEAKER_03
Auch Dr. Stelzel, selbst aktiv mit seiner Kammerliste Ärzte für Ärzte, spart nicht mit Kritik an der Ärztekammer.
SPEAKER_01
Die Ärztekammern spielen leider beim traurigen Spiel der Regierung mit. Abgesehen von ein paar mickrigen Statements kommt da auch nichts. Alles wird mit traurigem Blick akzeptiert, nirgendwo ein Widerstand. Selbst ein Bürokratiemonster der ICD-10-Kotiertpflicht, welche die Ärzteschaft 18 Millionen Euro kostet, zeigt man keinen echten Protest. Ich bin selber Funktionär in der oberösterreichischen Ärztekammer und einzig meine Fraktion hat eine erfolgsversprechende Klage beim Verfassungsgerichtshof eingebracht, wo wir jetzt im Herbst ein Urteil erwarten. Warum hat das nicht die österreichische Ärztekammer gemacht? Die hätten alle Möglichkeiten, aber so ist einfach ein Spiegelbild, warum nichts passiert.
SPEAKER_03
Gleich fragen wir FPÖ Gesundheitssprecher gehardt Kanyak, welche Maßnahmen zuerst einmal ergriffen werden müssten, um das österreichische Gesundheitssystem zu retten. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Um unser Gesundheitssystem wieder auf Vordermann zu bringen, manned ja auch der Rechnungshof with the demographic entwickel, an wie it's zeitcritical reform bedarf by 2040. And our Christoph Badelt from Fiscalrat had yesterday on the notwendig of Gesundheads Financiation on the hands of the Maxnahmen must be on the collapse of the solidarish systems to verhindern.
SPEAKER_02
Stichwort Integration von Wahlärzten zum Beispiel. We have in Österreich grundsätzlich the notwendigen Gesundheitsdienstleister, um alle notwendigen Gesundheitsleistungen zu erbringen. We have nur das Problem, befinden sich diese innerhalb des öffentlichen Gesundheitssystems oder befinden sich diese außerhalb. Also hier is a systemgrenze, die das Problem macht. And ich glaube, wenn wir hier tatsächlich to einer Finanzierung aus einer Hand kommen, wenn wir hier tatsächlich schaffen, dass die Gesundheitsdienstleistungen dort abgedraft werden, where they am best and efficientest, then we've got the greatest that here to the wheel, a very good, very accurate and prompt to the system. That we have the bestehant structures aufbrechen, that we here neu denken, that each einzelne patient verantwortung wahrnimmt in our eigenval and sinhaftigkeit achten, welche Stellen er aufsucht, welche Leistungen in Anspruch nimmt. And the Ziel muss sein, dass the Menschen in this land länger gesunder, länger live, that there in Prevention and Vorsorge investigated, and then the demographic entwickling bewältigbare.
SPEAKER_03
The Gesundheitspolitik der Ampel Regierung forciert derzeit Primärversorgungszentren. Laut Gerhard Canyak is this aber kein probates Mittel, um vor allem am Land die ärztliche Versorgung flächendeckend sicherzustellen.
SPEAKER_02
Yeah, das Thema mit den Primärversorgungszentren, das ist differenziert zu betrachten, weil grundsätzlich ist so ein Primärversorgungszentrum mit langer Öffnungszeit und mit vielen Ärzten, die dort tätig sind, interdisziplinär, auch mit anderen Gesundheitsberufen, ja eine sinnvolle Einrichtung. Aber die Frage ist, wo und in welchem Umfang werden diese Primärversorgungszentren errichtet und wie wird das strukturell auch mit den Einzelordinationen, mit den klassischen Haushaltspraxen abgeglichen oder in einer gesamthaften Planung berücksichtigt. Und da haben wir momentan das Thema, dass hier unglaublich viel politischer Fokus und auch finanzielle Mittel dafür aufgewandt wird, neue Primärversorgungszentren zu gründen, gleichzeitig jedoch die klassische Haushaltspraxis, der Einzelmediziner gar keine Unterstützung bekommt, ja ganz im Gegenteil, in einem permanenten Risiko leben muss, dass eben eine unlautere Konkurrenz unmittelbar vor die Nase gesetzt wird. Und jetzt sollen die jungen Ärzte, die sich selbstständig machen wollen, ihre Ordination vollständig privat finanzieren und sind darauf abhängig, dass sie mit den Umsätzen, die sie dann erwirtschaften, diese Investition auch wieder abbezahlen und stehen in Konkurrenz zu einer staatlich subventionierten Primärversorgungszentren, die diese Sorgen nicht haben, wo alle Abgänge von der öffentlichen Hand oder von der Gesundheitskasse gedeckt werden, kein wirtschaftliches Risiko besteht und gleichzeitig mehr Leistungen erbracht werden können und wie gesagt zusätzliche Subventionen fließen. Das wird dazu führen, oder das führt bereits jetzt dazu, dass Einzelstellen noch unattraktiver sind und noch schwerer nachzubesetzen sind, als das bisher schon der Fall war. Von Ablösebeträgen, dass ein Arzt, wenn er in Pension geben möchte, dann für seine Vatination sogar noch was bekommt, wenn er das an einer jungen Kurligen übergibt. Davon sind wir sowieso schon Jahre entfernt, um nicht so sagen Jahrzehnte entfernt. Aber auch das ist mit einer der Gründe, warum viele Ärzte sagen, das tue ich mir einfach gar nicht mehr an.
SPEAKER_03
Ja, und als Bürger müsste man ja eigentlich mittlerweile sagen, Krankheit, das tue ich mir einfach gar nicht mehr an. Nach all dem, was wir da über den derzeitigen Zustand des österreichischen Gesundheitssystems gehört haben. Ich bedanke mich trotzdem für euer Interesse an diesem Thema und verabschiede mich mit der Losung zum Tag. Gesund bleiben.