Krawalle als „Schülerproteste“? - Die blaue Abrechnung
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Brennende Autos, geplünderte Geschäfte und Attacken auf Polizisten: Während in Frankreich ganze Straßenzüge im Ausnahmezustand versinken, erleben wir in Österreich ein Schauspiel der Sonderklasse. In der aktuellen Ausgabe von „Die blaue Abrechnung“ nimmt FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik die Reaktionen der heimischen Politik und der etablierten Medien unter die Lupe – und deckt dabei eine unfassbare Heuchelei auf. Denn wer glaubt, dass schwere Gewaltexzesse in europäischen Städten nichts mit uns zu tun haben, braucht nur nach Wien-Favoriten zu blicken, wo bereits jetzt wild gewordene Migranten mit Feuerlöschern durch die Viertel ziehen.
Besonders scharf rechnet Lisa Schuch-Gubik mit der ÖVP ab: Ausgerechnet jene Partei, die seit Jahrzehnten in der Regierung sitzt, das Innenministerium führt und für die Integrationspolitik verantwortlich ist, warnt nun plötzlich vor französischen Zuständen. Ob Bundeskanzler Stocker, Integrationsministerin Bauer oder Ex-Kanzler Kurz – sie alle rücken mit großen Warnungen aus, während die ÖVP erst vor wenigen Wochen im Parlament einen freiheitlichen Antrag auf ein Verbot des politischen Islams einfach vertagt hat. Dazu kommt das Totalversagen auf linker Seite: Während SPÖ-EU-Abgeordneter Andreas Schieder allen Ernstes von jungen Menschen fabuliert, die für bessere Bildung und gleiche Chancen auf die Straße gehen, verharmlost der ORF die kriegsähnlichen Zustände als „Schülerproteste“ und der „Spiegel“ gibt überhaupt gleich der Polizei die Schuld.
Wer Tatsachen so lange zurechtbiegt, bis sie ins eigene ideologische Weltbild passen, informiert nicht mehr, sondern betreibt politische Meinungsmache. Warum Österreich jetzt keine leeren Worthülsen, sondern einen echten Systemwechsel in der Sicherheits- und Migrationspolitik unter einem Volkskanzler Herbert Kickl braucht, hört ihr in dieser kompromisslosen Abrechnung! Jetzt die ganze Folge direkt hier auf austriafirst.at, in der AUSTRIA FIRST App oder auf allen gängigen Podcast-Kanälen wie Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und YouTube nachhören!
Rennende Autos, geplünderte Geschäfte, Attacken auf Polizisten. Und bei uns spricht man tatsächlich von Schülerprotesten? Bitte für wie blöd hält man die Menschen eigentlich? Während die ÖVP wieder mal mehr als heuchlerisch vor französischen Zuständen warnt, stellt sich dann doch die Frage, wer hat denn in Österreich seit Jahren die politische Verantwortung? Und was hat das alles mit der Berichterstattung von ORF und Spiegel zu tun? Frankreich zeigt erschreckende Bilder, aber zieht Österreich auch die richtigen Konsequenzen? Darum geht's heute in der blauen Abrechnung. In Kürze geht es los.
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Die blaue Abrechnung. Mit Lisa Schuch-Gubik. Immer neu, am Donnerstag von 11 bis 12.
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Brennende Autos, geplünderte Geschäfte, Attacken auf Polizisten, ganze Straßenzüge im Ausnahmezustand, kriegsähnliche Zustände. Und dann liest man in einigen Systemmedien etwas von Schülerprotesten. Bitte für wie blöd hält man die Menschen eigentlich? Wer die Bilder aus Frankreich sieht, erkennt massive Ausschreitungen. Da geht es um Gewalt, um Zerstörung, um Menschen, die offenbar glauben, dass für sie keinerlei Gesetze oder Regeln gelten. Und da gibt es überhaupt nichts schön zu reden. Wer plündert, wer Feuer legt, wer Polizisten angreift, der braucht keine Entschuldigung oder Erklärung, der braucht die volle Konsequenz des Rechtsstaats. Und es stellt sich die Frage, erleben wir solche Zustände vielleicht bald auch bei uns in Wien? Und damit herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe der Blauen Abrechnung. Und heute müssen wir über etwas reden, das mich, wie sicherlich viele andere auch, massiv aufregt und ärgert. Nicht nur über die Zustände in Frankreich, sondern auch darüber, wie manche Medien und Politiker in Österreich mit solchen Bildern umgehen. Da zeigt sich nämlich eine unfassbare Heuchelei.
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Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Kubik. Gleich geht's weiter.
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Ja, Paris ist nicht Wien noch nicht. Denn wir wären ziemlich naiv, wenn wir glauben würden, dass schwere Gewaltexzesse in europäischen Städten für Österreich überhaupt keine Bedeutung haben oder so bei uns ja sowieso nie stattfinden könnten oder werden. Schauen wir nach Wienfavoriten, einem Bezirk, den man sicherlich in ganz Österreich kennt. Dort ist es schon die Realität, dass wildgewordene Migranten mit Feuerlöschern durch ein Viertel laufen, so beginnt es, endet dann aber irgendwann in Zuständen wie gerade eben in Frankreich. Und da stelle ich mir schon die Frage, wie lange will man eigentlich noch warten, bevor man handelt? Etwa bis es dann wirklich zu spät ist? Ja, solche Entwicklungen, die entstehen nicht über Nacht. Aber sie sind auch in Österreich schon fortgeschritten. Wenn Gewalt wo immer wieder vorkommt, wenn Menschen schon bestimmte Orte meiden und wenn sich Anrainer nicht mehr sicher fühlen, dann muss die Politik reagieren, dann haben wir ein massives Problem. Aber besonders bezeichnend ist es, wenn jetzt plötzlich beispielsweise ÖVP-Politiker um die Ecke kommen und vor französischen Zuständen in Österreich warnen? Da lachten ja die Höhner. Ausgerechnet die ÖVP warnt davor? Soll das jetzt ein schlechter Scherz sein? Ja, liebe ÖVP, wer sitzt denn seit Jahrzehnten in der Regierung? Wer hat denn de facto seit dem Jahres Schnee das Innenministerium inne? Wer ist seit Jahren für die Integrationspolitik zuständig? Wer hatte die Möglichkeit und hat sie nach wie vor Gesetze zu ändern, Maßnahmen umzusetzen und Probleme frühzeitig anzupacken? Das Verhalten der Volkspartei ist so unfassbar heuchlerisch.
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Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Gubik. Gleich geht's weiter.
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Stocker, Bauer und auch Kurt, sie alle rücken jetzt wieder mit ihren grossen Warnungen aus. Stocker ist Bundeskanzler, Bauer ist Ministerin für Integration, Kurz war Kanzler und davor Integrationsstaatssekretär. Und apropos Bauer. Sie zeigte sich ja jetzt wieder ganz schockiert über die Ausschreitungen in Frankreich and meinte, dass der politische Islam with all seinen Strukturen und Einzelpersonen verboten werden müsse. Na, das ist aber besonders spannend, wenn man bedenkt, dass die ÖVP unseren freiheitlichen Antrag auf Verbot des politischen Islams vor wenigen Wochen einfach vertagt hat und nicht zugestimmt hat. Aber daran sieht man mal wieder, wie viele solche Aussagen von ÖVP-Politikern tatsächlich wert sind. Ausgerechnet die, die, die es in der Hand haben oder hatten, etwas zu verändern, warnen jetzt oder kündigen mal wieder etwas an. Aber was haben sie oder beziehungsweise was tun sie? Sie haben mit Ihrer Politik die Gefahr vor genau solchen Zuständen überhaupt erst zugelassen. Hätten sie gehandelt, müssten wir uns jetzt gar nicht Gedanken darüber machen, ob in Wien solche Ausschreitungen auch möglich sind oder vielleicht sogar schon bevorstehen.
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Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Gubik. Immer neu am Donnerstag von elf bis zwölf. Gleich geht's weiter.
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Aber auch die S-Böw ist mal wieder massiv verhaltensauffällig und zeigt ihr links-linkes Gesicht. Ein Posting vom EU-Abgeordneten Andreas Schieder ist mehr als bezeichnet. Er schrieb, europaweit gehen gerade junge Menschen auf die Straße, von Paris über Berlin bis nach Tirana. Sie kämpfen für bessere Bildung und gleiche Chancen für alle. Das ist gut und richtig so. Ich glaube, dazu muss man gar nicht mehr sagen. Was für mich aber das wirklich Ärgerliche an dieser Debatte ist, sobald irgendwo in Europa etwas eskaliert und passiert, melden sich plötzlich alle wieder zu Wort und erklären, wie ernst die Lage ist. Da wird dann wieder gewarnt, da wird Betroffenheit gezeigt, da werden wieder große Worte gefunden und Reden geschwungen. Aber was passiert danach? Ja, nichts, wie immer. Aber reden wir auch über die Rolle der Medien in dieser Thematik. Wenn der ORF von Schülerprotesten berichtet, obwohl gleichzeitig schwere Ausschreitungen das öffentliche Bild prägen, dann muss man sich schon auch die Frage stellen dürfen, in welcher Welt leben die Herren und Damen am Königelberg eigentlich? Für wie dumm will man uns eigentlich verkaufen? Und dann wundern sie sich wirklich noch, dass ihnen immer weniger Menschen vertrauen und glauben?
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Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Gubik. Immer neu am Donnerstag von elf bis zwölf. Gleich geht's weiter.
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Ähnlich ist ja auch aktuell wieder der Spiegel unterwegs. Dort liest man zum Beispiel, rechte Ideologen behaupten einen Zusammenhang zwischen dem Grawall vom Wochenende und der Abstammung vieler Randalierer. Das ist eine rassistische Lüge, die das französische Versagen verschleiert. Oder auch Frankreich hat ein Gewaltproblem und das fängt bei der Polizei an. Manche Herrschaften in den etablierten Medien glauben offenbar wirklich, sie können den Menschen jeden Schmäh auftischen und keiner merkt es. Ausgerechnet jene, die ständig mit dem Finger auf andere zeigen und bei jeder Gelegenheit Fake News schreien, nehmen es mit der eigenen Berichte statt und dann offenbar nicht mehr so genau. Vielleicht wäre es einmal angebracht, vor der eigenen Redaktionstür zu kehren, statt ständig anderen die Welt zu erklären. Denn eines ist für mich klar, wer Tatsachen so lange zurechtwiegt, bis sie ins eigene ideologische Weltbild passen, der informiert Menschen nicht mehr, der betreibt politische Meinungsmache. Und wer die Realität lieber schönredet, als sie klar beim Namen zu nennen, der braucht sich dann über verlorenes Vertrauen in die Medienwelt wirklich nicht mehr wundern. Aber eines ist halt schon auch klar, mit Schönreden, Ablenken und gegenseitigen Schulterklopfen wird man es nicht verhindern, dass wir solche Bilder auch bald in Wien erleben müssen. Österreich braucht einen echten Systemwechsel in der Sicherheits- und Migrationspolitik. Doch das wird es nur mit einer FPÖ-geführten Regierung und einem Volkskanzler Herbert Kickel geben. Denn Sicherheit und Ordnung, die schafft man nicht mit schönen Schlagzeilen, heuchlerischen Ankündigungen oder der Verdrehung der Realität, sondern nur mit konsequenten Handeln. Das war die Blaue Abrechnung für heute. Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald.