AUSTRIA FIRST
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Dr. Stefan Weber: „Der ORF ist die größte Gefahr für die Demokratie“
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Der renommierte Plagiatsgutachter und Kommunikationswissenschaftler Dr. Stefan Weber rechnet in der neuen Ausgabe von „Macht und Medien“ knallhart mit dem ORF ab. Im Gespräch mit Werner Reichel analysiert er, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk systematisch manipuliert und Falschinformationen verbreitet. Anhand konkreter Beispiele – von als „Expertin“ eingeladenen Gästen, die die präsentierte Studie gar nicht kannten, bis hin zur statistischen Trickserei bei der Darstellung von Rechtsextremismus – belegt Weber seine scharfe Kritik.
Für Weber ist klar: Die Probleme gehen direkt vom Küniglberg aus. Er identifiziert eine linksgrüne Agenda, die sich durch das gesamte Programm zieht und deren übergeordnetes Ziel die Verhinderung der FPÖ sei. Die Motivation vieler Journalisten sei nicht mehr Information, sondern purer „Hass auf die FPÖ“. Diese einseitige Berichterstattung, so Weber, stehe in krassem Widerspruch zu den wahren Sorgen der Bevölkerung wie Teuerung und Migration.
Doch nicht nur der ORF, auch die österreichischen Universitäten stehen im Fokus der Kritik. Weber beschreibt eine linke Unterwanderung, die kritische Forschung unmöglich mache und die Wissenschaft zu einer „Ideologieinstitution“ verkommen lasse. Erleben wir das Ende des ORF, wie wir ihn kennen? Und warum schaut die Wissenschaft bei Plagiaten von Linken systematisch weg? Das ganze Gespräch mit Dr. Stefan Weber – jetzt zum Nachhören.
MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 17 bis 18 Uhr und am Dienstag von 6 bis 7 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App: 📱Apple/iPhone: https://apps.apple.com/at/app/austria-first/id6756575485 📱Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=at.austriafirst.app
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Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_01Willkommen bei einer neuen Ausgabe von Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Es begrüßt euch Werner Reichel. Mein heutiger Gast is der renommierte Plagiatsgutachter bzw. Plagiatsjäger, Dr. Stefan Weber. Er hat schon vielen Prominenten aus Politik, Medien and Wirtschaft nachgewiesen, dass sie bei ihrer Doctor or Magisterarbeit plagiated, also geschummelt, also unredlich gearbeitet haben. Damit keine Freunde, vor allem when the prominent aus dem linken politischen Spektrum come. Weber is out, who in the vergangenen intensiv mit dem ORF und seiner Berichterstattung auseinandergesetzt hat. Darum geht es heute in dieser Ausgabe von Macht und Medien. Dranbleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von 11 bis 12. Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche heute mit dem Kommunikationswissenschaftler, Plagiatsgutachter und Privatdozenten an der Universität Wien mit Dr. Stefan Weber. Vielen Dank, dass Sie sich heute für uns Zeit genommen haben. Ja, grüß Gott, gerne, Herr Reichel. Ja, wir wollen heute in dieser Ausgabe vor allem über den ORF sprechen. Aber nicht über die vielen Skandale, Intrigen und Machenschaften, die derzeit die Schlagzeilen beherrschen, sondern über sein Programm, über seine Nachrichten und seine Informationsschiene. Herr Weber, Sie beobachten seit einigen Monaten den OF sehr intensiv. Sie analysieren, untersuchen Nachrichtenmeldungen, Nachrichtensendungen und haben dem OF da aber auch schon einige Fälle von Fehlinformationen, Falschdarstellungen nachgewiesen. Können Sie uns ein paar besonders krasse Beispiele anführen?
SPEAKER_02Ja, gerne. Ich möchte nur vorausschicken, ich mache das nicht im Auftrag der Universität Wien, ich mache das wirklich als Privatperson in meinem Blog plagiatsgutachten.com. Kann jeder nachlesen, das hat alles begonnen, damit ich gesehen habe, dass ich nach einer Pressekonferenz, die ich mit Herrn Haffenecker gehalten habe, Anfang Januar 2026 vom ORF, wie soll ich sagen, manipulativ behandelt wurde, sagen wir es mal so. Also es wurde in der Zeit in Bildmeldung sozusagen mein Gutachten eigentlich gar nicht in den Mittelpunkt gestellt, es wurde mein Name nicht erwähnt, ich wurde nur gezeigt, dann wurde behauptet, wieder die Anzahl der rechtsextremistischen Straftaten nimmt zu, obwohl das nur die Anzeigen sind. Da habe ich also erstmals gemerkt, im Januar 2026, wissen Sie, das war so ein Berührungspunkt, ja, da ist ein Kameradeam vom ORF und das berichtet eigentlich dann ganz falsch über diese Pressekonferenz. Also manipulativ, um es so zu sagen. Und dann habe ich angefangen, mich näher mit dieser Berichterstattung über den Rechtsextremismus im ORF zu beschäftigen. Da gibt es ja quasi alle paar Tage eine Top-Inlands-Meldung zu diesem Thema und da muss ich Ihnen ganz offen sagen, da hat sich mein Bild über den ORF im vergangenen halben Jahr oder Dreivierteljahr radikal gewandelt, sodass ich Ende September in meinem Blog die Schlagzeile gemacht habe, der ORF ist die größte Gefahr für die Demokratie in Österreich. Und ich sage Ihnen ehrlich, das klingt jetzt sehr dramatisch. Ich kann den Wahrheitsbeweis erbringen. Und Sie haben mich jetzt sozusagen nach einem Best-of gefragt, was ist denn hier passiert, wie stark hat denn der OF manipuliert? Da sage ich Ihnen Beispiel Nummer eins. Der ORF hatte eine Extremismusforschin, möchte ich schon mal unter Anführungszeichen setzen mittlerweile, in der ZIP 2 als Studiogast. Diese Extremismusforschin hat über eine ORF-interne Studie über Bots und Trollfabriken gesprochen. Sie kannte die Studie gar nicht. Das heißt, der OF hat getextet dazu im Studio, Julia Ebner, und dann habe ich der Frau Ebner nachher eine E-Mail geschickt, weil mir das alles sehr spanisch vorkam und habe sie gefragt, kennen Sie überhaupt die OF-Studie, über die Sie gerade gesprochen haben? Hat sie mir per E-Mail geantwortet, nein. Also wir haben im ORF, man kann das eigentlich nicht für möglich halten, es mit einer Expertin zu tun, die ja sehr bekannt ist und deren Publikationen auch, soweit ich das gesehen habe, alle sauber sind, die aber vom OF eingeladen wird zu einer Studie, die sie gar nicht kennt. Das heißt, hier wird manipuliert, hier wird getrickst. Man sagt dem Zuseher, jetzt spricht die Expertin zu unserer ORF in deren Studie, die Expertin kennt die Studie gar nicht. Zweites Beispiel, vor circa zwei Wochen hat der OF berichtet, Hass im Netz nimmt zu. Das ist falsch. Im Fragebogen wurde nur gefragt, ob man feindselige oder erniedrigende Inhalte gefunden hat. Man muss sich das einmal vorstellen. Also wenn ihr einen feindseligen Inhalt findet und sage, ja, habe ich gefunden, dann heißt doch das nicht Hass im Netz. Hass ist doch etwas ganz anderes als Feindseligkeit. Also ich könnte Ihnen jetzt eine lange Reihe, aber dann wird es ein Monolog und kein Interview, von Beispielen nennen in den vergangenen Monaten, wo ich ganz klar nachweisen konnte, ganz klar, dass der OF manipuliert, dass das mit den journalistischen Qualitätskriterien und Arbeitstechniken, die wir eigentlich an der Uni gelernt haben, überhaupt nichts zu tun hat. Und ich halte das für sehr gruselig und ich halte das, lieber Herr Reichel, das sage ich Ihnen ganz offen, für das wahre Problem der Demokratie und nicht jene Bedrohungsszenarien, die nämlich OF dauernd konstruiert, wie zum Beispiel Rechtsextremismus, russische Desinformation, Hass und Hetze im Netz. Die Probleme, Herr Reichel, gehen in Wahrheit vom Königelberg aus.
SPEAKER_01Weil Sie den Rechtsextremismus angesprochen haben und das war ja auch der Ausgangspunkt. Es geht ja um den Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Sie haben diesen Bericht nachgewiesen, wissenschaftliche Mängel und inhaltliche Fehler. Das haben Sie dann gemeinsam mit dem Christian Hafenecker, mit dem FPÖ-Generalsekretär, präsentiert. Und ich habe mir die Pressekonferenz angeschaut und dann die URF-Berichtstattung. Und obwohl Sie das wirklich nachweisen konnten, dass es da massive Mängel gibt, fand das eigentlich in der Berichterstattung nicht statt. Oder habe ich das übersehen?
SPEAKER_02Na, genau. Also das zentrale Argument, wissen Sie, dass das DÖF einer Million Österreichern, einer Million der Wohnbevölkerung, um es präzise jetzt zu sagen, ja, eine ausgeprägt rechtsextreme Gesinnung unterstellt. Und man muss hier wirklich sagen, unterstellt, ja. Und das macht über mehrstufige manipulative Tricks in der Statistik. Unter anderem, ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, weil das wird vielleicht die Hörer auch hoffentlich nicht vertreiben, weil es ja eigentlich hochinteressant ist. Jetzt haben sich viele im Stream dann auch angesehen auf YouTube, ja. Also das DEF sagt, es gibt sechs Items. Sechs Items, sechs Items im Fragebogen, also sechs Fragen, nach denen wir bemessen, ob jemand ausgeprägt rechtsextrem ist. Davon nehmen wir aber nur vier. Wir nehmen nur vier von den sechs. Also das heißt, das DOF hat willkürlich weniger Kriterien genommen für Rechtsextremismus, um die Fallzahl der Rechtsextremisten zu erhöhen, ist ja klar. Also wenn ich jetzt bei zwölf Fragen sage, ja, das denke ich, dann habe ich weniger Rechtsextremisten, als wie wenn ich nur bei drei Fragen sagen muss, ja, das denke ich. Das ist sozusagen die Logik. Je weniger Kriterien zutreffen, desto mehr rechtsextreme SITAS dürfen. Ich sage immer als Analogie, das ist ein bisschen Statistik jetzt, ja. Wenn ich sage, ich interessiere mich für die männliche österreichische Wohnbevölkerung, dann sind es ca. vier Millionen. Wenn ich sage, ich interessiere mich für die männliche österreichische Wohnbevölkerung, die über 1,90 Meter groß ist, dann sind es nicht mehr 4 Millionen, dann sind es vielleicht nur noch, keine Ahnung, erfunden jetzt von mir 80.000. So. Und das heißt aber jetzt, je mehr Kriterien ich nenne, desto kleiner wird die Gruppe. Umgekehrt, je weniger Kriterien ich namhaft mache, desto größer wird die Gruppe. Also letztlich könnte ich sagen, jeder ist Rechtsextremist, der Volkskultur gut findet. Ich sage es jetzt im Extrembeispiel. Und so hat das DÖF manipuliert. Das ist ein Trick, das ist ein statistischer Trick. Und wie Sie richtig sagen, dieser Trick hat in der Berichterstattung des ORF diese Kritik in keiner Form Niederschlag gefunden. Und man muss sagen, Sie kennen ja das Spiel, die anderen haben ja nicht viel besser berichtet. Also in der Presse stand zum Beispiel eine Schlagzeile FPÖ, Kickel FPÖ, holt sich Plagiatz circa als Schützenhilfe. Wissen Sie was ich meine? Das ist ja lächerlich. Das war ja nicht das Thema der Pressekonferenz. Also das heißt, hier wird natürlich, eigentlich geht ja die Hetze, sage ich immer, von diesen Medien aus, weil sie ja permanent verzerrt berichten. Aber da ist mir das eben aufgefallen, aha, der ORF hätte die Möglichkeit gehabt, diese Botschaft in wenigen Sätzen zu erklären, auch den Vorwurf der statistischen Trickserei, aber er hat das nicht getan und hat halt die üblich sozusagen das ins Politikum hinaufgehift. Und dann habe ich ihm begonnen, mir das genauer anzuschauen. Mittlerweile ist es wirklich eine Leidenschaft von mir geworden, ernstlich als eine Ehrenamtliche, dass ich jeden Tag auf der FAD die Inlandsmeldungen, nur die Inlandsmeldungen mir anschaue und mir jeden Tag die Zeit im Bild 2 anschaue. Und das ist für mich mittlerweile eine satirische Show, weil in der Zeit im Bild 2, insbesondere dort, ist diese Agenda so explizit und so klar erkennbar, also dass man sich wirklich fragt, wie ist das eigentlich möglich? Wo sind im OF die konservativen Kräfte, die das nicht verhindern? Also das ist mir wirklich alles ein Rätsel.
SPEAKER_01Erkennen Sie da auch einen Trend? Das heißt, es geht die Schere zwischen der Realität und der medial vermittelten Realität des OF immer weiter auseinander, weil ja die Probleme wären ja immer größer, durch die Migration, durch die Energiepreise etc. Genau, ja.
SPEAKER_02Das sind ja alles spannende Fragen, um die sich ja eigentlich die staatliche Medienforschung in Österreich kümmern müsste. Die gibt es ja bitte an drei staatlichen Universitäten, Wien, Klagenfurt und Salzburg und an mehreren Fachhochschulen, aber wir reden halt jetzt darüber. Wissen Sie, das zeigt ja allein schon, dass da was nicht stimmt. Also selbstverständlich gibt es übrigens auch Umfragen, die habe ich auch in meinem Blog. Ist das Hauptthema in der Bevölkerung die wirtschaftliche Entwicklung, die Teuerung auf Platz 1, ich glaube auf Platz 2 kommen dann tatsächlich die migrationsverknüpften Probleme, Ausländerkriminalität und so weiter. Das sind die primären Sorgen der ÖsterreicherInnen. In Deutschland gab es ganz ähnliche Studien. Das kann man ja mittlerweile auch alles schon mit der künstlichen Intelligenz umfragen. Ich habe dazu auch einen Beitrag in meinem Blog geschrieben. Die OF-Agenda ist eine völlig andere. Die OF-Agenda ist einmal ein globales Bedrohungsszenario, welches besteht aus einer Vorstellung, ich sage es jetzt bitte augenzwinkernd, verstehen Sie mich bitte nicht falsch, der Russe marschiert ein, ja, das ist sozusagen Narrativ Nummer eins, der Russe marschiert ein, manipuliert die Öffentlichkeit über irgendwelche subkutanen Methoden, führt einen sogenannten Schattenkrieg, wie es seit einigen Tagen heißt. Narrativ Nummer zwei ist sozusagen, wir werden alle am Hitzetod sterben, ja, auch jetzt wieder augenzwinkernd. Also das ist alles, was mit Klima und Dürre, Trockenheit zu tun hat. Ich habe gestern Abend nebenbei laufen lassen da ein Europamagazin, vorgestern ein ähnliches Magazin nach der Zeit im Bild 2. Es gibt hier zwei Grundnarrative, nämlich das erste ist, Sozialismus ist gut und zweitens, Klimawandel und Hitze bedrohen die Menschheit. Es war ernstlich auch gestern wieder ein Beitrag über den tollen Sozialismus. Also da ging es wieder mal um diesen Bruno-Kreiske-Film und über die Änderungen in der SPÖ. Da wird immer sehr positiv berichtet. Also das Ganze ist so offensichtlich, dass man sich wirklich fragt, warum gibt es dazu nicht breite Untersuchungen? Da gibt es ja wunderbare Methoden. Ich nehme mal wieder eine, ohne dozieren zu wollen, das ist die Agenda-Setting-Methode Medienresonanzanalysen, Input-Output-Analen. Wir haben grandiose Methoden in der Medienwissenschaft, uns genau diese Schere zwischen der Agenda der Bevölkerung und der Agenda im öffentlich-rechtlichen Medium anzusehen. Ich, Herr Reichel, kenne dazu keine einzige Studie. Vielleicht ist ein Wunder passiert an den Universitäten, die auch alle auf Links gedreht sind. Ich habe auf jeden Fall keine einzige gelesen und insofern bleibt das im Moment mein Privatvergnügen.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Heute geht es um den ORF und seine einseitige manipulative Berichterstattung. Mein heutiger Gast ist der renommierte Plagiatsgutachter und Kommunikationswissenschaftler Dr. Stefan Weber. Wir haben uns gerade darüber unterhalten, wie politisch einseitig nicht nur der ORF, sondern auch die Wissenschaft, die Publizistikwissenschaft, um genauer zu sein, agiert. Dazu möchte ich auch ein Beispiel aus meiner Erfahrung einbringen. Auch ich habe seinerzeit Publizistik an der Uni Wien studiert und wollte meine Doktorarbeit über den ORF und seine engen Verbindungen zur SPÖ schreiben. Habe dafür aber leider keinen Betreuer gefunden. Ich habe dann eben keine Doktorarbeit, aber ein Buch darüber geschrieben. Der Titel Die roten Meinungsmacher. Für die Recherche zu dem Buch habe ich wirklich alle Doktor- und Magisterarbeiten, die zum ORF veröffentlicht worden sind, gelesen bzw. überflogen. Und es war von den rund hundert Arbeiten eine einzige, die sich kritisch mit dem ORF auseinandergesetzt hat. Sprich, es gibt in der österreichischen Publizistienschaft praktisch keine kritische Auseinandersetzung mit dem größten und wichtigsten und einflussreichsten Medium des Landes.
SPEAKER_02Vielen Dank, Herr Reichl, für den Buchtipp, die roten Meinungsmacher. Das werde ich mir natürlich jetzt gleich im Nachgang des Interviews ansehen. Aber ja, dann haben Sie eh schon das erhoben. Ich habe das so vermutet. Ich kann mich erinnern, wie ich studiert habe, in den 90er Jahren war ein ähnliches Phänomen mit der Kronen-Zeitung. Also als mein Doktorvater Peter Bruck aus Kanada nach Österreich gekommen ist, hat er gesagt, wie ist das möglich? Also in Österreich, ich sage es immer mit dem Blick des Auswärtigen. Der sagt, wie gibt es denn das in diesem kleinen Land? Ihr habt es hier ein Medium damals bitte noch, der Kaiser Hans Dichand, wo quasi die Ministerliste im Büro der Kronen-Zeitung mehr oder weniger besprochen wurde. Dafür habe ich übrigens ein Zeugen, das behaupte ich jetzt auch nicht so frei und Frank raus. Der würde das auch gerichtlich bezeugen können. Also ihr habt sein Medium, damals war es in der Kronen-Zeitung im Fokus, das so eine unglaubliche Macht hat. Und es gibt überhaupt keine kritische Arbeit. Also er hat damals gesagt, das gibt es überhaupt nicht, es gibt überhaupt keine einzige kritische Diploma, die Doctor über die Kronen-Zeitung. Das ist ja irre. Und jetzt haben wir halt dasselbe Problem offenbar mit dem OF, dass der sakrosankt ist, dass man den nicht erforschen darf. Und da sage ich Ihnen eines. Der OF verteilt ja auch Geld. Also der macht ja Medienforschung. Also zum Beispiel irgendwelche Vorstadtweiber oder so, über das gibt es ja dann Studien. Das heißt, die werden ja mit Geld gefüttert, wissen Sie? Und das führt natürlich dann auch unterschwellig dazu, dass man dann natürlich nicht einer Professorin, der der OF Geld gibt, die wird ja nicht dann eine Themen, eine Diplomarbeit betreuen, die dann plötzlich heißt, die auseinanderklaffende Agenda zwischen der österreichischen Bevölkerung und dem ORF, oder der Links trifft das ORF. Das wird es ja dann nicht geben. Übrigens wäre das auch ergebnisoffen. Das heißt, es kann ja auch so eine Studie zum Ergebnis kommen, dass wir uns irren. Also dass es überhaupt keine linksgrüne Agenda im ORF gibt und dass die Beiträge der Zeit in Blizz 2 alle ausgewogen sind, das kann ja auch herauskommen. Das wäre dann ja methodisch auch wiederum höchst interessant, dass wir uns diese Studie ansehen. Aber wie gesagt, das gibt es nicht. Und das wäre mal sehr dringend an der Zeit. Das wäre vielleicht auch sinnvoll investiertes Steuergeld, das einmal zu erforschen.
SPEAKER_01Vielleicht zurück zum ORF und seiner Agenda oder seinen Narrativen. Sie haben das Russland-Narrativ, das Klima-Narrativ genannt, aber es gibt ja noch ein weiteres zentrales Narrativ oder also ich glaube sogar, dass es zentrale Aufgabe des ORF ist, nämlich die Verhinderung der FPÖ. Sie studieren ja oder sie analysieren die Berichte und ich denke mir, dass ja alle diese Fehlleistungen, diese Manipulationen oder Desinformationen, wie man auch das bezeichnen mag, immer in eine Richtung gehen, nämlich Richtung FPÖ-Bashing.
SPEAKER_02Sehen Sie, das Schöne an dem Interview ist, wir machen jetzt eigentlich die Medienforschung, sage ich Ihnen ganz offen, weil es jetzt sozusagen, jetzt arbeitet mein Hirn mit dem mit, was Sie sagen. Es wäre jetzt sozusagen die Frage, gibt es auch noch ein übergeordnetes Narrativ? Also wir entwickeln das jetzt live sozusagen, diese Hypothesen. Das Russland-Narrativ ist ein Bedrohungsszenario. Also quasi die wahre Bedrohung ist nicht im Inland, eben Ausländerkriminalität, Teuerung, Wirtschaftslage, unfähige Politiker an der Macht, sondern die wahre Bedrohung kommt von außen. Das ist ein Narrativ. Haben sie mich richtig zusammengefasst. Dann eben das Narrativ, wir müssen sozusagen voll auf erneuerbare Energien setzen, wir müssen unser Verhalten ändern, weil wir eben sonst alle am Hitzetod zugrunde gehen werden an diesem sogenannten menschengemachten Klimawandel. Das ist ein Narrativ. Ein drittes Narrativ ist die Bedrohung des Rechtsextremismus und der Ausblendung, das ist immer entscheidend, unter Ausblendung der Bedrohung des Linksextremismus und des islamistischen Extremismus. Das ist immer der Punkt. Also das muss ausgeblendet werden. Nur dann zählt das Rechtsextremismus-Narrativ. Darf ich noch ein viertes dazu nennen? Das ist das Narrativ Social Media böse und gehört verboten. Im ORF haben wir die guten und die wahren Informationen und die Falschinformation, die Desinformation und die Bösartigkeit, Hass und Hetze kommen von den sozialen Medien. Jede Rede von Clemens Bick, vom neuen OF-Chef, bläst in dieses Horn. Wir sind die Guten, Social Media ist böse und muss deshalb für die Jugendlichen verboten werden. Und jetzt fragen Sie mich, sozusagen, jetzt wie gesagt nochmal live entwickelt, Bedrohungsszenario Russland, Bedrohungsszenario Klima und Hitze, Bedrohungsszenario Rechtsextremismus und Bedrohungsszenario soziale Medien. Hat das, tun Sie das jetzt in einen Luftballon hinein, hat das eine übergeordnete Bedeutung? Und da kann ich jetzt sagen, danke, da mache ich jetzt eine Grafik in meinem Kopf, Sie haben recht, die Mission ist wahrscheinlich nicht, die Verschwörungstheorie eine linksgrüne Agenda durchzusetzen, weil die irgendwo von einer internationalen Organisation vorgegeben ist. Das mag natürlich auch der Fall sein, auch wieder unterschwellig. Aber warum macht man das alles, Russland, Klima, Rechtsextremismus und soziale Medien? Ich stimme mit Ihnen überein, dass die Hauptmotivation sozusagen und auch der Zweikampf, nennen wir es jetzt einmal so, der sich ja jetzt anbahnt, auch über das Volksbegehren und diverse andere Maßnahmen von der FPÖ. Eigentlich geht es darum, bleiben wir bei dieser etwas unschönen Begrifflichkeit, ist ja immer bescheuert, auch die Kickel-FPÖ, so es gäbe es mehrere FPÖs, die Kickel-FPÖ zu verhindern. So, also das ist wahrscheinlich das Übergehörige und ich gehe davon aus, dass die Journalisten, ich sage es ähnlich wie im Standard oder im Falter, da ist es ja kein Geheimnis, einfach jeden Tag in die Redaktion gehen, nicht weil sie sagen, was steht heute an, was hat sich in der empirischen Wirklichkeit ereignet, sondern die gehen hinein und beginnen ihre Arbeit mit dem Thema, was kann ich heute schreiben und tun und berichten und aufnehmen, um zu verhindern, dass, ich sage jetzt eine auch hier mit der Partei verknüpfte andere Agenda. Das ist eben entscheidend, ja. Also dass diese Narrative dann weg werden und eine andere Agenda Platz greift. Was können wir tun, um das zu verhindern? Und schauen Sie, ich meine, das sind ja alles jetzt Hypothesen, aber das liegt ja auf der Hand, dass man sagt, naja gut, wenn die FPÖ womöglich sogar die absolute Mehrheit bekommt, ich weiß nicht, in zwei Jahren oder wann auch immer, dann sind ja unsere Arbeitsplätze weg. Weil das sozusagen, erstens wird gespart, also es gibt nicht mehr diese Luxusgehälter dann, es gibt dann nicht mehr diese aufgeblähten Redaktionen, wenn Sie im Abspann einer OF-Sendung sehen, da stehen dann 15 Leute in der Redaktion, aber trotzdem gibt es einen inhaltlichen Fehler nach dem anderen. Also man wird das dann alles abstellen, Gott sei Dank, ja. Und da fühlt man sich natürlich auch in der Existenz bedroht und wahrscheinlich ist es deshalb Motivation für einen Guteil der Redakteure am Königelberg, einfach jeden Tag so zu berichten, dass die FPÖ nicht an die Macht kommt. Aber ich sage Ihnen mein Gefühl, und deshalb wollen Sie auch Social Media abdrehen, wenn Sie die Kommentare lesen auf den Facebook-Seiten, auch auf den Facebook-Seiten der Protagonisten selber, die Bevölkerung durchschaut das mittlerweile. So habe ich Ihnen ganz offen. Also ich habe ein gutes Gefühl und es zeigen ja auch die Umfragen, dass die Bevölkerung das durchschaut. Ist halt nur sehr schade. Wissen Sie, man wird halt dann sagen, warum hat man das mitgemacht? Und ich sage, ich nehme da schon die staatlichen Universitäten sehr stark in die Verantwortung. Ich meine, Sie haben sie jetzt selber auch aus ihrer Studienzeit geschildert. Die werden sich dann auch fragen müssen, warum haben wir hier jahrelang weggesehen? Sage ich ihnen ganz offen. Und das ist ein gesellschaftliches Phänomen, das ja in der Geschichte immer wieder auftritt, dass eine Gesellschaft kollektiv wegsieht und sich dann, wenn ein Systemwechsel ist, sich fragt, wie ist das möglich geworden? Ich sage Ihnen ganz offen, jetzt nur nur aus meinem Thema, ja, man wird sich das auch in der Plagiatsfrage irgendwann einmal fragen. Man hat ja in den letzten Jahren, Sie wissen das ja, in Österreich, sei das Linke betrifft, Alexandra Vödel-Schmidt, Andreas Mathe von der ÖBB, man hat ja alle freigesprochen. Man hat ja gesagt, das ist gar kein Plagiat. Erinnern Sie da an die Barbara Dotert im Falter geschrieben, das ist überhaupt kein Plagiat. Also das heißt, wer hier eigentlich der Wissenschaftsskeptiker ist, wer hier eigentlich die Wirklichkeit umdreht, das sind die Linken. Und die werden sich einmal fragen müssen, hoffentlich, die Gesellschaft, warum haben wir das toleriert? Und da nehme ich, wie gesagt, auch die Konservativen, die ÖVP in die Verantwortung, die er hier jahrelang mitgemacht hat. Da gibt es jetzt noch viele Themen. Also wissen Sie, wenn wir jetzt schon diese Narrativen. Aufgemacht haben und das übergehört der Narrativverhinderung der FPÖ, dann müsste man wahrscheinlich auch noch dieses Gendern reinnehmen. Also die Mehrheit der Bevölkerung, 60 bis 80 Prozent, will das nicht hören. Die will nicht hören, Expertinnen Experten, die lacht darüber. Der F macht es dennoch jeden Tag. Also ich glaube, dieser Rucksack oder dieser Luftballon der Narrative, da würden uns wahrscheinlich noch drei oder vier weitere einfallen. Und im Moment ist es so, das ist die Realität. Wie gesagt, ich habe es zu meinem Volkssport erhoben, hier jeden Tag auf OFAD mir anzuschauen, wie manipuliert man in den Inlandsnachrichten und eben in der Zeit im Bild 2. Ich glaube, wenn hier ein Team den ORF monitoren würde, dann sagen wir mal so, da könnte man vielleicht gleich einmal 20, 30 Leute anstellen. Ich weiß nicht, wie viele tausende Mitarbeiter der Königelberg hat, um sich einmal dieses ganze Manipulationskonstrukt hier genauer anzusehen.
SPEAKER_00Gleich geht's weiter. Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche in dieser Ausgabe mit dem renommierten Plagiatsgutachter und Kommunikationswissenschaftler Stefan Weber. Wir haben gerade über Plagiate gesprochen, die, wenn Linke dahinter stecken, nicht nur von den Medien, sondern auch der Wissenschaft weitgehend ignoriert werden. Hier stellt sich die Frage, zerstört die Wissenschaft damit nicht sich selbst, zerstört sie nicht das Vertrauen, das die Bürger in sie haben? Denn plötzlich Ideologie, Gesinnung wichtiger sind als Wissenschaft und Wahrheit? Ich erinnere auch an die ehemalige grüne Justizministerin Alma Zadic, der man zahlreiche Plagiate in ihrer Doktorarbeit nachweisen konnte. Das hatte aber für Zadic keinerlei Folgen. Die Uni Wien hat sich da irgendwie rausgewunden. Oder ich erinnere auch an den Fall Jason Arday, ein schwarzer, ein Hochstapler, der es bis zum Cambridge-Professor geschafft hat. Als er als Hochstapler aufgeflogen ist, haben der linke Wissenschaftsbetriebe und die linken Mainstream-Medien jene angegriffen, die Aday als Betrüger entlarvt haben. Man hat Adei als Opfer, nicht als Täter dargestellt. Wenn Wissenschaft nur noch der verlängerte Arm der linken Ideologie ist, wozu braucht man sie dann eigentlich noch?
SPEAKER_02Das ist auch ein sehr interessantes Phänomen. Ich meine, jetzt kommen wir weg vom ORF und hin zu diesen staatlichen Universitäten, die ich ja äußerst kritisch sehe. Ich beschreibe das alles in meinem nächsten Buch genauer. Da plauder jetzt aus dem Nähkästchen. Ich habe in den 90er Jahren, als ich studiert habe beim Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg, schon diese massive, massive Entwicklung in Richtung Links erlebt. Wissen Sie, als 21-Jähriger kann man das noch nicht so einordnen. Ich sehe das jetzt in der Retrospektive. Ich habe vorher meinen Doktorvater Peter Abbruck erwähnt, der aus Kanada kam, der eher ÖVP nah war, der eben sich gewundert hat, warum gibt es hier nichts zur Kronen-Zeitung. Sein Nachfolger wurde Manfred Knoche, ein bekennender Neomarxist. Also der hat in seiner Vorlesung auch wirklich gesagt, das wurde sogar mitgeschnitten von einer Studentin, weil ich es wissen wollte, also der Kapitalismus muss überwunden werden und große Konzerne wie Springer müssen zerschlagen werden. Also das war die Botschaft eines ordentlichen Universitätsprofessors, der zu 100% mit Steuergeldern finanziert wurde. Ich sage jetzt bitte nicht, Herr Reichel, verstehen Sie nicht falsch, dass man am Neomarxisten Redeverbot erteilen muss. Ich habe nur ein Problem, wenn es nur noch solche am Institut gibt. Und ein Neomarxist holt nämlich dann die nächsten als Assistent und genauso kam es. Dann kam sein Assistent, der war ebenfalls Neomarxist, und dann kamen plötzlich Damen aus dieser, sage ich jetzt einmal, Gender Studies-Bewegung aus Deutschland. Und das Institut wurde innerhalb von 10, 15 Jahren von einem Institut, das vorher, das ist immer die interessante Historie, von den beiden Großparteien, also Schwarz und Rot, ÖVP und SPÖ geprägt wurde, wurde in ein konsequent linkes, bis, muss man sagen, explizit neomarxistisches Institut umgewandelt. Und wenn das natürlich die herrschende Lehrmeinung wird, dann, wie Sie richtig sagen, ist es eine Selbstaufgabe der Wissenschaft, dann sind das Ideologieinstitutionen. Und da haben wir viel zu lange zugesehen. Also ich sehe Diplomarbeiten aus den vergangenen Jahren jetzt gar nicht nur im Bereich Publizistik, auch im Bereich Politikwissenschaft natürlich, wo man sich fragt, also wie war das möglich, dass so explizit starke ideologische Arbeiten, ich erinnere mich, mir fällt jetzt spontan eine Arbeit ein, sogar, ich glaube, die war in der Uni Graz von so einem Aktivisten, von diesem linksradikalen deutschen Bündnis widersetzen, der sogar geschrieben hat, wir brauchen in Österreich eine neue Institution neben der Polizei. Ernstlich, ja. Habe ich auch in meinem Blog zitiert. Also da stehen teilweise Inhalte drin. Warum brauchen wir die übrigens? Weil natürlich, Sie können sich denken, die Polizei ist am rechtsextremistischen Auge blind. Also wir brauchen eine neue Institution, die da genauer hinschaut, warum die Polizei die ganzen Rechtsextremisten deckt. Also da sind hanebücherne Forderungen in diesen Arbeiten und das geht alles durch. Das geht alles durch. Wir haben auch, Sie erinnern Sie daran, ich fälle mir jetzt auch noch spontan ein, die Chefredaktorin des Profil, die Anna Thalhammer, die ja alles so begeistert, den Kommunisten Antonio Gramsci zitieren. Also den Herrn Gramsci, die Meier-Göpel hat den Gramsci zitiert. Ich sage auch wieder nicht, Gramsci darf er nicht zitieren. Aber bitte sehr, man soll ihn quellenkritisch zitieren. Das waren ja alles Kommunisten. Ich habe Doktorweiten gesehen, lachen Sie bitte nicht, die Lenin, eher sogar Stalin, zitieren. Ohne Quellenkritik. Also diese Arbeiten sind in den vergangenen Jahren alle. Das ist quasi cool geworden, ist ja okay, ist ja lustig, wenn das ein neuer Schick ist an der Uni, ein neuer Trend, dass wir jetzt alle die Kommunisten zitieren, passt es ja dazu, dass es jetzt sozusagen auch in den gewissen Städten in Österreich die Kommunisten mit das Sagen haben oder ganz das Sagen haben. Ich gesagt, ist ja alles okay, aber mir geht es um diese Einengung, Herr Reichel. Wissen Sie, an einem Institut, an dem fast nur noch Neomarxisten unterrichten, oder sagen wir mal, ein Konservativer überhaupt keine Chance hat, einen Job zu bekommen, werden ja auch die Themen eingeengt und das ist das, was Sie geschrieben haben. Ich kann ja nicht allen Ernstes zu einem Neomarxisten gehen, außer er wäre sehr offen, so soll es eigentlich in der Wissenschaft sein, und sagen, ich weiß, sie sind Neomarxist, aber ich würde gerne eine Doktorwelt schreiben, Kritik des Neomarxismus. Wenn er das zulässt, ist es ja wunderbar. Nur ich habe es noch nie erlebt, dass er das zulässt. Wir haben diese Leute an der Uni Klagenfurt sitzen, da sind es die Cultural Studies Leute und wir haben in Wien, möchte da jetzt keinen Namen nennen, der Name ist eh bekannt, den roten Aufpasser am Institut für Publizistik sitzen, der auch alles SPÖ na dreht. Also ich halte das alles für eine tragische Entwicklung der Wissenschaft.
SPEAKER_01Was Sie jetzt über die Universitäten gesagt haben, diese linke Unterwanderung und dieser extreme Linksstall, kann man das nicht wirklich eins zu eins auf den ORF übertragen? Also auch hier geht es nicht mehr um Journalismus, sondern um Ideologie. Auch hier sitzen die Linken an den Schalthebeln und man fragt sich auch über die Motivlage, sind das alles Überzeugungstäter oder geht es da in erster Linie nicht auch um monetäre, finanzielle Interessen, weil natürlich der ORF extrem von den Machtstrukturen der jetzigen abhängig ist?
SPEAKER_02Naja, das kann ich jetzt Ihnen ehrlich gesagt so nicht beantworten, weil ich würde jetzt zum Beispiel den Clemens Pick ja nicht als einen Linken bezeichnen. Ich habe vorher erwähnt, der bläst zwar auch in dieses Horn, also wir sind sozusagen, die Öffentlichkeit ist völlig korrumpiert von böser Desinformation und von Hass und Hetze in den sozialen Medien, also das wird man vorhin auch hören und dann gibt es russische Desinformation und so weiter und Propaganda, die uns infiltriert und diesen ganzen Schwachsinn, der auch in den Büchern steht. Aber das ist jetzt kein Linker, wissen Sie, was ich meine. Also die Linken im ORF, aber wem erzähle ich das? Das sind so Leute wie Armin Wolf und die haben natürlich die Durchsetzungsmacht. Ich kann dazu noch sagen, ich habe selber im ORF gearbeitet, das weiß ja niemand mehr. Also ich bin dort geflüchtet, weil das war für mich schon als jugendlicher Journalist mit meinen sozusagen Herren Ambitionen ein Horror, was hier passiert ist. Da war noch der Robert Hochner in der Zeit im Bild damals Chef und da habe ich schon erlebt, dass der also sehr, sehr dominant hier durchsetzt. Ich sage jetzt mal, was seine Schafherde zu tun hat. Ich gehe davon aus, das wird jetzt nicht viel anders sein, als was die autoritären Strukturen des OF anbelangt. Aber wie gesagt, ich bin jetzt hier nicht sozusagen das stille Mäuschen in einer Redaktionssitzung mit Armin Wolf, aber irgendwoher muss ja diese ermüdende tägliche Agenda kommen. Ich kann sagen, das könnte man fast aus der KI mittlerweile machen. Also der erste Bericht ist, Trump ist ein Volltrottel. Der zweite Bericht ist, die Bauern leiden unter der Hitze, mag ja stimmen, aber doch bitte nicht jeden Tag. Und dann kommt noch ein dritter Bericht, und das können sie jetzt variieren aus der KI. Also entweder soziale Medien schädigen unsere Kinder und Jugendlichen neue Razzia bei Rechtsextremen oder irgendeiner Rechtsextreme oder Rechtsruck in einem anderen Land. Also wissen Sie, das ist jeden Tag dasselbe. Und das ist so lustig, weil wie Sie vorher schon gesagt haben, das stimmt ja überhaupt nicht mit der empirischen Realität der Menschen überein. Und gleichzeitig werden ja die Themen ausgeblendet, auch teilweise sehr stark an den Rand gedrängt. Das ist übrigens ein weiterer Mechanismus im ORF. Da gab es einmal ein sehr interessantes Interview, auch in der Zeit im Bild 2, wie immer, zur Gefängnissituation. Und da war die allerletzte Frage, Ausländeranteil. Also das heißt, entweder man spricht darüber gar nicht oder man drängt es an den Rand, damit man mitteilt, ach, das ist ja nur eine zu vernachlässigende Größe. Darüber müssen wir nicht reden. Und das ist wirklich, ich glaube, dass das halt von diesen Leuten wie Armin Wolf und einigen anderen ausgeht, die dieses Linke im Kopf haben, die auch, ich muss jetzt immer ein bisschen juristisch vorsichtig sein, aber ich weiß es aus E-Mails von Kollegen aus der Printbranche, um es jetzt einmal sehr vorsichtig zu sagen, nicht von Armin Wolf persönlich, obwohl es da auch indirekte Hinweise gibt in Mails an mich. Dass ja wiederum das Hauptziel, ich sage Ihnen ganz offen, ist nicht nur, wie Sie vorher gesagt haben, die Verhinderung der FPÖ, sondern die Motivation ist der Hass auf die FPÖ. Also ich möchte das schon aussprechen, weil hier geht es nicht nur um Feindseligkeit, wie ich vorher gesagt habe, Hass ist mehr als Feindseligkeit. Hier geht es schon um das Hassmotiv. Also man hasst diese Leute aus diversen Gründen, weil sie eben eine andere Agenda sozusagen, also andere Themen auf die Agenda setzen würden, weil sie vielleicht sagen, so Freunde, jetzt müssen wir da ein bisschen einsparen. Das ist in die falsche Richtung gegangen bei euch. Und jetzt gibt es ja auch das Volksbegehren, also damit macht man sich ja keine Freunde. Und schauen Sie, der F hasst ja auch mich. Und das ist ja okay. Der Armin Wolf hat ja früher, wenn Sie sich zurückerinnern, da gab es ja Gratulationsmails an mich, auch von Florian Klenk. Der Armin Wolf hatte in der Zeit im Bild 2, ich glaube damals die Susanne Raab ins Verhör genommen, so nach dem Motto, aber Sie haben doch plagiert, schreibt der Weber, ist ja alles schwarz auf weiß. Und als ich dann dem Armin Wolf geschrieben habe, ich habe einen Plagiatsfall, Andreas Matte, wie Sie wissen, ÖBB-Chef SPÖ-Mitglied, da hätten Sie seine Antwort lesen sollen. Da war plötzlich nicht mehr das große Interesse am exklusiven Bericht über ein Plagiat da. Ich habe mich damals gewundert, 2023, da habe ich diesen Mechanismus noch nicht so durchschaut. Ich habe gedacht, was ist jetzt los? Ist er persönlich beleidigt? Heute weiß ich natürlich, sobald Plagiate Linke betreffen, sind sie für den ORF, für den Falter und für den Standard keine Plagiate mehr. Muss man ganz klar sagen. Das heißt, die Wirklichkeit ist hier äußerst situationselastisch. Und das muss man mal verstehen, diesen Mechanismus. Und deshalb ist ja auch meine Hypothese und deshalb sage ich ja größte Gefahr für die Demokratie, wenn die das im OF, und das kann ich ja mittlerweile nachweisen, für den Rechtsextremismus machen, dass hier was mit aufgebauscht wird mit dem DÖf, was über manipulative Tricks entstanden ist, wenn die Plagiate leugnen, nur weil sie Linke betreffen, naja, Herr Reichel, wo machen Sie das noch? Machen Sie diese Manipulation auch mit dem Klima? Da habe ich mich wissenschaftlich natürlich noch nicht damit beschäftigt, sage ich auch immer ganz klar. Das ist nur eine Hypothese, dass wir hier auch jeden Tag manipuliert werden. Ich habe es auch schon erbracht, wenn ich das noch sagen darf, in diesem Thema, Themenbereich der sogenannten russischen Desinformation. Auch dazu, das ging aber von NEOS aus. Der OF kann nicht sagen, wir haben nur berichtet, was NEOS gesagt hat. NEOS hat gesagt, russische Desinformation ist im Parlament und die meiste russische Desinformation kommt von der FPÖ. Falsch, Herr Reichel. Diese Meldung ist Selbstdesinformation. Nur wieder in einem Satz, man muss immer in die Statistik schauen, in die Studien schauen, die sind eh alle online, kann die ganze Bevölkerung tun. Was hat man gemacht? Man hat sogenannte Desinformationsnarrative genommen, die der österreichische Verfassungsschutz frei erfunden hat, ohne Literaturangabe. Der österreichische Verfassungsschutz hat im Verfassungsschutzbericht 2024 gesagt, lachen Sie jetzt bitte nicht, die Meinung, die Unterstützung der Ukraine ist sinnlos. Ist ein russisches Desinformationsnarrativ. Ja, spinne ich, sorry für die Polemik. Doch haben wir hier alle Standards verloren. Und so wird manipuliert.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächspartner ist Dr. Stefan Weber, bekannt als Plagiatsgutachter und als Kommunikationswissenschaftler. Wir haben gerade über die linken Narrative gesprochen, die der ORF jeden Tag verbreitet. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, wie weit der ORF mit diesen Narrativen, mit dieser Propaganda überhaupt noch durchdringt und in der Lage ist, die öffentliche Meinung im Sinne der Einheitsparteien zu beeinflussen. Wenn man sich nämlich die aktuellen Umfragen ansieht, sieht man, dass die SPÖ komplett abstürzt und die FPÖ Richtung absoluter Mehrheit geht, obwohl der ORF täglich gegen die FPÖ schießt. Ist das nicht eine totale Niederlage für den ORF? Muss sich der ORF nicht selbst eingestehen, dass seine Glanzzeiten als mächtige linke Propaganda-Orgel definitiv vorbei sind?
SPEAKER_02Ja. Das sehe ich auch so und ich sehe da auch einen Zweikampf. Und ich glaube, den sehen Sie auch sehr klar und deshalb arbeiten sie auch für dieses Medium. Also der Zweikampf wird in der Tat sein, gelingt es auch den FPÖ-nahen Medien, nennen wir es jetzt einmal so, ist ja keine Schande, ja, weil der OF ist ja auch mehr als links nahe, der OF ist links, ja. Also das heißt, es ist ja völlig problemlos. Gelingt es jetzt den neuen Medien, sozusagen hier eigentlich die Wahnsorgen der Bevölkerung abzubilden. Und da sehe ich auch, warum öffnet sich der OF nicht? Warum macht er eigentlich weiter bis zum Niedergang? Das verstehe ich auch nicht, aber andererseits verstehe ich es auch doch, weil wir haben in Deutschland dieselbe Situation noch viel stärker mit der Brandmauer gegenüber der AfD. Und wir dürfen nicht vergessen, da gibt es ja die beiden Paradigmen Brandmauer und Verbotsverfahren. Die gibt es in Österreich nicht. Also in Österreich sagt ja niemand, wir brauchen eine Brandmauer, also explizit nicht gegen die FPÖ oder wir brauchen ein Verbotsverfahren der FPÖ. Da gibt es immer nur so vereinzelte Meldungen, aber das wird ja nicht mehrheitsfähig bei den Linken. Das heißt, warum machen die einfach weiter? Und wenn Sie sie sehen, jetzt die CDU, die buttert sich ja auch ein, die verkokonisiert sich immer mehr in dieser Brandmauer bis zum Niedergang. Also bis sie weg sein wird. Und die Entwicklung, dass die CDU eine Kleinpartei wird oder eine Nischenpartei, ich sage jetzt mal, wie die Bierpartei in Österreich, die ist ja auch abzusehen. Und wenn der ORF da jetzt mitmacht und sozusagen sich über diese tägliche linksgrüne Lügenorgel sein eigenes Grab schaufelt, dann soll es so sein. Wir dürfen natürlich nicht vergessen, das ist halt nach wie vor eine Institution mit einer Milliarde Einnahmen. Also das ist schon ein sehr, sehr großer Feind, mit dem man es hier zu tun hat. Und ich spreche deshalb von Feind und nicht mehr Feind, weil ja mir auch diese Feindschaft zuteil wurde, Herr Reichl. Es wurde ja auch über meinen eigenen medienrechtlichen Prozess gegen den S-Böhner an, wie immer, damaligen Rektor und die Klagenfurt so tendenziös berichtet. Das war auch noch, bevor ich das Muster gecheckt habe, dass ich dem OF-Landesstuhl Salzburg, glaube ich, eine Liste von sechs oder sieben Punkten geschickt habe und geschrieben habe, sagen wir, wie schafft es es ihr, in einem Zwei-Minuten-Beitrag sieben inhaltliche Fehler zu machen? Heute weiß ich, die haben keine Fehler gemacht, die haben das absichtlich falsch berichtet. Also das ist so, teilweise auch die Bildsprache des OF ist dann ganz bewusst so gewählt. Erinnern Sie sich auch an das Spiegelcover von Ulrich Sigmund. Also da setzt man Leute dann bewusst in schlechtes Licht, nimmt sie bewusst in schlechten Posen auf und so weiter. Das ist ja alles okay. Also das ist alles ein letztlich ist das leider alles in Summe ein Missbrauch jener Institutionen, die in der Nachkriegszeit geschaffen wurden. Und dieses Thema, Missbrauch dieser Institutionen haben wir, wie Sie wissen, bei den Sozialpartnern, wir haben es bei der Wirtschaftskammer massiv, wir haben es eben beim OF massiv, wir haben es massiv bei den staatlichen Universitäten, die eben seit den 1990er Jahren alle sich in Richtung links, in Richtung linkes Monopol, muss man immer sagen, entwickelt haben. Also das heißt, wir haben diese Missbrauchsentwicklung in vielen Institutionen, die einfach noch im Zweiten Weltkrieg hier für Stabilität gesorgt haben, noch in die 70er, 80er Jahre hinein. Und jetzt hat es halt die Menschheit wieder übertrieben. Sie hat es beim OF übertrieben, sie hat es an den staatlichen Universitäten übertrieben, sie hat es in den Kammern übertrieben. Und da muss man halt jetzt dagegensteuern und das ist die Hoffnung, glaube ich, die wir alle haben. Ob das jetzt sozusagen einer absoluten Mehrheit bedarf oder nicht, das wird man dann sehen, aber wie es wahrscheinlich derzeit ausschaut, muss in diese Richtung wohl gehen. Das ist ja auch die Problematik, die Deutschland hat. Also solange die AfD keine absolute Mehrheit hat, Sie sehen ja, wird man alles tun, was in der Macht steht, dieser Leute, damit man sie verhindert. Und das ist sehr schade, ja. Aber wissen Sie, es ist dann so lustig, wenn dann die Linken sich auf die Fahne heften, wir ordnen und die anderen spalten. Wie wir ja alle wissen, ist es genau umgekehrt. Also das ist immer auch so ein historisches Kuriosum, dass eigentlich die, die es besser machen wollen, die den Zulauf ja auch haben in der Bevölkerung, dass die dann als die Spalter dastehen, dabei sind sie ja eben die Linken, die sich in ihrer eigenen Blase verschanzen und eben dieses Thema von der Russe marschiert ein bis zu der Klima, Klima, wir werden alle am Klima sterben, ja, das sozusagen bis in den Untergang propagiert, ja. Das ist ja eigentlich alles lächerlich. Aber das sind im Moment leider die Zustände in der Medienöffentlichkeit.
SPEAKER_01Die Zeit ist leider schon weit fortgeschritten, deshalb eine abschließende Frage. Sie haben es gerade angesprochen, die OF ist eine Institution, die in der Nachkriegszeit sozusagen entstanden ist und sie wurde jetzt irgendwie ideologisch missbraucht. Brauchen wir jetzt in der Jetztzeit, im digitalen Zeitalter überhaupt noch so eine Institution wie den OF, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, oder hat sich das eh schon überlebt?
SPEAKER_02Naja, das ist schwierig. Schauen Sie, weil Sie fragen jetzt nach dem Thema, was wäre die zukünftige Konstruktion? Und da liegen eh klare Vorschläge vor, die ich auch allesamt unterschreibe. Da müssen wir jetzt einmal ins OF-Gesetz reingehen und sich anschauen, was müssen wir hier reformieren. Also wie kann man den ganzen OF sozusagen umwandeln. So funktioniert es nicht mehr. Das hat nichts mit, denken Sie allein schon, man könnte mal über diese Begriffskonstruktion öffentlich-rechtlich nachdenken. Öffentlich-rechtlich, was heißt das eigentlich? Wenn Sie ins OF-Gesetz reinschauen, diesen Informationsauftrag, das ist eine, wie Sie wissen, eine große Liste von mehreren Punkten, die überhaupt nicht mehr erfüllt wird. Im Gegenteil, wir haben ja eine massive sozusagen Verhinderung von Leuten und nicht das Abbild, ein äquidistantes Abbild der Gesellschaft. Da brauche ich jetzt nicht zu sagen, dass auch zur Frau Stöckl gefühlt jede Woche dieselben Leute kommen und da sitzt dann der Konchita Wurst zum zehnten Mal drinnen und redet über irgendwelche Transthemen und so weiter. Das ist ja eine Melodie, die hier jeden Tag gespielt wird. Und ich glaube also, da müsste man jetzt einmal die gesetzliche Basis angehen und das massiv ändern. Dann ist natürlich das Thema Einsparung, wissen Sie, diese Institute, diese ganzen Brutalismusklötze, die hier in den, glaube ich, 60er Jahren geschaffen wurden, das sind ja auch alles aufgeblähte Institutionen. Wissen Sie, das ist also alles schwierig. Also das reicht jetzt letztlich ins Juristische, ins Architektonische, ins Ökonomische hinein. Das müsste man durchdenken. Aber da ist viel zu tun. Ich kann nur sagen, wissen Sie, vor einigen Tagen hat einmal wieder so schön gesagt, die SPÖ zappelt halt jetzt ums Überleben. In Wahrheit hat die Sozialdemokratie ihre historische Aufgabe erledigt und dankt jetzt gerade ab. Wir sehen also in Wahrheit, hier dankt jemand ab. Und es ist wohl so, wenn Sie mich da jetzt so fragen, dass der ORF mit diesem gesetzlichen Auftrag, den er hatte und diesen ganzen riesigen, aufgeblähten Apparaten, diesen Landesstudios und so weiter, auch architektonisch gerade einfach am Abdanken ist. Das ist vorbei. Und ich glaube ja auch aus Ihrer Frage herauszuhören, Sie denken schon einen Schritt weiter und sagen, braucht es diese Institutionen überhaupt noch jetzt in Anbetracht der Digitalisierung oder auch der künstlichen Intelligenz? Diese Betonklötze, die wir uns da hingestellt haben am Königberg und in den Bundesländern, die sind ja aus der Zeit der Analogmedien, das muss man auch einmal klar sagen. Also man könnte jetzt sogar fragen, hat nicht die Digitalisierung den ORF in dieser Form überflüssig gemacht und wird dann nicht die künstliche Intelligenz den ORF noch einmal überflüssig machen. Also, Herr Reichel, ich kann nur hoffen, wenn Sie sagen, jetzt sind beim Abschluss, dass wir es beide noch erleben, dass einfach diese Institutionen zurückgebaut werden und vielleicht erleben wir es dann auch, dass wir statt den Landesstudios in fünf oder zehn Jahren irgendwelche Museen oder Spielzeugwelten haben oder Einkaufszentren drinnen und dass es den OF in dieser Form nicht mehr gibt. Der österreichischen Gesellschaft würde es guttun.
SPEAKER_01Das ist ein schönes Schlusswort. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen und vielen Dank für das wirklich interessante Gespräch.
SPEAKER_00Gerne. Macht und Medien. Das Austriafolstmagazin gegen linke Meinungsmacher. Mit Werner Reike. Immer neu am Montag von elf bis zwölf und jederzeit zum Nachhören auf austreaföst.at