AUSTRIA FIRST
Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Privatradio-Pionier Werner Reichel über linke Medienmacht und Kinderschänder-Netzwerke - Giuliani im Gespräch
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Vom Mess- und Regeltechniker auf den Ölfeldern der OMV zum Pionier der heimischen Privatradiolandschaft: Werner Reichel, Programmchef von AUSTRIA FIRST, hat in seinem Leben schon viele Sender aufgebaut. In der aktuellen Ausgabe von „Giuliani im Gespräch – Die Gedanken sind frei“ nimmt er Moderatorin Marie-Christine Giuliani mit auf eine Reise in die 90er Jahre, als Österreich noch das letzte westliche Land mit einem strikten Rundfunkmonopol war. Reichel schildert schonungslos, wie sich die SPÖ den Staatsfunk krallte und warum in den Mainstream-Medien bis heute die linke Ideologie über den tatsächlichen Interessen der schweigenden Mehrheit steht.
Besonders tief blicken lässt der Publizist und Verleger bei einem der dunkelsten Themen unserer Gesellschaft: Pädophilie und Macht. Ausgehend von den Fällen Teichtmeister und Gunkl analysiert Reichel das erschreckende Versagen von Justiz und Medien. Warum wird bei zehntausenden Missbrauchsdateien nicht nach den Hintermännern und Netzwerken ermittelt? Warum gilt die Empathie der linken Schickeria oft den Tätern und nicht den traumatisierten Kindern? Reichel zieht eine historische Linie von den Kinderheimen der roten Stadt Wien am Wilhelminenberg bis zur sexuellen Befreiungsideologie der 68er-Bewegung.
Dass man in Österreich schnell ins Visier des Establishments gerät, wenn man unbequeme Wahrheiten ausspricht, hat Reichel am eigenen Leib erfahren. Völlig faktenbefreit landete sein Verlag im sogenannten Rechtsextremismusbericht – verfasst von linken Wissenschaftlern, die seine Bücher nicht einmal gelesen haben. Ein packendes, ehrliches und zutiefst aufrüttelndes Gespräch über die Abgründe der Macht, die Notwendigkeit einer echten Migrationswende und den Mut, gegen den Strom zu schwimmen.
GIULIANI IM GESPRÄCH – DIE GEDANKEN SIND FREI hört ihr immer sonntags von 10 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 20 bis 22 Uhr und am Mittwoch von 19 bis 21 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei.
SPEAKER_02Da sind Sie ja schon. Herzlich willkommen. Ich sitze schon mit Werner Reichek zusammen, dem Programmmacher von AustriaFirst. Gleich geht's los, es geht gleich zur Sache.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Jeden Sonntag von 10 bis 12. Und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_02Und da sind wir schon mitten auf Austria First im Gespräch mit Werner Reichel. Hallo.
SPEAKER_01Freut mich, dass du mich eingesammelt hast.
SPEAKER_02Ich freue mich. Wissen Sie, liebe Zuhörer, Sie hören immer wieder von ihm spannende politische Sendungen. Aber Werner Reichel, woher kommt eigentlich der Magister, der vor deinem Namen steht?
SPEAKER_01Der Magister kommt von zwei Studien, die dann Kombinationspflichten, nämlich von Publizistik und Kommunikationswissenschaften und von Ethnologie, das zu meiner Zeit noch Völkerkommende geheißen hat.
SPEAKER_02Das sind alles Studien und Wissensgebiete, wo es um Sprechen geht, um Kommunikation, wie gesagt, um Journalismus, aber auch um Medien. Und das dürfte offensichtlich schon recht früh bei dir klar gewesen sein, dass du dich dafür interessierst, wo kommt das her?
SPEAKER_01Ich habe mir seinerzeit das Studienverzeichnis angesehen und geschaut, was mich interessiert. Und da bin ich bei den zwei Studien gelandet. Und das war aber auch die richtige Entscheidung. Also das war jetzt keine ganz bewusste Entscheidung, das war eher aus dem Bauch heraus. Aber ich habe mich seitdem eigentlich mein ganzes Leben lang mittlerweile mit Medien beschäftigt, also mittlerweile seit vielen Jahrzehnten.
SPEAKER_02Aber irgendwo muss das Interesse doch herkommen. Kannst du uns ein bisschen erzählen, in welchem Umfeld bist du groß geworden? Gab es da vielleicht schon Journalisten oder gab es da das regelmäßige Diskutieren oder Sendungen hören oder politisieren?
SPEAKER_01Natürlich, politisieren hat sich immer gegeben. Ich komme aus Niederösterreich, aus Misselbach, in der Nähe von Wien. Und also ich weiß zum Beispiel, mein Großvater hat Bücher geschrieben, Theaterstücke, war sehr viel im Kulturgereich tätig. Also da mag das unter anderem herkommen, mein Interesse für Medien. Aber ich glaube irgendwie, ich bin ein bisschen irgendwie so eher zufällig dazugekommen, auch zum Beispiel jetzt dann später zu den Radiosendern. Das war einfach dann ein Studentenjob sozusagen.
SPEAKER_02Nein, nein. Ich würde jetzt gerne noch einmal zurückgehen zum Großvater. Da bist du so elegant darüber weggegangen. Was hat er denn gemacht, dein Großvater?
SPEAKER_01Mein Großvater war Schuldirektor und war aber sehr in der lokalen Politik auch und in Kulturarbeits beschäftigt. Falls du jemand kennt, den Naturpark Leiserberge gegründet, hat dort, also vor allem im Weinviertel sehr viel für die lokale Kultur getan und auch für die Bewahrung der Volkskultur.
SPEAKER_02Und sonst bist du ganz normal in die Schule gegangen, warst du auch nicht Schulsprecher oder so?
SPEAKER_01Nein, ich war nicht. Ich war eher ein durchschnittlicher Schüler in Misselbach. Ich habe dann auch, ich habe dann eigentlich direkt nach der Schule einen Beruf gelernt, war bei der OMV und bin dann erst später, dann erst später so im zweiten Bildungsweg studiert, etc. Okay, was hast du vorher gemacht bei der OMV? Mess- und Riegeltechnik. Also das war richtig so in einem Industriebetrieb auf den Ölfeldern und gearbeitet. Also das wäre eigentlich sehr spannend, aber irgendwann bin ich dann drauf gekommen, dass es doch nicht meins. Also ich bin durchaus Technikaffin, aber ich habe mir dann damals nicht vorstellen können, das mein ganzes Leben lang zu machen, obwohl natürlich die OMV ein sehr toller Arbeitgeber ist, das ist gut bezahlt. Das hat damals auch wirklich alle verwundert, dass ich dort aufhöre. Aber mich hat es dann dort wirklich weggezogen. Nein, also das ist nicht das, was ich mein ganzes Leben lang machen möchte.
SPEAKER_02Das ist immer eine weise Entscheidung, dass man immer schaut, wie geht es mir mit etwas? Ist das eine Berufung oder ist das nur ein sogenannter Job, den man nur wegen des Geldes macht? Und das sollte man ja eigentlich nicht tun, liebe Zuhörer. Man sollte immer schauen, dass das, was man den ganzen Tag macht, etwas ist, was man auch gerne macht. Weil dann ist doch ein großer Teil des Lebens, den man damit verbringt. Na, danke vorerst einmal, lieber Werner Reichel. Danke für den Einblick mal in deine Kinderstube. Und dann sind wir natürlich neugierig, wie du tatsächlich zu den Medien und zum Radio gekommen bist.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei, jeden Sonntag von zehn bis zwölf.
SPEAKER_02Liebe Zuhörer, Sie hören Giuliani im Gespräch und ich habe den Privatradiomann Magister Werner Reichl bei mir sitzen, es nämlich auch mein Chef ist, der Chef von Austria First, und hat in seinem Leben sehr viele Radiosender aufgebaut, sehr viel Erfahrung gesammelt, warst aber glaube ich auch beim URF, oder? Nein, beim UF auch nicht. Ah, und warst nie beim URF, dafür war ich ganz lange. Na gut, hätten wir das auch. Und jetzt stellt sich die Frage, wie hat das begonnen? Wo hast du da angedockt das erste Mal und wie ist die Faszination entstanden?
SPEAKER_01Das war ihr Zufall. Also ich habe Publizistik studiert, habe mir mein Studium selbst finanziert, hatte damals schon einen Tochter. Also der finanzielle Aufwand war relativ groß. Ich brauchte immer ganz gute Jobs, um man gut verdient, um über die rumzukommen. Und ich habe damals eine Anzeige gelesen von Radio Max. Ich weiß nicht, ob das jemand kennt, das ist das Einkaufsradio des Rewi-Konzerns. Also damals ist es ein sogenanntes In-Store-Radio, wie man das nennt, das ist in den Filialen von Merkur gelaufen, mittlerweile heißt ja Pilar Plus und von Piper. Und das war in Mitte der 90er Jahre. Und damals hat es ja in Österreich noch ein Rundfunkmonopol gegeben. Das heißt, damals durfte nur der ORF senken, Privatradio war verboten. Also wer Privatradio macht, die Piratenradio etc. wurde sogar von der Polizei verfolgt. Und ich habe dort auch Bekannte, die dann das so gegangen ist. Und das war eigentlich ein sehr guter Einstieg. Ah, in welchem Jahr war das? Das klingt ja so wie Corona. 1995, ja.
SPEAKER_02195, okay.
SPEAKER_01Also da hat es damals zum Beispiel in Wien Piratensender gegeben, die dann meistens aus dem eher sinken studentischen Milieu, hat es auch andere gegeben, die dann vom Wienerwald mit selbst gebastelten Sendern gesendet haben. Das ist damals wirklich noch die Funküberwachung von der Post herumgefahren mit Beilsendern und wenn sie die erwischt haben, haben sie dann die Sender konfisziert. Und damals hat sie den Begriff des Medienalbaniens gegeben, weil Österreich wirklich das letzte westliche Land überhaupt war, das ein Rundfunkmonopol hatte. Albanien und auch der ganze Ostblock hatten dann damals schon längst Privatrundfunk. Und das war auch damals so, dass dann, ich glaube, 1993 war, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, Österreich genau deswegen verurteilt hat, wegen schwerer Verstöße gegen die Menschenrechte, weil natürlich ein Rundfunkmonopol die Meinungsfreiheit in unzulässiger Weise einschränkt. Das war auch dann der Grund, das hat sich dann wirklich weiterhin gezogen, bis dann im Laufe der 90er Jahre dann endlich Privatradio und später dann Fernsehen erlaubt wurde. Aber zu meiner Zeit, als ich gekommen bin, war Radio Max die einzige Möglichkeit, professionelles Radio zu machen, außer natürlich des ORFs, weil Radio Max kein offizieller Radiosender war, sondern eben als internes Kommunikationsmittel, der eben in diesen Geschäften gegolten hat. Also da war jetzt kein offizielles Radio.
SPEAKER_02Das Babyfon von Villa quasi. Sozusagen.
SPEAKER_01Der Macher von Radio Max war, glaube ich, sogar ein ehemaliger ORF-Mann und wir hatten halt ein wirklich klassisches, wirklich professionelles Radio gemacht. Und das war ein guter Einstieg in diese Branche. Aber dann nicht mit großem DJ-Bult und sonst irgendwas. Doch, doch. Ich habe damals mit wirklich sehr vielen Leuten zusammengearbeitet, die dann später auch Karriere gemacht haben im ORF, zum Beispiel mit der Barbara Karlich zum Beispiel, fallen wir gerade ein. Es hat einige gegeben, weil es damals sonst keine Möglichkeiten gegeben hat.
SPEAKER_02Das war quasi die Geburtsstunde von vielen zukünftigen Orflern eigentlich.
SPEAKER_01Also es sind viele, das waren, glaube ich, ich weiß nicht, wir waren damals, das war ja ein großer Sender, 20 Leute, davon sind dann als 1998, war das dann als flächendeckend Privatradio in Österreich entstanden ist. Da sind, glaube ich, dann mehr als zwei Drittel aller Mitarbeiter natürlich sozusagen gegangen, um echtes Radio dann zu machen. Eigentlich fast alle, die damals dabei waren, bei Radio Max und Dringlicherweise im Rundfunk Karriere gemacht. Also zum Beispiel bei der Chef von Gruno Heat Radio war auch damals dabei. Sehr viele Leute von ATV etc.
SPEAKER_02Sie hören Werner Reichel bei Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Unser Chef, der Chef von Austria First, ist da.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von zehn bis zwölf und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at Da sind wir wieder, Giuliani im Gespräch.
SPEAKER_02Das Radio kommt zu dir. Lautet heute das Motto Werner Reichl, der Chef von Austria First ist zu Gast. Du bist ja aber auch regelmäßig beim Express in einer Diskussionsrunde zu Gast. Wärst da dein Lieblingsgesprächspartner?
SPEAKER_01Ich bin eigentlich relativ offen. Also es gibt ja relativ wenig Diskussionen dort. In der Regel sind die Gesprächspartner politisch mehr oder weniger auf einer Linie. Manchmal bei eher bei ÖVP-lastigeren Politikern kommt es dann doch ab und zu zu heißeren Diskussionen. Aber ansonsten mag ich eigentlich die meisten Gäste von Express.
SPEAKER_02Na, Werner Reiche ist seit Jänner 2026 der Programmchef von Austria Fürst, unserem Webradio, also dem Webradio der FPÖ. Das können Sie übrigens ganz leicht runterladen. Sagen Sie Ihren Freunden, wie einfach es für Sie war, weil sie hören es ja bereits. Wie schaut es jetzt aus mit den Zahlen, Daten und Fakten zu Austria Fürst? Es gibt uns ja eigentlich nicht einmal noch ganz ein Jahr.
SPEAKER_01Genau, also Austria First ist ja in Jänner, in Klagenfurt gestartet, groß. Und wir sind da wirklich sehr gut und erfolgreich unterwegs. Also die Zahlen sind jetzt nicht ganz aktuell, die sind ungefähr einen Monat alt, aber da haben wir gemeinsam das Radio präsentiert in einer Pressekonferenz mit dem Mediensprecher und Generalsekretär Christen Hafenecker. Damals hatten wir schon weit über 2,2 Millionen Einschaltungen, 600.000 unterschiedliche Hörer. Und die Hörer hören aus der First, was eigentlich ein sehr guter Wert ist 45 Minuten eine Dreiviertelstunde durchschnittlich. Und wir haben ungefähr 10.000 Hörer jeden Tag.
SPEAKER_02Du machst ja auch eine eigene Sendung. Wie kommt die zustande? Und wie überlegst du dir da die Themen?
SPEAKER_01Die Sendung, die ich mache, ist Macht und Medien, das aus der First Magazin Gegendlichen keine Meinungsmache. Also das ist genau das, was mich eigentlich immer schon interessiert, nämlich die Medien. Vertretungen mit der Politik. Und ich versuche natürlich in Macht und Medien Leute zu Ort zu kommen lassen, die auch im alternativen Medienbereich, in der patriotischen, konservativen Politik, natürlich vor allem auch in der FP tätig sind. Und die in irgendeiner Weise mit Medien zu tun haben, selbst Medien machen oder Experten sind. Bei den Themen geht es eigentlich in der Regel immer um aktuelle Medienthemen. Und das Schöne an Medien ist ja, das ist wirklich ein sehr, sehr breites Thema. Es gibt ja auch von Printmedien über Film, Rundfunk, Social Media, Internet. Das ist das eine dann natürlich die ganzen Verflechtungen, wirtschaftliche, politische. Ja, also da kann man wirklich jede Woche neue, spannende Themen finden, mit denen man mit alternativen Medienmachern, Journalisten, Politikern bespricht.
SPEAKER_02Du deckst ja aber eigentlich auch den gesamten Bereich ab von Medien. Du hast doch einen Verlag, der heißt Frank und Frei. Und da gibt es also viele Bücher, die da schon über deinen Verlag das Licht der Welt erblickt haben. Gibt es ein Lieblingsbuch? Abgesehen von deinen eigenen, über die werden wir gleich sprechen, ja?
SPEAKER_01Meine Lieblingsbücher sind die, die sich am besten verkaufen. Das ist ehrlich. Echt, es wird immer schwieriger. Natürlich, ja. Man merkt das wirklich seit Corona. Also während der Corona-Pandemie, aufgrund der Umstände, ist der Buchmarkt, der Verkauf der Bücher wirklich dramatisch sogar angestiegen. Also da war der Bedarf nach Information und nach tiefergehender Information sehr groß. Und ich habe ja auch damals einige Bücher über Corona gemacht, unter anderem mit den Gerald Hauser, den unsere Hörer nicht alle kennen, das waren zum Teil wirklich auch wirklich gute Bestseller. Und aber spannenderweise nach Corona ist dann der Buchmarkt wirklich eingebrochen. Also man merkt richtig so seit 2023 bis jetzt, dass die Buchverkäufe zurückgehen. Und das hat jetzt nichts mit Ideologie oder Inhalten zu tun, sondern das betrifft wirklich den gesamten Buchmarkt. So ein bisschen verbannischen Bereiche, Kinderbücher etc. Aber eben zum Beispiel Sachbücher, als unabhängig auch von der politischen Ausrichtung, das geht zurück, das liegt meiner Meinung nach natürlich daran, dass die Leute viel ein geringes Zeitbudget mittlerweile haben, weil die meisten hängen permanent an den Handys Social Media. Und das ist gleich auch der zweite Grund, durch Social Media ist die Aufmerksamkeitsspanne sehr gering geworden. Also es gibt immer weniger Menschen, die sich wirklich hinsetzen und vielleicht zwei Tage, dass sie vielleicht sogar eine Woche sich intensiv mit einem Thema beschäftigen, wie das bei dem Buch halt üblich ist, wenn man, wenn das 200, 300 Seiten hat, dann ist man natürlich längere Zeit und das können und manchmal, glaube ich, auch schaffen es, die viele Leute gar nicht mehr.
SPEAKER_02Ja, oder diejenigen, die es mal gemacht haben, muss ich ganz ehrlich sagen, so wie ich auch, liebe Zuhörer, also ich zähle mich da auch dazu, tut mir manchmal richtig schwer, mich zu zwingen, ein Buch zur Hand zu nehmen, anstatt dem blöden Handy, sage ich jetzt einmal. Und wir versuchen uns ja eh selbst zu helfen, indem wir dann sagen, heute mache ich Handy fasten, das ist ja eigentlich ganz witzig, aber es ist notwendig, weil man sonst ja im Prinzip nie bei sich ist mit seinen Gedanken, weil was das Handy macht, ist, es lenkt ihre Aufmerksamkeit ab und sie sind nie in der sogenannten Achtsamkeit, wie es so schön heißt, also einfach nur bei sich ihren Gedanken und in ihrer wirklichen, wirklichen Realität, in der sie ja auch Dinge in die Hand nehmen können anders ändern können. Und deswegen, glaube ich, ist dieses Handy auch so ein wichtiger Teil, wenn man das jetzt betrachtet, auch an der Veränderung, die wir alle miterleben, der Weltanschauung und der rapiden Änderung von überhaupt allen Dingen rund um uns herum. Aber da sprechen wir gleich weiter. Liebe Zuhörer, für Sie jetzt wieder ein bisschen eine Musik, dass wir sie nicht so voll quatschen. Aber ich hoffe, es macht Ihnen Freude zuzuhören.
SPEAKER_00Giuliani in Gespräch, die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12. Giuliani in Gespräch, die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_02Also, besser as Handy showing or Netflix showing is Austria First Hirn. And I can also say, I would like a book empfehlen from Werner Reichel. It is a show, but it is a actual thing. Werner, das hast du schon 2024 geschrieben. Das ist von dir das Buch. Anlass war Teichtmeister. Mittlerweile sind wir bei Gunkel. Also du dürftest zu diesem Thema eigentlich schon sehr viel erahnt haben oder hast du dich davor schon intensiv damit beschäftigt?
SPEAKER_01Der Anlass des Buches war wirklich der Fall der Echtmesser, den ich so wie die meisten halt verfolgt habe. Und also gar nicht so sehr der Fall oder das Verbrechen an sich. Was mich da wirklich erschüttert hat, war vor allem, wie die Medien und die Politik mit diesem Fall umgegangen sind. Solche Täter wie die Echtmesser gibt es immer, das weiß ich wahrscheinlich leider nicht vermeiden, aber was mich wirklich erschüttert hat, war, wie vor allem die linken Medien mit diesem Fall umgegangen sind. Und zwar vor allem diese fehlende Empathie mit den Opfern. Also ich kann mich erinnern, ich habe das auch zitiert, da hat der Erich Frey, ein Journalist vom Standards, hat damals geschrieben über den Fall Deichtmeister, dass über diejenigen, die sich da jetzt über das wilde Urteil und über dieses Lasche Vorgehen der Justiz da so aufregen und die den Kinderschutz sozusagen für sich instrumentalisieren, das seien alles Rechte und Nazis. Und sie würden damit Rechte, Narrative und antisemitische Narrative bedienen. Und ich habe mich da alles gefragt, was er damit meint. Also wenn jetzt Kinderschutz so rechtsextrem ist, was ist das dann im Umkehrschluss? Und ich habe mich dann wirklich damit auseinandergesetzt, mit Pädophilie, da kann ich eben nicht mit den Fällen, sondern mit den Umgang der Politik und die ideologischen Hintergründe. Und zwar, es gibt wirklich, vor allem im linken Bereich, einen Zusammenhang. Wobei ich dazu, ich muss immer vorausschicken, Pädophilie hat ja keinen ideologischen Hintergrund per se. Es hat in der Kirche sehr viele Fälle gegeben, die wirklich Gott sei Dank auch aufgearbeitet worden sind. Aber es gibt natürlich da wirklich einen Konnext zwischen linker Ideologie und Pädophilie. Und zwar ist der wirklich ideologisch und das hat angefangen in den 60er Jahren, und zwar mit der Frankfurter Schule, als die 68er die Gesellschaft befreien wollten. Und die befreiende Gesellschaft ist immer hergegangen mit der sexuellen Befreiung. Wir kennen ja diese ganzen Parolen der 68er, wer zweimal mit derselben Band gehört, schon zum Establishment und all diese Dinge. Und das wirklich Dramatische war, dass diese sexuelle Befreiung immer auch von Anfang an die Kinder schon eingeschlossen hat. Und zwar, man spricht das von sogenannten freudomarxistischen Theorien. Man hat die marxistischen Theorien, mit denen man gescheitert ist, mit Freud verbunden, wobei man dem Freud Unrecht tut. Also man hat den Freud in Wirklichkeit missbraucht. Also der Freud war der Erste, der halt gemeint hat, dass die Sexualität eigentlich schon nach der Geburt beginnt. Also Kinder sind sexuelle Wesen. Man hat es dann von den Liken eigentlich so ausgelegt, dass sexuelle Befreiung muss dann auch schon bei den Babys beginnen. Und das hat man dann auch wirklich durchgezogen, wenn man die 60er-Jahre Bewegung anschaut, es hat die Kinderladenbewegung gegeben und berühmt wurde der Daniel Cohn-Bendy, der Grünpolitiker, der ein Buch, der große Passard geschrieben hat. Die Otto Mühl. Ich habe mich in dem Buch mich auf Österreich konzentriert. Ein Kapitel, also das erste Kapitel, das ist eines der erschreckendsten, ist der Wilhelm Minenberg, das sind die Kinderheime der Roten Stadt Wien. Da hat es tausende Opfer gegeben und sehr, sehr viele Täter, und man muss sich das wirklich vorstellen. Keiner dieser Täter wurde jemals zur Verantwortung gezogen. Es gibt nicht einmal namentlich Bekannte, weil man hat so lange gewartet mit der Aufarbeitung, dass alles verliert ist und die Akten, man hat die Akten vernichtet. Also es war so, als der Wilhelm Minenberg Mitte der 70er oder Anfang der 70er Jahre geschlossen worden ist, nachdem schon die Gerüchte, nachdem er das nicht mehr zurückhalten konnte, sind zwei LKWs vorgefahren in einer Nacht- und Nebelaktion, da sind alle Akten darauf gepackt worden und die sind auf niemandem Wiedersehen verschwunden. Dazu muss man auch sagen, bei Wilhelm Minenberg, das waren wirklich tausende Opfer. Damals waren ungefähr wirklich ein Prozent aller Wiener Kinder in solchen Heimen. Also das war die Gute sehr hoch und da haben wirklich erschreckende Zustände geherrscht. Die waren natürlich im Rathaus bekannt. Da war die Frau Marco, Maria Jacobi war die zuständige Stadträtin über Jahrzehnte, das weiß man aus den Unterlagen, dass die davon wusste. Und es wurde nie etwas dagegen tun. Man hat die Kinder da wirklich ausgeliefert, die Täter geschützt. Es hat nie eine wirkliche Aufarbeitung gegeben. Es hat dann in 2013 Versuche gegeben, dass ein Dekurier großes Lob aussprechen, der hat das damals den Anstoß gegeben. Es hat dann sogar eine Kommission gegeben, die wirklich der nichts mehr rausgekommen ist. Oder eben dann das nächste Kapitel ist dann wirklich Otto Mühl, der genau auf diese die sexuelle Befreiung, die ja in dieser linken Ideologie in der Frankfurter Schule wurzelt, der hat Otto Mühl hatte das auch jahrelang betrieben in seiner Kommune am Friedrichshof.
SPEAKER_02Man sieht, dass in dem Buch auch teilweise Interviews drinnen sind. Liebe Zuhörer von Austria Först, Sie hören übrigens Magister Werner Reichel, das ist mein Chef bei Austria Först, der selbst eben auch Bücher schreibt, was er gerade geschildert hat, finden Sie in dem Buch Das Netzwerk der Kinderschänder, Politik, Macht und Pädophilie in Österreich 2024 geschrieben, Anlass war Teichtmeister. Übrigens zum Herrn Teichtmeister kann ich Ihnen auch noch News verraten. Ich habe nämlich von einer Dame, die ich einmal im Autobus getroffen habe anders, sie had den Teichtmeister in der U-Bahn-Fahr gesehen. Wo denn der Herr Teichtmeister wäre, anders, dass niemanden was angeht außerhalb des Interpellationsrechts is, aber so viel ist der Herr Deichtmeister draußen, macht Therapie oder auch nicht, das weiss man nicht genau, and frei spazieren. So viel zum Umgang auch der österreichischen Gerichte, zum Thema Pädophilie. Ich bin natürlich kein Jurist, es wird sicher irgendwelche juristischen Gründe geben, warum das überhaupt möglich ist, aber es ist doch eigentlich gegen unser aller Gerechtigkeitsgefühl.
SPEAKER_00Giuliani in Gespräch, each of 10 bis 12, and all the folgen to not hear auf AustriaFirst.at. Giuliani in Gespräch. The gun is free. Even Sunday from 10 bis 12.
SPEAKER_02Yeah, Werner, next Magister Werner Reich, chef of Austria First. I've been a therapeutic, and it is shocked what we're in this twenty fall. But this Opfer is by him not gekommen. And it is kürzely auch in den Medien Elke Winkens wieder rausgegangen and ihre Geschichte erzählt. Elke Winkens, eine Schauspielerin, war selbst Missbrauch Opfer, and ich fand das sehr schön von ihr, dass sie das gemacht hat, weil es wichtig ist, den Menschen zu erklären, was this eigentlich bedeutet. Du bist der Rest deines Lebens lang schwer traumatisiert, wirst du wahrscheinlich sehr schwer tun, funktionierende Beziehungen zu führen. Du entwickelst sehr eigenartige Verhaltensweisen oder auch Vorstellungen, wie etwas für dich richtig ist oder nicht, weil du nun einmal ganz schlimm geprägt worden bist. Du hast kein Vertrauen mehr in die Menschen und schon gar nicht in Männer. Jetzt hast du erzählt, Pädophilie aus der Politik Macht und also Perspektive, Politik und Macht, Perspektive, aber abgesehen von den Opfern, von denen man weiß, gibt es ja da bei der Eichtmeister und Google unfassbar viel Material. Also das ist überhaupt gar nicht vorgekommen in den Medien.
SPEAKER_01Das ist das, was mich auch wirklich erschüttert hat, und einer der Gründe war, dieses Buch, Das Netzwerk der Kinderschöner zu schreiben. Weil wenn man sich damit auseinandersetzt und sich mit anderen vergleichbaren internationalen Fällen auseinandersetzt, dann ist es ja so, wenn die Polizei, so wie beim Herrn Deichtmeister, 70.000 Dateien in die Hände kriegt. Das auf unzähligen Festplatten gefeichert ist, dann ist das in der Regel der Checkpot sozusagen für die Ermittler, dann ist das erst der Ausgangspunkt für die Ermittler, weil das ist ja logisch, wenn ich so viele Dateien habe, dann habe ich hunderte Spuren im Internet hinterlassen. Und das ist ja auch nicht so, dass man Kinderpornos einfach runterladet, so wie einen normalen Porno auf U-Porn oder wie diese Seiten heißen, sondern das sind ja alles abgeschlossene Zirkeln, die alle Angst vor Polizei und Gefängnisstrafen haben, logischerweise. Das heißt, da wird getauscht, also da braucht man ja sogar Connections oder Verbindungen. Und das Interessante war, das ist beim Herrn Falk Teichmeister so gewesen, und das wiederholt sich jetzt beim Falk Güter Baal, Grunkel, da gibt es diese vielen Dateien und es gibt offensichtlich, man weiß das nicht, was im Hintergrund läuft, wenig bis kein Interesse hier weiter zu ermitteln. Also Herr Teichmeister wurde als Einzelperson verurteilt. Es ist dann nie weiter ermittelt worden, woher hat er das Pornos? Ist er Teil eines Netzwerks? Wer waren die Händler etc.? Hat er selber sie weiterverbreitet, hat er sie getauscht? Das ist alles nie Gegenstand der Ermittlungen, zumindest in den Internet.
SPEAKER_02Das sind ja lauter Opfer auf dies 70.000 Datenträgern.
SPEAKER_01Genau, das ist eigentlich der Punkt, den ich auch nie verstanden habe. Ich meine, genau für solche Täter oder für solche Pornokonsumenten wie den Herrn Teichnersonnen und Kunkel werden weltweit Kinder gequält, gefoltert, traumatisiert. Und das wurde auch in den Medien nie thematisiert. Also man muss sich das vorstellen, das sind ja wirklich dramatische Schicksale und da hat sie eigentlich, also man hatte den Eindruck, in den Medien, auch beim ORF, und das hat man jetzt auch wieder beim Fall Kunkel gesehen, es dreht sich eigentlich alles um das Wohlergehen des Täters und die Kinder, diese kindlichen Opfer, diese Tausenden, und die werden natürlich durch diese Videokonsumenten zuopfern, sind ganz egal.
SPEAKER_02Ja, auch diejenigen, mit denen hat man ja Videos gemacht, also das ist ja irre, es ist ja 70.000 einzelne Straftaten, das ist völlig verrückt. Ja, liebe Zuhörer, das ist jetzt natürlich ein ziemlich ein Thema, das mich wahnsinnig betroffen macht und Sie sicher auch, ja, weil man beginnt dann ja im Kopf, sich das vorzustellen, was man da zu sehen bekommt. Das ist ja wie ein kleiner Film im Kopf. Und ich kann dazu nur sagen, ich war einmal im Innenministerium auf einen Vortrag eingeladen, das ist Jahre her, wo es um Sicherheit ging. Und dort habe ich einen Spezialisten gehört in dem Vortrag gehört und der hat gesagt, dass das weltweit größte Verbrechen, also das Verbrechen Nummer eins, ist Menschenhandel. Das wusste ich bis dahin nicht, Sie wahrscheinlich auch nicht, liebe Zuhörer. Also Menschenhandel ist, man denkt da an Sklaverei nicht, aber das ist nicht aus der Vergangenheit. Wir sind jetzt in einer Zeit, wo Menschenhandel das größte Verbrechen weltweit ist, also da passiert am meisten, dann kommt lange nichts und dann kommt erst die Drogenthematik. Ich dachte immer, es wären die Drogen. Also Menschenhandel ist ein großes Thema und das bringt mich jetzt auch zu der Thematik der Migration und dieser Zentren, die da geplant sind, wo die gut Menschen sagen, das ist ganz toll, aber ich mir wiederum auch denke oder die Frage stelle, da hat man ja eigentlich dann alle beiein. Man weiß nicht, wer da ist, man weiß nicht die Namen nicht, man weiß das Alter nicht, man weiß die Herkunft nicht. Das macht mir eigentlich große Sorgen, wenn ich mir das zu Ende denke. Denkst du über sowas überhaupt nach?
SPEAKER_01Ich habe sogar sehr viel. Also wenn man sich die Entwicklung in Europa anschaut, der letzten Jahre, also 2015 bis jetzt, also es hat schon vorher natürlich angefangen, aber da hat es die Massenmigration einen Ausgangspunkt genommen. Und wenn man sich schaut, wie sehr sich Europa und vor allem auch Österreich in diesen Jahren verändert hat und so nicht so gut, ist das wirklich dramatisch. Und es gibt da von den Einheitsparteien überhaupt kein Einlenken und kein Umdenken. Also man macht es wohl auf nationaler Ebene in Wien als auch in Brüssel einfach immer weiter. Also ich halte es für einen suizidalen Kurs, für einen kulturell suizidalen Kurs.
SPEAKER_02Und gleichzeitig beteiligt man sich ja auch dadurch, dass die Menschen weiter auf die Reise gehen, an so Dingen wie unter Umständen auch Menschenhandel. Weil diese Menschen ja nicht wissen, wo sie ankommen. Da gibt Schlepperbanden, da gibt es ja unfassbar viele Organisationen, die an dieser Bewegung, die hier unterwegs ist, an diesen Gruppen, die unterwegs sind, Geld verdienen.
SPEAKER_01Und auch da sieht man wieder die Verbindungen halt von Politik ins kriminelle Milieu. Also sehr viele Schlepperorganisationen sind in Wirklichkeit NGOs, die wirklich, man weiß ja das aus dem Mittelmeer, wo die Schlepperorganisationen, die Kriminellen aus Nordafrika, die Migranten da in irgendwelte setzen, die dann von irgendwelchen NGO-Schiffen abgeholt werden.
SPEAKER_02Ja, ja, da gibt es manchmal werden sie erwischt, dann ist es kurz in den Medien und dann zwei, drei Stunden später kommt schon das nächste katastrophale Thema. Man kann sich das alles gar nicht mehr merken.
SPEAKER_01Das ist wirklich so ein Geschäft. Also die einen sind Überzeugungstäter, vor allem die linken Parteien vor allem, aber auch natürlich auch die postbürgerlichen Parteien wie die ÖVP, die da ja immer, die zwar immer groß ankündigen, sie schieben ab und wollen eine Migrationswende, die wir in Wirklichkeit seit 2015 das immer mittragen oder zum Teil auch befeuern. Ursula von der Leyen ist ja auch eine angeblich konservative Politikerin. Also da gibt es überhaupt keinen politischen Willen, das einzuschränken, ist da ja wieder mal eine Lanze für Donald Trump sprechen, der gilt ja in Europa immer als der Dumme und Politiker, der keine Ahnung hat und gefährlich ist. Weil wenn man sich die Trump'sche Zuwanderungspolitik anschaut, ich habe da in den letzten Tagen ein paar Zahlen erfahren. Also Punkt 1, Trump hat in seiner Amtszeit in den letzten zwei Jahren die Einwanderung aus muslimischen Ländern in die USA um 95 Prozent reduziert. 95 Prozent. Also das heißt auch, wenn der politische Wille vorhanden ist, kann man das machen. Und die USA haben im vergangenen Jahr das erste Mal seit den 1930er Jahren, also fast seit 100 Jahren, das erste Mal in der Geschichte des Landes mehr Abwanderung als Zuwanderung.
SPEAKER_02Ja, man kann von Trump halten, was man will. Aber ich sage Ihnen, liebe Zuhörer, Sie wissen, bei uns sind die Gedanken frei. Wir plaudern über alles, sicher auch über vieles, wo Sie sich denken, wow, dass die das sagen, das würde ich mich nie trauen. Aber deswegen sind wir Austria Fürst und wir sind einfach anders, wir sind offen miteinander und kommunizieren offen. Aber woher weiß ich, was ich weiß, muss man immer überprüfen. Auch beim Trump, der wird halt von unseren Medien einfach dargestellt wie ein Dap. Also glaubt man natürlich, er wäre ein Dap, aber was wissen wir schon?
SPEAKER_01Vor allem, also wenn ich mir anschaue, welche Politiker in Europa regieren. Ich zum Beispiel einen Herrn Pasha oder einen Herrn Merz.
SPEAKER_02Ja, darüber können Sie jetzt nachdenken, liebe Zuhörer. Wir hören wieder ein bisschen Musik und dann geht's gleich weiter. Bei mir zu Gast ist Magister Werner Reichel, mein Chef von Austria Fürst. Ich freue mich sehr, dass du da bist.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.
SPEAKER_02Da sind wir wieder. Welcome back. Hier ist Marie-Christin Giuliani mit Werner Reichel on Air. Sag, das allererste Buch, weil du als letztes vorhin vom Herrn Babler gesprochen hast, komme ich natürlich auf die SPÖ. Also das ist ja mittlerweile eine kommunistische Kombo, die das leitet, diese Partei. Fruhig ist es so. Das kann man nicht erfinden, kann man da nur sagen. Wem fällt so etwas ein? Aber das allererste Buch, das du geschrieben hast, war Die roten Meinungsmacher.
SPEAKER_01Wann hast du das geschrieben? Das ist schon gewesen. Nachdem ich studiert habe, weil das hätte eigentlich meine Doktorarbeit werden sollen. Das wäre ein kritisches Buch über den ORF und die SPÖ und die politischen Verflechtungen zwischen SPÖ und ÖVP und ich wollte das halt als Doktorarbeit machen. Ich hatte nur niemanden gefunden. Es war Publizistik, alle haben wir abgelehnt, weil, und das sagt auch sehr viel über den Zustand Österreichs aus, weil es im Publizistinstitut niemand gegeben hat, der eine kritische ORF-Arbeit betreuen wollte. Wow. Und ich habe mir dem gedacht, okay, jetzt erst recht. Und deswegen hast du einen Verlag gegründet. Nein, das ist dann nicht weitergekommen, aber das war dann wirklich so, okay, aber ich schreibe es jetzt trotzdem, auch wenn ich dadurch jetzt keinen Titel kriege, aber schon allein aus dem Grund, dass das offensichtlich niemand will, muss ich das jetzt machen. Und bin ich da relativ lang. Also das war wirklich eine langwierige Arbeit. Das geht so eben von Ende des Zweiten Weltkriegs, dass man ein bisschen in die 2000er Jahre weiter reingegangen, die Geschichte.
SPEAKER_02Ich würde dich wirklich bitten, wenn das überhaupt geht, weil das ist ja ein ganzes Buch, uns ein bisschen Geschichten daraus zu erzählen, weil wir sind teilweise durch das Handy, wie wir schon festgestellt haben, ein wenig geschichtsbefreit. Die Geschichte der SPÖ, was sind so für dich die wichtigsten Knackpunkte beim Recherchieren, wo du dir gedacht hast, wow!
SPEAKER_01Nein, das war ganz spannend. Also nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Alliierten die Medienlandschaft aufgeteilt und die Bundeslandzeitungen, die Lizenzen sind vergeben worden von den Alliierten. Und die sind bis zum heutigen Tage noch, die gibt es nach wie vor die kleine Zeitung, die oberstischen Nachrichten etc. Und die galten damals und alle als ÖVP-nahe bürgerliche Zeitungen. Und die SPÖ hat damals, hat ich gesagt, okay, wenn jetzt die ÖVP, die Bürgerlichen, den Printmarkt sozusagen beherrschen, müssen wir uns auf den Rundfunk konzentrieren. Und spannend war ja, dass die ÖVP von Anfang an in Medienpolitik immer sehr umgeschickt war und vor allem, was das den Rundfunk betrifft. Und da gibt es ja die berühmten Saga, wer braucht das Cashball-Theater übers Fernsehen? Also die ÖVP ist damals wirklich davon ausgegangen, in den 50ern als Fernseh kam, das ist nur ein kurzzeitiges Phänomen, das wird sich wieder geben. War eine relativ grobe Fehlereinschätzung. Die sind immer super mit ihrer Einschätzung bei der SPÖ. Man muss wirklich sagen, also die SPÖ hat sich ziemlich schnell den Rundfunk gekrallt und eigentlich bis zum heutigen Tage nie aufgegeben. Und das war wirklich so eine symbiotische Beziehung.
SPEAKER_02Es waren ja auch immer hauptsächlich, entschuldige, dass ich unterbreche, rote Generaldirektoren. Auch Zeiler, der jetzt SPÖ-Chefieren will, war ein roter Generaldirektor Rabetz.
SPEAKER_01Dann berührte Gas Bacher war doch eher gegen rechts. Aber interessanterweise hat auch das Fernsehen den Roten überlassen. Im Vergleich Bacher. Also damals den Spruch gegeben, wie das heißt, schwarze Antenne, roter Schirm. Das heißt, das Radio ist ja eher ÖVP und das Fernsehen eher SPÖ. Natürlich hat sich das Fernsehen dann als Meinungsmacher besser durchgesetzt. Und das war halt wirklich sehr, sehr spannend, dass die, als das dann wirklich unterwandert war oder besetzt war von den Roten, man wollte den ORF dann wirklich als Rundfunksender, als Monopolanstalt wirklich bewahren. Und deshalb ist auch der Begriff des Medienalbaniens entstanden, weil der ORF für die SPÖ so wichtig war, dass man jede private Konkurrenz verhindert. Und das hat lustigerweise ja schon in den 70er Jahren begonnen. Als in den 70er Jahren kam das Kabelfernsehenlauf. Und früher war es relativ einfach ein Monopol, weil da hat es die Fernsehantennen gegeben und da hat es nur den ORF gegeben und sonst nichts. Und durchs Kabelfernsehen konnte man dann unendlich viele Fernsehsender über die Kabelnetze einspeisen und dann wollten die ersten privaten Rundfunkbetreiber natürlich auch im Kabelfernsehen ein Fernsehen machen und da hat dann die ESPÖ das mit allen Mitteln verhindert und da hat es dann ganz, ganz absurde Gesetze gegeben, dass man dann nur Standbilder senden darf im Kabelfernsehen und so ist von der SPÖ aus gegangen und haben dann die privaten Kabelfetreiber gesagt, okay, was ist ein Standbild? Ich spiele halt dann zehn Standbilder pro Sekunde ab. Also da hat es wirklich so den Kampf gegeben, der sich ewig lang hingezogen hat. Also da hat die SPÖ wirklich versucht, mit aller Macht das Monopol, das Rundfunksmonopol des ORFs zu halten, weil sie wirklich Angst hatten, dass die privaten Medien da ihre Medienmacht brechen könnten, was sich im Nachhinein dann eher als Ungegründeter ausgestellt hat, weil eigentlich die meisten Privatmedien eigentlich von der politischen Ausrichtung sich jetzt nicht sonderlich vom ORF unterschieden haben.
SPEAKER_02Ich kann mich ja erinnern, ich habe ja über 20 Jahre auch Programmansage gemacht, ja, liebe Zuhörer, das stimmt wirklich. Das ist ja interessant, weil die Programmansage wird jetzt quasi neu erfunden. Bei manchen TV-Sendern sieht man jetzt wieder, dass jemand ins Bild kommt und einfach sagt, was jetzt kommt und wie das ist. Und dann kann man sich überlegen, ob man sich das anschauen möchte. Es ist quasi wieder modern. Und da gab es nur FS1 und FS2. Also das ist auch schon 100 Jahre her. Und da gab es auch noch Russisch für Anfänger. Also da hat der ORF auch noch seinen Bildungsauftrag wirklich auch richtig begriffen, kann man jetzt sagen, wurscht, ob es jetzt SP oder OF war, das war mir damals, wie dort gearbeitet hat, noch komplett fremd über sowas überhaupt nachzudenken. Und es gab auch sehr viele Übertragungen von Messen oder von Konzerten. Also es war eigentlich voll von Übertragungen aus Österreich, also kulturell. Wann ist der ORF deiner Ansicht nach falsch abgebogen? Was ist da passiert?
SPEAKER_01Also in den 70er Jahren hat der ORF ja wirklich das Rundfunopol gehabt. Also das muss man sich ja mal vorstellen. Also damals sind wir wirklich zum Beispiel zur Zeit die Bild 1, ist die wirklich und nicht nur im Übertragenen sind, sondern auch in Wörtlings sind die halbe Nation vor dem Fernseher gesetzt. Also da hat es auch sonst relativ wenig gegeben. Und da war ja die politische Landschaft relativ stabil. Da hat es zwei Parteien gegeben, die ÖVP und die SPÖ, die sich das groß aufgeteilt haben. Die FPÖ war ja damals vor Jörg Haider eine Kleinpartei, eigentlich, eine relativ kleine Partei. Unter anderem durch Jörg Haider, der das aufgebrochen hat, wurde für die, vor allem für die SPÖ, aber auch für die ÖVP, wurden die Medien und die Propaganda immer wichtiger, um ihre Machtposition halten zu können. Und ich glaube schon, also da hat sich auch dann der F immer weiter noch als politischer Player irgendwie etabliert und vor allem wirklich als Machtstütze zuerst der SPÖ und später dann im Laufe der 80er, als dann die Grüne gekommen sind, ist er eigentlich dann immer mehr eher in Richtung nach Grüne gegangen. Also eher in den 90er Jahre, da 2000er.
SPEAKER_02Sie hören Austria First, Giuliani im Gespräch, die Gedanken sind frei mit Werner Reichel heute.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_02Hallo liebe Zuhörer, ich sitze hier mit Werner Reichel, dem Programmchef von Austria Fürst, und ich hoffe, es ist für Sie ein angenehmes kurzweiliges Gespräch. Ich habe schon viel gehört, was ich noch nicht wusste. Vielen Dank, vor allem über die SPÖ und die Entwicklung im ORF, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber du bist ja ein Tausendsasser in der Branche. Ich meine, Austria Föhrst ist jetzt quasi dein letztes Baby. Du warst ja aber auch maßgeblich daran beteiligt, bei UF24, also bei dem ganzen Fellner Imperium, das Radioprogramm aufzubauen. Stimmt das?
SPEAKER_01Das war eine sehr spannende Zeitung in Wolfgang Feden. Also es war damals, als ich zu den Felln und Medien gekommen bin, hat es noch die Antenne Wien gegeben. Meine Aufgabe war damals, Antenne Wien zu reformieren, dass die Hörerzahlen wieder steigen. Das haben wir auch ganz gut geschafft. Sie haben damals, oder ich habe damals mit gemeinsam mit einem Musikberater aus der Antenne Wien einen Frauensender gemacht. Weil das war damals in Wien hat es keinen Sender gegeben, der wirklich speziell für zwischen 30 und 50 oder 60 Musik angeboten. Und das war eigentlich sehr erfolgreich. Und dann hat er aber der Wolfgang Fehlner die Idee, aus Antenne Wien ein Newsradio zu machen.
SPEAKER_02Der wollte immer Medien machen eigentlich.
SPEAKER_01Und Breaking News und dann ist mal die Aufgabe zu befallen, aus seinem Musik sendet, dann plötzlich irgendwas ganz anderes zu machen, nämlich so ein Newsradio. Also dass das Frauenradio wieder ummodeln müssen. Aus Antenne Wien, da haben wir Radio UE24 gemacht, ja.
SPEAKER_02Okay. Und wie macht man das eigentlich für unsere Zuhörer? Wie kann man sich das vorstellen? Da braucht man natürlich ein Konzept, da muss man sich Radioprogramme überlegen, man braucht auch die richtigen Journalisten, die Moderatoren. Wo findest du diese ganzen Leute? Wie geht das?
SPEAKER_01Ja, also aus der Radiomarkt grundsätzlich, also es gibt schon einige Leute, die da Job suchen, also das ist gar nicht so schwer. Man kann auch über Praktikanten Leute anlernen. Also das funktioniert eigentlich ganz gut. Das ist ja wichtig ist, wenn man einen Radiosender konzipiert und gründet, dass man sich zuerst wirklich mal genau den Markt ansieht. Welche anderen Sender gibt es? Habe ich da eine Chance? Wie kann ich die Leute ansprechen? Wie kann ich es von anderen Sendern zu mir holen? Naja, das ist eigentlich sehr viel Marktforschung, wissenschaftliches Arbeiten. Also das ist jetzt zum Beispiel auch, welche Musik ich spiele. Das ist ja eigentlich die meisten Radiosender der Haupteinschaltgrund, warum ich einen Radiosender höre, dann nicht höre die Musik. Wenn das Achtung gezielt Leute ansprechen will, ist das halt sehr viel mit Wissenschaft und Marktforschung, dass man genau welche Musikrichtung, wie viele Leute, welche Leute kann ich ansprechen, welche Musikrichtungen passen zusammen. Mit welchen anderen Sendern trete ich da in Konkurrenz? Also da geht es weniger darum, ich spiele jetzt irgendeine Musik, die mir gefällt, sondern das ist einfach, wie eigentlich in Gründen wie jeder andere Job, Marktforschung und Strategie.
SPEAKER_02Naja, es ist schon dein Spezialgebiet. Also für viele Menschen ist das jetzt irgendwas, von dem sie noch nie gehört haben. Aber es ist Strategie. Das heißt, du liebst Strategie und Planspiele.
SPEAKER_01Ja, also ich habe in meinem Leben jetzt wirklich eine komplett unterschiedliche Radiosende aufgeboten mit komplett unterschiedlicher Musik. Also da geht es eigentlich ums Handwerk. Das Schöne ist, die Wünsche der Leute zu befriedigen. Und eigentlich, das ist das Schöne und das war immer schon ein Anliegen, wenn ich, egal ob ich jetzt ein Buch schreibe oder Radio mache, es geht mir immer eigentlich darum, möglichst viele Leute damit zu erreichen. Also ich gehöre nicht zu diesen Leuten, die irgendwie etwas schreiben und da gesehen, wenn es niemand liest oder hört, um es von sich dann zu sagen können, ich bin zu intelligent oder zu fluff für diese Welt. Sondern es geht eigentlich immer darum, möglichst viele Leute zu erreichen.
SPEAKER_02Sie hören Werner Reichel bei Marie-Christin Giuliani, die Gedanken sind frei.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12. Und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFörst.at Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_02Liebe Zuhörer, wie gefällt Ihnen denn Austria First? The Gedanken sind frei. Ich würde es mir wünschen, weil ich mit ganz viel Liebe and gross freud. And I think what I heard from Werner Reichel heard, er auch. Warst du an Anhänger der FPÖ oder hat man dich erst gewinnen müssen, oder wie tickst du?
SPEAKER_01Nein. Also es gibt schon länger ein neues Verhältnis. Also ich bewegt mich schon seit sehr, sehr langer Zeit. Also im patriotischen, freidlichen Milieu. Ich habe auch eben sehr schon mit meinem Verlag gemeinsam mit der FPÖ sehr viele Puff-Projekte gemacht, zum Beispiel Christian Hafenecker hat zwei Büchern im Verlag publiziert, bei Alex Höfer. Also da hat es schon immer Verbindungen gegeben. Bei der FPÖ hat man auch gewusst, dass er eben Radio gemacht hat. Und für mich ist aus der First. Deswegen Wunsch damit in Erfüllung gegangen, also hat mich wirklich sehr gefreut, dieses Projekt übernehmen zu dürfen. Weil ich habe früher Radiosender aufgebaut und was mich immer dabei gestört hat, ist, was ich auch vorher schon erzählt habe, da geht es wirklich darum, das den Leuten zu geben, was sie wollen. Das ist halt wie in der Marktwirtschaft üblich. Also da wird jede Musik, die du getestet und überprüft und alle Inhalte, dass wirklich die Leute das bekommen, was sie wollen. Aber was mich damals gestört hat, das betrifft da wirklich nur quasi die Musik und den Unterhaltungsteil. In der Sekunde, wo es um Information geht, um Nachrichten und Beiträge, wird das plötzlich alles über den Haufen geworfen. Da plötzlich steht dann die linke Ideologie über allem, weil die ganze Radiobranche ist so wie die gesamte Medienbranche ganz, ganz weit links orientiert. Also es gibt ja kaum Journalisten, die nicht links sind, also im Mainstream-Bereich und so aus. Ich meine, das grundsätzlich ist das Privatradio ja eher unpolitisch, oder sagen wir es so, unpolitisch ist gar nichts, aber die Nachrichten spielen dort eher eine untergeordnete Rolle, darum hat mich das jetzt auch nicht so dramatisch gestört. Aber trotzdem habe ich mich immer gefragt, ich schaue, dass jeder Musiktitel, den ich in einem Radio sende, spiele, den Leuten gefällt. Warum sende ich dann Nachrichten, die wirklich gegen die Interessen der Bevölkerung ist?
SPEAKER_02Weil sie nicht ehrlich sind, sondern geframed, ja.
SPEAKER_01Wenn ich mir das anschaue, zum Beispiel jetzt aktuell die Situation, die FPÖ liegt jetzt bei aktuellen Umfragen bei 40 Prozent. Wenn man jetzt dann noch annimmt, dass zumindest ein Teil der ÖVP wieder konservativ denkt, habe ich auf jeden Fall eine satte bürgerlich-rechte Mehrheit in Österreich. Und wenn ich jetzt das mit der Medienlandschaft vergleich, mit den Radio- und Fernsehsendern, dann habe ich lauter Sender, die nur für die schrumpfende linke Bevölkerungsgruppe sendet. Und das war auch die natürlich eine der Überlegungen hinter Austria First, dass man den Leuten einen Radiosender gibt, der sie durch den Dach begleitet und sie aber gleichzeitig wirklich die Informationen und die Nachrichten bringt, die sie auch wirklich wollen und die sie interessieren.
SPEAKER_02Genau, und es gibt halt eine sehr, sehr große, schweigende Mehrheit da draußen, die eben offensichtlich auch mittlerweile sagt, die FPÖ ist die einzig willbare Partei, weil sie für klare Verhältnisse steht. Ich muss es jetzt aber noch kurz erwähnen, wer FPÖ nahe ist, der steht meist im österreichischen Extremismusbericht. Bist du auch da dokumentiert? Ich bin dort auch.
SPEAKER_01Nein! Oh! Das war eigentlich sehr lustig. Ich war längst in Thalia im Buchhandlung und da ist ein großer Stoß gelegen mit, das gibt es auch in Buchern zu kaufen, im Rechtsextremismusbericht. Wusste ich bis dahin nicht. Und ich schmöke dann in diesem Rechtsextremismusbericht. Und das kommt natürlich vor allem mein Verlag frank und frei. Und einer der Gründe, warum ich da in diesem Rechtsextremismusbericht mit meinem Verlag drinstehe, ist das Buch, was wir heute schon besprochen haben, nämlich das Netzwerk der Kinderschände. Und das Interessante ist, dass die angeblich die Wissenschaftler vom Dokumentation zu Hilfe des österreichischen Widerstandes geschrieben haben, dass ich in meinem Buch schreibe, dass Bädophile immer linke sind, so sinngemäß. Und das Interessante ist, das steht in diesem Buch nirgends drinnen, es steht sogar ein Vorwort drinnen. Entschuldigung, das war wahrscheinlich das Thema jetzt. Es steht sogar ein Vorwort genau anders drinnen. Und da ist mir aufgefallen, dass die Leute, die das behaupten, nämlich dass ich ein Buch geschrieben habe, das Rechtsextreminhalte verbreitet, dass sie das Buch nie gelesen haben. Also die haben wirklich nur den Klappentext gelesen und den nicht einmal verstanden. Also ich halte das wirklich für eine Demokratie und für den Rechtsstaat für unglaublich, dass angebliche Wissenschaftler, die auch seinen großen Einfluss haben, die für den Staat solche Berichte erstellen, Dinge behaupten, die einfach da nicht stimmen und die sie nicht einmal der Mühe wert finden, das Buch, über das sie gut zu lesen.
SPEAKER_02Ja, es ist mittlerweile leider jedes Mittelrecht, und das ist kein Journalismus, das ist nichts anderes als Propaganda. Anders kann man das nicht bezeichnen, dass man einfach versucht, alle Menschen, die konservative Gedanken haben, automatisch als Rechtsextreme zu titulieren. Also jeder ist rechtsextrem, jeder, der für Freiheit und Demokratie steht und sagt, ich möchte bitte schon entscheiden, wer in unser Land kommt und wann es vielleicht genug ist oder wie man was ändern könnte, der ist immer rechtsextrem. Ja, so auch du.
SPEAKER_01Der hat mich immer weniger, muss ich sagen. Mittlerweile ist es ja eigentlich eine Auszeichnung. Und wenn jemand sagt, wer sich für den Kinderschutz einsetzt, ist er rechtsextrem. Gut, dann bin ich gerne rechtsextrem. Danke.
SPEAKER_02Ja, absolut. Werner, vielen Dank für das interessante Gespräch. Gibt es irgendetwas, was du unseren Zuhörern noch sagen möchtest?
SPEAKER_01Als Programmchef halt. Bitte möglichst viel aus der First. Zum Beispiel Joyani im Gespräch, aber natürlich auch die anderen Programme. Also es ist wirklich keine Fake News, sondern wirklich Information, wie die Dinge wirklich sind.
SPEAKER_02Genau. Jetzt muss ich noch fragen, sind wir schon voll besetzt oder bist du manchmal doch auf der Suche nach Praktikanten oder Interessenten, die mitarbeiten wollen?
SPEAKER_01Wir sind immer auf der Suche.
SPEAKER_02Okay, das heißt, man kann schon auch mal schreiben, wenn man sich ernsthaft für Austria Fürst interessiert und einmal schauen, ob vielleicht was möglich ist. Gut, vielen Dank, Werner Reichl, der Chef von Austria Fürst, bei mir zu Gast. Es war mir eine große Ehre. Du darfst dir jetzt was wünschen. Möchtest du dir musikalisch noch zum Schluss was wünschen? Sonst bin ich richtig überrascht.
SPEAKER_01Obwohl ich nicht jedes Segen gehört habe.
SPEAKER_02Naja, ich hätte eine Idee. Also ich kann dir da zur Seite stehen. Was wir gerade erleben in Österreich, ist eigentlich so, dass diese 40 Prozent, von denen du vorhin gesprochen hast, Neuwahlen jetzt wollen. Wie wäre es mit Wind of Change? Das würde uns ganz gut passen. Den schließe ich mich gern an, ja, den brauchen wir wirklich. Wir brauchen in Österreich einen Wind of Change, damit sie befreit werden von dieser absoluten unfähigsten Regierung aller Zeiten, die nichts anderes tut, als ihre Millionen, die sie als Steuergeld abdrücken, nicht für sie zu verwenden. Was uns wirklich unfassbar leid tut, nur solange wir in der Opposition sind, können wir es nicht ändern. Noch nicht. Wir stehen zu Ihrer Seite ganz fest und Sie zu unserer. Danke, Werner. Danke. Schönen Sonntag noch und passen Sie gut auf sich auf. Sie wissen, Ihr Austriafürst gibt es nur deswegen, weil es sie gibt.
SPEAKER_00Alles Liebe. Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von zehn bis zwölf. Und alle Folgen zum Nachhören auf austreafirst.at