AUSTRIA FIRST
Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Umweltschutz mit Hausverstand
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Volker Höferl begrüßt diesmal einen Gast aus dem westlichsten Bundesland im AUSTRIA FIRST Studio: Thomas Spalt, freiheitlicher Nationalratsabgeordneter und Umweltsprecher aus Vorarlberg. Im spannenden Gespräch erklärt der Feldkircher, warum echte Umweltpolitik Hausverstand braucht, und erteilt linkem Klimapopulismus sowie einer drohenden Deindustrialisierung eine klare Absage.
Aber auch die persönliche Seite kommt nicht zu kurz. Spalt erzählt pointiert von seinen musikalischen Anfängen im Knabenchor – bei denen er vom Chorleiter zum reinen Lippenbewegen verdonnert wurde – und warum die reiche Vereinskultur in seiner Heimat so entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist.
Natürlich läuft auch in dieser Sendung das absolute Lieblingslied unseres Gastes. Erkennt ihr den Song? Dann macht bei unserem Gewinnspiel mit! Schickt uns euren Tipp einfach per WhatsApp mit Name und Adresse über unseren Kanal auf https://austriafirst.at. Unter allen richtigen Einsendungen bis Donnerstag, 10:00 Uhr, verlosen wir das begehrte AUSTRIA FIRST Kaffeehäferl, besser bekannt als das „Häferl vom Höferl“. Die ganze Folge könnt ihr jederzeit auf austriafirst.at, in der AUSTRIA FIRST App und auf all unseren Podcast-Kanälen nachhören.
MUSIK UND POLITIK hört ihr immer neu am Mittwoch von 11 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Mittwoch von 17 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 6 bis 7 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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Es ist wieder Zeit für eine neue Ausgabe von Musik und Politik und heute mit einem Gast, der eine sehr weite Anreise hatte, denn er ist wirklich aus dem westlichsten Zipfel unseres wunderschönen Landes. Es ist der freundliche Abgeordnete zum Nationalrat Thomas Spalt. Ich begrüße ihn sehr herzlich hier bei uns im Studio.
SPEAKER_01Ja, danke für die Einladung und ein herzliches Grüßgott von meiner Seite.
SPEAKER_00Ja, Thomas, auch für dich gibt es die beiden Einstiegsfragen bei Musik und Politik. Welche Gemeinsamkeiten kannst du zwischen Musik und Politik erkennen?
SPEAKER_01Ja, gute Frage, aber ich denke, es gibt hier sehr viele Gemeinsamkeiten. Und ich würde jetzt spontan sagen, auch in der Politik muss man immer wieder den aktuellen Gegebenheiten sich anpassen und darüber nachdenken. Und ich glaube, Musik oder beziehungsweise für mich ist Musik auch immer etwas Situationsabhängiges. Je nach Emotion, je nach Gefühlslage, je nach Jahreszeit, aber auch nach aktueller Themenlage ist die Musik einfach eine andere.
SPEAKER_00Und wie wichtig ist persönlich für dich die Musik auf einer Skala von 1 bis 10? Eins ist unwichtig, 10 ist das Wichtigste im Leben?
SPEAKER_01Spontan hätte ich jetzt eher gesagt, nicht ganz so wichtig, aber umso mehr ich darüber nachdenke, denke ich schon, dass es sehr wichtig ist für mich, weil nicht aktiv, sondern eher passiv Musik mich doch sehr, sehr intensiv begleitet. Und wenn ich darüber nachdenke, doch, ja, Musik ist sicher sehr wichtig für mich. Auf einer Skala von 1 bis 10, würde ich sagen, acht.
SPEAKER_00Alles klar, das werden wir noch weiter ergründen im Laufe dieser Stunde. Und ebenfalls im Laufe dieser Stunde habt ihr die Chance auf das Ostray First Kaffee Hevel, wenn ihr denn das Lieblingslied von Thomas Spalt errät, das irgendwann im Laufe dieser Stunde zu hören sein wird. Wenn ihr glaubt, es herausgehört zu haben, dann geht auf unsere Social Media Profile. Wir geben euch drei Lieder zur Auswahl. Euren Tipp abgeben via WhatsApp und dann mit etwas Glück das berühmte Hefel vom Höfel gewinnen, das Austria First Kaffee Hefel. Wir sind gleich zurück hier bei Musik und Politik mit unserem heutigen Gast, dem Freiheitlichen Nationalratsabgeordneten aus Farlberg, Thomas Spalt. Bis gleich. Ich freue mich, dass ihr mit dabei seid bei Musik und Politik heute mit Thomas Spalt, dem freierlichen Umweltsprecher aus Farlberg. Lieber Thomas, wie hat es dich eigentlich in die Politik verschlagen? Wie waren deine Anfänge und wie ist es letztlich bis in den Nationalrat gegangen?
SPEAKER_01Ja, ich war schon immer politisch sehr interessiert. Das hat dann in der Schulzeit schon angefangen, habe mich aber nie groß politisch engagiert in meiner Jugend. Ich glaube, irgendwann dann 2007, 2008, 2009 muss das gewesen sein, bin ich dann intensiver, habe ich mich mit dem Thema Politik auseinandergesetzt. Hab dann irgendwann einmal einen Anlauf genommen, wo ich gesagt habe, mohl, das interessiert mich, ich will ein bisschen aktiv werden. Das Thema ist dann eigentlich wieder eingeschlafen ein bisschen. Und das war dann, bis ich bei einem Freund von mir in der Garage gesessen bin und die Mama von ihm, die war damals bei der Ortsgruppe der FPÖ in Felkirch aktiv. Und die hat zu mir gesagt, jedes Mal, wenn ich mit ihr geredet habe, sind wir bei der Politik geendet und haben ein bisschen diskutiert. Und dann hat sie zu mir gesagt, Thomas, geh doch mal mit auf eine Sitzung, schau dir das einmal an. Und ja, von da weg kam das eine nach dem anderen. Ich wurde dann 2010 bei der Gemeinderatswahl kandidiert, auf Listenplatz sechs oder sieben war das, glaube ich. Bin dann Mitglied der Stadtvertretung geworden in diversen Ausschüssen. 2015 wurde ich dann als Stadtrat in Felkirch gewählt, übernahm dann die Ortspartei, bin seit 2015 Stadtparteiobmann in Felkirch in meiner Heimat und 2020 dann die Wiederwahl als Stadtrat und 2022 durfte ich dann von meinem Vorgänger aus Voradlberg im Nationalrat, Reinhard Bösch, das Mandat übernehmen. Und wurde bei der letzten Nationalratswahl auch wieder in den Nationalrat gewählt.
SPEAKER_00Und hast das große Thema der Umweltagenten übernommen über die Umwelt ist ja auch in diesem Sommer sehr viel gesprochen worden. Es war heiß, wir haben einige Temperaturrekorde geknackt. Was ist für dich eine gute Umweltpolitik? Bist du der Meinung, dass da übertrieben wurde im Sommer? Und das ist einfach, das sind die Veränderungen, die es eben gibt. Was macht für dich eine gute Umweltpolitik aus?
SPEAKER_01Ja, ich glaube, das ganze Umweltthema ist natürlich sehr komplex, aber für mich steht im Vordergrund und ich denke, das ist sehr, sehr wichtig, dass wir gerade diese Umweltthemen natürlich auch mit Hausverstand angehen. Denn was hier in den letzten Jahren passiert ist, und vor allem von linker Seite, diese Instrumentalisierung, diese, ja, man muss schon sagen, dieser Klima-Populismus, der gerade von linker Seite kommt, der hat Überhang genommen. Und wir müssen hier das ganze Thema Umwelt, das ganze Klima auch mit dem Thema Energie immer verbinden und dann auch immer die Verhältnismäßigkeit anschauen. Ich glaube, um es herunterzubrechen, für uns, wir in Österreich, wir haben in Österreich eine tolle Natur, wir haben eine tolle Umwelt. Diese gilt es zu schützen. Wir haben aber auch eine funktionierende, noch eine funktionierende, halbwegs funktionierende Wirtschaft, aber wir sehen, was die letzten Jahre durch überzogene Umweltmaßnahmen auch in Österreich passiert ist. Nämlich, dass schon von linker Seite vor allem hier eine fortschreitende Deindustrialisierung passieren soll. Und das immer unter diesem Dogma des Umweltschutzes. Und das lehne ich ganz klar ab, denn wie ich es eingangs gesagt habe, wir brauchen gerade in der Umweltpolitik brauchen wir viel mehr Hausverstand und vor allem müssen wir die Verhältnismäßigkeit hier ganz klar hinterfragen.
SPEAKER_00Also noch Tipps für die Hörer. Was kann man vielleicht mit kleinen Dingen tun, um die Umwelt zu schützen? Gibt es da ein, zwei Tipps, die jeder befolgen sollte, was für den Einzelnen kein besonderer Aufwand ist, was aber dann unterm Strich doch eine sehr, sehr positive Auswirkung hat?
SPEAKER_01Ja, ich glaube, jeder von uns, oder ich hoffe, wir alle wurden so erzogen, dass wir natürlich keinen Müll auf die Straße hauen. Wir sehen es dann aber leider auch immer wieder mal, gerade diese, gerade entlang den Straßen, wie viel Müll hier einfach in der Natur entsorgt wird. Und das ist natürlich ein Riesenthema. Aber auch alles andere, ich glaube schon, dass wir einen schonenden und sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen haben sollen. Aber wie gesagt, das Ganze soll mit Hausverstand passieren. Und du hast es vorher gerade angesprochen. Gesamt in der Politik, denke ich, eher sollten wir auch hier in Österreich schauen, wie können wir mit diesen Situationen umgehen, wie können wir der österreichischen Bevölkerung auch helfen, über solche Hitze zusammen zu kommen. Anstatt hier immer nur zu sagen, wir in Österreich sollen das Weltklima retten.
SPEAKER_00Alles klar, vielen Dank fürs Erste, Thomas Spalt. Das war der politische Bereich der Sendung. Wir tauchen gleich ein in die musikalische Welt unseres heutigen Gastes, FPÖ-Umweltsprecher, Thomas Spalt. Gleich geht's weiter. Ihr hört Musik und Politik mit unserem heutigen Gast, dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten und Umweltsprecher aus Farlwerk, Thomas Spalt. Ja, Thomas, wenn wir in deinen musikalischen Kosmos vordringen, welche Rolle spielt die Musik bei dir und wann kommt sie zur Geltung? Also wann hörst du Musik? Gibt es da fixe Rituale oder fixe Tagesabläufe bei dir?
SPEAKER_01Ja, ich habe es einleitend gesagt, so in der ersten Sekunde würde ich sagen, naja, so eine wichtige Rolle spielt es nicht. Aber je mehr ich darüber nachdenke, spielt Musik doch schon eine sehr wichtige Rolle. Ich höre eher selten aktiv Musik. Meistens muss ich aber sagen, beim Autofahren. Meistens muss ich sagen, wenn ich am Autofahren bin, dann bin ich am Telefonieren über die Freisprecheinrichtung, dass man die Zeit vernünftig nutzen kann. Aber so zwischendurch, dann beim Autofahren höre ich sehr, sehr gerne Musik. Und ja, das spielt sich eigentlich von bis. Das ist für mich sehr situationsabhängig, aber auch gefühlsabhängig. Das kann sein, dass es mal von irgendwelchen Rockstücken geht bis 70er Jahre Musik, kann aber auch einmal was Klassisches sein, kann einmal Volksmusik sein oder können ganz einfach aktuelle Charts sein.
SPEAKER_00Wie bist du musikalisch aufgewachsen? Hast du als Kind irgendeine Ausbildung in eine Richtung, ein Instrument erlernt oder warst du in einem Chor oder irgendetwas dergleichen?
SPEAKER_01Ja, ich habe tatsächlich in jungen Jahren war ich bei einem Knabenchor. Da war aber meine Karriere relativ schnell wieder beendet. Bis, also nach ein, zwei Jahren hat der Chorleiter mal auf dem Auftritt zu mir gesagt, Thomas, du machst es gut, aber ein bisschen leiser. Und dann hat er gemeint, noch ein bisschen leiser und noch ein bisschen leiser. Und dann blieb es dann beim Lippenbewegen. Ja, und ich habe tatsächlich ein paar Jahre Gitarrenunterricht genommen in meiner Jugend. Aber auch da war ich eher weniger talentiert.
SPEAKER_00Aber schon ein bisschen unfair vom Chorleiter, oder? Wenn er sagt, stell dich hin, aber beweg nur die Lippen, aber bitte bring keinen Ton heraus.
SPEAKER_01Naja gut, wir sagen bei uns, Welle ist nicht Könner und so wird es wohl im Chor auch gewesen sein.
SPEAKER_00Übersetzt das für alle unsere Hörer, die dem Fahlbergischen nicht so mächtig sind. Wollen heißt nicht können. Okay, die Gitarre hast du angesprochen, warum hast du sie dann weggelegt? Einfach weil der Fortschritt nicht so da war, wie du ihn gerne gehabt hättest?
SPEAKER_01Ich würde sehr, sehr gerne ein Instrument spielen können und ich habe mir es auch immer wieder die letzten Jahre mal so durch den Kopf gehen lassen und immer wieder mal überlegt, wäre doch noch was, hat es die Zeit noch nicht ergeben. Also mein Ziel ist es schon noch irgendwann ein Instrument zu lernen. Gitarre wird es dann wohl eh nicht sein. Vielleicht Ziharmonika oder sonst irgendwas. Also irgendwo habe ich das noch auf meiner To-Do-Liste, möchte ich irgendwann noch machen, aber ich denke, die nächsten Jahre wird sich das noch nicht ausgehen. Aber es würde mir schon sehr, sehr gefallen, ein Instrument spielen zu können.
SPEAKER_00Hast du außerdem nebenbei hören von Musik auch irgendwelche Lieblingskünstler, Lieblingsbands?
SPEAKER_01Ja, das zieht sich eigentlich auch quer durch, quer durch alle Genres. Ich höre mir gerne ein Frühjahrs- oder ein Herbstkonzert von unserem lokalen Musikverein an und dann habe sonst in meiner Playlist, also Lieder, die mich und Interpreten, die mich in meiner Jugend begleitet haben und das geht wirklich komplett durch. Das geht vom Rock, vom Deutschrock bis zum Hip-Hop, egal was. Was man halt so auch in der Jugend gehört hat. Also deine Playlist ist die Erinnerung an die Jugendzeit, in der Hoffnung, dass man jung bleibt. Naja, das ist auch wieder situations- und stimmungsabhängig. Es kann aber sein, dass man irgendwann einmal einfällt, Robbie Williams, habe ich schon lange nicht mehr gehört. Höre ich sehr gerne irgendwelche Live-Stücke an, was auch immer, oder kann aber auch sein, dass, ich sage jetzt mal Autofahren, irgendein 2000er Musikstück, wo halt in jungen Jahren damals in den Diskos auf und rauf und runter gelaufen ist. Aber auch spontan fällt mir ein, John Miles Music. Kann ich dann sechsmal am Stück während dem Autofahren in voller Lautstärke anhören. Wird nicht langweilig.
SPEAKER_00Das geht mir auch so. John Miles Music, einer meiner absoluten Lieblingssongs. Danke fürs Erste, Thomas. Du bleibst natürlich bei uns und gleich reden wir doch weiter dann ein bisschen über die Musikszene in Vorarlberg. Vorarlberg ist ja so ein bisschen weit weg immer für die Ostösterreicher. Wir heben den Vorhang in die Höhe und schauen, was musikalisch in Vorarlberg so abgeht. Mit unserem heutigen Gast Thomas Spall. Wir hören uns gleich wieder. Willkommen. Wir biegen auf die Zielgerade ein, hier bei Musik und Politik in dieser Woche. Auf Austria First mit unserem Gast aus Vorarlberg, dem FPÖ-Umweltsprecher und Nationalratsabgeordneten Thomas Spalt. Thomas, du kommst aus Vorarlberg. Für Leute in Ostösterreich ist jetzt ein bisschen so weit weg und ein bisschen so die Wilden, also nicht jetzt böse gemeint, aber so ein bisschen anders. Man tut sich oft auch mit der Sprache ein bisschen schwer. Charakterisiere mal ein bisschen so Vorarlberg und was auch musikalisch dort so generell angesagt ist.
SPEAKER_01Naja, es ist jetzt schwierig, natürlich Vorarlberg zu charakterisieren. Gut, wir sind zum einen natürlich sehr, oder wir sind Alemannen im Vergleich zum größeren anderen Rest von Österreich. Und bei uns ist natürlich auch die Nähe Schweiz, die Nähe zu Deutschland, das Alemannische, das uns natürlich auch sehr, sehr stark prägt. Aber so weit weg sind wir denn doch nicht. Und natürlich sind wir hinterm Berg, hinterm Marlberg, aber ich glaube nicht, dass wir dann hinterm Berg geblieben sind oder sonst irgendwas. Also ich kann wirklich nur jedem auch empfehlen, einmal nach Vorarlberg zu schauen. Und ja, wir haben eine wunderschöne Landschaft, wir haben wirklich tolle Berge, wir haben eine super Wirtschaft auch bei uns. Und das sehe ich schon auch als Auftrag an die Politik, auch jetzt aus Voradlberger Sicht das für die Zukunft zu erhalten.
SPEAKER_00Und wie schaut es musikalisch aus? Gibt es, wie man sich es vielleicht oft so vorstellt, in jedem Dorf irgendwie die Hausmusik, also nicht mit OU, sondern mit AU. Gibt es da spezielle Richtungen, Strömungen, Gstanzeln oder sowas?
SPEAKER_01Ja, ich glaube, wir haben schon eine sehr ausgeprägte Musikkultur auch in Voradlberg. So diese Gstanzel, das gibt es bei uns nicht. Das kommt, glaube ich, aus dem bajuwarischen Raum. Was wir aber sehr wohl haben, fast jedes Dorf, muss man sagen, hat seine eigene Blasmusik, seine eigene Dorfmusik. Die Musikvereine, da passiert sehr, sehr viel bei uns an Kultur, aber es passiert auch sehr, sehr viel an gelingendem Zusammenleben, möchte ich fast sagen. Denn jetzt in meiner Heimatstadt in Felkirch, wir haben 40.000 Einwohner und wir haben, jetzt muss ich schnell nachrechnen, nicht, dass ich irgendjemandem Unrecht tue, wir haben fünf Musikvereine bei uns in Felkirch. Und das macht schon sehr, sehr viel aus und das ist auch ein Thema, das für mich auch Voradlberg sehr, sehr stark geprägt hat. Nämlich das ganze Thema Ehrenamt natürlich. In einer Struktur, in einem funktionierenden Zusammenleben, machen die Vereine sehr, sehr viel aus. Und gerade die Musikvereine, die stiften hier auch sehr, sehr viel Identität und Zugehörigkeit.
SPEAKER_00Im Bereich der Popmusik ist einem aus Voradlberg vor allem ein Lied ein Begriff. Ich kann dem Bandnamen kaum aussprechen. Kannst du mir helfen?
SPEAKER_01Ja, das wird der Holzsturner Musik Big Band Club sein. Der Text, ja, im tiefen Breger Welde-Dialekt, muss man ehrlich sagen, ist auch für den Voradlberger aus dem Rheintal, wo ich herkomme, sehr, sehr schwer verständlich, weil wir doch in Voradelberg, man glaubt es kaum, auf diese doch kleine Fläche, sehr verschiedene Dialekteinschläge hand und die dann schon auch sehr, sehr unterschiedlich sein können. Aber was wir schon auch haben in Voradlberg, immer wieder Mundart Band, Mundart Wettbewerbe. Wir haben dort schon eine sehr vielfältige musikalische Kultur in Voradlberg.
SPEAKER_00Die halt überwiegend nur ihr versteht.
SPEAKER_01Naja, wir haben auch ein paar, die nach die Schriftdeutsch sprechen und singen.
SPEAKER_00Das Lied, von dem wir gesprochen haben, ist, glaube ich, von Melau bis Schoppenau.
SPEAKER_01Genau, von Melau bis Schoppenau bin ich gelaufen und fürs haben wir weh durch.
SPEAKER_00Also die Füße haben, glaube ich, weh getan, weil er zu viel gelaufen oder gerannt ist.
SPEAKER_01Und das war jetzt nicht voll betont, weil diesen Bregenzer Dialekt, wie gesagt, da tue ich mir auch schon ein bisschen schwer. Aber im Endeffekt ist es so, genau, leicht angetrunken, von Melau bis nach Schoppenau gelaufen zu sein. Also es werden eine ordentliche Wanderungen und zu später Stunde in der Nacht, da schmerzen danach die Füße. Ich wollte gerade fragen, wie weit ist das von Melau bis Schopenau? Ja, ist schon im falschen Fuß erwischt. Ich bin da noch nie gelaufen.
SPEAKER_00Aber wir hören uns dieses Lied jetzt zum Abschluss dieser Sendung an, den Holsteurner Music Big Band Club. Ich hoffe, ich habe es richtig ausgesprochen. Und ich sage vor allem danke an Thomas Spalt, meinen heutigen Gast, dass er in der Sendung war. Danke, Thomas. War eine sehr unterhaltsame Stunde.
SPEAKER_01Ja, vielen Dank für die Einladung und sehr gerne wieder, wenn wir noch ein bisschen tiefer in den Voradenberger Dialekt einsteigen sollen.
SPEAKER_00Das machen wir. Im Radio wird es schwierig, weil wir haben keine Untertitel. Aber irgendwie bekommen wir das schon hin. Also für euch gibt es jetzt den Holsteurner Music Big Band Club und der Hinweis, das ist nicht das Lieblingslied von Thomas Spalt, aber wenn ihr glaubt, das Lieblingslied erkannt zu haben, entdeckt zu haben in dieser Stunde, dann macht mit bei unserem Gewinnspiel. Auf AustraFirst.at gibt es alle Hinweise. Auf unseren sozialen Medien gibt es auch alles, was ihr dafür braucht, um ein Austra First Café Hevel zu gewinnen. Thomas, Dankeschön, hat es Spaß gemacht. Vielen Dank. Und ich freue mich, wenn wir uns nächste Woche wieder hören bei einer neuen Ausgabe von Musik und Politik hier auf Austra First.