Gerald Grosz bei Giuliani im Gespräch: Von Jörg Haider zur Remigration
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Er gilt als die schärfste Zunge des deutschsprachigen Raumes, doch wer steckt wirklich hinter dem pointierten Polit-Blogger und Bestsellerautor? In der aktuellen Ausgabe von „Giuliani im Gespräch – Die Gedanken sind frei“ entlockt Marie-Christine Giuliani ihrem Gast Gerald Grosz nie gehörte, zutiefst persönliche Einblicke. Der Talkshow-Star spricht offen über seine behütete Kindheit in Deutschlandsberg, starke weibliche Vorbilder in seiner Familie und jenen schicksalhaften Moment, als er mit 14 Jahren am Hauptplatz plötzlich Jörg Haider gegenüberstand – eine Begegnung, die sein Leben für immer verändern sollte.
Neben seinen politischen Anfängen gewährt Grosz auch ehrliche Einblicke in sein Privatleben. Er erzählt von der tiefen Verbundenheit zu seinem langjährigen Partner, der ihn erdet und seinen Alltag strukturiert, und wie er einst als junger Sekretär von Herbert Haupt Opfer einer politischen Intrige wurde. Dabei wird klar: Werte wie Treue, Loyalität und ein unerschütterlicher Gerechtigkeitssinn sind für ihn keine leeren Phrasen, sondern das Fundament seines Handelns.
Natürlich kommt auch die schonungslose politische Analyse nicht zu kurz. Grosz rechnet schonungslos mit dem Zustand der SPÖ unter Andreas Babler ab, analysiert das Versagen der Scheinkonservativen und erklärt, warum eine konsequente Remigrationspolitik die einzige Überlebenschance für die europäische Identität ist. Ein Gespräch, das aufrüttelt, berührt und klare Kante zeigt.
Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.
SPEAKER_01
Unser letztes Thema war die Migration und die Probleme, die dadurch entstanden sind. Und wir haben natürlich auch auf deine Bücher geblickt und da ein bisschen drin rumgeblättert, wie man da vorgehen könnte, dass es für die Österreicherinnen und Österreicher wieder besser und verträglicher wird und weniger Menschen hier sind, die kriminell sind. Viele meinen aber, und das wollte ich dich fragen, wie du das siehst, dass eigentlich die Uhr schon längst abgelaufen ist. Also wie bitte sollte man denn die massive Migration und die enorme Belastung, die wir auch haben finanziell, wie sollte man das jemals rückgängig machen oder noch abbiegen können? Weil es sind ja schon so viele Menschen da, die werden ja nicht sagen, na gut, dann packen wir unsere Sachen und gehen jetzt. In den Schulen sitzen zu einem großen Teil Kinder, die nicht schreiben und lesen können, die auch dem Unterricht nicht folgen können. Wie kann man sich das jetzt vorstellen? Manche sagen aus, wir haben fertig, das kannst du nicht mehr ändern.
SPEAKER_02
Das wäre fatalistisch und davor warne ich. Fatalistisch warum, weil man sich seinem Schicksal am Ende ergibt. Das ist dann der kranke Körper, der nur immer auf Sternwartet. Wenn man das in Europa wirklich will, dann muss man wissen, dass all das, was uns lieb und teuer in der Gegenwart, aber auch in der Zukunft sein wird, verloren ist. Damit finde ich mich nicht up, ich weiß, die demografische Uhr tickt lauter als wir denken, wie eine Zeitbombe tickt sie so laut. And when we do, and when we that recht not durchsetzen, and the recht auf heimat, das Recht auf Sicherheit, das Recht auf Identity, the Recht of Tradition, the Recht of the Werte Europas, the Recht of unser Glauben, das Recht auf unsere Philosophie, das Recht auf das römische Recht, in the art and weise design, the recht of Aufklärung. When we this recht not durchsetzen, then we're not. And there is this recht durchsetzen, in which we skizzed in house and rechts staatlicher and democratischer behaven in form of Rückführung, as you can will, we this Rückführung benennt. We give you a Remigrationspolitik, so we verstehe, is not a Gesellschaft der Fehlerbehabung, eine Politik der Fehlerbehebung, it is auch eine Politik des Selbsterhalts. Wir haben beispielsweise die demografische Pyramide, wir haben die Geburtenraten von 1,3, wir haben sie bei Zuwanderern und Familien bei vier teilweise und fünf. Wir müssen auch schauen, dass unsere Gesellschaft sich wieder zum Leben bekennt, und zwar damit auch zum Überleben. Das heißt, eine Remigrationspolitik betrifft nicht nur die Rechtsdurchsetzung der Abschiebung oder der Rückführung, sondern sie betrifft auch die, auf diesem europäischen Kontinent ein Ja zum Leben durchzusetzen, mit all dem, was politisch dazugehört. Von der Familienpolitik über die Sozialpolitik über die Bildungspolitik. So breit muss das herangetragen werden bis zur Arbeitsmarktpolitik, damit wir Menschen ermöglichen, wieder in ihrer Familie mit ihren Partnerinnen und Partnern ein Ja zum Leben zu sagen und damit auch ein Ja zum Überleben dieses Kontinents. In manchen Bereichen, in manchen Gebieten, da gebe ich dir recht, da ist der Krieg verloren. Das sind mittlerweile Ghetto-Bezirke. Wir sehen es in Wien, wir sehen es in Berlin, Neukölln, gutes Stichwort. Aber grosso modo können wir uns retten.
SPEAKER_01
Yeah, and das finde ich auch ein sehr schönes Schlusswort. Es ist wichtig, nie aufzugeben, immer dran zu bleiben, ganz genau, weil unsere Kultur, unser Land, unser Zuhause ist es absolut wert. Gerald, darf ich dich zum Abschluss noch meinen Musikwunsch bitten? Was hörst du gerne? Was kann man sich vorstellen?
SPEAKER_02
Ich bin ja ein Kind der 90er. Ich bin ein echtes Kind der 90er. Also ich habe ja eine klassische Klavierausbildung, die ich abgebrochen habe. Das heißt, Mozartrequim lockt man mich immer, aber ich glaube, dass das Mozartrequim als Schluss nicht unbedingt optimal ist.
SPEAKER_01
Wie hat das letzte Woche? Die Ursula Stenzel hat sich da was gewöhnt.
SPEAKER_02
Nein, das entspricht auch nicht meiner Stimmungslage. Meine Stimmungslage ist eine, die eines Zirkuspferdes ist, so benenne ich mich auch immer. Und da kommt mir oft der gute alte Elton John mit einem Still Standing unter. Er steht noch immer, steht noch immer auf der Bühne. Und ich habe das auch vor.
SPEAKER_01
Sie hörten bei Giuliani im Gespräch an diesem Sonntag Gerald Groß. Sie können die Sendung nachhören auf aföst.at und ich darf Ihnen jetzt oder wir dürfen einen schönen Sonntag wünschen.
SPEAKER_02
Einen schönen Sonntag, einen angenehmen.
SPEAKER_01
Und so wie wir ja wissen, Gerald Groß geht jetzt wahrscheinlich kochen?
SPEAKER_02
Nein, heute geht er aufs Oktoberfest nach Hartberg zu Mario Kunasek und Herbert Kickel, wenn du es genau wissen willst. Und da werde ich den einen oder anderen Hörer dann noch treffen.
SPEAKER_01
Wunderbar! Wie Sie hören, sind Sie dazu herzlich eingeladen, falls Sie noch nicht gesehen haben, dass da ordentlich die Post upgeht in der Steiermark. Ich möchte eigentlich nur mal sagen, so wie immer, was wäre Austria First ohne Sie? Rein, gar nichts. Also passen Sie bitte gut auf sich auf und bleiben Sie uns treu. Ihre Marie-Christin Giuliani.
SPEAKER_00
Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12, und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at