Reinhold Maier bei Volker Höferl: Personalnot bei der Polizei & Depeche Mode - Musik & Politik
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In der neuen Ausgabe von „Musik und Politik“ schlägt Reinhold Maier, stellvertretender Sicherheitssprecher der FPÖ und Polizeigewerkschafter, Alarm. Im Gespräch mit Volker Höferl zeichnet der Zivilpolizist ein schonungsloses Bild der heimischen Sicherheitslage. Der Fokus liegt auf dem massiven Personalmangel bei der Exekutive und den verheerenden Ergebnissen bei Aufnahmetests. Besonders in Wien scheitern viele Bewerber an den grundlegenden Deutschkenntnissen – für Maier ein klares Versagen der Politik der letzten Jahrzehnte.
Doch der Parlamentarier zeigt im Studio auch eine ganz andere Seite. Er verrät, warum er als Jugendlicher im Militärrealgymnasium öfter mit den Erziehern aneinandergeriet und heimlich ins legendäre U4 ausbüxte. Musikalisch spannt der ehemalige Bariton- und Zugposaunenspieler einen weiten Bogen: von klassischer Blasmusik über Reinhard Fendrich bis hin zu harten Rockklängen. Ein Tag ohne Musik beginnt für ihn erst gar nicht – oft startet er mit entspannten Urlaubsvideos auf dem Fernseher in den Morgen.
Welcher absolute Welthit den FPÖ-Sicherheitssprecher aber seit einem unvergesslichen Konzertbesuch in der Wiener Stadthalle nicht mehr loslässt, ist euer Rätsel für diese Woche. Hört genau hin, erratet das Lieblingslied des Gastes und schickt euren Tipp samt Name und Adresse per WhatsApp an uns. Den WhatsApp-Kanal erreicht ihr ganz einfach über https://austriafirst.at. Unter allen richtigen Einsendungen, die bis Donnerstag um 10:00 Uhr bei uns eintreffen, verlosen wir das exklusive AUSTRIA FIRST Kaffeehäferl – das „Häferl vom Höferl“.
Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Musik und Politik hier auf Austria First. Heute mit einem Gast aus der Steiermark. Es ist der freiliche Nationalratsabgeordnete Reinhold Meyer. Herzlich willkommen.
SPEAKER_00
Ja, danke für die Möglichkeit, hier mit dir ein Gespräch zu führen und ich freue mich auf deine Fragen.
SPEAKER_01
Alles klar, die Fragen kommen sofort. Die erste bei Austria First, bei Musik und Politik ist immer, welche Gemeinsamkeiten siehst du zwischen Musik und Politik?
SPEAKER_00
Für mich ist es einmal sehr wichtig, die Musik zum Entspannen. Die Politik ist sehr fordernd und mit der Musik kann man sich wirklich sehr gut entspannen und kann man buchstäblich wieder runterkommen. Zweitens kann man auch mit der Musik sehr, sehr in leicht verständlicher Sprache seine Emotionen und auch seine Botschaft in die Bevölkerung bringen. Und deshalb ist Politik und Musik spielt sehr, sehr gut zusammen und ist für mich auch persönlich ein sehr, sehr wichtiger Faktor.
SPEAKER_01
Ja, und wie wichtig, genau, das fragen wir jetzt auf einer Skala von 1 bis 10. Eins ist komplett unwichtig. Zehn ist das Wichtigste der Welt. Wo würdest du dich hier einordnen?
SPEAKER_00
Ja, das Wichtigste ist Musik natürlich nicht, aber ich würde schon sehr, sehr hoch einstufen. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich sagen sieben bis acht.
SPEAKER_01
Alles klar, diese sieben bis acht werden wir jetzt noch näher ergründen mit unserem heutigen Gast Reinhold Meyer, FPÖ-Nationalratsabgeordneter und im Zivilberuf Exekutivbeamter. Das heißt, über die Polizei werden wir auch noch sprechen. Dranbleiben hier bei Musik und Politik. Die Polizei, die Sicherheit, die Exekutive ist das Leibthema unseres heutigen Gastes. Es ist Reinhold Meyer, Nationalratsabgeordneter der FPÖ und Personalvertreter bei der Exekutive. Wenn du dich kurz mal vorstellst, wie hat es dich in die Politik verschlagen als Polizeibeamter und wie bist du schlussendlich auch im Nationalrat gelandet?
SPEAKER_00
Ja, die Politik verfolgt mich unter Anführungszeichen schon sehr, sehr lange. Mein Vater war ja auch Chauffeur des damaligen Landesrates Michael Schmidt. Und dadurch hatte ich auch schon sehr, sehr frühzeitig die Möglichkeit, Einblick in die Politik. Exakt im Landhaus in der Steiermark, also in Graz, die Möglichkeit, hier Einblick zu bekommen. Und ich habe dort auch meine Öpherepraxis von 92 bis 1995 durchgeführt. Und wie ist es dann weitergegangen, dass du selber eingestiegen bist in die Politik? Das sind mehr oder weniger zwei Wege gewesen. Auf der einen Seite die polizeiliche. Und da bin ich seit 2002 in die Personalvertretung eingestiegen, damals im Bezirk Graz Umgebung. Dann bin ich 2007 in den Facherschuss Steiermark gekommen und seit 2015 bin ich auch im Zentralausschuss im Innenministerium und habe seit 2015 auch den Bundesvorsitz der Sektion Polizei innerhalb der OF-Inne. Mein zweiter Weg war, ich bin 2005, also wie die FPÖ aus dem Landweg in der Steiermark ausgeschieden ist, in die Politik eingestiegen. Da habe ich gesagt, jetzt erst recht, eben auf große Wurzeln, meines Vaters. And habe ich damals schon sehr, sehr viel Contact mit dem heutigen Landesordnung Mario Kunesektor. And they had me eigentlich auf mystery begleitet. We have unsere gut ergänzt. Ich forciere Mario natürlich auf allen Ebenen. And he had mir da auch die Möglichkeit gegeben, einen gut wählbaren Platz bei der Nationalratswahl 2024 zu haben. Und aufgrund des guten Wahlergebnisses bin ich 2024 dann auch in den Nationalrat eingezogen.
SPEAKER_01
Du hast gesagt, du bist im Zentralausschuss vertreten. Was ist dieser Zentralausschuss? Ich glaube, es ist ein sehr hohes Gremium innerhalb der Polizei.
SPEAKER_00
Ja, das ist korrekt. Der Zentralausschuss begleitet mehr oder weniger alle Polizeibediensteten in Österreich. Das heißt, wir betreuen um die 34.000 Polizeibedienstete. Und es gibt im Innenministerium den Zentralausschuss Exekutive, wo ich angehöre. Und gibt es zwölf Mandate und von diesen zwölf Mandaten habe ich eines in und ich habe auch den Fraktionsvorsitz für die auf, also für die Personal, für die blaue Personalvertretung innerhalb des Zentralausschuss INEA.
SPEAKER_01
Du bist somit nicht nur von der praktischen Seite als gelernter Polizist mit der Materie vertraut. Du beobachtest es natürlich auch aus deiner politischen Sichtweise heraus. Wo haben wir denn die größten Probleme beim Thema Sicherheit in unserem Land? Kann man das überhaupt in wenigen Sätzen zusammenfassen oder ist es schon so schlimm?
SPEAKER_00
Es ist ein sehr, sehr komplexes Thema. Und ja, ich würde sagen, es schaut nicht sehr, sehr gut aus. Punkt 1 ist natürlich das Personalproblem. Innenminister Kahner hat seit dem letzten Jahr wirklich ein Sparpaket geschnürt. Es wurden die Personaloffensive, also die Personalaufnahmen sind rückläufig. Also er hat 1000 Plantstellen gestrichen oder 1000 Aufnahmen exakt gestrichen. Zusätzlich hat er auch Überstunden eingespart. Und zusätzlich ist jetzt ein neues Dienstzeitmanagement in Planung, was weitere Einschnitte für die Kollegen und auch für die Sicherheit in Österreich bedeutet.
SPEAKER_01
Jetzt hat man erst kürzlich gehört, es werden natürlich Polizisten gesucht, aber es fallen immer mehr durch. Einerseits, weil sie zu wenig Deutsch können. Ist das vielleicht das Ergebnis der Politik der letzten 20 Jahre?
SPEAKER_00
Ja, das kann ich verifizieren, dass leider sehr, sehr viel und das vermutert mich auch, sehr, sehr viele Matoranden beim Deutschtest, also bei der Grammatik durchfallen. Und das ist natürlich ein fatales Zeichen, nicht nur für die Polizei, sondern auch für das gesamte Bildungssystem in Österreich. In Wien haben wir diese Problematik ganz extrem. Hier sind pro Quartal die Aufnahmen, man muss wissen, in Österreich werden quartalsweise die Aufnahmen durchgeführt. Und in Wien sind durchschnittlich 250 Aufnahmen geplant. Und von diesen 250 Aufnahmen werden 180 bis 200 maximal befüllt. Und das ist schon ein Zeichen, dass es die anderen nicht schaffen.
SPEAKER_01
Das heißt, auf lange Sicht geht die Anzahl der Polizisten auch zurück, weil wir haben ja auch welche, die in Pension gehen, laufend.
SPEAKER_00
Das ist leider korrekt. Innenminister Karner sagt zwar immer, dass im Außendienst 1-Trains nachbesetzt wird, aber wir haben 1400 bis 1500 Austritte, Pensionierungen, also die Zahl 1500 ist verifiziert. Und wenn 1400 aufgenommen werden und im Jahr aber 700 bis 800 alleine aus der Schule austreten, dann ist das natürlich unterm Strich ein Minuspiel und langfristig werden wir immer weniger Polizisten haben. Das ist korrekt.
SPEAKER_01
Das sind nicht die allerbesten Zukunftsaussichten, aber hoffentlich ändert sich das in den nächsten Jahren. Vielen Dank mal, Reinhold Meyer, für das Erste zum Thema Exekutive Sicherheit und Polizei. Und wir sprechen mit ihm gleich weiter über die Musik. Draht ihn nicht um, der Kommissar geht um, war mal ein Lied von Falco. Kommissar ist er, glaube ich, nicht. Ich weiß nicht, ob es den Titel überhaupt gibt, werden wir gleich fragen. Unseren heutigen Gast Reinhold Meyer, FPÖ-Nationalratsabgeordneter und Polizeibeamter, gibt es einen Kommissar Reinhalt?
SPEAKER_00
Den Kommissar gibt es so in der Dienstgratenverordnung nicht. Der Kommissar war buchstäblich der Kommissar im Landeskriminalamt, aber den gibt er so nicht.
SPEAKER_01
Okay, also hatte Falco nicht ganz recht oder vielleicht gab es ihn ja damals noch?
SPEAKER_00
Das war in die 80er Jahren, da war ich noch nicht bei der Polizei. Ist möglich, aber ich glaube schon, dass das umgangssprichwörtlich war, ja.
SPEAKER_01
Den Falco haben wir angesprochen, damit sind wir bei der Musik angelangt. Ist Falco etwas, was du gerne hören würdest oder gerne hörst?
SPEAKER_00
Ja, das ist korrekt. Falco habe ich vor allem in meiner Jugend sehr, sehr gerne gehört. Er hat sehr, sehr gute Lieder meiner Meinung nach gehabt. Und auch die Texte waren sehr, sehr gut. Also ich bin ein Fan von Falco, ja, das ist korrekt.
SPEAKER_01
Und was hörst du sonst noch gerne? Was sind deine musikalischen Vorlieben?
SPEAKER_00
Bei der Musik bin ich wirklich sehr, sehr breit gefächert, angefangen von klassischer Musik über Blasmusik. Ich habe ja auch selber Bariton und Zuckpersoner gespielt in einer Musikkapelle in der Steiermark, war da auch in einer Big Band, das hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht in meiner Jugend. Aber auch, ich höre auch Rock, Metallica, U2, Depishmode. Ich bin auch ein Fan von Reinhard Fendrich. Hier speziell hervorzuheben, das habe ich auch auf meinem Handy als Kringleton, I'm from Austria. Ich bin ein Patriot und dieses Lied passt sehr, sehr gut zu mir.
SPEAKER_01
Aber Reinhard Fendrich passt jetzt nicht unbedingt so gut zur FPÖ. Gibt es einige kritische Aussagen von Fendrich? Wie siehst du das generell, diese politischen Aussagen von Künstlern, weil die Künstler akzeptieren es ja auch unter Anführungszeichen, dass du und ich zum Beispiel ihre Platten kaufen und sich somit unterstützen.
SPEAKER_00
Ja, das stimmt auch. Auf der einen Seite distanzieren sie sich von uns oder generell von FPÖ-Wählern oder von Rechtswählern, wie sie es gerne behaupten, was eigentlich gar nicht stimmt. Auf der anderen Seite das Geld, das nehmen sie sehr wohl. Also mir persönlich ist es egal. Ich sage, ich höre Reinhard Feindrich sehr, sehr gerne und ich stehe dazu. Und für mich ist die Musik wichtig und jeder soll seine Einstellung haben. Ich habe meine und ich werde Reinhard Feindrich weiterhören.
SPEAKER_01
Ich hoffe, er verkraftet sollte er das hören. Du hast gesagt, Zug, Posaune und Bariton, Posaune auch oder ich bin kein Experte in Sachen Blasmusik. Erklär uns die beiden Instrumente.
SPEAKER_00
Im Endeffekt sind das beide Begleitinstrumente, also die Bassseite spielen im Endeffekt, sind zwei Blasinstrumente und wie gesagt, was man in einer Musikkapelle hört, das ist eher so der Pass. Es gibt dann noch den Kontrabass, der ist noch tiefer, aber die Trompete ist eine Stufe höher und es ist die Begleitungsmusik der Pass. Und du hast gesagt, du hast gespielt.
SPEAKER_01
Ist das jetzt alles in einem Kasten und verstaubt, diese Instrumente?
SPEAKER_00
Ich habe mein Instrument leider unter Anführungszeichen vor circa zehn Jahren der Musikkapelle, wo ich gespielt habe, zur Verfügung gestellt. Ich habe nur zur Information, von meinem vierten, fünften Lebensjahr an habe ich angefangen zu spielen, damals mit der Trompete noch. Dann bin ich eben umgestiegen auf Bariton und auf die Supposaune und habe circa bis zu meinem 20. Lebensjahr gespielt. Ich bin im, warum 20. Lebensjahr, da bin ich zur damaligen Chandarmerie nach Niederösterreich gegangen und das ist sich zeitlich dann nicht mehr ausgegangen. Und dann habe ich auch andere Interessen gehabt als Jugendliche. Das ist leider oft so. Im jetzigen Moment bedauere ich das fast ein bisschen, weil ich habe immer sehr, sehr gerne Musik gehabt, Musik gespielt. Und vielleicht fange ich ja wieder mal an, das könnte ja sein. Wollte ich gerade sagen, den Weg zurück, den gibt es ja immer. Ja, das ist korrekt. Und sag niemals nie, ist ja auch ein Lied. Und vielleicht schauen wir mal. Also ich bin nicht abgeneigt und mir hat es immer sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und schauen wir, was die Zukunft bringt, ja.
SPEAKER_01
Sagt unser heutiger Gast Reinhold Meyer, FPÖ-Nationalratsabgeordneter. Und wir plaudern gleich weiter mit ihm über seine Musik, Gewohnheiten und andere musikalische Themen hier bei Musik und Politik auf Austra First. Einmal starten wir noch durch hier bei Musik und Politik in der heutigen Ausgabe mit dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Reinhold Meier. Reini, deine Musikgewohnheiten oder deine Musikgeschmack haben wir schon kennengelernt, aber wie hat Musik in deinem Leben Platz? Stehst du mit Musik schon auf? Gehst du mit Musik schlafen? Hast du gewisse fixe Tagesordnungspunkte oder Tageszeiten, wo du sagst, jetzt brauche ich Musik, wie schaut das bei dir aus?
SPEAKER_00
Ein Tag ohne Musik hinter Früh, also das ist für mich kein richtiger Tag. Wenn ich aufstehe, schalte ich auch sehr, sehr gerne den Fernsehen ein, MTV oder YouTube und stelle da meine Musik ein. Also ein Tag mit Musik beginnt besser als ohne Musik. Das ist für mich sehr, sehr wichtig. Ich gehe auch gerne auf Konzerte. Ganz bezeichnet war hier, ist zwar schon sehr, sehr lange her, das Konzert Debisch Mode 1998 in der Wiener Stadthalle. Also das war für mich die beste Stimmung. Auch Eros Ramanzotti zum Beispiel bin ich sehr, sehr gerne, aber ich zweimal auch in der Wiener Stadthalle und auch in Graz. Also ich gehe auf sehr, sehr gerne Konzerte und auch Festivals, ja.
SPEAKER_01
Hast du gewusst, dass Debisch Mode seit fast 20 Jahren schon einen Schlagzeuger aus Österreich hat? Nein, habe ich ehrlich gesagt nicht gewusst. Für alle Nerds, Christian Eigner aus Neulenkbach, glaube ich, spielt bei Debisch Mode, hat auch auf einigen Alben Lieder geschrieben, sogar für Debisch Mode. Und ist sozusagen ein fixes Bandmitglied.
SPEAKER_00
Ja, also das ist eine Neuigkeit für mich, aber das ist auch bezeichnend. Österreich hat einen guten Geschmack und auch Debisch Mod hat mehr oder weniger einen guten Geschmack. Und ohne Österreich in der ganzen Welt funktioniert die Welt einfach nicht. Und deswegen ist das ein gutes Zeichen, aber habe ich nicht gewusst, aber danke für die Information.
SPEAKER_01
Du bist der Erste, der mit einem Fernseher aufsteht. Viele haben gesagt, sie schalten den Radio ein, hören Ö3, hören Ost Trail First natürlich immer mehr. Warum der Fernseher? Oder hast du einfach deine Playlist auf YouTube dort oben und das ist so die Macht der Gewohnheit oder hat sich so ergeben?
SPEAKER_00
Ja, ich habe natürlich auch meine Playlist dort oben, aber vor allem wenn ich YouTube einschalte, Deep House Musik, das sind immer sehr, sehr schöne Aufnahmen auch von schönen Stränden. Also das ist einfach ein guter Start, Urlaubsgefühl ein bisschen. Und so beginnt der Tag einfach besser, auch mit Musik, aber auch visuell begleitet.
SPEAKER_01
Werfen wir noch vielleicht einen Blick in die Jugend zurück. Du kommst aus einer Gemeinde unweit von Graz, sagen wir mal ungefähr 20, 25 Minuten. Was war da in deiner Jugend? Hat es da so eine Sturm- und Drangzeit gegeben mit wilder Rock- oder Punk-Musik? Mit denen du vielleicht auch die Eltern geärgert hast?
SPEAKER_00
Man muss hier sagen, ich bin schon mit 14 von diesem Ort, 20 bis 25 Kilometer südwestlich von Graz weggezogen und Anführungszeichen. Ich bin jetzt Militärer Gymnasium nach Wiener Neustadt gegangen und war deshalb nur am Wochenende zu Hause. Und am Wochenende bin ich dann natürlich auch viel unterwegs, um auch die Freundschaftspflege nicht zu vernachlässigen. Deshalb haben meine Eltern nicht so ganz direkt mitbekommen, aber vielleicht eher die Erzieher in Militärer Gymnasium in Wiener Neustadt. Mit denen haben wir schon hin und wieder Konflikte gehabt. Aber meine Eltern haben das nicht so mitbekommen. In meiner Sturm- und Rangzeit wohl gemerkt.
SPEAKER_01
Seid ihr von Wiener Neustadt auch in die große Stadt einmal gefahren, um einen drauf zu hauen?
SPEAKER_00
Naja, offiziell haben wir nur bedingte Ausgangszeiten gehabt. Das ist eben von der Schulstufe abhängig gewesen und es hat sich natürlich gesteigert. Aber inoffiziell muss ich sagen, natürlich sind wir auch damals schon nach Wien gefahren und haben auch die Musik in Wien gehört und sind auch natürlich ein wenig weggegangen.
SPEAKER_01
Auch ins Ophir oder so?
SPEAKER_00
Ophir ist natürlich ein Begriff, ist auch heute noch ein Begriff. Und wenn es die Zeit erlaubt und Freunde vielleicht dorthin gehen, dann kann man mich vielleicht dorthin und wieder mal antreffen.
SPEAKER_01
Na, wir werden die Augen offen halten. Ich sage Ihnen recht schönen Dank an Reinhold Meyer, der heutige Gast bei Musik und Politik hier auf Australia First. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
SPEAKER_00
Ja, sehr, sehr gerne. Es hat mir sehr, sehr viel Spaß gemacht und vielleicht passt es ja wieder mal, dass wir ein bisschen nachfragen über meinen Musikstil und vielleicht ändert sich dieser Jahr.