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Der Fall Gunkl: Wie linke Medien Kindesmissbrauch verharmlosen
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Wenn ein prominenter ORF-Star und Kabarettist wegen des Besitzes von Tausenden Missbrauchsbildern und des mutmaßlichen Missbrauchs eines vierjährigen Kindes vor Gericht steht, sollte der Aufschrei der Medien gewaltig sein. Doch im Fall Günther Paal alias Gunkl herrscht in den linken Redaktionen vor allem eines: tiefes Verständnis für den Täter. Die Opfer scheinen völlig vergessen. Werner Reichel deckt in der aktuellen Ausgabe von „Macht und Medien“ genau diese unfassbare Doppelmoral der Mainstream-Medien auf.
Gemeinsam mit Florian Machl, dem Chefredakteur von Report24, analysiert Reichel die erschreckenden Parallelen zum Fall Teichtmeister. Auch hier wird der Täter von der linken Kulturschickeria in Schutz genommen, während investigative Fragen nach verschwundenen Laptops, möglichen Mittätern oder der Herkunft des grauenhaften Materials von den Haltungsjournalisten schlichtweg ignoriert werden. Es gilt das Prinzip: Handelt es sich um einen der ihren, wird aus einem abscheulichen Verbrechen plötzlich ein bedauerlicher Ausrutscher.
Besonders brisant: Während die Systemparteien den sogenannten Kinderschutz immer wieder als Vorwand nutzen, um mit Chat-Kontrollen und Zensurgesetzen die Bürgerrechte der unbescholtenen Mehrheitsgesellschaft einzuschränken, versagen sie beim Schutz echter Opfer auf ganzer Linie. Eine schonungslose Abrechnung mit der Heuchelei des politisch-medialen Establishments, die ihr nicht verpassen dürft.
MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 17 bis 18 Uhr und am Dienstag von 6 bis 7 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App: 📱Apple/iPhone: https://apps.apple.com/at/app/austria-first/id6756575485 📱Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=at.austriafirst.app
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Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_02Willkommen bei einer neuen Ausgabe von Macht und Medien. Es begrüßt euch Werner Reichel. Wer in den vergangenen Tagen linke Medien wie den ORF oder den Standard konsumiert hat, der könnte fast den Eindruck bekommen, der ORF-Star und Kabarettist Günter Pahl sei nicht der mutmaßliche Täter in einem Kindermissbrauchskandal, sondern selbst ein Opfer. Denn die linken Medien haben sehr viel Verständnis für Paar. Sie übernehmen what Paul sagt eins zu eins, ohne es zu hinterfragen. Und sie ignorieren die hunderten oder sogar tausenden Opfer von Günther. Denn nichts anderes sind jene Kinder, die für mutmaßliche Kinderporno-Konsumenten wie eben Günter Pahl gequält und missbraucht werden. Die kindlichen Opfer sind den linken Medien ganz offensichtlich egal. Bei Macht und Medien geht es heute um die verstörenden Reaktionen linker Medien und linker Künstler auf den Fall Günther Pahl alles Gunkel. Darüber spreche ich in dieser Ausgabe von Macht und Medien mit dem Chefredakteur von Report 24 mit Florian Machel. Dranbleiben.
SPEAKER_01Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von 11 bis 12. Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Bei mir heute zu Gast ist Florian Machel, der Chefredakteur von Report 24. In dieser Ausgabe von Macht und Medien geht es aus aktuellem Anlass vor allem um ein Thema, nämlich um den Umgang der linken Mainstream-Medien mit Kindesmissbrauch. Der aktuelle Anlass is natürlich der Fall des ORF-Stars Günter Bahl, alias Kunkel. Doch wir wollen hier weniger über das Verbrechen an sich sprechen, als vielmehr über die Reaktionen der linken Medien und auch der linken Kulturszene. Wie geht sie damit um? Und das ist fast genauso widerlich wie das Verbrechen, das mutmaßliche Verbrechen selbst. Florian, danke, dass du dir für uns Zeit genommen hast. Danke dir für die Einladung. Du hast sicher die Berichterstattung über den Fall Günther Bahl verfolgt in den Medien, in den linken Medien. Was war so dein Eindruck, dein erster?
SPEAKER_00Ich habe mich wieder sehr erinnert gefühlt an den Fall Techtmeister, wo im Grunde genommen eins zu eins dasselbe passiert ist. Es wird ganz, ganz viel über den Täter diskutiert. Er ist so arm und hat da so eine schlimme Vorgeschichte und man muss sich um ihn kümmern. Es wird überhaupt nicht über die Opfer diskutiert, als ob es die gar nicht gäbe. Und in beiden Fällen gibt es ja sehr viele Opfer, das darf man nicht vergessen. Im Fall Gunkel ist das eine vierjährige Kind bekannt, dass er da unsittlich geküsst haben will ans Geschlechtsteil. Es ist aber auch bekannt, dass er Andi tausend Bilder von Kindesmissbrauch und einige Videos hatte und wahrscheinlich noch viel mehr. Das heißt, ich habe Andi tausend Opfer. Und meines Erachtens sollte man in einer funktionierenden Gesellschaft zuerst einmal an die Opfer denken. Genau das ist es, was die linken Medien nicht machen. Sie spielen herunter, sie erwecken den Eindruck, es wäre alles nicht so schlimm. Und ich glaube, der Hintergrund ist natürlich, es ist wieder einer von ihnen, einer aus dieser linken Schickeria, der betroffen ist und den kann man natürlich nicht als bösen Täter darstellen. Hinzu kommt, worüber wir heute sicher auch noch sprechen werden, eine sehr seltsame Beziehung der Linken zu Kindesmissbrauch generell. Man hat manchmal den Eindruck, das ist ein Gentleman-Verbrechen, das gehört zum guten Ton.
SPEAKER_02Du hast es ja gerade angesprochen, du hast auf den Fall Teichtmeister hingewiesen. Du hast dich ja damals intensiv mit dem Fall Deichtmeister auseinandergesetzt. Hast auch den Prozess, also die Verhandlung verfolgt im Gerichtssaal. Wo siehst du da die Parallelen zum jetzigen Fall, zum Fall Ginterball?
SPEAKER_00Also die Parallelen sind ganz, ganz vielfältig. Zunächst bin ich mal irritiert über die kurze Dauer, wie das Verfahren vor Gericht dann angesetzt ist. Also in dreieinhalb Stunden soll da alles abgehandelt sein. Und eine große Parallele ist halt auch in beiden Fällen, dass sich niemand, wie ich schon gesagt habe, für die Opfer interessiert, aber auch niemanden für eventuelle Mittäter interessiert. Man muss sich ja ansehen, diese Leute sind ja nicht im luftleeren Raum. Wo hat er dieses Missbrauchsmaterial her? Diese Bilder, diese Fotos, diese Videos. Vielleicht könnte man nämlich auch polizeilich ermitteln, teilweise, wer sind die Opfer, was sind die Tatorte, dann könnte man hier nämlich wirklich Menschen helfen. Und das ist etwas, bei Kunkel hat es noch überhaupt niemand öffentlich gefragt. Und bei Teichtmeister hat es tatsächlich während der Gerichtsverhandlung niemand gefragt. Also man hat nicht hinterfragt, wo haben sie denn diese Materialien her. Man hat nicht hinterfragt, haben wir denn überhaupt alle Materialien? Damals war es so, dass etliche Datenträger, es gab Spuren darauf, das waren aber vermisst. Und obwohl 76.000 Bilddateien bei ihm gefunden wurden, hat es keinen interessiert, ob es noch weitere Tausende, Zehntausende, Hunderttausende gab. Und ob er diese eventuell auch mit anderen geteilt hat. Ich habe damals viel recherchiert und mir wurde gesagt, in diesen Kindersgender-Ringen ist es so, dass man sich natürlich gegenseitig misstraut, weil man weiß, dass man für seine Untaten ins Gefängnis muss. Das ist ähnlich wie bei Drogenhändlern. Und Bilder und Videos dieser Art werden gerne getauscht. Das heißt, einer gibt etwas und bekommt etwas, damit beide schuldig sind und damit niemand vor den Richtern muss. Und es wäre auf der Hand liegend, hier zu fragen, wo kommt das her, wo geht das hin, ist nicht passiert. Und genau dasselbe Gefühl habe ich auch bei Gunkel, zumindest jetzt auch schon in der öffentlichen Diskussion, es fragt niemand. Es geht jeder davon aus, dass diese Geschichten, die Gunkel verbreitet hat in dem bekannten Video, dass die richtig sind. Dass der also quasi vor über einem Jahrzehnt mal angeblich eine Phase hatte, wo er solche Bilder gesammelt hat. Dann hätte er nichts mehr getan und dann wäre es einmal, wahrscheinlich unter Alkoholeinfluss, zu dieser Missbrauchshandlung gekommen. Und das ist ja völlig unglaubwürdig. Also ich gehe schon davon aus, dass wir auch bei GUI weitere Datenträger haben. Es gibt ja diesen verschollenen Laptop. Ich hoffe, dass dazu vor Gericht sehr viele Fragen gestellt werden. Aber ist das wirklich alles? Und wer wusste davon und wo hat er diese Bilder angekauft oder bekommen? All das muss ganz zentral in den Ermittlungen erhoben werden und wenn das nicht erhoben wird, muss man Fragen stellen, wer hier geschützt werden soll.
SPEAKER_02Ja, du hast es angesprochen, das ist wirklich äußerst irritierend, vor allem wenn man sich ansieht, wie der Fall Gunkel ans Tageslicht gekommen ist. Herr Kunkel hat sich ja quasi selbst angezeigt, aber nicht, weil er ein schlechtes Gewissen hat, nicht weil er seine Daten bereut hat, sondern weil er finanziell am Ende war, weil ihm die zwei Frauen, die ihm das Kind da mutmaßlich zugeführt haben, über Monate erpresst haben und sie ja schon über 160.000 Euro an sie bezahlt hat. Das heißt, er ist aus einer Notsituation zur Polizei gegangen und da ist es natürlich wahrscheinlich, dass er vorher belastendes Material zum Beispiel auf Computern löscht oder die Computer entsorgt. Also insofern ist das wahrscheinlich sogar wahrscheinlich, dass er diese Dateien, die sie gefunden worden sind, auf einem Uralt-PC tatsächlich vergessen hat, weil sonst hätte er ihn nur wahrscheinlich entsorgt. Und du hast das angesprochen, es ist irritierend. Günter Bahl sagt, er habe nur dieses eine Mal, dieses vierjährige Mädchen missbraucht und das wird nicht nur offensichtlich von der Justiz, von den Ermittlern, sondern auch von den Medien als bare Münze genommen. Und keiner stellt sich die Frage, ob das nicht vielleicht mehr Opfer gegeben haben könnte. Also die mainstreamedien gehen da ihrer Aufgabe überhaupt nicht nach, als journalistische vierte Macht im Staat da hier nachzubohren und irgendwie die Ermittlungen da weiter in Gang zu halten.
SPEAKER_00Ja, ich glaube auch, dass das die Kernfrage sein müsste. Wo ist denn dieser Laptop? Man muss sich immer anschauen, wo kommen die Informationen her. Die Informationen zu diesem Laptop kommen aus dem Umfeld der beiden Mittäterinnen. Es sind ja zwei Frauen mit angeklagt. Und es ist ja auch hochinteressant, dass die in U-Haft sitzen und dass ihnen eine höhere Strafandrohung droht als Grunkel selbst. Sie haben ihn erpresst offensichtlich finanziell, sonst wäre das alles nicht aufgekommen. Und ja, auch über das muss man nachdenken. Grunkel ist da persönlich selbst an die Öffentlichkeit getreten. Er hat er das gemacht aus Reue? Nein, natürlich nicht. Das hat er gemacht, weil die Ermittlungen gegen ihn schon liefen, weil man schon auf einiges draufgekommen ist. Also er hat alles zugegeben, was wirklich einwandfrei ermittelt war. Darüber hinaus natürlich kein einziges Sterbenswörtchen. Und das halte ich für ganz, ganz gefährlich, aus Sicht des Rechtsstaats, dass man ihm alles glaubt, was er sagt. Weil das ist eine durchsichtige Verteidigungsstrategie von ihm und von seinem Verteidiger, von seinem Anwalt, dem Herrn Hölwarth, dass man natürlich den Mandanten hier heraushält und dass man ihm möglichst nur eine kurze Strafe angeteilen lässt. Aus Sicht der Öffentlichkeit und aus Sicht der noch zu schützenden weiteren Opfer ist das ganz fatal. Und wir glauben ja immer so viel, was uns gesagt wird von den Medien und vieles wird eben möglicherweise gar nicht ermittelt oder recherchiert hier. Es hätte angeblich nur eine freiwillige Nachschau gegeben bei diesem Herrn Gunkel. Und was bedeutet, die Behörden haben nicht angeordnet eine Hausdurchsuchung, eine Sicherstellung aller Geräte dort, sondern er hat freiwillig offensichtlich Beamte zu sich hineingelassen. Und die haben dann diesen alten vergessenen PC irgendwo im Eck gefunden. Was ja von der ganzen Geschichte, von der Schutzbehauptung her schon darauf hinweist, naja, das hat er eben wirklich vergessen. Aber in der Zwischenzeit kann da ja noch so viel mehr passiert sein. All das wurde verwischt, vernichtet. Also zumindest einen sehr massiven Ermittlungseifer hinsichtlich seines Mobiltelefons hätte ich da schon erwartet.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Heute geht es um den Fall Günther Pahl, um einen gefallenen ORF-Star und um den Umgang der linken Haltungsmedien mit Kindesmissbrauch im Allgemeinen und dem Fall Pahl im Besonderen. Mein Gesprächspartner ist der Report 24-Chefredakteur Florian Machel. Wir haben gerade über die nicht gerade ambitionierten Ermittlungen der Behörden im Fall der Echtmeister und im Fall Gunkel gesprochen. Nun ist das Vorgehen der Justiz und der Ermittlungsbehörden eine Sache. Wie die Medien damit umgehen, eine andere. Und zwar hat man den Eindruck, die linken Haltungsmedien und auch viele aus der linken Künstlerszene wollen unbedingt glauben, was Gunkel selbst zugibt. Mehr will man gar nicht wissen, ob es etwa noch mehr Opfer gibt. Man will gar nicht in die Tiefe gehen. Denn da könnten ja Namen und Sachverhalte zutage kommen, die für dieses Milieu äußerst unangenehm wären. Dabei wäre es gerade die Aufgabe der Medien, hier genau zu recherchieren, genau hinzusehen, hier investigativen Journalismus zu betreiben, vor allem wenn die Behörden hier wenig Interesse zeigen, in die Tiefe zu ermitteln. Doch in diesem Punkt versagen die Mainstream-Medien völlig.
SPEAKER_00Das ist natürlich von der Lebensrealität vieler Menschen sehr weit weg, glaube ich, dieser Kindesmissbrauch. Wobei auf der anderen Seite sagen ja Statistiken, dass viele Österreicher tatsächlich persönlich betroffen waren, in verschiedener Intensität. Trotzdem ist es ein Thema, das schon geächtet ist, mit dem man eigentlich nichts zu tun haben will. Ich glaube auch, dass viele ahnen, dass es da gewisse Kreise gibt, die mehr machen, als die Öffentlichkeit weiß, die sich da wahrscheinlich untereinander austauschen. Auch in diesen ganzen linken Künstlerszenen und Blasen. Und das hat in Österreich auch eine sehr lange Historie, wenn man zurückdenkt an die Kommunen des Herrn Müll zum Beispiel. Und man muss schon sagen, auch der Herr Hellenwein ist nicht über jeden Verdacht erhaben, auch wenn es da jetzt keinen aktiven Prozess gibt. Aber es irritiert mich zumindest schon sehr stark, wenn ich diese Bilder sehe und teilweise sehen muss, weil sie von irgendwelchen Kunst- und Kulturbeauftragten mitten auf dem Stadtplatz in Quunden zum Beispiel aufgehängt wurden, in gewaltiger Größe, wenn ich blutende Kinder sehe, gefolterte Kinder, wenn ich Szenen sehe, wo regungslose Kinder vor einer großen Anzahl von Erwachsenen zum Beispiel auf dem Bett oder auf dem Tisch liegen. Oder dann gibt es diese berühmten Hellenwein-Bilder von einem Mann mit einer ganz, ganz langen Nase, die aussieht wie ein Fallus und auch so ein bewegungsloses Mädchen. Also das sind Dinge, die mich sehr beunruhigen und wo man mehrere Fragen aufwerfen muss, also speziell bei dieser Kunstszene. Auf der einen Seite haben wir die Künstler, die damit wahrscheinlich ein defektes Seelenleben verarbeiten, weil sie vielleicht selbst Missbrauchserfahrungen hatten. Das verstehe ich ja alles und Kunst soll ja dazu da sein, dass man Dinge aufarbeitet. Die Frage ist aber zum Zweiten, wann sollen die Menschen das konsumieren und wer soll das entscheiden? Und hier glaube ich, dass so sensible Kunst, so verstörende Kunst, immer den Menschen selbst überlassen bleiben sollte, ob sie sich das überhaupt ansehen. Das bedeutet, das hänge ich in ein Museum, dann kann ich dorthin gehen. Aus freier Entscheidung kann mir das ansehen. Und vor allem Kinder sind geschützt. Kinder müssen sich das nicht ansehen. Wenn ich das auf einem riesigen Platz aufhänge, dann zwinge ich ja die Bevölkerung, diese Missbrauchsbilder zu sehen. Und damit habe ich schon ein sehr, sehr großes Problem.
SPEAKER_02Wenn man sich jetzt die Reaktionen der linken Haltungsmedien und auch der linken Künstlerkollegen von ORF anschaut, dann hat man wirklich den Eindruck, dass die gar kein Verbrechen darin erkennen können, an dem, was der Herr Kunkel da getan hat. Also Kinderpornos zu konsumieren, sich an Kindern zu vergehen, natürlich alles mutmaßlich, sondern dass das irgendwie sogar Teil dieser Szene ist. Also ich erinnere mich an Aussage, da war der Herr ein Kabarett-Kollege, der Herr Rudle, hat sofort den auf ORF, den Gunkel verteidigt, als liebenswerten Kollegen bezeichnet und dass jeder Mann ein potenzieller Kinderschänder ist. Eine ORF-Moderatorin und auf Ö1 sogar wörtlich gefragt, ob ein vierjähriges Mädchen oder sein kleines Kind überhaupt zwischen elterlichen Zärtlichkeiten und sexuellem Missbrauch unterscheiden kann. Und ich meine, der Hintergrund der Frage oder die Absicht der Frage war ja ebenso klar wie widerlich, nämlich das hat dem Kind ja dann offensichtlich eh nicht geschadet. Das ist ja gar kein Verbrechen. Also diese Nähe oder dieses Verständnis für Kindesmissbrauch scheint in dieser Szene besonders stark ausgeprägt zu sein.
SPEAKER_00Da kann ich jetzt nur sagen, ja, ich nehme das genauso wahr. Es ist widerlich und man muss von Gesetz wegen im Grunde genommen hier mal einen Ordnungsruf erteilen, weil das kann nicht Teil des ORF-Gesetzes der Information sein, dass man Menschen im Grunde genommen einredet. Kindesmissbrauch ist im Grunde genommen normal. Und das passiert hier ja. Oder es ist eben, wie ich vorher schon sagte, eine Art Gentleman-Verbrechen. Das ist es natürlich nicht. Eine Missbrauchshandlung an einem kleinen Kind kann dazu führen, dass dieses das Leben lang einen schweren Schaden davonträgt. Das heißt ja nicht, dass man das mit einer Psychiatrierung oder mit einer Psychotherapie oder wie auch immer wieder wegkriegt. Also viele Menschen rutschen dann in die Drogensucht, viele begehen Suizid, andere werden selbst zu tätern. Also das ist alles, alles andere als lustig. Alles andere, was eine gesunde Gesellschaft haben möchte, denke ich jetzt mal. Und natürlich gibt es da so eine linke Schikarriere, die glaubt, dass das alles richtig ist, was sie tut. Das mag auch sein, dass es die gibt, nur die kann nicht öffentlich-rechtlich finanziert sein. Es kann nicht sein, dass wir mit unseren Zwangsgebühren solche Umtriebe dann auch noch bezahlen müssen.
SPEAKER_02Der Herr Kunkel hat ja kurz, nachdem er sein Geständnis abgelegt hat, respektive seine Taten an das Licht der Öffentlichkeit gelangt sind, selbst ein Video veröffentlicht, das mit den Worten beginnt, ich habe Schande über mich gebracht. Und dieses Video ist ein Video, ist ein sehr weinerliches, wo er sich eigentlich selbst leid tut und eigentlich kaum über sein Opfer oder über die kindlichen Opfer spricht. Also was mir in dem Video auffällt und was auch generell dem Umgang der linken Medien mit diesem Fall auffällt, ist die absolute fehlende Empathie gegenüber dem kindlichen Opfern. Und die scheinen weder dem Kunkel noch irgendwie der ganzen linken Medienkulturszene irgendwie wichtig zu sein.
SPEAKER_00Auch hier kann ich nur sagen, ja, die Wahrnehmung ist richtig. Also dieses Video hat mich schon sehr verstört beim ersten Mal ansehen. Erstens, weil ich den Herrn Gunkel als verstörende Persönlichkeit wahrnehme, schon vor dieser Geschichte. Und ich nehme linke Künstler generell als verstörend wahr, die immer der Öffentlichkeit erklären wollen, was richtige Moral ist und wie böse die Rechten nicht sind. In dem Fall sieht man ja auch, was das für Charaktere sind und was da dann rauskommt. Und dieses Video begann mit dem Wort Ich. Und das sagt eigentlich schon alles, da braucht man dann gar nicht mehr weiterzuhören, weil was soll das? Ich, es geht nicht um ihn, es geht einmal primär darum, dass er Schaden verursacht hat an einem Kind, das sich nicht wehren kann. Und darüber spricht er ja überhaupt nicht in diesem Video. Also mit keinem Wort geht er auf sein Opfer ein, dass er hier Wiedergutmachung leisten müsste. Er sagt, ich habe Schande über mich gebracht. Ja, das heißt, er denkt an sich selbst und sonst an gar nichts. Und wie ich eingangs schon gesagt habe, wir haben komplett aus dem Fokus der Öffentlichkeit, dass es ja nicht nur ein Opfer gibt. Weil immer wenn Kindesmissbrauch im Raum steht, immer wenn solche Bilder auftauchen, solche Videos auftauchen, dann gibt es Opfer. Das sind ja keine KI-Videos, sondern da ist irgendwo ein Kind entführt worden, gezwungen worden, in irgendeinem finsteren Keller Handlungen durchzuführen, wird vielleicht noch körperlich misshandelt, um dort mitzumachen, wird gefilmt, wird fotografiert. Jedes einzelne Bild ist eine schwere, strafbare Tathandlung. Und im Grunde genommen müsste man ja auch vom Staat verlangen, dass diese Tathandlung hier verfolgt wird. Das werfe ich sowohl dem Herrn Kunkel vor, das nicht zu erkennen. Das ist gleich bei vielen Konsumenten dieses Kindesmissbrauchs, dass sie überhaupt nicht verstehen, was da dahinter steht. Oder sie verstehen es, was noch schlimmer ist. Sie verstehen es und begrüßen es und heißen es gut, weil diese Verbrechen ja im Grunde genommen auch für sie begangen wurden. Also ganz egal, aus welcher Perspektive man das betrachtet, das ist ziemlich widerlich. Und diese Empathie der Betrachtung, die scheint sehr vielen Journalisten hier zu fehlen in dieser linken Medienblase und speziell auch im ORF, weil mein erster Gedanke war an die Opfer. Und wenn ich mir jetzt ansehe, was der erste Gedanke sehr dunkel war und gewisser linke Journalisten, die darauf reflektieren, dann denken sie an den Täter. Und da ist eine gewaltige Schieflage, wo man sich die Frage stellt, wie kann man eine Gesellschaft, die so zerrüttet ist, die so verschiedene moralische Vorstellungen hat, wie kann man die eigentlich auf einen Nenner bringen? Das würde eine sehr, sehr schwierige Aufgabe.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien heute mit Florian Machel, dem Chefredakteur von Report 24. Wir unterhalten uns darüber, wie die linken Medien mit dem Missbrauchsfall Günt umgehen. Florian, ich habe den Eindruck, dass die linken Medien nicht nur die kindlichen Opfer solcher mutmaßlicher Missbrauchsfälle ausblenden und versuchen, diese Daten zu verharmlosen und zu relativieren, sondern sie auch noch für ihre politischen Zwecke und Ziele auszuschlachten und zu instrumentalisieren. Wenn etwa Florian Klank, Chefredakteur des Falter, direkt nach Bekanntwerden des Falles Paals schreibt, dass man sich jetzt vor allem darum kümmern müsse, wie man mit mehr Prävention solche Daten verhindern könne, machte er nichts anderes, als den Fokus vom Verbrechen und vom mutmaßlichen Verbrecher abzulenken und zum linken Tagesgeschäft überzugehen, nämlich wieder einmal mehr Geld und Jobs für die linke Sozialindustrie zu fordern, also für seine Leserschaft. Man schlachtet also sogar noch diese Verbrechen für seine eigenen politischen und monetären Interessen aus.
SPEAKER_00Haben wir jetzt beim Skandal um das ÖVP-Innenministerium gesehen, um den Verein Derat, der ja auch unsummen bekommt, um Islamisten zu deradikalisieren. Und was ist passiert? Einer dieser Deradikalisierten wollte in der Türkei töten. Im Grunde genommen sind das ja alles nur Beschäftigungstherapien für irgendwelche linken Agenten, die Studien absolviert haben, die sonst keiner braucht, und die dann irgendeine Gesprächstherapie machen und glauben, sie haben irgendwas Nützliches in der Welt gemacht. Also ich glaube, dass die Deradikalisierung bei Islamisten sowieso nicht funktioniert und bei Kinderschändern auch nicht, weil da ja irgendwas falsch verdratet ist im Kopf. Und der primäre Gedanke muss sein, wie kann ich die Gesellschaft schützen vor solchen Menschen? Und dieser Gedanke wird bei Gunkel ja überhaupt nicht gedacht, wie wir ja auch sehen an dem Beispiel, dass er noch auf freiem Fuß ist. Das habe ich vorher nicht fertig ausgeführt. Gunkel, der Täter, der sich an einen vierjährigen Kind vergangen hat, ist auf freien Fuß. Die beiden Damen, die ihm dieses Kind möglicherweise zugeführt haben, sie selbst leugnen es, die sind in Urhaft. Und das Kind selbst ist in Obhut des Staates. Jetzt muss ich das einmal durchdenken. Gunkel hat an sich natürlich keinen Zugang mehr zu diesem einen Kind. Aber wenn er auf freien Fuß ist und generell diese Neigung hat, dann hat er Zugang zu vielen anderen Kindern möglicherweise. Also hier sehe ich sehr wohl eine Tatbegehungsgefahr.
SPEAKER_02Das Argument, warum er nicht in U-Haft sitzt, dass eben keine weder Verdunkelungs- noch Tatbegehungsgefahr besteht, ist ja absolut nicht nachvollziehbar. Wie du schon gesagt hast, der befindet sich auf freien Fuß und kann vor jedem Kinderspielplatz herumlungen. Ich möchte auch zu einem anderen Punkt aber kommen, und zwar diese Doppelstandards, die bei den Linken und vor allem mit den linken Medien herrschen. Wir erinnern uns, es hat ja diese sexuellen oder generell die Missbrauchsfälle auch in der katholischen Kirche gegeben. Und wenn man sich da anschaut, wie damals die Medienberichterstattung war, etwa im ORF oder auch im Falter Standards, da hat man ausführlichst darüber berichtet, hat selbst recherchiert, hat da irrsinnig viel vorangetrieben. Und das ist auch gut so, weil ich meine, wenn es kindliche Opfer gibt, ist ganz egal, aus welchem Milieu, aus welcher Religion oder Ideologie der Täter stammt. Das ist immer natürlich zu verurteilen. Aber genau das scheint ja bei den linken Medien nicht zu sein, während man die kirchlichen Missbrauchsfälle wirklich ganz, ganz massiv medial ausgeschlachtet hat, ist bei den Linken genau das Gegenteil der Fall. Wie ergärst du dir diese Doppelstandards?
SPEAKER_00Das ist in Österreich immer dasselbe. Gute Täter, schlechte Täter. Und das ist nicht nur beim Kindesmissbrauch so, es ist bei jeder Art von Straftat so. Die eines, also es wird zuerst analysiert von den Journalisten, ist der Täter links oder rechts und dementsprechend wird berichtet. Wir sehen es ja ganz top aktuell bei den verschiedenen Alkoholfahrten, die von verschiedenen Politikern absolviert wurden. Den einen wirft man es noch Jahre später vor und wenn ein linker Politiker beteiligt war, dann ist das ja alles nicht so schlimm. Diese Doppelzüngigkeit auch und diese Doppelmoral der linken Medien, das regt die Leute, glaube ich, so richtig auf, da draußen im Land. Und die spüren das ja auch. Und gerade bei so einem großen Vergehen wie Kindesmissbrauch, da würden sich die Menschen Aufklärung und Recherche erwarten. Und wenn sie sie dann nicht bekommen, sondern Beschwichtigung und Überlegungen, wie man den Tätern helfen kann, dann ist sehr, sehr viel schon kaputt und vorbei. Das können wir aber gerne nochmal länger ausführen, weil ich glaube, dass das Teil dieser linken DNA ist, dieser linken Ideologie. Man kümmert sich nie um die Mehrheitsgesellschaft, man kümmert sich nie um das, was gut, richtig ist, man kann auch sagen, das Gute, Wahre und Schöne. Das interessiert den Linken nicht. Man versucht immer, Randgruppen zu gefallen, Menschen, wo ein Defekt vorliegt. Und das ist absolut nicht nur auf Kindesmissbrauch herunterzubrechen, sondern ganz normal, was wir jeden Tag brauchen, sagen wir den Schulunterricht. Wir bräuchten in Österreich ein Schulsystem, wo man den normalen Schülern hilft, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Und wenn ich mir dann noch Sonderfälle heraussuche, dann suche ich doch die, die brillant, die exzellent sind und versuche, die so auszubilden, dass sie zur Elite unseres Landes werden, dass die uns wirklich weiterbringen. Was macht aber der Linke? Er beschimpft die Mehrheitsgesellschaft, er behindert sie, er führt ständig Systeme ein, dass es denen schlechter geht, er redet denen ein, sie haben irgendeine weiße Schuld oder irgendeine Erbschuld und darum muss es ihnen schlecht gehen. Und sie suchen sich die schlechtesten Schüler und die werden gefördert mit Begleitlehrern. Oder wenn irgendwelche Behinderungen vorliegen. Ich sage ja nicht, dass man denen nicht helfen soll und die nicht pflegen soll, aber die werden immer in den siebten Himmel gelobt und bekommen alle Ressourcen unserer Nation und vor allem diese große, normale Mehrheit, die wird meistens geschädigt und blockiert in ihrem Fortkommen. Und das gilt für absolut alle Bereiche unserer Gesellschaft. Sobald Linke in der Lage sind, hier Entscheidungen zu treffen, hier über Gelder verfügen, dann werden sie immer die defektesten und die Schlechtesten in den Vordergrund heben und unterstützen. Aber diejenigen, die wirklich eine Förderung brauchen, die bleiben dann übrig. Und legen wir das jetzt wieder auf den Kindesmissbrauch um, sind wir beim Fall Kunkel. Es kümmert sich niemand um das vierjährige Kind. Es kümmert sich niemand um die tausend Opfer auf den Bildern, aber der Täter, der Täter wäre so arm, den müssen wir verhätscheln. Und was hätten wir denn tun können, dass der Täter, dass es ihm gut geht? Und das entspricht aber mit Sicherheit nicht dem, was unsere Gesellschaft braucht und auch nicht dem, was unsere Gesellschaft will.
SPEAKER_02Das, was du gerade beschrieben hast, hat sich das nicht in den letzten Monaten oder eher Jahren dramatisch verschärft, hat sich die Linke nicht radikalisiert. Also wenn man sich jetzt eben anschaut, den Fall Deichtmeis oder den Fall Kunkel, da gibt es die linke Blase, die da in Wirklichkeit kein Verbrechen und kein Vergehen, kein wirkliches erkennen kann. Da sieht man ja, wenn ein Herr Rudlett über den liebenswerten Kollegen Kunkel spricht, oder man eigentlich sofort wieder zum Tagesthema übergehen will und den Fall der Attack da legt. Und auf der anderen Seite gibt es natürlich die Bevölkerung, die darin sehr wohl ein ganz, ganz schlimmes Verbrechen erkennen kann. Also hat man sich da nicht wirklich massiv auseinanderentwickelt und kann das nicht auf Dauer nur zu einem kompletten Vertrauensverlust führen, die die Bevölkerung in die Medien und in die demokratischen Institutionen hat.
SPEAKER_00Es ist, glaube ich, momentan dieser völlige Vertrauensverlust da, der aber nicht nur den Linken anzulasten ist, sondern den großen Verrat der Volksparteien, weil sich große Teile der Bevölkerung darauf verlassen haben, dass die Volksparteien das tun, wofür ihr Name eigentlich steht, nämlich auf das Volk zu achten, auf das, was normal ist, auf Tradition, Heimat, Familie, Religion, das waren alles die großen Schlagbegriffe der ÖP. Tatsächlich machen die Volksparteien aber linke Politik, und das jetzt mittlerweile schon seit Jahrzehnten, ich würde sagen, spätestens mit dem Beitritt zur Europäischen Union, weil von dort ja auch viele dieser Regelungen kommen, die strammlink sind, obwohl die Volksparteien dahinter stehen. Und das ist ein sehr, sehr großes Problem. Weil eine funktionierende konservative Volkspartei, das müssten ja die Ersten sein, die an vorderster Reihe stehen und sagen, schützt unsere Kinder, unsere Kinder sind unser wichtigstes Gut in diesem Land und da kommt nichts davor. Aber das passiert ja nicht. Und was wir auch nicht vergessen dürfen, ist, dass Kinder eine sehr geringe bis nicht existierende Lobby haben in Österreich. Es gibt zwar sehr gerne auch von linker Seite das Argument, ja, denkt denn niemand an die Kinder und man muss doch die Kinder schützen, in Wahrheit schützt niemand die Kinder, was wir in der Corona-Zeit gesehen haben. Also was da an den Kindern experimentiert wurde, dass sie unter schlimmsten Bedingungen teilweise mit offenen Fenstern im Winter mit der Jacke im Klassenraum sitzen mussten, man hat sie unter Masken gezwängt, wo sie nicht genug Luft bekommen haben und dergleichen. Ich habe keine Demonstrationen wahrgenommen, wo man den Kindern geholfen hat. Die Menschen haben dann demonstriert, weil sie sich selbst helfen wollten, weil sie keine Spritze haben wollten und dergleichen. Aber tatsächlich machen wir schlimmste Taten gegenüber unseren Kindern und keiner schert sich drum. In Wahrheit sind wir in einer Gesellschaft, wo man die Kinder abgibt in verschiedene Einrichtungen. Das wird auch gefördert, das wird gefördert von der SPÖ und von der ÖVP, die Kinder möglichst bald abnehmen, am besten mit einem Jahr in die Kindergrippe, damit die Eltern ganz viel arbeiten können. Und dann gehen wir in den Kindergarten und noch ein extra Jahr und dann in die Schule auch mit noch einem extra Jahr. Also man tut alles, dass die Kinder in staatliche Obhut kommen, dass sie von den Eltern entfremdet werden. Und das führt natürlich auch dazu, dass die Eltern ganz wenig Bezug zu ihren Kindern haben und gar nicht wissen, was denen da körperlich und seelisch angetan wird. Und hier brauchen wir tatsächlich eine starke Partei, die sich auf Grundwerte wie Familie zurückbesinnt und sagt, Moment, da läuft so viel schief in diesem Land, jetzt müssen wir das Ganze mal wieder neu aufrollen und schauen, dass wir überhaupt einmal die Beziehungen innerhalb unserer Familien wieder reparieren.
SPEAKER_01Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein Gast ist Florian Machel, der Chefredakteur von Report 24. Wir sprechen über den mutmaßlichen Missbrauchsfall Günther Pahl und darüber, wie die Medien und auch die Politik damit umgehen. Florian, du hast gerade einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, nämlich die Instrumentalisierung bzw. den Missbrauch der Kinder. Sei es jetzt politisch durch die Linken oder auch sexuell durch Pädophile. Der Kinderschutz wird ja von den Einheitsparteien gerne in den Vordergrund gestellt, wenn es darum geht, unsere Meinungsfreiheit und Bürgerrechte einzuschränken. Ich denke da etwa an den Digital Services Act und an viele andere Zensur- und Überwachungsmaßnahmen auf nationaler und auf europäischer Ebene. Da wird ja gern der Kinderschutz vorangestellt, nämlich der Kampf gegen Kindesmissbrauch und Kinderpornografie. Das wird immer wieder als Vorwand genutzt, um die Meinungsfreiheit abzuschaffen und den Überwachungsstaat auszubauen. Wenn man sich aber den Fall Teichtmeister oder eben den Fall Dunkel ansieht, stellt man fest, dass es diesen Parteien in keiner Weise um Kinderschutz geht. Denn wenn Kinder wirklich und real bedroht werden und Opfer sind, dann versagen diese Parteien. Dann ist ihnen das Wohl der Kinder komplett egal. Das heißt, aus meiner Sicht werden die Kinder in Wirklichkeit nur dazu benutzt, die eigenen autoritären und totalitären Ziele umsetzen zu können. Siehst du das auch so?
SPEAKER_00Das ist eine ganz wichtige Beobachtung, ja tatsächlich. Also die Bürgerrechte werden vorgeblich zum Kinderschutz ständig eingeschränkt. Wenn man sich jetzt ansieht, was da alles in der Pipeline ist, diese Social Media Verbote, jeder Österreicher soll sich irgendwie ausweisen online. Sie wünschen sich eine klar Namenspflicht, damit sie jeden rechtlich verfolgen können, der vielleicht mal die falsche Meinung äußert. Und alles angeblich zum Zwecke des Kinder- und Jugendschutzes. Wir haben ja auch diese Chatkontrolle, wo meines Erachtens völlig widerrechtlich und verfassungswidrig private Kommunikation überwacht werden soll. Also wir laufen da in eine Dystopie hinein, die hat kein Autor in dieser Form vorhergesehen. Und das wird begründet damit, dass man Kinder schützt. Und denken wir es durch, Fallteichtmeister, Fall Grunkel, was hätte uns diese Chatkontrolle denn geholfen? Offensichtlich gar nichts. Also man muss da bei ganz anderen Dingen ansetzen. Und ich glaube, wenn wir den Ermittlungseifer sämtlicher österreichischen Behörden bündeln würden, damit sie sich eben einmal anschauen, wer sind die 76.000 Opfer des Herrn Teichtmeister auf diesen Bildern, dann hätten sie wahrscheinlich für ein paar Jahre zu tun und kämen nicht auf blöde Ideen, dass sie die ganz normale Kommunikation zwischen Österreichern und vielleicht jeder Mann und Frau oder wem auch immer da abhören und überwachen und glauben, sie hätten da irgendwas mitzumelden. Also ich glaube, in einem funktionierenden Staat darf man überhaupt nicht nachdenken darüber, dass Privatkommunikation abgehört wird.
SPEAKER_02Abschließende Frage, weil die Zeit schon fortgeschritten ist. Was ist deine Einschätzung, deine Vermutung, wird der Herr Günther Ball ins Gefängnis müssen?
SPEAKER_00Nein, ich glaube, der wird da mit einer Therapieauflage auf freiem Füßchen bleiben. Nachdem ja seine Straftat nicht so schlimm ist offensichtlich, dass er jetzt nicht in U-Haft ist, kann man das natürlich auch weiter fortsetzen. Er ist ja geständig für diese eine Tat, andere Taten gibt er nicht zu und wenn man nicht versucht zu ermitteln, ob es andere Taten gab, wird man da auch nichts finden. Also ich gehe davon aus, dass zum Beispiel auch dieses absurde Argument Anwendung findet, dass er ja nicht vorbestraft ist, dass er unbescholten ist. Das hat man bei Teichtmeister auch gemacht, obwohl dieser über Jahrzehnte hinweg diese schrecklichen Missbrauchsdateien nicht nur gesammelt hat, sondern auch angefertigt hat. Er hat zwar angeblich keine Kindesmissbrauchshandlungen hier selbst gefilmt, er hat Kinder, reale Kinder fotografiert und seine Fantasien dazugeschrieben. Und er hat andere Bilder auch weiter bearbeitet, um seine Fantasien da auszuleben. Bilder, wo ich schon mehrfach gesagt habe, wo Schicksale dahinter stehen. Und das ist passiert über Jahrzehnte hinweg und trotzdem vor Gericht heißt es dann, sie sind ja noch nie verurteilt worden, also sind sie ein Ersttäter, da können wir milde walten lassen. Tatsächlich ist es ja ein Verbrechen, das über das fortgesetzt ist. Ja, das gibt es ja auch im Strafrecht. Diese fortgesetzte Tathandlung wurde nicht angewandt und das müsste man sich beim Kunkel es auch genauer ansehen. Wie sind die ersten Bilder hier datiert, die man gefunden hat bei ihm? Und das wäre meines Erachtens dann die fortgesetzte Tathandlung vom ersten Bild bis zur letzten nachgewiesenen Straftat. Und das sollte für mein Empfinden, ich bin jetzt kein Jurist, aber in das Strafmaß einfließen. Für mich ist das weder ein Ersttäter noch eine einmalige Ausrutschertat, sondern da ist natürlich weitaus mehr dahinter. Ich glaube auch, dass ein Täter nicht wirklich groß nachdenkt darüber, ob das richtig oder falsch ist, wenn man ihn da mit Samthandschuhen angreift und sagt, naja, da gehst du ein bisschen zu einer Deradikalisierungstherapie und dann wird es schon wieder passen.
SPEAKER_02Vielen Dank, Florian Machel. Danke für dieses interessante Gespräch und für deine Zeit. Ich danke dir gerne wieder. Das war Macht und Medien. Diese und alle anderen Folgen könnt ihr jederzeit nachhören und zwar auf austrierst.de, auf der AustriaFörst App und auf allen gängigen Podcast-Kanälen. Danke fürs Zuhören, sagt Werner Reichel.
SPEAKER_01Macht und Medien, das AustriaFörst Magazin gegen linke Meinungsmacher mit Werner Reichel.