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Abschreiben ohne Konsequenzen: Warum zerstören die Unis den Ruf der Wissenschaft? - Aktuelle Stunde
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Täuschen, tricksen, abkassieren – während der einfache Bürger vom System für jedes kleine Vergehen gnadenlos zur Kasse gebeten wird, schützt die links-grüne Wissenschaftselite ihre eigenen Betrüger. Wenn systemtreue Politiker und Journalisten beim schamlosen Abschreiben ihrer akademischen Arbeiten erwischt werden, mauern die Universitäten, verharmlosen den Betrug und machen den Aufdecker zum Feindbild. Gedeckt wird diese organisierte Vertuschung durch eine skandalöse Anlassgesetzgebung der Grünen, die Plagiatoren rettet und Kontrolleure mundtot machen soll.
In der neuen Aktuellen Stunde seziert Plagiatsforscher Stefan Weber das politisch-mediale Kartell an unseren Hochschulen und erklärt, wie linke Ideologie und finanzielle Eigeninteressen der Universitäten den akademischen Diebstahl systematisch decken. FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Mag. Dr. Martin Graf fordert ein sofortiges Ende dieser moralischen Verwahrlosung: Es braucht unabhängige Prüfgremien statt universitärer Freunderlwirtschaft, eine Rückkehr zu echten mündlichen Leistungskontrollen im KI-Zeitalter und den zwingenden Rücktritt von Politikern, die sich ihre Titel erschlichen und damit den Wähler eiskalt getäuscht haben.
Die Aktuelle Stunde hört ihr bei AUSTRIA FIRST immer von Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr – direkt über unsere Webseite: https://austriafirst.at/
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Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Täuschen, Tricksen, abschreiben und am Ende trotzdem im Amt bleiben und den Doktortitel behalten. Während einfache Bürger selbst für die kleinsten Vergehend bestraft werden, gilt in der akademischen und politischen Elite unseres Landes offenbar ein völlig anderes Gesetz. Doktorarbeiten werden dreist kopiert, Universitäten schauen weg und wer den Betrug aufdeckt, wird zum Feind erklärt. Genau dieses System der organisierten Vertuschung nehmen wir heute auseinander. Der Plagiatsforscher und Privatdozent Stefan Weber deckt seit zwei Jahrzehnten akademischen Betrug auf und spürt hautnah, wie das politisch-mediale Kartell zurückschlägt, sobald linke und grüne Politiker in sein Visier geraten. Aber auch die Universitäten selbst mauern, weil sie ein finanzielles und ideologisches Eigeninteresse haben, Plagiatoren zu schützen. Gemeinsam mit Stefan Weber und dem FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf analysieren wir in der kommenden Stunde, warum der Ruf unserer Wissenschaft systematisch ruiniert wird und welche Konsequenzen jetzt zwingend notwendig sind. Die Hintergründe hört ihr exklusiv bei uns hier in der Aktuellen Stunde. Ich bin Lorenz Molzi und ich freue mich, dass ihr mit dabei seid und dranbleibt. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Ein Plagiat, also das unzitierte Abschreiben bei einer wissenschaftlichen Arbeit, ist Betrug, so einfach ist das. Sollte man meinen. Doch wenn ein prominenter Politiker oder Journalist beim Abschreiben erwischt wird, rückt plötzlich ein ganz spezieller Schutzmechanismus in den Vordergrund. Die Universitäten prüfen sich dann selbst. Für den FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf, für den FP-Wissenschaftssprecher Martin Graf ist genau das der Kardinalfehler einer massiven Vertuschungskultur. Der Apparat schottet sich ab, anstatt aufzuklären.
SPEAKER_00Der Apparat prüft sich selber. Dagegen waren wir immer schon. Und das gehört entflochten. Das heißt also, nicht der eigene akademische Senat oder Begutachtungskommission soll das noch einmal überprüfen, so wie es derzeit der Fall ist in der Institution, dort wo die falsche Doktorarbeit oder auch Masterarbeit abgegeben wurde, sondern da muss es eine Entflechtung geben. Ähnlich wie wir es früher bei der Nationalbank gehabt haben, wo sich die Banken selbst geprüft haben. Das haben wir schon geschafft zu entflechten und jetzt müssen wir es da im Wissenschaftsbereich auch machen. Also außerhalb der Institution, außerhalb der Universität soll sich ein entsprechend qualifiziertes Gremium damit befassen.
SPEAKER_02Ein Gremium von außen müsste also her. Wie dringend das ist, zeigt die Praxis. Der Plagiatsforscher Stefan Weber liefert hip- und stichfeste Beweise, oft hunderte plagierte Stellen in nur einer Arbeit. Die Reaktion der Universitäten, es wird kleingeredet und als reines Versehen deklariert.
SPEAKER_01Wir haben Fälle, wenn Sie sich zurückerinnern, von über 100 Plagiatsfragmenten. Im Fall Alexandra Föder-Schmidt von der Süddeutschen Zeitung zum Beispiel 157 Plagiatsfragmente. Die Universität Salzburg hat gesagt, es liegt kein relevantes wissenschaftliches Fehlverhalten vor. Also quasi nur ein kleines oder unbedeutendes. Da muss ich sich fragen, ja, wie viel muss man denn plagieren, wie viel muss man denn einen Anteil Text betrügen, damit eine Universität zu dem Schluss kommt, dass der Titel aberkannt werden muss. Ich hatte eine meiner ersten Fälle, da waren 50 Seiten von 150, also ein Drittel der Arbeit plagiert und auch hier hat die Universität, auch die Universität Salzburg, gesagt, da wurde nicht genau zitiert. In Wahrheit wurde einfach nur kopiert, aber die Universität hat gesagt, es wurde nicht genau zitiert. Sehr öfter sagen dann auch die Linksmedien heute, das waren ja nur Zitierfehler, das ist aber falsch. Ein Fehler ist etwas anderes als eine methodische Täuschung.
SPEAKER_02Methodische Täuschung gedeckt von Universitäten. Martin Graf von der FPÖ fordert, dass diese geheimen Deals in den universitären Hinterzimmern sofort gestoppt werden müssen. Es braucht Transparenz and for all drastischere Consequenzen für die Täter.
SPEAKER_00Transparenz, voll transparency, sowohl in the Entscheidungsfindung als auch in der Begutachtung, weil die Gutachten sind nicht öffentlich anders. And the begründing is oft Hanebüchern and that's a very good. Also, vulture transparency in the Entschilding with Veröffentlichung. This wollen wir erreichen. And the dritte punkt is natürlich die Consequen zu verschärfen, insbesondere im Strafrecht, mit der viel zu kurzen Verehrungsfrist, die es gibt. Weil wann fliegt sowas aus in der Regel, wenn jemand Karriere macht und da ist das durch Zeitablauf in der Regel schon immer mehr strafbar.
SPEAKER_02Der Zeitablauf schützt die Täter. Aber warum helfen die Hochschulen eigentlich beim Vertuschen und welche Rolle spielen einerseits Geld und andererseits linke Ideologien dabei? Die brisanten Hintergründe hört ihr in wenigen Minuten in der Aktuellen Stunde. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Es ist ein gewaltiger Sumpf, der sich da an den Hochschulen auftut. Warum schützen Universitäten offensichtliche Plagiatoren? Neben Eitelkeit geht es um knallharte finanzielle Überlegungen. FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf zeigt auf, wie das aktuelle System der Hochschulfinanzierung die Qualität gezielt ruiniert.
SPEAKER_00Je mehr Abschlüsse, je mehr positive Abschlüsse, umso mehr Geld gibt es, auch im Zeitfaktor und vieles. Und da kann es natürlich schon sein, dass das hinderlich ist. Auch hier haben wir ja die Patentlösung, die wir schon zweimal in einem Regierungsübereinkommen vereinbart haben. Und leider ist es noch nicht zur Umsetzung gekommen. Das ist die Studienplatzbezogene Finanzierung, dass man hier weggeht von sogenannten Leistungskriterien, wobei wir durchaus für Leistung sind. Aber wenn dann die Leistung so nivelliert wird, dass eh jeder durchkommt, nur damit man die Kohle bekommt, kann das kontraproduktiv sein.
SPEAKER_02Jeder kommt durch, nur damit die Uni ihr Geld bekommt. Aber neben dem Geld regiert an den Universitäten noch etwas anderes. Die linke Ideologie. Wenn politisch genehme Persönlichkeiten beim Fälschen erwischt werden, greift sofort ein medial-akademisches Schutzschild. Stefan Weber analysiert diese ideologischen Schieflagen schonungslos.
SPEAKER_01Wenn man also jetzt bedenkt, der Journalismus ist deutlich mehrheitlich links-grün und die Universitäten, also da würde ich jetzt sagen, die sind nicht 70, 80 Prozent links-grün, wenn sie sich daran erinnern, eine deutsche neu frisch gebackene Soitätsrektorin hat einmal gesagt, wir müssen uns gegen rechts positionieren, aber nicht gegen rechtsextrem, sondern gegen rechts. Also damit wurde ja schon gesagt, wir sind alle links. Also wenn natürlich die gesamte Wissenschaft auf links dreht, dann ist natürlich klar, dass ein Plagiatsverwurf gegen einen linken und oder grünen Politiker tendenziell totgeschwiegen wird. Das ist natürlich fatal, weil die Wissenschaft macht sich durch diese methodische Plagiatsleugnung komplett unglaubwürdig. Die Wissenschaft darf dann nicht schimpfen über den Otto-Normalverbraucher, der ein Klimawandelleugner ist, wenn sie selbst Evidenzen und Tatsachen leugnet.
SPEAKER_02Die Wissenschaft leugnet selbst die Fakten. Und was passiert mit dem Mann, der diese Fakten ans Licht bringt? Solange Weber bürgerliche Kärnung beendet, war er der Held. Als er anfing, grüne Politiker und linke Journalistinnen zu kontrollieren, wurde er plötzlich selbst zur Zielscheibe der Mainstream-Medien.
SPEAKER_01Da bin ich dann der Böse geworden. Aber der so richtig böse. Das heißt, da kamen dann ganz interessante Energien vom Spiegel in Persona eines Alexander Kühn oder von der Redaktion, das möchte ich eher unter Anführungszeichen setzen, als Wort Redaktion des Medienmagazins Zap oder SAP, ich weiß gar nicht, wie man den Blödsinn ausspricht, vom Norddeutschen Rundfunk. Und die haben mich dann, wie man so schön neudeutsch sagt, umgeframed. Das heißt, der Bösewicht war nur noch ich, war nur noch der Aufdecker. Der Plagiator rückte völlig in den Hintergrund, es ging überhaupt nicht mehr um die Textkultur, es ging überhaupt nicht mehr um Qualitätssicherung, es ging überhaupt nicht mehr um die Frage, mit welcher Minderleistung wird jemand Magist oder Doktor an einer staatlichen Universität, das würde völlig ausgeblendet.
SPEAKER_02Der Aufdecker wird also zum Täter gemacht und es kommt noch schlimmer. Warum die Politik die Plagiatoren sogar mit einem Gesetz vor Strafen beschützt, erfahrt ihr im nächsten Teil unserer Aktuellen Stunde. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Wenn ein Skandal jahrelang andauert, sollte man meinen, der Gesetzgeber greift ein und verschärft die Regeln. In Österreich passiert genau das Gegenteil. Unter grüner und linker Führung in den Hochschulvertretungen wurde 2024 kurzerhand eine Plagiatsverehrung für Magister und Diplomarbeiten eingeführt. Für Stefan Weber ist das eine bewusste Anlassgesetzgebung, um Betrüger zu retten und Kontrolleure auszuschalten.
SPEAKER_01We have here eine völlig falsche gesetzliche Lage, die bewusst herbeigeführt wurde von linken und grünen Universitätsrepräsentanten, von der Frau Blimlinger, damals Hochschulsprecherin der Grünen, von Oliver Wituch, dem S. Böner an ehemaligen Universitätsrektor der Universität Klagenfurt, damals Chef der Universitätenkonferenz, und natürlich die Universitäten selber, also die Vertreter der Professoren, die haben alle gefordert oder begrüßt, wie im Fall Blimlinger und Wituch, eine Plagiatsverjährung. Das heißt, man hat damals sogar nach dem Fall Föder Schmidt eigentlich eine irre Anlassgesetzgebung. Hat man gesagt, jetzt müssen wir was tun. Die Frau Blimlinger hat es sogar wörtlich geschrieben, wir wollen Plagiatsäger arbeitslos machen.
SPEAKER_02Plagiatsäger arbeitslos machen. Das ist also die Priorität der Linken. Das Resultat ist verheerend. Die Konsequenzen für akademischen Diebstahl, die gehen gegen null. Martin Graf von der FPÖ stellt fest, dass sich in Österreich mittlerweile eine regelrechte moralische Verwahrlosung unter überführten Politikern breitmacht.
SPEAKER_00Am Anfang war man ja noch relativ streng im deutschsprachigen Raum, Österreich, Deutschland, Schweiz, würde ich einmal sagen. Aber man sieht zunehmend, dass das zu gar keine Konsequenzen mehr führt, was sehr traurig ist, weil damit leistet man insgesamt keinen guten Dienst, weder der wissenschaftlichen Praxis insgesamt als auch den Institutionen und den Universitäten selbst. Das ist ein Bärendienst. Man wird dann auch wissenschaftlich nicht mehr ernst genommen werden auf Dauer, wenn es zunehmend Fälle gibt, denen man auch nicht nachgeht oder entschuldet. Das geht überhaupt nicht. Es gibt ja hier im Nationalrat Abgeordnete, die sagten, dann führe ich halt einfach meinen Titel nicht und er macht so weiter wie bisher. Das geht eigentlich nicht. Aber das ist halt die moralische Verwahrlosung in Österreich.
SPEAKER_02Moralische Verwahrlosung in Reinkultur. Und die Mainstream-Medien spielen dieses Spiel eifrig mit. Mittlerweile werden nicht nur linke Skandale vertuscht, sondern sogar Plagiate von konservativen Parteien totgeschwiegen. Der absurde Grund dafür, so Stefan Weber, man will um jeden Preis verhindern, dass patriotische Oppositionsparteien aus dem Versagen des Establishments politisches Kleingeld schlagen.
SPEAKER_01The Plagiatsfall from Friedrich Merz, who the Bundeskanzler of Deutschland, who sort of PISA-Studio besonders geschmackig abgeschrieben, plagiert hat, wurde in der Berliner Zeitung exklusiv berichtet und totgeschwiegen. Der Plagiatsverwurf gegenüber dem Mario Vogt ist natürlich so eindeutig und die Plagiate sind so massiv, dass die Mainstream-Presse, die Thüringer Allgemeine, der MDR und so weiter da nicht schweigen können.
SPEAKER_02Das System schützt sich also auf allen Ebenen. Doch wie lösen wir das Problem, bevor künstliche Intelligenz das Betrügen bald zur absoluten Norm macht? Die Antworten und konkreten Forderungen hört ihr gleich im finalen Teil unserer Aktuellen Stunde. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Wir gehen ins Finale der Aktuellen Stunde auf Austria First, im Studio für euch Lorenz Molzi. Wir haben gesehen, wie Universitäten, Politik und Medien ein Kartell bilden, um Plagiatoren zu schützen. Doch die größte Gefahr für die Wissenschaft rollt gerade erst auf uns zu. Künstliche Intelligenz schreibt Doktorarbeiten in wenigen Minuten. FB-Wissenschaftssprecher Martin Graf warnt, wenn wir jetzt nicht radikal gegensteuern und zu echten Leistungskontrollen zurückkehren, ist der universitäre Abschluss bald gar nichts mehr wert.
SPEAKER_00In Zeitalter der KI wird es ja immer einfacher, eine Arbeit zu schreiben ohne eigenes Zutun. Und daher muss man sich hier schon längst etwas überlegen, in which Richtung man geht. Mehrere Lösungsmöglichkeiten bieten sich da an. We have days Initiativen gesetzt in Gesetzesform, dass man mit den Bachelorarbeiten and Masterarbeiten die fakultativ macht, dass man auch zurückgeht wieder mehr zum Prüfungswesen. Weil es soll festgestellt werden, ob jemand sinnerfassend den Stoff verstanden hat anders die KI anwenden kann. Und das wird man wahrscheinlich in der Zukunft sehr oft, speziell in Buchwissenschaften, nur mehr feststellen können durch mündliche Prüfungen. Also wiederhin mehr zu mündlichen, als auch ausschließlich heute auf schriftliche Arbeiten zu setzen. Das würde schon sehr viel Erleichterung bringen.
SPEAKER_02Mehr mündliche Prüfungen, weniger KI-Täuschung. Doch auch juristisch muss aufgeräumt werden. Der Plagiatsforscher Stefan Weber fordert ein Ende der grotesken Doppelmoral. Es kann nicht sein, dass Ghostwriting strafbar ist, ein Plagiat oder eine Datenfälschung aber ungestraft bleiben. Weber fordert ein Ende dieser Ausreden.
SPEAKER_01Die Plagiatsverjährung, also die Verjährung von Täuschungsversuchen nach zehn Jahren unterhalb der Doktorebene muss raus. Das ist völliger Unsinn. Gab es auch eine lange Diskussion in Deutschland, dass das nicht sinnvoll ist und wissen Sie warum, weil wir nämlich in Österreich sogar die Abgabepflicht von Diplomarbeiten in Universitäten haben. Die haben wir in Deutschland nicht. Das heißt, die Plagiate in den Diplomarbeiten, die bleiben sogar liegen. Die bleiben liegen in den Bibliotheken, das kümmert niemanden, weil eben die Links-Grünen 2024 diese Verehrung eingeführt haben. Zweitens, entweder alles bestrafen, was Fehlverhalten ist oder gar nichts, sich nur Titelmissbrauch und Ghostwriting rauszubicken, dafür gibt es überhaupt keinen Grund.
SPEAKER_02Und wenn es nach der FPÖ geht, dann muss der wissenschaftliche Betrug gerade für Politiker kompromisslose Folgen haben. Wer sich einen Titel erschleicht, täuscht nicht nur die Hochschule, sondern vor allem die Bürger. Für Martin Graf gibt es in so einem Fall nur einen Weg.
SPEAKER_00Wenn man einen Titel führen möchte, und das machen halt Politiker, wenn sie einen haben oder erlangen, dann sollte der schon auf ordentlichen Beinen stellen bzw. ordentlich erworben worden sein. Und meiner Meinung nach ist die Konsequenz im Plagiatsfall für Politiker, dass er zurücktreten muss, ist die einzige mögliche Konsequenz. Da kann man sich auch überlegen, ob man hier nicht entsprechende Straftatbestände schafft oder auch Mandatsoperkennungen, ähnliches. Es ist ja die Täuschung des Wählers letztlich auch, wenn ich eine Leistung vorkaukle, die ich nicht habe oder nicht erbracht habe.
SPEAKER_02Die Täuschung des Wählers muss zum sofortigen Rücktritt führen, das fordert die FPÖ. Und das war die Aktuelle Stunde zu unserem Tagesthema. Wie seht ihr das? Gehört die Beurteilung von Plagiaten entkoppelt von den Universitäten, an denen die Verdächtigen arbeiten geschrieben wurden und müssen ertappte Politiker zwingend zurücktreten? Diskutiert mit und schickt uns eure Meinung als WhatsApp-Sprachnachricht direkt auf airst.at. Wir bleiben für euch dran. Das war die Aktuelle Stunde mit Lorenz Molzi. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr.