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Das linke Kulturmonopol: Steuergeld für Genossen und Propaganda - Macht & Medien
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Die heimische Kunst- und Kulturförderung gleicht einem Selbstbedienungsladen für linke Netzwerke. Während die arbeitende Bevölkerung unter der enormen Steuerlast stöhnt, fließen hunderte Millionen Euro in ideologische Nischenprojekte, die am echten Publikum völlig vorbeiproduzieren. Werner Reichel analysiert in dieser Ausgabe von „Macht und Medien“ gemeinsam mit dem FPÖ-Kultursprecher Wendelin Mölzer, wie SPÖ-Kulturminister Andreas Babler und linke Gremien das staatliche Füllhorn exklusiv über der eigenen Blase ausschütten – von 600.000 Euro für eine umstrittene Urinbecken-Installation bis hin zu politisch geförderten Filmen, die vor leeren Kinosälen laufen.
Besonders drastisch zeigt sich diese Schlagseite beim ORF und der heimischen Filmindustrie. Filme, die pro verkauftem Ticket Hunderte Euro an Steuergeld verschlingen, beweisen das völlige Versagen des aktuellen Fördersystems. Mölzer findet im Gespräch klare Worte für die fehlende Ausgewogenheit am Küniglberg und in der Subventionspolitik. Es herrscht ein staatlich geschütztes Monopol, in dem konservative, patriotische oder schlicht neutrale Kunst keinen Platz mehr hat.
Doch die politische Wende rückt in greifbare Nähe. Wendelin Mölzer skizziert konkret, was sich in der heimischen Kultur- und Medienpolitik ändern wird, wenn Herbert Kickl Volkskanzler wird. Ein dringend nötiger Systemwechsel steht bevor: Weg von der Alimentierung ideologischer Eliten, hin zu einer leistungsorientierten, breiten und fairen Kulturförderung. Wer als Künstler qualitativ hochwertige Arbeit leistet, wird auch künftig unterstützt – wer aber nur auf Kosten der Steuerzahler provoziert, wird sich am freien Markt beweisen müssen.
MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 17 bis 18 Uhr und am Dienstag von 6 bis 7 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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Macht und Medien. Das AustriaFirst Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reike.
SPEAKER_01Willkommen bei einer neuen Ausgabe von Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache sagt Werner Reichel. Mein heutiger Gesprächspartner ist Wendelin Mölzer. Er ist der freiheitliche Kultursprecher und er war lange Jahre der Chefredakteur der nationalliberalen Zeitschrift zurzeit. Er kennt sich also bestens aus mit der heimischen Medienkunst und Kulturszene. We sprechen gleich über Medien- und Kulturminister Andreas Babler, über den österreichischen Film, den ORF, den Kultureuro und was sich in der Kulturpolitik ändern wird, wenn Herbert Kickel Volkskanzler wird. Dranbleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächspartner ist Wendelin Mölzer. Er ist der Kultursprecher der FPÖ und er war lange Zeit Chefredakteur der Rechten Wochenzeitung zurzeit. Herr Mölzer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns genommen haben.
SPEAKER_02Schönen guten Tag, Herr Reichel. Freut mich, dass wir miteinander sprechen können.
SPEAKER_01Als Kultursprecher der FPÖ lässt es sich sozusagen nicht vermeiden, sich intensiv mit der Person und der Politik von Andreas Babler auseinanderzusetzen. Babler ist ja nicht nur SPÖ-Chef und Vizekanzler, sondern auch als Minister für Kunst, Kultur und Medien zuständig. Herr Mölzer, was ist Ihre Zwischenbilanz? Wie bewerten Sie die Arbeit, das Wirken von Herrn Babler nach rund eineinhalb Jahren im Amt als Kultur- und Medienminister?
SPEAKER_02Die Bilanz ist leider eine traurige. Es hat natürlich irgendwie eine kleine Hoffnung gegeben, dass zumindest ein bisschen was weitergeht, vielleicht zwar in die falsche Richtung, aber es geht nicht einmal in die falsche Richtung was weiter, sondern gar nichts weiter. Andreas Pabler hat drei, vier Ressorts angesammelt, unter anderem eben die Kultur leider Gottes, und ist in Wahrheit aber nicht willens und nicht fähig, auch offensichtlich da wirklich Kulturpolitik zu machen. Wie wir wissen, hat er ja einen Schattenminister, den Rudolf Scholten, eingesetzt, weil er selber offensichtlich nicht in der Lage ist, aber auch von meinen Scholten hört man sieht man wenig. Und wenn man so anschaut, was parlamentarisch passiert, beziehungsweise in Sachen Gesetzgebung passiert oder Initiativen passiert, dann ist da eher eine Nullbilanz zu ziehen. Im Gegenteil, wir müssen uns ständig mit Laternen in New York und dergleichen auseinandersetzen. Läuft nicht gut.
SPEAKER_01Besonders aufgefallen ist ja der Kultur- oder Kunstminister Pabller im Zusammenhang mit der sogenannten Urin-Becken-Affäre. Babler, der diese eher unappetitliche Kunstinstallation oder wie Leo Lukner es ausgedrückt hat, dieses Brunzbecken mit 600.000 Euro an Steuergeld subventioniert. Wie kann man solche Summen, die solche Projekte fördern, eigentlich den Steuerzahler, insbesondere die, die wirklich wenig Geld haben, in Zeiten wie diesen, noch vermitteln?
SPEAKER_02Man muss fairerweise sagen, der Herr Babler hat das zwar nicht zweimal entschieden, das war schon der Kultur, der linke Kulturapparat unter Werner Kugler, der diese Förderung gemacht hat, aber der Herr Babler sonnt sich gerne da in dem Lichte einer vermeintlich so international erfolgreichen Künstlerin, Frau Holzinger, die da in Wahrheit das ewig Gleiche macht. Sie versucht mit Nacktheit und diesem Urinbecken da irgendwie zu provozieren. Letztlich ist es aber so, dass das keine Provokation ist, weil auf den Klimawandel und die Klimahysterie zu befeuern, das machen eh alle, dazu brauche ich keine angeblichen revolutionären Künstler. Das ist alles lächerlich. Wir Freundliche sind da absoluter Meinung, dass 600.000 Euro Steuergeld jeder Cent zu viel dafür verwendet ist, gerade wenn ein Künstler oder eine Künstlerin in dem Fall ohnehin so international erfolgreich sein soll, dann braucht man da kein Steuergeld ausgeben, da müssen wir die Mittel woanders hinlenken, da gibt es genug anderwertigen Bedarf.
SPEAKER_01Der Herr Pabler hat ja das gerechtfertigt, diese Förderung und diese Kunstinstallation mit Kunstfreiheit sei verfassungsrechtlich geschützt, provokante Inhalte alleine seien kein Ausschlussgrund für staatliche Unterstützung. Nun mag das ja sein, aber es gilt offensichtlich, der Grundsatz ist die Kunst und die Kultur nur links genug, wird im wahrsten Sinne des Wortes sozusagen jeder Dreck gefördert. Wie schaut es aber eigentlich umgekehrt aus, wenn Kunst nicht ideologisch kontaminiert ist, neutral ist oder vielleicht sogar konservative der Rechte Botschaften und Inhalte transportiert. Gibt es für diese Kunst eigentlich Förderungen oder Unterstützung seitens des Staates?
SPEAKER_02Naja, also natürlich ist grundsätzlich die Kunst frei, sie muss frei sein. Nur in Wahrheit ist es ja genau das Gegenteil. Das ist ja keine Provokation, die die Frau Holzinger macht, sondern das ist ja voll im Mainstream-Schwimmen und staatlich bezahlt und subventioniert werden davon. Und so gesehen haben sie natürlich völlig recht. Kunst soll ja auch unter Umständen provokativ sein. Nur provokativ wäre es heutzutage für einen Künstler beispielsweise ein Zeichen zu setzen gegen die Migrationskrise, gegen die Islamisierung. Das wird natürlich nicht gefördert, weil es ja den politischen Eliten nicht gefällt und nicht sozusagen ins Konzept passt. Und so gesehen ist die Kunst derzeit nicht frei, im Gegenteil, man fördert nur im eigenen linken Sumpf, in der eigenen linken Bubble die eigenen Netzwerke. Wenn man sich dann diese ganzen Beiräte und so anschaut, also da ist von Kunstfreiheit leider derzeit wenig zu spüren. Und gerade wir Freiheitliche wollen das eben aufbrechen. Es muss Kunst tatsächlich frei sein und vor allem dann gefördert werden, wenn sie vielleicht nicht unbedingt kommerziell erfolgreich ist, aber vielleicht tatsächlich einen gesellschaftlichen Kontrapunkt setzt. Das ist aber kein gesellschaftlicher Kontrapunkt, den wir hier haben.
SPEAKER_01Ich meine, grundsätzlich ist ja die Kunst frei, aber frei zu sein heißt ja nicht, das Recht auf Förderungen zu erhalten.
SPEAKER_02Völlig richtig. Ich bringe da immer das schöne Beispiel, ich habe Vergleiche durchaus Spitzenköche, Haubenköche etc., auch mit Künstlern, die können was in der Küche. Und wenn ein Spitzenkoch eine Nische bedient, muss er dennoch in irgendeiner Form kommerziell erfolgreich sein. Und wir würden ja nie auf die Idee kommen, einen vermeintlich verkannten Spitzenkoch staatlich zu fördern, nur weil er sozusagen am Markt vorbei produziert. Also irgendwo muss auch unterm Strich, das klingt natürlich eben auch für Kunst und Kulturschaffende, irgendwo ein Erfolg am Markt erkennbar sein und irgendwo auch klar sein, dass es auch darum geht, Erfolg zu haben. Also nur zu subventionieren, weil einer ein verkanntes Genie ist, was einer ist, das kann es überhaupt nicht sein. Die Kunst- und Kulturförderung muss sich eben auch am Erfolg orientieren. Das ist auch die Filmförderung im Übrigen.
SPEAKER_01Von welchen Beträgen sprechen wir da eigentlich bei der Kunstförderung, die da pro Jahr ausgeschüttet werden?
SPEAKER_02Grundsätzlich ist es ja so, dass das österreich und Kunstbudget auf Bundesebene gar nicht so gross ist, vergleichsweise mit den Länderbudgets. Also Kunst- und Kulturförderung ist natürlich zu einem größeren Teil in Österreich Ländersache. Aber wir sprechen da schon von einem Betrag von fast 300 Millionen Euro, der halt verteilt wird, auf diverse Festivals etc., die mögen ihre Berechtigung haben, Stichwort-Salzburger Festspiele, wenn es darum geht, touristische Außenwirkung zu erzielen und natürlich High-End und Hochkultur sozusagen zu fördern. Aber da geht sehr viel, ich glaube rund 100 bis 150 Millionen Euro, auch in die sogenannte freie Szene. Und dann sind natürlich viele fragwürdige Förderungen dabei, wie etwa für die Wiener Festwochen, wie vom Bund der Geld kriegen, die sehr viel Geld von der Stadt Wien kriegen, die absolut zu hinterfragen sind. Das ist natürlich sehr vielschichtig. Wir sind einfach der Meinung, das Ganze zu demokratisieren. Unser zentrales Anliegen, die zentrale Stellschraube freilicher Kulturpolitik, wäre im Grunde genommen die sogenannte Steuererleichterung für Kunst- und Kultursponsoring im privaten Bereich. Was würde dann passieren? Nicht irgendwelche Beirenten entscheiden, sondern der Markt entscheidet. Und wir würden dafür gleichzeitig natürlich auch entsprechend gewisse Förderungen zurückfahren.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein Gesprächspartner in dieser Ausgabe ist Wendelin Mölzer, der freiheitliche Kultursprecher. Wir haben uns gerade über Kulturminister Andreas Babler und die Kulturförderung unterhalten. Herr Mölzer, Kunst und Kultur sind ja fest in linker Hand. Die Linken haben bei ihrem Marsch durch die Institutionen Kunst und Kultur erobert, man kann ja vor allem in der Hochkultur von einem linken Monopol sprechen, das staatlich geschützt und gefördert wird. Ähnliches, wenn auch nicht, in diesem Ausmaß gilt natürlich auch für die Medien, insbesondere für den ORF. Was kann man da aus politischer, aus freiheitlicher Sicht dagegen tun? Wie kann man diese linken Strukturen aufbrechen?
SPEAKER_02Naja, schauen Sie, es ist ja so, dass wir Freiheitliche jetzt nicht sagen, wir wollen jetzt dann rechte Kulturpolitik machen, sondern wir wollen mal grundsätzlich eine neutrale Kulturpolitik haben. Und da wird das natürlich nicht bedeuten, dass wir jetzt alle Beiräte aushauen, etc. Aber man wird versuchen müssen, da ausgewogene Gremien zu bekommen, Ausgewogenheit einfach herzustellen. Viele sagen natürlich, man muss in den Kulturkampf gehen. Den gibt es natürlich, der spielt eine Rolle, aber den können wir nicht politisch bestreiten, sondern der muss sich sozusagen gesellschaftlich ergeben. Wir können nur die Voraussetzungen schaffen aus politischer Sicht, aus freiheitlicher Sicht, dass ein fairer Wettbewerb in diesem Kunst- und Kulturmarkt herrscht, dass die Klüngelei ein Ende nimmt, dass die Freunderwirtschaft ein Ende nimmt, dass sozusagen der Sumpf ausgetrocknet wird und man am Schluss einfach wurscht, ob es die Bundestheater sind, die Bundesmuseen sind, ob es die freie Szene ist etc., faire Voraussetzungen für Künstler und Kulturschaffende vorhanden sind. Das müssen wir gewährleisten, da müssen wir hin, da gibt es viele Stellschrauben, die werden wir auf jeden Fall drehen, wenn wir mal den Systemwechsel herbeiführen wollen oder werden. Und da wird sich dann sicher einiges ergeben. Da werden sie eh laut schreien, da bin ich überzeugt davon, die Linken.
SPEAKER_01Weil aktuell wird ja Kunst und Kultur wirklich so als Machtinstrument von den Linken im Staat, also von SP, Grünen etc. missbraucht, kann man das so sagen?
SPEAKER_02Das kann man definitiv so sagen. Also wie schon vorhin erwähnt, bei dem Thema Biennale Holzinger, da geht es natürlich darum, dass man seine eigene politische Ideologie und Indoktrinierung vorantreibt und staatlich fördert und das natürlich da im Kreis sozusagen treibt, um ja nicht andere Meinungen tatsächliche provokative Meinungen Revolution zuzulassen, sondern da versucht man natürlich im Moment absolut alles, um hier auch das Meinungs- und Machtmonopol aufrechtzuhalten. Das ist im Medienbereich so, das ist im Kunst- und Kulturbereich so. Also das gilt es einfach zu durchbrechen. Es ist genau die gleiche Frage, was macht man mit dem Königberg, mit dem ORF, mit diesem öffentlich-rechtlichen Rundfunksmonopol, das so schlagseitig und einseitig ist. Das gleiche gilt genau eins zu eins für die Kunst- und Kulturpolitik, auch für die Hochschulpolitik, für viele andere Ideologiebereiche. Da muss man natürlich definitiv darauf achten oder werden wir darauf achten, hier endlich Ausgewogenheit beizuführen.
SPEAKER_01Ist wirklich die Kritik oder dieses quasi Schindwort des Staatskünstlers berechtigt, weil ja die Kunst eigentlich immer am Tropf des Staates hängt.
SPEAKER_02Naja, das ist genau das Problem. Der Kunstkünstler produziert natürlich nach dem Markt. Wenn der Markt ein rein staatlich subventionierter ist, produziert er natürlich in Richtung einer linken Meinungshegemonie und ist dann sozusagen letztlich, da gibt es diesen bösen Ausdruck, die Kunst ist die Hure des Staates oder so ähnlich, wird natürlich nach dem Motto, wes Brot ich esse, das Lied ich sing, plötzlich zum Sprachrohr für linke Politik, die ja eben im Establishment vorherrscht. Und genau das gilt es zu durchbrechen, dass Künstler sehen, okay, ich habe auch eine Chance, wenn ich meine eigene Sache mache, ohne davon abwängig zu sein, was zum Beispiel der Herr Babler oder der Herr Scholten oder irgendwelche links-linken Beiräte in Kunst- und Kulturgremien da von Ländern, Kärnten, Steiermark und so weiter bis hin zum Bund sagen. Und dann wird die Kunst wirklich wieder frei werden. Im Moment ist es definitiv nicht. Und dafür müssen wir sorgen, dass das wieder der Fall ist.
SPEAKER_01Da komme ich gleich zu einem Bereich der Kunst und Kultur. Wir sind ein Medienmagazin, nämlich zum österreichischen Film. Also zu einem Medium, das wir in diesem Magazin nämlich noch nie besprochen haben. Und ich habe mir da ein paar Daten rausgesucht. Im Jahr 2025 wurden in Österreich 47 Kinofilme produziert, die allesamt staatlich gefördert worden sind. Der einzig wirklich kommerziell erfolgreiche Film war ein Film mit Kabarettisten Gary Seidel, der hat 350.000 Menschen ins Kino gelockt, war also wirklich ein Erfolg. Aber der Großteil der heimischen Filmproduktionen werden produziert und laufen dann vor leeren Kinoszenen. Also es gibt wirklich relativ viele Filme, die nicht einmal tausend Kinotickets verkaufen. Ein Beispiel habe ich mir rausgesucht, der heißt Last of the Wild, ein Kinofilm, der genau 518 verkaufte Kinotickets vorzuweisen hat und der wurde mit 340.000 Euro gefördert. Sprich, jedes Kinoticket kostete dem Steuerzahler 655 Euro. Wie beurteilt die Situation des österreichischen Films? Der produziert ja komplett am Markt vorbei und ist eigentlich ausschließlich vom Staat abhängig. Also es ist quasi irgendeine verstaatlichte Filmindustrie, könnte man das so sagen.
SPEAKER_02Ja, das ist definitiv der Fall. Also das ist eine Katastrophe, zumal die Filmförderung in Österreich ja sehr vielschichtig ist. Es gibt von den Ländern Filmförderungen, Doppelförderungen, Dreifachförderungen. Bestes Beispiel ist immer ein prominentes Beispiel, trauriges, ist immer dieser Babler-Film, der im Frühling bekannt wurde oder ins Kino kam, wo ja der Babler zwar abstreitet, dass die Roten waren das gefördert haben, die Wahrheit schaut sowas. Das hat das Österreichische Filmförderungsinstitut gefördert, die Stadt Wien gefördert, das Land Niederösterreich gefördert, wo just Moment ein roter Landesrat zuständig ist. Und der Film wurde tatsächlich mit über 95 Prozent der Produktionskosten gefördert und hat auch nicht mehr als tausend Zuseher in den Kinosaal gebracht. Also ihr Beispiel ist völlig richtig und das gibt es zuhauf. In dem Fall hat es natürlich auch geschmeckt, weil es ja um nochmal einen politischen Film geht. Freudliche sagen da ganz klar, auch hier muss es definitiv einen Systemwechsel geben. Auf der einen Seite muss diese Mehrgleisigkeit der Förderung gestrichen werden. Wir wissen, da gibt es natürlich dann auch noch die Förderungen, Filmförderungen vom ORF, der ja an den Markt produzieren sollte. Das tut er teilweise auch, das muss man zugeben. Aber wenn es um den Kunstfilm geht, dann läuft da irgendwas völlig schief und in die völlig falsche Richtung. Natürlich ist es so, dass zum Beispiel das Land Tirol, wenn die der Meinung sind, einen Film zu fördern, weil es zum Beispiel eine Tourismuswerbung ist, ja, das soll sein und das hat auch einen Mehrwert. Aber in dieser Form muss man das definitiv abdrehen. Da versickern Millionen in Wiederum, ich habe es schon vorhin grundsätzlich gesagt, in Klingelei, in Freundalwirtschaft. Und wie man hört, auch aus der Filmproduzenten und Filmbranche, die sind auch nicht zufrieden damit. Also wie gesagt, diese Vielgleisigkeit, diese Komplexität, das bringt nichts. Natürlich muss man sagen, es gibt manche Filme, die Anschubfinanzierungen brauchen, aber da muss man auch irgendwo ein gewisses, wie soll man sagen, gewisse Kriterien einführen, die einfach einen gewissen Erfolg bedingen. Und da kann es nicht sein, dass dann ein Film einfach irgendwo in einem staubigen Kino fünfmal gesägen wird, sondern da muss schon auch eine Erfolgsgarantie dabei sein. Das ist, wie gesagt, das Gleiche wie mit einem Spitzenkoch, der am Markt vorbeiproduziert, der ist halt fehl am Platze, da muss er sich einen anderen Job suchen. Genauso ist halt der Regisseur und der Drehbuchautor und der Produzent, der ständig Filme am Markt vorbeiproduziert, am falschen Platze und muss sich halt überlegen, ob er nicht irgendeinen anderen Beruf ergreift.
SPEAKER_00Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichke.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche gerade mit dem freilichen Kultursprecher Wendelin Mölzer über den österreichischen Film. Das ist ja eine komplette Parallel oder Gegenwelt. Der heimische Film wird von linken staatlichen Strukturen mit Steuergeld gefördert, über die Förderung entscheiden, mit Linken besetzte Gremien. Das Geld geht an linke Filmemacher, damit diese linke Filme für ein kleines linkes Filmpublikum produzieren. Und da wird es dabei finanzieren dürfen dieses linke Privatvergnügen alle Österreich, die bekanntlich mehrheitlich eben nicht link sind. Und obendrein sind diese Filme fast ausschließlich plumpe und handwerklich schlecht gemachte Propaganda gegen die mehrheitlich konservativen, patriotisch und rechtsdenkenden Menschen, also gegen die Bevölkerungsmehrheit.
SPEAKER_02Genau so ist es. Ganz genau so ist es. Kann ich völlig unterschreiben. Wir müssen hier einfach darauf achten, dass künftig einfach eine Erfolgsorientierung ist. Natürlich geht es auch um Qualität, das ist wieder keine Frage. Kunst ist frei, auch der Film als Kunstform ist frei, aber er muss einen gewissen Erfolg zeitigen. Und es kann nicht jeder linke Spinner glauben, dass er vom Starter Geld bekommt und durchgefüttert wird und sein ganzes Leben lang durchsubventioniert wird mit Steuergeld. Das geht sich einfach nicht aus und das ist einfach eine dekadente Erscheinung von in dem Fall Filmförderung, Kunstkulturförderung.
SPEAKER_01Das Argument ist ja dann immer, dass Österreich als Filmland, oder das gilt dann auch für den Fernsehbereich oder für viele andere Bereich, schlicht und einfach zu klein sei für einen freien Markt, dass man da halt nicht überleben kann und deshalb die Förderungen notwendig sein.
SPEAKER_02Ja, das Argument kenne ich und es hat auch teilweise seine Berechtigung. Aber gerade weil wir eben ein kleiner Markt sind, muss man umso mehr darauf achten, dass man nur die qualitativ hochwertigen Filmprojekte fördert und nicht jeden Schatz, sage ich jetzt ganz bewusst und provokant. Und umso mehr muss man darauf achten, dass man das, was Qualität bietet und Aussicht auf Erfolg hat, dann auch international und dergleichen. Das muss man fördern, aber da muss sich eben reduzieren und gezielter Förderung und nicht eben jeden Unfug, den sich irgendwer einbildet, dass das cool ist. Das geht sich halt nicht außen. Also wenn ich sozusagen weiß nicht, wie viele hundert Filme in den letzten Jahren gefördert habe, dann sind wahrscheinlich davon 90 in Wahrheit nicht wirklich erfolgreich, besser wäre das gewesen, die Förderung ein bisschen reduziert und fokussiert auf 10 oder 15 oder 20 Filmprojekte zu geben, die tatsächlich was weiterbringen und tatsächlich einen Mehrwert haben, sage ich jetzt einmal noch.
SPEAKER_01In einem Medienmagazin wie Macht und Medien auf Austria First kommt man halt um den ORF nicht herum. Also vor allem, wenn ich mit dem Kultursprecher der Freiheitlichen spreche. Herr Mölzer, welche Bedeutung hat eigentlich der ORF für die heimische Kulturlandschaft und auch für die österreichische Identität, das wird immer vom ORF so gerne angeführt, dass der so wichtig sei für die österreichische Identität?
SPEAKER_02Das ist ein sehr trauriges Kapitel unserer Medienlandschaft, der öffentlich-rechtlichen Medienlandschaft, wobei man natürlich ein bisschen differenzieren muss. Die Bedeutung beispielsweise der Bundesländer und Ladestudios für die Volkskultur, für das kulturelle Geschehen vor Ort, das stufe ich insbesondere Kärntner durchaus relativ hoch ein. Also das, was zum Beispiel Radio Kärnten, ORF-Sender, macht, das trifft tatsächlich plus minus und deswegen sind sie auch relativ erfolgreich. Ich glaube, den Geist der Menschen, des Volkes und hat sozusagen auch tatsächlich einen Mehrwert, der öffentlich-rechtlich zu fördern ist. Das, was auf Bundesebene passiert, ist natürlich eine absolute Katastrophe. Weil dort wird auf der einen Seite eine linke Indoktrinierung vorangetrieben, die man da bewusst macht. Und auf der anderen Seite ja kaum flächendeckende Qualität geboten. Da muss man ehrlicherweise sagen, da sind Sender, wie oft zitiert, Servus TV, einfach viel, viel wertvoller. Die sind aber de facto ja nur privat finanziert, als das der ORF da leistet. Und da gibt es für mich eigentlich nur einen Schluss, das gehört abgedreht, wer so viel Geld zur Verfügung hat und nicht in der Lage ist, oder im Gegenteil nur eine politische Indoktrinierung als Programm hat, das braucht man einfach nicht. Da müssen wir, und so gesehen liegen wir ja mit unseren Forderungen richtig, da müssen wir weg von diesen Zwangsbeiträgen und diesen ORF de facto dort, wo kommerziell erfolgreich sein kann, privatisieren und dort, wo er sozusagen einen Kulturauftrag hätte oder einen Bildungsauftrag hätte, entweder komplett reformieren und auf Null setzen, wird aber natürlich schwierig werden, weil wir wissen, dass die handelnden Redakteure, Journalisten, Kommentatoren und so weiter und so fort alle mit einer Schlagseite versehen sind. Also das wird eine heikle Geschichte. Ich sehe derzeit da nur negative Auswirkungen auf österreichische Identität oder definitiv nicht das, und deswegen ist es ja so wenig in der Quote erfolgreich, definitiv nicht das, was die Österreicher hören und sehen wollen.
SPEAKER_01Ist es auch nicht wirklich vernogen? Der ORF sendet ja eigentlich wirklich so von der politischen Schlagzeit ein Programm, das wirklich diese linke globalistische Politik fördert und propagiert. Und wenn es darum geht, um seine Daseinsberechtigung zu rechtfertigen, berufen sich dann ausgerechnet wie immer auf die nationale Identität und auf die Sprache etc., die man in Wahrheit ja eigentlich permanent bekämpft mit seinen Programmen.
SPEAKER_02Das ist genau das Verlogene auf ORF1. Last da nur US-amerikanische Produktionen auf und ab, die wir ohnehin auf Streamingdiensten viel besser anschauen können, weil man sie dort ohne Werbung und ohne Programmierung bekommt und sie sich aussuchen kann. Das macht sowieso fast jeder zweite Österreicher, dass er auf diesen Streamingplan. ausweicht und dazu brauche ich den ORF definitiv nicht. Und das, was halt auf den sogenannten Kulturprogrammen läuft, ist einfach nur schwach. Natürlich gibt es ein paar kleine Ausnahmen, diverse Dokus im Bereich der kulturellen ländlichen Identität. Wenn man aber genauer hinschaut, kommt man auch schnell drauf, dass das vielfach einfach nur mehr Co-Produktionen sind mit etwas ServusTV, da in Wahrheit ja auch keine eigenständigkeit mehr ist und man einfach nur unterm Strich versucht, linke Identität zu pushen. Bestes Beispiel, Negativbeispiel ist in dem Fall der Eurovisionsfonds Contest, wo man ja am Königberg die größte Freude hat, da die queere LGTBQ-Propaganda und Agenda zu pushen und zu forcieren, während man eben vergisst darauf, dass es in Österreich halt eine vielgestaltere Kulturlandschaft gibt, die man identitär bedienen sollte, aber es einfach nicht macht.
SPEAKER_01Der Songcontest ist ein gutes Beispiel. Da hat man ja den Eindruck, dass der Ursprungsgedanke des Songcontestes, wenn man nämlich irgendwelche junge Musiker fördert oder zu einem Wettbewerb gegeneinander antreten lässt, das ist ja, glaube ich, komplett in den Hintergrund getreten. Da geht es ja eigentlich nur mehr um Ideologie.
SPEAKER_02Ausschließlich. Also der ESC ist einfach ein Politikum geworden, die letzten 10, 15, 20 Jahre. Und in Wahrheit muss man auch hier sagen, das ist am Markt fast vorbei produziert. Weil wenn man das vergleicht mit großen Kulturevents oder Pop-Events weltweit, wo für Konzerte weiß nicht wie viele Menschen wie viel hunderttausende Euro ausgeben für Karten, ist es beim ESC ja der genaue Gegenteil. Da muss sozusagen die öffentliche Hand, die öffentlich-rechtlichen, müssen Aber Millionen, ich glaube 50 Millionen kostet aus dem ORF und damit auch dem Zwangsbeitragszahler zuschießen. Wenn das alles so toll wäre und alles so gut wäre, dann müsste sich das ja in Wahrheit eigentlich selber tragen finanziell. Tut es aber nicht, weil es ja eine politische Agenda dahinter steckt und damit absolut nur mehr in einer Bubble funktioniert, das musikalisch zu 90% schwach ist und nur mehr Ideologie getrieben ist.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichke. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache, heute mit dem freiheitlichen Kultursprecher Wendelin Mölzer. Wir haben über die durchgängig linke Ideologisierung und Instrumentalisierung der Kunst und Kultur gerade gesprochen. Da sind die Linken ja wirklich erfolgreich. Es stellt sich allerdings die Frage, ob das nicht ein Pyrrhussieg ist. Denn wenn alles komplett durchideologisiert ist, die Kunst, die Unterhaltungsindustrie, die Medien, der OF etc. Und wenn in all diesen Bereichen der linksdominierten Bewusstseins- und Meinungsindustrie permanent gegen die Interessen der Bürger agitiert wird, schafft man sich langfristig selbst ab. Weil die Menschen das Vertrauen ja in diesen Bereich und in diese Institutionen verlieren, sie nicht mehr ernst nehmen und sich davon abwenden.
SPEAKER_02Ja, genau so ist es. Also irgendwann einmal ist sozusagen eine Bubble, eine Blase, in dem Fall eine linke Establishment-Blase, dazu verdammt zu platzen. Und das wird sie früher oder später tun, weil der Otto Normalverbraucher einfach irgendwann einmal kein Verständnis mehr für diese Kulturpolitik und Medienpolitik in dem Fall geht ja einher hat und dann einfach irgendwo das Verständnis dafür fehlt. Das tut sie ja schon und noch viel mehr. Sich verbreiten mit einer Bevölkerung, wo die Leute sagen, das interessiert mich nicht dafür, wie ich kein Geld ausgeben. Ein gutes Beispiel ist dieser seltsame Versuch der Stadt Wien von Herrn Ludwig, da diesen Kultureuro einzuführen, wo man die zurückrudern hat müssen, weil er gesehen hat, hoppla, das geht sich nicht ganz aus, weil die Leute irgendwann einmal sagen, wir haben die Schnauze voll, ich gebe jetzt aber Milliarden aus für die Massenmigration und für nicht integrierbare Zuwanderer. Und auf der anderen Seite wollt ihr jetzt von uns auch noch Geld haben, um eure linke Kulturpolitik zu forcieren. Also da hat selbst die SPÖ in Wien kalte Füße bekommen. Aber das zeigt nur, diese Diskussion allein zeigt da wieder einmal auf, wie entkoppelt das von der Realität ist und wie sich da im Grunde genommen diese Eliten ihr eigenes Grab schaffen mit dieser Abgehobenheit. Aber sie bespüren sich natürlich selber und der Herr Babler freut sich natürlich, wenn er in Venedig auf der Biennale stehen darf, der kleine Bürgermeister aus Dreskirchen und dort von einer linken Kunstbubble abgefeiert wird. Das ist für ihn lustig, was das dem Arbeiter und Angestellten in Österreich bringen soll. Das steht da vorne einem anderen Blatt.
SPEAKER_01Kultur Euro, das war ja die Idee, glaube ich, auf alle Kulturveranstaltungen eine Sondersteuer sozusagen von, glaube ich, 12% einzuheben. Ist das jetzt schon vom Tisch?
SPEAKER_02Also ich habe nur jetzt gestern gelesen, dass es zurückgerudert wurde, es ist offensichtlich doch vom Tisch, weil man gesehen hat, was das für eine Schnapsidee ist, wenn ich eine in dem Fall Stadtbudget habe, der Stadt Wien, wo ich so und so viel Geld eben in dubioseste Kanäle pumpe, aber Milliarden Schulden aufbaue, vor allem durch die Mindestsicherung für Ausländer. Und auf der anderen Seite dann hergehe und versuche, mir das Geld im Kunst- und Kulturbetrieb zu holen, das passt halt von nicht zusammen. Natürlich kann man argumentieren, dass wenn Touristen zu uns kommen, die ordentlich zahlen müssen, das ist überhaupt keine Frage. Die zahlen sich ja auch gerne für die Qualität, die wir kulturell und in der Kunstszene oder beziehungsweise im Kunstbetrieb liefern. Aber da kann ich jetzt nicht die Allgemeinheit zur Kasse bitten, sondern da muss ich gezielt davor gehen und da muss ich mir überlegen, wo ich unter Umständen in den diversen Kulturbetrieben Reibungsverluste habe, wo ich nur meine eigene Klientel bediene und schon wieder, wie schon vorher erwähnt, im Grunde genommen den eigenen Küngel und die eigene Freundschaft, Freundalwirtschaft bediene. Also das geht sich nicht aus, es scheint zum Tief zu sein, aber allein, dass man auf solche Ideen kommt, ist bezeichnet.
SPEAKER_01Ich glaube, das ist ja auch ein Anzeichen des absoluten Niedergangs und der Beginn von Verteilungskämpfen. Das Motiv des Kultureuros war ja, dass die Stadt Wien das Kulturbudget kürzen muss, weil sie immer mehr Geld in die Folgen der Migrationspolitik stecken muss. Ich glaube, alleine die Mindestsicherung beträgt in Wien pro Jahr mittlerweile eine Milliarde Euro. Das heißt, wenn man dann schon beginnen muss, bei seinen Kernklientel zu sparen, nämlich bei den Künstlern, dann ist ja das schon wirklich eine reine Verzweiflungsdat.
SPEAKER_02Das ist richtig, wiewohl natürlich, jetzt abseits der Riesenhorrentenausgaben für Massenzuwanderung, man natürlich da einmal im eigenen Bereich sparen könnte, weil, wie schon vorhin besprochen, die Wiener Festwochen kriegen von der Stadt Wien eines Wissens 14 Millionen Euro im Jahr. Und ja, könnte man einsparen. Aber das braucht man sich nicht, das ist die eigene Klientel. Und da weiß man natürlich, dass dann diverse linke Künstler zwar weiterhin links blieben, aber vielleicht nicht mehr unbedingt unkritisch gegenüber der SPÖ stehen würden. Und die will man sich natürlich weiterkaufen.
SPEAKER_01Welchen Einfluss hat diese ganze linke Kultur- und Kunstszene wirklich auf die öffentliche Meinung, quasi auf die Meinung des Durchschnittsbürgers, der eher selten ins Burgtheater geht und auch die Wiener Festwochen eher selten besucht?
SPEAKER_02Also ich sage es mal so, das ist unterm Strich, glaube ich, letztlich auch wieder Klientelpolitik oder eine, wie soll man sagen, eine Zielrichtung oder Zielwirkung in Richtung der Bubble. Die, die ohnehin links sind, die linken Spießer, denen taugt das, die finden das klasse. Die Mehrheit der Menschen im Lande, glaube ich, finden das nicht klasse. Die stehen natürlich auf ein schönes Konzert der Wiener Cinemonica. Das ist überhaupt keine Frage, ist etwas Klasses. Die lieben vielleicht auch schöne Malerei, die lieben schönes Theater, aber die brauchen keine linke Provokation und dergleichen Fahrt. Und unterm Strich, und das vergisst man auch immer in der ganzen Diskussion, ist am Zentfest die Blasmusikkapelle, ist ja auch ein Kulturbringer, auch wenn man so abschätzen sagt, ist ja nur Seppel Volkskultur. Aber in Wahrheit ist ja das auch ein Teil unserer Kulturlandschaft. Und die Menschen sind in Österreich kulturaffim. Das ist gut so. Aber nicht das, was da am linken Elfenbeinturm in Wien vor allem produziert wird, sondern das, was tatsächlich am flachen Land passiert. Das ist in Wahrheit die österreichische Kulturlandschaft. Da gibt es sehr schöne Sachen, sehr tolle Beispiele. Ich denke nur an die Künstlerstadt Gmünd in Kärnten etwa, wo natürlich auch moderne Kunst ist, wo die Kunst frei ist einfach, aber nicht am Markt vorbei produziert wird. Und der Markt ist jetzt nicht nur der, der kaufen kann, weil die meisten Menschen können sich kaum ihre Miete leisten oder ihren Strom leisten, sondern auch der Markt ist das, was den Leuten gefällt, was sie sich gerne anschauen, was sie gerne anhören, was sie gerne ansehen. Und da sind die Realitäten andere als das, was in Wien in der Kulturpolitik passiert.
SPEAKER_01Jetzt liegt die FPÖ aktuell bei den Umfragen bei knapp 40 Prozent. Das heißt, ein Wahlsieg und damit eine Regierungsbeteiligung ist wirklich mittlerweile in greifbarer Nähe. Deshalb auch meine abschließende Frage, was kann, was soll und was wird sich ändern, wenn die FPÖ in der Regierung ist, wenn Kickel Volkskanzler ist, jetzt natürlich bezogen auf Kunst, Kultur und Medien.
SPEAKER_02Also auch hier, wie überall anders, ist ein Systemwechsel notwendig, das ist überhaupt keine Frage. Wir müssen umgehend schauen, dass wir diese Kultur-, Verwaltungsbubble durchforsten, die ganzen Beiräte und dergleichen durchforsten, uns anschauen, was ist da notwendig, was ist sozusagen nur Klientelbedienung. Das ist das eine. Das andere ist natürlich das, dass wir Förderrechtlinien verbessern müssen, dass wir eben, wie schon erwähnt, darauf achten müssen, dass das private Kunst- und Kultursponsoring gestärkt wird, um das sozusagen einfach zu demokratisieren, das heißt weg von linker Hegemonie hin zu einer breiten Kunst- und Kulturförderung. Das sind die ersten Schritte. Da wird man sich natürlich anschauen müssen, brauche ich diese großen Apparate etc., brauche ich wirklich so viel Geld, zum Beispiel für Wiener Festwochen und ähnliches. Also da wird man relativ schnell zu relativ konstruktiven Maßnahmen kommen. Es braucht sich aber allerdings kein Künstler in Österreich vor den Freiheitlichen fürchten, weil wir natürlich gerade als Freiheitliche sagen, die Kunst ist natürlich frei. Das Einzige, was ist, die sozusagen Dauersubventionierung, die Alimentierung, die wird es definitiv nicht mehr geben für jene, die nichts können. Wer was kann, der wird auch weiterhin eine staatliche Kunst und Kulturförderung bekommen. Aber wer nichts kann, der muss halt unter Umständen sich überlegen, ob er im richtigen Job ist.
SPEAKER_01Das war ein schönes Schlusswort. Vielen herzlichen Dank, Wengel in Mölzer, für das interessante Gespräch.
SPEAKER_02Ja, ich danke auch. Liebe Grüße.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Immer neu am Montag von 11 bis 12 und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at und in der AustriaFirst App.