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Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Mario Kunasek ganz privat: Der steirische Landeshauptmann in Hohentauern
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Wer die Steiermark verstehen will, muss ihre Natur und ihre Menschen kennen. Genau dorthin, in die idyllische Bergbaugemeinde Hohentauern, hat der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek unsere Moderatorin Marlies Gasser eingeladen. Auf knapp 1.300 Metern Seehöhe zeigt der erste freiheitliche Regierungschef der Grünen Mark seinen ganz persönlichen Kraftplatz. Bei einem akustischen Streifzug durch die steirische Bergwelt lernen wir den Menschen hinter dem Amt kennen – bodenständig, naturverbunden und tief in seiner Heimat verwurzelt.
Abseits des politischen Parketts gibt Mario Kunasek ehrliche Einblicke in seinen Werdegang. Vom Aufwachsen in der Grazer Triestersiedlung über seine prägende Zeit als Unteroffizier beim Bundesheer bis hin zu seiner späten, aber umso bewussteren Vaterrolle. Er erzählt, warum ihm Loyalität und Handschlagqualität über alles gehen, wie er beim Campen mit Ehefrau Sabrina und Sohn Theo abschaltet und warum er als Grillmeister am liebsten selbst am Rost steht. Es ist das Porträt eines Mannes, der trotz steiler Karriere – bis hin zum Verteidigungsminister – nie die Bodenhaftung verloren hat.
Doch auch die politische Klarheit kommt nicht zu kurz. Kunasek spricht Klartext über die harte Oppositionszeit nach 2005, den konsequenten blauen Erfolgsweg in der Steiermark und die Umsetzung echter freiheitlicher Politik: vom Aus für den Lufthunderter bis hin zu strengen Asylregeln und der Bezahlkarte. Zudem findet er deutliche Worte zur Ausgrenzungspolitik der Bundesregierung und erklärt, warum Österreich gerade jetzt den Systemwechsel mit Herbert Kickl braucht. Hört rein und erlebt den beliebtesten Landeshauptmann Österreichs so nahbar wie selten zuvor!
AUSTRIA FIRST MEIN DAHEIM hört ihr im Sommer 2026 immer sonntags von 10 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 20 bis 22 Uhr und am Mittwoch von 19 bis 21 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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Austria First Mind daheim mit Mali Skatter.
SPEAKER_03Liebe Austria First Hörer, herzlich willkommen bei Austria First Minderheim. Diesmal aus der grünen Mark mit dem blauen Landeshauptmann Mario Kunasek. Er war der erste, der nach Jörg Heider in Kärnten wieder ein Bundesland blau eingefärbt hat und heute an der Spitze seiner Heimat steht. Überdies ist er der beliebteste Landeshauptmann Österreichs. Ein bodenständiger, volksnaher, freiheitlicher Landeshauptmann, den wir euch heute vorstellen, aber einmal anders als sonst. Es erwartet euch ein akustischer Streifzug durch sein Leben, persönlich und echt. Wer ist der Mann, der die FPÖ Steiermark aus den tiefen Gräben in lichte Höhen geführt hat? Wer ist der feindliche Landeshauptmann, der den Kurs für die Steiermark hält? Und wer ist Maru Kunesek ganz privat? Das erfährt ihr heute auf AustriaFirst MeinDeheim. Gleich geht's los.
SPEAKER_00Austria First, Mein Daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First.
SPEAKER_03Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at als der damals 20-jährige Mario Kunesek sich für eine Laufbahn als Unteroffizier beim österreichischen Bundesheer entschied, konnte er nicht ahnen, dass er fast drei Jahrzehnte später Landeshauptmann seiner Heimat der Steiermark sein würde. Mit Höchstleistung, Fleiß und Engagement hat er die politische Spitze in der Steiermark erreicht. Ja. Eine Geschichte, die jedenfalls hörenswert ist. Und ich freue mich sehr, denn Mario Kunesek gibt uns heute tiefe Einblicke in sein Leben als Politiker. Ernste, aber auch heitere Seiten werden wir hervorheben, aber auch das Privatleben wird nicht zu kurz kommen. Und damit begrüße ich dich ganz herzlich, lieber Mario, in meiner Sendung Austreif Ersten, mein Geheimen Service.
SPEAKER_01Hallo, schön, dass ich dabei sein darf.
SPEAKER_03Als einziger freilicher Landeshauptmann habe ich natürlich heute einige Fragen an dich. Aber als erstes möchte ich eines von dir wissen, du bist Landeshauptmann deiner Heimat Steiermark. Und was verbindest du mit deiner Heimat Steiermark?
SPEAKER_01Auf alle Fälle großartige Menschen, bodenständige Menschen, fleißige Menschen, eine wunderbare Natur, einzigartige Kulinarik und ja, wir sind dir heute hier in Hohentauern. Wunderbare Almen und vor allen Dingen auch ein wunderbares Land zum Leib.
SPEAKER_03Genau, du hast ja schon angesprochen, wo wir sind. Du zeigst uns heute ein Stück deiner Heimat. Wir befinden uns in Hohentauern. Das ist ja die kleinste Gemeinde der Steiermark, aber ganz schön groß, wenn es um Natur geht. Wir stehen hier auf knapp 1300 Metern. Warum ist dieser Ort ein absoluter Traum für Wanderer, für Ruhesuchende? Und vor allem, wieso hast du diesen Platz ausgesucht heute?
SPEAKER_01Naja, wir haben den Platz vor einigen Jahren gefunden. Meine Frau und ich, die Sabrin und ihr waren da auf Urlaub. Und zunächst war die Aufregung etwas da, weil klassisch ist hohen Dauern eine Bergbaugemeinde gewesen und ist auch sozialdemokratisch geprägt. Und plötzlich war dann der Mario Kona sehr da, damals noch als Abgeordneter oder der Klubmann. Und mittlerweile fühle ich mich da einfach auch irgendwie schon auch als Teil der Bevölkerung oder als Teil des Orts. Wir sind im Winter gerne da. Wir waren jetzt auch über Weihnachten hier. Wunderbar richtiges Christmetten mit Schnee und so ist es ja gekehrt und mit unserem Theo. Also ein Ort der Entschleunigung, ein ruhiger Ort. Und wenn man da aussteckt, am Parkplatz der Padellrattenhütten, ist das, wenn man aus Graz kommt, schon unglaublich schön.
SPEAKER_03Also ich höre, du bist öfters hier. Es ist ein Entschleunigungsort für dich. Rund um uns herum herrlich grün. Der Name Grüne Mark ist ja nicht umsonst. Die größte Waldfläche Österreichs liegt in der Steiermark. Wie wichtig ist dir Natur und vor allem der Erhalt dieser wunderbaren Natur?
SPEAKER_01Ich glaube, dass es eines unserer größten oder höchsten Güter ist, das wir in der Steiermark und in Österreich insgesamt haben. Deshalb gilt es da auch immer mit Maß vorzugehen, wenn es darum geht, auch Windgräder, Windräder zu bauen als Beispiel oder auch eine Bodenversiegelung zu betreiben. Und Rondorn ist ein gutes Beispiel für eben wirklich Entschleunigung und diesen sanften Tourismus. Und da muss man wirklich aufpassen, auch als Politik, als Behörden, als Entscheidungsträger, dass man hier nicht Natur zerstört, auch damit Lebensraum zerstört und damit natürlich auch für den Tourismus und für die Menschen hier Negatives erreicht.
SPEAKER_03Und wir marschieren jetzt los, wohin marschieren wir?
SPEAKER_01Wir gehen auf die Elraten hitten und dann, glaube ich, zum Scheibelsee, wenn das in einem Sinne ist.
SPEAKER_03Ja, das ist ganz in meinem Sinne. Wir freuen uns uns sehr darauf. Es ist zwar eine akustische Reise für unsere Hörer, wir haben es visuell natürlich auch. Nicht nur diese Landschaft hier ist deine Heimat, du hast sie schon angesprochen, auch deine Familie, deine Frau, die Sabrina und dein kleiner Sohn, dein Theo, aber wollen wir mal noch weiter zurückgehen in deine Geschichte? Erzähl uns mal ein wenig von deinen Großeltern, deinen Eltern. Welche Prägungen nimmst du mit?
SPEAKER_01Naja, also ich bin ja in Graz geboren, bin in der Grazer Dresdersiedlung groß geworden in den ersten Lebensjahren, bis zu meinem sechsten Lebensjahr. Ist nicht die beste Gegend, sage ich jetzt einmal. Also durchaus heute würde man sagen, wahrscheinlich ein Hotspot-Bereich. Damals waren es weniger Migranten, aber es war halt nicht die Nobel-Gegend schlichthin, aber meine Eltern haben dort die Wohnung meiner Großeltern bekommen, die nach dem Krieg dort eingezogen sind. Es war eine kleine Wohnung, rund 40 Quadratmeter. Und dort sind wir mal die ersten Lebensjahre gewesen. Und dann haben meine Großeltern auch ein Haus gebaut in Faselsberg in einer Bezirk Graz Umgebung. Und ich bin dann mit sechs Jahren dort in die Volksschule gegangen. Meine Eltern waren beide berufstätig. Meine Mama war sehr jung, wie sie mich bekommen hat. Und meine Eltern, also meine Großeltern waren dann schon auch in Pension. Und damit haben sie Zeit gehabt für den kleinen Mario. Und ich bin dann dort einige Kilometer südlich von Graz über die Furkschule gegangen. Habe dort das ländliche Leben dann kennengelernt, durchaus zunächst eine Umstellung für den kleinen Boom, glaube ich. Aber eine schöne, eine sehr behüterte Kindheit eigentlich vorgefunden. Meine Großeltern haben sich wirklich sehr, sehr bemüht. Und vor allen Dingen auch meine Eltern waren auch immer da, wenn ich es braucht dabei. Ich habe eine schöne Kindheit gehabt und bin dann wieder nach Graz zurück.
SPEAKER_03Gab es irgendeine Person, Großvater, Großmutter, die dich sehr geprägt hat oder vielleicht die Eltern gefragt?
SPEAKER_01Ja, also ich würde da gar nicht erst unterscheiden. Meine Großmutter war ja sehr bescheid. Eine Frau ist 100 Jahre alt geworden, also die hat sich wirklich auch um die Familie gekümmert, war Hausfrau. Mein Großvater hat den Krieg erlebt, hat nie davon großartig viel erzeugt und das prägt, glaube ich, auch einen Menschen. Sehr fleißig, sehr bodenständig und meine Eltern auch.
SPEAKER_03Also Fleiß und Bunständigkeit hast du auf jeden Fall dort mitbekommen. Welchen Rat würdest du heute deinen jüngeren Ich geben?
SPEAKER_01Naja, also ich würde sagen, auf alle Fälle fleißig sein. Ich war auch jemand, der auch meine Zeit gebraucht hat. Ich weiß Jugendlicher, durchaus einer, der gerne fortgegangen ist, der gerne auch einmal über die Stränge geschlagen hat. Es muss man auch lernen, damit umzugehen. Und mein Vater hat immer gesagt, wer fortgehen kann, der kann Arbeit nach. Also auf alle Fälle drauf bleiben, fleißig sein, durchaus Dinge ausprobieren, mutig sein vielleicht auch und dann schauen, wo es einen hinversteckt.
SPEAKER_03Schön, mutig sein, das ist der Punkt. Ein Marukunasek heute ganz privat. Wir blicken hinter die Kulissen des politischen Alltages und plaudern gleich über den militärischen als auch den politischen Werdegang von Marukunasek. Und wie ihr alle hört, wir sind hier mitten in einer Terrorismusregion und Marukunasek wird halt von jedem begrüßt. Ganz Steiermark und sicher auch über die Landesgrenze hinaus kennt unseren freien Landeshauptmann. Bis gleich. Die Geschichte des heutigen freihenlichen Landeshauptmanns der Steiermark hat politisch im RFJ, also im Ring freidlicher Jugend, begonnen. Dann kam Mario Kunasek in die Gemeindevertretung in Gössendorf and nachdem er dann Nationalratsabgeordneter in Wien war, wurde er Landesparteihauptmann der FPÖ Steiermark. Daraufhin kam er zum Zug als Verteidigungsminister and heute ist er ein beliebter freiheitlicher Landeshauptmann. Mario, this is a political Karriere, die man sich eigentlich wie im Bilderbuch vorstellt. Aber wie im Bilderbuch war sie nicht. Wenn du alles so rekapitulierst, wie war denn deine politische Laufbahn bis jetzt für dich?
SPEAKER_01Ja, sie war auf alle Fälle spannend und ich habe sehr viele Ebenen eigentlich erlebt. Du hast schon gesagt, ich war in der Gemeindepolitik, ich war Landtagsabgeordneter, Nationalratsabgeordneter, da war Bundesminister, war Personalvertreter. Also ich habe wirklich vieles kennengelernt. Ich glaube, das ist ein gutes und wichtiges Rüstzeug auch für einen Politiker, dass er nicht nur eine Ebene kennt, sondern wirklich mehrere kennengelernt hat, damit auch die unterschiedlichen Herausforderungen kennt und ich möchte eigentlich keine Phase missen. Schöne Tätigkeit dieser Gemeinderat natürlich auch zum Beispiel, weil du sehr unmittelbar am Thema bist, sehr nah beim Menschen bist und es hat wirklich Spaß gemacht. Aber es hat alles seinen Reiz gehabt. Das waren wunderbare Zeiten auch im Parlament, sieben Jahre lang und dann auch in der Stadtmarkt wieder.
SPEAKER_03Alles miterlebt und durcherlebt. Du hast dich schon in deiner Jugendzeit dich für Politik interessiert und man sagt dir heute gerne nach, dass du damals schon einen sehr guten Draht zu den Menschen hattest. Heute bist du ein Landeshauptmann zum Anfassen. Warum glaubst du, hast du das und wieso ist dir das so wichtig?
SPEAKER_01Ich glaube, dass man, wenn man Menschen jetzt nicht mag, überspitzt gesagt oder hier scheu ist, dann ist man ein Fehl am Platz. Also ich glaube, man muss mit den Menschen kommunizieren können, muss ihnen zuhören können. Du brauchst auch die Gabe, ehrlich zu sagen, was nicht geht. Auch das habe ich gelernt. Also man kann nicht immer alles versprechen, was man da nicht halten kann. Und ich bin gern unter die Leid und ich bin davon überzeugt, man kann auch nicht landeshauptmann sein, ohne diesen direkten Kontakt mit den Menschen. Das funktioniert nicht. Das erwarten sich die Leute auch, dass man unter die Leute geht, dass man mit ihnen redet, dass man die Ängste, die Sorgen ernst nimmt und letztlich auch präsent ist. Wenn man glaubt, man kann das nur vom Schreibtisch aus, dann irrt man auf alle Fälle. Und die, die das probiert haben, die sind auch gescheitert.
SPEAKER_03Präsent sagst du, das bist du auf jeden Fall, wenn man dich auf Social Media verfolgt, du bist eigentlich nur noch unterwegs. Wann bist du eigentlich irgendwann einmal zu Hause?
SPEAKER_01Man muss dann schon irgendwo die Balance finden, aber natürlich, es ist kein normaler Job. 9 to 5 sozusagen, von 9 bis 5, sondern du bist halt Montag bis Sonntag an sich auch unterwegs. Ich versuche schon, nicht immer ganz so spät nach Hause zu kommen, wenn es gelingt, und vielleicht um einen Tag auch am Wochenende zu haben. Aber ja, es ist oftmals schon eine Herausforderung und da braucht eine gute Familie, eine tolle Frau an meiner Seite mit meiner Sabrina und der Theo, der das ja nicht anders kennt. Das muss man nicht mehr. Ja, ist mir immer groß geworden. Aber natürlich, das sind dann schon auch oft Zeiten, die dann fehlen. Und das versuche ich dann halt in der wenigen Freizeit, die man hat, auch wieder gut zu machen, indem ich mich wirklich dann um meinen Sonne mein und um meine Frau auch entsprechend bemühe. Und nicht nur da schöne gemeinsame Zeit noch hat.
SPEAKER_03Du hast es vorher schon angesprochen, Wahrheit auszusprechen. Ein ehrlicher Grad an Michel, das hört man gerne von deinen Weggefährten. Gerade als Landeshauptmann lebst du, dass du sprichst wirklich Dinge an, die nicht so bequem sind. Macht das auch einen guten Politiker aus?
SPEAKER_01Na ganz sicher. Also ich bin davon überzeugt, nur mit Show-Politik oder mit irgendwelchen Überschriften kann man auf längere Zeit nicht erfolgreich sein. Und ich glaube, das haben wir in der Steiermark über viele Jahre ja auch gemacht. Wir dürfen nicht vergessen, wir haben ja eine ganz spezielle Parteigeschichte in der Steiermark auch. Wir sind 2005 aus dem Landtag rausgeflogen. Da haben wir die Landespartei völlig neu aufbauen. Da haben dann sehr viele Junge auch eine Chance bekommen. Und da anderer war ich da mit dabei und auch andere Hannes Amesbar, Stefan Herrmann, Marco Triller, die heute wirklich tragende Säulen sind und ich sage ihnen an, man muss reinen Weinen schenken und man muss manchmal auch den Mut haben zu sagen, das bringen wir jetzt nicht zusammen. Das ist etwas, was sozusagen einen Politiker ausmacht, dann letztlich, weil nur mit Überschriften zu arbeiten, es funktioniert nicht. Man kann auch die schönsten Instagram-Postings machen. Irgendwann ist der Hochglanz, dann irgendwann einmal weg. Und wenn der Lack ab ist, dann kommt die Wahrhaltungslicht.
SPEAKER_03Egal wann, egal wo wir dich treffen. Immerhin, ich kenne dich jetzt auch schon eine Zeit lang, habe viele Moderationen mit dir schon miterlebt, du bist immer freundlich, du bist immer gut gelaunt. Das kann es ja nicht sein. Woher nimmst du deine Motivation?
SPEAKER_01Naja, ob ich immer so gut gelaunt bin, das können meine Mitarbeiter besser beurteilen. Manchmal ist natürlich aller Tag stressiger und da ist man vielleicht immer ganz so gut drauf. Aber ich versuche dann schon, wenn ich natürlich jetzt unterwegs bin, den Ansprüchen gerecht zu werden. Und wenn heute jemand damit es trifft, auf der Alm, wenn wir es da dann auch sind, dann hat er ja genauso den Anspruch, einen energievollen Landeshauptmann zu begänden. Und das ist schon manchmal auch eine Herausforderung, gar keine Frage. Aber es muss einen Spaß machen. Und ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Wie in jedem Beruf, wenn es dir Spaß macht und wenn du dir sagst, okay, ich mache das wirklich gern, dann macht man das auch gut. Und dann findet man auch Kraft und Energie.
SPEAKER_03Wir wissen ja, du bist viel unterwegs, aber wie schaut denn so ein normaler Arbeitstag bei dir aus? Wann fängt der jetzt wirklich an? Wann ändert das so im Durchschnitt?
SPEAKER_01Naja, es ist ganz unterschiedlich, aber ich versuche relativ früh im Büro zu sein, also um 7.15 Uhr. Da haben wir, bin dann spätestens um 8 Uhr im Büro. Da habe ich ein bisschen Zeit und für mich, da wird aber Zeitung gewesen. Da habe ich einmal die Tagesmappe durchgeschaut und die Vorbereitungen getroffen. Am 9. Uhr gehen dann die Termine los. Und dann natürlich oftmals auch Abendtermine, bis teilweise auch spät in die Nacht. Aber es ist jeder Tag anders. Keiner ist gleich und das macht es euch spannend.
SPEAKER_03Jetzt einmal Hand aufs Herz, wie viele Nachrichten kommen am Tag rein?
SPEAKER_01Also mein Büro kriegt sicherlich einige hundert wahrscheinlich. Und bei mir hält sich das in Grenzen. Das ist auch eine Qualität, die man lernen muss, dass man schon auch filtert und dass man nicht alles zulässt. Also das heißt, die Menschen sind diszipliniert, muss ich auch sagen. Missbrauchen meine Telefonnummer nicht, aber es sind schon einige, die von ganz klar her.
SPEAKER_03Gab es Momente, wo du an deine Grenzen gestoßen bist? Welche waren diese?
SPEAKER_01Naja, es hat schon Momente gegeben, die natürlich Rückschläge waren. Es war sicherlich das Scheitern der Regierung damals, 2019 Thema, wo man dann schon auch denkt, jetzt hat man den Aufwand gehabt, das hat man sich da eingearbeitet und plötzlich ist alles vorbei. Aber es waren eigentlich mehr schöne Momente als die Negativen.
SPEAKER_00Austria First, Mindderheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First.
SPEAKER_03Zurück bei Austria First, Mindahim mit dem freitlichen Landeshauptmann Mario Kunasek, der bevor es für ihn ganz nach oben in der Politik ging, einen ganz anderen Weg eingeschlagen hatte. Ich habe eingangs erwähnt, du hast ursprünglich einen militärischen Werdegang begonnen. Mario, was hat dich am her so fasziniert? Warum hast du die Ausbildung zum Unteroffizier begonnen?
SPEAKER_01Ja, da muss ich ein bisschen weiter ausholen. Also mein großer Berufstraum oder Berufswunsch war immer Polizist zu werden. Und habe nach meiner Lehre als KfC-Techniker dann den Grundwehrdienst gemacht und habe dann eigentlich zur Polizei wechseln wollen. Das war dann 1995. Da war leider Aufnahme stopp bei der Polizei. Und dann habe ich das Glück gehabt, dort beim Bundesheer in St. Michael sehr gute Kommandanten gehabt zu haben und wirklich gute Kameraden. Und habe dann gesagt, na gut, dann bleibe ich halt einmal. Und aus dem ein bisschen bleiben sind dann 20 Jahre geworden. Also das heißt, ich misse da wirklich nichts. Das war die richtige Entscheidung. Ich habe da sehr viel gelernt. Auch was Fleiß betrifft, Durchhaltevermögen betrifft, auch was Teamwork bedeutet. Und deshalb hast du die richtige Entscheidung im Nachhinein.
SPEAKER_03Als Verteidigungsminister konntest du als Praktiker, der viele Umstände im Heer selbst miterlebt hat, denn als Unteroffizier ist man ja Bindeglied zwischen Mannschaft und den höheren Offizieren. Anders als deine Vorgänge, aber auch als deine Nachfolger, konntest du da viel mitnehmen und viel sehen. Das war doch eine neue Perspektive für das Verteidigungsministerium mit vielen Vorteilen, oder?
SPEAKER_01Also ich glaube schon, meine Zeit war sehr kurz. Anderthalb Jahren kann man leider nicht alle Missstände lösen, die da sich über Jahrzehnte irgendwo angestaut haben. Aber ich glaube, es war schon wohlend anders, dass jemand, der eben auch die Probleme wirklich kennt, der sich selber auch gespürt hat im täglichen Dienstbetrieb, dann auch die Möglichkeit gehabt, dort und da Nachbesserungen zu treffen. Und man muss natürlich schon auch sagen, das Militär hat eine eigene Sprache und eine eigene Kultur. Wenn man das nicht kennt, und viele meiner Vorgänger haben das nicht gekannt, oder waren nicht einmal beim Bundesjahr, dann wird es schwierig. Und ich glaube, da habe ich mir relativ leicht getan. Ich war irgendwie relativ rasch dann in dieser Arbeit dann auch drin und habe das verstanden. Und ich bin auch akzeptiert worden, muss sagen, also das Führen des Ministeriums war über weite Strecken sehr angenehm im Vergleich zu anderen.
SPEAKER_03Mario, du kennst diesen Satz von Napoleon bestimmt. Er soll seinen Soldaten gesagt haben, jeder tüchtige unter ihnen trage den Marschallstab in seinem Tournista. Die Kernaussage, jeder einfache Soldat kann durch Tapferkeit, durch Können bis zum höchsten militärischen Rang zum Marshall eben aufsteigen. War das bei dir auch so?
SPEAKER_01Ja, also ich kann dem teilweise schon auch beipflichten, diesem Zitat, aber ich glaube, noch wichtiger ist zu betonen. Ich glaube, wenn man heute ein Team anführen möchte, oder vielleicht sogar ein anderes hat man sein und darf, so wie ich, dann muss man schon einmal gelernt haben, auch zu dienen, zu gehorchen und Befehle auszuführen und dann in der Lage sein, selbst Befehle geben zu können oder selbst auch Entscheidungen zu treffen, gemeinsam mit einem Team. Und das ist auch etwas, was ich versuche weiterzugeben. Also man muss schon einmal das berühmte Teil der Tränen auch kennengelernt haben, weil es ist nicht immer alles Eitel Ronne und immer nur Sonnenschein. Und wenn man das dann kennt, dann kann man, glaube ich, auch durchaus von den untersten Ebenen bis in die höchsten kommen und dann auch erfolgreich sein. Das soll auch Mut geben für die Jungen. Nichts ist unmöglich, alles geht. Und ja, vielleicht bin ich ein bisschen ein Beispiel dafür auch.
SPEAKER_03Vom Tal der Tränen kannst du sicher auch ein Lied singen, aber jetzt bist du Landeshauptmann der Steiermark. Wie fühlt es sich an, als Freiheitlicher genau das erreicht zu haben, dass einem alle quer durch das System nie zugetraut haben?
SPEAKER_01Ja, es ist eine große Verantwortung. Also ich habe da jetzt jeder, der mich kennt, weiß, ich bin kein großer Euphoriker. Ich habe da natürlich gefeiert und wie wir dann dieses Wahlergebnis gehabt haben, war das ein schöner Moment. Vor allen Dingen auch eben aufgrund unserer speziellen Parteigeschichte, vor rund 20 Jahren aus dem Landtag raus. Und dann mit 35% ein großartiges Wahlergebnis. Aber natürlich, man muss die Verantwortung dann auch leben. Das heißt, wir sind mit einer guten Regierungsmannschaft angetreten. Ich fühle mich auch wohl. Das ist auch wichtig, dass ich weiß, dass wir eine gute Mannschaft sind, aber habe ich schon heute aufgezählt. Ganz wichtige Säulen, die da mitgetan haben. Also insgesamt eine wunderbare Aufgabe, große Verantwortung auch, die mit Ernsthaftigkeit angehe und vor allen Dingen auch mit der notwendigen Konsequenz und auch mit ein bisschen Durchhaltevermögen wahrscheinlich auch, weil alles geht nicht immer gleich so schnell, wie man sich das vielleicht wünschen würde.
SPEAKER_03Was bedeutet Verantwortung für dich?
SPEAKER_01Verantwortung heißt auf alle Fälle, Dinge ernst zu nehmen, zu wissen, dass man, wenn man heute Projekte finanzieren muss, das Steuergeld ist. Und man weiß, dass Fördergelder, wenn man in der Steuermark rund 1,3 Milliarden Euro an Förderungen, dass Fördergelder nicht das eigene Geld sind, sondern das Geld des Steuerzahlers und man das auch ordentlich einsetzen muss. Und Verantwortung heißt auf alle Fälle auch Entscheidungen zu treffen, die manchmal nicht angenehm sind und wo man vielleicht dann auch einmal schon auch tiefer reingehen muss, das verarbeiten muss. Wir haben ja auch im letzten Jahr den traurigen Vorfall gehabt mit dem Amok, mit der Amok-Tata im Burg der Schützenklasse. Das sind dann Dinge, wo man Verantwortung leben muss, wo man dann Parteipolitik aber sicherlich nicht mehr braucht, sondern da geht es dann wirklich darum, als Landeshauptmann und als Führungspersönlichkeit eines Landes den Menschen Mut zu geben, Halt zu geben, einfach da zu sein. Und das ist dann die echte Verantwortung, die spürt man dann in solchen speziellen Momenten.
SPEAKER_03Wie hat damals dein Dasein für die Bevölkerung ausgesehen?
SPEAKER_01Also wenn du das heute fragst, das war so ein unglaublicher Tag, wo vieles in der Erinnerung so komplett verschwommen ist. Ich weiß noch ganz genau, wie ich gewesen bin. Wir waren da am Haus auf Keibling, im Enstall wollten dort eigentlich den Spattenstich für Gondelbaum machen. Dann ist diese Nachricht reingekommen, ein 11 Meter weiter hat man das dann gesagt, bin dann gleich nach Kratz runter. Bin dann zur Landspolizeidirektion gefahren und haben dann dort dieses Briefing auch erhalten. Und das ist einfach eine Stimmung, die kann man jetzt nicht im Radio oder irgendwie wiedergeben. Das ist einfach unglaublich gewesen, was da passiert ist. Und das waren auch die Pressekonferenz, Teilnehmer ganz gleich welcher Couleur, welcher Partei. Es hat jeder dort weinen in den Augen gehabt, weil das einfach Momente sind, die man natürlich auch erst einmal vorarbeiten muss.
SPEAKER_00Austria First, Mein daheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_03Mit einem Plus von 17,2 Prozent und einem endgültigen Endergebnis von 34,7% erreichte die FPÖ Steiermark im Jahr 2024 den ersten Platz. Und das war der Startschutz für den blauen Weg, für den ersten Freiheitlichen in Landeshauptmann nach Yorkeida und die Arbeit der Freiheitlichen in der Steiermark lässt sich mehr als nur sehen. Gehen wir jetzt ein wenig auf die freitliche Handschrift im Regierungsübereinkommen mit der ÖVP ein. Mario. In der Steiermark setzt die FPÖ auf Entlastung statt Schikanen. Ein Beispiel dafür ist das aus für den Lufthunderter. Warum war euch das so wichtig?
SPEAKER_01Ja, weil es jahrelange Belastung für die Pendler war, war heute aber auch nicht mehr begründbar. Es hat eigentlich keiner mehr sagen können, warum er denn eigentlich noch eingeschaltet hat. Es waren sicherlich auch vielleicht ideologische Gründe. Wir haben damit aber bewiesen, dass wir das Regierungsprogramm ernst nehmen und dass wir das Wahlversprechen einhalten, das wir gegeben haben. Und das war, glaube ich, auch ein bisschen ein Aha-Effekt fast schon auch für viele Medienvertreter auch. Da kommt jetzt niemand und ja, das, was der vorher gesagt hat, das macht er dann auch. Und das war uns deshalb auch wichtig, diesen Hundert einmal abzutreffen, aber wir haben viel mehr getan als wir haben gerade im Bereich soziales Asyl eine wirklich freiliche Handschrift in diesem Regierungsprogramm. Hannes Amersbauer setzt das großartig um. Und wir haben auch immer ganz offen gesagt, wir wollen die Steiermarke als Asylzielland unattraktiv machen. Das haben wir vor der Wahl gesagt und das leben wir jetzt auch, indem wir die Regeln verschärfen, indem wir auch wirklich Bemühungspflichten haben, wir haben die berühmte Bezahlkarte eingeführt, also weg vom Bargeld und vieles, vieles mehr. Und das ist etwas, was die Steierer auch honorieren, dass man eben Wahlversprechen einhält und den Kurs auch hält, manchmal auch gegen Widerstände.
SPEAKER_03Also klare Regeln und konsequentes Handeln statt falscher Toleranz. So die Devise, darauf hast du auch schon eben immer vor der Wahl gebracht, jetzt umgesetzt. Schluss mit falschen Anreizen, mit der Reform der Grundversorgung habt ihr auch einen neuen Kurs eingeschlagen. Was wurde da konkret umgesetzt?
SPEAKER_01Ja, uns war eben wichtig, dass wir den Menschen, die zu uns herkommen, und In einer unglaublichen Bewegung auch. Gut der Steiermark hat das ja erlebt, 2015 ins Spielfeld, mit einer Massenmigration, die natürlich auch bis in die Bildungsbereiche, Gesundheitsbereiche hineindurchgeschlagen hat. Das wird diesen Menschen sagen, wenn ihr bei uns hier das Gastrecht genießt, dann habt ihr auch gewisse Regeln einzuhalten. Und das hat man ja auch versucht, das System fairer zu gestalten, dass es nicht sein kann, dass jemand, der heute arbeiten geht, Leistung bringt, weniger bekommt am Ende des Tages als jemand, der bei uns noch keinen Cent eingezahlt hat. Aber noch wichtiger als das ist es, glaube ich, schon auch gewisse Leistungen einzufordern und zu sagen, wenn du hier bei uns bist, dann musst du auch dich bemühen, die Sprache zu erlernen. Tust du das nicht, dann kriegst du einmal eine Verwarnung und wenn das wieder nicht geht, dann wird es irgendwann einmal auch Sanktionen geben. Und ich glaube, diese klare Sprache in Kombination eben auch mit gesetzlichen Möglichkeiten kommt an, nämlich im positiven Sinne bei der Bevölkerung. Und ich glaube auch bei jenen, die hier bei uns sind, man wird ja dann das auch messen können in einigen Jahren. Davon bin ich überzeugt, wie sich das in der Steinmarkt dann wirklich entwickelt hat.
SPEAKER_03Gehen wir noch auf ein Thema ein, das in ganz Österreich für Aufregung sorgte, dass ein Terrorsyrer die österreichische Staatsbürgerschaft erhalten soll, sorgte nämlich für großes Unverständnis. Warum ziehst du in diesem Fall eine klare rote Linie?
SPEAKER_01Ja, das ist aber grundsätzlich einmal die Frage zu stellen, warum Asyl automatisch dann am Ende des Tages mit einer Staatsbürgerschaft enden muss. Also das ist völlig am Ziel vorbei. Asyl ist grundsätzlich immer Schutz auf Zeit. Und in diesem ganz speziellen Fall, der natürlich für eine große Aufregung gesorgt hat, war es ja so, dass ein verurteilter Terrorist dann bei uns letztlich hier die Staatsbürgerschaft erhalten soll aufgrund eines Gerichtsurteils und da wird dann als Landeshauptmann, der ja auch vollziehen muss, der Staatsbürgerschaft zu recht gesagt haben, sicherlich nicht, haben dann auch eine Revision entsprechend eingeleitet und eingebracht. Auch das Innenministerium hat sich dann dem angeschlossen. Das verstehe ich auch unter Schutz der Heimat. Ich glaube, psychische Menschen brauchen wir bei uns da nicht, grundsätzlich schon einmal nicht. Und dann schon gar nicht mit einer österreichischen Staatsbürgerschaft, wo ja auch sehr, sehr viele Rechte mit einhergehen. Also da hoffe ich dann schon auch, dass hier dann die Gerichte richtig entscheiden und dass diese Entscheidung auch revidiert wird.
SPEAKER_03Wechseln wir jetzt nochmal komplett das Thema, nämlich kommen wir zum ORF, der tagtäglich in den Medien ist, und auch zur verrufenden ORF-Zwangsabgabe. Und es ist gerade die Steiermark, die mit 4,70 Euro die höchste ORF-Landesabgabe Österreichs einhebt. Wann ist mit dieser Zwangsgebühr endlich Schluss?
SPEAKER_01Ja, wir haben das im Regierungsprogramm und wir setzen das auch konsequent um, es ist nicht einzusetzen. Also überhaupt diese Zwangsabgabe schon mal zu hinterfragen. Und dann ist die Steiermark noch dazu quasi mit einem Steiermark-Malus belastet. Also wir sind da gerade in Verhandlungen, natürlich, es sind 30 Millionen Euro in etwa, die dem Landesbudget auch entgehen. Das ist ein wenig gehört und das muss man dann auch irgendwo kompensieren. Da geht es um Sport, da geht es um Kultur. Aber wir haben das im Regierungsprogramm, wir sind in Verhandlungen und wir werden das sicherlich in den nächsten ein, zwei Jahren auch entsprechend erledigt haben. Wenngleich der ORF sowieso aus meiner Sicht und nicht nur die Berichterstattungen oder die Entwicklungen der letzten Monate sind ja bemerkenswert, überhaupt einmal auch ein großes Thema sein sollte, nämlich was erwarten wir uns eigentlich von einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, braucht es den in dieser Form überhaupt und vieles mehr. Also da wünsche ich mir eigentlich einmal eine breitere Debatte als nur das, was wir jetzt in den letzten Tagen erlebt haben, wo man sich teilweise auch als Gebührenzahler, aber auch als Steuerzahler auf den Kopf greift.
SPEAKER_03Na, bei den Menschen, stark für das Land. Das ist ja ein Slogan, den wir jetzt überall von dir lesen konnten, aber es ist sicher nicht nur ein Slogan, ist das auch ein Motto?
SPEAKER_01Das ist auch ein Motto. Und ich glaube, wenn man etwas plakatiert oder etwas veröffentlicht, dann muss man immer irgendwo auch die Wahrheit dahinter stehen und auch echt sein. Ich glaube, das erkennen die Menschen sonst, glaube ich, auch. Und dass ich da bei den Menschen bin, ich glaube, das werden mir viele attestieren, auch meine Gegner. Sehr zum Leidwissen von ihnen natürlich teilweise. Und stark fürs Land ist man eben dann, wenn man das, was man verspricht, einhört, auch einhält und wenn man eben diese Dinge, die man bei den Menschen mitnimmt, dann auch konsequente Umsetzung bringt. Das versuchen wir mit unserer Regierungsmannschaft gemeinsam zu machen. Ich darf sozusagen die Mannschaft anführen. Aber ich sage auch gleich dazu, ein Land kann man nicht alleinig führen, das geht nicht, sondern da braucht es wirklich gute Regierungsmitglieder. Ich habe diese Mannschaft Gott sei Dank und da bin ich sehr, sehr dankbar dafür.
SPEAKER_03Du betonst immer wieder deine Mannschaft. Welche Bedeutung hat diese Teamarbeit für dich?
SPEAKER_01Ohne, die geht es nicht und jeder hat seine Ressortverantwortung, aber darüber hinaus gibt es ja noch viel mehr meine sehr intäglichen Abstimmungen. Man muss sich auch persönlich, sage ich, mögen und man darf da nicht irgendwie jemanden haben, mit dem man überhaupt nicht arbeiten kann. Das Bild habe ich, eben mit Hannes Amersbau, mit Claudia Holzer, Stefan Herrmann und mit Marco Tridler im Club, dass wir über viele, viele Jahre, jetzt schon Jahrzehnte, eine eingespielte Mannschaft sind, mehr als nur Parteifreunde sind, sondern wirklich Freunde sind. Und das macht das Ganze dann auch wirklich schön.
SPEAKER_03Eine schöne Ansage von Mario Gunaseg, mit dem wir nach einer kurzen Musikpause über die Geschichte der FPÖ Steiermark und ihre Rückschläge vor der glanzvollen Zeit sprechen werden.
SPEAKER_00Austria First, Mainderheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First. Und zum Nachhören auf AustriaFörst.at.
SPEAKER_03Herzlich willkommen zurück bei Austria Fürsten Meinderheim aus der Steiermark. Genauer gesagt aus den Hohen Tauern, dem Kraftplatz von Mario Kunasek, dem freiblichen Landeshauptmann der Grünen Mark. Und Mario, wir haben den Aufstieg der FPÖ Steiermark schon beleuchtet, doch es gab auch seit dunkle Zeiten. Davor 2005 flog die Partei aus dem Landtag. Es war eine harte, schwere Zeit. Wie hast du die damals miterlebt?
SPEAKER_01Naja, das kann man natürlich mit der heutigen Zeit überhaupt nicht vergleichen. Das war natürlich ein riesengroßer Rücklag. Ich war damals sehr jung in der Partei, ich war damals vor zwei Jahren dabei ca. Also 2003 bin ich eingetreten, 2005 dann eben aus dem Landtag raus. Ja, es war furchtbar. Wir haben keine Mitarbeiter mehr gehabt, wir haben natürlich keine Infrastruktur gehabt, keine Büros. Also es war wirklich eine sehr, sehr eine mühsame Zeit.
SPEAKER_03Der langsame, aber sichere Ausstieg der Partei war dann in den kommenden Jahren sichtbar. 2010 und 2015 konnten wichtige Erfolge eingefahren werden. 2019 kam aber dann der bundesweite Rückschlag. Was machte dieser Rückschlag mit der Partei in der Steiermark?
SPEAKER_01Also im Nachhinein gesehen, man muss ja das immer dann in der Rückblende fast ein bisschen nach betrachten, war das für uns vielleicht sogar eine Stärkung. Wir haben wirklich bewiesen, nach einer sehr turbulenten Zeit, dass wir als Partei gereift sind, dass wir nicht gestritten haben, dass wir zusammengehalten haben, dass wir noch näher zusammengerückt sind. Wir haben ja nach dem berühmten Video, das da veröffentlicht wurde, an einem Freitag am Samstag unserer Landesparteitag gehabt. Also es war ja nicht ganz so einfach, dieser Tag, aber da sind wir wirklich zusammengeguckt und dann haben wir danach, glaube ich, bewiesen, dass wir als Partei gewachsen sind, aus den Fehler in der Vergangenheit gelernt haben. Und das hat uns, glaube ich, dann letztlich sogar stärker gemacht als dafür.
SPEAKER_03Was macht er das mit dir selbst? Die Partei hat es stärker gemacht. Und was macht er dies Rückschlag mit dir selbst?
SPEAKER_01Das ist im ersten Moment natürlich ein herber Rückschlag, der tut richtig, richtig weh. Das sind dann wirklich die Situationen, wo man sich denkt, was ein Wahnsinn war, das alles umsonst. Im Nachhinein wieder gesehen, macht es einen stärker, macht es dann vielleicht auch irgendwie resilienter gegen solche krisenhaften Situationen. Und man nimmt dann die normalen Aufregungen des Tages, die so gibt, manchmal tut und da vielleicht ein bisschen auch weniger dramatisch. Das heißt, solche Erlebnisse, solche auch menschlichen Ereignisse, negative Ereignisse kennt jeder in seinem Umfeld und machen dann eigentlich stärker.
SPEAKER_03Heute als Landeshauptmann-Partei ist alles anders. Jahrelange Opposition. Wie hast du den Spagat von der Opposition zur Regierungsarbeit geschafft?
SPEAKER_01Nö, ich glaube, wir haben das ganz gut hinbekommen. Wir haben ja schon einmal, also ich habe schon einmal den Weg von der Opposition in die Regierung erleben dürfen als Minister. Wir haben auch gelernt, dass man eben vor der Woche nichts versprechen sollte, was man da nicht umsetzen kann. Das macht das Ganze dann ein bisschen leichter natürlich auch. Und ich glaube, das haben die Steirer sofort gesehen. Wir waren wirklich sehr, sehr schnell in seinem Arbeitsmodus drinnen. Also wir haben nicht lange gebraucht. Wir waren sehr schnell mit der Verhandlung für das Regierungsprogramm. Wir waren nach drei Wochen circa fertig, haben das präsentiert und haben sofort zum Arbeiten bekommen. Aber nicht nur, weil meine Landesräte toll sind, sondern weil wir wirklich tolle Mitarbeiter haben, tolle Büroleiter haben, die auch große Erfahrungen auch schon gesammelt haben in der Vergangenheit. Und da ist das dann relativ leicht von der Hand gegangen und ich glaube, das haben auch die Menschen so gesehen, mich als gut gesehen und auch entsprechend honoriert und wenn die Umfragen stimmen, dann haben wir nicht allzu viel falsch gemacht in der letzten Anhörung.
SPEAKER_03Wo siehst du denn die Stärken, aber auch die Herausforderungen als Lamesatmann dabei?
SPEAKER_01Die Stärke ist die Umsetzungskraft, die du natürlich schon auch hast, wenn du regieren darfst, wenn du dann natürlich auch die Verantwortung trägst in den einzelnen Ressorts. Die Herausforderung, die große ist natürlich schon auch in den angespannten budgetären Zeiten, in der wir lernen, die Spielräume zu haben, überhaupt zu investieren, überhaupt einmal sozusagen die Triebväter zu sein für Investitionen, für gute Projekte. Das war vielleicht in der Vergangenheit dort und da ein bisschen leichter. Aber ich sehe ja das als Chance. Also dieses Sparen, das jetzt natürlich auch in der Steiermark Einzug hält, das dient auch dazu, die Strukturen sich einmal anzuschauen. Das dient auch dazu zu reflektieren, ist das alles, was man in der Vergangenheit gemacht hat, überhaupt richtig, passt das noch in die Zeit? Und wenn dann die Wirtschaft wieder anspringt und wenn dann die Konjunktur wieder kommt, dann kann auch ein Land oder dann kann auch eine Republik stärker aus dieser jetzt vielleicht krisenhaften Situation ein bisschen hervorgehen. Da brauchst du allerdings dann auch die richtigen Menschen an der Stütze des Landes, die dann diesen Turbo entsprechend auch zünden.
SPEAKER_03Den Turbo hat der gezündet, Mario Kuna Sekt.
SPEAKER_01Alles gut.
SPEAKER_03Herzlich willkommen. Das kann nicht der Landesarbeit sein.
SPEAKER_01Ja, ja, aber ich komme.
SPEAKER_02Das kann ich immer zurückgeben, gell? Hallo.
SPEAKER_01Wo kommst du her?
SPEAKER_02Das will da und da.
SPEAKER_01Bitte, solltet ihr noch eher von mir ergeben? Seid ihr länger da oder noch heute da?
SPEAKER_02Nur heute, nicht dann ein bisschen machen, da Familientreffen. Okay. In drei Wochen und jetzt schauen wir uns, wie es ein bisschen an.
SPEAKER_01Ja, da habt ihr einen besten Platz da. Ich bin gerne da. Nein, ist ein schöner Platz da, gell? Dann wünsche ich euch alles Gute. Ja, hab dich weit. Papa. Ja, mir. Viel Dank. Alles Gute. Ciao.
SPEAKER_03Mario, jetzt eigentlich, es kennt dich ja wirklich jeder. Wie ist es, wenn du immer angesprochen bist? Wie ist es, wenn du in der Öffentlichkeit eigentlich nie alleine sein kannst, mit Anfang sein?
SPEAKER_01Ja, wenn ich sagen würde, das ist immer so toll, dann würde ich es ja die Wahrheit sagen. Natürlich, manchmal ist es schon mal gesagt, wenn du mit dem Sonnenwand unterwegs bist und du wirst irgendwie nur was einkaufen und ja, da mal freitagst du einmal daheim bist oder der Papa da ist. Aber auf der anderen Seite denke ich dann wieder, umgekehrt wäre es ja noch schlimmer. Also wenn du jetzt nicht mehr angeredet wirst oder keiner mehr ein Foto macht mit dir, dann machst du irgendwas falsch. Und deshalb glaube ich, gibt es auch sehr viel Kraft zurück. Also das sage ich zu 95%, dass das wirklich positive Erlebnisse. Und dann gibt es halt manchmal sich da so an, was du denkst, es wäre es eigentlich klasse, wenn ich einmal wirklich privat sein könnte. Aber das gehört zum Amt dazu und das gehört zur Bekanntheit dazu. Das ist auch der Preis, den man zahlt. Auch das sage ich meinen jungen Kameraden immer. Da freut man sich, wenn man mal eine Plakatsicht von irgendwann an oder haben sich selbst, aber im gleichen Moment ist auch dann die Privatheit irgendwo eingeschränkt. Das beginnt ja schon in der Gemeindepolitik. Also sobald ich mich exponier, muss ich auch damit rechnen, dass ich natürlich angesprochen wäre und dass ich bekannter wäre.
SPEAKER_03Aber so wie du sagst, solange 95% positiv sind, dann sind wir am richtigen Weg. Und du sowieso. Und wir haben uns jetzt auf den Bankall gesetzt, lieber Austria Firsthörer. Genießen deinen wunderbaren Ausblick. Du hast nicht nur die Steiermark vor dir, sondern du hast sie auch im Herzen. Ich sehe es gerade auch, nicht nur auf der Jacken draufbicken, sondern in Wirklichkeit auch, lieber Mario, und lieber Austra First Hörer, in wenigen Minuten machen wir weiter.
SPEAKER_00Austria First, mein daheim mit Mali Sgasser.
SPEAKER_03Ja, lieber Austra First Hörer, ein Spaziergang durch Hohentaun mit einer kurzen Pause jetzt auf einem wunderschönen Bankhallen mit Mario Kunasek, ein Landeshauptmann, der die Sorgen und die Ängste der Steirer ernst nimmt und daher diese große Herausforderung angenommen hat. Du bist mit der ÖVP in eine Landesregierung gegangen, Mario. Wie ist der Umgang der ÖVP mit dir und deinem Team? Wie ist die gemeinsame Arbeit?
SPEAKER_01Na, natürlich war es zu Beginn, und das kann man natürlich auch nachvollziehen für die ÖVP nicht ganz einfach. Man hat den Landeshauptmann Sessel verloren, zum ersten Mal in der Geschichte freiheitlicher Landeshauptmann in einem ehemals durchaus schwarzen ÖVP-Kernland. Aber mittlerweile hat sich das super eingespielt. Wir haben ein gutes Einvernehmen. Wir sind auf einer persönlichen Ebene auch gut unterwegs. Das ist auch ganz, ganz wichtig. Und wir arbeiten auch strikt das Programm ab. Und natürlich ist es dann manchmal so, dass es da auch Diskussionen gibt, dass man manchmal nicht immer einer Meinung ist. Klar, wir sind auch zwei Parteien mit unterschiedlichen Ideen. Aber letztlich ist klar für mich, das Programm ist sozusagen abzuarbeiten und einzuhalten und da gibt es dann keine Kompromisse. Das funktioniert mit der Volkspartei in der Steiermark gut. In anderen Bundesländern kann ich es nicht beurteilen. Auf Bundesebene steuern es mir schwer vor.
SPEAKER_03Du hast die Bundesebene angesprochen, auf Bundesebene geht es der ÖVP nicht, sondern nicht gut hat, als Auswirkungen auf die Arbeit im Land.
SPEAKER_01Könnte ich es nicht unmittelbar sagen. Also ich glaube, unsere ÖVP-Regierungsmitglieder wissen, dass sie auch bei uns die großen Herausforderungen annehmen müssen. Wir müssen die gemeinsam abarbeiten. Dass da parteiintern für Kräfte wirken, kann ich nicht urteilen. Steht noch gar nicht zu. Muss ich sagen, bei mir ist wichtig, dass wir jeden Donnerstag bei der Regierungssitzung unser Programm abarbeiten, die ganze Woche fokussiert für die Sternmark arbeiten und das passiert mit der Volkspartei in einem guten Maß.
SPEAKER_03Was unterscheidet denn die FPÖ hier im Land von der ÖVP?
SPEAKER_01Dass wir vielleicht die Bodenhaftung nicht so verloren haben wie Sie, teilweise das vielleicht schon auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Wenn man halt sozusagen außer ein paar Ausrutscher, wenn man einmal der sozialdemokratische Landeshauptmann wo was, es gewohnt ist, dass man den Landeshauptmann erstellt und dann schleicht vielleicht dort und auch ein bisschen Bequemlichkeit ein. Die wird dann aber abgestraft und ich glaube, das unterscheidet uns schon, wir sind vollständig, wir sind beim Menschen. Wir haben gewisse Netzwerke vielleicht auch gar nicht, die sie vielleicht haben und auch bedienen müssen. Das macht uns immer einfacher, sondern wir können uns wirklich auf die Menschen konzentrieren und ich glaube, das unterscheidet uns.
SPEAKER_03Was ist derzeit deine wichtigste politische Priorität?
SPEAKER_01Also das mit einer Antwort jetzt dazu beantworten, das ist schwer. Aber wir haben jetzt gerade natürlich aktuell auch unsere Budgetne und sehr viel, jeder weiß das ohne Gott Karmusi, aber das Sprichwort hat es natürlich auch gestimmt. Und alles, was man politisch vorhat, hängt in irgendeiner Form auch mit dem Geld zusammen und mit dem Budget, das man hat. Also wir versuchen jetzt das Budget zu konsolidieren, damit wir dann wieder Spielräume haben und damit auch mehr politischen, ja, sag ich, mehr Möglichkeiten der Gestaltung, die man jetzt vielleicht in den letzten Monaten gar nicht mehr so gefunden hat, weil eben das Budget doch sehr eng ist.
SPEAKER_03Wenn es dann soweit ist, mit dem Budget, welche Gestaltung wäre dir denn persönlich sehr wichtig fürs Land?
SPEAKER_01Ich glaube, dass man in die Wirtschaft investieren muss, dass wir in die Forschung weiter investieren müssen. Wir sind in der Steiermark, was Forschung und Entwicklung betrifft, ganz weit vorne auch im europäischen Vergleich. Das ist auch die Stärke der Steiermark, dass wir eine sehr enge Verzahnung haben zwischen den Universitäten, den Fachhochschulen und den Betrieben und der Industrie. Also das sind nicht die Stärken, die die Steiermark wirklich auch groß gemacht haben. Und das muss man weiter forcieren. Da beneiden uns viele darum. Und wenn wir wieder die Möglichkeiten haben, dann möchte ich dort auf alle Fälle auch investieren. Da geht es auch um die Beschäftigung und den Wohlstand dann für die nächsten Generationen.
SPEAKER_03Kommen wir zur Bundespolitik. Herbert Kickel als Bundespartei, ob man hat wie du das Unmögliche möglich gemacht, kurz vor deinem Wahlsieg triumphierte Herbert Kickel als Nummer eins im Bund. Er wurde von den Systemparteien allerdings verhindert. Doch der Wille der Österreicher ist damals so wie heute ein anderer. Wieso findest du, braucht Österreich Herbert Kickel, wieso braucht ganz Österreich den Systemwechsel, so wie du ihn hier in der Steiermark vorantreibst?
SPEAKER_01Weil es gar keinen anderen Weg mehr geben kann. Und es spüren die Menschen auch. Die Wahlergebnisse sprechen eine deutliche Sprache, die Umfragen sprechen eine deutliche Sprache. Und ohne diesen Systemwechsel und ohne diese freiheitliche Politik mit Hausverstand, mit einer auch gelebten Zuneigung zu den Menschen hier im Land, wird man Österreich nicht in die richtige Richtung bringen können. Und Herbert Kick ist der richtige Mann am richtigen Platz. Ich bin fans und fest davon überzeugt bei der nächsten Nationalarbeitsfrage, haben wir schlimmstrechste Partei mit einem sehr, sehr großen Abstand. Und dann wird es schwierig werden für die anderen Parteien, das noch einmal zu verhindern. Natürlich braucht es dann aber auch, und das ist wichtig und da weiß ich, dass die Vorbereitungen dann sicherlich gut laufen werden, wirklich gute Vorbereitungen auf diese Zeit danach. Die Herausforderungen werden immer größer, immer mehr. Jeder Tag, der vergeht mit dieser Verliererammel. Auf Bundesebene ist ja kein guter Tag für Österreich und der Schlamassel sozusagen wieder immer größer. Also da braucht es dann gute Vorbereitung, um dann wirklich auch rasch in das Tun zu kommen. Und das wünsche ich mir wirklich für die Freiheitliche Partei, dass wir das ähnlich schaffen, wie das in der Steiermark gelungen ist, ähnlich schaffen, wie das in Oberösterreich schon lange auch gut funktioniert. Und ich bin davon überzeugt, dass in Niederösterreich auch noch länger und in anderen Bundesländern, wo es noch nicht gelungen ist, auch noch kommen wird.
SPEAKER_03Du hast ja gerade gesagt, jeder Tag, an dem diese Regierung noch in Amt ist, ist ein verlorener Tag. Aber hier sieht man ja in der Steiermark, ÖVP, FPÖ, diese Koalition, sie funktioniert. Wie beurteilst du diese ständige Ausgrenzung der FPÖ im Bund? Gerade mit dem Blickwinkel jetzt als Landeshauptmann in einer Koalition mit der ÖVP je in einer Steiermark.
SPEAKER_01Das ist ein totaler Fehlweg, der da eingeschlagen wurde, schon länger eingeschlagen wurde, dass das einzige Motto offensichtlich der Volkspartei und auch der Sozialdemokratie schon seit vielen Jahrzehnten ist, die freiheitliche Partei zu verhindern. Das hat noch nie funktioniert. Der Wähler ist mündig genug zu entscheiden. Da braucht es keinen Bundeskanzler Stocker oder irgendeinen ÖVP-Parteia oder Generalsekretär, der das vorgibt. Und das ist auch irgendwo ein verquerter Demokratieansatz, weil man muss schon einmal zur Kenntnis nehmen, dass Wahlergebnisse auch irgendwo abgebildet werden müssen. Ich möchte zum Beispiel auch erwähnen. Wir haben ja auch in der Steuerung gesagt, das ist ja die logische Konsequenz, dass der Stimmenstärkste mit der Stimmen, mit der zweitstärksten Partei die ersten Gespräche führt und wenn möglich auch Mehrheiten findet. Das ist ja demokratiepolitisch der richtige Zugang. Alles andere, wie wir es auf Bundeselbern erleben, ist demokratiepolitisch bedenklich und führt dann letztlich auch dazu, so ehrlich muss man ja sein, dass sich die Menschen von der Politik abwenden und gar nicht mehr wählen gehen. Siehe Graz mit einer Wahlbeteiligung unter 50 Prozent bei der Gemeinde hat zu mal. Also das muss man schon verdammt aufpassen. Da muss man die Parteipolitik manchmal wirklich ausblenden, weil dann, weil da geht es in die Substanz der Demokratie. Der Stimmenstärkste hat für mich ganz gehört einen Anspruch, diese Koalitionsverhandlungen zu führen. Und der hat auch den Anspruch und müsste dann auch die Möglichkeit eben haben, hier Mehrheiten zu finden und am besten natürlich mit der zweitstärksten Partei, wenn es rechnerisch ausgeht. Und der Dreier-Koalition ist, kann man sagen, es ist nämlich das Mühsamste, was jemanden passieren kann, wenn man eine Regierung anführen möchte.
SPEAKER_03Dann aber noch eine Frage, siehst du die Demokratie in Gefahr?
SPEAKER_01Ich sehe sie durch solche Dinge schon in Gefahr im Sinne von einer Aushöhlung. Und damit wird der Willer nicht mehr ernst genommen. Das ist gefährlich. Wie gesagt, es ist deshalb gefährlich, weil damit Demokratie mehr oder weniger nicht mehr als das wahrgenommen wird, was es ist, nämlich der Wille der Menschen in diesem Land, wo sie zur Wahl gehen. Und da muss man schon aufpassen, die Demokratie ist wirklich das höchste Gut, neben der Freiheit, das wir Gott sei Dank in Österreich auch genießen dürfen. Und da appelliere ich wirklich an alle, das ernst zu nehmen, die Leute zu motivieren, nicht nur zur Wahlurne zu gehen und an einmal halt alle fünf Jahre die Stimme abzugeben, sondern auch über diese fünf Jahre Politik zu machen im Sinne der Menschen, sie ernst zu nehmen, Demokratie zuzulassen, mehr direkt Demokratie auch zu lernen, das wäre höchst an der Zeit.
SPEAKER_03Das ist auch der Sinn einer Demokratie. Liebe Familie Österreich, Mario Kunase gibt uns heute Einblicke in sein politisches Tagesgeschäft. Und bevor wir gleich zu Maros Privatleben zurückkehren und nach Maros Werten, Ambitionen und persönlichen Zielen nachfragen, machen wir nochmal eine kurze Pause.
SPEAKER_00Austria First, mein daheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Ja, grüß euch, liebe Austria-Fersthörer. Ich bin heute mit der lieben Malister im wunderschönen Hohen Dauern in dem grünen Herz Österreichs in der Steiermark und ich freue mich heute ein bisschen, euch was erzählen zu dürfen über meine Vergangenheit, über die Gegenwart und über die Zukunft.
SPEAKER_03Richtig, lieber Mario, unser freilicher Landeshauptmann in der Steiermark. Lass uns jetzt ein wenig in deinen privaten Alltag eintauchen. Und du bist heuer 50 geworden. Im Nachhinein alles Gute. Ja, danke. Gesundfreude. Für viele Menschen ist das ein Lebenszeitpunkt, an dem man nachdenkt. Über Vergangenes, über die Zukunft. War das bei dir auch so?
SPEAKER_01Ich habe keine Zeit gehabt dafür wahrscheinlich. Nein, natürlich, 50 ist dann schon irgendwo so ein Marker, den man da hat. Und vor allen Dingen dann, wenn man halt auch bei den Feierlichkeiten dann wieder alte Schulfreunde und so weiter, ehemalige Bundestagkameraden trifft, da merkt man dann schon, wie die Zeit vergeht. Aber ich fühle mich jetzt weder alten noch irgendwie in die Jagd gekommen. Ich glaube, das sind die besten Jahre, die man erst hat. Man hat eine gewisse Lebenserfahrung. Man nimmt nicht mehr alles ganz so ernst vielleicht, kann man gewisse Dinge besser, leichter wegstecken und geht sozusagen auch damit lebensfroh in der nächsten Dekade.
SPEAKER_03Jetzt haben wir ja gerade vorher zwei Leiter getroffen, so ein Fächer Bursch. Also das Kompliment, man kann der 50er nichts anziehen. Was ist dir heute wichtiger als noch vor ein paar Jahren?
SPEAKER_01Auf alle Fälle meine Familie und meine Freunde. Ich glaube, dass man das auch lernt, dass das dann sozusagen, wenn es dann einmal turbulenter wird oder auch in oftmals schwierigen Zeiten, das ist dann der Rückzugsort. Ich bin ja erst relativ spät Papa geworden, bin aber wirklich sehr, sehr froh über die beste Entscheidung meines Lebens. Weil das ist dann echt die Familie, da hat man dann eben auch die Verantwortung für das Kind. Und da weiß man, warum man das alles macht. Nämlich jetzt nicht nur um den Burm sozusagen, in das persönlich eine gute Zukunft zu geben, sondern auch seiner ganzen Generation. Und ich glaube, dass das deshalb wichtig ist. Also ein Leben ohne den Deo könnte mir das vorstellen.
SPEAKER_03Das heißt, gibt dir der Theo den Lebenssinn?
SPEAKER_01Das kann man durchaus so sagen. Also er gibt mir auf alle Fälle jeden Tag nicht nur Aufgaben mit auf die Reise und fordert mich natürlich auch, weil er ist ein sehr sportlicher Bursch. Übrigens auch nicht auch ein Nachteil, wenn man 50 wird, dass man dann immer wieder in Bewegung bleiben darf. Aber natürlich, klar, er ist Lebenssinn, er ist natürlich auch Lebensinhalt über viele Bereiche. Und wie gesagt, gemeinsam mit meiner Frau macht das Ganze dann natürlich erst so richtig Sinn.
SPEAKER_03Du hast jetzt deine Frau schon angesprochen, die Sabrina. Wie sehr ist Sabrina dein Halt? Wo unterstützt sie dich ganz besonders?
SPEAKER_01Nachdem ich so wenig daheim bin, ist sie natürlich neben ihrem Berufssekretärarbeiten natürlich sozusagen für alles, was rund ums Haus passiert, auch da. Das klingt vielleicht dem Erdbeeren. Moment ein bisschen banal, aber das ist eine riesengroße Aufgabe. Deshalb kann ich gewisse Aussagen, wie zum Beispiel, wenn das ein Bundeskanzler nicht ganz teilen. Also, ich glaube, Mutter zu sein, Kinder zu erziehen, groß zu, also beim Großwerden zu helfen und auch zu unterstützen und natürlich auch oftmals nebenher nach Arbeiten zu gehen, ist eine riesengroße Aufgabe, das kann man gar nicht hoch genug wertschätzen. Und meine Sabrina ist für mich natürlich nicht nur der Halt, sondern ist für mich die Managerin schlechthin, die uns sozusagen managt und den ganzen Betrieb am Laufen hat.
SPEAKER_03Du sagst, dass Kinder großziehen heißt ja nicht nur einfach da sein, es bedeutet, ihnen die Welt zu erklären, ihnen Werte und Identität zu vermitteln. Was willst du und was wollt ihr gemeinsam eurem TU mitgeben?
SPEAKER_01Auf alle Fälle Offenheit, Mut. Das ist ganz, ganz wichtig, dass man mutig auch ist, dass man nicht sozusagen beim ersten Gegenwind einmal schon gleich einmal zurückschreckt, dass man sich selbst was zutraut. Dass es aber im Leben halt auch nicht nur schöne Momente gibt. Es gibt genauso Rückschläge. Das sind alles Dinge, die man Kinder auch erklären muss. Die Fragen eh noch. Und wie oft man das hört als Mama und als Papa zu, Papa, was ist das, Papa, wie geht das, Papa, warum ist das so? Das ist ja der Schöne. Und ich glaube, dass das auch wichtig ist, dass man das auch wirklich reflektiert, positiv mitnimmt und die Kinder spüren, aber glaube ich auch schon, ob man selbst einigermaßen sozusagen in der Mitte ist oder aus der Bau ist. Und das ist, glaube ich, auch wichtig, dass man mit sich selbst im Rheinen ist und damit auch für die Kinder der Ruhepoll sein kann und das auch sein darf, was eben auch notwendig ist, nämlich Mama und Papa.
SPEAKER_03Einen stolzen Papa, den man da raushört. Was unternimmst du denn gerne mit Sabrina und Theo, wenn du mal Zeit hast?
SPEAKER_01Ja, wir sind ja, wir tun gerne campen. Wir haben einen Wohnwohn gehabt, dann haben wir es leider heuer verkauft, weil er jetzt gern worden ist. Schauen wir, werden wir uns nächstes Jahr wieder ankaufen. Wir sind also gerne auch in der Natur. Der Theo ist ein sehr sportlicher Bursche. Da bleibt dann eh weniger Zeit für andere Dinge. Er hat sein Eishockey Training, er hat am Wochenende seine Spiele. Vorher hat er Fußball spielt auch noch, lernen da mal auch noch ein bisschen was. Also die Freizeit dreht sich dann natürlich schon auch viel um den Theo und um seine sportlichen Aktivitäten. Und wenn es irgendwie ausgeht, natürlich auch einmal Ausflug zum Beispiel nach Martern auf den Wilden Berg, wo es einfach auch eine wunderschöne Landschaft gibt, Tiere gibt und auch Tiere gibt, den man sonst vielleicht gar nicht mehr so kennt.
SPEAKER_03Wenn du sagst campen, da muss man ja mit sehr wenig Dingen für eine längere Zeit auskommen. Wie ist denn das für euch?
SPEAKER_01Ja, das hat sich ein bisschen verändert wahrscheinlich erst da schon. Das ist nicht mehr so, wie es vielleicht einmal früher gelebt wurde. Aber natürlich, es ist eine gewisse Art, auch sich zu reduzieren. Also da muss man schon mal wegfahren, sie einteilen, kannst du nicht alles mitnehmen und das macht es aber, glaube ich, auch irgendwie aus. Was brauche ich wirklich? Was ist jetzt wirklich notwendig in den nächsten 14 Tagen, wenn man Vorlaub fährt? Auch für den Deo wichtig. Und dann muss es auch mal lernen, das ganze Spürzeug geht es ja nicht aus. Du musst eben einfach mal selektieren und sagen, was brauche ich wirklich? Und das sind so Dinge, die man bei diesen Dingen, die man eben auch lernt. Und uns macht es einfach irrsinnig viel Spaß und es ist für den Deo, glaube ich, ein wunderbarer Urlaub, weil so eine Campingboss-Amosphäre muss man mögen, keine Frage. Aber es ist für Kinder einfach wunderbar, weil sie sofort Anschluss finden, sofort andere Freunde haben und wirklich schon jahrelange Freundschaften auch hier über die Grenzen entstanden. Sonja hat deutsche Freunde, italienische Freunde. Es macht richtig Spaß.
SPEAKER_03Es ist schon ein großes soziales Netzwerk. Wir wissen gerne, Mario, dass du grillst. Also wo du einfach mal vielleicht abschalten kannst, wo du einfach einmal zur Ruhe kommen kannst. Ist das so?
SPEAKER_01Ja, das ist so. Das habe ich irgendwie von meinem Papa mitgenommen. Der hat auch immer gerne grillt und ich war eigentlich dann immer schon der Grillmeister da und da haben wir dann eher zurückgenommen schon und Mario hat da keiner mehr gesagt, dass das da machen dürfen. Geh wir auch weiter dem Deo. Also Fleisch auflegen und Fleisch umdrehen und so weiter, das ist Teas Aufgabe. Und da ist ja nicht ganz stolz, wenn das dann auch gut ist. Ja, und das Grill ist einfach natürlich auch für uns immer wieder für die Familie wichtig. Wir kommen da zusammen. Ich habe auch gerne Freunde bei mir. Also ich versuche auch die wenige Zeit, die ich für soziale Kontakte für meine eigenen Freunde habe, dann richtig zu nutzen. Und am besten gelingt mir das, wenn ich was grün darf und vielleicht das eine andere Bierchen noch drin darf gemeinsam.
SPEAKER_03Gibt es auch noch andere Dinge, vielleicht Hobbys, die dich einmal aus dem Ganzen herausnehmen?
SPEAKER_01Also wenn ich wirklich einmal Zeit finde für mich selbst, dann muss ich ganz ehrlich gestellt, manchmal ist es ein Buch, aber für öfter ist es einfach einmal abschalten. Und ich kann das Gott sei Dank ganz gut. Also ich brauche jetzt gar keine Berieselung, ich brauche jetzt auch keinen Fernseher unbedingt. Ich kann das noch immer, mich irgendwann hinzusetzen in einer ruhigen Minute, vielleicht einmal ein gutes Gastel Wein zu trinken oder darüber nachzudenken. Auch das ist eigentlich erst mit dem Alter gekommen. Muss ich sagen, das war früher, hätte ich das nicht kennen und hätte das auch nicht wollen wahrscheinlich. Aber jetzt mache ich das immer öfter, er tapt mir dabei, dass ich da gar keine Berieselung brauche oder irgendwelche Ablenkungen. Da geht es dann einfach mal darum, zu reflektieren, positives wie Negatives, aber vor allen Dingen auch sich immer vor Augen zu halten, in ruhigen Minuten, wie gut es uns eigentlich auch immer noch geht in der wunderbaren Heimat, in der wir leben dürfen.
SPEAKER_03Welche Werte sind dir besonders wichtig und warum?
SPEAKER_01Loyalität. Auf alle Fälle, gerade im beruflichen Umfeld und im parteipolitischen Umfeld. Wir haben da leider in den letzten Jahrzehnten auch nicht immer nur die positiven Beispiele gehabt und immer wenn es Illoyalitäten gibt, gibt es Streit, gibt es Zank, gibt es Hader und das wollen die Menschen nicht. Handschlagqualität ist mir wichtig. Man muss nicht immer eine Unterschrift draufsetzen. Wenn jemand die Hand gibt, dann ist das für mich ein Vertrag, der einzuhalten ist. Deshalb überlegt man sich das auch ganz gut, wenn man das tut. Und auf alle Fälle, was wichtig ist, dass man eine gewisse Heimatliebe auch hatte oder dass man, wie gesagt, auch nie gestolz sein darf auf das, was wir hier in Österreich haben, hier in der Steiermark. Das versuche ich auch dem DA weiterzugeben. Und, und das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, dass man mit sich selbst auch ins Reine kommt. Da muss jeder seine eigenen Wege finden, wie das jemand angeht, das ist eine zutiefst persönliche Sache, aber das ist wichtig, sonst funktioniert man nicht. Sonst kann man nicht den Landeshauptmann sein, sonst kann man auch nicht der Papa sein für den DA und für guter Ema.
SPEAKER_03Ja, die eigene Schale muss voll sein. Dann kannst du Liebe an andere austeilen. Und das jetzt im Sinne politisch als auch privat. Ausdruck erstmal in daheim mit Mario Kunesek ist bald vorüber, aber bevor wir uns verabschieden, haben wir noch eine entscheidende Frage an Mario Kunaseg und er verrät uns gleich, was er lieber hat, den steirischen Backhändelsalat oder doch lieber den Käferbohnen-Salat mit Kürbiskernöl. Jetzt bekommt ihr sicherlich alle schon einen Appetit, aber bevor es zum Mittagessen geht, bleibt noch kurz dran. Jetzt ist er noch im Radio, unserer Mario.
SPEAKER_00Austria First, Meindeim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First.
SPEAKER_03Wir nähern uns dem Ende der Sendung, aber auch am Ende unserer gemeinsamen Runde hier in Hohentauern wartet jetzt das Dies oder das Quiz für Mario Kunaseg. Doch eines möchte ich davor noch von dir wissen, lieber Mario. Was wünschst du dir für die Steiermark und unser Land Österreich?
SPEAKER_01Ich wünsche mir, dass die Steiermark das bleibt, was sie ist. Eine großartige Heimat für unsere Kinder, für die Generationen, die heute hier leben dürfen. Ich wünsche mir aber auch, dass es eine noch bessere vielleicht auch wird für die nächsten Generationen. Eine sichere Heimat, eine Heimat, wo Wohlstand möglich ist, wo Leistung auch belohnt wird und damit auch eben für die nächste Generation eine wunderbare, eine schöne, eine lebenswerte Heimat, wo jeder darauf stolz sein kann.
SPEAKER_03Glasklare Worte zum Abschluss von unserem freindlichen Landeshauptmann, der seine Heimat im Herzen trägt und wortwörtlich alles für sie tut, damit sie besser wird. Danke für deinen Einsatz, Mario, für deinen Einsatz für unsere Heimat, denn dieser ist wirklich von essentieller Bedeutung. Und du weißt ja, ich habe jetzt noch ein paar dies- oder das Fragen an dich, ein Steiermark-Special heute. Und da wird es jetzt ein bisschen lustiger werden. Bist du bereit?
SPEAKER_01Selbstverständlich.
SPEAKER_03Skifahren in Schladming oder Motorsport und Abenteuer in Erzberg.
SPEAKER_01Das wäre eine gemeine Frage.
SPEAKER_03Ja, das habe ich mal gedacht.
SPEAKER_01Nachdem ich KfC-Technik erklärt habe, ist der Motorsport irgendwie, ja, habe ich im Blut. Vieler Benzin im Blut, machen wir Motorsport.
SPEAKER_03Tracht oder doch der Casual Look?
SPEAKER_01Das kann man in der Steiermark niemals ausschließen. Beides ist möglich und beides ist wichtig.
SPEAKER_03Hat er Sparkurs oder doch neue Schulden machen?
SPEAKER_01Sparkurs.
SPEAKER_03SB oder ÖVP?
SPEAKER_01ÖVP in der Steiermark, für die anderen darf ich nichts und soll ich nicht sprechen.
SPEAKER_03Nie wieder einen Kaffee oder nie wieder Internet.
SPEAKER_01Nie wieder Kaffee.
SPEAKER_03Mountainbike oder E-Bike?
SPEAKER_01Aufgrund meiner 50 Jahre mittlerweile E-Bike.
SPEAKER_03Nationalität oder Supranationalität?
SPEAKER_01Nationalität, ganz klar.
SPEAKER_03Fußball oder Eishockey?
SPEAKER_01Beides wichtig. Wir haben in der Steuermark großartige Fußballmannschaft mit Sturm, mit Hartberg, mit GAK in der Bundesliga. Wir haben den amtierenden Eishockeymeister, 99ers, wir grüßen noch Kärnten. Also beides gibt es kein Disort.
SPEAKER_03Jetzt wird sich der Sohnemann zu Hause freuen, wenn ihr das hört. Die Grazerburg oder das Verteidigungsministerium?
SPEAKER_01Die Grazerburg.
SPEAKER_03Und jetzt zum Abschluss, steirischer Backhändlersalat oder Käferbohnen-Salat mit Kürbiskerneöl.
SPEAKER_01In der Buschenschank die Käferbohnen und bei der Mama da haben bei meiner Frau der Backhändlersalat.
SPEAKER_03Den haben wir uns aber jetzt eigentlich beide verdient. Noch bevor wir den schnabulieren werden, wollen wir noch einen Ohrenschmaus von dir hören. Und bist du jetzt ein Musikfreund oder nicht so? Weißt du gerne Musik?
SPEAKER_01Doch, höre ich schon. Bunte Mischung im Auto herab Schlagermusik. Bei meiner Mitarbeiterin kein Schlager hier hat dann auch Spaß beiseite. Also ja, ich tue das wirklich gerne. Es gibt Volksmusik, großartig, aber es gibt auch die schnelleren Rhythmen. Beides passt.
SPEAKER_03Also bunt gemischt hast du gesagt. Mario, aber unsere Austra-Fersthörer wollen jetzt etwas von dir hören. Was legt uns?
SPEAKER_01Hoffentlich, Carl, dass du es selber singen musst.
SPEAKER_03Welches legt uns heute der freitliche Landeshauptmann auf?
SPEAKER_01Dann nehmen wir dem Anlass entsprechend Andreas Kabalier-Steirer-Land.
SPEAKER_03Das ist wunderbar. Andreas Kabalier-Steirerland, das gibt es jetzt für euch zu hören, liebe Austra-Fürsthörer. Das war die Folge aus der Steiermark mit unserem freundlichen Landeshauptmann Mario Kunasek. Danke dir, lieber Mario, für den Spaß jetzt. Deine Bodenständigkeit behalte dir du beweist die Tag täglich aufs Neue. Du beweis damit auch, dass Politik anders geht, als sie so manche Politiker zeigen, nämlich so wie Politik sein soll, nah bei den Menschen. Und damit sagen wir auf Wiedersehen. Ich freue mich auf den Abschluss meiner Sommerreihe Austria First Mind the Heim next week with unserem Bundespartei Herbert Kickel. I'm gonna get what plot he in Österreich and which personal eyes Herbert Kickel shared. It will be definitively versprechen.
SPEAKER_00Bis dahin, bleibt gesund, bleibt fröhlich und bleibt mutig.at