Familie als Luxusgut: Scheitert die Familienplanung an der Geldbörse? - Aktuelle Stunde
•Austria First - Das Patriotenradio
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
0:00
|
15:37
Österreich erlebt einen dramatischen Geburtenrückgang: Mit nur 75.718 Geburten im Jahr 2025 verzeichnet die Statistik Austria den niedrigsten Stand seit über zwei Jahrzehnten – nur mehr 1,19 Kinder pro Frau. Das ist weit mehr als eine nüchterne Zahl, es ist ein Alarmsignal für unsere Gesellschaft, unser Pensionssystem und den Wirtschaftsstandort. Denn unser Pensionssystem funktioniert nach dem Umlageprinzip: Ohne ausreichend Kinder von heute gibt es morgen keine Pensionen, keine Pflegekräfte und keine Arbeitskräfte mehr. Statt aber echte Anreize für Familien zu schaffen, lässt die Politik junge Menschen im Stich – ideologisch wie finanziell.
Die wahren Ursachen dieser fatalen Entwicklung werden vom Establishment bewusst kleingeredet: Zum einen ein ideologischer Kulturkampf, der das traditionelle Familienmodell aus Vater, Mutter und Kind über den Genderwahn systematisch als überholt diffamiert und junge Menschen so ihrer Orientierung und Vorbilder beraubt. Zum anderen eine verfehlte Geld-, Steuer- und Wirtschaftspolitik: Die Geldmengenexplosion der EZB hat Immobilien und Vermögenswerte für Normalverdiener unerschwinglich gemacht, während hohe Lohnnebenkosten, kalte Progression und ausufernde Bürokratie dafür sorgen, dass sich Leistung für hart arbeitende Österreicher kaum mehr lohnt. Kinder werden so zum Armutsrisiko und Eigentum zum unerreichbaren Luxus – das Ergebnis ist eine toxische Mischung aus Verunsicherung und finanzieller Überforderung, die jungen Paaren den Kinderwunsch regelrecht austreibt.
Wir decken die tieferen Ursachen des Geburtenrückgangs auf und zeigen, wie eine echte, familienfreundliche Wende für Österreich aussehen müsste. Dazu lassen wir die freiheitliche Sozialsprecherin und stellvertretende Klubobfrau NAbg. Dagmar Belakowitsch, die freiheitliche Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger, die freiheitliche Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm sowie den Ökonomen und Autor Andreas Tögl zu Wort kommen.
Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Herzlich willkommen zur Aktuellen Stunde hier auf Austria First. Aus dem Studio begrüßt euch Janik Renn. Wir beschäftigen uns heute mit einem brisanten Thema, das an die Substanz unserer Gesellschaft geht. Die Geburtenrate in Österreich ist nämlich im freien Fall. Mit nur 75.718 Geburten im Jahr 2025 hat die Statistik Austria den niedrigsten Stand seit über zwei Jahrzehnten gemeldet. Das ist weit mehr als nur eine Zahl. Es ist ein Alarmsignal für unsere Zukunft, für unsere Wirtschaft und für unser Sozialsystem. Doch woran liegt das? Wir beleuchten heute die zwei zentralen Angriffe auf die Familie. Zum einen der ideologische Druck. Linke Gesellschaftsexperimente und der Genderwahn sorgen dafür, dass das traditionelle Lebensmodell von Vater, Mutter und Kind immer mehr verteufelt wird. Und zum anderen der brutale finanzielle Druck. Selbst wenn der Kinderwunsch da ist, für viele ist er schlicht unbezahlbar geworden. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir heute eine hochkarätige Runde an Experten zu Gast. Wir sprechen mit der FPÖ-Sozialsprecherin und stellvertretenden Clubopfrau Dagmar Belakovic. Mit der FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger, der freiheitlichen Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm und mit dem renommierten Finanzexperten und Autor Andreas Tögl. Es wird eine richtig spannende Stunde, also bleibt unbedingt dran.
SPEAKER_00
Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr.
SPEAKER_01
Willkommen bei der Aktuellen Stunde auf Austria First. Österreich steht vor einer demografischen Zerreißprobe. Die Geburtenrate ist auf einem historischen Tiefstand. Eine Entwicklung, die weit mehr als nur eine Statistik ist. Sie ist ein Alarmsignal für die Zukunft unseres Sozialstaats und unserer Gesellschaft. Während die finanzielle Last für junge Menschen immer erdrückender wird, stellt sich eine weitere tiefgreifende Frage. Wird das traditionelle Familienbild politisch und gesellschaftlich überhaupt noch gewollt? Für die FPÖ-Sozialsprecherin und stellvertretende Clubopfrau Dagma Belakovic ist die sinkende Geburtenrate eine direkte Folge der aktuellen Politik, die das gesamte Pensionssystem gefährdet.
SPEAKER_04
Das österreichische Pensionssystem is an Umlageverfahren. That bedeutet, dass die jetzt im Erwerbsleben tätigen Personen with ihren Pensionsbeiträgen die Pensionen der älteren Generation bezahlen. This bedeutet aber auch, dass wir Kinder brauchen, and this system in Zukunft aufrechterhalten zu können. We have derzeit einen Tiefstand of 1,19 Kinder pro Frau. Seit fünf Jahren sinkt die Geburtenrate drastisch. And when we diesen Trend nicht schleunigst auffangen, beziehungsweise umgehen, dann werden wir ein echtes anderes Problem bekommen. Not nur für das Pensionssystem, für unsere Geschaft ganz allgemein.
SPEAKER_01
Doch es geht nicht nur um finanzielle Rahmenbedingungen. Es braucht auch einen mentalen Wandel in der Gesellschaft.
SPEAKER_04
Wer soll diese Menschen pflegen? Wer soll für sie sorgen? Wer soll unser Gemeinwesen aufrechterhalten, when es immer weniger junge Menschen gibt? I think it is dringend an derivation, here we are a gesellschaft herbeizing, that Familien, Kinder zu bekommen, that younger Mütter werden.
SPEAKER_01
Ein solcher Umschwung, so die Freiheitlichen, can aber nur gelingen, wenn das grundlegende Leistungsversprechen erneuert wird. Anstatt auf staatliche Almosen, younger the sicher, that their eigenflying.
SPEAKER_04
It is time that we end up, that we the men are the feel given. For all the young people, yeah, they can with fleece, you can with eyes, but that does not have to understand. So young people have a microphone to enfacy. And they don't have the when they like, that they are. And not that the start with all.
SPEAKER_01
We spray with FPE Familien Sprecherin Ricarda Berger, which Stellenwert Familia heute has. Also unbedingt dranbleiben. The actual Stunde auf Austria First. You heard the Actuelle Stunde of Austria First. It is um a tie. Critiker warnen that the traditional Bild von Vater, Mutter and Kindern systematisch in Frage gestellt and entwertet wird. Eine Entwicklung, die junge Menschen zutiefst verunsichert. Die FPÖ-Familiensprecherin Ricarda Berger sieht in dieser Verunsicherung eine der Hauptursachen für die sinkende Bereitschaft, eine Familie zu gründen.
SPEAKER_03
Die Familie ist das Fundament unserer Gesellschaft. Doch statt Familien zu stärken, wird oft der Eindruck vermittelt, als wäre das traditionelle Familienmodell etwas komplett Veraltetes, was man irgendwie überwinden müsse. Junge Menschen brauchen aber Orientierung, Stabilität und Vorbilder. Stattdessen erleben viele aber eine Politik, die ständig alles in Frage stellt, was über Generationen einfach selbstverständlich war.
SPEAKER_01
Neben dieser ideologischen Verunsicherung kommt der massive finanzielle Druck hinzu. Wenn das traditionelle Familienbildern Ansehen verliert und gleichzeitig die Gründung einer Familie zum wirtschaftlichen Wagnis wird, entsteht eine toxische Mischung. Für viele ist der Kinderwunsch dann schlicht nicht mehr realisierbar.
SPEAKER_03
Die Familie wird immer mehr zu einem Luxusgut. Früher war die Familiengründung ein ganz normaler Lebensschritt. Heute fragen sich leider viele junge Menschen zuerst, können wir uns Kinder überhaupt noch leisten. Diese Regierung macht das Leben für Familien jedes Jahr teurer. Die hohen Mieten, explodierende Energiekosten, teure Lebensmittel und eine enorme Steuerbelastung sorgen dafür, dass viele junge Paare ihren Kinderwunsch leider aufschieben oder ganz aufgeben. Wenn man für eine Wohnung einen Großteil seines Einkommens ausgeben muss und am Monat kaum noch Geld übrig bleibt, dann fehlt die Sicherheit für die Familiengründung. Kinder dürfen aber kein Armutsrisiko sein. Denn wer Familien will, muss Familien auch entlasten und nicht ständig zur Kasse bitten.
SPEAKER_01
Für die Freiheitlichen reicht es daher nicht, nur an der Kostenschraube zu drehen. Es braucht auch ein klares politisches Bekenntnis zur Familie als Leitbild der Gesellschaft.
SPEAKER_03
Wir Freiheitliche stehen klar zur Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern als Leitbild unserer Gesellschaft. That bedeutet aber nicht, andere Lebensentwürfe abzuwerfen. But it's that the Staatlebens, of which our Gesellschaft in generations aufbaut. When young people have the feeling that family politically as a living behind, then self the right to make and a family to grow. We will have a political that family to work. When we want that more kids, family clearly the Sicherheit give us belasting, and Belehrungen.
SPEAKER_01
So the freiheitly Familiensprecherin Ricarda Berger. Die sinkende Geburtenrate in Österreich ist mehr als nur ein soziales Phänomen. Sie ist auch ein Indikator für die wirtschaftliche Gesundheit des Landes. Wenn junge Menschen die Familiengründung aufschieben oder ganz aufgeben, dann oft aus dem Grund, weil Leistung sich nicht mehr rechnet. Aber warum bleibt den Bürgern, die hart arbeiten, am Ende des Monats eigentlich immer weniger übrig? Wir haben darüber mit FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm gesprochen.
SPEAKER_05
Nicht weil die Menschen weniger leisten, sondern weil der Staat immer mehr from dieser Leistung abschöpft. Österreich hat laut OECD weiterhin ahlsniveau, but to gleich a very hooked and upgabenlast. For the durchschnittlich single Arbeitnehmer bleiben in Österreich nur 67,7% des Bruttohns netto übrig. Im OECD-Schnitt sind das immerhin 75%.
SPEAKER_01
Barbara Kolm criticised a system that does ständig and a arbeitgeber and arbeitnehmer tribes and somewhat the Kaufkraft zerstört.
SPEAKER_05
That's the whole loancost, bureaucratic, inflation, transferabhang, and a staff bestraft of relatively attractive machine. It is a geldentwork, staatsausgaben, steuerlasting and political. Energie muss leistbar, versorgungssicher und Industrieproduktion in Österreich wieder erwünscht sein. Patriotische Wirtschaftspolitik heißt nicht Abschottung, sondern Vorrang für die Menschen, Betriebe und Steuerzahler im eigenen Land.
SPEAKER_01
Soweit die Analyse von FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm. Gleich sprechen wir noch mit dem renommierten Ökonom und Autor Andreas Tögl. Er benennt die wahren Gründe und vor allem auch die Hintergründe für die aktuellen Krisen. Es wird richtig spannend, also bleibt unbedingt dran. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Willkommen zurück bei der Aktuellen Stunde hier bei uns auf Austria First. Die wirtschaftliche Not vieler junger Familien und der Traum vom Eigenheim, der für die meisten in weite Ferne gerückt ist. Es sind Symptome einer tiefgreifenden Krise. Doch wo liegen die wahren Ursachen? Der Ökonom und Publizist Andreas Tögl argumentiert, dass diese Krise nicht zufällig entstanden ist, sondern ihre Wurzeln in den fundamentalen Entscheidungen der europäischen Geldpolitik hat. Ein zentraler Punkt seiner Kritik ist die massive Ausweitung der Geldmenge durch die Europäische Zentralbank. Dieses billige Geld, so Tögel, ist jedoch nicht in die Realwirtschaft geflossen, sondern hat die Preise für Vermögenswerte in die Höhe getrieben und Eigentum für den Normalverdiener unerschwinglich gemacht.
SPEAKER_02
Diese Geldmengenexplosion hat halt einfach dazu geführt, dass das zusätzliche Geld, das einfach da war, sich irgendwelche Möglichkeiten gesucht hat, geparkt zu werden. Und was drängt sich da besser auf als eben zum Beispiel Betongold, also sprich Immobilien oder eben Wertpapiere. Und genau das ist passiert. Und das ist meines Erachtens der Haupttreiber dafür, dass es heute für den Durchschnittsverdiener fast nicht mehr möglich ist, zumindest nicht in einer vernünftigen Lage sich Eigentum zu erwerben.
SPEAKER_01
Für Tögl ist diese Entwicklung untrennbar mit der Einführung des Euro verbunden. Er sieht in der Gemeinschaftswährung ein politisches Instrument, das ursprünglich gegebene Stabilitätsversprechen gebrochen und eine Inflationspolitik erst möglich gemacht habe.
SPEAKER_02
Die Illusion zu glauben, dass man durch die Schaffung einer Währungsunion in Europa, die ja etwas völlig übernatürliches oder unnatürliches ist, dass den einzelnen Nationen obkruiert wurde, dass dadurch irgendetwas zum Bessern gewendet wird, ist meines Erachtens nicht richtig. Zumal die zuvor gegebenen Versprechungen, es würde also keine Vereinheitlichung von Schulden geben. Es würde keine Bailouts, heißt es im Vertrag. Keine Bailouts geben, ja alle gebrochen wurden. Also man hat ja im Prinzip auch den Euro als Inflationsinstrument benutzt, um politische Agenten durchsetzen zu können und hat außerdem im Euro einen Vehikel gesehen, um einen europäischen Binnenstaat bzw. einen europäischen Nationalstaat zu schaffen.
SPEAKER_01
Die Konsequenz aus dieser fehlgeleiteten Geld- und Währungspolitik ist für Andreas Tögel ein überbordender Staat, der sich immer weiter ausdehnt finanziert auf Kosten der Bürger.
SPEAKER_02
Wenn Sie einen privaten Betrieb haben und der investiert in vollkommen überflüssige Teilbereiche seines Tuns, dann wird der pleite gehen. Der Staat kann nicht pleite gehen, oder it's wesently schwierig, dass er pleite geht, weil er heute in die Geldbörsen anderer Menschen greifen kann. Meines Erachtens is das überbordende Staatswachstum, which we have seen yeah, this gapsible, these problems zugrand.
SPEAKER_01
So the author and ökonom Andreas Tögel. That was the Aktuelle Stunde auf Austria First. Janik Ren bedankt sich bei euch fürs Zuhören und wünscht euch einen schönen Nachmittag.