Joachim Stampfer im Talk: Ein Blick in den Maschinenraum der FPÖ - Musik & Politik
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Wer den politischen Motor am Laufen hält, arbeitet meist abseits des Rampenlichts. In der neuesten Ausgabe von „Musik und Politik“ holt Volker Höferl genau so einen Mann vor das Mikrofon: Joachim Stampfer. Der Bundesgeschäftsführer der FPÖ gilt als Architekt im Hintergrund und prägt die organisatorischen Geschicke der Partei bereits seit den Tagen von Jörg Haider. Im Gespräch gibt er ehrliche Einblicke in seine Arbeit, spricht über das Auf und Ab der vergangenen Jahrzehnte und erklärt, warum die Freiheitlichen heute geschlossener und schlagkräftiger dastehen als je zuvor.
Ein besonderes Thema der Sendung ist das fulminante 70-Jahre-Jubiläum der FPÖ auf dem Wiener Stephansplatz. Stampfer erzählt, wie es war, ein solches Mega-Event auf die Beine zu stellen, nimmt sich aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Absagen mancher Künstler geht. Die nackte Angst vor Kritik und medialem Druck habe einige Bands kurzfristig einknicken lassen – ein Umgang mit Künstlern, für den der Bundesgeschäftsführer klare Worte findet. Ebenso deutlich fällt seine Ansage an die politische Konkurrenz mit Blick auf kommende Wahlkämpfe aus.
Neben der Politik schlägt das Herz des Kärntners aber auch für die Musik. Von den ersten Gehversuchen auf der Gitarre am Lagerfeuer bis zur musikalischen Untermalung von Herbert Kickls Auftritten – Musik spielt für Joachim Stampfer eine zentrale Rolle. Ein ganz besonderer Song gibt ihm auch in stressigen Phasen Kraft. Welcher das ist? Das dürft ihr erraten! Hört genau hin, schickt uns euren Tipp zum Lieblingslied mit eurem Namen und eurer Adresse per WhatsApp über https://austriafirst.at. Wer bis Donnerstag, 10:00 Uhr die richtige Antwort liefert, hat die Chance auf das legendäre AUSTRIA FIRST Kaffeehäferl – das „Häferl vom Höferl“.
Ihr hört Musik und Politik und mit euch gemeinsam werfen wir heute einen Blick in den Maschinenraum einer Partei, nämlich der Freiheitlichen Partei. Ich begrüße sehr herzlich bei mir den Bundesgeschäftsführer der FPÖ, Joachim Stamphar. Danke, dass du bei uns bist.
SPEAKER_01
Ja, danke, lieber Volker, für die Einladung. Ich bin sehr gerne gekommen und freue mich schon auf dieses Interview.
SPEAKER_00
Bevor wir dich natürlich auch genauer vorstellen, du bist ja ein Mann der zweiten Reihe, wenn man das so sagen kann, gibt es natürlich auch für dich die beiden Startfragen bei Musik und Politik. Nämlich welche Gemeinsamkeiten kannst du zwischen Musik und Politik erkennen?
SPEAKER_01
Ja, Musik ist natürlich etwas, was ins Herz geht und wo man mit Herzblut dabei sein muss. Und ich glaube, das ist auch etwas, wo die Politik ganz wichtig ist, dass man da mit Herzblut dabei ist. Und das ist auch mein Teil, den ich in die Arbeit mit einbringen kann und auch mit Herzblut in der Politik arbeite und das gerne mache.
SPEAKER_00
Und die zweite Frage für dich persönlich, auf der Skala von 1 bis 10, welchen Stellenwert hat die Musik in deinem Leben? Eins ist unwichtig, zehn ist das Wichtigste der Welt.
SPEAKER_01
Nein, das ist schon was Wichtiges, weil es einfach etwas anderes, es ist etwas Ausgleichendes ist. Man kann sich ein unterschiedliche Stimmungsmodi bringen. Das heißt, von Klassik bis hin zu Rock und Pop. Man kann sich da unterstützen, man kann sich da etwas aus Tiefs ab und zu mit Musik wieder rausziehen. Aber es muss ein wesentlich Teil im Leben sein. Es ist nicht mein Hauptteil, aber trotzdem ein sehr wichtiger Teil.
SPEAKER_00
Wie man es mit einer Zahl einreiht?
SPEAKER_01
Sieben, würde ich sagen.
SPEAKER_00
Okay, die Musik spielt bei dir wirklich eine große Rolle. Wir kommen dann gleich noch dazu. Ein Lied, das ihr in dieser Stunde hört oder vielleicht schon gehört habt, ist das Lieblingslied von Joachim Stampfer. Wenn ihr glaubt, es zu erraten, dann geht auf unsere Social Media Kanäle, macht mit. Beim Gewinnspiel für das Heferl vom Höferl. Ein Ostscher-First Café Heferl wartet natürlich auch in dieser Sendung von Musik und Politik auf euch. Und wir sprechen gleich weiter mit Joachim Stampfer, Bundesgeschäftsführer der FPÖ. Joachim, jetzt muss ich ein bisschen zurückrechnen. Als ich seinerzeit in der FPÖ begonnen habe, das war so 97, 98, da warst du schon da. Ich habe dann 18 Jahre etwas anderes gemacht, bin zurückgekommen, du warst noch immer da. Vielleicht, wenn du dich einmal kurz vorstellst, warum hat es dich zur FPÖ verschlagen und wie war dein Weg dort eigentlich?
SPEAKER_01
Ja, lieber Volker, das ist eine lange Geschichte. Also mein Weg, wie man vielleicht noch ein bisschen hört, beginnt eigentlich in Kärnten, natürlich damals mit Jörg Haider, der damals in Kärnten die herausragende politische Persönlichkeit war und dem ich natürlich sehr stark verfolgt habe. Mein Onkel war Ortsparteimann in Himmelberg. Wir sind natürlich ein sehr stark freiheitlich orientierter, geprägter, geprägter Familie und auch die Ortschaft. Immer wenn wir quasi unter 50 Prozent der Prozent der Stimmen von der FPÖ gehabt haben, dann haben wir gefragt, haben wir irgendwas falsch gemacht. Weil normal waren wir irgendwo bei 56, 57, 58 Prozent Freiheitlicher da. Und das prägt natürlich auch dann das weitere Leben. Ich bin dann nach Wien gegangen an Studieren, habe mich dann beim Jörg Heider gemeldet und habe gesagt, lieber Jörg, ich würde gerne für die FPÖ arbeiten, ich brauchte während meines Studiums einen Job und würde halbtags gerne anfangen zu arbeiten. Danach war ich im Parlament. Das hat mir eher so nicht zugesagt, weil ich einfach immer organisatorisch tätig werden wollte. Ich war nie, ich habe nie das Ziel gehabt, in die Politik zu gehen, also als Politiker, Berufspolitiker, sondern ich war immer der Organisation verpflichtet und verschrieben. Daraufhin wurde ich dann von Jörg Heider, nachdem ich gesagt habe, das Parlament gefällt mir gut, aber würde lieber was anderes machen, wurde zum Gernot Rumpel geschickt noch, in die Bundesgeschäftsstelle. Und dort habe ich dann meine Erfüllung eigentlich gefunden, ich habe organisatorisch tätig werden können, ich habe meine EDV-Kenntnisse ausbreiten können, anwenden können, habe dann auch Eventmanagement dazu gemacht, habe viele grafische Geschichten dazu gemacht. Und ja, da wurde eigentlich immer mehr in dieses Parteileben in organisatorischer Hinsicht mit eingebunden und habe dann vom Halbtagsjob zu einem Ganztagsjob gewechselt, war dann auch vielfach im grafischen Bereich tätig, habe viele Plakate inserate gemacht und wurde dann halt immer mehr im IT-Bereich, nachdem der immer wichtiger worden ist, immer mehr mit involviert und habe dann auch den IT-Bereich übernommen. Und ja, so ist das eigentlich weitergegangen und heute bin ich dann Bundesgeschäftsführer.
SPEAKER_00
Das wird man natürlich nicht über Nacht. Du hattest ja bis zum Vorher einen Zwilling, wenn man so sagen kann, den Hans Weichselbaum, der ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Erzähl mal, was macht den Bundesgeschäftsführer und was habt ihr beide gemacht? Wie habt ihr euch die Arbeit da so aufgeteilt? Und jetzt hast du ja alles alleine über, wenn man es so sagen will.
SPEAKER_01
Ja, natürlich, aber der Hans war natürlich eine wertvolle Stütze, das mir jetzt weggebrochen und jetzt muss ich einige Sachen alleine oder selbst bewältigen, aber über ein Super Team hinter mir. Was macht die Bundesgeschäftsstelle? Also grob ist das, wie du vorher gesagt hast, der Maschinenraum. Das heißt, alles, was organisatorisch-rechtlich was passiert, was so eine Partei ausmacht. Wie wird ein Parteitag organisiert? Wie steht die Partei? Wie wird die Partei strukturell demokratisch aufgestellt? Dann gibt es natürlich viele rechtliche Fragen, die zu klären sind. Dann gibt es natürlich viele Eventmanagement-Sachen, die zu erledigen sind. Das ist eine große, eine große, ein großes Aufgabengebiet, was die Bundespartei so macht. Natürlich auch die Transparenzregelungen mit Rechnungshof ein sehr schwierige und sehr aufwendige Arbeit, die da erledigt werden muss. Das kommt eigentlich alles bei uns zusammen mit einem kleinen, aber sehr feinen und effizienten Team.
SPEAKER_00
Und du hast gesagt, du bist seit Jörg Haider eigentlich mit dabei, hast einige Höhen und Tiefen damit natürlich auch miterlebt von der ersten Abspaltung BZÖ, Jörg Heider verlässt die FPÖ, dann natürlich auch die Ära Strache, aber dann natürlich auch weiterführend. Wenn du das so Revue passieren lässt, wo steht die FPÖ heute und wie ist sie damals gestanden? Kann man irgendjemanden mit irgendjemandem vergleichen oder ist jeder in seiner Art und Weise einzigartig gewesen?
SPEAKER_01
Ja, natürlich, Jörg Haider war natürlich auch in seiner Art, aus der damaligen Sicht natürlich einzigartig. Ich habe im Mai 1994 angefangen, bei der Freiheitlichen Partei Österreichs zu arbeiten. Und wie du schon gesagt hast, natürlich, ich habe viele Hochs und viele Tiefs miterlebt. Wir haben natürlich ein großes Hoch gehabt mit Jörg Haider, damals in einer auch schwierigen Zeit. Natürlich auch Heinz-Christian Strache, davon nicht unterschätzen, war sehr viele jahrelang Parteiobmann und auch eine sehr erfolgreiche Zeit. Und jetzt natürlich mit Herbert Kickel wieder eine außergewöhnliche Zeit. Nicht so hoch war die FPÖ noch nie, so gut war sie noch nie aufgestellt, so geschlossen, so stark nach außen hin hat es die FPÖ noch nicht gegeben. Also das wird noch ein guter Weg werden, wie wir weiterkommen bei der nächsten Wahl. Ich freue mich schon auf den Wahlkampf, den wir für den nächsten Nationalrat schlagen werden. Vielleicht kommt ja früher erst gedacht.
SPEAKER_00
Ich wollte gerade sagen, der letzte Wahlkampf war ja, wenn man so will, der erfolgreichste mit Michi Schnedlitz als Wahlkampfmanager du war natürlich auch an vorderster Front mit dabei in der Organisation. War das bisher die schönste Erfahrung innerhalb der FPÖ?
SPEAKER_01
Ja, das war natürlich eine großartige Erfahrung. Schon im Vorfeld die EU-Wahl, die natürlich auch mit Platz 1 belohnt wurde und natürlich ein großartiger Sieg für die FPÖ war und danach gleich im Herbst die Nationalratswahl, die wirklich mal mit dem ersten Platz belohnt wurde und Herbert Kickel natürlich eine tolle Arbeit geleistet hat unter die Freiheitliche Partei geschlossen und stark dasteht. Das ist natürlich für mich ganz besonders wertvoll, ein wesentlicher Moment in meinem Leben.
SPEAKER_00
Die FPÖ quasi damals im Jahr 2024 an der Spitze der Charts. Wir schauen gleich in deine persönlichen Charts, was die Musik anbelangt. Unser heutiger Gast, FPÖ-Bundesgeschäftsführer Joachim Stampfer. Wir plaudern gleich weiter mit ihm hier bei Musik und Politik. Joachim, lass uns zur Musik kommen. Du hast gesagt, auf der Skala von 1 bis 10 ist sie ungefähr bei sieben verortet. Wie schaut dein Tag aus, was die Musik betrifft? Stehst du schon mit Musik auf?
SPEAKER_01
Ja, eigentlich, es läuft immer Musik natürlich, vorzugsweise Austria First, seitdem es das gibt im Radio. Es ist im ganzen Tag begleitet mich natürlich die Musik durch mein Büroleben, durch meinen Büroalltag. Und das ist immer ein angenehmer Background, den man hört. Und natürlich die gute Musik, die Austra First immer spielt, stärkt das natürlich noch mehr.
SPEAKER_00
Du bist aus Kärnten. Kärnten sagt man ja generell noch, ah, sie können singen, wenn zwei sich miteinander zusammentun, ist es schon ein Chor. Hast du auch einen musikalischen Background? Hast du als Kind ein Instrument gelernt oder warst du auch in einem Chor?
SPEAKER_01
Ich habe mich, glaube ich, in sehr, sehr frühen Jahren habe ich mich mal mit der Blockflöte mich probiert. Das war jetzt nicht sehr erfolgreich, das war ja nicht weiterverfolgt. Aber dann habe ich durchaus Gitarre länger gespielt, aber dann auch im Teenager-Alter dann eigentlich aufgegeben und nicht mehr weiterverfolgt. Aber schon Musik gespielt, ja.
SPEAKER_00
Wie gut warst du auf der Gitarre? So Lagerfeuerskills oder ist es schon darüber hinausgegangen?
SPEAKER_01
Nein, eher so Lagerfeuerskills. Also ich habe Unterricht genommen, aber jetzt nicht professioneller Gitarrist.
SPEAKER_00
Heute hast du gesagt, im Büro läuft auch Ostroy First, finden wir natürlich sehr toll. Und man muss ja sagen, Musik spielt in der Politik auch eine gute Rolle. Stichwort Inszenierung bei diversen Veranstaltungen. Hast du da auch deine Finger im Spiel, welche Musik da zu Auftreten von Herbert Kickel beispielsweise eingesetzt wird?
SPEAKER_01
Ja, natürlich. Da bin ich auch immer mit dabei und wird immer diskutiert, was natürlich für den Auftritt am besten wirkt, was natürlich kommt, wie gesagt, das ganz stark. Ein Auftritt ohne Musik wäre kein Auftritt, das muss man wirklich sagen. Und da sind wir halt wirklich stark. Wir haben immer super Nummern, immer gute Nummer, die fremd komponiert sind, aber jetzt mittlerweile auch Leute, Musik, die wir selbst komponieren. Mit immer vorbeitsfPÖ haben wir ja wirklich auch einen Chart-Hit gelandet, den wir wirklich in den Ö3-Hit-Charts untergebracht haben. Sehr erfolgreiche Nummer. Und jetzt auch mit dem Herbert One-Song haben wir auch die zweite Hürde geschafft. Das sind einige positive, einige gute Songs, die auch die FPÖ als politische Partei kreiert hat und gestaltet hat.
SPEAKER_00
Was sind deine persönlichen Favorites in Sachen Musik?
SPEAKER_01
Also ich höre eigentlich alles, wie ich früher schon gesagt habe, das unterstützt natürlich auch die Emotionen. Ich höre von der Klassik hin bis 70er, 80er Jahre, 80er, 90er Jahre auch, muss ich sagen, das ist so meine Lieblingsgenre. Und auch so Rock kann ich durchaus etwas abgewinnen.
SPEAKER_00
70 Jahre FPÖ hat es am 20. Juni dieses Jahres geheißen. Der ganze Stephansplatz war ein blaues Jubelmeer und in der Mitte eine riesige Bühne und darauf viele Musikanten, kann man sagen, viele Acts. Joachim Stampfer, du hast das Programm damals mit zusammengestellt. Viele haben sich vielleicht leicht gewundert über die Künstler, die dort aufgeboten waren. Aber warum sind es dann die Gruberdala, die Ursprungburm, Hanna und wie sie alle heißen, am Ende des Tages geworden?
SPEAKER_01
Ja, das war natürlich eine großartige Geschichte, die ich da organisieren durfte. So etwas habe ich, also in dieser Größenordnung habe ich noch nie was organisiert für die FPÖ, nicht. Das war wirklich großartig mit mehreren Events. Aber das Kernevent natürlich am Stephansplatz mit 70 Jahren FPÖ, das Volksfest quasi mit sechs Bands. Da waren die Grubertaler, die uns wirklich schon lange verbunden sind, die zu uns halten, die wirklich gern für uns spielen. Miteinander habe ich schon lange, wenn Hubert Knapp schon lange was ausgemacht gehabt, dass sie für uns spielen. Mit der Hanna, die ich auch schon kenne, aus längerer Zeit. Dann waren der Udo Wenders, der wollte unbedingt für uns spielen. Das war eine sehr nette Begegnung mit ihm. Dann haben wir noch gehabt die John Otti-Band natürlich, die für uns immer spielt. Unser hundertprozentiger Unterstützer, Supporter für jedes Event. Dann war zum Schluss der Roberto Blanco. Und der Roberto Blanco, ja, mit dem habe ich mich eigentlich angefreundet. Wir haben uns jemanden gesucht, der irgendwie doch bekannt ist und den man halt kennt, der mit Humor an die ganze Sache herangeht und der hat sich dann bereit erklärt und hat das für uns gemacht. Warum sie gekommen sind, ich muss leider Gottes sagen, dass einige Künstler halt dann wirklich abgesagt haben. Die haben wirklich dann eine Punkt gekriegt, damit sie gedisst wird, wie es heute in der Jugendspar heißt, also dass sie irgendwie negative Kritiken kriegen und haben daraufhin zurückgezogen. Also wir hätten auch ein anderes Line-Up gehabt. Das hat dann aber oft bei manchen Bands nicht hingehauen. Und es war auch noch ein Musi open air in Kärnten, wo viele für den OF aufgetreten sind. Und vielleicht könnte auch sein, dass sie dann Angst gehabt haben, wenn sie bei uns auftreten, dass sie dann für den OF nicht mehr auftreten dürfen. Also ich finde es schade, ich glaube, das war eine schöne Geschichte. Die hätten ruhig kümmern können. Und ich finde es schade, wenn man mit Künstlern so umgeht, dass sie, wenn sie für die Freiheit Lebbarte Österreich spielen, dann einfach Probleme in ihrem Leben und in ihrem musikalischen Umgang bekommen.
SPEAKER_00
Deshalb sagen jetzt wir auch die Namen dieser anderen Bands nicht, um ihnen nicht Probleme zu bereiten.
SPEAKER_01
Genau, das wollen wir nicht. Wir wollen keine Probleme verursachen da.
SPEAKER_00
Und es soll auch nicht die anderen Schmälern, also die waren jetzt keine Ersatzkünstler, sondern das waren erstklassige Künstler und ich durfte selber dort moderieren. Also die Stimmung, sowas habe ich am Stephansplatz noch nicht erlebt.
SPEAKER_01
Nein, die Stimmung war wirklich grandios. Ich muss sagen, das war schon bei den Grubertalern die Ursprungburgen, habe ich vergessen, die natürlich auch gespült haben. Das war bei den Grubertalern, das war bei den Ursprungburgen wirklich sensationelle gute Stimmung. Bis hin zum Roberto Blanco. Also da war ich auch selbst vor Ort schon. Ich habe dann vorher ein bisschen die anderen Events organisieren und bin erst spät zum Voll zum Stephansplatz gekommen, auch beim Roberto Blanco war einfach die Stimmung toll. Wirklich großartig, wie viele Menschen da waren. Also da waren tausende Menschen, man hat eigentlich nur mehr einen Menschen mehr gesehen.
SPEAKER_00
Aber es ist jetzt nicht die Befürchtung, dass du jetzt umsattelst und in Zukunft nur noch Schlagerveranstaltungen oder so managst, sondern du bleibst der FPÖ treu.
SPEAKER_01
Ja, natürlich. Also für mich, mein Herz schlägt für die FPÖ. Ich bin so gerne, ich arbeite zu gehen, da ist es einfach so wunderschön, da zu erordnen. Es ist ein so ein hervorragendes Team. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass ich irgendwas anders mache. Natürlich, es war einmal eine neue Erfahrung, vielleicht so ein kleines Schlage-Event zu organisieren. Aber ich beweise, also die FPÖ ist sehr kreativ und sehr einfältig, weil weiß, was wir das nächste Mal machen. Vielleicht machen wir ein größeres Event, vielleicht machen wir einen kleinen Kirchtag, einen Volkskirchtag, wie man schon braucht.
SPEAKER_00
Und die Arbeit wird dir nicht ausgehen. In drei Jahren, so wäre es zumindest laut der normalen Periode, sind die nächsten Wahlen. Möglicherweise geht es ein bisschen schneller. Die FPÖ ist auf alle Fälle gerüstet für einen Wahlkampf, wann immer er kommt.
SPEAKER_01
Also wir sind jederzeit bereit. Wir sind gut aufgestellt. Wir haben ein super Team in einem super Wahlkampfmanager mit Michael Schnedlitzer, wir haben einen super Spitzenkandidaten mit Herbert Kickel natürlich. Und wir haben ein super schlagkräftiges Kernteam in der Bundesgeschäftsstelle, unterstützt natürlich immer vom Parlamentsclub. Also wir sind alle zusammen ein so sensationelles Team. Wir sind jederzeit bereit. Ja, mit unseren Landesorganisationen die Zusammenarbeit klappt so wunderbar. Also ich fürchte mich nicht für eine Wahl. Ich glaube, ja, die anderen sollten sich fürchten, da kommt noch einiges.
SPEAKER_00
Diese Drohung am Ende an die Mitbewerber lassen wir so stehen. Und ich finde, das war eine fantastische Sendung. Vielen Dank, Joachim Stampfer, für deinen Besuch bei Musik und Politik.