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Florian Machl (Report24) verklagt den Verfassungsschutz - Macht und Medien
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Wer nicht auf Regierungslinie schreibt, wird vom polit-medialen Establishment mit allen Mitteln bekämpft. Während Systemmedien mit dreistelligen Millionenbeträgen an Förderungen und Regierungsinseraten mit Steuergeld auf Linie gehalten werden, sehen sich alternative Plattformen mit Zensur, De-Banking und Kriminalisierung konfrontiert. In der aktuellen Ausgabe von „Macht und Medien“ seziert Werner Reichel gemeinsam mit Florian Machl, Chefredakteur des reichweitenstarken alternativen Online-Mediums Report24, die Methoden, mit denen unliebsame Stimmen mundtot gemacht werden sollen.
Ein zentrales Thema der Sendung ist Machls juristischer Befreiungsschlag: Er hat den Verfassungsschutz verklagt. Der Vorwurf wiegt schwer. In offiziellen Berichten, an denen auch das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) mitwirkt, sollen völlig frei erfundene, existenzgefährdende Behauptungen über Report24 verbreitet worden sein. Machl zieht nun vor Gericht, um der staatlichen Diffamierungskampagne einen Riegel vorzuschieben.
Neben dem juristischen Kampf geht es um die nackte Existenz unabhängiger Berichterstattung. Machl legt schonungslos offen, wie Tech-Giganten in Phasen wie der Corona-Politik oder dem Ukraine-Krieg Werbegelder als direktes Erpressungsinstrument für eine genehme Berichterstattung einsetzen. Es ist der klassische Kampf David gegen Goliath – doch die alternativen Medien sind längst zu einer unverzichtbaren Säule für den Meinungspluralismus und die demokratische Kontrolle in Österreich geworden.
MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_02Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe von Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Es begrüßt euch Werner Reichel. Mein Gesprächspartner in dieser Ausgabe ist Florian Machel. Er ist der Chefredakteur von Report 24, einem besonders reichweiten, stark alternativen Medium. Report 24 stays, so wie praktisch alle alternativen Medien in Österreich, im sogenannten Verfassungsschutzbericht and in Rechtsextremismusbericht. The begründungen dafür von offizieller Seite sind oftmals Hanebüchen. Genau das wollte sich Florian Machel nicht gefallen lassen and has den Verfassungsschutz geklagt. Darüber anderes Themen rund um die alternativen Medien und die Systemmedien spreche ich mit Florian Machel. Gleich geht's los dranbleiben.
SPEAKER_01Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von elf bis zwölf.
SPEAKER_02Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at Willkommen bei Macht und Medien, den Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächspartner ist Florian Machel. Florian Machel ist der Herausgeber, Besitzer und Chefredakteur von Report24. Freut mich, dass du dir Zeit genommen hast. Vielen Dank für die Einladung. Servus Werner. Zu Report 24, das ist, glaube ich, eines der stärksten oder das stärkste alternative Medium, das reichweitenstärkste alternative Medium in Österreich zu finden unter Report24.news. Die Geburtsstunde deiner Webseite war die Corona-Pandemie, wenn ich mich richtig erinnere.
SPEAKER_00Ja, ganz genau. Also Report 24 ist ja amtlich zertifiziert das größte textorientierte alternative Medium. So steht es ja in diversen Berichten unserer sehr geschätzten Dienste unter dem ÖVP-Innenministerium drinnen. Das nehmen wir mal als Ehrung zur Kenntnis. Und es stimmt ja auch. Wir haben wirklich Millionen Zugriffe auf verschiedenen Plattformen. Das eine ist die Homepage, die du schon genannt hast. Wir haben aber auch Auftritte in verschiedenen sozialen Medien. Man kann uns auf Facebook folgen, man kann uns auf X folgen und man kann sehr interessante Inhalte auch auf YouTube finden. Wir sind sehr richtig Anfang 2021 im Zuge dieser vorgeblichen Corona-Krise gegründet worden, weil viele von unseren Autoren diesen ganzen Schwachsinn, wenn man das jetzt so salopp sagen darf, auf der damaligen Zeit nicht geglaubt haben. Also da waren zu viele Ungereimtheiten, da hat nichts zusammengepasst. Wir wollten unabhängig darüber berichten. Wir haben gesehen, sowohl im ORF als auch in all diesen Printmedien, wo eigentlich immer nur dasselbe drinnen steht, da werden, da werden keine Fragen gestellt, da wird kein Journalismus mehr gemacht, sondern es wird nur abgenickt und alle marschieren im Gleichschritt in eine Richtung. Das hat uns irrsinnig gestört und wir haben eben recherchiert, wir haben mit Fachleuten gesprochen, im In- und im Ausland, mit Menschen, die da wirklich sich sehr intensiv in die Themen eingebracht haben, sagen wir nur den Professor Bhakti, den ja jeder kennt. Und wir sind dann schon drauf gekommen, es gibt andere Meinungen, die sind legitim, die muss man in die Öffentlichkeit bringen. Und weil der Nachrichtenmainstream eben nicht in der Lage, nicht gewillt ist, diese journalistische Arbeit zu machen, darum wurden wir damals gegründet. Und ja, man kann es nur nochmal betonen, die Menschen lieben das, sie wollen eine alternative Meinung, eine zusätzliche Meinung. Wir wollen sie im Gegenzug nicht belehren, aber wir wollen einfach eine weitere Quelle sein und zusätzliche Recherchen, zusätzliche Informationen anbieten.
SPEAKER_02Wie würdest du die Plattlinie oder die Ausrichtung, die politische Ausrichtung von Report 24 beschreiben?
SPEAKER_00Die Blattlinie von Report 24 ist schlicht und ergreifend der Wahrheit verpflichtet. Uns ist wichtig, dass alles, was bei uns erscheint, der Wahrheit entspricht. Und zwar der objektiv zugänglichen Wahrheit zu dem Moment, wo wir es recherchieren, wo wir es veröffentlichen. Um sicherzustellen, dass hier die Qualität stimmt, dass unser eigener Anspruch auch gelebt wird, nach außen gezeigt wird, haben wir die Pflicht für jeden unserer Redakteure, unsere Artikel mit Originalquellen zu versehen. Und das ist der große Unterschied auch zum Medien-Mainstream. Wenn man sehr häufig zum Beispiel ORF-Artikel auf der blauen Seite verfolgt, dann werden da irgendwelche Behauptungen aufgestellt. Und wenn man das selbst dann recherchieren will und man prüfen will, ob das wahr ist, was einem da verkauft wird, dann steht unten Quelle, APA, Schrägstrich, Redaktion, Schrägstrich, irgendwelche anderen Medienagenturen. Man kann überhaupt nicht nachvollziehen, ob das jetzt stimmt. Und leider macht es ja auch den Eindruck, als ob viele der Nachrichten dort frei erfunden sind oder zumindest jetzt nicht ganz die Wahrheit, die man finden würde, wenn man zur Originalquelle geht. Wenn wir jetzt beispielsweise finden, ja, es ist eine schreckliche Tat in Schweden begangen worden, dann gehe ich nicht zu einer Nachrichtenagentur, sondern dann versuchen wir originalsprachlich wirklich aus der Region, ob das jetzt aus offiziellen Zeitungen oder aus irgendwelchen Online-Foren ist, versuchen wir mal herauszufiltern, was ist wirklich passiert und diese Quellen geben wir dann an. Also die Frage nach der Plattlinie, und das ist mir wirklich irrsinnig wichtig, ist, was sie bei uns lesen, das sind Dinge, wo man überprüfen kann, ob es sich so zugetragen hat und das ist wirklich jedermann zugänglich.
SPEAKER_02Nun beschäftigt ja der ORF, ich glaube, 3.000 bis 4000 Mitarbeiter, das heißt, die haben ja eigentlich die Kapazitäten, um zu recherchieren, um der Wahl auf den Grund zu gehen. Warum passiert das dann nicht?
SPEAKER_00Ich glaube, das ist betreutes Denken, was der ORF macht. Und man muss natürlich auch über die Jahrzehnte sehr kritisch hinterfragen, wozu es diesen ORF überhaupt gibt. Ich glaube, dass die Regierung den ORF als Machtinstrument sieht. Er gilt ja in Österreich als systemwichtig. Er wird ja ganz besonders bewacht und geschützt. Auch das haben wir in der Corona-Zeit gesehen. Und da wird nicht erwartet vom ORF, dass objektive Journalismus passiert, selbst wenn das im Gesetz steht, sondern es wird erwartet, dass das publiziert wird, was die jeweilige Regierung sich wünscht. Und natürlich, je linker die jeweilige Regierung wird, desto eher folgt der ORF und folgen die einzelnen Mitarbeiter diesen Vorgaben. Natürlich sollten wir als Medienkonsumenten, und das bin ich ja auch, ich bin nicht der Medienschaffender, ich habe ja viele Jahrzehnte dieses Systemmedien konsumiert. Natürlich muss man sich erwarten, dass man hier ordentlichen Journalismus vorfindet, dass sich auch die Kollegen, die dort tätig sind, für die Wahrheit für Hintergründe interessieren. Aber wir haben natürlich festgestellt, und das ganz speziell im letzten Jahrzehnt, ich würde da gar nicht mit Corona anfangen, fangen wir zum Beispiel mit der illegalen Massenmigration an, 2015. Die Kollegen, die dort tätig sind, dürfen das, was sie recherchieren, wo sie drauf gekommen sind, das ist die Wahrheit, das sind die wahren Hintergründe, nicht berichten. Sonst können sie sich einen neuen Job suchen und ja, ohne die staatliche Fördermilliarde, die es hier für den ORF gibt, wird es halt relativ schwierig, all diese Menschen unterzubringen. Wir haben zum Beispiel überhaupt keine Förderungen. Dementsprechend kann ich jetzt nicht einfach tausend Mitarbeiter des ORF übernehmen, die vielleicht doch journalistische Ansprüche haben und ordentlich arbeiten wollten.
SPEAKER_02Du hast das 2015 das Jahr angesprochen. Das war, glaube ich, so ein Knackpunkt, ein Wendepunkt, wo die meisten Mainstream-Medien dann wirklich komplett umgestellt haben von Berichterstattung auf Haltungs- oder Meinungsjournalismus, wobei dieser Haltungsjournalismus immer nur eine ganz bestimmte Haltung meint. Kann man sagen, dass eigentlich jetzt die alternativen Medien wie Report 24, wie Info Direct, wie unzensuriert etc., die eigentliche Funktion der Medien übernommenen als vierte Gewalt, als Berichterstatter, als Objektive, als Kritiker der Mächtigen?
SPEAKER_00Über die Jahrzehnte sind jetzt all diese Medienhäuser immer mehr vereinheitlicht worden. Und ich glaube, da gibt es verschiedene Probleme, die man sich ansehen muss. Zum einen ist es die Eigentümerstruktur, weil ja wirklich sehr, sehr viele Medienhäuser im Grunde genommen denselben Familien oder denselben Großunternehmen gehören. Und wer zahlt schafft an, das ist ganz klar, dass das passiert. Auf der anderen Seite, die Globalisierung unserer Welt dürfte auch ein riesengroßes Problem sein. Und letztendlich dazu geführt haben, dass nicht nur auf nationaler Ebene all diese etablierten Medien dieselben Berichte bringen, sondern ich habe das auch auf internationaler Ebene. Und das war für gewisse Kreise offensichtlich sowohl für die illegale Massenmigration sehr wichtig, als auch natürlich für Corona, dass man, es wäre ja katastrophal gewesen, angenommen, es hätte Länder gegeben, die da ausscheren und es gab ja keine. Also sie haben das wirklich geschafft, eine Gleichschaltung zumindest im EU-Raum zur Massenmigration vorzunehmen und dann sogar weltweit im Corona-Bereich. Man hat in offiziellen Medien keine Alternativen, keine kritischen Meinungen mehr gefunden. Und das sind ja nicht die einzigen Themen. Wir sind ja jetzt tagtäglich konfrontiert mit Weltuntergangsmeldungen, was das Klima betrifft, wo ja auch die Meinungen völlig gleichgeschaltet sind. Da geht kein etabliertes Medium her und fragt mal all die Wissenschaftler, es gibt ja zigtausende, hunderttausende Wissenschaftler weltweit, die eine völlig andere Meinung haben zu dieser angeblichen Erderwärmung. Nur die werden ausgeblendet, die sind nicht da im öffentlichen Diskurs. Die Medienlandschaft hat sich da in etwas hinein manövriert, was einer Demokratie völlig unwürdig ist und was einer Demokratie im Grunde genommen auch schadet. Weil der Meinungspluralismus, die Vielfalt dieser Meinungen, das ist, was eine westliche Gesellschaft früher ausgemacht hat, und das ist heutzutage, nur noch zu bekommen, wenn es freie, unabhängige neue Medien gibt. Und genau deshalb versucht ja auch das etablierte System, diese neuen Medien zu dämonisieren, zu kriminalisieren, wir werden beschimpft, wir sind mit Debanking konfrontiert. Also man versucht uns wirklich auf jeder Ebene fertig zu machen, damit wir bloß von der Bildfläche verschwinden. Wir sind der Stachel im Fleisch der Mächtigen. Und sie wollen natürlich nur eine Meinung kontrollieren, die offiziell ausgespielt werden darf.
SPEAKER_02Da sind wir schon beim nächsten Punkt, nämlich die Kampagnen, die gegen die alternativen Medien gefahren werden. Wir sprechen gleich weiter, dranbleiben.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.
SPEAKER_02Jörh Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche heute mit Florian Machi, mit dem Chefredakteur von Report 24. Wir sprechen gerade über die alternativen Medien und welchen Gegenwind sie ausgesetzt sind von der Politik, von den Behörden, von den anderen Medien etc. Der Unterschied zwischen den alternativen Medien und auch den Mainstream-Medien ist unter anderem die Finanzierung. Wenn man sich anschaut, die klassischen Medien, die werden ja wirklich, man kann es wirklich so sagen, gekauft von den Regierungen, von der EU, werden mit Förderungen, Subventionen regelrecht überschüttet. Dazu kommen dann noch Inseraten Gelder aus dem öffentlichen Bereich. Da sprechen wir wirklich in Österreich von hunderten Millionen, Milliarden. Report 24 bekommt weder Förderungen noch Subventionen und ich glaube auch nicht, weder relativ wenig Werbegelder. Wie kann ein Medium wie Report 24 eigentlich unter solchen Rahmenbedingungen arbeiten und überlegen? Ja, einfach ist es nicht.
SPEAKER_00Ich sage immer wieder, wir versuchen uns von Monat zu Monat durchzuschlagen und es ist immer wieder interessant, wo dann noch ein paar hundert Euro zusammengetragen werden können, damit sich alles ausgeht. Wir haben verschiedene Säulen der Finanzierung, die sind auch nicht geheim. Es steht ja immer wieder in den nicht ganz so freundlich gesonnenen Medien wie dem Standard. Oh, man weiß nicht, wer die finanziert, diese bösen Windkraftgegner. Also es wird immer gleich dämonisiert, gegen was wir angeblich alles wären, nur weil wir eine alternative Meinung zulassen. Und dann muss uns natürlich jemand finanzieren, weil das auch die Denkweise der Gegenseite ist, es muss immer überall müssen die Millionen fließen. Das hat sich in diesem doch sehr linkslastigen Medienmainstream etabliert, dass man sich sehr gut bezahlen lässt dafür, dass man Auftragsarbeiten macht. Wir haben zum einen die Finanzierung durch unsere Leser, und das ist die wichtigste und stärkste Säule, und so sagen wir immer wieder dazu, wer es sich leisten kann. Denken Sie daran, wie viel Ihnen zum Beispiel weggenommen wird mit Zwang, mit Androhung von Zwangsmaßnahmen für den ORF. Bei uns droht niemand, wir machen ein gutes Angebot und wir freuen uns, wenn Sie es sich leisten können. Geben Sie uns 10, 20 Euro im Monat, dann können wir auch planen. Also diese wiederkehrenden Spenden sind sehr wichtig. Eine weitere Säule sind natürlich dann Inserate von auch politischen Kräften, die sagen, ja, das gefällt uns, was ihr macht und vor allem ihr lässt uns mal zu Wort kommen. Also speziell, wenn wir Politiker interviewen von Parteien, die es in Deutschland und Österreich nicht so gut gelitten sind im Mainstream, die sind irrsinnig dankbar und sagen, Wahnsinn, das bin ich überhaupt nicht gewohnt, dass ich mal ausreden darf bei Ihnen, dass ich einen Gedanken ausformulieren und zu Ende sprechen darf, ohne dass mir jemand ins Wort fällt. Und von dieser Seite gibt es auch Finanzierung. Ich muss aber dazu sagen, ich weiß nicht, wie es den anderen Kollegen geht in den freien Medien. Ich wäre natürlich glücklicher, wenn man keine politischen Werbungen brauchen würde. In unserem jetzigen Zustand ist es überlebenswichtig. Aber es ist uns durchaus bewusst, dass das natürlich schon auch so aussehen kann, dass man ein bisschen parteiisch wäre. Wir machen keine Auftragsarbeiten. Ja, und das Dritte, es sind online Inserate. Beispielsweise diese Google-Werbung kennen sie von fast jedem Medium. Es gibt ja auch sehr viele etablierte Medien, wo die Seite, wenn sie sie öffnen, überquilt von allen möglichen Werbungen und Pop-Ups. Die haben wir ziemlich reduziert, bei uns auch um unsere Leser zu schützen. Und zum anderen ist es so, dass wir in der Corona-Zeit auch rausgeflogen sind bei den großen Anbietern. Also die haben auch gesagt, die großen US-Firmen, wir wollen bestimmen, welche Meinung veröffentlicht wird. Und entweder ihr beugt euch oder ihr fliegt raus. Und das hat uns wirklich sehr, sehr viel Geld gekostet. Ich habe dann auch reduzieren müssen. Wir haben begonnen mit zehn Kollegen und in der Corona-Zeit, wo wir überall aus diesen Plattformen rausgeflogen sind, konnten wir unsere Arbeit nur noch zu viert weiterarbeiten. Und das ist ja auch ganz spannend im Vergleich, wo wir ORF gesagt haben mit 3000 Mitarbeitern oder mehr. Und wir schaffen ja ganz schön viel eigentlich mit diesem kleinen Team. Jetzt geht es nach der Corona-Zeit und auch mit der Regierung Trump wieder etwas besser. Aber da gibt es ganz viele Anekdoten, die man erzählen kann, das ist wirklich zu einer offenen Erpressung gekommen, sowohl in der Corona-Zeit als auch in der Ukraine-Kriegszeit, als auch bis heute. Also wir hatten dann einen Werbepartner, nachdem Google uns rausgeworfen hat, mit Sitz in der Ukraine und die haben gesagt, Freunde, entweder ihr berichtet positiv oder gar nicht über Zelensky oder ihr kriegt kein Geld. Also das ist ganz offen kommuniziert worden. Das ist überhaupt nicht versteckt worden. Und genauso jetzt wie Trump, wie die Regierung Trump all diese Regeln aufgehoben hat, die Meinungsfreiheit wieder hochgehalten wurde in den USA, wurde uns ganz klar kommuniziert, naja, medizinische Fehlinformationen sind schon noch sehr problematisch. Wir könnten mit ihnen wieder zusammenarbeiten, aber nur, wenn sie alle Inhalte über die Corona-Zeit löschen. Auch das wurde ganz offen schriftlich kommuniziert und das geht natürlich nicht. Also dem können wir uns nicht unterwerfen. Und dadurch ist diese Geldquelle, die für viele etablierte Medien eine sehr, sehr große Geldquelle ist, das darf man gar nicht unterschätzen. Das ist immer direkt im Zusammenhang mit der Leserzahl. Und wer eine große Leserzahl hat, der bekommt sehr viel Geld aus diesen Online-Quellen. Wenn man da gemobbt wird, wenn man da rausfliegt, bekommt man natürlich nichts. Auch all diese Gelder fließen natürlich vor allem in die etablierten Medienhäuser, die sowieso schon vom Staat finanziert werden und jetzt noch eine Qualitätsmedienförderung vom Pabla bekommen haben.
SPEAKER_02Weil es dem Establishment, den Einheitsparteien, sei es auf nationaler Ebene oder auf europäischer Ebene jetzt nicht gelingt, die alternativen Medien über die finanzielle Schiene mundtot zu machen, gibt es ja ganz, ganz viele andere Hebel, um das zu versuchen. Einerseits natürlich über die gesetzliche Schiene, ich spreche da vom Digital Services Act, Chatkontrolle, Social Media Verbote und dann natürlich auch ganz viele im Graubereich, im demokratischen Graubereich. Womit hat der Report 24 zu kämpfen? Also wir kennen ja die Praktiken, Deep Banking, Deep Platforming etc.
SPEAKER_00Ist eine breite Palette. Also gerade wenn du jetzt ansprichst, diese Alterskontrollen auch, da geht es ja wirklich nur darum, dass sich junge Menschen nicht mehr online informieren können sollen. Schauen wir doch mal auf X. Also wie viele Informationen wir nicht bekommen würden, wenn es dieses Ex nicht gäbe. Kein Mensch würde wissen, was in Seotor passiert. Diesen Überfall der nordafrikanischen Migranten, das wäre nicht existent, das würde man aus den Mainstream-Medien einfach heraushalten. Und so ähnlich funktioniert es bei uns auch. Wenn man natürlich jetzt mit Alterskontrolle und vielen anderen Dingen die sozialen Medien zensiert, dann ziert man natürlich auch unsere Verbreitungskanäle. Weil zum einen hat man als Medium Leute, die kennen jetzt die URL, du hast sie vorher schon mal genannt, Report 24 News. Wenn ich diese kenne, kann ich sie in meinem Mobiltelefon eingeben oder auf meinem Desktop-PC, komm dorthin und lese Nachrichten. Oder aber ich bekomme Artikel eingespielt über soziale Medien, weil Menschen, die das gut finden, die teilen das und über die Algorithmen wird es verbreitet. Und all das soll ja verhindert werden. Also das wird noch ganz schwierig. Damit kämpfen wir jetzt momentan sogar weniger, weil jetzt sind wir dort sehr beliebt. Aber das soll ja abgedreht werden. Die Banking ist ein Riesenproblem. Also wir haben schon dreimal die Bank verloren, in der Corona-Zeit, sehr wahrscheinlich durch Intervention von verschiedenen Stellen. So genau weiß man es nicht und die betreffenden Banken sagen es ja auch nicht, was der Grund war. Da wird dann einfach gesagt, ja, gemäß unseren AGB kündigen wir das Konto innerhalb von drei Monaten, heben Sie bitte Ihr Geld ab, fertig. Also das ist der günstigste Fall. Es gibt auch Kollegen, bei denen einfach das Konto gesperrt wurde und die konnten dann auch gar nicht mehr auf Ihre Gelder zugreifen. All das kann einem passieren. Ja, und dann gibt es neben diesen direkten Angriffen auch indirekte Angriffe, die in Österreich, vor allem von der ÖVP, meines Erachtens zu verantworten sind. Und die haben ja auch überhaupt keine Lust auf kritische Berichterstattung. Das ist auch ganz klar bei dem politischen Personal, das da aufgefahren wird, Stocker und Co. Was kann man da groß Positives über diese Personen finden? Und die haben aber andererseits halt auch kein Interesse, ständig in schlechten Licht dargestellt zu werden. Ja, was machen sie? Sie kontrollieren das Innenministerium und geben eigentlich alle paar Monate irgendeinen vernichtenden Bericht heraus, wo man aufs Übelste verleumdet und denunziert wird. Also da gibt es den Rechtsextremismusbericht beispielsweise, aber es gibt auch so Umgehungsberichte wie den Sektenbericht, was ja total lustig ist. Ich glaube, Austria First hat schon ausführlich mehrfach darüber berichtet. Da gibt es diese Sektenstelle, die dem Bundeskanzleramt direkt untergeordnet ist. Und die fühlt sich bemüßigt, da irgendwelche Bewertungen abzugeben über Medien. Das ist ja überhaupt nicht die Aufgabe dieser Stelle. Und so wird quasi ein Konglomerat geschaffen, wo sehr viele Negativaussagen über Medien getroffen werden. Und das wiederum wird von den etablierten Medien aufgenommen. Beispielsweise im Sektenbericht steht etwas Negatives über Report 24 drinnen. Dann zitiert ein Standard, ja, im Sektenbericht ist gestanden, dass das ein problematisches Medium ist und deshalb oder im Rechtsextremismusbericht wurden sie erwähnt. Also selbst wenn man nur in irgendeinem Nebensatz dort erwähnt werden würde, dann ist das natürlich auch schon ein Grund für Kritik dieser sogenannten Medienkollegen. Spielt sich das Ganze gegenseitig hoch und im Endeffekt beißt sich die Schlange da ja an den eigenen Schwanz, weil man kann schon sagen, die gleichen Leute, die quasi beauftragen, dass diese schlechten Nachrichten über uns in diese Berichte kommen, die berichten dann drüber, dass da drinnen schlecht über uns geschrieben wurde. Also, das ist selbstreferenziell und natürlich fürchterlich unseriös und man kann hier nur darauf hoffen, dass es in Österreich einmal ganz andere politische Verhältnisse gibt, dass all diese Berichte mal völlig abgedreht werden. Das wäre mal der allererste Schritt. Und man muss auf der anderen Seite sagen, diese Linken, aber auch die ÖVP, die haben überhaupt nicht verstanden, was sie da schaffen, was sie da tun, weil wenn sich politische Verhältnisse völlig drehen, könnte man diese Systeme ja auch gegen sie benutzen. Also ich bin da dagegen, ich bin dafür, dass man sie abdreht. Aber ich würde ehrlich gesagt als Verantwortlicher sagen, wenn ich verantwortlich wäre dafür, sowas darf man gar nicht gründen aus logischen Überlegungen heraus, weil dann nichts Gutes rauskommen kann.
SPEAKER_02Ja, über dieses Zusammenspiel von offiziellen Staat, Staatsmacht und Deep State, tiefen Staat, wie sich die gegenseitig den Ball zuspielen und den politischen Gegner, um Medien wie zum Beispiel Report 24, da zu bekämpfen. Darüber sprechen wir gleich dranbleiben.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche heute mit dem Chefredakteur von Report 24 mit Florian Machel. Und wir unterhalten uns gerade darüber, wie das Establishment, wie der politmediale Komplex gegen die alternativen Medien kämpft, wie er versucht, andere Meinungen mundtot zu machen. Du hast gerade angesprochen, dass die ÖVP da auch mit Hilfe des Innenministeriums des Verfassungsschutz da gegen alternative Medien vorgeht. Du hast ja jetzt einen besonderen Schritt gewagt. Du hast nämlich den Verfassungsschutz verklagt. Was war der Anlass, was ist der Grund für diese Klage gegen den Verfassungsschutz?
SPEAKER_00Ja, in Zeiten wie diesen, wenn man konservativ orientiert ist, dann sollte man meines Erachtens nur dann klagen, wenn die Chancen gut stehen. Und in diesem Fall sind wir davon ausgegangen, dass sie sehr gut stehen, weil im Verfassungsschutzbericht einfach frei erfundene Dinge drinnen stehen, die nicht stimmen. Und das darf man sich eigentlich als staatliche Institution nicht erlauben, meines Erachtens, da hätte man höchste Qualitätskriterien zu erfüllen. Es zeigt natürlich auch, wo diese Texte herkommen. Wir alle wissen, das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes wurde ja damit betraut, verschiedene Teile dieser Berichte zu formulieren. Und hier verorte ich, ohne es natürlich beweisen zu können, auch die Quelle für solche frei erfundenen Dinge. Man merkt, dass der Autor dieser Berichte oder dieses Teilberichts über die freien Medien völlig vom Hass zerfressen ist, blindwütig vor Hass. Und der Hass pauschal alle freien Medien und wirft alle gemeinsam in einen Topf. Und macht jetzt allen gemeinsam Vorwürfe, die wahrscheinlich bei keinem einzigen zutreffen. Ein Vorwurf ist beispielsweise, dass wir nur so günstig produzieren können, obwohl die ja gar nicht wissen, ob wir günstiger oder teuer produzieren. Wir können nur so günstig produzieren, weil kein einziger Bericht bei uns jemals recherchiert wurde. Und das ist natürlich eine Aussage, da habe ich als Journalist in den langen Jahren, wo ich schreibe, schon sehr viel eigenes Lehrgeld bezahlt. Pauschale Aussagen sind vor Gericht niemals gültig, wenn ich jemanden herabwürdige, wenn ich jemanden denunziere. Man könnte sagen, okay, in Report 24 ist unter 10.000 Artikel dieser eine Artikel gewesen, der wurde nicht korrekt recherchiert, da liegen die Fakten anders. Das wäre eine seriöse Aussage. Das kann uns auch tatsächlich einmal passiert sein. Und dann müsste man hergehen und darüber diskutieren und sagen, ja, okay, da ist was passiert, das können wir vielleicht sogar ausbessern. Würden wir auch dazu stehen, also es gibt auch zwei, drei Fälle, wo wir tatsächlich Falschnachrichten auf den Leim gegangen sind, was korrigieren wir dann auch. Das ist ja auch eine Vorschrift und Pflicht, muss man sagen, im ordentlichen Journalismus. Und das haben die aber nicht auf diese seriöse Art und Weise aufgedröselt, sondern sie haben gesagt, nichts bei uns ist recherchiert. Und das wird ganz, ganz schwierig, weil ich glaube, dass viele unserer Artikel viel besser recherchiert sind als die Agenturmeldungen. Und wir können sie auch beweisen, weil bei jedem einzelnen Artikel die Quellen dabei sind. Also das ist eine Aussage, das können Sie meines Erachtens vor Gericht nicht gewinnen. Und das war auch ganz spannend. Wir hatten ja schon eine erste Verhandlung und der Richter hat nicht gesagt, es geht jetzt pauschal darum, um den gesamten Bericht und er wird da pauschal sagen, ob das zulässig ist oder nicht, sondern jeder einzelne Vorwurf, der gegen uns erhoben wurde, wird da geprüft, wird genau angesehen und muss von der Gegenseite, das ist auch interessant, bewiesen werden. Die Beweispflicht wurde dem Verfassungsschutz auferlegt. Die müssen sagen, erstens, wie sind sie zu dieser Ansicht gekommen und müssen das belegen. Und das werden sie nicht können. Sehr interessant ist dann, wir haben ja geklagt den Verfassungsschutzbericht 24, im 25er Bericht ist nochmal der gleiche Blödsinn drinnen gestanden. Dann haben sie noch eins draufgesetzt. Und zwar steht da drinnen in den Kommentarspalten unseres Mediums, da würden Gewaltaufrufe gegen die Regierung einfach stehen bleiben, weil wir der Ansicht sind, dass aufgrund der Meinungsfreiheit nicht moderiert werden sollte und wir darum solche Gewaltaufrufe nicht löschen. Also sinngemäß steht das so drinnen und das ist natürlich ein völliger Wahnsinn. Und dazu kann ich sagen, es ist nie jemand an uns herangetreten, hätte uns ein solches Posting nahe gebracht, hätte gefragt, ob das Rechtens ist, ob es vielleicht zu löschen wäre. Und vor allem hat keiner mit uns gesprochen. Das heißt, unsere angebliche Aussage, weshalb wir das stehen lassen, die ist frei erfunden, die kommt nicht von uns, weil es hat ja niemand mit uns geredet. Und auf das freue ich mich wirklich sehr in der Verhandlung, dass das aufgearbeitet wird, wie es dazu kommen kann, dass wirklich eine völlig frei erfundene, bösartige denunziatorische Aussage in einem offiziellen Bericht der Bundesregierung drinnen stehen kann. Ich glaube, dass das unfassbar peinlich ist für die Verfasser. Ich denke, das müsste auch dienstrechtliche Folgen haben.
SPEAKER_02Was erwartest du dir jetzt von dem Urteil, wenn es zu deinen Gunsten ausfällt, was wird das bewirken, was kann das bewirken?
SPEAKER_00Man muss schon dazu sagen, es ist ein großes Risiko. Also dieses ganze Rechtsvorhaben wird uns wahrscheinlich 20.000 Euro kosten, die wir jetzt noch gar nicht haben. Ich hoffe, dass uns unsere Hörer hier unterstützen und durch diesen ganzen Klageweg mitbegleiten und helfen. Das ist einmal das eine. Was erwarten wir uns? Wir erwarten, schlicht und ergreifend Recht zu bekommen. So kindisch sich das jetzt anhört, ja, weil man kann ja jetzt in diesem Fall nicht auf hunderttausende Schadenersatz klagen, beispielsweise. Es funktioniert in den USA, da kann man das machen, das österreichische Rechtssystem gibt das nicht her. Wir haben natürlich schon einen Schaden geltend gemacht. Wir haben gesagt, okay, durch die Denunziation ist es ein Schaden in der Geschäftsfähigkeit, wenn man so will, oder in den Geschäftsmöglichkeiten von mir persönlich. Ich werde zu weniger Podiumsdiskussionen eingeladen, ich bekomme weniger Aufträge als Sprecher beispielsweise. Das kann man in einer gewissen Art und Weise darstellen. Das ist ein echter Schaden. Aber da geht es um Pinazia. Also da geht es jetzt nicht um irgendwelche Beträge, die man hier als Schadenersatz bekommen kann, wenn man gewinnt. Aber mir wäre dann schon wichtig, dass wenn das Gericht feststellt, dass all diese Aussagen frei erfunden waren, dass zum einen künftige Berichte des Innenministeriums oder des DÖW viel sorgfältiger erstellt werden, weil es eben unfassbar peinlich für diese Institutionen ist, dass man aufdeckt und vielleicht auch einen gerichtlichen Titel hat, wo das bestätigt wird, wie die arbeiten, wie schlecht die arbeiten. Im Grunde genommen, ich sehe mich da schon als Vorreiter für die gesamte Bevölkerung, die ein Recht darauf hat, dass die staatlichen Institutionen sauber und korrekt arbeiten. Und niemand in Österreich kann ein Interesse daran haben, dass es eine Behörde gibt, die Aussagen gegen einzelne Personen oder Firmen frei erfinden, um denen zu schaden. Also das müsste sogar einem Linken klar sein, dass das Gift ist für eine Demokratie. Und das ist der Grund. Ich möchte, dass diese Untriebe dort aufhören. Ich gehe davon aus, dass es so ist. Ich habe es noch nicht bewiesen, aber es kann nicht sein, dass einzelne linke Akteure dort sitzen, diese Ämter durchseuchen und frei erfundene, hassverzerrte Informationen und Geschichten da verbreiten und dann auch in staatliche Form gießen in Form dieser Berichte. Das müssen wir abdrehen und darum gibt es diese Klage.
SPEAKER_02Ihr werdet Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche mit Florian Marchel. Wir sprechen gleich weiter, dran bleiben.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_02Willkommen zurück bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche heute mit dem Chefredakteur von Report 24, eines der größten und reichweitenstärksten alternativen Medien in Österreich. Wir haben gerade gesprochen, wie das Establishment mit allen Mitteln gegen die alternativen Medien kämpft, um sie Mundsuto zu machen. Aber ist das nicht auch, Florian, eine Auszeichnung für ein alternatives Medium, wenn der Gegenwind so stark ist? Weil das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass man doch eine Bedeutung hat, eine Relevanz hat, was die öffentliche Meinung betrifft, was die politische Landschaft betrifft.
SPEAKER_00Ja, absolut. Also man merkt, dass man große Angst hat vor anderen Meinungen, vor nicht genehmigten Meinungen und vor Informationen, die möglicherweise auch Wahlergebnisse verschieben können. Also es gibt ja beispielsweise korrektiv, der eine oder andere hat spätestens zu Corona-Zeiten davon gehört, das ist so eine deutsche NGO, die unter anderem von George Soros finanziert wird, die auch substanzielle Mittel von der deutschen Bundesregierung bekommt, die eine große Lüge publiziert haben über ein Treffen von angeblichen Rechtsradikalen, die da irgendwelche Verschwörungen machen wollten in Deutschland. Nichts davon hat sich als wahr erwiesen, alles im Grunde genommen war falsch. Und Korrektiv hat schon früh zur Corona-Zeit über Report 24 geschrieben und geurteilt, wenn man so will. Und man hat uns vorgeworfen, dass Annalena Baerbock nicht deutsche Kanzlerin wurde, weil wir zu dieser Zeit so intensiv über ihre pseudo-akademische Karriere und so weiter berichtet hatten. Also es wird wahrgenommen und ich habe da tatsächlich das Gefühl, dass viele Journalisten des Mainstreams und natürlich auch staatliche Agenten jeden Tag fleißig mitlesen, was wir denn so von uns geben, was wir publizieren. Und wenn es ihnen zu gefährlich wird, dann werden eben diese Kettenhunde in Form von NGOs losgelassen, um gegen uns zu schießen oder irgendwelche Deepankings oder sonstige Dinge zu fordern. Die Zeiten werden nicht einfacher, solange sich die politischen Zusammensetzungen hier nicht verändern.
SPEAKER_02Aber der Aufwand wird für das Establishment ja immer größer. Also es gibt, wenn man sich zum Beispiel jetzt den Medienminister Andreas Babler anschaut, der hat ja jetzt eine Medienreform angekündigt, die ja nichts anderes bedeutet, dass als systemkonforme Medien werden mit sehr, sehr viel Steuergeld finanziert. Er nennt das Qualitätsjournalismus, wobei man ja weiß, Qualitätsjournalismus ist gleich linker Journalismus, linker Haltungsjournalismus. Das heißt, man pumpt in die Alten Medien, in die Systemmedien sehr, sehr viel Geld auf der einen Seite. Auf der anderen Seite werden die alternativen Medien mit immer repressiveren Methoden bekämpft, also mit gesetzlichen Methoden, mit dem Verfassungsschutz, mit Debanking etc. Und trotzdem gelingt es ihnen eigentlich kaum noch, diese Vormachtstellung der linken Medien abzusichern. Wie wird das jetzt weitergehen? Schlittern wir jetzt wirklich in eine totale Meinungsdiktatur oder können sich die alternativen Medien und in deren Gefolge natürlich auch die patriotischen Parteien durchsetzen?
SPEAKER_00Das Wichtigste ist, dass unsere Leser und Seher wirklich hinter uns stehen und uns bei der Finanzierung helfen. Das ist einmal ganz klar. Das heißt, wir stehen da an vorderster Front dieses Informationskrieges und das kann man natürlich ohne entsprechende Rückendeckung nicht überleben. Sie werden sich nicht so leicht tun, glaube ich, mit irgendwelchen Verboten. Deshalb versuchen sie jetzt sehr asymmetrisch den Rest der Medienlandschaft noch mehr durchzufüttern. Und das muss man aber der Bevölkerung immer mehr klar machen, was da passiert. Ein Staat nimmt in Form von unfassbaren Steuern, wir sind eines der am höchsten besteuersten Länder der Welt, der nimmt den Menschen das Geld weg, um es den Medien in den Rachen zu stopfen, die dann das Richtige über diese Regierung schreiben, die dann nicht recherchieren, die wegsehen bei allen möglichen Schweinereien. Und das muss den Menschen völlig klar sein, was mit ihrem Steuergeld da passiert. Und man muss natürlich auf eine Zukunft hinarbeiten, wo sich das ändert. Dass das nicht von heute auf morgen geht, ist klar. Die Umfrageergebnisse in Deutschland und Österreich sprechen zwar ein relativ klares Bild, nur Umfragen sind natürlich immer nur eine Momentaufnahme, man muss das dann auch an der Wahlurne umsetzen. Ich glaube aber schon, dass nicht nur in diesen beiden Ländern, sondern quer durch Europa die Bevölkerung schon langsam die Nase voll hat, vor allem die Nase voll hat, was jetzt ans Eingemachte geht. Das sind jetzt nicht nur irgendwelche theoretischen Dinge, dass Kapitalismus schlecht wäre und Kommunismus gut wäre, wie wir es sehr, sehr lange Zeit hatten, sondern jetzt geht es eigentlich ums Leben. Wenn ich jetzt nur den Ukraine-Krieg hernehme, wo wir das Gefühl haben, dass der tiefe Staat hinter der Europäischen Union, hinter verschiedenen Bundesregierungen vehementestens dafür drängt, dass wir in diesen Krieg einsteigen. Und da wird Österreich natürlich auch zerrieben werden zwischen den Kräften, da wird Österreich mitmachen müssen, so wie jetzt schon. Wir finanzieren ja einen Teil dieses Ukraine-Krieges, obwohl wir eigentlich eine neutrale Nation wären. Auch hier ist wieder sehr, sehr wichtig, dass es freie Medien gibt, die all das aufzeigen. Weil ja sonst all die staatlichen Medien, die staatlich finanzierten und geförderten Medien in eine Richtung marschieren und der Bevölkerung genau die Propaganda aufs Auge drückt, die für diesen Krieg, für eine Akzeptanz dieses Krieges notwendig ist. Und da ist auch wieder zu verstehen, warum der Gegenwind so groß ist, weil da geht es um Milliarden. Krieg ist ja nichts, wo es um irgendwelche Ideologien gehen würde, sondern da geht es darum, dass wieder einzelne Akteure viele, viele Milliarden Gewinn machen wollen und da sind wir ein Dorn im Auge und deshalb will man uns ja weg haben. Im Endeffekt geht es ja immer nur ums Geld, denken wir an Corona. Milliarden wurden verschoben, selbst in unserem kleinen Österreich, über verschiedene Dinge. Ob es jetzt der Impfungsverkauf war, ob es der Verkauf dieser ganzen Masken war. Denken wir an die illegale Massenmigration, wie viele Milliarden jetzt jedes Jahr noch verdient werden können von verschiedenen NGOs, die da die Finger im Spiel haben, von Beratungsinstitutionen. Alle möglichen Leute verdienen da daran. Das heißt, wir kämpfen hier wirklich gegen sehr, sehr große Gegner, bei denen unfassbare Summen zusammenlaufen und wir sind hier absolut in der Position David gegen Goliath. Nochmal, ohne Rückhalt der Öffentlichkeit, die sagt, wir wollen das nicht, wir wollen keinen Krieg, wir wollen keine Massenmigration, wir wollen auch nicht auf jeden Berg ein Windrad haben, nur weil manche damit verdienen. Von dieser Bevölkerung brauchen wir die Unterstützung. Wir sind gerne die Stimme dieser Bevölkerung, eine starke Stimme, eine gut recherchierte Stimme, eine seriöse Stimme. Wir machen mit Sicherheit weder etwas Rechtswidriges noch schimpfen wir unfledig herum. Unsere Artikel kann man teilen und man kann absolut sicher sein, dass die ordentlich recherchiert und belegt sind. Und das ist eben ein Dualismus zwischen unserer Leserschaft, zwischen den Konsumenten und unserem Medienhaus, wo wir sagen können, das geht in die richtige Richtung und wir leisten unseren Beitrag, damit es auch besser wird. Und das ist ja auch der große Hintergrund, warum wir das überhaupt machen. Würden die Systemmedien ihre Arbeit ordentlich erledigen, dann bräuchte es ja gar keine neuen und alternativen Medien. Wenn die sauberen Journalismus machen, ein Thema von verschiedenen Seiten beleuchten, dann braucht es niemanden von uns freien Medien. Aber so ist es absolut wichtig, dass man uns am Leben erhält mit aller Kraft, egal was notwendig ist, damit es diese mindestens zweite Stimme auch gibt. Und ein Punkt wäre mir noch wichtig, wenn wir so viel Zeit haben. Ich finde es so wunderschön in den alternativen Medien, dass es hier auch wieder unterschiedliche Meinungen gibt. Es gibt dann nicht eine Einheitsfront, so wie uns das Innenministerium das unterstellt, dass wir alle das gleiche angeblich falsch machen würden. Sondern denken wir nur zum Beispiel an die Israel-Frage, aber auch an die Russland-Frage. Es gibt freie Medien, die da eine völlig konträre Position haben. Und es gibt aber auch Leser, die sagen, nein, alle freien Medien müssen dieselbe Meinung haben. Nein, natürlich nicht. Das ist ja das Wunderschöne, dass wir hier eine große Vielfalt haben. Und nur mit dieser Vielfalt können wir unsere westliche Demokratie erhalten.
SPEAKER_02Das war jetzt ein schönes Schlusswort. Vielen herzlichen Dank für Euren Machel für das interessante Gespräch.
SPEAKER_00Ich danke dir für die Einladung, Werner.
SPEAKER_01Macht und Medien. Das Austriafölst Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reichke. Immer neu am Montag von elf bis zwölf und jederzeit zum Nachhören auf Austreafölst.at