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System Ludwig stoppen: Dominik Nepps Abrechnung auf der „Großvater-Runde“ - Mein Daheim
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Spaziert mit uns über die Schafbergwiese! In der aktuellen Ausgabe von AUSTRIA FIRST Mein Daheim trifft Moderatorin Marlies Gasser den Wiener FPÖ-Landesparteiobmann und Stadtrat Dominik Nepp an seinem absoluten Lieblingsplatz in der Bundeshauptstadt. Begleitet von seinen beiden Dackeln Otto und Hanni marschiert Nepp die historische „Großvater-Runde“ ab, die ihn schon in jungen Jahren geprägt hat. Er gewährt dabei tiefe Einblicke in seine persönlichen Werte, spricht über den unschätzbaren Rat seines Großvaters und erklärt, warum Dankbarkeit gegenüber der älteren Generation sein politischer Antrieb ist.
Doch der Ausblick über das wunderschöne Wien zwingt auch zu einer schonungslosen politischen Bestandsaufnahme. Nepp rechnet scharf mit der rot-pinken Stadtregierung ab, die den Schuldenberg bis 2030 auf 30 Milliarden Euro verdoppelt und ein System der Ungerechtigkeit etabliert hat – von 9.000 Euro Mindestsicherung für syrische Großfamilien bis hin zu ausufernder importierter Kriminalität und Gender-Wahnsinn in Kindergärten. Wo früher Gemütlichkeit herrschte, dominieren heute Terrorboller und Securities. Die schonungslose Diagnose: Wer das Ludwig-System nicht stoppt, verliert die Identität der Stadt.
Um das Ruder herumzureißen, präsentiert Nepp einen radikalen Kurswechsel für Wien. Fairness für echte Leistungsträger, sofortige Kopplung von Sozialleistungen an die Staatsbürgerschaft und kompromisslose Sicherheit auf den Straßen stehen ganz oben auf seiner Agenda. Warum er für diesen Systemwechsel auch dringend Volkskanzler Herbert Kickl auf Bundesebene braucht und wie er selbst in hitzigen Rathaus-Debatten die Nerven behält, erfahrt ihr in diesem packenden und hochpersönlichen Gespräch.
AUSTRIA FIRST MEIN DAHEIM hört ihr im Sommer 2026 immer sonntags von 10 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 20 bis 22 Uhr und am Mittwoch von 19 bis 21 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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Austria First, Mind Daheim mit Mali Scarter.
SPEAKER_00Wien, Wien, nur du allein sollst die Stadt meiner Träume sein. Mit dieser Zeile aus dem weltbekannten Wiener Lied wünsche ich euch einen herrlichen Sonntag und begrüße euch bei Austria First Mind The Heim aus unserer Bundeshauptstadt mit dem Wiener FPÖ-Chef und Stadtrat Dominik Nepp. Ob Wien tatsächlich die Stadt der Träume ist oder doch schon die Stadt der Albträume, das werden wir heute mit Dominik Nepp diskutieren und blicken nicht nur hinter die Kulissen des Wiener Rathauses, wo die FPÖ der rot-pinken Stadtregierung so ordentlich Druck macht, sondern auch hinter die politische Kulisse von Dominik Nepp. Was ist ihm persönlich wichtig? Was verkörpert er und wofür steht die FB Wien mit ihm? Als ob man alle Details dazu hört ihr gleich. Bleibt unbedingt dran. Austria First Mind The Heim.
SPEAKER_01Austria First, Mind The Heim. In Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First. Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at Austria First Mind The Heim aus Wien mit Dominique Knepp.
SPEAKER_00And after the letzten Wienwahl nimmt die Wiener FPÖ unter Dominik Nepp die rot-pinke Stadtregierung unter die Lupe, so wie weiter machen. Was will ein Bürgermeister Dominik Knepp anders machen? That erfährt ihr heute. Damit herzliches Guskott, Dominik Knepp.
SPEAKER_02Danke für die Einladung.
SPEAKER_00Dominik, Wien. Knapp over 2 Millionen Menschen leben in dieser Metropole und von Floridsdorf bis Favoriten jeder Bezirk seine Individualität. Wo sind wir beide und warum ist das dein Lieblingsplatz?
SPEAKER_02Also ich bin früher viel mit meinem Großvater spazieren gegangen, weil der hat sich immer sehr viel auf Bewegung gesetzt und er hatte immer seine eigene Runde. Wir nennen es in der Familie Großvaterrunde. Und da war immer hier bei diesem Banköl auch ein gewisser Rastplatz, wo man sich dann zusammengesetzt hat und wo man auch wirklich wertvolle Gespräche geführt hat. Und ich bin meinem Großvater sehr dankbar. Er ist sehr alt geworden, er ist im 104. Lebensjahr gestorben. Er hat vieles miterlebt und darum weiß ich ganz genau, was vor allem diese ältere Generation für wen geleistet hat, auf was sie verzichten mussten. Und daher spüre ich eine gewisse Dankbarkeit auch für diese ältere Generation und fühle mich auch politisch verpflichtet, auch hier Sprachrohr und eine starke Stimme für diese älte Generation zu sein.
SPEAKER_00Du hast jetzt deinen Großvater schon angesprochen, er spielt eine wesentliche Rolle in deinem Leben. Du erwähnst ihn auch immer wieder in deinen Reden. Er wurde 104 Jahre alt, stimmt das?
SPEAKER_02Im 104. Lebensjahr ist er verstorben. Er ist wirklich sehr alt geworden.
SPEAKER_00Was war denn der wertvollste Rat, den er dir auf deinem Weg mitgegeben hat?
SPEAKER_02Mein Großvater hat immer irgendwelche so lateinischen Sprüche auch rausgehaut und er hat Latein geliebt, auch seit seiner Schulzeit. Und Einspruch war, und ich darf es jetzt verlopp übersetzen, das, was du tust, mache klug und mit Bedacht und vor allem beachte immer auch das Ende, also auch die Konsequenzen. Und das hat mich eigentlich mein Leben lang geprägt, auch dann in der Politik, dass wenn man eine Aktion setzt, dass wenn man etwas macht, man auch immer das Ende im Auge behalten muss. Welche Konsequenzen löst diese Aktion aus oder auch dieses politische Tun. Und da muss man immer alles auch sehr auch für die Zukunft sehen und auch in die Weite schauen, dass es keine negativen Nachteile für die österreichische Bevölkerung hat.
SPEAKER_00Ich freue mich jetzt, du wirst uns deine sogenannte Großvaterrunde zeigen. Das ist immer der Weg, den du damals gegangen bist mit ihm, oder?
SPEAKER_02Ja, es ist immer circa eine halbe, dreiviertel Stunde. Es dauert dieser Weg, alleine zu gehen. Er ist immer von zu Hause losmarschiert, er hat dort unten gleich um die Ecke gewohnt. Und dann geht es über die Ladenburghöhe, über die Schafbergwiese, auch dann wieder zurück.
SPEAKER_00Und wir sind ja heute nicht ganz alleine, die zwei. Du hast ja heute treue Wegbegleiter mit, den Otto und die Hanni.
SPEAKER_02Ja, das sind unsere zwei Dackel. Und ich bin ja mit Tieren groß geworden, auch mit Hunden. Und nachdem unser Familienhund Enzo, der auch einmal auf einem FPÖ-Plakat zu sehen war in Maria Wischler, leider im Alter von 15 Jahren letztes Jahr verstorben ist, haben wir uns entschlossen, dass wir uns auch wieder zwei Dackel nehmen. Und meine Kinder lieben die Dackel und auch wir auch. Ziemlich tolle Hunde und Wegbegleiter.
SPEAKER_00Also eine tierliebe Familie.
SPEAKER_02Ja, ich bin aufgewachsen mit Katzen, mit Hunden, Meerschweinchen, Hamster. Ich habe das auch bei meinen Kindern so weitergemacht, denn ich finde es wichtig, dass Kinder auch, wenn es möglich ist, mit Tieren aufwachsen, weil man hier auch Verantwortung übernimmt. Dass man sich um die Tür kümmern muss, dass wenn es auch einmal draußen regnet oder schneit oder kalt ist oder man vielleicht übernachtig ist, man dennoch in der Früh aufstehen muss und rausgehen muss. Das ist auch wichtig für die Disziplin.
SPEAKER_00Richtig. Treue Wegbegleiter auf jeden Fall mit uns heute am Weg. Und ja, die Wiener Gemütlichkeit, das ist dein Daheim. Aber wenn wir ehrlich sind, Wien ist nicht mehr so, wie es früher war. Wer das bestreitet, ist auf beiden Augen blind, denn spazier durch Favoriten und du fühlst dich nicht mehr in Wien. In internationalen Lebensqualitätsrankings ist Wien immer wieder auf den Spitzenplätzen, während man sich im rosaroten Rathaus für diese Plätze feiert, spüren die Wiener im Alltag etwas ganz anderes. Geht es dir genauso?
SPEAKER_02Ja, und es tut mir im Herzen weh, weil ich weiß, wie Wien früher war. Man konnte sich sicher durch Wien bewegen. Ich glaube, meine Eltern hatten nicht Angst um mich, wenn ich am Abend oder nach der Schule, wenn es dunkel war, mit der Straßenbahn oder mit der U-Bahn heimgefahren bin oder vielleicht am Abend einmal am Wochenende im Kino war. Und das hat sich halt in den letzten Jahren und das vor allem seit 2015 seit diese Völkerwanderung losgegangen ist, dramatisch verändert. Wenn man früher noch gesagt hätte, es gibt vielleicht ein paar Brennpunkte in Wien, ist leider ganz Wien zu einem Brennpunkt verkommen, wo man sich nicht mehr sicher fühlen kann, wo Kinder von Gangs und Afghanengruppen und Syrer-Gruppen sogar am Stephansplatz angeböbelt werden am Abend. Ich kann mich erinnern, wenn wir einmal in der Innenstadt waren, am Abend hat sich dort Fuchs und Hase gute Nacht gesagt am Stephansplatz. Jetzt lümmeln da so Migranten, Gangs und Dalahons umadum. Und genau das gehört geändert. Solche Menschen, die nicht hierher passen, die auch nicht Teil unserer Gesellschaft werden wollen, die müssen das Land auch wieder verlassen.
SPEAKER_00Über diese ungeschminkte Wahrheit und wo genau die größten Baustellen der Stadtpolitik liegen, darüber diskutieren wir gleich, liebe Austria First Hörer. In der Zwischenzeit marschieren Dominik Nepp und ich los seine großen Angst.
SPEAKER_01Austria First, Mein Daheim. Gleich geht's weiter. Austria First, Mein Theheim with Mali Scaster.
SPEAKER_00Hinter der viel zitierten Fassade der Lebensqualität in Wien wachsen die Sorgen der Wiener täglich. Explodierende Lebenshaltungskosten, die Krise im Bildungs- als auch im Gesundheitssystem, bürokratische Hürden und eine Stadtregierung, die zunehmend den Bezug zu der Realität der Menschen verliert. Dominik, Wien ist pleite. Und man kann auch sagen, es ist ein budgetärer Super GAU. Die rot-pinke Stadtregierung unter Bürgermeister Ludwig schafft das unfassbare Kunststück in fünf Jahren bis 2030 den Schuldenstand auf 30 Milliarden zu verdoppeln. Und das jetzt, bitte, liebe Aushörer, genau zuhören, trotz steigender Einnahmen durch Gebühren und Abgaben. Wie bewertest du die Finanzpolitik der rot-pinken Stadtregierung, beziehungsweise wie konnte es überhaupt so weit kommen?
SPEAKER_02Das ist eine dramatische Entwicklung. Und wenn man bedenkt, wir hatten letztes Jahr einen Gesamtschuldenstand von 15 Milliarden Euro in Wien und jetzt verdoppelt sich das in den nächsten fünf Jahren allein auf 30 Milliarden, dann ist das natürlich gigantisch. Also man kann sagen, eine quasi 80-jährige Schuld, die aufgebaut wurde seit 1945 bis 2025, wo man 15 Milliarden angehäuft hat, schafft Bürgermeister Ludwig zu verdoppeln in 5 Jahren auf 30 Milliarden Euro. Und was hat natürlich mehrere Gründe. Unter anderem, und das ist der große Grund und der große Punkt, sind die Leistungen auch im Bereich der Mindestsicherung, wo wir bis zu 1,2, 1,3 Milliarden Euro im Jahr Mindestsicherung auszahlen an Menschen, die sich nicht integrieren wollen, die nicht Staatsbürger sind, die die deutsche Sprache nicht lernen wollen, die uns gesellschaftlich ablehnen und die nur hierher gekommen sind, um in unserem Sozialsystem schön zu leben. Und das bringt natürlich auch weiter dann das Problem der Kriminalität zu uns, wo wir es wissen ganz genau, dass diese Menschen auch kriminell sind. Und es sind natürlich enorme Mehrkosten, natürlich auch im Gesundheitsbereich. Es gibt auch eine großartige parlamentarische Anfrage vom Parlamentsclub bezüglich der Behandlungskosten und der Behandlungen, die diese Menschen auch alle bekommen haben. Wir sind hierher gekommen, bekommen sofort Zahnersatz, bekommen Schönheits-OBs, bekommen Hüft-OBs, neue Hüften, wo österreichische Staatsbürger oft zwei, drei Jahre warten müssen, bekommen, die auf der Fast laying. Und das sind natürlich alles enorme Kostenfaktoren, die hier auch Wien belasten. Und genau deswegen sagen wir, dass allein diese Völkerwanderung seit 2015 uns pro Jahr drei Milliarden Euro kostet. Und die könnte man locker einsparen, wenn man im medizinischen Bereich auf die Kunstversorgung runtergeht, oder eben auch die Mindestsicherung koppelt an die österreichische Staatsbürgerschaft, damit diese Leute dann weiterziehen.
SPEAKER_00Du hast ja die Mindestsicherung jetzt gerade angesprochen, aber kommen wir auf ein Beispiel zurück, das eigentlich ganz Österreich bewegt hat. Die syrische Großfamilie, die 9000 Euro netto im Monat an staatlichen Leistungen erhielt, die sorgte ja wirklich für eine große politische Debatte. Vor kurzem erst der nächste Schock, drei von vier Flüchtlingshaushalten leben vom Staat. Ist das nicht eine blanke Verhöhnung der fleißigen Arbeitenden Bevölkerung?
SPEAKER_02Ja, 8.000, 9.000 Euro netto im Monat. Das haben viele oder fast keiner, außer man ist irgendwie Top-Manager beim doppelten Gehalt. Wenn ich bei uns ums Eck einkaufen gehe, beim Biller und ich bin dort sehr gut mit unserem Wurstverkäufer, dort an der Wurste gesteht, der ist auch eingefleischt, der F. Böfend. Und der sagt mir auch, es ist zum Verzweifeln, der arbeitet 40 Stunden und bekommt bei Weitem keine 9000 Euro netto, nicht einmal eben beim Doppelten. Und das ist eine Ungerechtigkeit. Das System Ludwig hat ja ein ungerechtes System etabliert, wo man eben sieht, dass man durch Nichtleistung mehr bekommt als durch Leistung. Und das ist unfair für jeden, der jeden Tag aufsteht, arbeiten geht, 40 Stunden arbeitet, vielleicht auch noch einen Zweitjob hat, um die Familie noch durchzubringen und noch zusätzlich was arbeitet. Und dieses System gehört wieder zurechtgerückt, wo man einfach sagt, dass man durch Leistung immer am Ende des Monats mehr Geld haben muss als durch Nichtleistung.
SPEAKER_00Die SPÖ bezeichnet den Wiener Weg als Erfolgskonzept für sozialen Zusammenhalt. Du attackierst aber diesen Begriff scharf und deutest ihn um, der Wiener ist bald weg. So wie es aussieht, leider Gottes wirklich. Immer mehr Wiener ziehen auch aus Wien weg. Was kann man eigentlich dazu noch sagen?
SPEAKER_02Ja, also jeder, der sich leisten kann, zieht ins Wiener Umland, weil es reicht. Die Schulen werden immer schlechter, vor allem die öffentlichen Schulen, das Spitalswesen, die Infrastruktur, die Kriminalität steigt immer mehr. Und genau deswegen braucht das einen Kurswechsel in Wien. Und den bieten wir an, dass die Wienerinnen und Wiener diesen gemeinsam mit uns bis 2030 auch vollziehen, wo wir eben wieder Wien sicher machen wollen, Wien fair machen wollen. Und mit diesem Ludwig-System, das einzig und allein nur dazu dient, irgendwelche roten Bonzen zu bedienen. Aber die Bevölkerung schröpft und von Jahr zu Jahr den Menschen mehr wegnimmt, sei es bei den Wien Energiepreisen, bei den Fernwärmepreisen, jetzt im Sommer, wenn man ins Schwimmbad gehen will, die Bäder-Tickets, es wird alles erhöht, alles verteuert. Jeder merkt es auch bei der Miete im Gemeindebau oder bei den Betriebskosten. Das heißt, er nimmt den Leuten immer was weg und verteilt es an die falschen. Nämlich entweder an die roten Bonzen, dass sich die bereichern in Top-Jobs, oder eben an Menschen, die hier nicht hergehören. Und dieses System gehört radikal geändert.
SPEAKER_00Die Folgen der Willkommenskultur sind in Wien ja nicht nur offenkundig, sie sind spürbar. Wien ist islamisiert, Wien ist überfremdet. Welche konkreten Maßnahmen würdest du als Bürgermeister setzen?
SPEAKER_02Also das Erste, was ich machen würde innerhalb der ersten 24 Stunden, würde ich eine Gesetzesänderung auf den Weg bringen, dass die Sozialleistung wie die Mindestsicherung eben an die Staatsbürgerschaft gekoppelt wird. Weil dadurch würde man erstens das Budget entlasten, es würde die Kriminalität wegbringen, weil diese Leute einfach weiterziehen. Und es wäre ein Signal an die ganze Welt, dass man nicht mehr hierher kommen kann und einfach in einer sozialen Hängematte liegen kann. Das wollen wir nicht. Und dann muss es Impulse geben mit dem Geld, das frei wird, wieder Wirtschaftsimpulse, dass die Unternehmen auch wieder auch in Wien anspringen, dass man auch dereguliert, Wien ist so reguliert in vielen Bereichen, auch in wirtschaftlichen Bereichen, dass man auch hier wieder schauen muss, dass die Unternehmer entlastet werden. Auch im Bereich der Energie. Bürgermeister Ludwig ist ja laut Gesetz direkter Preisregulator der Fernwärme. Das heißt, er setzt den Fernwärmepreis fest. Wenn man sich andere Städte anschaut, wie zum Beispiel auch Wels, wie dann Bürgermeister Rabel, sieht man, dass die Fernwärmepreise dort schon viel niedriger sind. Warum? Weil ja der Gaspreis auch wieder gefallen ist. Und gerade in Wien holt man sich aber hier das Körbelgeld und das belastet auch nicht nur die privaten Haushalte, sondern natürlich auch Unternehmen oder auch energieintensive Industrie. Und hier könnte man zahlreiche Impulse setzen, wenn man nur wollen würde. Geld ist genug da in Wien, es bekommen nur die Falschen.
SPEAKER_00Wir blicken da jetzt auf Wien, du hast mich auf einen schönen Platz da geführt. Wenn du da so runterschaust, auf deine Heimatstadt, was denkst du da?
SPEAKER_02Ja, mir geht das Herz auf. Ich bin wirklich leidenschaftlicher Wiener. Ich bin gerne da. Allein wenn man hier sieht, die Schafbergkirche und schaut quasi über ganz Wien auch drüber, ist es ein wunderschöner Anblick und auch ein wunderschöner Ausblick, wo ich auch wirklich überall, auch mit vielen Plätzen Wiens, gute Erinnerungen habe aus meiner Jugend. Und das sehe ich auch als meinen politischen Auftrag, dass man auch dieses Wien erhält und dass auch die heutige Jugend, die hier aufwachst, auch die gleichen schönen Erlebnisse haben kann, wie ich es gehabt habe.
SPEAKER_00Dominik Nepp, er trägt Wien im Herzen einen Mann, der sich klar für eine Kurskorrektur in Wien ausspricht. Und dieser liebe Austrafirst Hörer ist mehr als dringend, denn Wien steuert auf einen Kollaps zu. Mehr davon gleich bei Austria First Meinderheim.
SPEAKER_01Auf Austria First.
SPEAKER_00Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at Austria First, Meinderheim mit Landesparteiaufmann der FPÖ Wien und Stadtrat Dominik Nepp. Here mitten in Wien, sagt mal Dominik, das Altbürgermeister Häupel schon zu Mittag am Dienstag mit seiner Arbeit fertig war, da spüren ja die Wiener heute bitterlich. Bürgermeister Ludwig kommt ihm jetzt nicht ganz nach, aber dennoch sehr ähnlich. Aber die Wiener Weine und die heurigen Kultur, die wollen wir nicht der SPÖ überlassen. Wien ist nämlich die einzige Hauptstadt mit wirtschaftlich bedeutendem Weinbau direkt innerhalb der Stadtgrenze. Was verbindest du mit der heurigen Kultur?
SPEAKER_02Eine Gemütlichkeit und die ist weltweit einzigartig, dass man sich gemütlich hinsetzt in einen zum Heurigen, am besten auch irgendwann beim Weinberg mit einem netten Ausblick. Dann kann man dort klassisch halt an Gespritzten genießen, einen weißen Spritzer oder auch Grillhändel essen, Backhänd essen. Und vor allem auch als sozialer Punkt, wo man zusammenkommt mit der Familie, mit Freunden, mit Bekannten und auch hier sich auch miteinander austauscht. Und das ist etwas Schönes und quasi der Heurigen, das ist wirklich etwas Einzigartiges.
SPEAKER_00Doch Wien bietet ja noch viel, viel mehr. Also die Balltradition, die Kaffeehauskultur, der Original Wiener Schmee. Welche Tradition imponiert dir am meisten?
SPEAKER_02Ich glaube, es ist ein Gesamtgefüge, wo Wien überall die schönen Facetten hat. Sei es im Bereich auch der Bälle, sofern man halt gern tanzen mag. Aber es ist immer auch was Nettes, auch hier mit Freunden hinzugehen. Auch unser Akademikerball von der FPÖ ist auch immer großartig besucht. Aber es gibt zahlreiche andere Bälle auch noch, den Jägerball, den Zuckerbäckerball, den Kaffeesiederball. Und da kann ich nur jedem empfehlen, auch dorthin zu gehen und sich das einmal auch anzuschauen, wenn man vielleicht mal gerade auf Wien Besuch ist. Aber es gibt auch zahlreiche andere, natürlich auch schöne historische Objekte, wenn man sowas sehen will. Oder Museen in Wien. Und das ist alles eine Leistung, die über Generationen aufgebaut wurde und die jetzt am Spiel steht. Und wo jetzt auch man beginnt, diese Tradition und diese auch kulturelle Identität zu verlieren.
SPEAKER_00Richtig.
SPEAKER_02Weil durch den demografischen Wandel auch in Wien und vor allem auch durch den Zuzug viele Menschen hergekommen sind, die auch unsere Art zu leben, unsere Tradition, unsere Kultur einfach strikt ablehnen.
SPEAKER_00Darauf kommen wir jetzt noch im Detail. Kultur ist Heimat, Kultur ist Identität, so wie du es angesprochen hast. Wien ist aber gerade dabei, seine Identität zu verlieren. Und das ist eine weitere Folge natürlich der Massenzuwanderung. Was denkst du und empfindest du, wenn du siehst, dass das Wienerische tatsächlich nur mal die ältere Generation kennt und die Jungen gar nicht mehr so aufwachsen können?
SPEAKER_02Ja, es ist traurig, wenn man sich auch die Schulklassen anschaut, gerade in Wien, wo auch in der ersten Klasse die Kinder so wenig Deutsch können, dass 50 Prozent davon als ausländische Schüler geführt werden. Man aber wissen muss, dass zwei Drittel von denen schon in Wien geboren wurden. Das heißt, die sind hier geboren, die sind ja aufgewachsen sechs Jahre lang, die waren hier im verpflichtenden Kindergarten ja und kommen dann in die Schule und sprechen kein Deutsch, dann müssen ja alle Alarmglocken schrieben. Und das ist natürlich dann auch ein enormer Kulturverlust. Und wenn man auch durch Wien geht und sich früher die Geschäfte angeschaut hat auf Einkaufsstraßen und sich auch jetzt anschaut, welche Geschäfte jetzt dort sind, dann muss man einfach feststellen, dass sich Wien in der Identität und auch kulturell enorm verändert hat. Und das ist schade. Und das sehe ich auch eben als Auftrag, auch das wiederherzustellen, dass auch die jüngere Generation, meine Kinder und vielleicht auch immer meine Enkeln, das gleiche schöne Wien erleben dürfen, so wie ich damals erlebt habe.
SPEAKER_00Auf jeden Fall kein Wien mit Betonpfeilern vor Christkindernmärkten, Securities in Schwimmbädern. Das ist die neue, traurige Realität. Aber Esby und ÖVP sagen immer, wir lassen uns unsere Art ja nicht nehmen. Haben wir unsere Identität mit diesem Hinnehmen der aufgezählten Dinge jetzt von uns beiden nicht schon hergegeben?
SPEAKER_02Ja, leider schon. Und da müssen wir es uns zurückholen. Und da muss man auch sämtliche politische Kraft auch darauf setzen, dass wir das schaffen, weil sonst ist Österreich und vor allem Wien verloren, wie du richtig gesagt hast, ich komme zum Christkindelmarkt gehen, da waren noch keine Terrorboller. Wir waren hier auch oft im Schafbergbad mit Freunden. Da hat man keine Securities gebraucht, keine Polizeistreifen gebraucht. Und da war auch klar, dass man mit einer Badehose ins Schimmbecken geht oder die Mädels mit Bikini oder Badeanzug und nicht mit Burkini. Und da sieht man eben, wie man hier auch einer gewissen Kultur einen Freiraum geschaffen hat, der okkupiert wurde. Und das ist, weil einfach vor allem auch DSPÖ zwar immer sagt, wir lassen uns die Art nicht mehr nehmen, wie wir leben wollen, aber dass es einfach nur leere Phrasen sind und man die gewähren lässt und keine Grenzen setzt. Und gerade wenn auch so archaische Kulturen zu uns herkommen, die verstehen wirklich nur noch das Recht der Stärkeren. Und genau diese Schwäche, diese Vogeschwäche, vor allem auch von der SPÖ, hat uns das alles eingebrockt.
SPEAKER_00Erschreckend ist auch, nicht mehr Paul, Maximilian, Daniel sind an der Spitze der beliebtesten Babynamen. Nein, Nummer eins ist Mohammed. Auch in Wien haben 49% der Schüler Deutsch nicht als Muttersprache. Wenn du jetzt in Wien unterwegs bist, mit Eltern sprichst, wie groß ist die Verzweiflung? Wie groß ist die Sorge?
SPEAKER_02Ja, sie ist groß, weil jeder muss Kinder dann in tare Privatschulen stecken. Und das ist ja auch nicht der Sinn und Zweck dahinter. Ich habe jetzt mit jemandem gesprochen und der hat mir ungefähr gesagt, ja, schauen Sie, man bekennt sich zum Sozialstaat und man zahlt gerne Steuern, aber dann erwartet man sich dann auch ein gutes Gesundheitssystem oder ein gutes Bildungssystem. Und jetzt zahlt man eh schon so viele Steuern und dann muss man aber selber noch sein privat hartverdientes, versteuertes Geld in die Hand nehmen, um Privatschulen zu zahlen oder eine private Gesundheitsversicherung zu zahlen, damit man eben dort dann auch die Versorgung bekommt, die notwendig ist. Und genau deswegen, sage ich, könnte ein kompletter Unbruch auch hergestellt, dass das Geld auch wieder richtig verwendet wird und einfach nicht verschleudert wird.
SPEAKER_00Schneiden wir jetzt noch kurz ein Thema an. Rot-Rosa in Wien öffnet Tür und Tor dem Gender- und Transwahnsinn und erklärt uns allen, es geht ja nur um Toleranz. Dieser Transtrend macht auch keinen Halt mehr vor den Kindern. Also er geht in Schulen, in Kindergärten, wie gefährlich ist diese Entwicklung?
SPEAKER_02Brandgefährlich, denn es zerstört unsere Gesellschaft, unsere Familie und unsere Art zu leben. Und immer wieder kommen diese Horrormeldungen, und das ist leider kein Einzelfall, sondern es zieht sich auch durch den Bildungsplan der Stadt Wien durch, dass man schon den Kleinsten, also schon im Kindergarten, dort den Kindern beibringt, dass man kein Pup sein muss, dass man kein Mädchen sein muss, dass man jeden Tag etwas anderes sein kann. Das geht dann so weit hin, dass auch in Büchern, die dort verwendet werden und die liegen uns vor, und das haben wir auch in der Öffentlichkeit gebracht, Kindern beigebracht wird. Man kann Hormonblocker nehmen, um die Pubertät hindernzustellen, wenn man noch nicht weiß, was man sein will in seinem Leben, bis hin zu Aufforderungen von Vereinen auch zum Umoperieren. Und das ist brandgefährlich. Und das sieht man ja auch, vor allem von diesem Trend in den Vereinigten Staaten, der eben zu uns rübergeschwappt ist, wie auch kulturell und gesellschaftszerstörend das ist. Familien zerstört, weil auch es in Amerika auch schon so weit ist, aber auch zu uns langsam nach Europa kommt, dass man Kinder den Familien wegnimmt, einfach vom Jugendamt, weil man sagt, das Kind kann sich dort nicht entwickeln, weil die Eltern vorgeben, es gibt nur Mann und Frau. Das ist, das sind Tendenzen, die muss man sofort abstellen, auch im Bereich der Stadt Wien, dass solche Bücher nicht mehr in den Schulen auflegen, solche Bücher nicht mehr im Kindergarten vorgelesen werden und man überhaupt feststellt, es gibt nur Mann und Frau und nichts dazwischen. Ich brauche keine Briefe von Bürgermeister Ludwig, wo darin draufsteht, sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame, sehr geehrter intergeschlechtlicher Mensch, das brauchen wir nicht. Bei mir gibt es nur noch die Anrede, sehr geehrte Damen und Herren.
SPEAKER_00Und um das Thema Kultur jetzt abzuschließen, mittlerweile gehen ja die Scheinmoralisten ja schon so weit, dass sie selbst die Leberkäse-Semmel angreifen. Diese hatte es in den letzten Wochen nicht so leicht. Aber Dominik, wie stehst du zu Leberkäß-Semmel?
SPEAKER_02Ich liebe Leberkäss-Semmeln, leider oft zu sehr. Und wir haben auch unsere Tour jetzt gehabt durch Wien, unsere Kurswechseltour, wo wir auch mit den Leberkäs-Wagen mortum gefahren sind. Und das sieht man auch. Also nicht nur ich mag Leberkäse, sondern auch viele andere auch, ist sehr gut angekommen.
SPEAKER_00Bald ist Mittag, sie wartet schon auf uns. Aber bevor wir uns eine Leberkäß-Semmel heute auch gönnen, haben wir noch einiges zu besprechen. Vor allem wollen wir dich jetzt noch dann gleich persönlich erkennen lernen. Austria Fürsten Minderheim heute aus Wien.
SPEAKER_01Austria First Meinderheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Otto und Hanni beschäftigen uns. Zwei heute. Dominik Nepp, mein Gast heute bei Austria First Mind daheim. Bis jetzt haben wir viel über politisches und allen voran Negatives gesprochen, aber jetzt machen wir mal Platz für Persönliches und Positives. Dominik, du bist verheiratet, hast zwei Kinder und wenn die Familie Nepp ein freies Wochenende hat, was für Ausflüge werden denn unternommen? Was macht ihr denn gerne gemeinsam?
SPEAKER_02Also wir lieben die Natur und schauen eigentlich, dass wir jedes Wochenende irgendwo in der Natur verbringen. Sei es beim Wandern, wir müssen im Sommer immer gerne Wanderurlaub im Großarf, aber auch ins Wiener Umland. Einfach frische Luft tanken, Energie danken. Nach einmal ein bisschen dem Stadtstress auch entfliehen.
SPEAKER_00Was bedeutet Familie für dich?
SPEAKER_02Ich glaube, das ist das Wichtigste. Also Familie, das ist auch ein Wort der Geborgenheit, auch der kulturellen Tradition. Und ich glaube, ich könnte mir nichts anderes vorstellen, als auch meine liebe Familie zu haben und auch jedes Mal. Auch wenn jemand stirbt, wie mein Großvater damals mit 103, ist das schon für mich auch ein großer Einschnitt. Denn es ist so, wie wenn man das eigene Herz, wenn man einen Teil daraus reißt.
SPEAKER_00Ja, du legst großen Wert auf Dankbarkeit gegenüber der älteren Generation, die nach dem Zweiten Weltkrieg Wien wieder aufgebaut hat. Woher kommt dieser Dienst?
SPEAKER_02Eben auch von meinem Großvater. Die anderen zwei Großeltern sind leider relativ früh gestorben. Da war ich noch erst so zehn, elf Jahre alt. Und zum Glück meine anderen zwei, also meine Oma und mein Opa, sind beide sehr, sehr alt geworden. Die eine 96, die Omi, und der Opa eben knapp zum 104er gekommen. Und ich war oft jedes Wochenende einmal bei ihnen oder auch unter der Woche habe ich vorbeigeschaut. Auch dann, wo sie älter waren, wie es ihnen so geht. Und das waren so auch lehrreiche Gespräche. Und ich glaube, wenn man das nicht wirklich von jemandem hört, der das erlebt hat, weiß man gar nicht, wie diese Generation auf vieles verzichtet hat. Die sind nicht auf Urlaub gefahren, die haben rund um die Uhr gearbeitet, die haben Werte geschaffen, die haben auch Werte, also im Sinne von Moral, auch weitergegeben an die Kinder. Und das ist wichtig. Aber auch eine gewisse Disziplin und eben eigentlich auch Selbstdisziplin, wie wir schon gesagt haben, auch von nichts kommt nichts. Man kann sich auch nicht erwarten, dass einem alles zufliegt, sondern man muss in der Früh aufstehen, man muss arbeiten gehen und man muss vor allem auch immer selber an sich arbeiten.
SPEAKER_00Worin musst du dich denn selbst disziplinieren?
SPEAKER_02Da gibt es doch so manches, aber man arbeitet dennoch immer auch an sich selber. Das ist auch wichtig. Und ich sage immer, jeder, der sagt, er möchte die Welt verändern, sage ich mal, beginn einmal bei dir selbst, verändert dich einmal selbst und werde ein besserer Mensch und auch im Sinne auch von Arbeiten, von Familie, von Tradition, von Moral. Denn nur wenn man sich selbst auch ständig verbessert, kann man es auch schaffen, die Welt zu verbessern.
SPEAKER_00Was möchtest du denn deinen Kindern unbedingt auf den Weg mitgeben?
SPEAKER_02Also ich versuche es, so zu halten, wie es auch meine Eltern gemacht haben und auch meine Großeltern, ein gewisses Moralverständnis, auch eine gewisse Ehrlichkeit im Leben zu haben und das nicht einfach nur als Monstranz vor sich herzutragen, ständig, aber in Wirklichkeit nicht zu leben. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Aber auch eben Fleiß und Disziplin, das gehört zum Leben dazu.
SPEAKER_00Du giltst nach außen hin so eher als der ruhige Typ. Bist du eher der rationale oder der emotionale Typ?
SPEAKER_02Ich glaube, ich kann beides sein. Weil wenn du meine Frau fragst, sagt sie oft, manchmal gehe ich schon ordentlich in Saft und reg mich dann über Sachen auf, wo ich dann wirklich auf Fernsehen manchmal auch wegschalten muss. Also wenn ich dann wieder irgendwelche Pressekonferenzen sehe von der Bundesregierung oder sowas, das halte ich dann echt nicht raus. Ich reg mich dann so auf und dann muss ich kurz abschalten. Also sowas regt mich schon auf. Oder vor allem auch Ungerechtigkeiten. Also das kann ich auch nicht wegschauen, wenn auf der Straße etwas passiert. Und da musste man auch einschreiten und helfen und auch diese Ungerechtigkeiten beseitigen.
SPEAKER_00Du hast damals die FPW in 2019 nach dem Ibiza-Skandal schlechthin in einer wirklich desaströsen Lage übernommen. Ich kam mich noch damals an ein Gespräch mit dir gerinnen. Du sagtest mir, ich treffe Entscheidungen immer mit Blick auf ihre Konsequenzen. Wie herausfordernd waren denn damals die Konsequenzen?
SPEAKER_02Herausfordernd. Also wirklich herausfordernde Zeiten. Man hat nicht mehr gewusst, wie es weitergeht. Wahlkampfstand vor der Tür. Es war Tag und Nacht auch ein großer Kampf und eine große Kraftanstrengung, auch hier die Partei zusammenzuhalten, auch die Funktionäre und die ehrenamtlichen Mitarbeiter wieder zu motivieren. Weil die haben das ja alle nicht verdient, sind tagtäglich auch für die Partei gerannt, Zettel verteilt, mitgeholfen, haben Werbung für uns gemacht. Und dann passiert so etwas, wo sich dann jeder anhören musste, meine Güte, was habt ihr da beieinander? Und da haben wir wirklich auch viel Motivationsarbeit auch leisten müssen. Und deswegen haben wir dann auch den Erfolg wieder einfahren können. Also von den 7% haben wir uns jetzt gesteigert auf 20, 21 Prozent. Und in aktuellen Umfragen sind wir schon bei 26, 27. Also innerhalb eines Jahres wieder 5% zulegen. Das ist schon eine Leistung, die allerdings ich nicht alleine geschafft habe, das möchte ich immer betonen, sondern die FB-Wien ist ein Gesamtkunstwerk und auch eine Gesamtleistung von allen ehrenamtlichen Funktionären und Mitgliedern. Und ich bin wirklich dankbar, auf so eine starke Landesgruppe zugreifen zu können.
SPEAKER_00Was hast du selbst aus dieser Situation damals 2019 mitgenommen?
SPEAKER_02Auch Disziplin und Arbeitseifer. Also es ist dann, es ist eine enorme Welle auch auf uns zugerollt und man ist auf einmal dann die Nummer 1 und Spitzenkandidat und muss in Fernsehduelle, muss zum Armin Wolf, muss in die Pressestunde. Und da habe ich zum Glück ein tolles Team gehabt, das mich auch vorbereitet hat. Aber das ist wirklich harte Vorbereitungen. Und da sind wir auch Nächtelang gesessen und Interviewfragen durchgegangen, was könnte kommen. Und es war wirklich eine harte Zeit und ich sage das ein oder andere graue Haar habe ich sicher in dieser Zeit bekommen.
SPEAKER_00Über die Teamarbeit in der freundlichen Gemeinschaft werden wir noch gleich sprechen, aber du hast die FPÖ Wien wieder in sichere Gewässer geführt, quasi von null wieder aufgebaut. Wofür steht die FB Wien mit Dominik Nepp?
SPEAKER_02Wenn man zwei Wörter nimmt, ist es Fairness und Sicherheit. Und das ist auch unser Programm, das ist auch unser Leitbild. Und eben Fairness für die, die tagtäglich aufstehen, die arbeiten gehen, die die Stadt am Laufen halten, Fairness für die ältere Generation, für die Pensionisten, die ihr Leben lang gearbeitet haben. Und vor allem auch Sicherheit für die jungen Menschen, für die Familien, aber auch für jeden Wiener. Weil es kann nicht sein, dass Wien ständig immer nur in den Schlagzeilen ist wegen Messerstechereien. Wir haben drei Messerstechereien pro Tag in Wien und das gehört abgestellt.
SPEAKER_01Austria First, mein daheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Ja, liebe Austria First Hörer, heute das Porträt von Dominik Nepp auf Austria First, Österreichs Patriotenradio und wir gehen da in Wien mit Otto und Hanni. Die aber brav sind sie schon, sie ziehen nicht so viel, Dominik.
SPEAKER_02Der Wischler früher war ein bisschen braver, aber sie können es auch. Wenn die irgendwas in die Nase kriegen, ziehen sie schon an. Aber sie sind für einen Tackel, sage ich, halbwegs gut erzogen.
SPEAKER_00Gehst du jeden Tag in der Früh mit ihnen? Oder übernimmt das doch die Frau?
SPEAKER_02Ich gehe oft in der Früh spazieren, aber wir teilen uns das wirklich gut auf. Und eine Frau geht, auch meine Kinder, muss man sagen, wirklich sehr brav. Vor der Schule gehen sie nochmal mit den Hunden raus. Und dann untertags, wenn ich Auswärtstermine habe, kann ich sie mitnehmen. Im Rathaus ist ja leider ein Hunderverbot. Aber wenn ich viele Termine quasi im Büro selber habe, dann hat sie meine Frau mit in jeder Firma.
SPEAKER_00Wie sieht denn so ein Arbeitstag bei dir aus, zum Beispiel?
SPEAKER_02Bei einem Sitzungstag komme ich so gegen 8 Uhr, 8.15 Uhr ins Rathaus. Lass mir noch einmal die aktuellste Tagesordnung und Rednereinteilung noch ausdrucken. Und dann geht es los. Um 9 Uhr geht es los mit den Anfragen, also vermündliche Anfragen, wo man Fragen stellt an die zuständigen Stadträte, an den Bürgermeister. Dann geht es meistens heiß her in der Aktuellen Stunde. Da fliegen dann die Fetzen. Da gibt es dann oft auch sehr emotionale und auch ideologische Redebeiträge und Debatten. Und dann wird die Tagesordnung abgehandelt im Gemeinderat und im Landtag. Also im Landtag beschließen wir die Gesetze, im Gemeinderat vollziehen wir sie, fassen dort Beschlüsse für Förderungen und Subventionen. Und da gibt es auch die eine oder andere, auch immer harte Debatte, vor allem wenn es geht um Förderung von diesen gesamten linken Vereinen. Da zeigen wir schon Kante. Ich muss auch sagen, ich bin sehr stolz auf den Rathaus-Club mit einem Maximilian Kraus aus Klubmann, mit dem Stefan Berger und mit der Uli Nittmann auch als Stadträte, mit dem Toni Madelik als Landtagspräsident. Und wir haben ein super Team jetzt von über 20 Abgeordneten und Stadträte, die wirklich eine tolle Arbeit machen, wo man sich für keinen schimieren muss, wo man jeden rausschicken kann, der auch dazu zu seinem Themenbereich auch etwas Wichtiges zu sagen hat, im Gegensatz zu den anderen Fraktionen. Dort ist das eher oft blamabel, was da geliefert wird.
SPEAKER_00Jetzt melden sich Otto und Hania einmal zu Wort. Nicht nur da darauf. Wie ist denn das Arbeitsklima so im Büro?
SPEAKER_02Wir haben ein sehr gutes Arbeitsklima. Wir sind jetzt auch nicht hierarchisch aufgebaut, sondern wir sind da wirklich wie eine große Familie, so wie es auch immer gesungen wird von der John Otti Band. Wir sind eine große Familie. Und das stimmt auch. Und es wird auch immer Rücksicht genommen. Jeder hat einmal bessere Zeiten, jemand hat auch schlechtere Zeiten. Da wird Rücksicht genommen und vor allem sind auch wir, dass Familie und Beruf auch immer vereinbar ist.
SPEAKER_00Du hast lange einen Teamsport ausgeübt, Eishockey. Ja. Zunächst, warum dieser Sport?
SPEAKER_02Das ist über einen Schulfreund. Das hat in der Volksschule begonnen, hat über einen Schulfreund mitgenommen. Mich hat das wirklich fasziniert und habe auch da viel gelernt, auch im Bereich des Teamsports. Und da war es auch nicht lustig, immer oft in der Früh aufzustehen, wenn man am Wochenende zum Beispiel Eiszeiten hat, damals noch am Eisring Süd, wo man dann in der Früh um 7 Uhr am Eis stehen muss. Also da ging es schon auch am Sonntag eher nicht rausschlafen, sondern früh aufstehen. Aber es schweißt auch einen zusammen, dieses Teamgefüge und dass man auch mit anderen Menschen auch eng zusammenarbeitet. Und das ist schon auch wichtig und prägend gewesen, auch in meiner Jugend und für mein weiteres Leben.
SPEAKER_00Deshalb wollte ich es ansprechen, weil du wahrscheinlich auch aus diesem Sport, aus dieser Aktivität, diese Mannschaft, dieses Mannschaftsgefüge, dieses Gemeinsame mitgenommen hast.
SPEAKER_02Ja, und ich habe auch noch von damals viele Freunde, die ich aber jetzt noch treffe. Und das waren schöne Zeiten, die ich an mich erinnern kann. Wir sind da oft auch im Sommer eine Woche auf Trainingslager gefahren, wo wir dann zu Sechserzimmer auch gehabt haben. Und das war wie Schulandwoche und mit engen Freunden. Wir haben immer eine riesen Gaudi gehabt und ein Riesenhezz. Und das war alles dabei. Es war auch vom körperliches Wohlbefinden dabei. Man hat natürlich auch viel trainiert. Aber man lernt eben auch Respekt zu haben, auch gegenüber Autoritäten wie Trainer und Betreuer. Und da muss man wirklich auch sagen, gerade dieser auch ehrenamtliche Sport oder auch diese Vereine leisten auch wirklich großartige Arbeit. Und da sind viele ehrenamtliche Eltern auch dabei und die dann auch den Trainerposten vielleicht übernehmen. Aber auch ständig mit den Kindern auch herumzufahren, das ist alles ein großer Zeitaufwand. Und da kann man auch diesen Eltern und Trainern und Betreuern und ganzen Ehrenamtlichen wirklich nur dankbar sein, dass die dieses Vereinswesen aufrechthalten.
SPEAKER_00In einem Team steht Loyalität und Vertrauen ja ganz oben. Und du schreibst Loyalität und Vertrauen ganz hoch. Wie gehst du dann mit Enttäuschungen um?
SPEAKER_02Enttäuschungen gibt es leider immer im Leben. Und ich glaube, es ist aber auch ein Zeichen von Resilienz, auch damit umgehen zu können und auch aus diesen Enttäuschungen, ja auch aus Fehlern, die man auch selber macht in Leben, zu lernen. Denn das bedeutet auch Fortschritt aus Fehlern zu lernen. Nicht immer ständig den gleichen Fehler noch einmal machen und zu wiederholen und sich auch dadurch auch zu verbessern.
SPEAKER_00Du warst jetzt mit der Kurswechseltour quer durch Lehn unterwegs. Welche Begegnung, sei sie jetzt angenehm gewesen, sei sie unangenehm gewesen, von den Unzähligen, die du jetzt hattest, fällt dir so auf die Schnelle abrupt ein.
SPEAKER_02Also es waren einerseits wunderschöne Momente, wo man natürlich auch sehr viel Unterstützung erfährt, aber man sieht auch sehr viele, sage ich jetzt wirklich herzzerreißende, traurige, dramatische Momente, die noch viele Menschen zu einem kommen und persönlich von den Problemen reden, dass denen das Geld ausgeht, dass die nicht mehr wissen, wie sie heizen können, wie sie die Wohnung zahlen am Ende des Monats. Geschweige denen an Fußball als Geschenk fürs Enkel oder so. Und das zerreißt mir einerseits das Herz, motiviert mich aber auch enorm, wieder für Gerechtigkeit einzustehen. Denn es kann nicht sein, dass eben Menschen so übergelassen werden und wirklich auch unschuldig in diese Situation gekommen sind und dass man die dann einfach beinhalt links liegen lässt. Man muss diesen Menschen helfen. Entweder man muss sie wieder in einen Job bringen oder man muss auch schauen, dass dort, wo bei denen gekürzt wurde, und das hat der Bürgermeister Ludwig enorm, dass denen wieder zurückgegeben wird, weil sonst haben die wirklich keine Luft mehr zum Atmen am Ende des Monats.
SPEAKER_00Wenn du all diese Probleme jetzt hörst und du selbst jetzt drei politische Prioritäten nennen müsstest, die du unmittelbar nach einer Regierungsübernahme umsetzen würdest, welche wären diese und warum?
SPEAKER_02Das eine ist, dass die Mindestsicherung als Sozialleistung an die Staatsbürgerschaft gekoppelt wird. Das zweite ist, dass bei Gemeindewohnungen in Zukunft die Vergabe auch wiederum an die Staatsbürgerschaft gekoppelt wird. Und das dritte, das ist ein riesengroßes Problem in Wien, ist der Gesundheitssektor, wo ich einfach auch feststellen will, dass der österreichische Staatsbürger Vorrang hat bei Gesundheitsleistungen. Es kann nicht sein, dass die warten müssen, die ihr Leben lang eingezahlt haben in das System und andere Leute bevorzugt werden, die hierher gekommen sind und noch nie etwas eingezahlt haben.
SPEAKER_00Vielen Dank, Dominik Nepp. In Kürze, lieber Austria First-Heurer, geht's weiter.
SPEAKER_01Austria First, Mein Daheim, mit Mali Sgasser.
SPEAKER_02Hallo, ich bin Dominik Nepp, Stadtrat in Wien und FPÖ-Chef in Wien. Und ich freue mich heute, dass ihr zuhört.
SPEAKER_00Ja, hallo und herzlich willkommen zurück bei Austria First, Mein Daheim. Heute geht es um Wien und dass Gewaltdelikte und Fälle von sexuellem Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen durch Täter mit Migrationshintergrund an der Tagesordnung in Wien sind, ist uns allen bekannt. Aber wir lesen immer nur diese Schlagzeile. Hinter jeder Tat steckt ein Schicksal, ein Mensch, eine Seele. Und Frauen haben heute Angst auf Straßen Wien. Wie weit muss es noch kommen, dass die Verantwortlichen endlich reagieren? Dominik Nepp, was sagst du da dazu?
SPEAKER_02Ja, es ist leider wirklich so, dass man sich wundern muss, dass ein Innenminister Kahner oder auch Bürgermeister Ludwig hier nicht reagieren wollen und wie weit es eigentlich noch voranschreiten soll, dass es eine Unsicherheit gibt auf Wienstraßen. Und ich kann mir das nur so beantworten, dass man sagt, dass der Bürgermeister selber nur in seinem Elfenbeinturm im Rathaus sitzt und mit den Menschen da draußen auch nicht mehr in Gespräche kommt. Denn egal wo ich unterwegs bin und ich mache meine Bezirkstouren, ich gehe auf Märkte, ich bin beim Neustifter Kirter, geht es auch dann bald im August. Und wenn man dort bei den Menschen spricht, dann sieht man ja, was auch die Bevölkerung will und was sich die wünscht. Und das ist auch endlich wieder sicher, in Wien leben zu können und nicht Angst haben, wenn man am Abend auf die Straße geht. Und das dann der Polizeipräsident, übrigens auch von der SPÖ nominiert und gestellt, dann sagt, naja, eine Frau sollte halt am Abend nicht mehr allein auf der Straße gehen. Dann ist das ja eine Selbstaufgabe des Staates. Und der Staat hat für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Genau deswegen brauchen wir auch in Wien mehr Polizei und nicht weitere Kürzungen. Polizeiinspektionen werden in der Nacht geschlossen, am Wochenende sind sie auch zu. Das sind alles Maßnahmen, die ich weder verstehe noch auch hier in Wien haben will. Genau deswegen ist es auch so wichtig, dann gemeinsam mit einem Volkskanzler Kickel und einem freilichen Innenminister auch dafür zu sorgen, dass die Polizei in Wien auch wieder erstens personell gut ausgestattet ist, aber auch natürlich in der Ausrüstung.
SPEAKER_00Ich sage jetzt noch, Leonie, der brutal und schockierende Fall, hast du damals Kontakt zu der Familie aufgenommen?
SPEAKER_02Wir haben damals Kontakt zu dieser Familie aufgenommen. Und auch bei anderen Müttern, die ich getroffen habe in diesem Fall, war es so, dass wirklich das Familien zerstört hat. Und es ist echt tragisch. Und ich sage, jedem Politiker, der diese Willkommenskultur gut geheißen hat, soll sich einmal mit solchen Opfern zusammensetzen und dann überlegen, ob man sich nicht wirklich großartig hier in einem Akt entschuldigen muss. Denn das ist das, was wir auch immer fordern vom Bürgermeister und wir haben auch zahlreiche Anträge eingebracht, dass es auch einmal eine offizielle Entschuldigung gibt der damaligen handelnden Personen, auch wie Bürgermeister Ludwig, der noch am Bahnhof gewesen ist und alle empfangen hat und gemeint hat, die Willkommenskultur ist so toll und so groß. Da muss man auch die Ehrlichkeit besitzen und auch die Größe besitzt, auch selbst zu sagen, man hat sich geirrt, man entschuldigt sich bei der Bevölkerung und bei den Opfern.
SPEAKER_00Das wäre auch meine nächste Frage gewesen und vielleicht vertiefen wir das Ganze noch einen weiteren Fall. Die zwölfjährige Anna, die von einer Gruppe ausländischer Täter vergewaltigt wurde, ein Fall, der wieder ganz Österreich bewegt hat, aber der Freispruch der ausländischen Täter, der hat dann ganz Österreich schockiert. Was entgegnen dir da eigentlich die Gegner noch?
SPEAKER_02Ja, ein kurzes Beispiel. Gleichzeitig war diese Debatte, nur ein Ja heißt ja und ein Nein ist nein. Groß aufgezogen von der SPÖ. Und dann sagt dieses zwölfjährige Mädchen irgendwie anscheinend doch ja und die gehen frei. Die hat ja natürlich nicht Ja gesagt. Und das ist diese Scheinheiligkeit und diese Doppelmoral, dass man bei gewissen Tätergruppen diesen Anspruch, den man setzt, nicht durchsetzen will, sondern dort ein bisschen wegschaut und dann auch die Gesetze noch dazu so schwach sind, dass dann die auch noch freigeben. Es kann ja nicht sein, dass ein Vergewaltiger frei geht und jemand anderer, der vielleicht, was weiß ich, irgendwo Steu nicht gezahlt hat, da verpflichtend ins Gefängnis gehen muss. Ist beides nicht okay, beide gehören bestraft, aber es ist ja ein enormes Missverhältnis.
SPEAKER_00Augenscheinlich ist auch, dass die stärksten freundlichen Bezirke in Wien Simmering Floridsdorf, Donaustadt und Favoriten jetzt bei der letzten Wahl waren. Und gerade zum Beispiel der 10. oder der 22. sind ja die Kriminalitätshotspots in Wien ein klares Zeichen des Unschüssen nach Veränderung, oder?
SPEAKER_02Ja, so ist es. Und wenn man bedenkt, dass ja in Favoriten so wenig Polizisten da sind, dass wirklich auch dort die Polizei selber sagt, wir haben diesen Bezirk nicht mehr unter Kontrolle und es dort immer wieder Ausschreitungen gibt, wo auch mit nicht nur mit Böllen herumgeschossen wird, wo Fensterscheiben eingeschlagen werden, wo es wirklich quasi schon wirklich Aufstände gibt, dann sieht man, dass das natürlich Hotspots sind, die sofort verändert gehören. Und darum setzen ja auch die Wähler dort so ein starkes Zeichen für die FPÖ, weil wir die sind, die die Kraft haben, aber auch den Mut haben, nicht nur diese Veränderung anzusprechen, sondern auch politisch umzusetzen, was wir den Wählern versprochen haben.
SPEAKER_00Aber auch auf Bundesebene wird der Unmut tagtäglich größer und Herbert Kickel wird immer beliebt und die Volkskanzlerschaft möchte Österreich endlich umgesetzt haben. Ist Österreich am Wendepunkt zum Systemwechsel und wie wichtig ist Herbert Kickel?
SPEAKER_02Ganz, ganz, ganz wichtig. Denn auch jetzt bei meiner Kurswechseltour, wo ich in Wien unterwegs war, hat jeder gesagt, so kann es nicht weitergehen. So kann es wirklich nicht weitergehen. Und genau deswegen wünschen sich auch die Österreichinnen und Österreicher einen Systemwechsel. Wechsel mit einem Volkskanzler Herbert Kickel, weil das garantiert wieder Fairness und vor allem auch Sicherheit.
SPEAKER_01Austria First, Mind the Heim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Austria First, Mind The Heim mit Dominik Nepp und lass uns einen Blick in deine Gedankenwelt jetzt werfen. Wie gehst du mit dem Vorwurf um, dass Politik oft von Eigeninteresse statt von Gemeinwohl geleitet wird?
SPEAKER_02Dieses Vorurteil gibt es, weil es auch ganz schlechte Beispiele dafür gibt, nämlich auch die jetzige Bundesregierung oder auch der Bürgermeister, wo man immer nur schaut, dass es einem selber oder einer kleinen Gruppe nur besser geht. Und genau das macht auch, glaube ich, den Unterschied aus zwischen den Einheitsparteien und auch der FPÖ mit Herbert Kickel, dass wir, und wie es auch plakatiert waren, zuerst das Volk und dann der Kanzler. Da sieht man schon, dass wir auch wieder die Bevölkerung auch in den Mittelpunkt stellen, dass wir auch die Wünsche der Bevölkerung auch nicht nur wahrnehmen, sondern auch umsetzen werden. Und das ist, glaube ich, der ganz, ganz große Unterschied, warum auch sehr viele Menschen auch jetzt in den Unfragen so viel Vertrauen in uns setzen und uns auch unterstützen.
SPEAKER_00Die Politik lebt von Debatten und du hast vorher die hitzigen Debatten angesprochen. Wie behältst du in hitzigen Debatten die emotionale Disziplin?
SPEAKER_02Naja, nicht immer, muss man sagen. Vor allem, wenn man da wirklich auch mit einer Arroganz, vor allem im Wiener Rathaus, probiert über uns drüber zu fahren. Und da gibt es heftige Debatten, da gibt es Schreiduelle und das lassen wir uns nicht gefallen. Aber genau das will auch die Bevölkerung, nämlich dass wir auch konsequent und standhaft bleiben und auch mit einer starken Stimme im Wiener Rathaus die Interessen der Wienerinnen und Wiener vertreten.
SPEAKER_00Ist politischer Pragmatismus oft nur eine bequeme Ausrede dafür, moralische Prinzipien über Bord zu werfen?
SPEAKER_02Ich glaube, jeder Mensch, noch jede Partei hat gewisse Standpunkte und Kernelemente, da darf man auch nicht pragmatisch sein, sondern die muss man auch beinahe durchsetzen. In vielen anderen Belangern kann Pragmatismus durchaus auch nützlich sein. Aber was auf keinen Fall geht, ist, dass man sämtliche Kernpunkte, Kernelemente einer Partei über Bord wirft, so wie sie jetzt auch die drei Verlierer gemacht haben, wo er wirklich nur noch zu einer Einheitspartei gekommen ist, da hat keiner mehr irgendwie einen gefestigten ideologischen Standpunkt, sondern er wird nur pragmatisch, werden da schlechte Lösungen gefunden.
SPEAKER_00Gerade die soziale Gerechtigkeit ist in Wien ein brennendes Thema. Wir haben es oft genug heute erläutert. Wie definierst du die soziale Gerechtigkeit?
SPEAKER_02Also ich möchte jene unterstützen, die tagtäglich aufstehen, arbeiten gehen und die Stadt am Laufen halten. Ich möchte diejenigen auch unterstützen, die immer ein Leben lang gearbeitet haben, die Pensionisten. Aber ich möchte auch den Menschen wirklich helfen und auch fördern, dass jetzt viele aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage unschuldige Not geraten sind, dass man denen wieder hilft, auch in den Arbeitsprozess wieder zurückzukommen. Aber wofür ich sicher nicht da bin und für die bin ich auch kein Bürgermeister, sind Menschen, die hierher kommen und einzig und allein nur in der sozialen Hängematte leben, das Land aussaugen, sich selbst bedienen und aber uns eigentlich kulturell und von der Identität her ablehnen. Für die bin ich sicher kein Bürgermeister.
SPEAKER_00Für wen bist du der Bürgermeister?
SPEAKER_02Für alle, die ehrlich aufstehen, arbeiten gehen, die diese Stadt am Laufen halten und vor allem auch für die ältere Generation. Da bin ich sehr dankbar aus meiner eigenen Historien, aus meiner persönlichen Historie. Und daher werde ich immer ein Kämpfer sein für die ältere Generation.
SPEAKER_00Was unterscheidet die Gerechtigkeit der FPÖ von den Konzepten der Systemparteien?
SPEAKER_02Dass die Systemparteien einfach nicht mehr gerecht agieren und auch nur noch schauen, dass sie sich sehr selbst bereichern. Wenn ich mir denke, die großen Würfe waren eigentlich nur noch irgendwelche Posten, die vergeben wurden. Nee, haben wir in die Europäische Investitionsbank weggelobt, für das das ein Totalversager war. Und Magnus Brunner, der mit einer totalen Fehlleistung als Finanzminister uns ein Schuldenloch hinterlassen hat, wird weggelobt und bestens versorgt auf europäischer Ebene als Kommissar. Und da sieht man eben, dass die denken jetzt am Ende, also es ist so, wenn ein System am Ende ist, versorgt sich es nur noch selber. Und genau das ist es. Wir erleben jetzt eine Zeitenwende, wir erleben ein Ende eines Systems. Und erst wenn dieses System überwunden wird, dann wird es wieder Gerechtigkeit geben.
SPEAKER_00Genau. Der Systemwechsel. Welchen Auftrag siehst du in der Politik für dich, aber auch generell für die freundliche Familie?
SPEAKER_02Also für mich persönlich, ich wurde mal gefragt in einem Interview, ich glaube, das war im Wahlkampf 2020 noch, von Paul Deserek damals, wenn sie ihrem Mann einmal sterben, was sollen dann ihre Kinder über sie sagen in ihrem politischen Wirken? Und da würde ich mich freuen, wenn meine Kinder sagen, er hat Menschen geholfen. Und ich glaube, darum geht es, dass man selber Menschen hilft, auch oftmals seine eigenen Interessen hinten anstellt und wirklich alles dafür tut in seinem politischen Wirken, dass es der Bevölkerung und den Mitmenschen besser geht.
SPEAKER_00Liebe Austria First Hörer Dominik Knepp heute im Portrait of Austria First und bald enden die zwei Stunden wieder. Otto und Hanni wollen jetzt auch schon wieder losgehen. Ja, die Punkt. Wir hören es. Bevor wir in die Schlussrunde gehen, machen wir aber noch eine ganz kurze Pause bis gleich.
SPEAKER_01Austria First, Mein Daheim mit Mali Sgassa.
SPEAKER_00Wir durften Dominik Nepp heute begleiten, einen Spaziergang durch Wien, eine Großvaterrunde, eine Runde, die heute noch gerne geht, um abzuschalten, nachzudenken und einfach mal auf Pause zu drücken. Und Dominik, meine abschließende Frage, wenn du heute am Abend nach Hause kommst und in den Spiegel schaust, worauf bist du stolz?
SPEAKER_02Worauf bin ich stolz? Eigentlich, wenn ich heimkomme, ich schaue mir nicht den Spiegel, ich schaue auf meine Familie, muss ich ehrlich sagen. Wenn ich dann sehe, dass es meinen Kindern gut geht, dass wir ein tolles Familienleben haben, bin ich eigentlich stolz auf meine Familie. Und wenn ich mich selbst in den Spiegel schaue, denke ich mir jeder einen Tag älter.
SPEAKER_00Und zum Abschluss unseres Gespräches kommt wie immer noch ein kurzer, aber sehr spannender Teil für unsere Hörer, denn du musst dich jetzt entscheiden zwischen dem einen oder dem anderen. Und wir starten jetzt einmal gleich U-Bahn fahren oder doch lieber Straßenbahn fahren in Wien.
SPEAKER_02Eher noch Straßenbahn fahren. Ich fahre viel öffentlich, aber wenn, dann schaue ich Straßenbahnen. Ich meide auch schon U-Bahnen, muss ich sagen.
SPEAKER_00Natürlich darf der Wiener Dialekt heute nicht fehlen, Euda oder Ur?
SPEAKER_02Euda.
SPEAKER_00Maria Theresa oder Kaiser Franz Josef.
SPEAKER_02Maria Therese.
SPEAKER_00Wieso?
SPEAKER_02Ich glaube, eine sehr prägende Persönlichkeit auch.
SPEAKER_00Soziale Medien oder doch die klassische Presse?
SPEAKER_02Ich glaube, man kommt nur beides nicht um ein Dumm.
SPEAKER_00Schweizer Ausstelze oder der Tafelstelze?
SPEAKER_02Schweizer Ausstelze.
SPEAKER_00Also ordentlich dich. Wir haben schon heute einmal über die Bälle gesprochen. Jetzt musst du dich entscheiden, der Jägerball oder der Akademikerball.
SPEAKER_02Akademikerball.
SPEAKER_00Burkini oder Bikini?
SPEAKER_02Ja, Bikini.
SPEAKER_00Lieber zuhören oder doch selbst erzählen.
SPEAKER_02In der Politik ist Zuhören sehr wichtig.
SPEAKER_00Heute hören uns Otto und Tani auch ordentlich zu, aber wir hören euch auch zu. Mehr Videoüberwachung auf Wiens Straßen oder definitiv die Polizeiaufstellung?
SPEAKER_02Polizeiaufstock.
SPEAKER_00Familienurlaube alleine oder mit Freunden?
SPEAKER_02Alleine.
SPEAKER_00Und da wir schon jetzt beim Urlaub sind, wohin geht das Heuer auf Urlaub?
SPEAKER_02Heuer geht es noch nach Großaal auf dem Wanderurlaub.
SPEAKER_00Dominik Nepp, vielen Dank für diese sympathischen Geschichten aus deinem Leben, aber auch für die klaren Worte zur politischen Lage in Wien. Ich wünsche dir und der FPÖ Wien weiterhin viel Kraft. Ihr werdet dringend gebraucht, denn wie heißt so schön, der Wiener darf nicht untergehen. Das müssen wir jetzt ein bisschen umformulieren, dem Moodle. Bevor wir uns von unseren Hörern verabschieden, darf ich dir noch einen Musikwunsch erfüllen. Wo liegst du denn musikalisch? Rockig, Pop, Klassik.
SPEAKER_02Ich bin ein klassischer Alleshörer, muss ich sagen. Aber ich habe natürlich meine Lieblingslieder. Und gerade weil wir heute so viel von ihm gesprochen haben, auch von einem Großvater, wäre es schön, wenn wir auch von STS Großvater spielen würden.
SPEAKER_00Liebe AustroFörsthörer, das war für heute Austraßmeindeheim aus Wien. Die zwei Stunden sind wieder wie im Flug vergangen. Wir wünschen euch noch einen wunderschönen Sonntag mit viel guter Laune und frischem Schwung. Und nächste Woche darf ich in meiner Sendung den freundlichen Landeshauptmann in der Steiermark Mario Kunasek begrüßen an einem ganz besonderen Ort in der Steiermark. Ich freue mich, wenn ihr wieder mit dabei seid. Bis dahin aber bleibt gesund, bleibt fröhlich und allen Fahren.
SPEAKER_01Bleibt mutig, eure Maris.at