AUSTRIA FIRST
Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Die tiefe Krise der Systemmedien - Macht und Medien
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Die etablierten Mainstream-Medien stecken in einer beispiellosen Vertrauenskrise. Sinkende Auflagen und schwindende Relevanz sind die logische Konsequenz eines Journalismus, der sich zunehmend als moralische Erziehungsanstalt versteht und sich von den eigentlichen Sorgen der Bevölkerung entfremdet hat. In der aktuellen Ausgabe von AUSTRIA FIRST Macht und Medien analysiert Werner Reichel gemeinsam mit Andreas Ruttinger, dem Chefredakteur der Neuen Freien Zeitung (NFZ), die fatalen Entwicklungen in der heimischen Medienlandschaft.
Ein zentrales Thema der Sendung ist die gefährliche Verflechtung von Politik und Redaktionen. Wenn Medienminister Andreas Babler die staatliche Medienförderung neu aufstellen will, droht eine Belohnung für systemkonforme Berichterstattung, während kritische Stimmen ins Abseits gedrängt werden. Ruttinger legt schonungslos offen, wie der Opportunismus in vielen Verlagen dazu führt, dass Ideale aufgegeben werden und am Ende nur noch der Grundsatz gilt: Wer das Geld bringt, schafft an.
Gleichzeitig beleuchtet das Gespräch die massiven Zensurbestrebungen unter dem Deckmantel von Chatkontrollen und sogenannten Faktencheckern. Die Auslagerung der Meinungskontrolle an regierungsnahe NGOs ist ein direkter Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit. Als Gegenpol dazu wird die Bedeutung unabhängiger und patriotischer Medienformate diskutiert, die als notwendige Notwehr gegen den linksgrünen Einheitsbrei entstanden sind.
MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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Macht und Medien Das Austriafürstmagazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reike.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, sagt Werner Reichel. Mein heutiger Gast ist Chefredakteur eines Mediums, das seit 1949, also seit deutlich mehr als 70 Jahren erscheint. Der Chefredakteur, der heißt Andreas Rutinger und das Medium ist die neue freie Zeitung, die NFZ. Wir sprechen über die NFZ, welche Funktionen Parteimedien haben, über die Krise der Printmedien und darüber, wie die Medienlandschaft der Zukunft aussehen wird.
SPEAKER_01Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von 11 bis 12.
SPEAKER_02Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächspartner ist Andreas Ruttinger. Er ist Chefredakteur der Neuen Freien Zeitung, der Parteizeitung der FPÖ, die, wie ich gerade erfahren habe, schon seit rund 70 Jahren oder mehr als 70 Jahren erscheint. Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben, Herr Ruttinger. Danke für die Einladung. Die meisten unserer Hörer werden wahrscheinlich die Neue Freie Zeitung kennen, die ungefähr in einer Auflage von 10.000 Stück wöchentlich erscheint. Herr Rütinger, vielleicht stellen Sie mal Ihre Zeitung gleich selbst vor, ein bisschen was über die Geschichte und die Fakten.
SPEAKER_00Die Neue Freie Zeitung ist gegründet worden als Neue Front Ende der 40er Jahre mit dem VDU und war dann mit der Eindallung, ist dann der Freiheitlichen Partei aufgegangen und ist dann ein Namensänderung unterzogen worden als Neue Freie Zeitung. Wir waren bis Ende der 90er Jahre, 2000, waren wir eine Zeitung für alle Mitglieder. Wir sind im Besitz der Freiheitlichen Partei Österreichs und jetzt auch des Freiheitlichen Parlamentsclubs. Aufgeteilt. Und seit fünf Jahren gehen wir noch mehr an die Funktionäre aus. Also in Funktionärsinfo und Abonnenten haben wir auch noch, knapp 1000. Und wir sind sozusagen die alte Publikationsschiene der Freiheitlichen Partei Österreichs.
SPEAKER_02Sie haben gerade gesagt, das geht an die Funktionäre. Gibt es auch die Möglichkeit für unsere Hörer, für Mitglieder, die sich dafür interessieren, die Zeitung zu abonnieren oder zu beziehen?
SPEAKER_00Die Möglichkeit gibt es, entweder direkt Anschreibung auf die neue Freizeitung, unserer E-Mail-Adresse, beziehungsweise übers Internet auf der Homepage der FPÖ gibt es auch ein Bezugsformular. Und zum Reinschmökern gibt es auf der Homepage der Freiheitlichen Partei einen Link, der die wöchentliche Ausgabe immer zum Beispiel durchblättern.
SPEAKER_02Das heißt so dann das E-Paper gibt es jederzeit für alle Freizugänge. Ja. Die Neuefreizeitung gehört sozusagen zum FPÖ-Medienhaus, der Print-Titel. In einer Zeit, in der die Mainstream-Medien oft wie ein linksgrüner, roter Einheitsbrei wirken. Was ist die Kernaufgabe und die Plattlinie der neuen Freien Zeitung?
SPEAKER_00Die Plattlinie ist, die Menschen zu informieren, was die FPÖ will. In den Medien kommt darüber, die FPÖ, ja, Oppositionspartei, Kritik und nichts dahinter. Und wir bringen auch, versuchen den Menschen zu erklären, was die FPÖ will und wie sie das will, zu welchen Dingen, Gesundheit, Zuwanderung, Budget, welche Vorstellung die FPÖ hat und wie sie das bewerkstellen will, dass es Österreich wieder besser geht. Und das kommt in den anderen Medien eigentlich kaum vor aus, als wird so darunter gedodelt wie die Festung Österreich als alte Ritterburg dargestellt, also das will natürlich keiner.
SPEAKER_02Und verschweigt die neue Freie Zeitung natürlich nicht, dass sie das FPÖ-Platz, die FPÖ-Partei zu tun ist, aber ist die NFZ nicht trotzdem objektiver und bildet die Realität besser ab als zum Beispiel jetzt der ORF oder der Standard oder der Falter?
SPEAKER_00Würde ich auch auf jeden Fall sagen, denn wir sind, wie man schon sagt, nicht regierungshörlich oder regierungsabhängig, denn seit zwei Jahren ist ja auch die Medienförderung gestrichen worden, weil wir ja noch eine Parteizeitung sind. Und unsere Recherchen gehen in alle Richtungen hinaus. Also wir sind da offen für alles. Wir schließen nichts aus, nur weil es eine andere Meinung ist. Aber in erster Linie bringen wir natürlich die Vorstellung der FPÖ zu den Themen, die die Österreicher unter den Nägel brennen.
SPEAKER_02Das heißt, die Neufall-Zeitung unterscheidet sich nicht nur, wie sie die Themen aufbereitet zum Zugang, sondern um welche Themen sie aufgreift.
SPEAKER_00Ja, wir greifen eigentlich im Prinzip die Themen auf, die bei der Bevölkerung den Nägel brennen. Man braucht sich dann die Umfrage anschauen, was interessiert die Menschen. Zuwanderung, Teuerung, Arbeitsmarkt, Zukunftsaussicht und der Kinder, Bildung. Und das greift die Partei natürlich auch auf, weil wir sind da am Puls, nicht am Puls der Zeit, sondern am Puls der Bevölkerung. Das ist, glaube ich, der Unterschied einmal, der uns von den anderen Medien und die Freiheitlichen von den anderen Parteien unterscheidet.
SPEAKER_02Die Freiheitlichen haben ja in letzter Zeit das Angebot, das Medienangebot immer weiter ausgebaut. Das Medienhaus, das letzte Medium, da sind wir gerade zu hören, nicht bei Austri First, ist dazugekommen. Es gibt FPÖ TV, es gibt irrsinnig viele Auftritte im Internet, Social Media. Welche Rolle nimmt da ein Printmedium ein in diesem Angebot?
SPEAKER_00Das Printmedium ist, wenn man auf unsere Leser ausschaut, ist es eigentlich gedacht für die letzten Babyboomer, die noch mit der Zeitung aufgewachsen sind. Und das merken wir unserer Leserstruktur. Und zum anderen natürlich auch ist das, so Menschen, die das geschriebene Wort sehen wollen, ist besser noch, als wir auf Handy oder ganz im virtuellen Raum das Ganze zu betrachten.
SPEAKER_02Gut, das ist ja auch jetzt auch rein zahlenmäßig eine sehr wichtige Zielgruppe, die plus 6 herregend.
SPEAKER_00Wenn man so sagen will, für die Jüngeren kann ich anfinden, dass wir, dass wir jetzt in der Arbeit sind, eine NFZ auch im Internet zu etablieren, einfach eine Homepage einen eigenen. Also nicht in dem Sinne, dass wir die wöchentliche Zeitung veröffentlichen, sondern dass das Ganze irgendwie auch tagesaktuell aufgebaut wird. Bisschen journalistisch aufgefrischt, die ganzen Sachen, die per OTS und Meldungen rausgehen von der Partei.
SPEAKER_02Das heißt, es kommt demnächst ein Web-Auftritts der neuen Freien Zeitung. Ich hoffe, dass es bald funktioniert. Wenn man jetzt die Neufreie Zeitung mit anderen Wochenblättern oder von mir als auch Tageszeitungen vergleicht, wo liegen da die Unterschiede?
SPEAKER_00Der Unterschied einfach erklärt. Das ist vor langer, langer Zeit war es Aufgabe des Journalismus, die Regierenden zu kontrollieren. Also daher auch der Anspruch auf die vierte Gewalt im Staat. Das hat sich seit den 90er Jahren, 2000er Jahre geändert. Beste Diagnose hat der Gerhard Schröder abgegeben, die er mir deutsche Kanzler. Was er zum Regieren braucht. Parlament, Mehrheit, Völker und nein, zum Agieren brauche ich Bildbums und Klotze. Also die größte auflagenstärkte Tageszeitung, die auflagenstärkste Sonntagszeitung und ein öffentlich-rechtliches Fernsehen. Das war natürlich ein schönes Kompliment für Journalisten, die es aufgegriffen haben und dann de facto sozusagen als Angebot angenommen haben. Dann hat sich das leider so entwickelt, dass dann die Medien praktisch der Politik die Sachen vorgegeben haben, wie es bei der Angela Merkel ja richtig rausgekommen ist, nach Fukushima der große Bericht und Atomausstieg, dann Klimawandel, die Zuwanderung seit 1516. Und das setze ich halt fort und vor allem in diese problematische Richtung, weil die Mehrheit der Journalisten, was eigentlich kein Geheimnis ist, links- und grün orientiert sind und natürlich ihre moralische Überlegenheit demonstrieren wollen, indem sie dann der Politik der Dinge vorgeben, die eigentlich zu machen wären, so wie sie glaubt, dass sie zu machen sind.
SPEAKER_02Da sind wir schon beim nächsten Thema. Wir sprechen gleich weiter und zwar geht es dann wirklich um die Printmedien und die Krise, in denen die Printmedien stecken. Ihr hört Macht und Medien das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Wir sprechen gleich weiter dranbleiben.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächsgast ist Andreas Ruttinger, der Chefredakteur der neuen Freien Zeitung, der Parteizeitung der FPÖ. Wir haben uns gerade über die Printmedien unterhalten und wie sich die Plattlinien in den vergangenen Jahren verändert hat. Nun stecken die meisten Tageszeitungen etablierten oder auch die Wochenzeitungen in einer schweren Krise. Die Auflage sinken permanent. Herr Rüttinger, was ist Ihrer Meinung nach die Ursache dieser Krise? Ist das wirklich, steckt das Medium, also das Papier sozusagen in der Krise? Oder ist das nicht vielmehr eine Vertrauenskrise der Menschen in diese Medien?
SPEAKER_00Es ist eine Mischung aus beiden. Vertrauenskrise deshalb, wie wir es vorher schon beschrieben haben, also diese Verbindung zwischen Journalismus und Politik. Und zum anderen, glaube ich, ist für mich auch die technische Entwicklung. Es ist einfacher, dass mit dem Internet aufgekommen ist, weil man nicht mehr abhängig von der Zeit und der Tageszeitung seiner Wahl, sondern hat sich Informationen aus dem Netz holen können. Und dann mit dem Aufkommen der sozialen Medien, die man dann auch noch bequemerweise aufs Handy haben konnte, ist eine Konkurrenz zu den Tageszeitungen erwachsen, mit denen sie prinzipiell mit konkurrieren können, weil es bequemer ist, am Handy nachzuschauen. Aber jetzt sieht man die Leute noch am Handy, was sie herumwischen und sozialen Medien durchgehen.
SPEAKER_02Früher hat es noch die Gratista-Tageszeitungen gegeben, die wirklich in der U-Bahn massiv gelesen wurden. Auch das sieht man jetzt eigentlich so gut wie mich. Aber ist das nicht auch wirklich eine Frage des Inhalts, weil die meisten Tageszeitungen, zur Ausnahme sind vielleicht sogar die Gratis-Zeitungen oder die Kaufzeitungen, berichtet alle aus der gleichen Perspektive an, worauf sie ja sehr viel wertwegen Haltung, das bezeichnet selbst Haltungsmedien, allerdings haben wir alle die gleiche Haltung.
SPEAKER_00Das ist sicher das Problem, was er sagt, sich ja bei den großen Themen jetzt. Die erste große Welle war die Corona-Zeit, aus allen herkömmlichen alten Medien das publiziert haben, was die Regierung vorgeschrieben hat, gesagt, oder auf die EU in Brüssel. Nur in den sozialen Medien sind dann Gegenstimmen gekommen, Kritiker auch zu Wort gekommen, die man in den normalen Systemmedien, schauen wir es mal so, totgeschrieben wurden. Das Ganze setzt sich auch fort bei dieser Klimawandelgeschichte oder bei jedem beliebigen Thema kann man eigentlich sagen, das irgendwie von politischem Interesse ist. Und mit der FPÖ zum Beispiel. Und der Kampf gegen rechts ist natürlich auch das Thema, also was man sagen muss, die FPÖ losgetreten hat in den 90er Jahren mit dem Österreich zuerst Volksbegehren. Also da ist ja dann das Ganze aufgekommen, dass ein Ausschuss der sogenannten Populisten.
SPEAKER_02Wie jetzt mittlerweile jeder mitkriegen sollte, natürlich ist mir da richtig gelingen.
SPEAKER_00Natürlich, aber dann muss man schauen, dass ein Politiker einen Fehler eingestehen ist, de facto unmöglich. Bei Corona liegen jetzt die Fakten auf dem Tisch. Also zehn Tage, 14 Tage war diese Anhörung von Anthony Fauci, dem großen Wundervirologen damals im US-Senat und der hat praktisch alles zugegeben, dass das Ganze eigentlich nur ein Riesentheater war, um zu sehen, wie weit die Politik gehen kann, wie weit sich die Menschen einschrecken kann und auf Widerschlag zu stoßen. Und dann sind wir beim nächsten Thema, seither geht das. Das Ganze ist dann die ganze Kontrollfunktionen, die das schon ausgeübt werden an kritische Stimmen oder Meinungswidersacher auszuschalten durch die Chatkontrolle, Social Media Kontrolle. Und das sehr fatale ist, dass diese Kontrolle ausgelagert wird an Vereine, an NGOs, die sollten Faktenchecker, die das kontrollieren und nicht die Regierung selbst. Die kann sich dann abputzen und sagen, okay, wir sind das nicht. Und die melden das an die Plattformen, die Plattformen müssen und reagieren. Das ist 1984.
SPEAKER_02Aber die Folgen sind ja auch eben, dass die Print-Medien, oder generell die Mainstream-Medien, aber die besprechen jetzt über die Print-Medien, massiv an Auflage verlieren. Aber eben nicht nur an Auflage, sondern auch an Bedeutung. Das sieht man jetzt zum Beispiel an der Geschichte mit dem Spiegelcover, wo der Herr Sigmund, der AfD-Spitzenkandidat, als der gefährlichste Mann Deutschlands bezeichnet worden ist. Aber eigentlich ist er das komplett nach hinten losgegangen. Man wollte als die AfD verteufeln und die Wahl natürlich massiv beeinflussen am 6. September, hat er eigentlich das Gegenteil damit erreicht.
SPEAKER_00Ich glaube, dass die Erfahrung hat das Profil schon von Österreich früher gemacht. Also jedes Mal, wenn der Jörg Haida ein Cover war, ist die Auflage explodiert, war es nicht, ist die Auflage runtergegangen. Also mit dieser Dämonisierung ist es ein Art Auflagenspiel. Also sozusagen an dem Motto, Bad News sind good news. Also Bad News sind gut für die Auflage, das ist es. Mit diesem Spiel haben natürlich dann die Medien ihren Vertrauensvorschuss, den sie gehabt haben, verspielt. Das ist endgültig. Und jetzt sind sie eigentlich nur mehr, nicht mehr die kontrollierende Kraft in einer Gesellschaft in Europa, vor allem jetzt auch, sondern sind Mitspieler, die sich von der Politik zum Teil auch abhängig gemacht haben. Und die Politik nutzt das natürlich liebend gerne aus mit Kuss haben, dass man sagen kann, okay, ihr kriegt die Förderung, dafür jetzt schreibt sie danach, was uns nicht wehtut und was uns passt.
SPEAKER_02Förderung sind ein gutes Stichwort, da ist ja der Vizekanzler und Medienminister, der Andreas Babler, ja gerade aktiv, will ja die komplette Medienförderung auf neue Beine stellen. Praktiziert auch relativ offen, dass die systemtreuen Medien, die die Pro-Regierung oder pro dem linken Zeitgest schreiben, massiv gefördert wird? Auf der einen Seite die alternativen Medien und auch die Social Media hingegen nicht nur kein Geld bekommen, sondern eigentlich dann auch über andere Schienen, wie Social Media Verbote, Digital Services Act da irgendwie ins Absatz gedrängt werden. Ist das eine Strategie, die aufgehen könnte? Kann man damit die Medien, die jetzt massiv an Vertrauen verlieren, dann Auflagen und Relevanz wieder erhöhen?
SPEAKER_00Oder ist das von eh sowieso zum Scheitern verwirrt? Das ist zum Scheitern verurteilt und wird sich meiner Meinung nach sogar ins Gegenteil verkehren. Das heißt, die sozialen Medien, da gibt es die Sperren, die geplant waren. Zum Beispiel Australien sieht man es, dass der 14-Jährige den Zugang zu Facebook verboten worden ist und die haben jede Möglichkeit genutzt, um zu umgehen. Und das Prinzip war, dass es eigentlich kein Verbot dann gab. Und ob sich dann die Menschen das gefallen lassen, muss sie ihre Informationen herholen. Dass sie dann nur mal vom Staat bzw. den staatlichen Medien das Ganze beziehen können. Also ich glaube, das wird ein Schuss und ein Ofen für den Herrn Pabler werden. Der Herr Pabler will mehr oder weniger die Medien verstaatlichen. Eben, wenn man sie sagen wollen, aus einer Wiener Zeitung viele Wiener Zeitungen machen. Und das Ergebnis für die Wiener Zeitung sieht man ja, es ist ja auch eingestellt worden, das Printformat, das gibt es jetzt einmal online.
SPEAKER_02Mit 16 Millionen Euro Förderung pro Jahr.
SPEAKER_00Ja, das ist halt der Unterschied zur NFZ. Wir kann man keine Förderung mehr. Weil wir ja eine Parteizeitung sind.
SPEAKER_02Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Wir sprechen gleich weiter dranbleiben.
SPEAKER_01Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche heute mit dem Chefredakteur der neuen Freien Zeitung der NFZ, mit Andreas Rutinger. Wir haben gerade über die Print-Medienkrise und die Vertrauenskrise der Bevölkerung in die Medien gesprochen. Wir sprechen jetzt noch einmal über die neue Freie Zeitung und welche Bedeutung so eine Zeitung für die Partei und für die Kommunikation hat. Wie wichtig ist sein Parteimedium, sei es jetzt ein Printmedium oder ein anderes Medium für die Politik, für die Partei?
SPEAKER_00Die Medien, Medienlandschaft, die sich die FPÖ aufgebaut hat, das war nicht einsam selbstzweck um zu sagen, wir können das auch. Es ist ja eine Reaktion dessen gewesen, dass man den Medien entweder totgeschwiegen oder verurteilt wurde und an den rechten Rand gestellt wurde. Um den Leuten zu zeigen, wie man wirklich ist, hat man diese Landschaft aufgebaut, also zuerst in der NFZ. Dann ist FPÖ davon dazugekommen, dann die ganzen Social Media Auftritte und zuletzt aus der First. Es ist immens wichtig für die FPÖ auf jeden Fall, wenn sie ist und der Außenseiter der österreichischen politischen Landschaft und ihr davon Medien als solche behandelt. Und dem zu entgegenzuwirken, braucht es diese Medienvielfalt für die Freiheitlichen. Und das zeigt sich aus, dass sie damit sehr erfolgreich sind. Das könnte man so als Notwehr bezeichnen. Ja, im Prinzip ist es nichts anderes. Man hat aus der Not geboren, die Menschen wirklich zu informieren, was die FPÖ will, die Wahrheit zu sagen und nicht diese Anpatzereien, die da gekommen sind. Und vor allem dazu die Konzepte der Partei unter den Menschen bringt. Die gehen vollkommen unter. Also ohne die Medien der FPÖ wäre in diesem Land ungefähr wäre es so dieser Einheitsbreiwinn.
SPEAKER_02Das heißt, wer sich über die Politik der FPÖ, die Vorhaben, Maßnahmen etc. informieren will, und zwar jetzt halbwegs ungefiedert und objektiv und fair, kommt eigentlich um die FP-Parteimedien sowieso nicht herum. Nicht darum, nein. Das ist de facto unmöglich. Natürlich gibt es noch patriotische Medien andere, natürlich ihre 24 etc.
SPEAKER_00Die einzige Informationsschiene wird das Parlament, vom Hombitchen aufschauen kann, was die FPÖ alles im Nationallagt gemacht hat.
SPEAKER_02Was macht die FPÖ besser oder anders? Weil wenn man sich jetzt die anderen Parteien anschaut, deren Medienarbeit und Medienangebot ist ja eher spärlich und nicht wirklich professionell und auch erfolgreich, also von den Zahlenzugriffszahlen zu sehen.
SPEAKER_00Es ist, glaube ich, die FPÖ ist nicht der Puls der Zeit, also sie läuft keinen Trend hinterher, sondern es ist jetzt der Puls der Bevölkerung. Was stört die Menschen? Was sind ihre Probleme? Die greift die Partei auf und verarbeitet sie in den Medien, in ihren Medien und es interessiert die Menschen. Sie sehen, dass sie gehört werden. Okay, der schau, da ist jemand, der nimmt uns ernst und der bietet auch Lösungen an. Das erfahren sie bei den anderen Parteien leider nicht mehr.
SPEAKER_02Man wirft ja der FBV nicht demokratisch zu sein oder die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit dazu untergraben, weil sie eben lieber über ihre eigenen Medien kommuniziert, als zum Beispiel jetzt mit dem OF Interviews zu geben. Ist das eine berechtigte Kritik?
SPEAKER_00Nein, dann müssen sich gerade die Journalisten selber fragen, wieso gehen die selber raus, um es sich an uns zu meinen?
SPEAKER_02Parteien wie die SPÖ oder die Grünen brauchen ja eigentlich gar keine Parteimedien, weil das ist sowieso der ORF quasi.
SPEAKER_00Ja, sodass die Premium-Mitarbeiter der links-grünen der Elite dabei sind, die dort Gesagen haben, vor allem in den Redaktionen, Nachrichten und Magazinen. Also ich glaube, das weiß inzwischen sowieso jeder schon. Das braucht man keine Österreicher mehr sagen.
SPEAKER_02Ich hätte Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche heute mit Andreas Rutigen, dem Chefredakter einer neuen Freien Zeitung. Wir sprechen gleich weiter.
SPEAKER_01Dranbleiben. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_02Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächspartner ist Andreas Rutinger, er ist Chefredakteur der neuen freien Zeitung der NFZ, die seit über 70 Jahren erscheint, also eines der ältesten Blätter Österreichs ist. Wir blicken aber jetzt nicht in die Vergangenheit, sondern eher in die Zukunft, und zwar in die Zukunft der Medienlandschaft. Wir haben schon die Print-Medienkrise besprochen, aber wie sehen Sie das? Wird es Printmedien noch in 15, 20 Jahren geben?
SPEAKER_00Und den Print-Medien schon immer tot vorausgesagt in den letzten 10, 15 Jahren. Sie haben es schwer und es werden immer weniger. Das ist der Trend. Die Leute informieren sich direkt aus erster Hand von anderen Menschen. Dieser Vertrauensverlust in den Medien spiegelt sich in der Mediennutzung mal wieder. Und da greifen halt die Menschen auf die sozialen Medien zurück, wo sie direkt vom Betroffenen erfahren, von Augenzeugen erfahren, was passiert ist und nicht über die Zeitung eine Interpretation davon bekommen. Nach meiner Meinung wird das den Journalismus der alten Schule ablösen. Das wird vor allem mit den Erfahrungen, die man gemacht hat und mit den Gegenmethoden, mit denen sich die Politik im Verband mit den Systemmedien dagegen wehrt, indem sie dann Eingriffe in diese Meinungsfreiheit vornimmt, die vor 15 Jahren unvorstellbar gewesen werden und die man gesagt hat, okay, das hat es bei den Kommunisten geben und beim Nazis. Aber wir sind doch eine Demokratie. Meinungsfreiheit gehört zu den europäischen Grundwerten. Also unsere EU steht doch dafür.
SPEAKER_02Aber die Politik, sowohl in Brüssel als auch auf EU-Ebene, als auf nationaler Ebene, ganz egal, ob das jetzt Wien ist oder Berlin oder Madrid oder was auch immer ist, reagiert ja auf den Vertrauensverlust der Mainstream-Medien mit immer größeren Einschränkungen der Presse und Meinungsfreiheit. Also wir kennen alle die Stichwürde: Digital Services und Chatkontrolle. Es wird sogar ein VP-En-Verbot mittlerweile diskutiert. Wie geht das jetzt weiter? Steuern wir wirklich auf eine komplette Meinungsdiktatur zu?
SPEAKER_00Die Gefahr sehe ich auf jeden Fall. Den kleiner historischer Rückblick. Welche beiden historischen Dinge zählen. Das ist die Nazi-Zeit. Und dann 2000, Klimawandel. Und das, was dazwischen war, den Kommunismus, das geteilte Europa, das System des Kommunismus lässt man vollkommen weg. Und diese staatliche Beherrscherrolle mit allen Überwachungsmöglichkeiten, die man sich noch ausdenken kann, die kommen erst immer mehr im Mode, weil das politische System in Europa jetzt sieht, die einzelnen Parteien ja bemerken, dass die Menschen eigentlich kein Vertrauen mehr an sie haben. Ich könnte so sagen, es hat eine spannende Zeit.
SPEAKER_02Dass die Einheitsparteien offensichtlich daran interessiert, ihre Macht irgendwie abzusichern, indem man die Bürgerrechte immer weiter einschränkt. Und was mich daran halt wirklich verwundert oder auch erschreckt, ist, dass da die Journalisten eigentlich so mitspielen. Zum Beispiel der Herr Pabler hat jetzt angekündigt, seine Medienförderung, das, wo in Wirklichkeit systemkonforme Medien werden belohnt und alle anderen bestraft. Und zum Beispiel der Falter, der mit Sicherheit von dieser Medienreform massiv profitieren wird, hat auf Pablers Medienreform reagiert und hat gesagt, er hat alles richtig gemacht. Sind das einfach Opportunisten, sind die einfach käuflich? Warum ist ihnen diese Pressefreiheit eigentlich so wenig wert?
SPEAKER_00Würde ich sagen, das ist Opportunismus und der Überlebenskampf, wo man dann die Ideale aufgibt und dann sagt, okay, wer das Geld bringt, schafft an. Das kommt jetzt nicht mehr über die Abonnenten herein, über die Leser, sondern über die Förderungen und die Anführungszeichen des Staates. Und da muss man sich halt mit dem Staat gemein machen dann, um überleben zu können und weitermachen zu können. Wie lange das System hält, das braucht man einen Rückblick halten, wie lange die Verstaatlichteindustrie in Österreich erhalten hat.
SPEAKER_02Das heißt, die Medien haben eigentlich ihr Zielpublikum ausgetauscht, was früher der Leser als es jetzt quasi sind es jetzt die Mächtigen, die man bedient mit seinen Produkten. Ja, eine Mischung aus 1984 und Kommunismus. Aber das heißt eigentlich, die Medien, die Systemmedien, die klassischen Beispiele, die einem sofort einfallen, ist so der Standards, der Falter, das Profil etc., die haben eigentlich ihr Schicksal wirklich verknüpft oder verbunden mit den Systemparteien. Also wenn die einen verlieren, gehen auch die anderen unter.
SPEAKER_00Das heißt mitgehangen, mitgefangen. Wenn es keine Differenzierung mehr gibt, dann wird allesfach von den Lesern in einen Topf geworfen. Es ist egal, ob das jetzt welche Zeitung ist oder ob das der ORF oder der Rundfunk ist. Das ist dann.
SPEAKER_02Aber hat man sich jetzt schon zu weit aus dem Fenster gelehnt, oder gibt es da noch einen Zurückkönnten, und zwar ist es jetzt egal, welches Medium das jetzt bringt, mit den Sinn oder auch der OF könnten, die das Vertrauen der Menschen wieder zurückgewinnen mit einem Kurswechsel?
SPEAKER_00Klar, nicht da. Das Medienverhalten hat sich derat rapid verändert und eine vollkommen andere Richtung hin. Das wird nicht zu bremsen sein und so nicht nur den Tod der herkömmlichen Medien, sondern auch den Tod des Journalismus wie ein bisschen beiden entleiten.
SPEAKER_02Sind Sie das einmal grundsätzlich kritisch oder ist das halt einfach nur eine Veränderung, die Vor- und Nachteile hat, wenn jetzt diese klassischen Medien jetzt einmal abseits vom ideologischen mehr oder weniger aussterben. Also wenn es in zehn Jahren kein lineares Fernsehen mehr gibt, keine Printmedien, vielleicht auch kein Radio, sondern dass sich das wirklich, das Mediennutzungsverhalten komplett verändert.
SPEAKER_00Eher für mich gesehen, dass es negativ, denn wenn man den einen Bereich wegdrängt, der fehlt dann auch. Je mehr Stimmen im Konzert, Medienkonzert zu hören sind, umso leichter lässt sich dann eine Meinung bilden. Sie werden fehlen, die Systemmedien, aber sie werden sich ändern müssen, um überleben zu können und nicht den Staat in die Brust werfen. Das ist der sichere, da werden sie dann zu Tode erdrückt.
SPEAKER_02Wer wird jetzt dann dieses Vakuum, das da entsteht, auffüllen?
SPEAKER_00Das werden die großen Konzerne machen. Meta, X, Instagram, das sind eigentlich die großen Unterhaltungsmedien und Informationsmedien jetzt schon. Und die werden dadurch natürlich noch größer waren.
SPEAKER_02All diese Plattformen sind ja nicht in europäischer Hand. Der Großteil ist amerikanisch, dann gibt es noch chinesische. Und so ein Vorteil oder ihren Nachteil jetzt für uns. Angesichts, glaube ich, dieser jetzigen EU ist das, glaube ich, sogar ein Vorteil.
SPEAKER_00Ich weiß ja nicht, was es ist, aber man muss sich dann schauen, wo ist Europa noch spitze? In welchem Teil, in welchem Wirtschaftsbereich? Es gibt keiner mehr. Europa hat sich mit der EU, mit dieser Bürokratie, die da aufgebaut worden ist, selbst kastriert. Durch diese Lenkungseingriffe hat man einfach die eigene Wirtschaft ruiniert. Und mit diesem Green Deal, der jetzt kommt, ruiniert man den letzten Arrest, der nach da war. Es wird die Autoindustrie, die große Vorzeigeindustrie der letzten 70, 80 Jahre, kämpft ums Überleben, chemische Industrie, Pharmaindustrie. Europa hat sich selbst aus der Brände genommen und muss dann halt mit den Konsequenzen leben, auch im Medienbereich.
SPEAKER_02Die Mainstream-Medien, die jetzt in der Krise stecken, waren ja bei diesen ganzen Entwicklungen eigentlich immer Beitragstäter oder Kubrizen.
SPEAKER_00Ja, das ist diese linke, woge moralische Überlegenheit, Wahnsinn. Man glaubt, man weiß alles besser. Man ist dem anderen moralisch so so überlegen. Man hat eine Ideologie, die rennt man auch mit unter Scheuklappen und sieht alles, was links und rechts passiert, nicht mehr. Und dann hat man halt ins Unglück Not gedrungen.
SPEAKER_02Um zu einem Business im Abschluss zu kommen. In Österreich zeichnet sich ja wirklich eine Trendwende ab, wenn man sich die Umfragedaten der FPÖ anschaut, der Volkskanzer Kickel, der dürfte jetzt nicht mehr allzu weit entfernt sein.
SPEAKER_00Es gibt in der Bevölkerung eine Sehnsucht nach einer Wende. Wachstum, Freiheit. Dieser Sehnsucht, glaube ich, die treibt die Menschen.
SPEAKER_02So Herbert Kickel und der FPÖ. Gut. Mit dieser patriotischen Venus sollte auch wieder dann etwas mehr Presse und Meinungsfreiheit einkehren. In diesem Sinne, vielen herzlichen Dank für das Gespräch, Andreas Rüttinger. Dankeschön.
SPEAKER_01Macht und Medien, das Austrea First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reichke. Immer neu am Montag von elf bis zwölf und jederzeit zum Nachhören auf Austreaförst.at