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Zensur, Debanking und ORF-Manipulation: Nicolas Schott packt aus - Macht und Medien
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Wenn ein Medium nicht nach den Regeln des Mainstreams spielt, schlägt das System gnadenlos zurück. Genau das erlebt der oberösterreichische Privatsender RTV derzeit am eigenen Leib. In „Macht und Medien“ spricht Werner Reichel mit RTV-Chefredakteur und AUSTRIA FIRST-Nachrichtenmann Nicolas Schott über den massiven politischen Druck, der bis zur grundlosen Kündigung des Vereinskontos durch die Oberbank führte. Ein klassischer Fall von „Debanking“, der zeigt, wie weit die Ausgrenzung kritischer Stimmen mittlerweile geht.
Doch Schott kennt nicht nur die Seite der alternativen Medien, er hat auch jahrelang als Kameramann für den ORF gearbeitet. Im Gespräch enthüllt er, wie die Berichterstattung während der Migrationswelle 2015 systematisch manipuliert wurde. Wo in der Realität fast ausschließlich junge Männer über die Grenzen kamen, zeigte der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seinen Beiträgen plötzlich fast nur Frauen und Kinder – notfalls sogar in Zeitlupe, um das gewünschte Narrativ aufrechtzuerhalten.
Neben den brisanten Einblicken in die redaktionellen Vorgänge des ORF diskutieren Reichel und Schott auch die zunehmende Zensur durch die EU, drohendes De-Platforming und die Frage, wie eine echte medienpolitische Wende unter einem Volkskanzler Herbert Kickl aussehen müsste. Eine schonungslose Analyse der heimischen Medienlandschaft, die aufzeigt, warum unabhängige Berichterstattung heute wichtiger ist denn je.
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Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Heike.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gast ist Nikolas Schott. Er ist Austria First Nachrichtenredakteur, aber auch Chefredakteur des alternativen TV-Senders RTV, der in Steyr in Oberösterreich beheimatet ist. Ich spreche heute mit Nikolas Schott über RTV, über alternative Medien, den ORF, über Zensur und was sich der Chefredakteur eines alternativen Mediums von einem Volkskanzler Herbert Kickel wünscht. Es wird eine spannende Sendung dranbleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Heike. Immer neu am Montag von 11 bis 12. Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gast ist Nicolas Schott. Die Austria First Hörer kennen ihn natürlich als competenten Austria First Nachrichtenmann. But darum geht es heute in Macht und Medien nicht. Nicolas Schott is nämlich auch the chef eines der wenigen or vielleicht sogar the einzigen alternativen TV-Senders in Österreich, nämlich von RTV in Oberösterreich. Nicolas, vielleicht kannst du uns den Sender kurz vorstellen und etwas über seine Geschichte erzählen.
SPEAKER_02RTV gibt es seit über drei Jahrzehnten. Wir waren einer der ersten privaten Regional-TV-Sender in Österreich. Damals gab es ja noch das ORF-Monopol. Mein Vater hat sich damals dagegen gestemmt. Wir wurden damals auch als Piratensender bezeichnet. Gemeinsam mit Ferdinand Wedgscheider und anderen Pionieren wurde dann dieses ORF-Monopol endlich gekippt. Und damals konnten dann auch regionale private TV-Sender in Österreich ausstrahlen. Österreich war übrigens eines der letzten Länder in der EU damals, die ein der Monopol noch gehabt haben. Ja, ursprünglich waren wir ein ganz normaler Regional-TV-Sender, doch ein etwas größerer. Wir haben den Großraum von Oberösterreich quasi bedient. Und ja, im Zuge der Corona-Pandemie hat sich dann unser Weg etwas geändert oder wir haben den ursprünglichen Weg etwas verlassen.
SPEAKER_01Das heißt, ihr habt dann die Regionalberichterstattung zugunsten der Corona-Berichterstattung zurückgefahren, euer Programm neu ausgerichtet.
SPEAKER_02Naja, grundsätzlich muss man dazu sagen, Werner, wir konnten damals nichts mehr Regionales berichten, weil es ja nichts mehr Regionales gegeben hat. Was wir dann schon gemacht haben, wir haben uns das Ganze kritischer angeschaut anders over the Monate seit der Pandemie begonnen, auch Experten des anderen Ufers, when man so will, vor die Kameras geholt. Da reden wir natürlich von einem Martin Hardic, a Professor for Mikrobiologie, Andreas Sönigsen, etc. They have imstream absolutely bekommen, bei uns hingegen schon. Wir waren halt dann quasi so der Gegenpol zum Mainstream und haben uns hier dementsprechend einen Namen gemacht. Wie gesagt, die regionale Berichterstattung ist dann weggefallen, die gab es ja nicht mehr. Wir haben uns halt dann auf die Corona-Spaziergänge, auf andere alternative Berichterstattungen dementsprechend bezogen und halt hier unseren neuen Fokus gefunden.
SPEAKER_01Du hast gerade gesagt, ihr habt euch einen Namen gemacht, aber ihr habt euch sicher auch viele Feinde gemacht.
SPEAKER_02Absolut richtig. Wir wissen ja alle noch damals, es gab nur dieses eine Narrativ. Halte Abstand, Baby-Elefanten, etc. Quarantäneverordnungen, dann in weiterer Folge die Impfung, all das durfte ja in keinster Weise begrittelt oder kritisch irgendwie hinterfragt werden. We have this gemacht. That had us in weird doch so new gebracht. All unsere social media are regelreat explodieren abonnement. The hiesige politik, seize auf Gemeinde, auf Landes, aber auch auf Bundesebene, hat seither versucht, uns zu bekämpfen.
SPEAKER_01Gerade als Regionalsender hat man viel persönlichen und direkten Kontakt zu Politikern in der Region, im Bundesland, wird sich das Verhältnis geändert, nachdem ihr euer Programm geändert und kritisch über die Corona-Politik berichtet habt.
SPEAKER_02Grundsätzlich muss man dazu sagen, dass vor allem jene aus dem Bereich der ÖVP, SP, Grüne und NEOS, die uns zuvor eigentlich ganz normal entgegengetreten sind, wie auch Politiker der FPÖ, sich dann massiv von uns abgewandt haben, weil sich ja diese Parteien zu 100% an das Narrativ, das vorgeherrscht hat, eingeschlagen haben. Und somit wurden wir in der Folge bekämpft, dass uns zum Beispiel noch wohlgesonnene Vereinen untersagt, mit uns dementsprechend Beiträge zu machen. Dort durften wir nicht mehr filmen, weil den Vereinen dann gedroht worden ist, dass sie quasi keine Förderungen mehr bekommen, etc. Auch Unternehmungen wurde gedroht, wenn sie bei uns Werbeschaltungen machen. Das waren damals doch etliche. Dann bekommen sie beispielsweise keine Aufträge mehr von der Stadt Steyr, beispielsweise wo wir unseren Sitz haben, aber auch vom Land Oberösterreich nicht.
SPEAKER_01Das heißt, es sind wirklich aktiv Kampagnen gegen RTV gestartet und gefahren worden, um die Existenz des Senders zu zerstören.
SPEAKER_02Absolut. Natürlich hat sich auch der Mainstream regelmäßig darauf eingeschossen, gegen uns zu berichten. Es wurden regelrechte Kampagnen gegen uns gefahren. Der Schwurbelsender, der Aluhut-Trägersender etc. wurden wir genannt. Das waren jetzt noch die harmloseren Begriffe. Da gab es weit schlimmere Begrifflichkeiten, die gegen uns gefahren worden sind. Aber das Ganze hat eher dazu geführt, dass wir dementsprechend eigentlich noch sicherer auf unserem Weg waren, weil wir gewusst haben, wir machen da offenbar etwas richtig. Weil wenn der Gegenwand schon so stark wird, gerade auch in der Anfangsphase, wussten wir, da läuft nicht alles ganz richtig. Und das hat sich ja in weiterer Folge immer wieder herausgestellt, dass all das, was als Verschwörungstheorie damals abgetan worden ist, sich leider als wahr herausgestellt hat.
SPEAKER_01TV ist ja im Gegensatz zu anderen alternativen Sendern wie etwa auf 1 nicht nur via Internet, also YouTube, sondern auch über TV-Kabelnetze empfangbar. Ihr seid also nach dem Gesetz ein TV-Sender, der dementsprechend von der Rundfunkbehörde der kaum Austria kontrolliert wird. Habt ihr da ebenfalls ein Problem bekommen? Man muss sich das so vorstellen.
SPEAKER_02Ein TV-Sender muss immer wieder regelmäßig Programme dementsprechend zur Verfügung stellen, die dementsprechend ausgestrahlt worden sind, damit dann die Behörde dementsprechend nachschauen kann, ob man gegen irgendwelche Richtlinien verstößt. Vor Corona ist das alle paar Jahre passiert. Ich sage jetzt einmal so im Fünf-Jahres-Rhythmus. Während Corona oder zu Beginn der Corona-Pandemie und seit unserer kritischen Berichterstattung ist es beinahe monatlich passiert, dass wir ein komplettes Programm schicken haben mussten. Es kam dann auch so, dass dann immer wieder Kleinigkeiten dementsprechend kritisiert worden sind. Nicht unmittelbar die Berichterstattung, aber es wurden halt dann kleine Unstimmigkeiten dementsprechend kritisiert. Das haben wir dann natürlich immer alles ordnungsgemäß geändert. Aber man muss halt schon dazu sagen, im unmittelbaren Sinne von der Presseförderung, die wir auch bekommen, in kleinem Maße wurden wir natürlich im Zuge dieser Zeit immer mehr benachteiligt. Da haben andere kleinere, private Regionalsender weit mehr Förderungen bekommen, obwohl sie viel weniger Personal, viel weniger Programm ausstrahlen als wir. Und das hat uns schon gezeigt, hier will uns die Behörde dementsprechend massiv unter Druck setzen.
SPEAKER_01Der Gegenwind ist wirklich von allen Seiten, von den Behörden, von der lokalen Politik, von den Werbekunden gekommen. Jetzt ist sogar euer Bankkonto gekündigt worden. Was steckt da dahinter?
SPEAKER_02Genau, vor ein paar Tagen haben wir die Hilfsbotschaft bekommen, dass unser Vereinskonto, wir haben ja auch einen Verein, RTV Mein Verein, wo uns sehr unterstützen können finanziell, dass uns dieses Konto von Seiten der Oberbank ohne Angaben von Gründen dementsprechend gekündigt wird mit Mitte September. Derweil ist es noch möglich, dass man hier uns unterstützen kann. Aber bis Mitte September müssen wir uns dementsprechend umschauen, ein neues Konto zu finden. Es ist nicht das Firmenkonto, das betroffen ist. Das ist ähnlich wie bei anderen Debanking-Aktionen, wie beispielsweise auch bei Auf1. Da wurde auch nie das Firmenkonto direkt gekündigt, sondern immer das Vereinskonto, wo halt dementsprechend die Möglichkeit besteht, dass wir uns halt sehr unterstützen können. Spannend ist das schon, dass hier wieder einmal keine Begründung angegeben worden ist. Müssen die Banken allerdings auch nicht. Aber mich würde schon interessieren, was da der Grund ist. Wer hat da dementsprechend interveniert? Gab es da dementsprechend viele Mails aus dem linken Spektrum, die die Bank unter Druck gesetzt haben? Weil eigentlich hatten wir in den letzten Monaten überhaupt nie ein Problem. Und erst kürzlich war eine Angestellte der Bank bei uns, da gab es eine Besprechung und da war in keinster Weise die Rede davon, dass hier uns derartiges drohen könnte.
SPEAKER_01Hast du da Informationen bezüglich der Hintergründe? War das vorauseilender Gehorsam der Bank? Ist da politischer Druck ausgeübt worden? Was ist da der Hintergrund?
SPEAKER_02Hier kann man aktuell nur mutmaßen, weil wie gesagt, die Bank schweigt, es gibt keine Begründung. Aber natürlich fällt es einem großen Teil auf, dass wir immer größer werden, dass immer mehr Menschen unsere Inhalte konsumieren. Und natürlich wir auch von den Sehern in gewisser Weise abhängig sind, damit wir unser tagtägliches Programm auch über die Bühne bringen. Wir haben ja jeden Tag Nachrichten, jeden Tag fast informative Talks oder auch nie immer noch regionale Berichterstattung. Weil es ist ja auch wichtig, die Tradition, das Brauchtum und die Kultur dementsprechend auch hochzuhalten. Das will ja das linke Spektrum oft gar nicht. Und ich vermute halt hier, dass die Bank massiv unter Druck gesetzt worden ist, gerade aus dem linken Spektrum, und hier halt dementsprechend jetzt so agiert hat.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gast ist Nicolas Schott. Wir sprechen gleich weiter.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche in dieser Ausgabe mit Nicolas Schott, dem Chefredakteur des alternativen oberösterreichischen TV-Senders RTV. Nikolas, du hast ja auch bei anderen TV-Sendern gearbeitet, sogar mal beim ORF.
SPEAKER_02Unmittelbar Mitarbeiter war ich zwar nicht, ich war sozusagen selbstständiger Videograf oder Kameramann. Und das von 2014 ca. bis 2019, also knapp fünf Jahre, habe ich mitunter auch beim ORF in Oberösterreich mitgearbeitet. Ich hatte ja die Gelegenheit damals, als ich angefangen habe im Medienbereich zu arbeiten, eine Lehre bei meinem Vater zu absolvieren bei RTV. Und naja, wie es halt so ist, wollte man halt dann nach ein paar Jahren auch einmal etwas anderes kennenlernen. Und da hat sich die Gelegenheit geboten, dass ich beim ORF anfangen durfte, als selbstständiger Kameramann. Die Voraussetzungen hatte ich gleich einmal erfüllt. Parallel war ich auch noch für ServusTV und ATV unterwegs, aber primär eben für den ORF in Oberösterreich. Und dort habe ich gemerkt, die kochen auch nur mit Wasser. Und ansonsten sieht man halt, wie viel da dementsprechend eigentlich an Geld hineinfließt für Dinge, wo man sich fragt, ist das überhaupt notwendig, dass da so viele Menschen dort arbeiten? Weil wenn man bedenkt, der OF Oberösterreich macht beispielsweise im Schnitt eine 20-Minuten-Sendung, 20 bis 25-Minuten-Sendung und da arbeiten so viele Menschen an einen dertigen Produkt. Naja, da frage ich mich schon. Also ganz ehrlich, das schaffen wir in unserem kleinen Team von Appana auch fast täglich und wir sind aber nur eine Handvoll Menschen, die da mitarbeiten.
SPEAKER_01Hast du da auch ganz besondere negative Erfahrungen gemacht während deiner Zeit beim ORF?
SPEAKER_02Absolut. Wir erinnern uns ja, gerade 2015 ist ja dieser Migrantensturm, diese Flüchtlingswelle über Europa geschwappt und ich kann mich noch gut genug erinnern. Also ich bin da wirklich massiv hineingekommen. Damals wurde ja quasi jeder Flüchtlingszug, der durch Oberösterreich gezogen ist, mit der Kamera begleitet. Und da sind mir einige Dinge aufgefallen, vor allem am nächsten Tag in der Berichterstattung. Weil was habe ich gesehen und was habe ich gefilmt. Ich habe zu 90, 95% Männer gefilmt und maximal 5% Frauen und Kinder. Und in der Berichterstattung war es bei nahe jedes Mal so, dass die Zahlen umgedreht worden sind. Plötzlich hat man in den Beiträgen an derselben Stelle, wo wir gefilmt haben, beispielsweise an der Grenze zu Deutschland, etc., 95% Frauen und Kinder unter 5% Männer gesehen. Und da habe ich den Redakteur schon auch mehrmals gefragt, waren wir bitte am selben Drehort oder woher kommen die Bilder her? Und mitunter musste ich auch feststellen, dass gewisse Bilder, weil Frauen und Kinder wirklich so wenig dabei waren, haben sie extra in Zeitlupe gespielt, damit sie in diesen eineinhalb-, zwei Minuten Beiträgen dementsprechend verpackt werden konnten. Aber wie gesagt, die Bildsprache war dann so: 90, 95% Kinder, 5% Männer, obwohl es real ganz anders war.
SPEAKER_01Also kann man wirklich von systematischer Desinformation sprechen. Da stellt sich natürlich die Frage, von wem geht das aus? Was war dein Eindruck? Haben die Redakteure sowieso gewusst, was von ihnen inhaltlich erwartet wird? Oder hast es da von oben konkrete Anweisungen gegeben, das so und so zu machen? Wie ist das damals, als du beim ORF warst konkret abgelaufen?
SPEAKER_02Also ich muss dazu sagen, konkrete Vorgaben hatte ich damals keine bekommen. Also ich habe jetzt nicht den expliziten Auftrag bekommen, schau bitte, dass du nur die Frauen und Kinder filmst. Das nicht. Man wusste schon, welche Redakteure dementsprechend eher dem linken Spektrum zugeordnet waren und wie halt am Ende des Tages die Berichterstattung diesbezüglich ausgeschaut hat. Es gab aber durchaus, und das muss ich schon zur Ehrenrettung sagen, auch Redakteure, die hier neutral berichtet haben und das ganz anders oder ganz real gezeigt haben, wie es sich tatsächlich zugetragen hat. Aber ich glaube schon, dass es hier ein vorherrschendes Narrativ gegeben hat oder eine Vorgabe gegeben hat, an die sich quasi der ORF halten muss, um quasi dieses Narrativ des positiven Zustroms der Flüchtlinge da dementsprechend hochzuhalten. Wie es auch in anderen privaten linken Medien dementsprechend über die Bühne gegangen ist.
SPEAKER_01Du hast vermutlich auch die ORF-Berichterstattung über den Grenzsturm in Seuta, in der spanischen Exklave in Nordafrika vor ein paar Wochen gesehen. Hat sich da irgendetwas zum Positiven geändert oder ist es seit deiner Zeit ORF sogar noch schlimmer mit der Propaganda und Desinformation geworden?
SPEAKER_02Das ist tatsächlich schon auch lustig gewesen, sich das anzuschauen, wenn man die Bilder gesehen hat und auch weiß, wie weit die Migranten da dementsprechend geschwommen sind. Und wir wissen es ja alle, da geht quasi der Grenzbereich ein paar Meter ins Meer hinaus. Also in Wirklichkeit sind die Migranten nur drumherum geschwommen, großteils. Und nicht kilometerweit. Weil, wenn ich mich erinnere, der ORF hat behauptet, die waren alle so erschöpft. Naja, wenn ich wegen 50 Metern erschöpft bin oder 20 Metern erschöpft bin, dann hut ab. Also da ist die Gesundheit nicht sonderlich gut. Spanisch habe ich gefunden, da gab es auch nur ganz wenige Frauen. Aber ausgerechnet eine Frau musste immer wieder am Bild vorkommen in den diversen Beiträgen, nicht nur beim ORF, auch bei den deutschen öffentlich-rechtlichen Sendern gab es immer wieder diese eine Szene. Und mittlerweile ist ja auch bekannt, dass Szenerien oder Filmeinstellungen mit Kindern dementsprechend dort für TV-Beiträge inszeniert worden sind. Da gibt es auch mittlerweile etliche Videobeweise, die zeigen, wie hier die öffentlich-rechtlichen Sender dementsprechend arbeiten, um ja zu ihren traurigen Bildern zu kommen, die es so aber definitiv nicht gegeben hat.
SPEAKER_01Angesichts dieser Art des Journalismus, dieser Berichterstattung oder besser Desinformation, die der ORF seit der Migrationswelle 2015 während der Corona-Pandemie bis jetzt betreibt, ohne dass es im OF nennenswerten Widerstand oder Gegenstimmen geben würde, ist diese Anstalt deiner Meinung nach mit diesem Personal überhaupt reformierbar?
SPEAKER_02Das ist eine gute Frage. Da habe ich mir auch Ewigkeiten in meinen Kopf zerbrochen, gerade auch noch in Zeiten, wo ich selbst dort gefilmt habe. Die Redakteure, die da dementsprechend offenbar eine Agenda durchsetzen, die wirst du nicht von heute auf morgen wegbringen. Die haben Verträge, die bleiben bestehen. Grundsätzlich muss man Vorgaben geben können, und an die muss man sich halten. Das sollte auch jetzt schon sein. Der ORF hat ja ein Objektivitätsgebot und müsste sich daran halten. Private Sender sind ja da eher ausgenommen. Wir werden aber nicht vom Steuerzahler in diesem Umfang finanziert. Wenn der ORF reformierbar sein könnte, dann nur über Jahre hinweg. Denn du wirst diesen linken Filz, diesen radikalen linken Filz, nicht so schnell aus diesen Mauern der unterschiedlichsten Landesstudios dementsprechend herausbekommen. Somit ist das nur ein langwieriger Prozess, aber man müsste ihn halt mal starten. Wenn man ihn startet, dann kann es durchaus funktionieren, dass dieser Sender auch wieder eine neutrale, objektive Basis zusammenbekommt.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein Gast ist heute Nikolas Schott. Wir sprechen gleich weiter und zwar über die alternativen Medien in Österreich.
SPEAKER_00Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein Gast in dieser Ausgabe ist der Austria First Nachrichtenredakteur und Chefredakteur des TV-Senders RTV in Oberösterreich, Nicolas Schott. Wir haben uns gerade über den ORF unterhalten, kommen jetzt zu den alternativen Medien. Denn die sind ja mittlerweile die mehr oder weniger einzige Informationsquelle, auf die man sich verlassen kann, wenn man sich etwa über Ereignisse wie eben in Cuter halbwegs objektiv informieren will. Die öffentlich-rechtlichen und die anderen linken Mainstream-Medien sind diesbezüglich ja absolut nicht mehr vertrauenswürdig. Sind die alternativen Medien die einzigen übriggebliebenen echten journalistischen Medien?
SPEAKER_02Offenbar sieht man es ja auch ganz klar an den Zugriffszahlen der unterschiedlichen alternativen Medien, die darüber berichten und die halt nicht hier die Dinge verschweigen, die offenbar über die Bühne gehen, siehe Uta, wo ja quasi nie davon berichtet wird, wie es den Menschen dort geht. Ich meine, die Uta hat 80.000, rund 80.000 Menschen leben dort. Und wenn man sich gerade in den sozialen Medien anschaut, wie es den Menschen dort geht, dass dort mittlerweile Vergewaltigungen über die Bühne gehen, dass hier Plünderungen über die Bühne gehen, dass die Flüchtlinge, angeblichen Flüchtlinge, wie sie in den öffentlich rechtlichen und in den diversen Mainstream Medien genannt werden, in Wirklichkeit sind es Migranten, die hier dementsprechend über die Grenzen gerollt sind und hier quasi jetzt eine Stadt belagern. Diese Dinge muss man auch beim Namen nennen. Und dementsprechend sehe ich das so, dass hier die alternative Medienszene die Dinge beim Namen nennt und dementsprechend die Menschen auch somit sich hier auch vermehrt die Informationen holen. Weil wir berichten ja auch die Zahlen. Die Zahlen sind die gleichen wie beim ORF beispielsweise. Der Unterschied ist der, wir lassen natürlich auch die Menschen zu Ort kommen und nicht nur angebliche linke Experten oder NGOs, die zum Teil nicht einmal vor Ort sind oder waren und hier dementsprechend ihre Expertisen abgeben. Wir lassen die Menschen zu Wort kommen und das ist der entscheidende Faktor. Und das gefällt auch unseren Zuschauern immer mehr, weil wir halt eben die Meinung aus dem Volk auch immer noch Gehör schenken.
SPEAKER_01Die Berichterstattung oder besser gesagt die Desinformation rund um den Willkommen selbst 2015 hat ja den Mainstream-Medien massiv geschadet. Noch vielmehr die Berichterstattung über die Corona-Pandemie. Könnte jetzt die Berichterstattung über CUTA einen ähnlichen Effekt gehabt haben, dass die alternativen Medien noch mehr Zulauf bekommen und die Systemmedien weiter an Vertrauen verlieren.
SPEAKER_02Punktuell auf jeden Fall, aber wir dürfen ja nicht vergessen, diese Flüchtlingswelle von 2015 hat ja längere Zeit gedauert und dauert ja immer noch an, weil mit den Folgen müssen wir immer noch kämpfen. Somit ist dementsprechend die Größenordnung eine andere. Bei Corona ist es ja ähnlich. Das hat ja auch nicht nur ein paar Tage gedauert, das hat ja über Jahre hinweg gedauert. Siuta dauert noch an. Wie lange ist die Frage? Aktuell ist ja der spanische linke Regierungschef Pedro Sanchez noch im Urlaub angesichts der Krisenherde in Spanien schon sehr bemerkenswert. Wir haben ja, wie gesagt, einmal Ceuta und wir haben ja andererseits auch noch die Waldbrände mitunter in Spanien. Und Pedro Sanchez hat nichts Besseres zu tun, als seine Sommer Playlist dementsprechend seinem Volk zu präsentieren, anstatt sich um die Probleme des Landes zu kümmern. Der Mainstream berichtet darüber nicht. Wir berichten natürlich schon darüber, weil es schon auch zeigt, wie Regierungsmitglieder oder Führungen dementsprechend hier gegenüber dem Volk agieren. Und die Frage, um auf deine Frage zurückzukommen, wird das ähnlich sein, es wird punktuell ähnlich sein. Die Frage ist natürlich, wie lange wird das Problem CEUT noch existieren? Es ist ja nicht der erste Grenzturm gewesen. Es gab ja da schon einmal, wo die marokkanische Regierung da dementsprechend die spanische Regierung unter Druck setzen wollte. Damals ist das nach ein paar Wochen wieder abgeflaut. Jetzt stellt sich die Frage, wie lange wird jetzt das noch dauern in Ceuta. Aber darüber hinaus, solange es dauert und solange der Mainstream hier nicht besseren Wissens agiert und die Berichterstattung so weit ändert, dass es den Tatsachen entspricht, wird es definitiv für den öffentlich-rechtlichen, in dem Fall den ORF, sich ja wieder einmal einige Zuschauerkosten, die dementsprechend zahlen, nein, auf eure Informationen brauche ich nicht mehr.
SPEAKER_01Es ist ja offensichtlich so, dass die EU keinerlei Bereitschaft erkennen lässt, an der EU-Außengrenze gegen solche Invasionen und Grenzstürme zu kämpfen. Stattdessen kämpft man gegen die eigenen Bürger, gegen die kritischen Bürger, also gegen die alternativen und die sozialen Medien. Da gibt es ja mittlerweile unendlich viele Maßnahmen, neue Gesetze und Verordnungen, die sich gegen die Presse und die Meinungsfreiheit richten. Ich spreche da vom Digital Services Act, von den Social Media Verboten, von Democracy Shield, von den Chat-Kontrollen etc. Welche Auswirkungen hat das jetzt konkret auf ein Medium wie RTV? Merkst du, merkt ihr, wie die EU und auch die Verliererampel in Wien natürlich immer massiver gegen die Presse und Meinungsfreiheit vorgeht?
SPEAKER_02Absolut. Ein großer Punkt, den du nicht angesprochen hast, ist beispielsweise Deep Platforming, also neben D-Banking gibt es auch Deep Platforming, wo auch ohne Angaben von Gründen Kanäle der jeweiligen alternativen Medien von diversen sozialen Medienplattformen einfach gelöscht werden. Das hat man in der Vergangenheit sehr oft gesehen bei YouTube, aber auch bei TikTok, Instagram und Facebook etc. Auch wir waren diesbezüglich schon mehrmals kurz davor, unsere reichweiten starken Kanäle zu verlieren, aber wir haben da zum Glück noch einlenken können. Andere hat es da schon viel härter erwischt. Und das ist natürlich massiv ärgerlich, weil das kostet Zeit, uns so einen Kanal wieder aufzubauen. Und ja, aber das sind somitunter die ersten Problemstellungen, mit denen wir jetzt mittlerweile schon zu kämpfen haben. Es stellt sich natürlich die Frage, wie weitreichend diese neuen Gesetze und Verordnungen dementsprechend dann treffen können oder uns treffen können. Muss unsere Webseite oder kann unsere Webseite vom Netz genommen werden, etc. Aktuell sehe ich das noch eher, ich würde mal sagen, entspannter, aber durchaus schon kritisch. Also hier gilt es auch mittlerweile schon einen Plan B, C und D zu haben, den wir mitunter schon haben und ausbauen. Und der Rest natürlich mit den Chatkontrollen und so weiter. Das ist massiv und hier will man ganz klar, ich habe ja immer den Jugendschutz vorgeschoben, aber das stimmt nicht. Es wird hier ganz klar der Fokus auf kritische Menschen gelegt, um sie in weiterer Folge dann, und wir wissen ja alle, dass die Agenda 2030 voranschreitet, dass man hier dann in weiterer Folge den Fehler, den was man damals gemacht hat, gerade während der Corona-Pandemie, die kritischen Menschen, die sich vernetzen, dass man das nicht mehr hat. Und welche Krisen etc. dann kommen werden, angebliche Krisen, das steht natürlich jetzt noch in den Sternen. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Globalisten jetzt schon wissen, was uns in ein paar Jahren gehen wird. Aber hier werden natürlich jetzt die Mechanismen massiv getroffen und sind gespannt. Also wir versuchen natürlich hier mit Experten immer wieder fach zu simpeln, was hier drohen könnte. Aber es ist mitunter Kaffee-Suchläserei, was hier passieren könnte. Also das wäre unseriös, hier irgendwelche Dinge zu behaupten von Mechanismen, die in absehbarer Zeit eintreffen würden. Das wäre unseriös. Dementsprechend sagen wir immer, es gibt gewisse Bereiche, auf die wir uns vorbereiten müssen, aber konkret können wir es leider noch nicht sagen.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien. Ich spreche mit Nicolas Schott, dem Chefredakteur von RTV, einem oberösterreichischen Privatsender. Wir sprechen gleich weiter dranbleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache.
SPEAKER_01Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich unterhalte mich gerade mit Nicolas Schott, dem Chefredakteur des alternativen Oberösterreichischen Nachrichtensenders RTV. Wir sprechen gerade über die alternativen Medien und wie diese von der EU und von den Einheitsparteien and natürlich auch von der Verliererampel in Wien bekämpft werden. Derzeit gibt es ja in Brüssel nur eine Richtung, nämlich mehr Zensur, mehr Kontrolle, mehr Einschränkungen, was die Meinungs- und die Pressefreiheit betrifft. Eine Wende in Österreich ist tatsächlich nur möglich, wenn die FPÖ die nächste Wahl so hoch als möglich gewinnt. Nikolaus, was erhoffst du dir als Betreiber des alternativen Mediums, als Chefredakteur von RTV von einem Volkskanzler Herbert Kegel.
SPEAKER_02Konkret würde ich mir wünschen, dass es gerade auch in Bezug auf die Medien hier endlich wieder einmal das hier gleich schief gemacht wird. Es darf nicht sein, dass linke Mainstream-Propagandamedien dementsprechend hier seit Jahren dementsprechend massiv bevorzugt werden und alternative kritische Medien hier ständig bekämpft werden. Sei es mit De-Platforming, D-Banking etc., aber auch in Bezug auf die Förderbasis. Es ist zwar super wichtig, dass wir von unseren Sern unterstützt werden, aber wir wollen ja größer werden. Wir müssen größer werden. Und das Ganze funktioniert nur, wenn es einen fairen Schlüssel gibt, wenn es darum geht, wie Medien gefördert werden sollen und müssen. Ich bin zwar der Meinung, dass es hier weit weniger Geld benötigen würde, als es derzeit gibt, aber ich bin grundsätzlich der Meinung, dass es hier einen ganz fairen Schlüssel geben muss. Und das hat auch damals schon in einer Pressekonferenz FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenmecker gesagt, hier braucht es einen fairen Schlüssel, hier darf es keine Benachteiligungen geben. Und das würde es auch unter einer FPÖ-Regierung so nicht geben. Natürlich ganz klar ist, um hier noch einmal auf den ORF zurückzukommen, auch der ORF muss natürlich schlanker werden. Abseits davon, dass er reformiert gehört, muss er schlanker werden. Das ist aber ein ganz anderer Aspekt. Es braucht gewisse Programme nicht. Ü3 könnte beispielsweise privatisiert werden, ORF1 könnte privatisiert werden. Und dann schauen wir uns an, wie lange das die Menschen noch schauen wollen. Ich würde mir wünschen, dass die Medienförderung und so weiter, dass hier dementsprechend eine einheitliche Lösung gebracht werden muss. Und in weiterer Folge ist es entscheidend, dass in Bezug auf D-Banking, De-Platforming etc., dass hier eine FPÖ-geführte Regierung hier ganz klar drauf schaut. Nicht nur bei alternativen, freien Medien, auch bei linken Medien darf das nicht passieren. Und hier möchte ich, dass hier ganz klar darauf geschaut wird und nicht nur die eine Reichshälfte quasi bedient wird, die Linke nämlich, sondern hier quasi alle Seiten dementsprechend gleich behandelt werden.
SPEAKER_01Das war ein schönes Schlusswort. Vielen herzlichen Dank, Nikolaus Schott. Das war Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich danke fürs Zuhören.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das AustriaFörst Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reike. Immer neu am Montag von elf bis zwölf und jederzeit zum Nachhören auf austreaföst.at.