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Generalverdacht gegen normale Bürger: Wenn das Polohemd zum Extremismus-Fall wird - Die blaue Abrechnung
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Wer heutzutage ein Polohemd trägt, in einer traditionellen Familie lebt oder während der Corona-Zeit kritische Fragen gestellt hat, gerät in Österreich immer öfter unter Generalverdacht. In der aktuellen Ausgabe von „Die blaue Abrechnung“ zeigt FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik auf, wie staatlich finanzierte Berichte und Studien ganz normale Bürger zunehmend in ein extremistisches Eck drängen. Vom sogenannten Sektenbericht bis hin zum Verfassungsschutzbericht, der kurzerhand die neue Kategorie des „heterodoxen Extremismus“ erfindet – die Grenzen dessen, was als verdächtig gilt, werden immer weiter verschoben. Wer Kritik an der Klimapolitik übt oder traditionelle Werte vertritt, wird vom System zur potenziellen Gefahr erklärt.
Besonders absurd wird es, wenn man sich ansieht, wofür in Zeiten von Rekordinflation und explodierenden Lebenserhaltungskosten das Steuergeld der Österreicher aus dem Fenster geworfen wird. Lisa Schuch-Gubik deckt auf: Fast 400.000 Euro fließen über den Wissenschaftsfonds in ein dreijähriges Forschungsprojekt, das untersuchen soll, wie sich Rechtsextremismus durch Mode ausdrückt. Während Familien jeden Euro zweimal umdrehen müssen und Pensionisten nicht wissen, wie sie ihre Stromrechnungen bezahlen sollen, finanziert das SPÖ-geführte Ministerium Studien über Polohemden, den „Old-Money-Style“ und „Trad-Wife-Mode“. Ein beispielloser Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Bevölkerung.
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Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Kubik.
SPEAKER_00Was haben ein Polo-Hemd, Kritik an Corona-Maßnahmen und eine ganz normale Familie gemeinsam? Nun ja, wenn es nach manchen staatlich finanzierten Studien oder Berichten geht, offenbar mehr als euch allen lieb sein dürfte. Wer heute konservativ denkt, wer Fragen stellt oder einfach nicht jeden Zeitgeist mitmacht, der gerät immer öfter unter Verdacht. Zufall oder steckt System dahinter? Genau darüber sprechen wir heute in einer neuen Ausgabe der Blauen Abrechnung. Ich freue mich, wenn ihr einschaltet. In Kürze geht es los.
SPEAKER_01Die blaue Abrechnung. Mit Lisa Schuchgubik. Jeden Samstag von 11 bis 12. Und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at.
SPEAKER_00Tragt ihr manchmal ein Polohemd oder eine Barbo-Jacke, habt ihr vielleicht Lederschuhe, lebt ihr in einer ganz normalen Familie oder und jetzt wird's ganz gefährlich, habt ihr während Corona einmal gesagt, Moment einmal, ich hab da Fragen oder das finde ich jetzt schon ein bisschen überzogen? Oje, dann aufgepasst, denn dann seid ihr, zumindest in den Augen des Systems, keine normalen Bürger mehr. Ihr seid jetzt potenziell gefährlich. Nach irgendeiner Studie, irgendeinem Bericht oder irgendeiner neuen Kategorie seid ihr jetzt schon quasi ein Verdachtsfall. Aber keine Sorge, ihr seid nicht alleine. Willkommen im Club und damit auch herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe der blauen Abrechnung. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe langsam den Eindruck, dass in Österreich nicht mehr nach echten Gefährdern gesucht wird, sondern nach immer mehr neuen Möglichkeiten, ganz normale Bürger unter Generalverdacht zu stellen. Es beginnt mit einem Bericht, dann kommt der nächste, dann wieder eine Studie. Und jedes Mal verschiebt sich die Grenze ein kleines Stück weiter. Inzwischen reicht es manchen ja schon offenbar aus, dass man konservativ ist, die Regierung kritisiert, or einfach nicht jeden politischen Trend begeistert mitmacht. Schauen wir uns das einmal genauer an. Zum Beispiel der Sektenbericht. Ein Bericht, der ideologisch gefärbt ist anderer politischen Diffamierung dient. Was sich da als Bericht einer angeblich fachlich unabhängigen Stelle ausgibt, ist in Wahrheit ein ideologisch motiviertes Werk, das missliebige politische und gesellschaftliche Positionen pauschal mit Sekten, Verschwörungstheorien oder gar Extremismus gleichsetzt. Und das ist in meinen Augen demokratiepolitisch höchst bedenklich. Wer zum Beispiel traditionelle Familienbilder vertritt oder es gar gewagt hat, Kritik an den Corona-Maßnahmen zu üben, der gilt bereits als potenzieller Sekten-Sympathisant und Demokratiefeind. Und bezahlt wird das Ganze auch noch mit deinem Steuergeld. Bedenklich ist aber auch der Verfassungsschutzbericht. Dort gibt es jetzt eine neue Kategorie, nämlich heterodoxer Extremismus. Allein das Wort versteht jetzt wahrscheinlich kaum jemand. Es betrifft aber wahrscheinlich sehr viele. Wenn du zum Beispiel schon einmal Kritik an der Klimapolitik geübt hast, misstrauisch gegenüber manchen Medien bist, Kritik an internationalen Organisationen geübt hast oder traditionelle Familienbilder gut findest, bist auch du schon ein potenzieller Extremist. Aber auch das war noch nicht alles, denn jetzt kommt der nächste Höhe bzw. Tiefpunkt in dem ganzen Wahnsinn.
SPEAKER_01Die blaue Abrechnung. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Fast 400.000 Euro Steu. Für ein Modestudio. Ja, ihr habt richtig gehört. Fast 400.000 Euro Steuergeld fließen in ein dreijähriges Forschungsprojekt der Wiener Akademie der Bildenden Künste, das der Frage nachgeht, wie sich Rechtsextremismus durch Mode ausdrückt. Finanziert wird das Projekt vom Österreichischen Wissenschaftsfonds, VWF. Und verantwortlich für den VWF ist übrigens das Ministerium von Eva Maria Holzleitner, also SPÖ. Während viele Familien jeden Euro zweimal umdrehen müssen, während Pensionisten nicht wissen, wie sie ihre Stromrechnungen bezahlen sollen, während Unternehmer unter immer neuen Belastungen leiden, während wirklich überall gespart wird, findet man fast eine halbe Million Euro, um zu erforschen, wie sich Rechtsextremismus möglicherweise über Kleidung ausdrückt. Da werden Polohemden erwähnt. Der sogenannte Old Money Style, Trade Rive Mode, Hipster Look. Und ich frage euch jetzt ganz ehrlich, spinnen die jetzt schon komplett? Ist das wirklich das dringendste Problem in unserem Land? Geht's Österreich tatsächlich so gut, dass wir uns jetzt wissenschaftlich mit Polohemden beschäftigen müssen? Der Familienvater zieht morgens ein Polo-Hemd an, fährt zur Arbeit, zahlt seine Steuern, bringt seine Kinder in den Kindergarten und gleichzeitig finanziert er mit genau diesen Steuern, die er zahlt, eine Studie, in der über Kleidungsstile diskutiert wird, die angeblich rechtsextrem sind. Da fragt man sich doch irgendwann wirklich, wer denkt sich so einen totalen Schwachsinn eigentlich aus?
SPEAKER_01Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Gubik.
SPEAKER_00Immer mehr werden ganz normale Dinge plötzlich politisch aufgeladener und potenziell extremistisch gefährlich dargestellt. Heute das Bolohemd, morgen vielleicht der Schnitzel. Und irgendwann heißt es dann wahrscheinlich, Grillen im eigenen Garten ist auch schon verdächtig, vor allem wenn es Fleisch ist. Die klassische Familie oder Regierungskritik sind sie ja bereits ohnehin schon. Da hört man ständig von islamistischen Gefährden. Erst vor wenigen Tagen kam es erst wieder zu einem islamistischen Anschlag in Berlin. Beinahe täglich liest man von Messerattacken, von Terrorwarnungen, von Bandenkriminalität. Die Menschen haben Angst auf die Straße zu gehen und gleichzeitig fließen hunderttausende Euro in Studien über rechtsextremistische Kleidungsstile. Da darf man sich dann aber schon die Frage stellen, ob hier die Prioritäten noch stimmen. Die Bürger wollen nämlich etwas ganz anderes. Die wollen Sicherheit, die wollen leistbares Leben, die wollen, dass ihre Kinder sicher zur Schule gehen können. They wollen, dass der Staat dort konsequent durchgreift, wo tatsächliche Gefahr besteht anders, wo Menschen einfach anderer Meinung sind oder konservative Werte vertreten. And genau deshalb stoßen diese ganzen Berichte and Studien by so vielen auf so großes Unverständnis. While der Eindruck entsteht, dass immer mehr neue Begriffe, Kategorien and Untersuchungen geschaffen werden, um normale Menschen zu diffamieren, während die wirklichen Sorgen der Bevölkerung ignoriert werden. And genau deshalb wird diese Strategie auch nicht funktionieren. Denn die Menschen merken schon sehr genau, womit sie sich im Alltag beschäftigen. Mit den hohen Preisen, mit Wohnkosten, mit Sicherheit, mit der Zukunft ihrer Kinder, nicht mit Bolo-Hemden. Und auch nicht mit irgendwelchen ideologischen Modeanalysen. Ja, das war die blaue Abrechnung für heute. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Ich wünsche euch allen noch einen schönen Tag.
SPEAKER_01Die blaue Abrechnung mit Lisa Schuch-Gubik. Immer neu am Donnerstag von 11 bis 12 auf AustriaFirst. Und zum Nachhören auf AustriaFirst.