AUSTRIA FIRST
Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Gefahr für kritische Medien: Bablers Umbau nach DDR-Vorbild - Macht und Medien
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Der islamistische Anschlag in Berlin hat einmal mehr die massive Schlagseite der Mainstream-Medien offenbart: Statt den islamistischen Hintergrund klar zu benennen, wurde die Tat vertuscht oder gar in eine Verschwörungserzählung gegen Rechts umgedeutet. Zu Gast bei Werner Reichel ist in der AUSTRIA FIRST Sendung Macht und Medien diesmal Lisa Schuch-Gubik, FPÖ-TV- und AUSTRIA-FIRST-Moderatorin, Bundesparteisprecherin und stellvertretende Mediensprecherin der FPÖ. Sie analysiert, wie sich der mediale Komplex immer weiter von den Lebensrealitäten der Bürger entfernt und sich zunehmend in einer woken Blase isoliert. Gleichzeitig zeigt der beispiellose Erfolg alternativer und patriotischer Formate, dass die Österreicher den links-linken Einheitsbrei längst durchschaut haben.
Im Fokus der Sendung stehen die hochumstrittenen Medienreformpläne von SPÖ-Chef Andreas Babler. Mit einem neuen Fördersystem sollen regierungstreue Medien weiter gemästet werden, während oppositionelle Stimmen und unabhängige Alternativmedien finanziell und strukturell ausgehungert werden sollen. Lisa Schuch-Gubik zieht dabei drastische Vergleiche und verdeutlicht, wie diese von ÖVP und NEOS mitgetragene Politik die Meinungsfreiheit bedroht und die vierte Gewalt im Staat endgültig zum reinen Systemerhalter degradiert.
Werner Reichel und sein Gast werfen zudem einen kritischen Blick auf den ORF, dessen sündteurer Privilegienstadl ungeniert von den Steuerzahlern zwangsfinanziert wird. Während den Bürgern die Haushaltsabgabe aus der Tasche gezogen wird, verweigert der mediale Staatsapparat jeglichen Sparwillen. Hört jetzt rein, wenn Macht und Medien die wahren treibenden Kräfte hinter der linken Medienmaschinerie schonungslos offenlegt und aufzeigt, wie sich Patrioten gegen diese Gleichschaltung vernetzen.
MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reike.
SPEAKER_01Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gast ist Lisa Schuch-Gubig. Sie ist die Bundesparteisprecherin, die stellvertretende Mediensprecherin, FPÖ TV, Moderatorin und Austria First Kollegin. Hallo, danke, dass du dir Zeit genommen hast.
SPEAKER_02Hallo lieber Werner, freut mich sehr, dass ich in diesem Format auch einmal zu Gast sein darf.
SPEAKER_01Bei uns geht es heute um das islamistische Attentat in Berlin und vor allem, wie die Medien darauf reagiert haben, wie mächtig und wichtig die Mainstream-Medien sind bei der Beeinflussung unserer öffentlichen Meinung. Es geht um FPÖ, TV und alternative Medien und um die Medienförderpläne von Andreas Babler. Dranbleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von elf bis zwölf.
SPEAKER_01Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at Ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gesprächspartner ist Lisa Schuch-Kubig. Sie ist Bundesparteisprecherin, stellvertretende Mediensprecherin, FPÖ, TV, Moderatorin und Austria First Kollegin. Unser erstes Thema sind die medialen Reaktionen auf das islamistische Attat in Berlin, bei der ja eine Person ums Leben und rund 25 zum Teil schwer verletzt worden sind. Du hast sicher die Berichterstattung der Mainstream-Medien über dieses Attentat verfolgt. Wie hast du sie wahrgenommen?
SPEAKER_02Ja, du hast das Kind beim Namen genannt. Es war ein islamistischer Anschlag, es war ein islamistisches Attentat und genau das habe ich teilweise in der medialen Berichterstattung, vor allem von Seiten der Mainstream-Medien in Deutschland, vermisst. Das heißt, hier wird einfach ein ganz wichtiger Fakt verschwiegen. Und das passt ins Bild, wie die Mainstream-Medien gerade eben auch in Deutschland teilweise berichten. Und man sieht einmal mehr auch, wenn man sich die Berichterstattung ansieht, dass sofort auch wieder von sehr vielen Medien für den Kampf gegen rechts aufgerufen wird. Also zum einen die islamistische Gefahr ausgeblendet wird, auf der anderen Seite aber sofort wieder betont wird, was für eine große Gefahr nicht der Rechtsextremismus auch sei und dass der Kampf gegen rechts jetzt noch vehementer, noch intensiver durchgeführt wird. Also ich muss sagen, bei dieser Berichterstattung habe ich mir sehr oft an den Kopf greifen müssen, wie abstrus Mainstream-Medien hier wieder berichtet haben.
SPEAKER_01Es hat ja kurz nach dem Anschlag in den sozialen Medien, in den linken Vorn und linken Milieus erst eine relativ schnelle Verschwörungstheorie gegeben, dass nämlich hinter den Anschlägen gar nicht Islamisten stecken, sondern dass die gesteuert werden. Und zwar entweder von den Russen, also wieder das typische Feindbild Wladimir Putin, oder aber auch von den Rechten, sprich von der AfD, um so die Erzählung, die Wahlen da zu beeinflussen für die AfD. Nun ist das das eine, wenn das irgendwelche Linksextremisten oder Linkslinke in irgendwelchen sozialen Medien behaupten, aber, und das finde ich besonders dramatisch, diese Verschwörungserzählung wird mittlerweile auch von Medien wie dem ZDF aufgegriffen.
SPEAKER_02Ja, man versucht vom wirklichen tatsächlichen Problem der unkontrollierten Massenzuwanderung, der immer mehr überbordenden Islamisierung einfach abzulenken. Man versucht, den Fokus auf was anderes zu richten, aber die Menschen haben das durchschaut. Also mit dieser Berichterstattung entlarven sich die Mainstream-Medien ja, dass sie nur mehr noch auf Regierungslinie sind, dass sie da versuchen, irgendwelche Verschwörungstheorien wiederzugeben, dass sie versuchen, hier die Bevölkerung wirklich für dumm zu verkaufen. Aber die Bevölkerung hat das Gott sei Dank durchschaut. Und ich habe sie auch sehr bezeichnend gefunden, als dann teilweise auch wieder Entsetzen darüber geherrscht hat, dass es ein Islamist war, der hier ein Attentäter war, weil man sich gewünscht hätte, es wäre ein deutscher, weißer nicht das, was jetzt wieder passiert ist, eben ein Islamist, ein islamistischer Hintergrund. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, eine Gewalttat ist immer zu verurteilen, egal von welcher Seite sie kommt, aber hier wieder eben das Kind nicht beim Namen zu nennen, zu sagen, dass es eben kein Islamist war oder dass man sogar vielleicht noch rechten politischen Kräften in die Schuhe zu schieben, weil man ihnen anders politisch nicht mehr her wird. Das ist ja jetzt auch dieses perfide Mittel, was sie versuchen, weil sie merken, mit der Politik können sie die AfD jetzt nicht mehr verhindern. Sie können den Erfolgskurs der AfD so nicht stoppen. Auch diese Dämonisierung, die sie vor der AfD immer gemacht haben und nach wie vor tun, funktioniert nicht mehr so wie in den vergangenen Jahren. Und jetzt greifen sie halt so solche Mitteln, dass sie da irgendwelche Verschwörungstheorien versuchen zu verbreiten. Oder eben auch diese Verbotsfantasien in Richtung AfD. Also man sieht, mit welchen Mitteln hier der politische Gegner das System agiert.
SPEAKER_01Ist es nicht auch extrem gefährlich und auch bedenklich, wenn jetzt auch von den Medien versucht wird, die Islamisten mit den Rechten auf eine Stufe zu stellen oder zu behaupten, Islamisten seien ja eigentlich in Wirklichkeit eh Rechte.
SPEAKER_02Absolut, also das ist mehr als verwerflich. Und gerade auch die Journalisten, die ja immer für sich selbst behaupten, so die Obermoral-Aposteln zu sein, dann in so eine zu solchen dreckigen Maßnahmen, muss man wirklich schon sagen, greifen, finde ich, sehr bezeichnend. Aber Gott sei Dank durchschauen immer mehr Menschen das, dieses böse Spiel der Mainstream-Medien und deswegen wenden sich ja auch immer mehr Menschen von den Mainstream-Medien ab und holen sich ihre Informationen von Alternativmedien oder auch eben im Social Media von Seiten eben wie AfD bei uns, FPÖ TV. Also es verlagert sich immer mehr, dass gerade diese Medien gelesen und konsumiert werden und diese Abwanderung von den Mainstream-Medien, die aber die Mainstream-Medien nicht verwundern muss, wenn sie dieart berichten?
SPEAKER_01Bisher haben sich die Anschläge eigentlich wahllos gegen die Deutschen, sprich gegen die Ungläubigen, gerichtet oder so gegen christliche Symbole oder im christlichen Kontext wie zum Beispiel Weihnachtsmärkte. Der Anschlag in Berlin war jetzt wirklich das erste Mal auf eben auf diese LGBT-Bewegung, also wirklich ein Anschlag eigentlich auf das Kernstück der linken Ideologie. Hatte das eigentlich irgendwelche Auswirkungen jetzt auf die Reaktionen auf die Medialen? Weil eigentlich sollte man glauben, dass dann die Medien anders reagieren würden.
SPEAKER_02Nein, absolut nicht. Und auch, ich finde es auch von diversen Community-Vertretern, die dann gleich wieder betonen, aber trotzdem für die offene Gesellschaft sein, auch was die Massenmigration betrifft. Also da frage ich mich wirklich, wie realitätsfremd kann man sein? Und da vermisse ich auch den Aufschrei teilweise von linken Feministinnen immer wieder, wenn mal wieder ein Frauenmord passiert, wenn mal wieder eine Vergewaltigung passiert, weil es ist im Endeffekt die gleiche Stoßrichtung, die hier vorangetrieben wird. Wir sehen, dass eben seit 2015, sowohl nach Deutschland als auch nach Österreich, einfach Personen zu uns gekommen sind, die unsere Werte nicht schätzen, die unsere Gesetze nicht einhalten und die eben ein Bild von Frauen haben oder eben auch von Minderheiten, das mit unserer Verfassung, mit unserem Weltbild nicht konform geht. Und dass hier jetzt quasi Anschläge verübt werden, sollten eigentlich, sollte eigentlich ganz, ganz viele Menschen aufrütteln, aber wir sehen, dass das eben nicht passiert, gerade auch in diversen Communities und auch in den Mainstream-Medien. Weil wenn die dann sofort wieder hergehen und für den Kampf gegen Rechts aufrufen und eigentlich ja die Rechten daran schuld seien, dass diese Anschläge verübt werden, dann muss ich ehrlich sagen, dann ist ja eine Realitätsverweigerung vorhanden, die ich bis dato so nicht geglaubt hätte, dass es die überhaupt geben kann.
SPEAKER_01Eine Reaktion der Medien war ja auch, dass man sich darüber zu Recht, muss man sagen, aufgeregt hat, dass so ein Islamist wie der 21-jährige Attentäter überhaupt auf freiem Fuß war. Und das versucht man jetzt irgendwie als Justiz- und Polizeiskandal da zu inszenieren. Wobei ist das nicht wirklich heuchlerisch, wenn genau die Medien, die seit Jahren mit ihrer Berichterstattung dazu beitragen, dass genau diese Leute frei im Fuß sind, dass eben die Justiz so agiert, wie sie agiert, wenn sich die jetzt darüber beschweren.
SPEAKER_02Ja, genau die Medien, die immer dafür sind, dass wir quasi noch mehr Kuscheljustiz haben, dass noch mehr illegale Migranten in unser Land kommen oder auch diejenigen, die dann schon länger bei uns sind, straffällig werden, nicht außer Landes gebracht werden, die sich jetzt dann über die Justiz aufregen. Also das ist wirklich scheinheilig. Das ist jetzt wirklich, sie versuchen da vielleicht noch panisch irgendwie in der Berichterstattung etwas darzustellen, um das Ganze doch noch ins rechte Licht zu rücken. Aber in Wahrheit muss man sagen, genau diese Medien sind auch mit dafür verantwortlich, dass wir diese Zustände haben, wie wir sie aktuell haben. Weil sie reden oder schreiben ja auch diese Regierungspolitik immer wieder schön. Weil die Österreicher wissen oder auch die Deutschen wissen ja schon, wie es auf den Straßen, wie es in den Städten zugeht und die Medien versuchen da immer noch oft ein anderes Bild zu zeichnen, das aber mit der Realität absolut nichts mehr zu tun hat.
SPEAKER_01Sind nicht die linken Mainstream-Medien mindestens genauso mitverantwortlich wie die Politiker, die das umsetzen? Also ich erinnere an 2015, da waren es ja vor allem wirklich die Medien, die die Merkel da in diese Willkommenspolitik regelrecht getrieben haben.
SPEAKER_02Absolut. Also die Medien haben da einen sehr, sehr, sehr, sehr großen Beitrag dazu geleistet, dass das Ganze schon so stattgefunden hat, wie es eben stattfindet. Und wir erleben das auch beim ORF teilweise, dass wenn es sich um einen ausländischen Täter handelt, dass das einfach nicht in der Berichterstattung so sich wiederfindet. Also dass das einfach verschwiegen wird, dass es sich mal wieder, muss man wirklich sagen, um einen ausländischen Täter handelt. Oder dann gibt es wieder irgendwelche Porträts von den super toll integrierten Zuwanderern. Und es wird dann so dargestellt, dass würden so gut wie alle, die seit 2015 in unser Land gekommen sind, dem entsprechen, was aber definitiv nicht so ist. Der gut integrierte Asylwerber seit 2015 ist der Einzelfall, aber die Messerstecherei ist eben nicht mehr der Einzelfall.
SPEAKER_01Wir sprechen gleich weiter und zwar bleiben beim Thema, nämlich, wie mächtig sind die Mainstream-Medien und welchen Einfluss können sie auf die öffentliche Meinung ausüben, dranbleiben.
SPEAKER_00Gleich geht's weiter. Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reichel.
SPEAKER_01Willkommen zurück bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich habe gerade mit Lisa Schuchgubig über die medialen Reaktionen auf das islamistische Attentat in Berlin gesprochen und darüber, wie groß der Einfluss der Mainstream-Medien auf die Bildung der öffentlichen Meinung ist. Wie sehr können die Mainstream-Medien die öffentliche Meinung beeinflussen, speziell jetzt nach so einem Attat wie in Berlin, wo ja die Bevölkerung wirklich stark verunsichert ist?
SPEAKER_02Ich glaube, die Mainstream-Medien hatten noch vor 15, 20 Jahren einen wesentlich größeren Einfluss auf die Meinung der Bevölkerung. Das Ganze hat sich aber sehr stark verändert. Zum einen haben sich die Mainstream-Medien immer mehr von der Bevölkerung entfernt, auch von der Meinung der Bevölkerung. Besonders heftig, finde ich, hat man das während Corona gesehen, wo wirklich schon die Stimmung in der Bevölkerung eine ganz andere war, als uns die Mainstream-Medien immer wieder erzählt haben, wo friedliche, ganz normale Bürger, die einfach für ihre Freiheit auf die Straße gegangen sind, von Mainstream-Medien als Rechtsradikale, als Covidoten und was weiß ich alles bezeichnet wurden. Und ich glaube, da ist auch so ein bisschen was gekippt in der Bevölkerung. Weil früher war es halt so, da waren die, die so bezeichnet wurden, immer irgendwelche. Aber wenn man dann plötzlich selbst so beschimpft, beleidigt und bezeichnet wird von Mainstream-Medien, dann denkt man da, glaube ich, auch sehr um. Also sie haben, glaube ich, während Corona so wirklich den Bogen überspannt. Und deshalb, auch, glaube ich, auch durch die Entwicklung der sozialen Medien, dass die so an Gewichtigkeit dazu gewonnen haben, hat sich einfach das Bild verändert. Und die Mainstream-Medien haben heute nicht mehr den Einfluss auf die Meinung der Bevölkerung, wie es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Und ich glaube, diese Entwicklung braucht die Mainstream-Medien wirklich nicht zu verwundern. Und wenn sie das Problem angreifen wollen, dann müssen sie auf jeden Fall vor der eigenen Tür kehren. Aber es kann dann nicht sein, dass man eben mit diesen Verbotsfantasien kommt, wie jetzt von der Regierung. Stichwort Social Media Verbot für Jugendliche.
SPEAKER_01Ist dieser Vertrauensverlust, den du da angesprochen hast, nicht auch der Hauptgrund für zum Beispiel für die Printmedienkrise? Also seitens der Printmedien wird immer behauptet, das ist eine Krise des Mediums, des Papiers, die Leute steigen auf soziale Medien um, aber ist es nicht genauso, mindestens genauso eine Krise, dass ein Vertrauensverlust?
SPEAKER_02Ja, ich glaube, das Problem ist nicht sozusagen die Hardware, also die Zeitung, sondern der Inhalt. Weil wenn man sich beim Durchlesen einer Zeitung bei jeder Seite dreimal ärgern muss, wird man sich überlegen, ob man die Zeitung dann am nächsten Sonntag wiederkauft und sich am Frühstückstisch pro Seite mehrmals ärgern muss. Also da brauchen sich die Mainstream-Medien dann nicht wundern, wenn die Zahlen zurückgehen. Das hat, glaube ich, nichts mit der Zeitung per se zu tun, sondern mit dem Inhalt, den sie eben bringt.
SPEAKER_01Die Auflagenzahlen sinken, auch die Sehrzahlen sinken, aber es scheint bei diesen Medien und bei diesen Medienmachern überhaupt kein Undenken zu geben und macht einfach stur weiter. Kann man sich das eigentlich logisch erklären?
SPEAKER_02Absolut nicht. Also ich glaube, wenn man derart realitätsfremd berichtet, dann lebt man, glaube ich, in der eigenen Blase, versucht gar nicht viel mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen und redet sich wahrscheinlich ein, dass das so passt, wie man das tut. Also die leben wirklich in der eigenen Blase, fernab von der Bevölkerung und sie wollen ja auch den Kontakt zur Bevölkerung gar nicht, weil man sieht ja dann auch für angebliche Experteninterviews, wer da eingeladen wird. Das ist dann immer alles nur diese einseitige Berichterstattung, die genau in die Linie dieses Blattes passt. Aber man lässt ja auch gar nicht mehr kontroverse Meinungen zu. Eine echte Diskussion findet man in den Mainstream-Medien ja immer seltener. Das sind ja dann gerade eben die Privatmedien oder auch die Alternativmedien, die genau dann diese offene Diskussion liefern, die dazu sie ja auch sehen will. Weil Ziel sollte es ja sein, dass man sich seine eigene Meinung bilden kann, dass man sowohl die eine Meinung als auch die andere sich anhören kann, durchlesen kann und dann für sich selbst eine Meinung bilden kann. Aber das schreiben die Mainstream-Medien ja den Menschen inzwischen schon teilweise ab. Also da gibt es eine vorgefertigte Meinung und jeder, der von dieser abweicht, wird sofort in ein Eck gestellt und da verächtlich gemacht oder aus dumm abgestempelt.
SPEAKER_01Kann man das so sagen, dass die Mainstream-Medien eigentlich ihr Geschäftsmodell komplett umgedreht haben? Also früher, sagen wir mal, nach vielleicht Anfang der 2000er, den 90 Jahren, haben die Medien für die Hörer, Seher und Leser berichtet. Mittlerweile berichtet man einfach nur mehr für die Mächtigen. Zeigen sich natürlich dann ihr kenntlich in Form von Inseraten oder Fördergeldern.
SPEAKER_02Ja genau, und in genau die Richtung geht ja auch die angebliche Medienreform. Ich würde es ja nicht mehr als Reform bezeichnen, über die wir dann eh noch reden, von Andreas Babler. Es geht genau in diese Richtung, dass die Zuseher die Abonnentenzahlen sinken. Das heißt, das Geld aus der Bevölkerung, die Menschen sind nicht mehr bereit, dafür zu bezahlen. Also springt der Staat ein, finanziert diese Medien, die aber am freien Markt keinen großen Anklang mehr finden und sich ja so das Überleben. Und dafür gibt es dann eben diese regierungsfreundliche Berichterstattung, die aber nicht mehr der Meinung der Bevölkerung entspricht, wenn man sich beispielsweise die Umfragezahlen ansieht.
SPEAKER_01Welcher Bedeutung kommt da jetzt den alternativen Medien, auch FPÖ, TV, Austrefers und es gibt ja viele andere patriotische Medien zu?
SPEAKER_02Ich glaube, diese Reichweiten werden in nächster Zeit noch rapid steigen, weil immer mehr Menschen drauf kommen, dass die andere Meinung, quasi auch eine kritische Meinung eben genau in diesen Medien zu finden ist und nicht dieser Einheitsbrei, der eben in den Systemmedien zu lesen ist, von dem eh schon so viele die Nase voll haben. Also ich glaube, da ist auch in Zukunft noch ein sehr, sehr großes Potenzial da für alternative Medien, aber auch für Medien wie Austria First oder FPÖTV. Man muss ja sagen, die haben ja auch schon sehr erfolgreich gestartet, sowohl FPÖ TV als auch Austria First, wo es ja auch schon im Vorfeld diese mediale Schmutzkübelkampagne gegen diese Medien gegeben hat. Ich erinnere noch an den Start von Austria First, wo die Medien übersät waren mit Artikel, ob wir das überhaupt dürfen, inwieweit das rechtlich konform ist. Also man hat ja schon versucht, noch vor Start uns derartige Steine in den Weg zu legen und das Projekt schon vorher quasi zu zerstören, was ihnen Gott sei Dank nicht gelungen ist. Aber man sieht auch bei dieser Vorgehensweise, wie groß die Angst der Systemmedien vor genau solchen Medien wie FBÖTV, Austria First oder anderen Alternativmedien ist.
SPEAKER_01Und die Angst kommt ja daher, dass diese alternativen Medien wirklich ein bedeutender Faktor mittlerweile geworden sind. Damit sind wir gleich beim Punkt, beim nächsten Thema. Sprechen wir über die alternativen Medien im Allgemeinen und über FPÖÖTV im speziellen Drambleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Willkommen zurück, ihr hört Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Unser Gesprächsgast ist heute Lisa Schuch-Gubig Ihres Zeichens, Bundesparteisprecherin, stellvertretende Mediensprecherin, FPÖ-TV-Moderatorin und Austria First Moderatorin. Lisa, du moderierst seit 2017 FPÖ-TV. Das ist wirklich eine Erfolgsgeschichte. Kannst du ein bisschen was über FPÖ TV und den Werdegang dieses Senders erzählen?
SPEAKER_02Ja, FPÖ TV wurde damals im Jahr 2012 gegründet, also es gibt es doch schon einige Jahre. Und das Motto damals ist nach wie vor erhalten geblieben, nämlich wir zeigen das, was andere verschweigen. Wir haben damals einfach gemerkt, dass die Mainstream-Medien gar nicht oder sehr verzerrt über unsere Inhalte berichten. Und da haben wir uns dann einfach gedacht, okay, dann machen wir es einfach selbst. Und seit Beginn von FPÖ-TV ist es eine Erfolgsgeschichte, das muss man ganz klar sagen. Wir haben inzwischen rund 250.000 Abonnenten auf YouTube. Also vielleicht einmal zum Vergleich, dass man das gegenüberstellen kann. SPÖ 1 hat gerade mal rund 4.600 Abonnenten. Also da liegen wirklich Welten dazwischen, wenn man sich das anschaut. Und genau deswegen sind wir den politischen Gegner ja auch so ein Dorn im Auge. Gestartet hat FPÖTV etwas anders als es heute. Also wir haben uns über die Jahre sehr viel weiterentwickelt, immer wieder neue Formate etabliert. Begonnen hat es mit einem Magazin pro Woche, wo mehrere Themen abgehandelt worden sind. Heute produzieren wir mehrere Videos pro Tag. Also es hat sich in den Jahren einiges getan.
SPEAKER_01FPÖÖ-TV ist wirklich ein wichtiger Bestandteil auch in der Parteiarbeit und der freiheitlichen Bewegung geworden.
SPEAKER_02Absolut. Also das ist unser Kommunikationskanal, wie wir mit der Bevölkerung sehr direkt kommunizieren können. Aber FPÖ-TV ist auch eine Plattform, wo wir der Bevölkerung ein Sprachrohr bieten können. Wir führen auch immer wieder Interviews mit Bürgern, wir laden Bürger zu uns ins Studio ein. Also es ist jetzt nicht nur so, dass dort politische Inhalte von unseren Abgeordneten oder Politikern präsentiert werden, sondern dass wir auch mit der Bevölkerung darüber sprechen, wie seht ihr das überhaupt oder wo drückt euch der Show.
SPEAKER_01Das FPÖ-TV, für die FPÖ wichtig ist, liegt auf der Hand, aber ist FPÖ-TV nicht auch generell jetzt wirklich für die gesamte Medienlandschaft in Österreich wichtig, weil die ist ja, wenn man die Mainstream-Medien betrachtet, schwerst linkslastig.
SPEAKER_02Ja, linkslastig kann man uns, glaube ich, nicht vorwerfen, dass wir sind. Also wir sind sicher so ein Gegenstück zum Mainstream, ein Gegenstück zu den Systemparteien, wo man sich wirklich auch einmal eine andere Meinung anschauen kann und bilden kann. Und die Zuseherzahlen geben uns recht. Also wir wachsen stetig weiter, wir entwickeln uns stetig weiter. Und man braucht nur mal die Parlamentsreden im Hohen Haus ein bisschen mitverfolgen, wie oft da von den anderen Parteien FPÖ-TV erwähnt wird. Also die größten Fans dürften offenbar auch in den anderen Parteien sitzen und die dürften relativ viel Zeit auf unserem YouTube-Kanal verbringen, weil die zitieren da teilweise wirklich aus Videos heraus. Also liebe Grüße auch an der Stelle an die anderen Parteien, weil sie hören uns jetzt wahrscheinlich auch wieder zu. Also man sieht, wir sind ihnen definitiv ein Dorn im Auge und sie kommen halt auch einfach nicht an den Erfolg von FPÖTV ran. Sie probieren es teilweise, so wie jetzt die SPÖ, aber im Endeffekt war das ein Rohrkrepierer von Anfang an.
SPEAKER_01Ist dir die SPÖ nicht ein grundsätzlichen Denkfehler aufgesessen mit SPÖ 1? Weil SPÖ 1 gibt es ja quasi schon, das ist nämlich der ORF. Das heißt, eigentlich braucht diesen Sendia niemand nicht mal die SPÖ, weil die SPÖ-Sympathisanten werden eigentlich schon von den Mainstream-Medien mit Parteipropaganda bedient, oder?
SPEAKER_02Absolut richtig, du sagst das richtig. Also zum einen braucht es keiner, zum anderen schaut es auch fast keiner. Weil wenn man sich da auch die Zahlen ansieht von den Aufrufen her, also ich glaube nicht, einmal die eigenen SPÖ-Funktionäre schauen, SPÖ 1. Ich habe mir das mal angeschaut, die erste Mai-Rede von Babler im Vergleich zur ersten Mai-Rede von Herbert Kickel. Und der 1. Mai ist ja der Tag der SPÖ, muss man tatsächlich so sagen. Die Rede von Babler hat gerade mal 4000 Aufrufe auf YouTube und im Vergleich, die Rede von Herbert Kickel hat über 97.000 Aufrufe. Also auch da liegen wirklich Welten dazwischen.
SPEAKER_01FPÖ-TV, aber auch Austria First, ich habe das selber auch beim Staat wirklich Hautner miterlebt, wird ja massiv kritisiert und stimonisiert als Gefahr für Demokratie, was auch immer von den Mainstream-Medien. Aber warum soll das eigentlich gefährlich sein, wenn man jetzt, was FPÖ-TV oder auch Austria First jetzt zum Beispiel vom ORF unterscheidet? Bei FPÖ-TV bekommt man das, was draufsteht. Also da wird ja nicht gelungen. Also das heißt FPÖ-TV, dass das natürlich FPÖ-Neue-Inhalte sind, ist klar. Umgekehrt bei der ORF behauptet, objektiv zu sein, ist es aber in Wirklichkeit nicht.
SPEAKER_02Ja, richtig. Also bei uns steht quasi da schon drauf, was drinnen ist. Wir sind FPÖ-TV. Wir bringen natürlich FPÖ-Inhalte, wir zitieren FPÖ-Politiker und wir geben auch der Bevölkerung die Möglichkeit, hier ihre Meinung, ihre Ansichten kundzutun. Der ORF oder auch andere Medien behaupten, objektiv zu sein, behaupten unabhängig zu sein. Und ich glaube, wenn man nur eine Stunde dann zuschaut, merkt man ganz schnell, das ist im Endeffekt genau das Gegenteil. Weil auch bei Gesprächsrunden ist es oft so in den Systemmedien, dass die nicht ausgewogen sind. gar nicht nur von Experten oder teilweise auch werden angeblich unabhängige Experten eingeladen, wo wenn man dann nur schnell googelt, sofort nach fünf Minuten herausfindet, das ist ein Parteisoldat im Endeffekt und der hat mit Unabhängigkeit genau gar nichts zu tun. Und dieses, das ist halt einfach immer auch mehr durchschaubar. Also es ist ja wirklich schon mehr als offensichtlich, wie abhängig diese Medien sind und genau so berichten sie ja eben auch.
SPEAKER_01Welche Zukunft haben solche Medien jetzt wie der ORF, angesichts, dass sich die Realität und der Alltag der Leute immer mehr verschlechtert und der Niedergang ja nicht mehr jetzt im Ideal irgendwie vertuscht werden kann. Ich brauche ihn Favoriten, nur auf die Straße zu gehen, ich brauche mir nur die Verhältnisse anschauen. Da liegen ja mittlerweile zwischen der Realität und so, wie sie die Medien darstellen, insbesondere der ORF ja mittlerweile wirklich Welten, muss das nicht zum Scheitern verurteilt sein, so eine Vorgangsweise.
SPEAKER_02Ich glaube, wenn nicht wirklich bald eine richtige Trendwende passiert in diversen Medien, dann wird der Untergang nicht aufzuhalten sein, weil da laufen immer mehr Seher davon, dann werden immer weniger Menschen diese Medien konsumieren und dann werden auch immer weniger Menschen dafür bereit sein, diese Medien zu finanzieren, eben auch durch ihr Steuergeld. Nicht umsonst lehnen so viele Österreicher inzwischen jetzt schon die ORF-Haushaltsabgabe ab, aber der ORF, da geht der Privilegienstadel weiter am Königelberg, also der ist sich ja keiner schuld bewusst. Der will ja gar nicht wahrhaben, dass er eben nur mehr noch durch Skandale, Freund und Wirtschaft Intrigen geprägt ist und dieser einseitigen links-linken Berichterstattung, diese Wiederholungen in Dauerschleife, er ist ja nicht gewiht, da wirklich etwas zu verändern und es wird sich auch unter den Medienminister Babler nichts verändern. Weil wir hatten kurz vor der Sommerpause die Budgetberatungen und ich habe da die Frage gestellt an einen Babler, wie es ausschaut mit dem Sparwillen im ORF. Im Endeffekt ist dabei rausgekommen, er will ja gar nicht beim ORF einsparen. Also das ist auch ein bezeichnendes Signal in Zeiten wie diesen, wo sich die Menschen schon nichts mehr leisten können. Und auf der anderen Seite wird ihnen aber dann auch noch diese ORF-Haushaltsabgabe, diese Zwangsabgabe aus der Tasche gezogen für ein Medium, das sie so nicht mehr konsumieren wollen, über das sie sich mehr ärgern inzwischen, als dass sie irgendwie noch das einschalten und sich darüber freuen, wie toll da nicht die Filme sind, wie toll da nicht die Gesprächsrunden sind.
SPEAKER_01Du bist ja auch als Politikerin immer jetzt mit ORF-Mitarbeitern, mit ORF-Journalisten konfrontiert. Wie ist dein Eindruck? Hast du den Eindruck, dass diese Menschen wirklich glauben, dass ihre Propaganda die Realität abbildet oder sind sie sich ganz genau bewusst, was sie da tun? Oder leben sie so in ihrer Blase, dass sie wirklich komplett realitätsfern sind?
SPEAKER_02Ich glaube, es gibt solche und solche. Also zum einen muss man ja sagen, auch diese ganzen Gehaltexzesse am Königberg, das betrifft ja nicht die einfachen normalen Mitarbeiter. Das sind ja wirklich diese Bonzenriege, die da eben diese immensen Summen fernab jeglicher Realität verdient. Der einfache Mitarbeiter im ORF lebt ja nicht diesen Privilegienstadl. Aber natürlich gibt es da auch wieder einige, nicht zu wenige, die genau an dieser Berichterstattung festhalten, die genau das auch denken, weil ich glaube, man kann sich schon ein bisschen verstellen, aber ich glaube, auf Dauer funktioniert das nicht, dass man sich derart verstellt. Also ich glaube, ich würde es keine Woche im ORF in der derzeitigen Situation aushalten als Journalist.
SPEAKER_01Also es gibt schon viele Überzeugungstäter auch dort.
SPEAKER_02Ich glaube, sonst wäre die Berichterstattung nicht so, wie sie ist.
SPEAKER_01Wir kommen gleich zu unserem vierten und letzten Thema, nämlich zu den Medienförderplänen von Andreas Babler. Dranbleiben.
SPEAKER_00Macht und Medien, das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmacher mit Werner Reichke. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Willkommen zurück zu Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmacher. Meine Gesprächspartnerin in dieser Ausgabe ist Lisa Schuch-Gubik. Unser viertes und letztes Thema sind die Medienreformpläne von Andreas Babler. Er hat die Pläne vor wenigen Tagen präsentiert. Was war dein erster Eindruck oder deine erste Reaktion, als du seine Medienreformpläne da gehört hast?
SPEAKER_02Ja, mein erster Eindruck war, dass der Begriff Reform doch sehr verfehlt ist. Also das als Reform zu bezeichnen, finde ich, schon ein starkes Stück. Im Endeffekt werden die Systemmedien weiter gefüttert und es passiert statt einer echten Medienreform einen Umbau der Medienlandschaft nach dem Vorbild der DDR. Also ich denke, Honecker wäre sehr stolz auf Pabla.
SPEAKER_01Kann man das wirklich so brutal ausdrücken, dass das Ziel der babl'schen Medienreform wirklich so eine Gleichschaltung der Medien ist?
SPEAKER_02Ja, also im Endeffekt kann man es zusammenfassen, die Medien, die regierungsfreundlich berichten, diejenigen, die diesen Qualitätsstandards entsprechen, der von der Regierung festgelegt und definiert wird, die bekommen weiter Geld. Und diejenigen, die kritisch fragen, die vielleicht auch eine andere Meinung vertreten, als die Regierung es tut, die werden de facto ausgehungert.
SPEAKER_01Ich habe gerade den Salter gelesen und der hat sich wirklich sehr darüber gefreut, über die Medienreform und hat wirklich wörtlich geschrieben, dass die Regierung da alles richtig gemacht hat. Ist das nicht wirklich entlarven, dass genau die Medien jetzt jubeln, die wahrscheinlich am meisten von dieser Reform profitieren?
SPEAKER_02Ja, ich glaube, mehr muss man dazu wahrscheinlich gar nicht sagen. Also es ist mehr als entlarvend, es ist mehr als bezeichnend. Und es haben jetzt auch in den letzten Tagen die Bezirksblätter, glaube ich, waren es, bei den Ortschefs nachgefragt, wie sie die Medienreform von Babla finden. Und da war es auch sehr lustig, denn die ganzen roten Ortschefs, die waren hellauf begeistert, wie toll das nicht sein würde. Und Babla macht da einen ganz tollen Job. Also man sieht, welche Menschen, welche Medien jetzt jubeln und das sagt alles über die Art der Medienreform unter Anführungszeichen aus, die Babla hier jetzt auf Schiene bringen will.
SPEAKER_01Nach den bablischen Plänen sollen jetzt zusätzlich noch 55 Millionen Euro in die Medienlandschaft gepumpt werden. Dabei fließt ja jetzt schon sehr viel Geld. Nur ein Beispiel. Der linke Standard, die Tagesordnung, der Standard, hat 2024 insgesamt 13 Millionen Euro staatlicher Gelder kriegt und zwar in Form von Subventionen, aber auch von Inseratengeldern. Das ist ja die nächste Schiene. Wie unabhängig kann ein Medium sein, das eigentlich fast ausschließlich nur mehr vom Staat finanziert wird?
SPEAKER_02Ja, ich glaube, die Frage kann man ganz klar und einfach beantworten, wenn man den Standard liest. Denn von Unabhängigkeit und gerade auch von kritischer Berichterstattung gegenüber der Regierung liest man dort sehr wenig. Also es ist eine sehr festgefahrene Meinung, die da im Standort vertreten wird, die eben aber nicht, die vielleicht noch einem kleinen linken Klientel entspricht, aber definitiv, glaube ich, nicht der Mehrheit der Bevölkerung. Und wir dürfen ja auch eines nicht vergessen, wir reden hier von Millionen, die in Richtung dieser Medien gepumpt werden. Das ist ja nicht das Geld von Andreas Babler, das ist das Geld der Österreicher, das ist das Steuergeld derjenigen, die am Monatsende schon nicht mehr wissen, wie sie noch ein warmes Essen auf den Tisch stellen sollen für ihre Kinder, die sich jetzt im Sommer wahrscheinlich keinen Urlaub mehr leisten können, weil die Teuerung wieder so zugeschlagen hat. Also wir reden hier vom Geld der Österreicher, mit dem sie Medien finanzieren, die sie so gar nicht lesen wollen. Das ist meiner Meinung nach verkehrt, weil jene Medien, denen immer mehr die Leser und zu sehr weglaufen, bekommen, aber dann im Endeffekt immer mehr Geld zugeschanzt, weil sie eben sonst wahrscheinlich auch schon gar nicht mehr überleben würden. Und da rennt meiner Meinung nach was vollkommen falsch.
SPEAKER_01Vor allem, wenn man sich die Summen anschaut, weil den ORF darf mir auch nicht vergessen, das zahlen ja auch die Österreicher. Das heißt, wir zahlen ungefähr eine Milliarde Euro pro Jahr nur für regierungstreue Propaganda, kann man das so sagen.
SPEAKER_02Ja, und man sieht auch, wie viel Geld der ORF inzwischen verschlingt, wie aufgeblasen dieser Apparat ist jetzt gar nicht nur diese Exzessgehälter, die dort in dieser Bonzenriege an der Tagesordnung stehen, aber auch generell, wie viel Geld da verpufft wird für was weiß ich alles, das kannst du, glaube ich, keinem Österreicher mehr realistisch erzählen. Und da als Medienminister nicht tatsächlich den Sparnstift anzusetzen, ist meiner Meinung nach absolut fahrlässig.
SPEAKER_01Wie demokratisch, pluralistisch, vielfältig würdest du die österreichische Medienlandschaft in ihrem jetzigen Zustand bezeichnen?
SPEAKER_02Ja, ich freue mich, dass Alternativmedien immer mehr an Zuseher, an Leser gewinnen, dass die immer weiter in der Reichweite wachsen, dass die auch immer beliebter werden. Und ich höre das auch oft, wenn ich unterwegs bin, dass die Menschen dann sagen, ja, ich schaue ja schon gar kein ORF mehr, ich schaue FPÖ TV, ich schaue RTV, also die konsumieren sowieso schon viele andere Medien. Und das zeigt auch das Bild, glaube ich, wie sich die Medienlandschaft in Zukunft entwickeln wird.
SPEAKER_01Die Medienförderung von Herrn Andreas Babler ist ja nur ein Teil, wie er die Medienlandschaft verändern wird. Quasi als parallele Maßnahmen dazu kommen ja so Maßnahmen wie zum Beispiel das Social Media Verbot. Also es reicht nicht, die Altmedien am Leben zu erhalten, sondern man muss auch den Menschen dann, die Alternativmedien mehr oder weniger madig machen oder sogar verbieten.
SPEAKER_02Ja, das passt alles in dieses eigenartige Spiel von Andreas Babler oder sein Weltbild auf der einen Seite die Systemmedien, die immer mehr an Lesen und Zuseher verlieren, die man so jetzt quasi nicht mehr an die Österreicher bringt. Also geht man dann zu solchen Maßnahmen und verbietet zum einen den Jugendlichen, den Kindern Social Media und auf der anderen Seite bringt Andreas Babler aber seine Medien, die ihm konformen entsprechen dann in die Schulen hinein, dass die Kinder, die Schüler eben genau diese Medien dann lesen. Das ist meiner Meinung nach schon ein System, was mit Freiheit und echter Meinungsbildung sehr wenig bis gar nichts mehr zu tun hat. Aber ich glaube, sie haben einfach gesehen auch in den letzten Jahren die Entwicklung, dass die Menschen einfach diese Systemmedien ablehnen, immer mehr, dass sie sich ihre Informationen aus Alternativen, aus anderen Quellen holen und das versuchen sie eben jetzt zu unterbinden. Und das Bezeichnendste oder das, was mich am meisten schockiert ist, dass sie uns immer erklären, das passiert ja für unsere Freiheit. Das garantiert, das ist ja nur zu unserem Besten, zu unserem Schutz. Im Endeffekt ist das alles ein massiver Eingriff in unsere Freiheit und ein massiver Eingriff in unsere Meinungsfreiheit.
SPEAKER_01Ein guter Punkt, ich habe mir dieses Papier, wo die eben Reformpläne von Barbler da beschrieben sind, auch durchgelesen und da kommt ja in jedem dritten Satz vor, Demokratie, Schutz, Vielfalt, Pluralismus, Qualität. Dabei ist es ja wirklich offensichtlich, dass es genau in die andere Richtung geht. Oder was mich wirklich erschreckt ist, wie sehr da die Medien auch mitspielen. Also die Medien sollten eigentlich die vierte Gewalt im Staat sein und die Mächtigen kontrollieren, aber in Wirklichkeit all die großen Medien, egal ob das der Standard ORF und auch die viele Tagesszeitungen sind, die machen da ja mit. Also denen ist die Meinungs- und Pressefreiheit offensichtlich wirklich egal, wenn sie nur genügend Geld vom Staat bekommen.
SPEAKER_02Absolut richtig, das geht auch in Richtung Toleranz. Sie sind ja immer so übertolerant, angeblich ein gegenüber, bis dann jemand eine andere Meinung vertritt. Und ich glaube, genauso kann man das auch auf diese Medienlandschaft herunterbrechen. Und sie wollen sich es wahrscheinlich auch mit der Regierung nicht verscherzen. Also sozusagen die Hand, die mich füttert, die beiß ich nicht, nach dem Motto, ich finde es halt, es ist sehr entlarvend, wenn Babler auf der einen Seite die ganze Zeit von Vielfalt und Meinungspluralismus und was weiß ich nicht alles spricht und schreibt und auf der anderen Seite. Aber dann, wenn beispielsweise einem Alternativmedium das Konto entzogen wird, also seine Existenzgrundlage, dass man dem Medien, man darf nicht vergessen, diese Medien leben sehr oft von Spenden, weil sie eben vom Staat gar nichts bis nur ganz wenig bekommen. Das heißt, die sind auf Spenden angewiesen und wenn denen dann das Konto einfach gesperrt wird, aufgelöst wird, dann nimmt man denen die Existenzgrundlage. Und da höre ich aber keinen Aufschrei von Babler in Richtung Meinungsvielfalt oder Pluralismus oder was auch immer.
SPEAKER_01Ist es nicht überhaupt das perfide, dass man britischen Medien überhaupt abspricht, dass sie überhaupt Medien sind oder Journalisten sind? Ich meine, das betrifft FPÖDV, das betrifft eigentlich alle alternativen Medien, ob das jetzt Report 24 ist oder wie auch immer sie heißen.
SPEAKER_02Ja, die werden de facto abgeschasselt, die werden irgendwie als dumm dargestellt, die arbeiten nicht richtig. Aber ich glaube, gerade in den letzten Jahren hat man oft gesehen, dass es gerade die Alternativmedien waren, die noch wissen, wie man recherchiert, die auch noch wissen, wie man zu gewissen Inhalten kommt, fernab des Mainstreams, wenn man nicht einfach alles übernimmt, was gesagt wird, sondern sich da wirklich auch selbst mit dem Thema beschäftigt. Und denen ist es dann auch teilweise schon in der Vergangenheit gelungen, als erster mit wichtigen Informationen zu gewissen Sachen rauszugehen, weil die eben noch wissen, wie man recherchiert und die sich da wirklich auch noch dahinter setzen und wirklich auch diesen Qualitätsjournalismus liefern, den man bei den Systemmedien inzwischen schon wirklich vermisst. Und man muss ja auch sagen, Entschuldigung vielleicht noch, dass die das mit einem sehr kleinen Team machen, wenn man das mit dem ORF vergleicht oder auch mit dem Standard, wie wenig Mitarbeiter auf der anderen Seite vergleichsweise bei den Alternativmedien sind, die da wirklich mit ganz viel Herzblut, mit ganz viel Leidenschaft dabei sind und die wirklich auch die Arbeit machen, die die Systemmedien machen sollten, aber schon lange nicht mehr tun.
SPEAKER_01Ist das, was da jetzt beschlossen worden ist und das hat ja nicht nur der Herr Babel auf den Weg gebracht, sondern es tragen ja auch die ÖVP und die NEOs mit und dass, wie die Mainstream-Medien darauf reagieren, nicht wirklich der beste Beweis, dass jetzt wirklich Einheitsparteien und Einheitsmedien Wirklichkeit ein einziger Machtblock mehr ist.
SPEAKER_02Ja, man sieht ja, wer diese Medienreform feiert, wer da aller mit an Bord ist, wer sich dafür jetzt quasi selbst bejubelt. Also die Einheitspartei und die Einheitsmedien, die arbeiten da schon sehr gut zusammen und versuchen halt, glaube ich, auch meiner Meinung nach zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Nämlich sie kennen die Umfragen in der Bevölkerung, sie wissen, dass immer mehr Menschen sich von genau dieser Einheitspartei abwenden. Die SPÖ im Allzeitief, die ÖVP auch immer weiter am absteigenden Ast, die NEO zerreißt innerparteilich sowieso. Also diese Parteien versuchen sich jetzt noch an alles zu klammern, wo sie denken, dass ihnen das irgendwie noch helfen könnte. Und da sind die Medien halt wahrscheinlich ein Anker, an den sie sich noch klammern, aber es wird die Meinungen der Bevölkerung, glaube ich, nicht nachhaltig ändern.
SPEAKER_01Das heißt, du bist wirklich sowohl, was die Medienlandschaft als auch die politische Landschaft betrifft, durchaus zuversichtlich.
SPEAKER_02Ich glaube schon, dass man hoffnungsvoll sein kann, dass man, dass sich etwas ändern wird, dass sich etwas ändern werden muss. Aber der einzige Garant, dass sich das wirklich auch ändert, ist ein Volkskanzler Herbert Kegel, ist eine freiheitliche Regierung, weil wir haben es jetzt gesehen, bei allen anderen Parteien geht es weiter wie bisher oder sogar noch schlimmer wie jetzt unter Andreas Pabler. Obwohl ich nicht dachte, dass es sogar noch schlimmer werden kann, Andreas Pabler hat mich ein Besseren belehrt.
SPEAKER_01Das war jetzt ein wirklich schönes Schlusswort. Vielen herzlichen Dank für das Interview und für das interessante Gespräch.
SPEAKER_02Vielen Dank für die Einladung.
SPEAKER_00Macht und Medien. Das AustriaFölst Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reichke. Immer neu am Montag von elf bis zwölf und jederzeit zum Nachhören auf Austreafölst.at