AUSTRIA FIRST

Vom Bauernhof an die Landesspitze: Christof Bitschi räumt in Vorarlberg auf - Mein Daheim

Austria First - Das Patriotenradio

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Raus aus dem Sitzungssaal, ab ins Rätikon-Gebirge: Das Brandnertal in Vorarlberg ist weit mehr als nur ein malerisches Postkartenmotiv. Es ist das Fundament, auf dem Christof Bitschi, Landesparteiobmann der FPÖ und Vorarlbergs Landesstatthalter, steht. Zwischen familiärem Transportunternehmen, der eigenen Landwirtschaft und dem Leben in einem Vier-Generationen-Haus findet der Spitzenpolitiker jene Bodenhaftung, die in der heimischen Politikszene längst zu einer Rarität geworden ist.

Im Gespräch mit Moderatorin Marlies Gasser zeigt das politische Schwergewicht aus dem Ländle, wie eng private Verwurzelung und politischer Gestaltungswille beieinanderliegen. Nach jahrelanger grüner Verhinderungspolitik räumt Bitschi in der Landesregierung nun mit dem budgetären und infrastrukturellen Trümmerhaufen auf – immer mit dem klaren Ziel vor Augen, Familien spürbar zu entlasten und dem unkontrollierten Zugriff auf unser Sozialsystem einen konsequenten Riegel vorzuschieben.

Ob beim Käsknöpfle-Essen, am Traktor oder bei scharfen Analysen zur schlechtesten Bundesregierung der Zweiten Republik: Taucht ein in eine ungeschminkte, ehrliche und zutiefst heimatverbundene Episode. Lernt den Menschen hinter dem Politiker kennen, der seinen Motor am liebsten mit kräftigem politischem Gegenwind kühlt. Hört rein und begleitet uns in den äußersten Westen unserer schönen Heimat!

AUSTRIA FIRST MEIN DAHEIM hört ihr im Sommer 2026 immer sonntags von 10 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Montag von 20 bis 22 Uhr und am Mittwoch von 19 bis 21 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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#austriafirst #radio #meindaheim #vorarlberg #christofbitschi #fpö #heimatliebe #politik #brandnertal

SPEAKER_01

Austria FirstMind The High with Mali Catherine.

SPEAKER_02

You fight the personality, which the mention into the political and the one or the other notes. The west bundles in our home. And the frightful here in Vorarlberg have an young engaged landeshauptman Stella. He is become in the great land and fit head in his heim, nach Brandt. An echter Brandtman in Brandtal. Christoph Bitchi, heute by Austria First, my heim, gleich für euch.

SPEAKER_01

Austria First, Mein The Heim. In summer, even Sonntag from 10 bis 12 auf AustriaFirst. And zum nachhören auf AustriaFirst.at Sonntagmorgen, liebe Austria First Hörer.

SPEAKER_02

You heard Österreichs Patriotenradio heute aus dem Landle. My name is Mali's Gast and I've Vorlberg action. And I do For Albert's Landeshauptmann, Stellvertreter and Partei Hopman, the freiheitly in Forlberg, Christoph Bitschie, early, and we're talking about his head, his political, the family, and the great herausford in the land. Christopher, we are in Brandt. What is Brandt, the Brandnatal for dialogue?

SPEAKER_04

Brandt is not the schönste Gemeinde in Österreich, but in Middle Europa, sondern for me derückzugsort, den man in einem Job braucht, bei dem es relativ viel Tumult gibt, der Ort meiner Kindheit. And oft gefragt, warum ich überhaupt noch in Brand wohne, weil ich doch einige Kilometer bis nach Breden fahre. Aber wenn man einmal im Paradies aufgewachsen ist, dann bleibt man auch da.

SPEAKER_02

Mitten im Paradies richtig eine gewaltige Gegend, gewaltig im positiven Sinne, weil hier einfach die Natur auch noch ihr unversehrtes Bild zeigt. Was liegt denn da alles um uns herum?

SPEAKER_04

Also wir stehen da inmitten vom Reticon-Gebirge. Es gibt ja vom Andreas Gabaleer ein nettes Lied Kleine heile Welt. Kleine, steile heile Welt, wenn man ganz genau ist, passt perfekt, glaube ich, aufs Brandnatal. Und ja, es ist für mich einfach der Rückzugsort und ein ganz besonderer Ort zum Kraft danken.

SPEAKER_02

Du hast das sehr gut ausgesucht für Main daheim, obwohl du eigentlich nicht viel suchen musstest. Es liegt ja quasi vor der Haustüre. Das ist ja dein Zuhause auch.

SPEAKER_04

Das ist das Schöne nochmal, wenn man bei uns vor die Tür tritt, dann ist man mitten im Paradies. Wir dürfen dort leben, wo andere Urlaub machen. Wir schätzen das als Familie sehr, die Lebensqualität, die es da gibt. Also wir sind sehr glücklich.

SPEAKER_02

Ist das auch ein Platz, wo du Kindheitserinnerungen hast?

SPEAKER_04

Absolut, bin da im Brandnottal aufgewachsen. Wir haben eine kleine Landwirtschaft, wo ich gemeinsam damals mit drei Generationen aufwachsen durfte. Also Oma, Opa, mit im Haus. Wir haben ein Transportunternehmen. Es war immer mein großes Ziel, egal was ich politisch mal erreiche, dass sowohl die Landwirtschaft als auch das Transportunternehmen weitergeführt werden. Und als Familienbetrieb schaffen wir das sehr gut und bringen das alles auch unter einen Hut.

SPEAKER_02

Als Kind hat man ja viele Träume. Du hast das jetzt irgendwie schon angesprochen, aber manche sind utopisch, manche realisieren sich dann, aber das war denn dein Berufswunsch als Kind?

SPEAKER_04

Also ich habe gerade letztes wieder so ein Kinderalbum gefunden, wo man den Berufswunsch auch eintragen durfte. Und es war damals schon der Baggerfahrer. Ich konnte meinen Berufswunsch auch umsetzen mit der Transport- und Tiefbaufirma und bin wahrscheinlich der einzige Verkehrslandesrat in Österreich, der auch Baggerfahren kann.

SPEAKER_02

Das muss erwähnt werden. Es ist aber ganz anders gekommen, nicht Baggerfahrer, sondern wie bist du ins politische Geschehen gerutscht?

SPEAKER_04

Ich war immer schon ein Mensch, der sich politisch interessiert hat, ganz am Anfang, aber weniger parteipolitisch und habe damals einen ehemaligen Abgeordneten der FPÖ kennengelernt, der hat gemerkt, dass mein Mundwerk relativ gut ausgestattet ist, hat mich dann mal mitgenommen ins Landhaus nach Breden, habe damals dann Dieter Ecker getroffen, jetziger Bürgermeister von Hohenems und kann mich noch erinnern, der hat mich behandelt von Anfang an, als ob man uns schon 20 Jahre kennen, keine große Distanz, nicht das Staubige, was man sonst von der Politik gewohnt ist. Und habe damals beim Nachhausefahren gedacht, ich glaube, ich könnte mir vorstellen, in die Politik einzusteigen, dass das alles dann so kommt, wie es jetzt gekommen ist, hat man sich damals natürlich nicht erträumen können.

SPEAKER_02

Jetzt aber meine Frage natürlich, warum die FPÖ?

SPEAKER_04

Es war für mich von Anfang an klar, ich kann mich damals erinnern, als 16-, 17-Jähriger, es war die FPÖ, die als einzige Partei die Themen klar und deutlich angesprochen hat, nicht lange um den heißen Brei herum geredet hat, Lösungen aufgezeigt hat. Genauso bin ich privat auch nicht lang diskutieren, sondern machen. Und darum hätte es für mich nichts anderes gegeben. Kommt natürlich eine Talschaft, die zumindest damals noch zur ÖVP geprägt war. Und da hat man sich am Anfang schon das ein oder andere auch anhören dürfen, wie kann man es wagen, nicht zur ÖVP zu gehen. Aber im Nachhinein bin ich, glaube ich, goldrichtig gelegen.

SPEAKER_02

Eine malerische Landschaft hier in Brand, liebe Austriaförst, hören. Wunderschönen Naturpurplatz in Österreich, in Vorarlberg, daheim bei Christoph Bitschen. Wir marschieren jetzt los. Wohin gehen wir denn jetzt?

SPEAKER_04

Wir laufen jetzt von meinem Haus direkt zu meinem Elternhaus und zu einer kleinen Landwirtschaft, die wir weiter hintertreiben.

SPEAKER_02

Genau, du zeigst uns deine Lieblingsregion. Bleib dran, bis gleich.

SPEAKER_01

Austria Fürst, Meinderheim.

SPEAKER_03

Gleich geht's weiter. Servus, mein Herrn. Ich bin Christoph, dafür allein schönem Rachertal. Begrüße und freuen wir jetzt auf einen schönen Vormittag.

SPEAKER_02

Genau, das war jetzt sozusagen herzlich willkommen bei Austria First, Meinderheim, auf Voralbergerisch. Und da halte ich jetzt nicht mit, Christoph. Aber es wird ja überwiegend in Vorarlberg alemannischer Dialekt gesprochen. Die Dialekte ähneln dem Schweizerdeutschen und dem Schwäbischen stärker als dem Wienerischen. Ihr versteht ganz Österreich, nur fast ganz Österreich versteht euch nicht. Eine Ausnahme gibt es noch und die ist wirklich bemerkenswert. Die Voralberger verstehen sich selbst untereinander nicht, weil die Dialekte teilweise so unterschiedlich sind. Ist das wahr?

SPEAKER_04

Also es ist nach wie vor, wenn man wirklich auf eingesessene Voralberger trifft, ob Bluschenau, Bregend zur Wald, Montafon. Das sind wirklich noch ganz urige Dialekte und vor allem wenn Emotionen im Schwier sind, tut man sich auch innerhalb von Vorarlberg schwer, sich gegenseitig zu verstehen. Ich kann mich auch an die ein oder andere Szene, aber auch in Restösterreich erinnern, bin als junges, freiheitliches Mitglied bei einer Sitzung in Wien und ich habe geglaubt, ich habe wirklich eine tolle Rede gehalten und danach hat einer zu mir gesagt, das jetzt bitte nochmal im Deutscher Bidschi. Also das hat als Frau Alberger schon gespürt, dass Integration wichtig ist.

SPEAKER_02

Also du hast deine Erfahrungen damit gemacht. Also liebe Hörer, bevor ich mich jetzt blamiere, ich bleibe beim Hochdeutschen, wir lassen mir das Farlbergerische lieber dem Landesstatthalter Christoph Bitschi. Übrigens, so nennt man den Landeshauptmann Stellvertreter in Farlberg. Woher kommt das?

SPEAKER_04

Der einzige Stadthalter auf der ganzen Welt. Ich sage immer, es gibt sieben Landeshauptleute, zwei Landeshauptfrauen, viele Landesräte, aber nur einen einzigen Stadthalter.

SPEAKER_02

Der bist du. Der bist du. Christoph, also bevor du Landesstadthalter wurdest, war deine erste Station die Gemeindevertretung hier in Brand. Wie alt warst du denn damals?

SPEAKER_04

Eingestiegen bin ich damals mit 23. Bin dann mit knapp 23 auch gleich in den Landtag gekommen. War damals natürlich sehr früher Zeitpunkt. Und im Nachhinein redet man immer da so lässig daher. Aber wenn das Projekt gescheitert wäre, hätte man, glaube ich, gewusst, warum es gescheitert ist, weil man viel zu früh in die Politik da reingestiegen ist. Ich habe mehr oft anhören dürfen, du bist noch zu jung, um das zu verstehen und da musst du noch ein bisschen älter werden. Ich habe mich damals aber wirklich als die Stimme auch der Jugend gesehen, weil ich gemerkt habe, dass sehr viele reife Menschen in der Politik sind, die die Stimme der Jugend aber noch viel zu wenig gesehen wird und warum war es ein heißer Lauf, aber im Nachhinein es hat funktioniert.

SPEAKER_02

Weil du ja deine Jugend oder deine junge Zeit schon angesprochen hast, Christoph, was war denn für dich persönlich Vor- und Nachteil des Jungseins in der Politik, dass du so jung eingestiegen bist?

SPEAKER_04

Der Vorteil war mit Sicherheit, man geht ein bisschen unbeschwert an die Sache heran. Man denkt nicht ganz allzu lange drüber nach, er traut sich einfach. Man ist auch mit ordentlich Mut ausgestattet. Der Nachteil, wie ich es vorher angesprochen habe, man hat sich von manchreiferen Politikern immer wieder anhören dürfen, um das zu verstehen. Man hat immer Themenschwerpunkte gehabt. In meiner Wahrnehmung war es immer besser, wenn junge Leute über junge Politik diskutieren und eher reifere Leute dann über andere Themenschwerpunkte diskutieren. Und um im Nachhinein, es war nicht immer einfach, es war aber eine richtig gute Schule, auch so junge in die Politik zu starten. Und jetzt kann ich mit 35 Jahren sagen, dass ich zwölf Jahre jetzt in der Landespolitik bin, acht Jahre Landespartei obmann. Da hat sich schon was angesammelt.

SPEAKER_02

Seit eineinhalb Jahren bist du Landesstatthalter hier in Vorarlberg. Nach zehn Jahren grüner Regierungsbeteiligung ist mit der FPÖ endlich frischer Wind mit dir nach Vorlberg gekommen. Ist die Arbeit in der Regierung leichter, schwieriger oder genauso wie du es erwartet hast?

SPEAKER_04

Es war damals keine einfache Entscheidung, ob man diesen Weg geht in die Landesregierung. Ich hatte durchaus Berater, die mir gesagt haben, warten wir mal fünf Jahre, dann bist du sicher auf Platz eins. Mein Ansatz war ein anderer, nach zehn Jahren Schwarz-Grün hat man natürlich einiges an verbrannter Erde auch übernommen, vor allem budgetär. Ähnlich wie auf Bundesebene nach der Regierungsbeteiligung der Grünen in Wahrheit der budgetäres Fiasco auch übernommen. Und da war mein Ansatz relativ klar, zu sagen, ja, wir übernehmen Verantwortung. Im Wissen, dass die Erwartungshaltung sehr hoch ist. Die Bevölkerung erwartet sich diese Veränderung. Wir wissen heute auch, dass wir natürlich in ganz großen Bereichen abhängig von der Bundesregierung sind, die es so de facto aktuell einfach nicht gibt. Weil eben die schlechteste Bundesregierung in der Geschichte der Zweiten Republik Totalausfall von A bis Z. Da leidet natürlich auch das Bundesland mit. Trotzdem versuchen wir alles Mögliche, um in unseren Kompetenzbereichen auch die wesentlichen Akzente auch zu setzen. Erster Schritt mit Sicherheit, Budget wieder auf Kurs bringen. Keine einfache Aufgabe. Aber ich bin guter Dinge, dass wir das in dieser Periode schaffen und auch in den anderen Bereichen, ob im Sicherheitsbereich, im Asylbereich, im allgemeinen Zuwanderungsbereich, bis hin zur Wirtschaftsposition, haben wir jetzt in den ersten eineinhalb Jahren die Akzente gesetzt und ich bin guter Dinge, dass wir bis zum Ende der Periode vor allem auch wieder auf Kurs bringen.

SPEAKER_02

Genug zum Anpacken.

SPEAKER_04

Die Arbeit geht nicht aus.

SPEAKER_02

Wie gefällt dir dein Rollenwechsel vom etwas schärferen Oppositionspolitiker in die etwas ruhigere Rolle als Landesaufbau Schäfer-Prucker?

SPEAKER_04

Die ersten zwei, drei Landtagssitzungen waren nicht ganz so einfach, weil wenn man als Club-Mann in der Opposition war, dann weiß man, wie Landtagssitzungen ablaufen. Das ist eine total eine neue Rolle. Auf der anderen Seite fühle ich mich extrem wohl in der Position, jetzt endlich auch gestalten zu dürfen. Nach zehn Jahren Opposition, natürlich eine sehr wichtige Aufgabe. Aber man will dann auch regieren, man will dann auch umsetzen und kann sagen, dass die Umstellung für mich selber auch besser funktioniert, als ich mir das vorgestellt habe.

SPEAKER_02

Wo siehst du den größten Unterschied?

SPEAKER_04

Als Opposition ist es die Aufgabe der Regierung, auf die Finger zu schauen, zu kritisieren. Man spürt dann schnell in der Regierung, dass das Umsetzen auch nicht ganz so einfach ist, vor allem natürlich in der aktuellen Zeit. Regieren ist deutlich einfacher, wenn die Kassen voll sind, wenn die Kassen leer sind, ist Regieren nicht ganz so einfach. Und darum spürt man da schon auch den Druck, die Erwartungshaltung nicht mehr nur zu kritisieren, sondern Schritt für Schritt umzusetzen. Aber da spüre ich wirklich auch in breiten Teilen der Wählerschaft der große Sehnsucht eben nach genau dieser Veränderung. Und darum, ich werde oft gefragt, wie diese Rollen wechseln, was hat das mit der Partei gemacht. Wir waren glücklich. Ich hatte viele Wähler, die vor der Landtagswahl auch gesagt haben, ich wähle dich jetzt noch ein einziges Mal. Wenn es dann wieder nicht klappt mit der Landesregierung, dann wechsle ich. Und darum war eine gewisse Erwartungshaltung da und ich hoffe, sehr vielen zu können.

SPEAKER_02

Die gibt auch wahrscheinlich sehr viel Ansporn, oder?

SPEAKER_04

Absolut. Also wenn man wirklich getragen wird, wenn die Rückendeckung da ist. Und mittlerweile, ich glaube, es hat viele Beobachter gegeben, die sich gewünscht haben, fünfmal Landesregierung, einmal Opposition auf Bundesebene, diese Partei wird es zerreißen. Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren gezeigt, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wir sind so stark wie noch nie, weil wir eine unheimlich tolle Bundesspitze auch haben, die zeigt, was in Wien alles funktionieren kann, obwohl man in Opposition ist. Und wirklich diese fünf Landesregierungen, wo auch gezeigt wird, dass Freiheitliche Mitregieren können. Und darum ein letzter Schritt jetzt noch auf Bundesebene die letzte Stufe zu nehmen ins Bundeskanzland. Aber wenn man sich die aktuellen Umfragen anschaut, dann sollte das ja ein leichtes werden.

SPEAKER_02

Man kann sich nur freuen. Wie ist denn das Klima in der Koalition hier in Farnberg mit der ÖVP?

SPEAKER_04

Das Verhältnis zwischen mir und Landeshauptmann-Wallner war ja nicht immer das Allerbeste. Wir haben dann aber nach den Landtagswahlen sehr schnell gemerkt, dass es uns beiden sehr ernst ist, dass wir beide regieren wollen. Und darum haben die Regierungsverhandlungen jetzt auch nicht allzu lange gedauert. Bis dato ist die Zusammenarbeit wirklich hervorragend, in einer wirklich, wie gesagt, nicht ganz einfachen Situation. Es gibt nicht die üblichen Fouls, die man sonst kennt, obwohl es, glaube ich, auch in Fahlberg so manche gegeben hat, die gehofft haben, die FPÖ tritt jetzt in der Regierung ein und ist dann immer der Fall, war der Juniorpartner, stinkt in den Umfragen ab. Aktuelle Umfragen zeigen wir legen auch in der Regierung zu. Auch, das kann man glaube ich nicht oft genug betonen, weil es auf Bundesebene hervorragend funktioniert. Und darum ist der ein oder andere Beobachter mit Sicherheit schon nervös, was dann bei der Landtagswahl 29 so passieren wird.

SPEAKER_02

Um einen Erfolg herauszubicken, was würdest du bis jetzt als den größten Erfolg sehen, den ihr in der Landesregierung erreicht habt?

SPEAKER_04

Mit Sicherheit bereits das erste Budget 2025, wo wir den Turnaround auch in der budgetären Situation geschafft haben. Und, und das spürt man mittlerweile in ganz Fradelberg, dass wir diese Blockiererpolitik von Schwarz-Grün endlich beendet haben. Die Grünen haben in Wahrheit jedes Großprojekt in Farlberg, das extrem wichtig ist, auch für die Wirtschaft blockiert, alles unternommen. Große Verkehrsprojekte wie den Stadttoren in Felkirch haben wir auf Schiene gebracht. Jetzt gute Entwicklungen auch bei einer großen Schnellstraße, die geplant ist, die S18, auch da spüren wir jetzt Rückenwind. Also vor allem diese Blockiererrolle der Grünen endlich zu beseitigen. Das war das wichtigste, and ich spüre ich auch in beiden Teilen der Bevölkerung, dass diese Sehnsucht da ist, dieses Land wieder dorthin zu bringen, where we hingehören, nämlich in die Spitze in Europa.

SPEAKER_02

Jung in die Politik eingestiegen und dann rasch eine gewagte Karriere hingelegt. Das ist Christoph Picci, Lannes Hauptmann, Stellvertretung, ein junger Familienvater, der die Familien in Vorlberg fördern will. And where him gefördert, but auch gefordert hat, das erzählt er uns gleich. Bleib dran.

SPEAKER_01

Austria First, Mein Daheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Er trägt Vorlberg im Herzen, ist für die Freudlichen ins Rennen gegangen, um Vorarlberg vorwärts zu bewegen und genau das tut er. Politik muss Turbo sein, nicht Bremse. Welchen Turbo, lieber Christoph, setzt du ein? Was willst du auf jeden Fall noch umsetzen und verbessern für die Vorarlbergern?

SPEAKER_04

Das schöne is in der actuality, dass einem in der Politik nicht langweilig wird, weil es so viel toute gibt, so viel zu verbessern. Farlberg hat ein unglaublich großes Potenzial. Wir haben tolle Familienbetriebe da, fleißige Farlbergerinnen und Verarlberger. Und darum bin ich guter Dinge, dass wir das Land auch wieder da zurückbringen. Farlberg war ja über Jahrzehnte hinweg immer unter den besten Regionen Europas. Und dieses Potenzial möchte man nutzen, bis hin wirklich zu klassischen freiheitlichen Themen. Als junger Familienvater ist es nur wichtig, die Familie im Land auch besser zu unterstützen. Mein Ziel ist es, dass wir es mit Endeperiode auch schaffen, in Farlberg einen Familienbonus auch einzuführen, das sich jede Familie auch leisten kann, zumindest in den ersten ein, zwei, drei Jahren die Kinder zu Hause zu betreuen. Weil das ist schon für viele schon unverständlich, dass teilweise Menschen neuen Sohn ins Land kommen, ab dem ersten Tag mehr auch an Sozialleistungen bekommen als die Familien in Österreich. Und da gilt es dieses Ungleichgewicht auch zu korrigieren. Und ich habe versprochen, sobald das die budgetäre Situation zulässt, werden wir das in Voralberg auch umsetzen.

SPEAKER_02

Du bist 35, hast schon sehr viel erlebt in deinem Leben. Es gab sicher auch sehr fordernde Zeiten in dieser neuen Rolle, aber auch in der Opposition. Wenn du so zurückblickst, was war denn so die härteste Zeit für dich?

SPEAKER_04

Es ist relativ einfach zu beurteilen. Es gab ja bei uns in der Parteilich so eine Phase rund um 2019, die nicht ganz so einfach war, war damals frischer Landespartei, ob man die Landtagswahlen standen vor der Tür. Wir hatten den Plan, klar zuzulegen und dann gab es das eine Video. Im Nachhinein muss ich aber ganz offen sagen, das war die beste Lehrstunde, die ich in meinem Leben bekommen habe. Haben wir damals schon immer gedacht, wenn ich das politisch überlebe, dann kann mich nichts mehr vom Sattel runterwerfen. Und genauso war es im Nachhinein, wenn jetzt schwierige Situationen anstehen, denke ich oft zurück und denke, Mama, das haben wir auch hinbekommen als Partei. Und darum war es eine gute Schule.

SPEAKER_02

Wechseln wir zu den erfreulichen Zeiten. Du bist verheiratet, bist Familienvater. Erzähl uns und hören einmal von deinen Kindern, deiner Familie.

SPEAKER_04

Das war schon als ganz kleiner Junge immer mein großes Ziel, eine eigene Familie auch zu gründen. Und habe dann wirklich eine ganz tolle Frau gefunden, mit der ich diese Pläne so auch umsetzen konnte. Wir haben jetzt zwei Kinder, einen Sohn, der 23 geboren wurde, Dr. Fiona, die jetzt am 01.01. auf die Welt gekommen ist, also das letzte Neujahrsbaby vor Alberts, nicht das erste. Und kann jetzt sagen, ja, wir leben in einer glücklichen Familie, vier Generationen hier in Brand. Also auch mein Opa und meine Oma leben noch. Und da ist wirklich total schön und total toll zu sehen, wie sich diese Familie so entwickeln kann. Mein Ziel ist es ja, die Geburte auch in Österreich zu erhöhen. Also meinen Teil habe ich jetzt teilweise schon abgeschlossen.

SPEAKER_02

Wir kommen ja auch gleich zu deinem Familienhaus. Also Familie hat einen hohen und großen Stellenwert in deinem Leben, wenn ich das so herausfinden.

SPEAKER_04

Absolut. Also es war für mich immer toll in der Familie aufzuwachsen, drei Generationen, wie aufeinander schauen, wo man auch merkt, dass die Familie genau eben dieser Rückzugsort ist. Man hat ja in der Politik das ein oder andere Mal Situationen, wo man sich dann einfach freut, wenn man sich an diesen Rückzugsort auch begeben kann. Da bin ich dann auch wieder der Christoph Pici und nicht der Landessstatthalter. Das ist immer ganz stolz. Ich glaube, wenn ich zu Hause mit meinem Opa arbeite, dann ist es mir relativ wurscht, was für einen Titel ich aktuell habe. Da bleibe ich der Christoph. Und wenn ich dann Fehler mache, dann gibt es die gleiche Schandbauke wie früher. Und das erdet dann auch.

SPEAKER_02

Das heißt, du arbeitest wirklich aktiv noch im Familienbetrieb mit?

SPEAKER_04

Also seit ich jetzt in der Landesregierung bin, musste ich leider aus dem elterlichen Betrieb, also aus dem Transportunternehmen aussteigen. Das ist ja Berufsverbot in der Regierung. Da haben wirklich mein Vater, mein Bruder und auch meine Frau, die tragen die Rolle übernommen, zu Hause in der Landwirtschaft, weil mir auch das wichtig ist, kann man dann meine Hilfe trotzdem noch gebrauchen. Und da ist dann ein guter Ausgleich und ein gutes Workout, wenn man in der Landwirtschaft mithelfen kann.

SPEAKER_02

Also die Politik fordert dich bestimmt heraus, tagtäglich. Fordern dich deine Kleinen nach heraus?

SPEAKER_04

Es sind dann nicht immer ganz einfache Momente, wenn man gestresst nach Hause kommt und dann zwei Kinder zum Glück eh sehr offensiv auch unterwegs sind und sehr lebendig sind. Da gibt es dann schon Momente, wo ich meine Frauen anschauen und ein bisschen in Schmunzel kommen. Aber ich glaube, jeder, der Familie hat, weiß es. Spätestens zwei Minuten später kommt dann eh wieder das Grinsen zurück und man ist einfach nur stolz, dass man so eine Familie mit aufbauen durfte und die Familie jetzt auch hinter einem Chat.

SPEAKER_02

Mit so einem vollen Terminkalender hat man ja wirklich privat nicht viel Zeit. Und wie du es jetzt gerade angesprochen hast, es wird sicher das eine Mann ein oder andere Mal gesagt, hey du Papa, ich habe dich vermisst, das wirst du sicher hören. Aber was machst du oder wie verbringst du deinen Tag einmal nur daheim?

SPEAKER_04

Es tut immer weh, wenn man am Morgen aus dem Haus geht, die Kinder schlafen noch und am Abend zurückkommt und die Kinder schlafen wieder. Und darum nützt man dann die feinen Momente, die man hat, glaube ich, umso intensiver. Also die Blöcke, die einem bleiben, werden dann wirklich ganz, ganz intensiv für Familienzeit auch genutzt. Wir versuchen auch, wenn es die eine oder andere Veranstaltung erlaubt, dass als Familie gemeinsam durchzugehen und auch dort die Minuten zu nutzen, wo man gemeinsam miteinander verbringen kann. Ich habe es immer ganz offen angesprochen, der Job funktioniert wirklich nur, wenn man eine Familie hat, die hinter einem steht. Und da darf ich ein großes Dankeschön an meine Frau auch aussprechen, die das Ganze mitleidet, nicht immer die einfachsten Situationen hat. Aber nur als Beispiel, wir haben aktuell das größte Infrastrukturprojekt, den Farlberg, den Starttunnel. Und meine Frau ist da auch die Tunnelpatin. Und man kann mittlerweile sagen, dass sie vielleicht sogar noch mit ein bisschen mehr Emotion bei dem Thema dabei ist, obwohl ich sogar extrem für dieses Projekt brenne. Aber meine Frau als Tunnelpatin hat da wirklich einen sehr, sehr wichtigen und entscheidenden Job auf übernommen.

SPEAKER_02

Eine ganz herzliche Frau, die uns auch ganz herzlich begrüßt hat jetzt zu Beginn. Und Christoph, du bist selbst Papa. Wenn du dir so Gedanken machst über die Zukunft, in welchem Zustand möchtest du unsere Heimat der nächsten Generation hinterlassen?

SPEAKER_04

Kann man ganz offen sein, wenn man aktuell auch durch Voralberg geht, sich an gewisse öffentliche Plätze begibt, dann geht man mit einem unguten Gefühl durchs Land und will dieses Land so auch nicht an unsere Kinder übergeben und darum unternehmen wir auch alles, was in unserer Macht steht, um speziell was die Sicherheitssituation betrifft, wieder Voralberg auch zu dem zu machen, was wir mal waren. Da hat natürlich die unkontrollierte Massenzuwanderung der letzten Jahre auch dazu geführt, dass sich viele im eigenen Land nicht mehr sicher fühlen. Wir erleben aktuell eine Bundesregierung, die nicht verstanden hat, dass man diese Zuwanderung auch einnehmen muss. Mein Ziel ist es, unseren Kindern auch ein Land zu übergeben, dass man stolz sein kann. Auf das, indem man sich auch wieder sicher fühlt. Und da gibt es wirklich die nächsten Jahre einiges zu tun, weil die letzten zehn Jahre schon ganz, ganz viel auch verbockt wurde.

SPEAKER_02

Nach einer kurzen Musikpause verrätst du uns dann, was dich jeden Tag motiviert? Bis gleich.

SPEAKER_01

Austria First, Maindeheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Austria First, Meinderheim, mitten im Brandnatal in Vorarlberg, daheim bei Christoph Bici, FPÖ-Chef hier in Farlberg. Und Christoph, das Vierländereck Vorarlberg ist wirtschaftlich als auch politisch ein relevanter Standort. Doch wofür steht Farlberg in Österreich?

SPEAKER_04

Vorlberg besinnt sich seit Jahrzehnten, genau auf die Vorlberger Tugend dann fleißig nicht zu viel Jammern da vorne gehen, diesen eigenen Vorlberger Weg auch zu gehen. Hätte ja oft gefragt, dass Verarlberg von den anderen Bundesländern unterscheidet. Wir sind ja natürlich inmitten von Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, oft in einem anderen Wirtschaft, anders Ostösterreich. Darum war es mir auch immer wichtig, genau das zu tun, was den Verhalberinnen und Verlbergern wichtig ist. Und das hat letztlich auch dazu geführt, dass wir über der Lande 1224 dann das historisch beste Ergebnis auch einfahren durften.

SPEAKER_02

We gehen da jetzt durch deine Heimatort, durch Brand, and um unseren Hörern, deine Heimat noch näher zu bringen, lass uns wissen, abgesehen jetzt vom Dialekt, den haben wir schon gehabt, was zeichnet denn so einen typischen Brand, einen typischen Vorlberger aus?

SPEAKER_04

Ich glaube, das Alemannische, das du vorher angesprochen hast, das Projekt und Sean sehr sparsam, oft ein bisschen zurückhaltender als die Damen und Herren in Ostösterreich, was uns auch politisch auszeichnet. Wir sind ja, werde ich oft gefragt, was die politischen Unterschiede jetzt zwischen der Bundespartei und der Landespartei sind. Inhaltlich gibt es keine Unterschiede. Es sind halt oft die Formulierungen und die Ausdrucksweisen, die ein bisschen voralbergerischer sind als in einer anderen Bundesländern, was aber, glaube ich, auch wichtig ist. Und da haben wir auch als Landespartei auch Leute, die die Offenheit und auch die Freiheiten unserer Landesgruppen so anzupassen, dass wir das Richtige für die Bundesländer tun. Und darum ist es genau diese Voralberger Art, die uns auszeichnet. Darum tut sich auch an Freilberger Politiker in Wien nicht. Die war gar nicht so einfach. Gibt es ja nur wenige Beispiele von Freilberger Politikern, die dann in Wien auch erfolgreich waren. Da besinne ich mich auch aufs Wutesland Voralberg.

SPEAKER_02

Du besinnst dich auf Voralberg und Fralberg hat aber dann sicher irgendetwas Klischeehaftes. Fällt dir was auf dich schneller ein?

SPEAKER_04

Sicherheit, die Sparsamkeit. Es gab ja mal die Aussage von Dirk Haider, der den damaligen Landeshauptmann-Saus-Gruber als Erbsenzeller bezeichnet hat. Darf ich mir dann abzuhören, anhören, dass wir vielleicht ein bisschen zu sparsam unterwegs sind und uns ein bisschen zu sehr dafür drücken, auch Geld herauszurücken. Aber diese eine Sparsamkeit ist mit Sicherheit das große Klischee, thema, das den Freilberger Haus sein hat.

SPEAKER_02

Eigentlich eine positive Eigenschaft.

SPEAKER_04

Mit Sicherheit. Darum wundert es uns dann auch, dass wir aktuell ein Landesbudget haben, dass er total aus den Rotern gelaufen ist. Also die Grünen haben diese Freilberger Tügenden oft nicht so inhaliert wie wir Freiheit, die wir das gemacht haben.

SPEAKER_02

Jetzt gehen wir da noch so durch deinen Ort und uns sind jetzt schon einige Menschen begegnet. Ähnlich die Leute da an, sprechen sie mit dir?

SPEAKER_04

Ja. Also die Kleinheit Freilbergs, es geht ja nicht nur in Freilberg so, sondern einen großen Vorteil hat dieses Bundesland, es ist deutlich kleiner als so ein anderes Bundesland und das führt dann auch dazu, dass man politisch deutlich schneller bekannt ist als wahrscheinlich in Niederösterreich oder in der Steiermark. Führt aber auch dazu, dass es in Wahrheit ja auch kein Privatleben mehr gibt, wenn man irgendwo in Freilberg unterwegs ist. Dann ist mir der Politiker Christoph Vici. Ich habe mich da sehr schnell daran gewöhnt. Für die Familie ist es nicht immer ganz so einfach, wenn man am Abend irgendwo bitte essen geht und dann wird man angesprochen. Ich glaube, die Familie wird auch mal schätzen, wenn man ein paar Minuten Ruhe hat, aber für das gibt es ja dann die Urlaubszeit. Obwohl wir waren letztes Mal im Urlaub in einem Familienhotel in Mallorca und haben auch da sehr viele Vorhalberinnen und Vorhalber getroffen. Vor Alberger gibt es überall.

SPEAKER_02

Jeder Mensch, Christoph, hat Ziele in seinem Leben. Und da du gerade in deinen jungen Jahren schon sehr viel erreicht hast, was setzt man sich denn hier noch für Ziele? Wie schauen diese bei dir aus?

SPEAKER_04

Also das, was mich ihm ausgezeichnet hat, war, dass ich mich nicht auf irgendwelche Positionen konzentriert habe, wurde im Vorfeld der Landtagswahl auch aufgefragt, wenn es jetzt Landeshauptmann werden oder nicht. Ich bin überall dort, wo die Partei mich braucht. Mein Ziel ist es, die freiheitliche Bewegung noch erfolgreicher zu machen, aber nicht als Selbstzweck, sondern um dieses Bundesland auch weiterzubringen. Und dann werden wir sehen, wie sich das dann auch bis nach 2029 entwickelt.

SPEAKER_02

Und um diese Ziele zu erreichen, muss man eben vorwärts gehen, auch wenn es nicht immer ganz gerade geht, das ist das Leben eines jeden. Wie ist das für dich? Was treibt dich denn jeden Tag an?

SPEAKER_04

Ich bin Sternzeichen wieder und das spürt man wahrscheinlich dann auch ab und zu bei meiner politischen Arbeit. Wenn es sein muss, dann halt auch mit dem Kopf durch die Wand. Mich treibt einfach diese eine Sehnsucht an, dieses Bundesland wieder stark zu machen und das motiviert einen so. Also gibt es da durchaus Politiker, wo man erkennen kann, dass es gewisse Motivationsprobleme gibt. Das habe ich bis dato noch nicht gespürt.

SPEAKER_02

Was ist denn das Erste, was du tust, wenn du nach einer anstrengenden Woche nach Hause kommst?

SPEAKER_04

Früher war es natürlich die Arbeit am Wochenende dann noch in Betrieb, die mich total geerdet hat. Jetzt ist es die Zeit mit der Familie, aber auch das gemeinsame Arbeiten in der Landwirtschaft. Da spürt man, dass man auch wieder Arbeit nachgeht, die einen anders müde macht, als es die politische Arbeit macht. Und darum bin ich meistens montags ab halb sieben wieder topmotiviert und zahnfrisch.

SPEAKER_02

Guter Ausgleich zwischen Körper und Geist, gell? Alles hat aber im Leben zwei Seiten. In der Politik gibt es Sonne, also auch Regen. Was ist denn das Schönste für dich am Politikerleben, aber auch was ist das Schlimmste daran?

SPEAKER_04

Man Schattenseiten hatte ich bis dato relativ wenig, bis auf die eine kurze Phase, die wir eh schon angesprochen haben. Das Schöne ist wirklich, tagtäglich mit Menschen in Kontakt zu sein. Jeder Tag ist anders, es gibt keinen Tag, der gleich ist wie der Tag davor. Langweilig wird einem in diesem Job nie und man kann gemeinsam mit Menschen Ziele erreichen. Und das war das, was mich an der Politik immer fasziniert hat. Dieses gemeinsam kämpfen, gemeinsam siegen, gemeinsam auch Niederlagen einzustecken. Aber man hört das ganz oft aus dem Sport, in Wahrheit lernt man ja aus schwierigen Momenten deutlich mehr als aus Momenten, die gut funktionieren.

SPEAKER_02

Also gemeinsam statt einsam. Christoph Bitsch, ein junger Spitzenpolitiker, der so einige seiner Erfahrungen schon gesammelt hat. Wir wollen aber gleich wissen, wie er mit dem permanenten Druck auch umgeht und umgehen kann und was das weit entfernte Wien noch für eine Bedeutung hat für ihn und Fahlberg.

SPEAKER_01

Austria Föst, Mein daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf AustriaFörst. Und zum Nachhören auf AustriaFörst.at.

SPEAKER_02

Wir nähern uns jetzt deinem Familienhaus. Wenn du da so hergehst, was empfindest du da?

SPEAKER_04

Das kommen sofort natürlich jedes Mal wieder die ganzen Erinnerungen hoch. Gemeinsam mit der Familie. Und habe mir immer als Ziel gesetzt, dass meine Kinder auch so aufwachsen dürfen. Und wie es aktuell ausschaut, haben wir dieses Ziel auch erreicht.

SPEAKER_02

Ja, wirklich Natur, pur, liebe Austrafershörer, wenn ihr das sehen würdet. Ganz idyllisch, ganz charmant. Und da blickt schon irgendjemand von deiner Familie heraus. Hallo. Hallo. Die Mama ist stolz auf dich, Christoph. Auf jeden Fall. Herumstolz. Rundherumstolz. Und wir sind rundherum stolz, dass wir ihn haben, denn wir brauchen ihn für Vorlberg. Oma schaut auch schon beim Fenster raus. Es sind heute alle da, Christoph. Fühlst dich wieder heim, gell?

SPEAKER_04

Fast wie zu Hause.

SPEAKER_02

Wunderbar. Dann machen wir weiter, Christoph. Wir können jetzt unbestritten sagen, dass die FPÖ im ganzen Land im Höhenflug ist. Die freundliche Familie wird größer, sie wird stärker. Die Umfragen zeigen es Woche für Woche und auch der Wunsch nach einem Volkskanzler Herbert Kickel wird immer größer und ist enorm. Stichwort Herbert Kickel. Welche Rolle spielt Herbert Kickel für dich in Österreich?

SPEAKER_04

Es war Herbert Kickel, der letztendlich die Bundespartei wieder auf Erfolgskurs geführt hat, mit einer sehr klaren Linie, sehr klaren Positionen. Eine Besinnung auch auf die Themeninhalte, die ein gewisser Jörg Haider in den 90er Jahren schon stark gemacht hat. Und das führt auch dazu, dass in Voralberg die Beliebtheit von Herbert Kickel tatsächlich auch steigt, weil er jemand ist, der die Themen sehr klar anspricht. Sieht und hört nicht immer jeder ÖVP-Politiker in Voralberg gerne, aber wir sind auf einem extrem starken Erfolgskurs unterwegs und wie es angesprochen habe, was uns halt so stark macht. Früher hat man immer wieder herausgestrichen, dort, wo die Freiheitlichen regieren, da gehen die Länder unter. Fünf Bundesländer zeigen, dass das überhaupt nicht der Fall ist. Und trotzdem können wir als FPÖ auch als Juniorpartner in diesen Landesregierungen auch stärker werden, bis hin natürlich zur Steiermark, wo wir mit Landeshauptmann Mario Konasek wirklich auch da den Turbo zünden.

SPEAKER_02

Gehen wir noch ein bisschen auf die Schattenseiten ein. Einseitig kritische Medien, der politischer Gegner, die Diffamierungen seitens linker Gruppierungen und dann auch noch aber verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, wie du es jetzt als Landeshauptmann Stellvertreter machen musst. Wie gehst du mit diesem permanenten Druck um?

SPEAKER_04

Das Schöne ist, als freidlicher lernt man das natürlich ab Sekunde eins und man merkt, auch ab Sekunde eins kann man diesem Druck standhalten oder nicht. Da gibt es ja andere Parteien, wo man jetzt merkt, wenn der Widerstand dann einmal kommt, dann brechen sie alle ein. Was mich dann extrem stört, speziell in Farlberg, da haben die Grünen jetzt zehn Jahre mitregiert und tun jetzt so, als ob sie mit der Situation nichts mehr zu tun hätten. Im Gegenteil, die kritisieren jetzt uns, dass wir dieses Budget wieder auf Kurs bringen. Das ist ein Stück weit schon auch massive Kindesweglegung. Drum noch einmal, ich glaube, der Freiheitliche ist Gegenwind gewohnt. Mein Motto war immer Gegenwind kühlt den Motor. Ich meine, der Gegenwind bricht aktuell ganz ordentlich ein, aber der Motor läuft noch nicht heiß.

SPEAKER_02

Gott sei Dank. Siehst du dich als Gestalter mit Visionen oder bist du eher der Manager von Krisen in einem Team?

SPEAKER_04

Es braucht beides in der aktuellen Situation. Bin ja Straßenbau-Landesrat. Da war es in der Vergangenheit oft so, dass man wichtige Projekte mit großen Visionen auch ausgespielt hat. Es braucht beides. Wir müssen uns die Zeit nehmen, über große Visionen nachzudenken. Das macht uns stark. Ganz viele Projekte, die heute für uns selbstverständlich sind, waren irgendwann mal Visionen. Auf der anderen Seite muss man aber auch die Gnade haben, Schritt für Schritt die Projekte umzusetzen in allen Bereichen, auch wenn es dann mal Widerstand gibt. Reformen lösen logischerweise immer Widerstände aus. Aber, und das machen wir freidliche, glaube ich, so wie es keine andere Partei macht, wir machen das gemeinsam mit der Bevölkerung und nicht gegen die Bevölkerung. Und darum sind unsere Wahlergebnisse und unsere Umfragewerte auch deutlich besser als die der anderen.

SPEAKER_02

Um auf dich zurückzukommen, auf dich persönlich, du hast Tiefbau gelernt an der HTL. Was bringt dir das pragmatische Technikerdenken, was man dort ja gelehrt bekommt in der Politik?

SPEAKER_04

Speziell in meinem Ressort, im Verkehrsresort natürlich sehr viel, weil auch zum ersten Mal ein Landesrat dort sitzt, der mit zumindest grundsätzlicher Ahnung von den Themen auch hat, hilft einem auch im Kampf für das ein oder andere Projekt. Man hat als Steve Bauer gelernt, dass es wichtig ist, Schritt für Schritt die Themen und die Inhalte auch umzusetzen. Und das machen wir jetzt auch in Foralberg in unserer politischen Arbeit. Die Opposition denkt in Freilberg ganz viel darüber nach, wie ein Christoph Picci in der Opposition die aktuelle Situation beurteilen würde. Ich darf ihnen auch raten, dass Sie nicht allzu selber mich nachdenken sollten, sondern sich auf die eigene Arbeit konzentrieren. Wir haben jetzt diese Umstellung geschafft in die Landesregierung und spüren jetzt wirklich flächendeckend im Land, dass es eine große Kraft gibt, die mit uns gemeinsam jetzt diese Schritte umsetzt und dann bin ich wirklich sehr gut dagegen, dass das 2029 auch wertgeschätzt wird.

SPEAKER_02

Du bist wie alle in der FPÖ Bürgernah, du hast auch vorher angesprochen, das Schönste am Politikerleben ist der tägliche Kontakt mit den Menschen. Aber wann hast du das letzte Mal mit jemandem gesprochen, der eine völlig andere Lebensrealität hatte als du? Was konntest du da mitnehmen davon?

SPEAKER_04

Vor wenigen Tagen in der letzten Landtagssitzung, wenn man sich Rot-Grün und die Neos bei uns im Bundesland anschaut, dann hat man das Gefühl, die leben total in einer anderen Welt. Ich habe das als Politiker auch von Sekunde 1 gespürt, kann mich an eine meiner ersten Landtagsredner erinnern. Da habe ich davon gesprochen, dass es mein Ziel ist, dass sich vor allem junge Frauen in diesem Bundesland wieder sicher fühlen. Damals ging ein Raunen durch den Saal, weil man damals felsenfest davon überzeugt war, dass die Realität da andresst. Aber das sind dann halt alles Damen und Herren, die irgendwie zu Hause abgeholt werden, nicht mehr in der Öffentlichkeit unterwegs sind, die sich auch gar nicht mehr auf ein Zelt fest trauen. Die spüren nicht, was sich in dem Bundesland entwickelt hat. Und darum ist diese Bürger nicht für uns so wichtig, wer die abend zu belächelt, dass ich nach wie vor fast auf jedem Zeltfest in Falberg unterwegs bin und sage es auch ganz offen, da hat man ab und zu die besseren Gespräche als in der Politik, weil hier sehr offen gesprochen wird, sehr klar gesprochen wird. Und da sollte man sich als Politiker auch nicht davor scheuen, diese Diskussionen zu führen. Ich höre es nicht gerne, wenn mir Menschen sagen, die Stimmung da draußen ist relativ kritisch. Als Politiker hat man die Aufgabe, da rauszugehen, auch Diskussionen zu führen, die man ganz so einfach sind. Aber von dem lebt der Politik, von dem lebt auch eine Demokratie.

SPEAKER_02

Ja, da draußen sollte es nicht heißen, es ist nämlich eins. Wir sind alle im selben Boot. Du kommst aus einem Betrieb, wir stehen da jetzt hier auf deinem Familiengrundstück. Du weißt also in der Praxis ganz genau um Hürden und Aufgaben der Unternehmen, auch der Landwirtschaft. Gerade die FPÖ pocht ja auf einen Bürokratieabbau. Wie setzt du dich dafür in Vorarlberg ein?

SPEAKER_04

Ich habe das jahrelang selber miterlebt als Geschäftsführer, aber mit Bürokratie zu kämpfen, dass man in Wahrheit viel mehr Zeit im Büro verbringt anden noch Zeit hat, wirklich zu arbeiten, aber irgendwo muss man das Geld dann halt auch verdienen. Und darum bin ich auch froh, dass wir auch der Motor waren, der in Vorarlberg sich massiv für diesen Bürokratieabbau auch eingesetzt hat. Es gibt jetzt eine eigene Stelle im Land und wir bearbeiten wirklich gemeinsam mit der Wirtschaft. Das große Thema Bürokratie. Da ist auch unheimliches Potenzial drinnen. Das werden wir Schritt für Schritt umsetzen. Wir haben da nicht irgendwelche Beamte drüber geschickt und gesagt, baut hier die Bürokratie selber ab, sondern gemeinsam mit den Unternehmen, gemeinsam mit der Landwirtschaft. Da haben wir wichtige Akzente gesetzt. Es gibt eine Überarbeitung vom Naturschutzgesetz, es gibt eine Überarbeitung vom Raumplanungsgesetz. Und da werden wir Schritt für Schritt weitergeben und auch dafür sorgen, dass die Unternehmer wieder Zeit haben zu arbeiten.

SPEAKER_02

Und gerade du auch als Landwirt oder aus einer landwirtschaftlichen Familie kommend, du weißt um die Probleme der Landwirte, die haben es heute wirklich schwer. Es kommen unzählige Auflagen aus Brüssel. Wie siehst du die aktuelle Situation in der Landwirtschaft?

SPEAKER_04

Die Europäische Union ist dafür verantwortlich, dass aktuell der Rinderbauer aus dem Randnatal mit dem Rinderbauer irgendwo aus Südamerika zu kämpfen hat, die dort natürlich ganz andere Rahmenbedingungen haben wie wir in Freilberg. Wir haben hier extrem hohe Auflagen, extrem hohe Standards, die auch dazu führen, dass das Produzieren in Freilberg in Österreich sehr teuer wird. Gleichzeitig werden die Hebel umgelegt, dass billige Importe auch aus dem Ausland nach Österreich kommen können. Das passt nicht mehr zusammen. Und darum ist es uns in diesen Bereichen auch wichtig, die Landwirtschaft wieder eigenständig zu sehen, auch dafür zu sorgen, dass die Preise in einen Bereich gehen, dass die Landwirtschaft wieder was davon hat und nicht nur die großen Konzerne. Und dann macht es auch wieder deutlich mehr Spaß, in diesen Bereichen zu arbeiten.

SPEAKER_02

Vor allem die heimische Landwirtschaft stärken. Dafür setzt sich Christoph Bitsche ein. Und er hat ein ganz besonderes Anliegen. Er hatte schon angesprochen des Öfteren, als Verkehrslandesrat in einem Bundesland, wo Stau zur Tagesordnung gehört. Und davon, liebe Austria First Hörer, hören wir gleich mehr.

SPEAKER_01

Austria First, Meinderheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Zurück bei Austria First, Mindahim, liebe. Als Verkehrslandesrat setzt sich Christoph Bicci für jeden einzelnen Verkehrsträger ein und will auch die Stau-Hotspots in Voralberg groß möglichst eindämmen, da sie die Bevölkerung, aber auch die Wirtschaft massiv belasten. Wie willst du das ändern? Wie willst du es verbessern und vor allem dadurch das Stau ja eigentlich wie das Armen im Gebet in Vorarlberg dazugehört, was läuft hier falsch?

SPEAKER_04

Schwarz-Grün hat mit ganz viel Kraft in Wahrheit jedes Verkehrsinfrastrukturprojekt die letzten zehn Jahre massiv verhindert. Da war es ein wichtiges Anliegen für uns, hier auch weiterzukommen. Ich habe immer gesagt, wer Entlastung will, muss Entlastung auch bauen. Wir haben speziell im unteren Rheinteil der Verkehrsinfrastruktur aus den 70er, 80er Jahren. In der Zwischenzeit ist die Wirtschaft in Vorlberg zum Glück gewachsen. Und da haben Schritt für Schritt die Projekte umgesetzt. Der Stadtttunnel in Felkirch, ein sehr wichtiges Entlastungsprojekt für Felkirch, wurde von der grüner Seite massiv bekämpft. Wir haben mit dem Regierungseintritt sichergestellt, dass das Projekt kommt. Im unteren Rheinteil, die S18. Und so werden wir Schritt für Schritt die Projekte auch umsetzen. Wir bauen die Landesstraßen nicht für mich, sondern wir bauen die Landesstraßen, um die Wirtschaft zu entlasten, um die Familien im Land zu entlasten, weil auch die Mama oder der Papa, die am Abend im Stau stehen, stehen im Stau, weil die Verkehrsinfrastruktur nicht passt. Und da investieren wir große Summen, sind auch stolz, dass wir diese Summen investieren, weil wir einerseits die Wirtschaft ankurbeln und andererseits auch diesen Stau-Hotspot endlich beseitigen.

SPEAKER_02

Also obendrüber für die Zukunft noch einiges in Planung. Kommen wir jetzt wieder ein wenig zurück zu deiner Person. Welche Eigenschaften an dir würde dein engstes Umfeld sofort bestätigen, obwohl du sie vielleicht nie zugeben würdest?

SPEAKER_04

Das schönste Kompliment, das ich letztes Mal bekommen habe, ich habe einen alten Schulfreund von mir getroffen und hat gesagt, Christoph, du bist immer noch gleich wie du damals warst. Man war immer schon jemand, der ein relativ offenes Mundwerk hatte. Also ein HTL-Professor zu mir einmal gesagt, ich glaube, die Politik für dich ist goldrichtig, was mich aber immer schon ein bisschen ausgezeichnet hat, um das positiv zu formulieren. Also meine Ungeduld sagen ganz viele Menschen, dass sie ungeduldig sind. Aber die Ungeduld bei mir ist wirklich dramatisch. Und darum auch in der aktuellen Situation gibt es, glaube ich, wenige Regierungspolitiker, die zugeben und sagen, die Geschwindigkeit ist nach wie vor zu wenig, hoch. Wir müssen auch in der Landesregierung das Tempo deutlich erhöhen. Nicht um meine Geduld oder Ungeduld irgendwie zu stillen, sondern weil es sich die Bevölkerung halt einfach erwartet.

SPEAKER_02

Was war denn dein letzter kompletter, das war jetzt maximal peinlich-Moment?

SPEAKER_04

Die, die mich gut kennen, wissen, dass ich ein relativ untalentierter Sänger bin und trotzdem mich das ein oder andere Mal dazu verleiten lasse, speziell beim Autofahren und da kann es dann schon vorkommen, dass man sich irgendwo im Stau wiederfindet und dann von der linken Seite ein Gesicht rüberschaut und mich beim Singen entdeckt. Und das ist dann, glaube ich, maximal peinlich.

SPEAKER_02

Das wäre doch nämlich meine nächste Frage gewesen, wenn man dich jetzt so den ganzen Tag lang irgendwie heimlich filmen würde. Welcher Teil wäre für unsere Radiohörer jetzt am überraschendsten? Aber ich glaube, den hast du jetzt eh beantwortet. Oder gibt es noch einen?

SPEAKER_04

In Summe das Schöne, da wären wir im Landhaus auch ab und zu ein bisschen dafür belächeln. Wir haben eine relativ gute Stimmung bei uns im Büro und auch wenn es einmal ganz kritisch wird, den Humor verliere ich nur ganz selten. Und darum der ein oder andere lockere Spruch, speziell für Menschen, die mich nicht so gut kennen, dann ab und zu ein bisschen verwirrend. Man erlebt es ja jetzt in der Regierungsfunktion, dass man ab und zu auch in einer ein oder anderen steifen Sitzung sitzt und wenn dann mal ein locker Spruch von mir kommt, gibt es am Anfang leicht verwirrte Augen. Danach kann aber jeder erkennen, dass mit ein bisschen mehr Lockerheit die Themen auch deutlich besser funktionieren.

SPEAKER_02

Wie schaut dein TikTok, Instagram-Algorithmus aus? Nur Politik oder vielleicht doch Babyk, Kinder-, Hundevideos oder kompletter Chaos-Mix?

SPEAKER_04

Also in der Summe wahrscheinlich in der Beurteilung sehr viel Chaos-Mix, weil von allem, was dabei ist, ich sage es auf Social Media, ich glaube, den Politiker Christoph Pici kennen ganz viele. Viele wollen aber wissen, was für ein Mensch steckt dahinter. Und darum versuche ich auch das nach außen zu bringen, im Wissen, dass es in der aktuellen Zeit auch nicht ganz einfach ist, persönliche Inhalte von sich preiszugeben. Wir leben aber in einem sehr kleinen Bundesland. Jeder weiß, was der Christoph Pici macht, jeder kennt meine Familie. Wenn wir am Samstagnachmittag irgendwo am Einkaufen sind, dann werden wir angesprochen. Mittlerweile, auch wenn meine Frau alleine mit den Kindern unterwegs ist, wird sie angesprochen. Also wir sind Social Media, glaube ich, im real life den ganzen Tag unterwegs.

SPEAKER_02

Reality Check sozusagen. Also, und du gehst mit dieser Öffentlichkeit ganz angenehm um. Also du hast kein Problem mit dem.

SPEAKER_04

Ganz weniger. Also mir war von Anfang an bewusst, wenn man in Foralberg in die Politik einsteigt, dann wird es wahrscheinlich nur noch relativ wenig Privatleben geben. Das war in den Anfangsjahren gar nicht so einfach. Als 23-Jähriger, ich habe das immer gesagt, wenn ein 23-Jähriger beim Abbreg zu viel trinkt, ist das ganz normal. Wenn der 23-Jährige Landtagsabgeordnete beim Abregier zu viel trinkt, gibt es einen Skandal. Darum, die ersten Jahre waren mit Sicherheit nicht ganz so einfach, aber ich bin immer extrem offen mit dieser Öffentlichkeit umgegangen und bin auch froh, dass ich eine Frau gefunden haben werde die das genau gleich macht, die kein Problem hat, in der Öffentlichkeit zu stehen, das auch sehr sympathisch macht. Sie sagt selbst immer, sie ist ein Teil dieses Wahlkampfteams, Bitchy, sie fiebert damit und da kann ich mich wirklich sehr glücklich schätzen.

SPEAKER_02

Also sie unterstützt dich wirklich tatkräftig in jeder Situation. Um noch einmal ganz kurz zu deiner Jugend zurückzukommen, was war denn so dein absoluter Jugendcringe? Also Frisur, Modephase, Verhalten, was auch immer.

SPEAKER_04

Ich bin ja froh, dass Social Media nicht noch früher gestartet ist, sonst würde das ein oder andere mit Sicherheit schon an die Öffentlichkeit kommen. Ich kann mich erinnern, man war damals in der Musikhauptschule und habe da ein Klassenfoto gefunden und die Frisur lässt nicht erkennen, dass er aus mir einmal ein freiheitlicher wird.

SPEAKER_02

Das will ich jetzt aber sehen. Spaß beiseite. Das waren jetzt Christoph Bitschis ganz private Einblicke, liebe Ausreferstörer. Wir schicken euch liebe Sonntagsgrüße aus dem Lenle, reist mit uns weiterhin akustisch noch ein Stückchen durch Vorarlberg und plaudern wir gleich mit Christoph Bitschi über ein sehr heikles, aber dennoch omnipräsentes Thema in unserer Gesellschaft, nämlich die Macht.

SPEAKER_01

Austria First, Mein The Heim. In Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf AustriaFirst. Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at Willkommen zurück bei AustriaFirst Mein The Heim.

SPEAKER_02

You heard me heute aus dem Vierländer Eck and dort stellen die Freiheitlichen Landeshauptmann Stellvertreter. Christoph, du bist Landesstadtheiter von Farlberg and you be in a sehr verantwortungsvoll position. Du hast seit anderem not the office to criticise or to fordern. Nun, die Aufgabe selbst Entscheidungen zu treffen und vor allem beeinflusst du dadurch direkt das Leben der Menschen, der Verlberger. Man kann hier von Verantwortung sprechen, aber man kann hier das Ganze auch als Macht titulieren. Was ist Macht für dich?

SPEAKER_04

Macht wird ja oft relativ negativ dargestellt, aber als Politiker oder als Umsetzer braucht man dann gewisse Macht, um die Dinge auch verändern zu können. Es stellt sich nur immer die Frage, wie man mit dieser Macht umgeht. Und ich habe es immer relativ klargestellt, der Job des Regierungspolitikers ist eigentlich relativ einfach. Man wird von gewissen Teilen der Bevölkerung gewählt, hat ein Wahlprogramm und man setzt dann gemeinsam mit der Bevölkerung genau diese Schritte, Schritt für Schritt herum. Und dann gibt es auch nie die Gefahr, dass man die Bodenhaftung verliert. In meinem Fall doppelt nicht. Mit meinem familiären Umfeld, da kann man die Bodenhaftung nicht verlieren. Es gibt durchaus Beispiele von Persönlichkeiten, die auch in jungen Jahren in die Politik eingestiegen sind und dann durch die Macht den Kontakt zum Boden verloren haben. Das war mir immer wichtig und noch einmal dieses gemeinsame Umsetzen mit der Bevölkerung, gemeinsam diese Schritte zu setzen. Ich bin ja da nur die Speerspitze. Also ich bin der, der für einen gewissen Teil der Bevölkerung spricht, der für einen gewissen Teil der Bevölkerung auch kämpft. Und darum bin ich in den letzten eineinhalb Jahren sehr gut auch mit diesem Begriff der Macht umgegangen.

SPEAKER_02

Um ein bisschen in die Geschichte der Zeit zurückzureisen, Macht ist dir eindeutig ein zweischneidiges Schwert. Glaubst du, dass Macht vor Chaos schützt in unserer Gesellschaft oder ist Macht doch die Ursache für die Unfreiheit eines Menschen?

SPEAKER_04

Das kommt immer auf die Politiker an, die das Ganze ausleben, wenn ich mir aktuell die Bundesregierung anschaue, diese Verliererkoalition, die mittlerweile in den Umfragen gemeinsam nicht mehr über 50 Prozent kommt, dann kann man erkennen, dass auch die falschen Leute an der Macht sein können, die dann gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung arbeiten und sich dann auch noch wundern, wenn sie die nächsten Wahlen verlieren, dann aber wieder nicht sich selbst die Schuld geben, sondern der Bevölkerung die Schuld geben, weil sie sich einfach nicht verstanden fühlen. Da kann man erkennen, dass es leider auch in der Bundespolitik einen gewissen Fachkräftemangel in den Parteien der Koalition aktuell gibt. Und da muss man dann auch als Freiheitliche die Gnade haben, gemeinsam zu kämpfen und auch dafür zu sorgen, dass man dann so schnell wie möglich in eine Bundesregierung kommt, um genau diese Inhalte auch umzusetzen, die sich die Bevölkerung von uns auch erwarten. Denn eines ist klar, wenn es wir nicht tun, dann tut es niemand.

SPEAKER_02

Die Menschen reden immer mehr übereinander statt miteinander heutzutage. Vor allem in der Politik zeichnet sich dieses Bild sehr stark ab. Wie kommunizierst du? Denkst du, dass man immer einen Machtkampf rhetorisch gewinnen muss?

SPEAKER_04

Als Politiker kriegt man das ein bisschen in die Wiege gelegt, dass man glaubt, dass man jede verbale Diskussion gewinnen muss. Meine Frau hat das auch nie gern gesehen, wenn ich irgendwo aktiv von meinem Job zurückkomme und auch zu Hause glaube, dass ich die letzte Diskussion noch gewinnen muss. Aber der Austausch mit der Bevölkerung, der Austausch mit den Unternehmen, mit den Mitarbeitern ist extrem wichtig. Denn eine spüre ich jetzt schon in den ersten eineinhalb Jahren. Man hat gewisse Themen, die um einen herum aufploppen, meistens die am lautesten schreien kommen, am weitesten voran. Und man hat da nicht immer diesen Gesamtüberblick und darum versuche ich nach wie vor einen großen Teil meiner Arbeit draußen bei der Bevölkerung, unter den Menschen zu sein, um auch wirklich zu erkennen, was schiefläuft in diesem Bundesland. Denn wenn man sich im Büro versteckt und so tut, als ob alles super ist, dann kommt genau das raus, was wir aktuell auf Bundesebene auch sehen. Und diese Politik, die wird zum Glück mittlerweile auch radikal abgelehnt.

SPEAKER_02

In der Politik spricht man sehr oft von Kompromiss. Wo hört für dich ein politischer Kompromiss auf und wo beginnt damit dann für dich die Grenze des Inakzeptablen?

SPEAKER_04

Wenn man in einer Ehe lebt und in einer Koalition lebt, dann hat man tagtäglich mit Kompromissen zu tun. Man muss tagtäglich abschätzen, ob das ein guter oder ein schlechter Kompromiss ist. Oft auch in der Nachbetrachtung ändert man seine Meinung. Fakt ist aber, man hat gewisse Grundhaltungen und wenn man diese Grundhaltungen auch nach einem Kompromiss weiterleben kann, dann ist es ein guter Kompromiss. Man muss aber auch die Gnade haben, und so war es ja auch bei uns auf Bundesebene, zu sagen, ja, wir können jetzt Macht übernehmen, das wäre aber ein derart schlechter Kompromiss, dass wir unsere eigenen Wählauff verraten würden und dann auch die Gnade zu haben, in dem Moment auf die Macht zu verzichten, im Wissen, dass unsere Zeit kommen wird.

SPEAKER_02

Es ist oft das Schwierigste, im Leben Nein zu sagen, kann aber auch das Beste sein. Ziehst du bei wichtigen Entscheidungen Personen hinzu oder triffst du am Ende des Tages dann für dich allein die Entscheidung?

SPEAKER_04

Je nachdem, um welche Entscheidungen es geht, gibt es ganz viele Menschen in meinem Umfeld, auf die ich sehr viel Wert lege, auf die ich höre, mit denen ich auch die Themen gerne bespreche, am liebsten in einer Gruppe, wo man gemeinsam auch darüber diskutieren letztendlich merkt man dann aber auch, je höher man in der Politik aufsteigt, dass man gewisse Entscheidungen dann aber auch ganz alleine treffen muss. Die sind dann nicht immer einfach, auch im Wissen, dass sich in der aktuellen Situation tatsächlich alles verändert und wahrscheinlich in drei Jahren irgendjemand sagen wird, das war die falsche Entscheidung. Es war genau dieses politische Mikado-Spiel der Vergangenheit in den Regierungen, dass man keine Entscheidungen mehr getroffen hat, aus Angst die falsche Entscheidung zu treffen. Wenn man selber Geschäftsführer war, selber in der Privatwirtschaft war, weiß man, man muss täglich Entscheidungen treffen und da werden viele Entscheidungen dabei sein, die wahrscheinlich nicht immer richtig sind. Trotzdem habe ich keine Angst davor, Entscheidungen zu treffen, weil in Wahrheit ist einem die Bevölkerung deutlich negativer eingestellt, wenn man keine Entscheidungen trifft, als wenn man dann halt mal einen Fehler macht als Politiker und dann muss man auch die Gnade haben zu sagen, ja, in der damaligen Situation habe ich geglaubt, die Entscheidung ist richtig, heute ist sie halt einfach falsch.

SPEAKER_02

Wann war denn die letzte schlaflose Nacht aufgrund einer Entscheidungsquage?

SPEAKER_04

Die große Diskussion war damals sicher, Eintritt in die Landesregierung, ja oder nein, weil es doch ein großer Schritt war, den man da auch gemacht hat, hat sich nicht immer ganz einfach angefühlt. Man hat darüber nachgedacht, kann man diese Erwartungshaltung, die es aus der Bevölkerung gibt, aber auch erfüllen. Und es waren genau die Gespräche in meinem Umfeld, die ich dann geführt habe, die mich dann auch felsenfest davon überzeugt haben, dass diese Entscheidung richtig ist.

SPEAKER_02

Wer spiegelt dich denn heute ungeschminkt ehrlich? Wer darf dir sagen, hey, jetzt bleib doch einmal am Boden?

SPEAKER_04

Alle in meinem Umfeld, die ganz nahe in meinem Umfeld auch unterwegs sind, haben hoffentlich das Gefühl, dass man mir alles sagen kann, schätzen die Leute auch. Erlebst dann schon auch bei anderen Politikern teilweise, dass man denen nicht sagt, wenn einmal etwas nicht passt, was mich dann immer sehr verwundert, weil ich erwarte mir von meinen Mitarbeitern, wenn etwas nicht gut läuft, dass man mir auch klar und deutlich ins Gesicht sagt, Christoph, das machen wir jetzt noch einmal. Oder Christoph, das war falsch. Zu Hause in der Familie ist das selbstverständlich, da bin ich auch sehr glücklich, da muss ich auch niemand auffordern, dass er ehrlich mit mir ist oder offen mit mir ist. Das ist da tagtägliche Arbeit. Das ist nicht immer ganz einfach, aber führt dann wirklich dazu, dass man eben genau diese Bodenhaftung nicht verliert. Und für mich ist ja Kritik, wenn sie mit einem gewissen Niveau auch ausgesprochen wird, nichts Schlechtes. Ich hinterfrage mich in Wahrheit jeden Abend selber, war jetzt heute alles gut oder können wir was besser machen, nur das bringt uns weiter.

SPEAKER_02

Nur so kann man selbst auch wachsen. Liebe Austria First Hörer, wir maschinen jetzt dann zurück und bevor wir euch in die zweite Hälfte des Sonntages verabschieden, haben wir gleich noch unser Dies oder das Quiz für Christoph Bitschi. Bis gleich.

SPEAKER_01

Austria First, Mein Daheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Ja, Christoph Bitci und ich gingen heute durch seinen Heimatort durch Brand and come to heutigen. It is a sehr vertraute gegend here. As Kind hast du mit vielen Freunden gespielt und heute bist du Landeshauptmann Stellvertreter dieses Bundeslandes, deine Heimat. Hat sich mit deinem ganzen Erfolg über die Jahre hinweg etwas verändert when you here in dein Heimatort so blickst?

SPEAKER_04

In Summe ist das schöne, dass sich in Wahrheit sehr wenig verändert hat, dass man, wenn man nach Brand kommt, immer noch der gleiche ist. Natürlich aufgrund der Situation, dass man sehr viel unterwegs ist, dass 60, 70 Stunden Woche mittlerweile zur Normalität zählen. Das Privatleben natürlich darunter leidet, die paar wenigen Stunden, die man Freiheit genießt, man wirklich mit der Familie. Freundschaften kann man nicht immer ganz so gut pflegen, wie man das gerne möchte. Aber in Summe ist das Schöne, dass sich im Umgang mit mir oder im Umgang auch mit der Bevölkerung im eigenen Dorf fast nichts verändert hat.

SPEAKER_02

Also Christoph Bitschi immer daheim geblieben und das Gefühl des Zuhauses überall mit hingehen. Das ist immer noch das Gleiche. Jetzt sind wir aber gespannt, was denn bei dir herauskommt. Das ist die Qual der Wahl. Und weil wir im Vierländereck sind, machen wir eine kleine Ausnahme heute. Heute kannst du dich zwischen drei Dingen entscheiden. Du kannst dich zwischen Liechtenstein, Schweiz oder Deutschland entscheiden.

SPEAKER_04

Liechtenstein. Wieso? Ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Land, das sich in den letzten Jahrzehnten hervorragend entwickelt hat und oft auch Vorbild für Fralberg ist.

SPEAKER_02

Planungsfreak oder chaotisch in den Tag leben?

SPEAKER_04

Zuerst den Versuch zu starten, alles zu planen und dann im Chaos aufwachen.

SPEAKER_02

Du scheiterst. Du scheiterst dann auch gut. Intelligenz oder Humor?

SPEAKER_04

Die, die mich gut kennen, wahrscheinlich eher Humor.

SPEAKER_02

Gedanken lesen oder doch lieber den Röntgenblick? Gedanken lesen. Jetzt kommen wir wieder zu Wahlberg, Bodensee oder Bregenzerwald.

SPEAKER_04

Zuerst gemütlich am Bodensee und dann ab in den Bregenwald.

SPEAKER_02

Sport schauen oder Sport machen?

SPEAKER_04

Mal lieber Sport machen, öfter Sport schauen in der aktuellen Situation.

SPEAKER_02

Und als junger Papa ja jetzt mit einem Nayasbaby eine Mussfrage Windel wechseln oder doch lieber Babynahrung zubereiten? Ganz klar Babynahrung zubereitet. Gut, kommen wir zum Essen. Es ist ein komischer Switch jetzt, aber wir kommen zum Essen. Käsknöpfle oder Wienerschnitzel. Ganz klar Käsknöpfle. Während langen Sitzungen, Koffeinschocks oder doch lieber den Zuckercrash?

SPEAKER_04

Koffeinschock.

SPEAKER_02

Und jetzt die letzte Frage: Skifahren am Arlberg oder Wandern im Brandnatal?

SPEAKER_04

Schiefern im Brandnatal.

SPEAKER_02

Ja, du pickst da die guten Sachen heraus. Christoph, das war Ausreden daheim. Bei dir daheim. Vielen Dank. Aus dem Vier-Ländere-Eck schicken wir ganz liebe Grüße hinaus an alle Ausrefers-Hörer und dir, lieber Christoph, herzlichen Dank für dieses freundliche Gespräch mit dir. Ein sich treu bleibender Charakter, trotz des jungen Alters, der für seine Heimat alles gibt und damit auch die nächste Generation ein schönes Daheim hat. And jetzt, lieber Christoph, darfst du die neuen drei Minuten lang Musikchef bei Ausre First sein. Es gibt sicher einen absoluten Lieblingssong in deinem Leben.

SPEAKER_04

Der Perfekt zum Brandnanteil Blast, Andreas Gabalier, kleine, steile heile Welt.

SPEAKER_02

Dann werden wir jetzt die kleine, steile heile Welt von Andreas Gabalier spielen. Du wünschst, wir spielen. Here is liebe Ausreferst, danke that you heard eingeschaltet. Thank you for your tree. You must have and striker. For he forgot me, genie, so good as it is.

SPEAKER_01

And we even fried, but all for another many.at,