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Weinkeller-Deals, Asyl-Millionen und das Clowns-Kabinett – Heinzlmaiers Wochenschau
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Die Systemparteien in Österreich und Deutschland stehen mit dem Rücken zur Wand. Anstatt sich dem demokratischen Wettbewerb zu stellen, greift das politische Establishment lieber tief in die Trickkiste der Verbotskultur. In der neuen Ausgabe von „Heinzlmaiers Wochenschau“ seziert der renommierte Politik-Kommentator Bernhard Heinzlmaier gewohnt messerscharf und tiefironisch den verzweifelten Kampf der Altparteien. Egal ob es um demokratisch höchst bedenkliche Wahlausschlüsse der AfD durch den parteipolitisch instrumentalisierten deutschen Verfassungsschutz geht oder um die heimische ÖVP, die sich völlig deplatziert an rechten Randphänomenen abarbeitet – Heinzlmaier deckt Heuchelei auf, wo er sie findet.
Dass der arbeitende Bürger in Österreich mittlerweile der „Dumme“ ist, beweist ein schonungsloser Blick nach Wien. Die SPÖ wirft Millionen für subsidiär Schutzberechtigte aus dem Fenster. Wer täglich arbeiten geht, muss sich mit bis zu 200 Euro Kinderbeihilfe abfinden, während Mindestsicherungsempfänger pro Kind stolze 322 Euro abkassieren. Gleichzeitig versickern 38 Millionen Euro jährlich im intransparenten „Jugendcollege“, das von Syrern und Afghanen in Endlosschleife besucht wird. Währenddessen trifft man in Wien die wahren politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen ohnehin nicht in den Gremien, sondern – wie der jüngste Skandal rund um Wirtschaftskammerpräsident Ruck und Bürgermeister Ludwig zeigt – ganz sozialpartnerschaftlich im feuchtfröhlichen Weinkeller fernab jeder Transparenz.
Besonders pointiert wird es wieder beim Blick auf die wankende Regierungsführung, die sich von Andreas Bablers „Medienkommunismus“ bis hin zum völligen Sinkflug der Umfragewerte erstreckt. Wenig überraschend hat sich das Dreigestirn Stocker, Babler und Meinl-Reisinger damit diesmal den Titel als „Kollektivclown der Woche“ gesichert. Heinzlmaiers knallharte Prognose für den Herbst steht längst fest. Verpasst nicht die ganze analytische Abrechnung in voller Länge!
HEINZLMAIERS WOCHENSCHAU hört ihr immer neu am Freitag um 11 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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Heinzelmeiers Wochenschau Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich freue mich, Sie wieder bei einer neuen Ausgabe von Heinzelmeyers Wochenschau begrüßen zu dürfen. Die europäische Demokratie durchläuft gerade ihre größte Krise seit 1945. Und der Ausgangspunkt dieser Krise ist leider wieder einmal Deutschland. In jedem europäischen Land gibt es rechtskonservative Parteien. Ob er nicht die Schweiz, Frankreich, Italien oder Schweden blickt, und überall werden sie als normale Teilnehmer am demokratischen Wettbewerb anerkannt. Nur in Deutschland nicht. Dort will man allen Ernstes die AfD verbieten, die wählerstärkste Partei des Landes. Sie liegt bei ca. 30% in nauesten Umfragen. Aber auch in regionalen Wahlkommissionen wird aggressiv gegen die AfD vorgegangen. Son for a year wurde in Ludwigshafen der AfD-Kandidat, Joachim Paul von der Wahl ausgeschlossen. Begründet wurde dies mit mangelnder Verfassungstreue. Der politisch gesteuerte Verfassungsschutz lieferte ein entsprechendes Gutachten, natürlich eine politische Gefälligkeit. Die Gerichte wiesen alle Klagen des ausgeschlossenen Kandidaten ab. Der dubiose Ausschluss des AfD-Bewerbers führte zu massiven Bürgerprotesten an der Urne. Zwei Drittel der Bürger verweigerten die Stimmabgabe. An der letzten Stichwahl nahmen nur mehr 24% der Stimmberechtigten teil, also 28.530 der insgesamt 118.000 Wahlberechtigten. Und nun will man diese demokratiefeindliche Vorgangsweise in Friesland wiederholen. Der AfD-Kandidat Michael Siegert wurde von der dortigen Wahlkommission wegen mit derselben Begründung der mangelte Verfassungstreue von der Wahl ausgeschlossen, wie das schon in Friedrichshafen der Fall war. Der Wahnsinn geht also weiter und ich berichte im ersten Themenblock der Sendung ausführlich darüber. In Wien wirft die regierende SPÖ gerade beidhändig unser Geld aus dem Fenster. Vor allem wenn es um Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte geht, ist der Stadt nicht so teuer. Nun ist aufgekommen, dass die Wiener Bevölkerung wieder einmal im Vergleich zu den Ausländern kräftig untergebuttert wird. Bekommen Flüchtling, nämlich für jedes Kind, 322 Euro Mindestsicherung. So beträgt die Kinderbeihilfe für das Kind eines arbeitenden Österreichers nur zwischen 138 und 200 Euro, je nach Alter des Kindes. So sieht sie konkret aus. Die Ungleichbehandlung zwischen Inländern und Asylanten. Ein Skandal. Aber das ist nicht alles. In Wien gibt es das umstrittene Jugendcollege für Flüchtlinge zwischen 15 und 29 Jahren. Dort sollen sie Deutsch lernen. Für rund 5000 Teilnehmer fallen dafür im Jahr, sage und schreibe 38 Millionen Euro an. Die Kosten werden gemeinsam von AMS und Stadt Wien getragen, aber die Wirksamkeit der super teuren Maßnahmen ist kaum überprüfbar. So wissen wir nichts über die Prüfungsteilnahme am Ende des Kurses und über Abschlussquoten. Ausführliche Infos dazu gibt es im zweiten Themenblock. Ein weiteres teures politisches Projekt ist das Medienförderungspaket der Bundesregierung. Für dieses werden locker mehr als 50 Millionen Euro aus dem Fenster geschmissen und das ohne Plan. Die Regierung ist sich im Prinzip über nichts einig, was die Medienförderung betrifft. Will Babler eine Art Ethikkommission, die entscheidet, welches Medium Geld bekommt oder nicht, so will die ÖVP nach Kriterien Medienakzeptanz und journalistische Dichte entscheiden. Das klingt vernünftig. Die SPÖ hingegen will die Medien verstaatlichen, also an die ideologische Kantare der Macht nehmen und nur denen Geld geben, die brav den Unsinn nachplappern, den die Linken über Queerness, Vogess, Massenmigration und den friedlichen Islam vorplappern. Was Pabla hier will, klingt fatal nach der Machttechnik der Wohlfahrtsausschüsse der Jakobiner in der Zeit der Französischen Revolution. Auch dort haben Kommissionen darüber entschieden, was wahr und was falsch zu sein hat. Jetzt soll auch in Österreich eine siebenköpfige Expertenkommission Wahrheitsurteile fällen und darüber entscheiden, was ethisch vertretbar ist und was nicht. Ich kann mir schon vorstellen, wie das Ganze tatsächlich gemeint ist. Wer für die Fortsetzung des Ukraine-Krieges schreibt, der ist ethisch korrekt. Er bekommt Geld. Wer für Frieden in der Ukraine eintritt, dessen Meinung ist ethisch nicht vertretbar, er bekommt nichts. Das ist der Medienkommunismus aller Andreas Pabla. Österreich steht im Augenblick im Zeichen des Ludwig-Ruck-Skandals. Der Präsident der Wiener Wirtschaftskammer wurde dabei abgehört, wie er lose Reden über seine politischen Ränkespiele hielt. Der Mann, dem Mann beschäftigt interessante Dinge. So will er nur mit Männern verhandeln, weil mit Frauen könne er nicht. In seinen Weinkeller gehen und dort, berauscht vom Rebensaft wie unter mächtigen Männern üblich, die wichtigen Entscheidungen treffen. Mit der Wiener Finanzstadträtin ist das Gespräch deshalb schwierig. Sie passt offensichtlich nicht in die Weinkellerkultur des Wirtschaftskämmerers. Im Weinkeller ist wahrscheinlich aber auch die Besetzung des Geschäftsführer Bostens der Wiener Wirtschaftsagentur besprochen worden. Wichtigster Geschäftspartner des Kammerpräsidenten ist Michael Ludwig. Sie sind dicke Freunde. Ludwig hat dann auch gleich seine Hand für den unter Druck geratenen Ruck ins Feuer gelegt, aber sich dabei nicht verbrennen wird. Und zuletzt der Clown der Woche, diesmal ein Kollektivclown, die österreichische Bundesregierung. An der Spitze die drei Superclowns, Stocker, Babbel und Meisel, Meinl, Reisinger, einer peinlicher als der andere. Nun wankt die Regierung, deren einziger programmatischer Konsens das Nein zu Herbert Kickel ist. Außer der Ausgrenzung der FPÖ gibt es keine gemeinsamen Pläne. Das führt dazu, dass die Regierung im demoskopischen Sinks-Sturzflug ist. Die niederösterreichische ÖVP hat Christian Stocker bereits sein Ultimatum gestellt, wenn sich die Umfragen bis in den Herbst nicht verbessern, dann muss er gehen. Auch in der SPÖ wackelt der Stuhl von Andreas Babler. Nun hat im internen Gespräch auch Michael Ludwig zugeben müssen, dass Pabler ein Unglück für die SPÖ ist. Und langsam beginnen auch die anderen Länderorganisationen durchzudrehen, denn die SPÖ liegt am historischen Tiefststand von 16%. Und Pabla will kein Mensch in der Regierung noch an der Spitze der Partei sehen. Selbst die SPÖ-Wähler sind gegen ihn. Pabla hat fertig. Das wissen jetzt alle, außer die links-linke ÖGB-Stwitze. Dort ist man noch immer auf Pabla-Kurs. Kein Wunder, man muss sich auch keiner Wahl stellen. Und die Mitgliederstatistik ist formbar wie Plastin.
SPEAKER_01Am Freitag von 11 Festival auf Austriaferite.
SPEAKER_00Und jederzeit im Nachhören auf Austreafeute.at Sie hören Heinzelmeers Wochenschau, die ehrliche Alternative zum OAF. Erstes Thema, der wut entbrannte Kampf gegen Rechts. In Österreich und Deutschland dasselbe Bild. Die Altparteien verlieren. Die rechtskonservativen Parteien, FPÖ und AfD, legen massiv zu. Aber anstatt mit diesen Parteien den seriösen und ehrlichen Wettbewerb, um Wählerstimmen programmatisch aufzunehmen, regieren vor allem die ehemaligen Volksparteien. Sie sind auf die Größe von politischen Miniaturen zusammengeschrumpft mit Hetze und Verbotspolitik. In Österreich zieht die ÖVP, eine Partei, die in Trümmern liegt, eine Show wegen ein paar Identitärer ab. Wer vor den Identitären Angst hat, der braucht echt einen Psychiater, den er leidet an Angststörungen. Vor den paar Leuten, die es davon in Österreich noch gibt und die sich zudem in den letzten Jahren vollständig der radikalisiert haben, kann kein normaler Mensch sich fürchten. NDP und ANR, das waren noch radikale Kaliber, aber von Martin Sellner, ein Philosoph, der sich mit Heidegger, Gramsci, Ernst Jünger und Karl Schmidt beschäftigt, fürchtet sich die ÖVP. Wer mit den Bildern des Heimwehrführers Julius Raab und des niederösterreichischen Führers der Ostmärkischen Sturmschaden Leopold Fiegel im Parlamentsklub gut leben kann, sollte stärkere Nerven haben. And auch die XP sollte still sein. Wer nach dem Antisemitisemiten und Anschlussbefürworter Karl Renner noch immer sein Bildungsinstitut benannt hat, der sollte ruhig sein and nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Aber werfen wir nun einen Blick nach Deutschland. Dort hat gerade der Wahlausschuss des Kreises Friedland den AfD-Politiker Michael Sichert von der Wahl zum Landesrat ausgeschlossen. Grundlage dafür ist wieder ein Gutachten des parteipolitisch besetzten deutschen Verfassungsschutzes. Dort kann man, wenn man die richtige politische Einfärbung hat, ein Gutachten gegen jeden Politiker bestellen. Die sind immer bereit, allen möglichen Unsinn zusammenzutragen. Was sind im Fall sichert nun die Vorwürfe? Er wäre zum Ersten islamfeindlich, dann ethnopluralistisch gegen die Queerbewegung und habe, hört hört, das Wort Kartellparteien verwendet. Das alles sind lupenreine Meinungsdelikte. Es wird also jemand von einer Wahl ausgeschlossen, weil er die falsche Meinung zu Queerness oder zum Islam vertritt. Das erinnert fatal an Österreich, wo man im Parlament auch nicht mehr die Worte Systemparteien und Remigration aussprechen kann, ohne einen Ordnungsruf zu bekommen. Meine Diagnose: die moralisch und programmatisch total abgewirtschafteten Altparteien sind einfach der Dynamik und der Intensität des rechtskonservativen Milieus und seiner Parteien nicht gewachsen. Und um diese eigene Schwäche zu kompensieren, greifen sie zu unlauteren Mitteln, um den unaufhaltsamen Aufstieg der Rechtskonservativen zu stoppen. Es sind dies im Wesentlichen, die Übertreibung von unschönen kleinen kosmetischen Mängeln und die Umdeutung von Begriffen wie Remigration in faschistisches Vokabular. Abgesehen davon ist das Wort Faschismus ohnehin schon durch seinen inflationären Begriff völlig entwertet. Bei den Linken ist ja heute auch schon ein Mann, ein Faschist, der sich nicht zum Binkeln niedersetzt.
SPEAKER_01Heinzelmeiers Wochenschau. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Sie hören Heinzelmeyers Wochenschau, das Magazin für alle Normalgebliebenen. Was kostet die Welt der SPÖ ist nicht so teuer, wenn es um Flüchtlinge geht? Betrachtet man die Politik der SPÖ in Wien, so gibt es einen eheren Grundsatz und der lautet, was uns für die eigenen Bürger zu teuer ist, das ist uns für die vielen Gäste aus all der Welt, die nur wegen des Sozialstaates zu uns kommen, billig. In der Stadt leben gegenwärtig 67.000 Syrer überwiegend ohne Fluchtgrund. Und diese sind ein drückender Kostenfaktor, denn von innen hängen 78% in der Mindestsicherung fest. Nur für die, die es noch nicht wissen, für die Mindestsicherung gibt die Stadt im Jahr bereits 1,3 Milliarden Euro aus und zwei Drittel der Bezieher sind Ausländer. Warum sind nun die Syrer da? Ganz einfach, wegen der Mindestsicherung. Denn die liegt monatlich in Wien bei 1230 Euro pro Person. In Niederösterreich gibt es circa die Hälfte und in Syrien beträgt das durchschnittliche Monatseinkommen rund 50 Dollar. Warum also die Syrer überwiegend in Wien und nicht in Niederösterreich oder kein Syrien leben, dürfte damit geklärt sein. Und ab September wird der Bestand an Syrern wieder zusätzlich aufgefettet werden, denn dann läuft nämlich der Stopp des Familiennachzugs drauf. Dürfen wir nicht vergessen aus. Und dann müssen die ganzen aufgestauten Anträge wieder bearbeitet werden. Pro Syrer werden dann mindestens drei Leute nachkommen. Frau, Mutter, Kinder, Tanten, Cousinen und so weiter. Diese wohnen alle zusammen in einer vom Staat zur Verfügung gestellten Unterkunft und sie beziehen Mindestsicherung. Und nun kommt der Clou. Während nämlich ein arbeitender Österreicher pro Kind, wie schon gesagt wurde, lediglich zwischen 138 und 200 Euro bekommt, kassieren die Mindestsicherungsempfänger pro Kind 322 Euro ab. Also um 100 Euro mehr als ein arbeitender Österreicher. Der größte Fehler, den ein Österreicher machen kann, dürfte überhaupt der sein, täglich zur Arbeit zu gehen. Denn an das Familienkommen eines Mindestsicherungsempfängers aus Syrien kommt er niemals heran. Setzen wir folgenden Fall. Ein Syrer kommt nach Österreich, danach holt er im Zuge der Familienzusammenführung Mutter und Ehefrau und drei Kinder nach. Mit dieser Familienaufstellung kassiert die Familie gemeinsam rund 470 Euro Mindestsicherung im Monat. Gerechnet sind dabei nicht die kostenlose Gesundheitsversorgung, diverse Ermäßigungen und so weiter. Am Ende kommt dabei heraus, der arbeitende Österreicher ist immer der Blöde. Aber noch ein zweiter Fall ist eben bekannt geworden. Die Stadt Wien und das AMS betreiben gemeinsam das sogenannte Jugendcollege, eine Einrichtung, die dafür sorgen soll, dass junge Menschen Deutsch lernen. Diese Einrichtung kostet im Jahr 38 Millionen Euro und sie ist eine Blackbox. Denn wie wirksam diese Kurse sind und was sie wirklich bringen, wissen wir nicht. Aber jetzt kommt es. 79% der rund 5000 Kursteilnehmer kommen aus Syrien, 9 aus Afghanistan und 7 aus Somalia. Und der Frauenanteil im feministischen Österreich beträgt ganze 17%. Also entweder sind so wenig syrische junge Frauen in Österreich oder ihre Väter und Ehemänner lassen sie nicht aus der Wohnung. Wir wissen es nicht. Übrigens scheint dieses College von vielen in Endlosschleife besucht zu werden. 40% der Besucher haben das College schon mehrfach besucht und 49% der Besucher haben davor schon einen Deutschkurs abgebrochen. Mein Eindruck ist, dass sich in diesem College immer dieselben Leute in einer Art Dauerrotation befinden. An ein Ende mit Prüfungsabschluss scheinen viele jedenfalls niemals zu kommen.
SPEAKER_01Ich werde weiter recherchieren.at Sie hören Heinzelmeers Wochenschau für Menschen, die das Innenministerium als heterodoxe Extremisten verunglimpft.
SPEAKER_00Drittes Thema, ein medienpolitischer SuperGAU, die neue Medienförderung der Bundesregierung. Kurz vor seinem bevorstehenden Abgang, die SPÖ diskutiert intern bereits über Nachfolgekandidaten, hat Babler nun noch einmal ordentlich zugeschlagen und einen wuchtigen Anstoß zur Verstaatlichung der freien Medien gegeben. Dazu muss man wissen, dass es den Medien im Augenblick dreckig geht. Mehrere von ihnen wandeln an der Insolvenzkante entlang. Grund dafür sind massive Rückgänge bei den Werbespendings und das neue Medienverhalten der Menschen unter 40 Jahren. Eine gedruckte Zeitung liest von denen nur mehr eine Minderheit und auch für Online-Medien besteht dort kaum die Bereitschaft zu bezahlen. So holen Sie sich die Infos von dort, wo es nichts kostet, von den Social Media Plattformen oder von X. X ist auch, muss ich ehrlich sagen, meine eigene wichtigste Informationsquelle, weil man dort über soziale Phänomene die Wahrheit erfährt, die andere verschweigen. Ein 15-Jähriger missbraucht einen 14-Jährigen sexuell, in der kleinen Zeitung steht ein Jugendlicher. Auf X lese ich, dass es ein Iraker war. Das ist ein durchgehendes Muster bei den Systemmedien. Sie lügen vor allem dadurch, dass sie verschweigen. Oder ein anderes Beispiel, der OAF ist eine Skandalmedienmühle. Man hört über Sex- und Drogenskandale, Millionen, Pensionsverträge, Sonderverträge, die Verwicklung des Stiftungsratsvorsitzenden in den Romberg-Skandal und so weiter. Hört man etwas davon? In den Medien? Nichts. Die Stadt Wien oder die Stadt Wien gibt bereits 1,3 Millionen im Jahr für die Mindestsicherung aus, zwei Drittel davon wird an Ausländer ausbezahlt. Dazu habe ich noch keine Schlagzeile entdecken können. Und auch zum Ludwig-Ruck-Skandal sind die Medien sehr zurückhaltend. Im Gegensatz dazu werden vom Standard Chats aus dem Jahr 2018-2019 aus dem Hut gezaubert, in denen FPÖ-Mandatare mit Martin Sellner kommunizieren. Und weil in den Chats nichts von Bedeutung drinnen steht, ist jetzt der größte Vorwurf, dass diese mit Sellner Perdu gewesen sind. Das ist wirklich zum Todlachen. Und alle Systemmedien greifen den Fall auf, genauso wie alle Systemparteien, und machen daraus eine Staatsaffäre. Genauso funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Politik und Medien. Und die Gegenleistung dafür ist die Medienförderung und sind in Serate. Gerade in Zeiten, in denen die Medien klamm sind, ist es besonders leicht, von ihnen zu bekommen, was man will. Und das ist gerade jetzt der Fall. Nun zu den neuen Förderungen. 22 Millionen werden nun von der Regierung in die Zustellung von Abo-Zeitungen gesteckt, weitere 22,5 Millionen in die Digitaltransformation und 7 Millionen in journalistische Jugendformate. Man fragt sich, warum gerade die Hauszustellung so wichtig ist, diese Form der Kolportage wird es in zehn Jahren umgesetzt. Nicht mehr geben. Denn die Print-Abos sind seit 2000 um 50% eingebrochen, während die E-Papers um bis zu 50% gestiegen sind. Digitale Abos sind die Zukunft. Aber es ist ganz typisch für die Regierung, dass sie dort investiert, wo etwas im Verschwinden, im Untergehen begriffen ist. Außer auf die großzügige Spende für die schwelgende Medienbranche konnte sich die Regierung auf nichts einigen. Für die von Babler angekündigte Qualitätsmedienförderung gibt es keine Mehrheit in der Regierung. Babler und sein Freund Carltenbrunner wollen die Förderungswürdigkeit von Medien durch eine siebenköpfige Expertenkommission entscheiden lassen. Das wäre dann bei dieser Regierung eine Kommission mit drei ÖVPlern, drei Sozis und einem Binken. Damit würde die Förderung, so wie in Österreich üblich, sozialpartnerschaftlich aufgeteilt werden. Jedes mitmachwillige und unterwerfungsbereite Medium würde dann ein Qualitätssiegel bekommen und Geld schäfeln können. Kritische Medien würden durch die Finger schauen, das wird aber nichts werden. Denn bevor das kommen kann, wird die Regierung wieder schon wieder Geschichte sein. Zum Glück. Heinzelmeyers Wochenschau. Gleich geht's weiter. Sie hören Heinzelmeyers Wochenschau, unbequem und unbestächlich. Viertes Thema, der Ludwig Ruck-Skandal. Der Ludwig Ruck-Skandal ist noch nicht zu Ende. Er hat gerade erst begonnen und wir werden noch eine Fülle von Skurrilitäten zu hören bekommen. Der Skandal läuft schon seit Jahrzehnten in Wien. Er besteht in der engen Verbindung der SPÖ Wien mit der Wiener Wirtschaftskammer. Schon Michael Heupel hat mit dem Wirtschaftskammerpräsidenten gebakelt und Ludwig hat das fortgesetzt. Die Beziehung zwischen Ludwig und Ruck ist typisch sozialpartnerschaftlich. Hinter verschlossenen Türen werden Vereinbarungen getroffen. Trump würde sagen, Deals gemacht, von denen niemand etwas wissen soll. Und alle Entscheidungen gehen natürlich an den demokratisch gewählten Gremien vorbei. Was ist das Wesen des österreichischen Kooperatismus? Die Spitzen des Staates schieben Millionen hin und her, treffen Grundsatzentscheidungen, besetzen wichtige Posten und bereiten Gesetzesvorhaben vor, die dann das Parlament zu übernehmen hat. Wurde das früher noch im allgemeinen Interesse gemacht, wenigstens im allgemeinen Interesse gemacht, so regiert heute ausnahmslos die persönliche Beuteabsicht diese Geheimbeziehungen. Vor allem dienen diese Beziehungen aber dazu, Parteigünstlinge zu versorgen und Ausschreibungen to Vorabsprachen auszuhebeln. In der Politikwissenschaft hat man die Sozialpartnerschaft immer als Schattenregierung bezeichnet. Unter dem Vorwand, für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen, wurden im Hintergrund wichtige Entscheidungen den demokratischen Verfahren entzogen. Wichtig ist aber, dass die Formulierungen Rucks die Mentalität der Sozialpartner ungeschminkt an die Öffentlichkeit gebracht haben. Untergeben werden wie Marionetten oder Hausdiener behandelt. Frauen gelten immer noch primär als sexuelle Bereicherung und die wirklichen Deals werden, wie Männer das offenbar tun, immer besoffen abgeschlossen. Aus meiner Sicht bestand der Kern dieser Sozialpartnerschaft immer aus versoffenen Männerpartien, mit denen man, um Ruck zu zitieren, in den Weinkeller gehen konnte, um dort zu backeln. Das, was Ruck und Ludwig hier vorführen, ist die Negation der Demokratie aus einer maskulinen Hybris heraus, die alle normalen Menschen und vor allem Frauen für ein bisschen beschränkt hält. Die Blöden müssen regiert werden. In Deutschland würde man sagen, man muss ihnen Licht ans Fahrrad machen. Ruck und Ludwig, was Ruck und Ludwig hier vorführen, und es wird noch einiges davon an die Öffentlichkeit kommen, ist tatsächlich ein Alt-Männerpatriarchat that heute keiner mehr braucht.
SPEAKER_01Heinzel Meyers Wochenschau auf Andrea Föld. Gleich geht's weiter mit Bernhard Heinzelmeyer.
SPEAKER_00Sie hören Heinzelmeyers Wochenschau für Leute, die den Mut haben, das Wort Remigration auszusprechen. Heinzelmeyers Clown der Woche. Kollektiv. Der Clown der Woche ist heute ein Kollektiv. In der Truppe fällt der Weiße Clown, der intelligente seriöse Clown. Denn unsere Regierungsclowns sind alle the typus des toll patschigen, dummen August empfunden, der mit traumwandlerische Sicherheit in jedes Live gestellt wird anders, and by this Hindernis stolpert, that she for him auftut. Stoker and Babla wirken wie Province Clowns aus den alten Volksstücken. Sie stolpern and wanken durch ihren Politikalltag. Ich denke immer an Lombarzifagabundus von Nestroy, eine Posse mit Gesang, wenn ich einen von ihnen sehe. Zwirn, Knierim und Leim. Originale vielleicht, aber sicher keine brauchbaren Politiker. Jetzt geht es den Dreien langsam an den Kragen. Die Geduld ihrer Beutekollegen ist erschöpft. Der König muss weg, wenn er seine Kurfürsten nicht mehr richtig versorgen kann. Stelzer, Edstadler, Mikeleitner und Matle steht das Wasser bis zum Hals. Wenn Stelzer nicht bald handelt, dann ist er bald Landeshauptmann gewesen und Edstadler sowieso. Aber auch über Mikle Leitner beginnen die Geier zu kreisen. Wenn die demoskopischen Zahlen nicht bald besser werden, wird sich ihr Widersacher Bernkopf wieder erheben. Eine unangenehme Sache. Mit einem Wort Stoker muss liefern. Das überhaupt noch im Amt ist, hängt einzig und allein damit zusammen, dass sich sonst niemand aufdrängt. Babbler ist jedenfalls erledigt. Er hat eigentlich alles zertrümmert, was er retten wollte, vor allem aber die Arbeiter und kleinen Angestellten, die er von der FPÖ zurückholen wollte. Anstelle sie wieder zu gewinnen, hat er den Rest, der noch da war, von ihnen auch noch vertrieben. Heute sitzt der Parteivorstand der SPÖ zusammen und das ist kein Witz und zerbricht sich den Kopf über neue Zielgruppen. Das heißt dann aber auf in den Kampf gegen die Grünen und die ÖVP um die Stimmen der Bildungsschichten und des urbanen Schidbürgertums. So nennt Ulf Boschat die Innenstadt Bobos, die gerade in München einen grünen Bürgermeister ins Amt gehoben haben. Und die zu gewinnen, müssten sie alle Spitzenpositionen ablösen und Randy Wagner und Thomas Trotzter zurückholen. Mit proletoiden Klassenkämpfern reißt nämlich in diesem Segment nichts. Auch in der SPÖ werden die Länder unruhig. Der Kärntner Daniel Fellner möchte Landeshauptmann bleiben. Im Augenblick lebt er knapp in Führung. Aber noch zwei Jahre Babler und er ist die Führung los und landet auf der Oppositionsbank. Boskusil, der krantige Riese aus dem Burgenland mit seinem steirischen Adjutantenlercher. Der Riese sitzt dumpf, brütend im Burgenland und der Adjutant hat sich festgefahren und kommt aus der Misere nicht mehr alleine heraus. Nur mit einem Zugpferd aus dem Bund könnte er seine Lage verbessern. In Oberösterreich sitzt ein neuer Vorsitzender, von dem man nicht viel hört, außer dass er in Linz mit einem modischen Sommerhut Hausbesuche macht. Man muss ihm sagen, die Zeit der Designermode bei den SPÖ-Wählern ist vorbei. Bürger haben andere Probleme, als den Nadelstreif eines Starpolitikers aus dem Großbürgertum zu bewundern. Sie sind melancholisch, weil die Inflation ihr Einkommen auffrisst und sie deshalb ihr Kind aus der Privatschule nehmen müssen, wo diese sind, weil die öffentlichen Schulen mit Türken, Syrern, Afghanen und anderen kulturfremden Minderheiten überfüllt sind. Und die NEOs brechen langsam zusammen, weil sie als liberale Partei unter Matthias Strolls gestartet sind und heute ein chareristischer und opportunistischer Spin off der ÖVP ohne liberales Profil geworden sind. Die NEOs werden untergelenkt, weil in ihnen zu viel Otmar Karas und zu wenig Matthias Strolls steckt. Meine Prognose, im Herbst zerreißt, dass die Koalition entweder die SPÖ-Zit die Reisleine, dann wird der neue Star-Vorsitzende wahlen wollen und nicht nach zwei Jahren, in denen er sich nur abnützen kann. Und wenn es die ÖVP zerreißt, dann wird sie auch wählen müssen, alleine deswegen um den Müllstein SPÖ loszukriegen, mit dem sie nur noch tiefer imorast versinken würden. Die Sache ist gelaufen, ich tippe auf Neuwahlen im Januar oder Februar 2027.
SPEAKER_01Am Freitag von 11 bis 2 auf Outfare Feste und jederzeit auf Autorefeste.de.