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VW Kahlschlag: Wie massiv bedroht dieses Beben unsere heimische Wirtschaft? - Aktuelle Stunde

Austria First - Das Patriotenradio

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Der wirtschaftliche Kahlschlag rollt an: Die deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund und reißt heimische Zulieferer sowie zehntausende Arbeitsplätze mit in die Tiefe. Die Ursache ist ein ideologischer Anschlag aus Brüssel: Der irrsinnige „Green Deal“ und der E-Auto-Zwang vernichten mutwillig unseren Wohlstand. Das Ziel der Eliten ist durchschaubar: Individuelle Mobilität soll zum unerschwinglichen Luxusgut werden, um die Bürger zu demobilisieren und abhängig zu machen.

In der neuen Aktuellen Stunde auf AUSTRIA FIRST zerlegen wir diesen ökokommunistischen Wahnsinn. FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker entlarvt den perfiden Plan gegen unsere Freiheit auf vier Rädern. FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch rechnet mit der Gewerkschaft ab, die unsere Arbeiter an die Klimaideologie verrät. Zudem zeigt EU-Abgeordneter Roman Haider, warum das E-Auto ein gigantischer Klima-Schwindel ist – und warum wir uns unsere Wahlfreiheit sicher nicht von Brüssel verbieten lassen.

SPEAKER_01

Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Herzlich willkommen zur Aktuellen Stunde hier auf Austria First. Aus dem Studio begrüßt euch Janik Renn. Unser Tagesthema heute ist der VW-Kahlschlag in Deutschland, verbunden mit der Frage, wie massiv dieses Beben unsere heimische Wirtschaft bedroht. Denn wie vielleicht viele von euch schon mitbekommen haben, plant Europas größter Autobauer Volkswagen einen radikalen Sparkurs. Vier große Werke in Deutschland stehen vor dem Aus, zehntausende Stellen wackeln und die Modellpalette soll um bis zu 50% zusammengestrichen werden. Die Schockwellen treffen Österreich mit voller Wucht, denn wenn in Deutschland die Bänder stillstehen und zehntausende Stellen gestrichen werden, dann geraten auch bei uns hunderte Zulieferbetriebe, die Porsche Holding und damit unzählige heimische Arbeitsplätze massiv unter Druck. Wir beleuchten heute unter anderem die wirtschaftlichen Konsequenzen, packen aber auch das Übel an der Wurzel, nämlich den ideologischen E-Auto-Zwang, verpackt im sogenannten Green Deal der EU, der unter anderem ein Verbrenner aus bis 2035 vorschreibt. Denn genau dieses Brüsseler Diktat ist mit der Hauptauslöser für diesen Absturz. Daher hinterfragen wir in dieser Stunde auch ganz konkret den Sinn und Zweck dieser E-Autos. Wir hören dazu FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakovic, FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher Christian Hafenecker und den freiheitlichen EU-Abgeordneten Roman Haider. Wir starten gleich rein, also unbedingt dranbleiben. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr. Willkommen zur Aktuellen Stunde bei Austria First. Heute geht es um den VW-Kahlschlag in Deutschland, verbunden mit der Frage, wie massiv dieses Beben unsere heimische Wirtschaft bedroht. Die schwere Krise der deutschen Autoindustrie lässt auch in Österreich alle Alarmglocken schrillen. Denn wenn bei einem unserer wichtigsten Handelspartner die Bänder stillstehen, gerät hierzulande ein ganzer Wirtschaftszweig in akute Gefahr. FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker warnt vor den massiven Auswirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt.

SPEAKER_02

Man sollte doch bitte mal darauf achten, wie sehr und wie stark Österreich und die österreichische Wirtschaft mit der deutschen Automobilindustrie verquickt und verbunden ist. Es gibt zwar jetzt nur eine Automarke meines Wissens, die eine klare Österreichische ist, das ist KTM, aber nichtsdestotrotz baut Österreich und österreichische Betriebe, zum Beispiel Magna, sehr, sehr viele Autos für deutsche Automobilkonzerne zusammen. Das ist eine. Und das andere ist, dass Österreich gerade im Zusammenhang mit der deutschen Automobilindustrie noch Zulieferkaiser ist. Das heißt also, sehr, sehr viele Bauteile für deutsche Fahrzeuge, Motoren und sonstiges werden in Österreich hergestellt.

SPEAKER_01

Doch diese Entwicklung ist absolut kein Zufall, sondern sie ist das Produkt ideologiegetriebener und völlig praxisferner Politik. Denn die politische Agenda im Inland hat maßgeblich dazu beigetragen, dass es soweit kommen konnte. Generell herrscht eine massive Autofeindlichkeit. Bürger sollen immer weniger mit dem Auto fahren. Durch neue Abgaben werde die individuelle Mobilität für die normalen Bürger und auch für Unternehmer zunehmend zum Luxusgut.

SPEAKER_02

Es gibt jetzt den Ökokommunismus, es gibt eine CO2-Steuer, die den Sprit die Kraftstoffe massiv verteuert hat. In weiterer Folge hat man dann auch die Nova erhöht, Normverbrauchsabgabe. Auch das ist etwas, was die ÖVP mit zu verantworten hat und die steigt progressiv an, führt dazu, dass Verbrennungsautos auch erheblich teurer geworden sind. Auch Familienfahrzeuge zum Beispiel, die man eben braucht, wenn man mehrere Kinder hat, sind nahezu unleistbar geworden. Private, also für Kleinunternehmer, Britschen wegen, Lieferbusse und sonstiges, haben sich mitunter bis zu verdoppelt, das muss man sich vorstellen. Wenn man sich das alles jetzt ansieht, die CO2-Steuer, dann die Normverbrauchsabgabe, die erhöht worden ist, die Versicherungssteuern, die man da gemacht hat, das sind genau das die Treiber der Inflation, unter der die Österreicher jetzt stehnen.

SPEAKER_01

So Christian Hafnecker. Doch eine wichtige Frage, die bleibt, ist, was passiert eigentlich mit den Facharbeitern aus dieser Branche, die nun alle um ihre Jobs führten müssen? Wie reagieren beispielsweise die Gewerkschaften darauf? Darüber sprechen wir gleich mit FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakovic, also unbedingt dranbleiben. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Ihr hört die Aktuelle Stunde auf Austria First. Es geht weiterhin um die schwere Krise der deutschen Automobilindustrie. Diese hat längst eine dramatische soziale Dimension erreicht. Denn wenn deutsche Werke schließen und dadurch unsere heimischen Zulieferer ihre Aufträge verlieren, stehen Zehntausende Existenzen auf dem Spiel. Denn eines ist klar, die Zeche for diesen drohenden wirtschaftlichen Kahlschlag zahlen am Ende nicht die Politiker, sondern die hard arbeitenden Menschen. Für FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakovic leads the hauptursache for this miserable in the ideological climate Union.

SPEAKER_00

Ursula von der Leyen had ohne not the Green Deal in the world. It is your personal political baby, when this so you can. And this Green Deal had massive working. It was in three years to deindustrialism, for all the Bundesrepublic Deutschland. And for all stark betroffen the Autoindustrie. Seit einigen Jahren wandert Industrie up, baut Arbeitsplätze ab, and davon ist ja nicht nur die Bundesrepublik Deutschland betroffen, sondern Österreich ganz direkt im Bereich der Zulieferindustrie.

SPEAKER_01

Besonders scharfe Kritik übt Belakovic dabei an den Arbeitnehmervertretern. Anstatt die Interessen der Beschäftigten zu verteidigen und sich gegen den drohenden Jobverlust zu stemmen, hat sich der österreichische Gewerkschaftsbund der blödsinnigen Klimaideologie völlig unterworfen.

SPEAKER_00

Und in diesem Zusammenhang is es wirklich shaping, dass der Österreichische Gewerkschaftsbund here this Green Deal unterworfen hat, that from Österreich Gewerkschaftsbund here kein Wort of Kritik is, but that the ÖGB and that the Herr Kaziran nothing to do as the Machaban in Wien and Brussel the Mauer to machen. Now, when they the rich party farbe have. And we have here in Österreich a schwarz-rote Koalition, but we have a zusammenarbeit der EBB, also the European Volkspartei. Die Auswirkungen bekommen jetzt, die Arbeitnehmer zu spüren, nämlich vor allem jene, die in der Autozulieferindustrie in Österreich gearbeitet haben und die jetzt beim AMS angemeldet werden. Das ist ein sehr trauriges Schicksal. Das sind Zahlen an Arbeitslosen, aber dahinter stehen Familien, dahinter stehen Schicksale und offensichtlich hat sich der Österreich Gewerkschaftsbund selbst aufgegeben, weil von ihm kommt ja keinerlei Kritik an diesem Green Deal.

SPEAKER_01

So, Dagmar Belakovic, wir schauen uns gleich an, was eigentlich wirklich hinter dem sogenannten Green Deal steckt und ob der damit verbundene E-Auto-Zwang eigentlich wirklich so umweltfreundlich ist, wie uns gerne verkauft wird. Dazu hören wir gleich den freiheitlichen EU-Abgeordneten Roman Haider. Also unbedingt dranbleiben. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Willkommen zurück zur Aktuellen Stunde auf Austria First. Die europäische Automobilindustrie befindet sich im freien Fall, weil strenge EU-Vorgaben und der sogenannte Green Deal die Hersteller massiv unter Druck setzen. Der freiheitliche EU-Abgeordnete Roman Haider macht klar, von welchen Dimensionen wir hier eigentlich sprechen.

SPEAKER_03

10 Milliarden Euro Brutto-Wertschöpfung, also fast 3% des österreichischen PIP. Also da geht es um was. Und wenn man sich das dann im europäischen Kontext anschaut, da geht es um 13 Millionen Jobs. Fast 7% der gesamten EU-Erwerbstätigkeit. 375 Milliarden Euro Wertschöpfung haben wir in dieser Schlüsselindustrie. Und die wird da mutwillig kaputt gemacht. Das heißt, da hängen ja Schicksale, da hängen Familien dran. Das ist wirklich dramatisch, was sich hier sich abspielt aufgrund völlig überbordender und überschissender Beschlüsse, die auf EU-Ebene da in diesem Green Deal-Wahnsinn getroffen worden sind.

SPEAKER_01

Besonders brisant ist die strengen CO2-Ziele der Europäischen Union, die hauptverantwortlich für den E-Auto-Zwang sind, bringen laut Haider für das globale Klima so gut wie gar nichts. Stattdessen spielen sie lediglich ausländischen Konkurrenten in die Hände.

SPEAKER_03

Natürlich völlig irreelle, absolut schwachsinnige Ziele, die gar nicht erreichbar sind und vor allem auch nichts bringen. Weil 15% der europäischen CO2-Emissionen möchte man damit wegbringen. So viel macht der Pkw im kleinen Nutzfahrzeugbereich eben aus. Das Problem ist, dass Europa eh schon nur noch einen 7% Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß hat. Und 15% von 7%, braucht man nicht lange rechnen, das ist um 1%. Und wenn man weiß, dass dann die alten Fahrzeuge, die vor 35 angemeldet wurden, dann jahrzehntelang nur nach erfahren. Also wer schon mal in Kuba warst, der weiß, von was ich rede, was da auf Europa zukommt. Die ganzen alten Schisseln weiterfahren. Also der weiss, dass es da um nichts, um null CO2-Einsparung geht. Also das ist in Wahrheit nur eine Regelung, die dazu dient, die Schlüsselindustrie Europas, die Automobilindustrie, kaputt zu machen und profitieren dann wieder mal nur die Chinesen.

SPEAKER_01

Doch wie rechtfertigt die EU diesen Kahlschlag? Elektroautos gelten politisch als das Maß aller Dinge, da sie angeblich emissionsfrei seien. Doch wie so oft drückt auch hier der Schein. Roman Heider kritisiert die Messmethode für diese Kriterien scharf. Wir haben ihn gefragt, welche Messmethode wird denn derzeit verwendet?

SPEAKER_03

Also das ist die sogenannte derzeit gültige Tank-to-Wheel-Methode. Das heißt, da wird gemessen vom Tank oder von der Batterie, von der Antriebsart auf die Straße. Wie viele Emissionen gibt es? Ja, natürlich. Wenn ich einen Diesel im Tank habe, habe ich Emissionen. Wenn das Auto sich bewegt, wenn ich eine elektrische Batterie habe, habe ich null Emissionen. Und nach dieser Berechnungsmethode ist das E-Auto natürlich das Sauberste, weil es keine CO2-Emissionen hat. Das Problem ist, wie wird denn der Strom hergestellt? Und in ein Kohlekraftwerk hergestellt wird, dann wird natürlich CO2 bei der Erzeugung des Stroms frei. Wie wird die Batterie hergestellt wird? Alle diese Berechnungen finden bei dieser Tank-to-Will-Methode gar nicht statt. Und das ist erstens einmal unredlich. Und zweitens, diese Methode wird nur in der Automobilindustrie angewendet. In allen anderen Wirtschaftsbereichen wird die sogenannte Quell-to-Wheel-Methode angewendet, also von der Quelle, von der Energiequelle, wie die erzeugt wird, auf die Straße. Und wenn man diese richtige Messmethode oder Rechenmethode eben anwendet, dann kommt man schnell einmal drauf, dass E-Mobilität derzeit eben, wie gesagt, durch den Hoden Kohleanteil, Kohlestromanteil, die schmutzigste Antriebsart ist. Wenn man eben das festmacht am CO2-Ausstoß, wir wollen diese Verordnung dahingehend ändern, dass wir von der Tank-to-Wheel-Messmethode auf die Well-to-Wheel-Messmethode übergehen, die erstens die richtigere ist und zweitens uns dann garantiert, dass wir technologieneutral sind und dass wir dann auch saubere Verbrennungsmotoren auch nach 2035 noch weiter neu anmelden dürfen.

SPEAKER_01

So Roman Heider. Das Elektroauto ist also bei weitem nicht so umweltfreundlich, wie man uns gerne verkaufen möchte. Doch die Frage, die bleibt, lautet, warum eigentlich dann dieser ganze Irrsinn? Christian Hafenecker vermutet hier ein ganz anderes politisches Motiv, beziehungsweise besser gesagt ein richtiges Kalkül. Wie das genau aussieht, das hören wir gleich von ihm, also unbedingt dranbleiben. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Ihr hört die Aktuelle Stunde auf Austria First. Wir haben eben von Roman Haider gehört, dass der von der EU im Rahmen des Green Deals verordnete E-Auto-Zwang ab 2035 bei weitem nicht so umweltfreundlich ist, wie man uns gerne weiß machen möchte. Denn der entscheidende Punkt ist, es geht gar nicht um das E-Auto als solches, sondern um den Zwang, der uns Bürgern die Wahlfreiheit nimmt. Wenn diese EU-Vorgaben also dem Klima kaum nützen und gleichzeitig unsere Wirtschaft an die Wand fahren, was steckt dann wirklich für ein System dahinter? Wir haben FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher Christian Hafenecker gefragt, sind die Freiheitlichen denn eigentlich kategorisch gegen E-Autos?

SPEAKER_02

Ja, überhaupt nicht. Das liegt schon in unserem Namen. Wir sind Freiheitliche, wir sind in vielen Bereichen für entscheidungsfreiheit, natürlich auch bei der Wahl des Fahrzeuges. Was wir nur sehen, ist momentan das, dass man ganz offensichtlich die breite Bevölkerung demobilisieren möchte. Wie meine ich das? Es ist doch so, dass es gerade wenn es im Vergleich zu einem Auto mit Verbrennungsmotor und einem Elektroauto, wenn man sich das anschaut, dann ist das Elektroauto erheblich teurer. Das heißt, es ist wie ein breiter Teil der Bevölkerung überhaupt davon ausgeschlossen, individuell mobil zu sein. Das heißt, sie können sich diese Fahrzeuge gar nicht leisten, was zwangsläufig zu zwei Situationen führt. Erstens einmal wird die Fahrzeugflotte nicht erneuert, weil man sich kein neues Auto, Elektroauto mehr leisten kann. Und zweitens muss man sich schon ganz genau überlegen, ob man sich auch dem Betrieb des Fahrzeugs noch leisten kann.

SPEAKER_01

Doch nicht nur die hohen Kosten seien bei der E-Mobilität problematisch. Auch an infrastrukturellen Voraussetzungen fehle es. Christian Hafenecker vermutet hinter dem E-Auto-Zwang ein ganz anderes politisches Motiv der Eliten.

SPEAKER_02

Ja, das ist ja generell die Quadratur des Kreises, die hier versucht wird. Warum wollen die Leute lieber einen Verbrenner haben als ein Elektroauto? Also erstens einmal ist es der Anschaffungspreis, das habe ich vorher bereits gesagt. Der zweite Punkt ist deren, das wird ja niemandem verborgen geblieben sein. Die Energiepreise und vor allem die Strompreise sind ja ins Unermessliche gestiegen. Das heißt also, wir sind ja weit davon entfernt, sagen zu können, dass sich ein Elektroauto billig betreiben lässt. Und das nächste, was aus meiner Sicht nicht fertig gedacht worden ist, die hohen Energiepreise werden dadurch argumentiert, dass man sagt, wir können nicht ausreichend Energie für unseren eigenen Bedarf herstellen. Das ist einmal das eine, Photovoltaik ist schön und gut, aber in der Nacht ist es trotzdem finster und die Photovoltaik funktioniert dann nicht. Das ist, glaube ich, auch ein einfaches Prinzip. Das nächste Problem, das ich sehe, selbst wenn jetzt ein Wunder passieren würde und man würde mal alles zur Seite drücken, was auch die umweltfeindlichen Herstellungsprozesse von Elektroautos betrifft, die Kinderarbeit, die damit verbunden ist im Kobaltabbau und so weiter und so fort, wenn man das zur Seite schiebt und sagt, Schnipp, es hat jetzt plötzlich jeder ein Elektroauto, dann stelle ich mir die Frage, mit welcher Netzinfrastruktur all diese Autos geladen werden sollen. Weil man muss sich das so vorstellen, also wenn jetzt in der reichen Popo-Siedlung alle am Abend von der Arbeit nach Hause kommen und ihren Tesla anstecken, dann wird es relativ rasch in der kleinen Willensiedlung finster werden, weil wir nicht die Leistungskapazitäten für die Stromleitungen haben. Also selbst wenn wir den Strom hätten, selbst wenn wir alle ein Elektroauto hätten, die Leitungen haben wir nicht. Experten sprechen davon, dass ein adäquater Ausbau in diese Richtung über 20 Milliarden Euro kosten würde, um das Netz einmal dafür fit zu machen. Das ist einmal das eine. Und das zweite ist, dass wir hier von einem Zeithorizont von über zehn Jahren reden, um das umsetzen zu können. Man sieht also, es geht gar nicht darum, hier eine Transformation vorzunehmen, sondern es geht, und da bin ich vollkommen überzeugt davon, dass das auch ein Teil des größeren Ganzen ist, es geht um eine Demobilisierung der Gesellschaft und es geht auch darum, gerade die ländliche Bevölkerung, die im Hinblick auf vielen politischen linken Unsinn, der passiert sehr, sehr kritisch ist, dass man die einmal demobilisiert, damit die nicht mehr, so wie in der Corona-Zeit zum Beispiel, in Wien demonstrieren können. Denn wenn jemand heute von einem öffentlichen Verkehrsmittel abhängig ist und das irgendwo auf der Strecke nach Wien stehen bleibt, dann ist es so wie es ist. Wenn jemand mit dem eigenen Auto unabhängig wohin fahren kann, dann macht es die Sache natürlich schwierig. Das wollen die politischen Eliten, die derzeit noch regieren, eben nicht haben.

SPEAKER_01

Anstatt die Bürger also in die Abhängigkeit zu drängen und weite Teile der Bevölkerung vom Individualverkehr auszuschließen, pocht die FPÖ auf echte Wahlfreiheit bei der Antriebsart. Die Mobilität der Österreicher sowie die europäische Automobilindustrie dürfen nicht den ideologischen Experimenten geopfert werden. Das war's für heute mit der Aktuellen Stunde auf Austria First. Yannick Renn bedankt sich bei euch fürs Zuhören. Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr.