AUSTRIA FIRST
Austria First - Österreichs Patriotenradio
AUSTRIA FIRST
Udo Landbauer privat: Von der harten Internats-Schule an die politische Spitze - Mein Daheim
Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.
Er lenkt die Regierungsgeschicke des größten Bundeslandes der Alpenrepublik, ist als FPÖ-Landesparteiobmann das strategische Gegengewicht zur alten ÖVP-Allmacht und gilt als hartnäckiger Verhandler. Doch wer steckt wirklich hinter Udo Landbauer? Marlies Gasser reist in dieser neuen Episode von „AUSTRIA FIRST Mein Daheim“ nach Wiener Neustadt. Dort, im altehrwürdigen Akademiepark der Theresianischen Militärakademie, sucht sie nach den Wurzeln des Landeshauptmann-Stellvertreters von Niederösterreich. An jenem Ort, an dem er einst als junger Bursche ins enge Internat einrückte, Kameradschaft fürs Leben lernte und das feste Fundament für seine spätere Standhaftigkeit baute.
In einem überraschend privaten und tiefgründigen Gespräch redet Udo Landbauer ungeschminkt über die wohl schwerste Zeit seiner Karriere – das systematisch geplante „politische Attentat" im Wahlkampf 2018. Er erzählt, warum ihn diese extreme Phase heute umso furchtloser handeln lässt und den unbedingten Willen in ihm weckte, das Land für Familie und nachfolgende Generationen sicherer zu machen. Wir lernen einen Politiker kennen, der seinen größten Rückhalt am Esstisch seiner fünfköpfigen Kinderschar findet, beim morgendlichen Sport abschaltet und seinen Prinzipien selbst bei der Farbe seiner Unterschriften-Tinte stets treu bleibt.
Natürlich wird auch bei der Sachpolitik nicht gespart: Vom knallharten Durchsetzen des Corona-Unterstützungsfonds bis hin zum unmissverständlichen Kampf gegen eine gefährliche Scheintoleranz der Linken am Beispiel der Auswüchse einer massenhaften Zuwanderung. Diese Sendung präsentiert einen heimatverbundenen Niederösterreicher aus vollster Überzeugung, der die steife Regierungs-Pressekonferenz jederzeit bereitwillig gegen ein ehrliches, erdiges Gespräch bei den Landsleuten im Bierzelt eintauscht.
AUSTRIA FIRST MEIN DAHEIM hört ihr im Sommer 2026 immer sonntags von 10 bis 12 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App.
Abonniert auch die Social Media Kanäle von AUSTRIA FIRST:
Facebook: https://www.facebook.com/austriafirst.at
Instagram: https://www.instagram.com/austriafirst.at/
Telegram: https://t.me/Austria_First
X: https://x.com/austriafirst_at
YouTube: https://www.youtube.com/@austria_first
#austriafirst #radio #austriafirstmeindaheim #udolandbauer #niederösterreich #wienerneustadt #fpö
Austria First, Mein Daheim with Mali Scaster.
SPEAKER_00Liebe Familie Österreich, Austria First, Mein Daheim, heute Niederösterreich, the greatest Bundesland unserer Heimat, bekannt for the spitzen weine, the best Marine and an Volksnamen Landeshauptmann Stellvertreter. This is seine art, Politik zu machen. But it is not viel mehr. It is seine Lebenseinstellung. This is Udo Landbauer. In wenigen Minuten starten wir hier on seinem Lieblingspartner. Gemeinsam los, wo wir sind, was Udo Landbauer wichtig ist und wofür er und die FÖ Niederösterreich stehen, das hört ihr gleich, bleibt dran.
SPEAKER_01Austria First, Mein Daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First.
SPEAKER_00Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at Liebe Austria First Hörer, heute befinde ich mich in Niederösterreich und ich verrate schon in welchem von den vier Vierteln und zwar im Industrieviertel in Wiener Neustadt. Aber wo in Wiener Neustadt, das wird euch jetzt gleich mein Gast persönlich sagen. An meiner Seite steht da schon, FPÖ, Niederösterreicher Landesparteihauptmann und Landeshauptmann, Stellvertreter dieses wunderschönen Bundeslandes und ich freue mich jetzt sehr auf sein akustisches Porträt. Servus Udo Landbauer.
SPEAKER_02Hallo Marles.
SPEAKER_00Udo, wir wollen unseren Hörern natürlich nicht entgehen lassen, wo wir jetzt stehen, und zwar wo wir in Wiener Neustadt stehen. Ein riesiges geschichtsträchtiges Areal, aber nicht nur allgemeine österreichische Geschichte wurde hier geschrieben, sondern auch deine Udo Landbauers Geschichte hat hier seine Wurzeln. Wo sind wir?
SPEAKER_02Wir sind hier im Akademiepark. Der Park der Theresianischen Militärakademie, die älteste Offiziersausbildungsstätte der Welt. Und auch hier drinnen ist das noch das Gebäude des ehemaligen Militärrealgymnasiums. Eine Schule, wo ich fünf Jahre meines Jugendzeitalters verbringen durfte. Richtig, die vierjährige Oberstufe. Also ich habe es etwas ausgedehnt. Vier Jahre hätten es sein sollen, fünf Jahre war ich hier. Und habe hier meine Zeit von der fünften Klasse bis zur Matura im Internat verbracht.
SPEAKER_00Sehr schön. Und wir spazieren jetzt sozusagen durch den Akademiepark. Welcher Platz ist denn hier im Akademiepark so dein Lieblingsplatz an?
SPEAKER_02Den wirklichen Lieblingsplatz, den habe ich eigentlich nicht. Natürlich, wenn man als Jugendlicher im Internat aufwächst in einem Park, in einem so großen Park, dann lernt man so ziemlich jeden Platz kennen. Also man sucht sich jeden Platz und lernt ihn wahrscheinlich gleichermaßen lieben wie hassen.
SPEAKER_00Was liebst du, was hast du?
SPEAKER_02Mittlerweile habe ich ein sehr ausgeglichenes Verhältnis, aber when man damals als Militärgymnasiast regelmäßig um 6 Uhr herausgeschickt wurde, um laufen zu gehen, war es dann wahrscheinlich nicht so, dass man immer nur glücklich.
SPEAKER_00And what hast du besonders gern? Was hast du geliebt?
SPEAKER_02I have the end of the day, which was a special night and for me with the pretty art of the art, sort of the Tatsache designates. And along the time I was an ries gross designates geworden.
SPEAKER_00Heute lebst du in Wiener Neustadt. Was macht dich Wiener Neustadt so besonders? Wie erklärst du zum Beispiel einem Amerikaner Wiener Neustadt?
SPEAKER_02Gute Frage, ich habe noch nie probiert. Das möchte ich vielleicht einmal. Vielleicht als Stadt mitten in der Natur am Fuße der Berge. Das ist vermutlich auch so dieser USB, wie man sagen könnte, von Wiener Neustadt. Du hast in der Stadt nahezu alles, was du brauchst. Du hast die Großstadt Wien in quasi unmittelbarer Nähe, bist aber dennoch umringt von Natur und auch Bergen. Das ist für mich das Schöne dieser Stadt.
SPEAKER_00Also ein Allrounder, kann man eigentlich sagen.
SPEAKER_02Alles, was man braucht.
SPEAKER_00Wir stehen da jetzt vor deiner ehemaligen Schule. Vorher bist du 40 Jahre geworden. Im Nachhinein alles Gute. Bleib gesund, das ist das Wichtigste. War es eine Zäsur oder war es egal, wie wurde gefeiert?
SPEAKER_02Es war für mich nichts Besonderes und ich habe aus dem Grund heraus auch nur im engsten Familienkreis gefeiert. Also wir waren, glaube ich, inklusive aller Kinder 20, 22 Leute aus dem Essen gegangen. Und das war es dann auch schon wieder. Weil jetzt der Tag selbst, der Geburtstag für mich nichts Besonderes war. Klar, ist es natürlich irgendwo dann, vor allem wenn man jetzt dann vor der Schule steht, in der man als 14-Jähriger eingerückt ist, ist es dann doch schon was anderes. Aber ich kann behaupten, ich bin so fit und zufrieden wie nie zuvor. Also insofern habe ich mit dem Alter überhaupt kein Problem.
SPEAKER_00Das ist wunderbar. Jetzt werden wir losgehen, jetzt werden wir einmal hineinmarschieren. Du bist, wenn wir schon beim Geburtstag waren, du bist wieder ein Sternzeichen. Also stark, mutig, energisch, wenn man dem Glauben schenkt. Wenn du dich jetzt selbst in drei Wörtern beschreiben müsstest, wären es diese oder doch andere?
SPEAKER_02Das ist unheimlich schwer zu sagen. Und es sind ja an sich alles positive Eigenschaften. Vielleicht sollten das andere beurteilen, ob das so stimmt. Jedenfalls ungeduldig. Ungeduldig würde ich mich auf alle Fälle beschreiben. Wenn auch vielleicht dann doch im Alter ein bisschen besser werden.
SPEAKER_00Das ist positiv. Es wird besser. Du kommst jetzt, was vielleicht viele nicht wissen, gar nicht aus einer Politikerfamilie. Du tanzt ein wenig aus der Reihe. Wie bist du in die Politik gekommen und warum hast du eigentlich einen komplett anderen Weg eingeschlagen als deine Familie?
SPEAKER_02Naja, keine Politikerfamilie, aber immer eine politische Familie. Das habe ich schon immer mitbekommen zu Hause. Und dazugekommen bin ich dann eigentlich durch meinen Bruder, der sechs Jahre älter ist, der mich damals schon mal mitgenommen hat zur freiheitlichen Jugend. Und durch den bin ich dann eigentlich, also dann doch wiederum durch die Familie, in die Politik gekommen. Das habe ich von Anfang an so gefesselt, diese Politik, dass ich nie wieder aufgehört habe.
SPEAKER_00Nie wieder aufgehört. Eine steile Karriere, kann man so sagen, auf die wir jetzt dann gleich eingehen werden. Liebe Austria Firsthörer Udo Landbauer, das charismatische Gesicht der Freiheitlichen. Was er aus der Zeit im Internat alles noch mitgenommen hat in der Milag, was er abseits des politischen Tagesgeschäfts gerne unternimmt und was er noch erreichen möchte, das hört ihr gleich bei Austria First Mein Daheim.
SPEAKER_01Austria First Mein Daheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Herzlich willkommen zurück bei Österreichs Patriotenradio und der Sendung Austria First, Mein Daheim. Den heutigen Sonntag verbringen wir gemeinsam mit Udo Landmauer in Niederösterreich. Udo, du hast das Gymnasium hier in der Theresianischen Militärakademie besucht. Wir sind schon vorher darauf eingegangen. Aber wenn du das Ganze jetzt als Mann mitten im Leben betrachtest, was fällt dir denn als erstes zu dieser Jugendzeit, zu dieser Schulzeit ein?
SPEAKER_02Natürlich war es anfangs durchaus schwer, ins Internat zu kommen, obwohl es immer mein Wunsch war, also ich wollte ja die Schule besuchen und da ins Internat gehen. Aber die Umstellung war natürlich entsprechend groß. Du bist plötzlich vom Zuhause, wo du einem Bruder quasi zu zweit warst, in einem Gebäude mit ungefähr 180 anderen, bist im Zimmer zu acht und hast mit einem Schlag in Wahrheit keine Privatsphäre mehr. Das war durchaus die Umstellung und, das kann ich mich auch noch erinnern, im ersten Jahr durchaus kompliziert, durchaus schwierig. Aber bei einer gewissen Gewöhnungsphase war es dann zurück so, dass dann diese Kameradschaft, die du da erlebst, begonnen hat zu überwiegen. Du bist plötzlich nicht mehr nie alleine, siehst du störenden an, sondern hast plötzlich immer jemanden um dich herum, der auch schaut, dass er da hilft, wenn du es braucht, und vice versa genauso. Und das ist für mich einfach dieses wirklich Schöne aus der Zeit, das ich bis heute noch in Erinnerung habe.
SPEAKER_00Das heißt, echte Kameradschaft hast du sicherlich dort gelernt und mitgenommen. Das war besonders schön, was war denn wirklich besonders hart? Du hast es vorher schon angesprochen, wenn man rausgeschickt wurde. Aber was waren denn noch so Punkte, wo du dir gedacht hast, als junger Udo sozusagen, jetzt möchte ich eigentlich nicht mehr?
SPEAKER_02Naja, wenn du dann als 15-, 16-, 17-Jähriger nicht rausgehen kannst, wann du das willst. Wenn du nicht rausgehen kannst, wann vielleicht die ein oder andere Bekanntschaft draußen wartet, sondern du mit der Nat bist und deine Ausgangszeiten hast und jetzt halt einfach keine Ausgangszeit ist, dann stellst du in dem Alter wahrscheinlich schon ab und an die Frage, ob das jetzt unbedingt sein muss. Aber, und das gehört dann auch dazu, das dann durchzubeißen und durchzustehen und dann durchgestanden zu haben, und am Ende des Tages oder dieser Zeit dann dieses Erfolgserlebnis für dich verbuchen zu können, ist dann das Schöne.
SPEAKER_00Das ist auch schön, weil der Weg ist ja das Ziel und Durchkämpfen, Kameradschaft, Teamgeist und sicherlich auch Vertrauen hast du mitgenommen, erlernt und gelernt. Heute bist du Chef eines großen Landtagsclubs, Chef im blauen Regierungsteam, Chef im Wiener Neustadt, Stellvertreter in der Bundespartei, ob man in der Bundespartei. Wie siehst du dich heute als Chef? Siehst du dich als Teambringer?
SPEAKER_02Ja, absolut. Und das ist mit Sicherheit ein, wenn nicht das Ergebnis aus der Zeit im Internat und deswegen schätze ich auch heute noch so sehr andere Internatsschüler. Du bist kein Egoist. Das geht ja nicht aus. Wenn du deine Jahre in einem anderen Internat mit sieben anderen im Zimmer verbracht hast, dann kannst du in der Regel kein Egoist sein, wenn du die Zeit durchgeschaut nimmst. Und das schätze ich so sehr daran. Und deswegen ist es für mich auch ganz klar mit Ja zu beantworten, bin ein Teamplayer, aber natürlich auch mit den Zeiten, die ich dann auch mal allein brauche. Also ich bin dann schon auch der einsame Wolf ab und an, der mal wirklich auch in sich geht und die Zeit auch braucht, um zu reflektieren, nachzudenken und auch um Ideen zu gewinnen. Also das gehört dann schon auch dazu.
SPEAKER_00In der Ruhe kommen dann die Ideen. Völlig verständlich. Gib unseren Hörern aber trotzdem vielleicht noch einen Einblick in dein Team. Wie kann man sich so einen Arbeitsalltag mit dir gemeinsam mit deinen Kollegen, mit deinem Team vorstellen?
SPEAKER_02Den Alltag, den Tagesablauf, den gibt es nicht. Es ist in Wahrheit jeder Tag anders, zumindest jeder Wochentag anders. Ein Donnerstag sieht in der Regel schon aus wie ein Donnerstag, da schon. Aber sonst ist es halt der Tagesablauf durchaus unterschiedlich. Also es ist halt allein schon mal durch die Anreise von Wiener Neustadt nach St. Pülten, das dauert einmal ohne Stau eine Stunde 15. Das heißt, das muss man jedenfalls mal einplanen. Und dann versuche ich natürlich so viel Zeit wie nötig und so wenig Zeit wie möglich im Büro zu verbringen. Das gehört dazu, das ist ganz klar. Aber ich bin trotzdem immer versucht, so viel Zeit wie möglich auch draußen zu verbringen, um auch zu hören, was denn wirklich draußen los ist.
SPEAKER_00Genau, also nicht im Elfenbeint und Sitzend, sondern nah an dem Menschen folgst, nach dein Tag ist also voll terminisiert von in der Früh bis am Abend. In deiner Internatszeit hast du sehr viel Sport gemacht. Welchen Stellenwert hat Sport heute noch in deinem Leben? Ist es auch der Moment, wo du da vielleicht zur Ru kommst?
SPEAKER_02Ja, absolut. Ich war in jungen Jahren immer sehr sportlich. Hab das dann eine Zeit lang etwas schleifen lassen und dann, da sind wir wieder beim 40er, irgendwann einmal erkannt, dass es ohne doch nicht geht und habe dann wieder sehr intensiv begonnen, den Sport zum täglichen Begleiter zu machen, weil es man einfach gut tut und weil man sich verbessert fühlt. So geht sich das aus, auch im Arbeitsalltag und im Arbeitsstress, dass ich auf meine jedenfalls vier Sporteinheiten in der Woche komme. Wenn es dann um 6 in der Früh ist oder Mitternacht, dann ist es so, aber das ist halt zum Glück zur Routine geworden.
SPEAKER_00Es ist fleißig. Welchen Sport betreibst du? Das wirst du uns jetzt auch noch verraten.
SPEAKER_02Treut es durch von Laufen, Radfahren bis hin zum, irgendwann wird man noch älter, schauen, dass natürlich auch die Kraft da ist. Also auch diese Möglichkeit der Stadt nutzend ins Fitnessstudio zu gehen. Zum Vorteil der Stadt.
SPEAKER_00Im Fitnessstudio erkennen dich bestimmt die einen oder die anderen. Bist du angesprochen?
SPEAKER_02Ja, natürlich. Und erkennt man sich natürlich mit der Zeit sowieso ganz anders.
SPEAKER_00Stört dich nicht.
SPEAKER_02Nein, um Gottes Willen.
SPEAKER_00Ach so gern. Gerade als Sportlandesrat bemüht sich Udo Landbauer, junge Sportler in Niederösterreich zu fördern, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in ihrer Leidenschaft entfalten zu können und aufzublühen. Und beispielhafte Akzente, die hier Udo Landbauer setzt, auf die wir gleich zu sprechen kommen.
SPEAKER_01Austria First, Meindeheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Austria First, Minderheim mit Udo Landbauer, Landeshauptmann, Stellvertreter in Niederösterreich, zuständig für Infrastruktur und Sport und weil Sport für ihn quasi Lebenselixier ist, weiß er um die Hürden von jungen, talentierten Sportlern und diese fördert er in besonderem Maße. Udo, erzähl unseren Hörern, weshalb du so ein großes Herz für junge, aufstrebende Sportler hast und du die sportlichen Aktivitäten der jungen Generation so stark förderst.
SPEAKER_02Ich glaube, nach dem alten Spruch, was Hans hier nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Gilt es auch beim Sport, wenn du in der Kindheit nicht sportlich geprägt wurdest, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass du im Alter dann mit sportlichen Aktivitäten beginnst, einigermaßen überschaubar. Und deswegen halte ich es für so wichtig, dass Kinder schon einfach diese sportaffine Lebensweise mitbekommen und aktiv sind. Es geht mir dann leider auch oft so, wenn ich an Volksschulen vorbeifahre und mir Kinder anschaue, da ist zu wenig dahinter. Da kümmert man sich zu wenig darum, dass die Kinder sich erstens einmal sich bewegen und zweitens dann auch sich entsprechend ernähren. Da ist Übergewichtigkeit ein riesengroßes Problem, das wir haben. Und deswegen bin ich da einfach so dahinter, dass Kinder in jungen Jahren vom Sportfieber quasi, also auf dem Sportvirus infiziert werden.
SPEAKER_00Das ist heute dein Lebenselixier, dein Sport und es ist heute auch dein großes Anliegen als Sportlandesrat. Aber kommen wir jetzt einmal zurück zu deinem Ursprung, bevor du überhaupt Landeshauptmann Stellvertreter wurdest. Hat dich dein Leben so einiges gelehrt, wenn ich das so sagen darf? Du gingst wortwörtlich steinige, steile Wege, wir gehen hier in einen geraden Flachen weg, die entspricht deiner nicht so, bevor du dann die Spitze erklimmen hast können. Wir stehen da jetzt am Pionierteich und man kann sagen, du wirfst all die Steine, die dir in den Weg gelegt wurden, jetzt einmal ins Wasser. Begonnen hast du in der Stadtpolitik in Wiener Neustadt. Dann warst du das neue, frische, junge Gesicht im Landtagswahlkampf 2018 und dann kam wohl der größte und schwerste Stein. Die Niederbuchaffäre eine Woche vor der Landtagswahl. Das System wollte dich wortwörtlich ruinieren. Und zunächst möchte ich gerne mit dir die politische Seite erläutern. Was ist genau passiert? Wie hat sich diese bewusstgewollte Denunziation zu deinem Wohlwollen dann wieder schlussendlich aufgelöst?
SPEAKER_02Naja, man hat eine Woche vor der Landtagswahl einen Text herausgezaubert, der verfasst wurde, als ich zwölf Jahre alt war, und hat das mit tatkräftiger Unterstützung vieler Medien, insbesondere auch des ORF, dazu genutzt, um unseren Wahlerfolg bei der Landtagswahl 2018 zu bremsen. Das war ein ganz klares politisches Ziel, das man verfolgt hat. Und natürlich, und das sehe ich heute auch ganz klar so, ein politisches Attentat auf mich gewesen. Und das war auch sicher nicht das Ziel derer, die das lanciert haben, dass ich heute hier stehe und die Freiheitliche Partei Niederösterreich das ist, was sie heute ist. Aber er ist so schön abgerechnet am Schluss.
SPEAKER_00Richtig. Solche Diffamierung hinterlässt natürlich Spuren. Da brauchen wir gar nicht drüber reden. Wie gehst du persönlich aus diesen harten Zeiten heraus und vor allem, was hast du gelernt?
SPEAKER_02Das ist schwer zu sagen. Es war mit Sicherheit eine gute, sehr gute Schule für mich. Geht es mit vielen Dingen gelassener um. Man könnte auch fast sagen, es lebt sich dann ungenierter, weil sie haben schon einmal versucht, dich politisch umzubringen. Und es hat nicht funktioniert. Für mich ist das Kapitel allerdings auch längst abgeschlossen. Also das ist ein Teil Geschichte, Teil meiner persönlichen Geschichte. Und das war es dann damit im Ort auch schon.
SPEAKER_00Hat es auch deinen privaten Kreis, also deine engsten Vertrauten, getroffen? Wie ist deine Familie damals damit umgegangen?
SPEAKER_02Ja, natürlich. Ich habe das entweder gar nicht so genau mitbekommen oder kann mich jetzt nicht mehr daran erinnern, ich weiß es nicht. Aber natürlich, wenn du das als Mutter zum Beispiel miterlebst und meine Mutter hat damals noch gelebt, für die war das nichts Erfreuliches. Die hat das keinen großen Spaß gemacht, das mit ansehen zu müssen. Aber wie gesagt, auch das ist Geschichte und ist auch vorbei.
SPEAKER_00Vielleicht eine Frage noch dazu, du hast ja Kameradschaft im Internat gelernt und mitgenommen. Und wie war da die Kameradschaft innerhalb der freheitlichen Familie?
SPEAKER_02Sehr groß. Wirklich sehr groß. Und das war durchaus etwas, wenn ich nicht schon tausendfach bestärkt und bestätigt gewesen wäre für mein Engagement in der freidlichen Partei, so wäre es damals nochmals passiert. Denn da waren wirklich alle relevanten Persönlichkeiten felsenfest stehend. Da hat überhaupt niemand irgendwelche Anstalten gemacht, mich erfallen zu lassen. Und das zu sehen war damals für mich auch wirklich wichtiger, darf man nicht vergessen. Ich war damals auch noch um einiges jünger, politisch und auch im Leben unerfahrener. Und da war schon sehr schön und sehr hilfreich, auch diese Stützen zu haben in der Zeit.
SPEAKER_00Du kamst dann zurück, wurdest zum niederösterreichischen Klubmann. Und die darauffolgenden Jahre bis 2023 sind gekennzeichnet von einer hervorragenden Oppositionspolitik. Was nimmst du aus diesen Jahren bis 2023 mit?
SPEAKER_02Na gut, das war natürlich gleich die wirklich herausfordernde Zeit. Ich bin dann 2019, 2018 noch im Herbst zurückzukommen. Dann die Arbeit des Klubmann begonnen. Dann kam Ibiza, kann ich uns auch noch dunkel erinnern. Dann kam Corona, eine politisch äußerst heiße Zeit auch für uns im Landtag. Da kann ich mich noch sehr gut erinnern, was wir alles geheißen wurden, weil wir uns auch gegen diese Restriktionen im Landtagssitzungssaal zu Wehr gesetzt haben, mit Maskenpflicht, Testung und so weiter. Aber es war mit Sicherheit die Zeit, in der die FP Niederösterreich am meisten auch gewachsen und gereift ist. Ohne all diesen Ereignissen gäbe es uns heute in dieser Form nicht. Also auch da ist die Geschichte etwas sehr, sehr Wertvolles.
SPEAKER_00Danach, liebe Austriaförsthörer, leitete die Niederösterreichische Wahl 2023 the growth freightly erfolg in. Mit over 24% triumphierte Udo Landbauer und die FPÖ Niederösterreich. And what then also zum Positiven in Niederösterreich geschehen is, das hört ihr gleich.
SPEAKER_01Austria Föld, mein daheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Wir spielen auf Sieg. So, Udo Landbauer, kurz vor seinem historischen Erfolg in Niederösterreich 2023. Er hat die Schwarze Hochburg in Niederösterreich ins Ranken gebracht und der Erfolg hat seine Gründe. Ja, diese Wahl, Udo, wurde sehr genau beobachtet und war auch damals der Stimmungstest für die darauffolgenden Wahlen allen voran die Nationalratswahl 2024. Und der Verlust der Allmacht der ÖVP in Niederösterreich war für die Schwarzen bitter. Du hast im Regierungsübereinkommen eine starke freiheitliche Handschrift verankert und es sind zahlreiche Punkte bis heute umgesetzt worden. Und da werden wir uns ein paar jetzt herausnehmen für unsere Hörer. Aber ich lasse dich einmal beginnen. Welche Maßnahme war für dich selbst der größte politische Erfolg bis heute?
SPEAKER_02Kann das wirklich schwer reihen in 1, 2, 3 und weiter. Weil ich glaube, dass alle Erfolge, alle Maßnahmen Teil eines großen Ganzen auch waren. Und wenn man sich vor Augen führt, wie denn die Zeit damals war, die Erwartungshaltung an uns, weil aus der Corona-Zeit herausgehend all die Spannungen, die es gegeben hat und die Unzufriedenheit mit der Politik, auch in Niederösterreich, war es für mich einfach vollkommen klar, dass wenn wir dieses Wagnis eingehen, die freiheitliche Handschrift ganz klar erkennbar sein muss. Und deswegen ist vom Corona-Fonds über den Schendererlass die Sachleistungskarte für Asylwerber. Die Wirtshaus Breme, all das sind Bestandteile freiheitlicher Politik, die man in unserer Arbeit wiedererkennen sollte. Und ich glaube halt wirklich, ehrlich behaupten zu können, auch eindeutig wiedererkennt.
SPEAKER_00Richtig. Und gehen wir jetzt gleich auf den Corona-Unterstützungsfonds ein. Niederösterreich war hier Vorreiter. Es war das erste Bundesland, das den Menschen wirklich geholfen hat. Es hat den Menschen unter die Arme gegriffen. Insgesamt konnte man knapp 7000 Landsleute unterstützen. Besonders wichtig war dabei die Hilfe für Kinder und Jugendliche, die stark von der Pandemie und den Folgen betroffen waren. Wie haben die Menschen in Niederösterreich darauf reagiert? Und was aber jetzt auch interessant ist, vielleicht von dir mal zu hören, wie hat der Koalitionspartner, die ÖP, diesen Fonds aufgenommen?
SPEAKER_02Naja, da musste ich schon rein, denn der Corona-Fonds war in der damaligen Zeit in der Situation der wichtigste Erfolg. Es war so, dass ich auch gesagt habe, wenn wir den Corona-Hilfsfonds nicht durchbekommen, dann gehe ich diese Regierungszusammenarbeit nicht ein. Weil das in der damaligen Zeit etwas war, wo es erstens in Wahrheit um meine gesamte politische Identität der letzten Jahre gegangen ist. Und ich gesagt habe, ich kann ja nicht die letzten Jahre gegen diese Politik wettern, dann in die Verantwortung kommen, die Gelegenheit bekommen und dann so tun, als wäre nichts gewesen. Das wäre vorhin 2023 undenkbar gewesen. Und deswegen haben wir auch ganz klar niedergeschrieben, was wir hier haben wollen und haben das auch durchbekommen. Und das war unheimlich wichtig aus rechtsstaatlicher Sicht, vor allem, was die Rückzahlung jener Strafen betrifft, die vom Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig aufgehoben wurden. Und das ist ja für mich bis heute etwas, was ich nicht verstehen kann, wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann, dass Strafen, die rechtswidrig eingehoben wurden, zurückbezahlt werden. Es ist nämlich eine Ungerechtigkeit gewesen, die in meinen Augen unbedingt gelöst und geheilt gehört. Das haben wir damals auch gemacht.
SPEAKER_00Also klares Fazit, direkte Hilfe kommt an. Eingehen möchte ich jetzt aber auch noch ganz kurz auf ein anderes Thema, und zwar den Gender-Erlass. Du hast ihn vorher schon kurz erwähnt, denn unsere Gesellschaft wird ja immer stärker von dieser Scheintoleranz der Linken beeinflusst und vor allem die Jüngsten in unserer Gesellschaft. In Niederösterreich wurde dem ein Strich durch die Rechnung gemacht. Was wurde erlassen und weshalb gilt für dich, was wir immer wieder hören, echte Patrioten statt Pride-Chaoten.
SPEAKER_02Agenderlast ist ganz simpel, das Verbot von Doppelpunkt, Binnen i, Gendersternchen und wie der ganze Schwachsinn so heißt, der Texte unleserlich macht, der Reden unverständlich macht, der einfach die deutsche Sprache verhunzt. Das haben wir damals Alas untersagt im Landesdienst. Und das war für mich ein wichtiger, aber zugleich auch schöner Erfolg, weil das vielleicht von manchen, die es ja eh auch nicht wollen, so als Lagerlichkeit abgetan wurde. Na gut, dann scheint man heute wohl damals nicht, aber ist ja, mein Gott, ist halt dann so. Und ich glaube, genau so darf man nicht arbeiten, weil das ist nämlich ein schleichender Prozess. Irgendwann akzeptiert man es als Gesellschaft und da gibt es keinen Weg mehr zurück.
SPEAKER_00Anzumerken ist da auch für unsere Ausrefershörer, dass die FPÖ Niederösterreich die Einstellung von Förderungen für Vogelkulturen unterstützt und für die Feindlichen gilt nämlich ganz klar mehr Unterstützung für die Familien und eine Familie besteht sachlich unwiderlegbar aus Vater, Mutter, Kind. Jetzt aber, Udo, kommen wir gleich hier im Akademiepark zum Kaiser Franz Josefs Denkmal. Kaiser Franz Josef war bekannt dafür, diszipliniert zu arbeiten an seinem Schreibtisch und privat verzichtete auf extremen Prunk. Kommen wir jetzt zu deinem Schreibtisch und vielleicht auch ein wenig zu deinem privaten Heim.
SPEAKER_02Ich habe keinen klassischen Schreibtisch, sondern ich habe nur einen großen Besprechungstisch, auf den ich an einem Platz immer fix sitze. Aus sachlichen und Platzgründen. Und der ist an sich recht aufgeräumt und recht ordentlich. Also versuche ich den Papierstapel immer möglichst zu halten. Das ist sowieso ein bisschen ein kleiner Ordnungsfimmel, den ich durchaus habe. Zu Hause habe ich auch ein Arbeitszimmer. Da werde ich dann an den Keller verfrachtet, da darf ich dann sitzen und mit mehr oder weniger Ruhe, also so viel Ruhe wie man halt mit drei Kindern zu Hause haben kann, dann auch zu Hause ab und an arbeiten.
SPEAKER_00Aber ich höre heraus, also Chaot bist du keiner, sondern ein Ordnungsmarkt.
SPEAKER_02Ja, ich bin schon da eher auf der ordentlichen Seite zu Hause.
SPEAKER_01Austria First, mein daheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Mein Land, mein Radio und wir sind heute im Land von Udo Landbauer in Niederösterreich. Gehen hier in Wiener Neustadt durch den Akademiepark. Fühlst dich wohl, Udo?
SPEAKER_02Sehr wohl.
SPEAKER_00Wunderbar. Udo hat viel versprochen im Wahlkampf 2023 and heute 2026 können wir ohne zu zögern, sagen er hält, what he verspricht. Zahlreiche Forderungen, die im Regierungsübereinkommen mit der ÖVP stehen, wurden in the reality umgesetzt. We have schon ein paar genauer besprochen. Erwähnenswert sind hier aber eben noch die Wirtshausprämie, der Aktionsplan gegen den radikalen Islam, das härteste Sozialhilfegesetz aller Bundesländer sowie der Integrationskodex. Jetzt, Udo, zurück auf die Geschichte, auf deine Geschichte von der Opposition in die Regierung. Wo liegen da die größten Unterschiede für dich?
SPEAKER_02Die Tage sind vielleicht länger. Das mag sein, aber der wesentliche Unterschied ist natürlich, wenn du die Möglichkeit hast, in einer Regierungsfunktion zu sein. Und das war für mich im Land genauso wie es da in Wiener Neustadt war, hast du natürlich diesen schönen Effekt, dass du das, was du den Menschen versprochen hast, deine Vorstellungen, deine Visionen von einem Land, einer Stadt, was auch immer, auch in die Realität umsetzen kannst. Und das gibt dir natürlich dann auch ein gewisses Gefühl der Genugtuung, der Befriedigung, dass du das, wie du dir das alles vorstellst, auch umsetzen kannst.
SPEAKER_00Was gefällt dir denn jetzt persönlich besser? Du hast beides miterlebt, bist mittendrin in der Regierung, warst lange in der Opposition. Kann man überhaupt sagen, dass dir etwas besser gefällt?
SPEAKER_02Nein, ich kann es für mich zumindest nicht. Ich habe beides immer auf allen Ebenen, wo ich es getan habe, unheimlich gern getan. Und das hat doch alles seinen Sinn. Deswegen ist für mich jetzt das Beurteilen besser, schlechter gar nicht wirklich.
SPEAKER_00Die ÖVP hat im Bund mit Herbert Tickel ein fadenscheiniges Spiel gespielt, damals nach der Nationalratswahl 2024. Wie ist die Zusammenarbeit mit der ÖVP hier in Niederösterreich und wie ist dein Verhältnis zur Landeshauptfrau Mikkel Leitner?
SPEAKER_02Naja, man muss mal festhalten, es haben hier zwei Parteien zueinander gefunden, die stimmenstärkste Partei und die zweitstärkste Partei, die gemeinsam eine Regierung gebildet haben. Also demokratiepolitisch sauberer geht es nicht. Dass das nicht die besten Freunde sein müssen, ist im Wort klar oder gesagt, ist ja auch nie gefordert gewesen. Es geht einfach darum, dass man das, was man vereinbart hat, in unserem Fall im Arbeitsübereinkommen für Niederösterreich, auch anständig und ehrlich abarbeitet. Und genau das haben wir die letzten dreieinhalb Jahre getan, ich glaube auch gut getan. Und es ist auch das, was die Menschen zu Recht von der Politik fordern. Wenn man sich zusammenfindet und eine Vereinbarung schließt, die dann auch anständig abarbeitet und die Landsleute nicht mit Streitereien belästigt, sondern ordentlich arbeitet. Und genau das machen wir. Und zumindest wir für unseren Teil haben das die restlichen eineinhalb Jahre der Periode auch noch vor.
SPEAKER_00Dein Ziel für die nächste Landtagswahl, die ja auch vor der Tür steht, ist welches?
SPEAKER_02Das Ziel ist für mich ganz klar, das habe ich schon mehrfach gesagt, dass ich will, dass andere Bundesländer auf Niederösterreich schauen und sagen, so wollen wir es auch machen. Das ist für mich das Ziel. Das beste Bundesland zu bilden, in dem es sich wieder lohnt, eine Leistung zu erbringen, indem die Kinder von heute auch wissen, dass sie sich irgendwann im Wohlstand aufbauen können, dass sie in Sicherheit leben können und einfach eine schöne Heimat vorfinden. Und wir waren in der letzten Landtagswahl die zweitstärkste Partei, zum ersten Mal in der Geschichte. And when ich mich so umhöhe in der Bevölkerung und auch so manchen Umfragen glauben schenken darf, dann steigen wir weiter. Als andere werden wir den in eineinhalb Jahren sehen.
SPEAKER_00Ein gutes Zeichen. Für Niederösterreich kommen wir jetzt aber von der Politik wieder ein bisschen zu deiner Familie. Wie kann man denn politisches Büro und Familie überhaupt verbinden?
SPEAKER_02Auf deinen Seite ein Büro, das die Termine ordentlich legt und eine Familie, die das alles akzeptiert und von einer Frau, die das mitträgt, anders geht es nicht.
SPEAKER_00Ist in deinem Fall so.
SPEAKER_02Ja, selbstverständlich. Da bin ich auch sehr dankbar dafür. Das war nie ein Diskussionsthema, war nie ein Problem. Geher darum sehe ich es dann aber auch so und ich will das ja auch, dass ich nicht, unter Anführungszeichen, sinnlos nicht zu Hause bin, sondern immer wenn es geht, dann auch die Zeit mit der Familie nutzt. Vor allem, wenn die Kinder so klein sind, muss man sich das dann auch schon immer wieder vor Augen führen, dass man die Zeit nie wieder zurückbekommt.
SPEAKER_00Richtig. Ich höre jetzt öfter das Wort Sinn heraus bei dir. Vielleicht gehen wir da ganz kurz drauf ein, bevor ich mit meinen Fragen weitermache. Was hat denn das Leben für dich für den Sinn? Wie kannst du es beschreiben?
SPEAKER_02Für mich ganz viel Familie dabei, etwas zu schaffen, etwas Positives und Gutes zu schaffen und auch dafür zu sorgen, dass die committen Generationen auch weiterhin gut haben. Also das, was ich für mich, for my family im kleinen mache oder anstrebe, gleich gilt dann fürs Land.
SPEAKER_00Udo Landbauer, ein Familienmensch.
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Du hast drei Kinder, du hast es schon angesprochen, was haben die Kinder in deinem Leben verändert?
SPEAKER_02Na, sehr viel. Vor allem, weil die ersten beiden Kinder ja als Stiefkinder in mein Leben gekommen sind. Die Frau hat zwei Kinder mitgenommen. Lief geil. Und man dann vom quasi Single Mann-Recht plötzlich zum Familienmenschen mit zwei Kindern wurde. Das war dann schon eine gewisse Umstellung. Aber hat dann natürlich damals schon, und da selbstverständlich, mit der Geburt unserer Tochter, noch mehr, und jetzt bin ich wieder beim Wort, noch mehr Sinn ergeben.
SPEAKER_00Was macht denn einen guten Vater aus? Ist der Udo ein strenger Papa?
SPEAKER_02Ja. Ich würde sogar sagen, ein sehr strenger, aber auch sehr liebevoller. Und ich glaube, das ist die Kombination, zumindest für mich so festgelegt, kann auch vollkommen falsch sein. Muss jeder für sich finden, wie es funktioniert und ich glaube auch von den Kindern angenommen wird.
SPEAKER_00Aber man muss doch Grenzen aufzeigen. Ohne Grenzen kein Halt. Was willst du deinen Kindern auf jeden Fall mitgeben auf ihren Weg?
SPEAKER_02Dass sie anständig und fleißig werden und bleiben.
SPEAKER_00Hast du das auch mitbekommen?
SPEAKER_02Ja, absolut. Und ich sehe da auch natürlich die Parallelen zu meiner Erziehung. Und ich glaube, ich kann mal behaupten, ganz so schlecht haben es meine Eltern nicht gemacht. Also wieso nicht kopieren?
SPEAKER_00Ja, darf ich das bestätigen jetzt? Danke. Wir wollen euch auf jeden Fall, liebe Austria First, aber noch viel aus Niederösterreich und von Udo Landbauer mitgeben. Ihr wollt wissen, warum Udo Landbauer mit einem ganz speziellen Stift unterschreibt, dann bleibt gleich dran. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_01Austria First, Meinderheim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Herzlich willkommen zurück bei Austria First, Meinderheim mit Udo Landbauer, zu Gast bei mir. Und wir kennen Udo Landbauer alle nicht nur als sachlich wortgewandten Rhetoriker, sondern auch als, wenn ich das jetzt ausnahmsweise so sagen darf, perfekt gestylten Mann auf der Politbühne, aber erstaunlicherweise unkompliziert. Udo, bist jetzt Perfektionist oder nicht?
SPEAKER_02Ja, bin ich schon, bin ich schon. Was aber nicht heißt, dass alles, was ich mache, perfekt wird. Das ist der wesentliche Punkt. Man strebt das an, aber man scheitert natürlich mindestens genauso oft.
SPEAKER_00Aber der Kleidungsstil ist immer perfekt, das darf man sagen.
SPEAKER_02Nehme ich so.
SPEAKER_00Jetzt, was mir auch noch aufgefallen ist, da werden mir jetzt wahrscheinlich die weiblichen Zuhörer zustimmen, Bart oder nicht Bart, wovon machst du das abhängig, Udo?
SPEAKER_02Tatsächlich von meiner Frau.
SPEAKER_00Liebe Grüße an die Frau hinaus. Das ist super. Udo, du wirkst oft so stoisch, so souverän. Ich kann das auch immer wieder behaupten, weil wenn ich dich anmoderiere oder wenn wir uns hinter der Bühne kurz treffen, du bist immer sehr ruhig und sehr gelassen, bevor der große Auftritt kommt. Was setzt dich unter Stress oder ist das ein Wort, das du gar nicht kennst?
SPEAKER_02Natürlich. Sehr gut sogar. Mag dann durchaus sein, dass man es nicht immer erkennt, aber verschiedenste Situationen, es ist vollkommen klar, ich glaube, jeder zeigt es nur anders. Und es ist vor Auftritten auf einer Bühne genauso Stress dabei, ist die Anspannung dabei. Es ist auch im Arbeitsjahr dann hinten raus immer mehr und mehr Stress und Anspannung dabei. Und wie gesagt, zeigt vermutlich jedem anders.
SPEAKER_00Was machst du dagegen, wenn du dich in dem Moment wirklich sehr gestresst fühlst, nervös bist?
SPEAKER_02Unleidlich werden. Das kann durchaus vorkommen, ja. Kenne mich dann auch doch einigermaßen und weiß, dass ich in solchen Phasen dann etwas launisch auch werden kann. Ja.
SPEAKER_00Launisch? Vielleicht ein Stichwort, das man sich ein bisschen zurückziehen sollte dann. Kannst du, wenn du als Ehemann, Papa, Landeshauptmann, Stellvertretiger, Politiker in allen Lebensbereichen, volksnah immer unterwegs, gibt es Tage, denen du ausschlafen kannst?
SPEAKER_02Ja, also sagen wir so, es gäbe die Tage, wo ich ausschlafen könnte, wo es mir meine Frau ermöglichen würde. Es ist aber so, dass ich immer weniger zum Langschläfer wäre. Also das dann schon einmal auch genuss ist, in der Früh in Ruhe ein bisschen ausgedehnter den Kaffee zu trinken. Das wird mehr und mehr mein Ausschlafen.
SPEAKER_00Also vom Langschläfer zum Frühaufsteher?
SPEAKER_02Ja, eine gewisse Umstellung erkennbar.
SPEAKER_00Auch der 40er.
SPEAKER_02Offensichtlich.
SPEAKER_00Es gibt eine amüsante Angewohnheit von dir. Ich möchte fast sagen, Special Effect. Und das streitst immer mit einem grünen Stift. Seit wann und weshalb?
SPEAKER_02Du hast vor einigen Jahren begonnen, aber aus einem ganz banalen Grund. Ich finde einfach, grün ist eine unheimlich schöne Farbe. Und man soll es nicht einer Partei überlassen. Und schon gar nicht zu dieser Partei.
SPEAKER_00Ein gutes Argument. Stimmt das auch wirklich, dass du jetzt wirklich immer in grün unterschreibst?
SPEAKER_02Ja, ich habe immer eine grüne Mine in der Kugels drin.
SPEAKER_00Jetzt kommen wir noch ein bisschen zu dir selbst. Warum du jetzt super schlank bist, wissen wir, du hast immer Sport gemacht, du machst heute Sport, aber ich frage aller Fragen, achtest du dann auch auf deine Ernährung?
SPEAKER_02Nein. Tatsächlich bis vor relativ kurzer Zeit überhaupt nicht. Aber auch das ist mit dem Wiederfinden des Sports einhergegangen, dass ich auch wirklich mehr auf die Ernährung achte. Ich mir durchaus auch einmal überlege, was ich da jetzt dazu essen könnte und was ich vielleicht jetzt einmal ein bisschen reduzieren sollte. Ich habe tatsächlich bis vor zwei Wochen, sogar ein, zwei Wochen lang mein Essen getrackt, heißt es. Sehr zum Missfallen meiner Frau, aber ich habe dann alles abgewogen und mir angeschaut, was ist da überhaupt drinnen, um ein gewisses Gefühl dafür zu bekommen. Und habe da wieder ein bisschen aufgehört, das ist undurchführbar. Aber es war für mich einfach interessant. Aber ich schaue trotzdem weiterhin, dass ich das irgendwie auch einigermaßen vernünftig angehe, weil schlieb's nicht ewig.
SPEAKER_00Und wenn wir jetzt jetzt schon beim Essen sind, was isst du denn am liebsten?
SPEAKER_02Es gibt eigentlich nicht diese Lieblingsspeise. Also klar, Auswandskost war immer eine Bank für mich. Also das ist immer gegangen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich letzter Zeit auch gerne mal ein bisschen neuere, modernere Sachen probiere. Das hat meine Frau vor einiger Zeit begonnen hat mit dem Möglichen zu experimentieren, esse ich auch modernere Sachen auch ganz gern. Sie haben nur beide, also traditionelle, wie moderne Gerichte, eins gemeinsam. Sie werden nie von mir gekocht, weil ich kann nicht kochen.
SPEAKER_00Also Küche ist ein Tabuort.
SPEAKER_02Na, Tabu, also ich kann maximal dort stehen und was dreckig machen, aber es kommt kein gutes Essen heraus dabei.
SPEAKER_00Bevor wir dann alle zu Mittagessen gehen, plaudern wir mit Udo noch über Tiefgrinniges. Bis gleich, bleibt dran.
SPEAKER_01Austria First, mein daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First. Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at.
SPEAKER_00Ja, Udo Landbauer, wir sind jetzt im Akademiepark in Wiener Neustadt, nähern uns einer Bank, wo wir uns jetzt hinsetzen werden und werden jetzt über Tiefgründigeres sprechen. Ich darf dich jetzt zitieren. Ich will ein Niederösterreich, das nach innen schützt und nach außen gegen alles verteidigt, was den Landsleuten schadet. Das Thema Sicherheit ist dir ein wichtiges Anliegen. Vielleicht kennst du ja schon das eine Zitat von Spencer. Die tiefe Sicherheit einer Gesellschaft hängt von Natur und Verhalten ihrer Bürger ab. Ist jetzt sehr weit gegriffen, aber man kann daraus viel gewinnen. Unter anderem die Kultur einer Gesellschaft ist Natur und Verhalten ihrer Bürger. Wie beurteilst du die Verbindung von Sicherheit und Gesellschaft?
SPEAKER_02Naja, es hängt unmittelbar zusammen. Eine Gesellschaft, wie sie sich abbildet, ergibt im Ergebnis ja die Qualität der Sicherheit. Wenn wir uns die letzten Jahre, die letzten Jahrzehnte, vor allem die letzten zehn Jahre genauer anschauen und uns ansehen, wer seit 2015 ins Land gekommen ist und dann gleichzeitig ansehen, wie sich es um die Sicherheitslage in Österreich entwickelt hat, dann wird kein vernunftbegabter Mensch leugnen können, dass das direkt zusammenhängt. Wenn ich mir Menschen ins Land hole, die aus Kulturen kommen, die nachweislich gewaltbereiter und gewaltaffiner sind und damit eine neue Gesellschaft hier in Österreich schaffe, dann darf ich mich nicht wundern, wenn am Ende des Tages mehr Gewalt herauskommt und eine schwindende Sicherheit im Land.
SPEAKER_00Wenn wir jetzt schon bei der Kultur sind, Österreich hat Kultur, die aus unserer Geschichte gewachsen ist, auf die wir stolz sein können. Und was bedeutet für dich Heimatstolz?
SPEAKER_02Das, was man an Identität zu Hause vorfindet, auch weiterzutragen, es nicht zu verheimlichen, sondern auch aktiv zu leben. Das ist für mich Heimatstolz. Und das ist tatsächlich dann etwas, wo ich sage, dieser Stolz auf die Heimat, auf dieses kulturelle Erbe, auf diese Identität Österreichs, das ist wirklich in den letzten Jahren besser geworden. Da sehe ich eine Entwicklung hin zu mehr Heimatbewusstsein. Und das ist dann auch etwas, was mich sehr, sehr positiv stimmt.
SPEAKER_00Das heißt, du findest, dass dieser Heimatstolz nicht abhanden gekommen ist in unserer Gesellschaft, sondern dass sich dieser wieder verstärkt.
SPEAKER_02Ja, finde ich auf alle Fälle. Und das bekommt man Erfolgsfesten mit. Das bekommt man vielleicht, wenn man das manchmal als banal bezeichnen, aber ich sehe es schon so, in der vermehrten, im vermehrten Tragen der Tracht auch zurück. Das war ja etwas, in meiner Jugend war es ja unvorstellbar, bei Neuerstütten der Lederhosen rauszugehen. Die hätten sich für geisteskrank erklärt. Mittlerweile ist es etwas ganz Normales. Mittlerweile haben junge Leute in der Regel Tracht zu Hause und ziehen sie auch an. Das ist nur als ein Beispiel. Und das finde ich sehr erfreulich.
SPEAKER_00Wenn du so junge Menschen am Volksfest triffst oder wenn du unterwegs bist, was legen sie dir nahe? Was interessiert sie? Was möchten sie von dir wissen?
SPEAKER_02Das ist ganz unterschiedlich. Wir haben erst jetzt am Wieselburger Volksfest vor wenigen Tagen, Wochen, wieder unseren großen Halbjahresabschluss begangen, mit einem rappelvollen Bierzelt am Volksfestgelände. Und da haben gleichzeitig Schüler ihre Matura gefeiert. Und bin daher mit unheimlich vielen Schülern ins Gespräch gekommen. Die waren ganz unterschiedlich, die Gespräche. Da könnten Sie jetzt gar nicht sagen, sie hätten sich dafür interessiert oder da dafür interessiert. Sie waren jedenfalls interessiert und das ist auch etwas, was mich sehr, sehr positiv stimmt.
SPEAKER_00Kommen wir zum Mut in der freilichlichen Partei, ein sehr wichtiges Charakteristikum. Mut ist der Verstand, sich seines eigenen Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Eine bekannte Ansicht des Philosophen Kant. Also Mut wird ja in der Philosophie schon, wie auch alles andere, verschieden betrachtet, aber auch im Alltagsleben. Und wenn man jetzt sagen kann, als Kind zum Beispiel is man mood, when man sich traged in the caltewasser to springen. As Erwachsener, als Elternteil is man motig when man his kidnapped in the caltewasser springen lässt, überspitzt formuliert. What is just for dich mood? I have this political antwort, sort of the antwort from Udo Landbauer personally.
SPEAKER_02Mut is for me, um in the political to be, but a political antwort. When many system stellt, getting the mein that acceptiert is, die vermeintlich forgiven, oder anders gesagt, wenn man öffentlich zugibt, FPÖ zu wählen. Und da meine ich jetzt gar nicht damit uns Politiker, die dafür auch bezahlt werden, sondern da meine ich vor allem die hunderttausenden Unterstützerwähler, die dann auch offen damit umgehen und dann damit auch dazu beitragen, dass andere auch sehen, okay, es ist normal. Das sind für mich mutige Menschen, Menschen, die Mut beweisen und die brauchen wir als Gesellschaft wie ein bisschen Brot.
SPEAKER_00Menschen, die dann viel in Kauf nehmen, auch Angst in Kauf nehmen. Denn Mut ist keine bloße Abwesenheit von Angst, sondern die Entscheidung, trotz der Angst zu handeln. Und jetzt vielleicht eine noch persönlichere Frage. Kennst du Angst? Kennst du dieses Gefühl? Wenn ja, wovor hast du Angst?
SPEAKER_02Ja, natürlich. Behaupte mal, jeder kennt Angst. Die Frage ist, ob es zugibt oder nicht. Angst irgendwo zu scheitern, Angst irgendwo sich zu verletzen, Angst, dass die Kinder sich bei irgendwas verletzen, wenn sie wieder mal wie die Wahnsinnigen irgendwo die Rampen im Rall runterfahren. Das alles ist Angst und ist nahezu menschlich. Also ja, selbstverständlich, das gehört auf alle Fälle zum Leben dazu.
SPEAKER_00Dennoch Angst, aber mutig. Mutig, gegen Anfängen aufzustehen, ihnen entgegenzutreten, das ist dir mehr als bekannt. Wie gehst du denn mit den tagtäglichen Anfändungen um?
SPEAKER_02Ich nehme sie nicht mehr wahr. Diese Anfeindungen des politischen Gegners sowieso geschenkt. Aber das Wesentliche ist ja, was zurückkommt, wenn du in der Öffentlichkeit unterwegs bist und da kommt keine Anfändung mehr zurück, da kommt pure Unterstützung zurück. Also das Blatt hat sich gewendet, da schaut die Welt ganz anders aus und das macht es dann für uns nochmal schöner und bietet noch mehr Motivation, weiterzumachen.
SPEAKER_00Wie gehst du denn mit dem Dauervorwurf rechtsextrem, rechtsradikal um?
SPEAKER_02Den höre ich sowieso nicht mehr. Das ist ein plumper Versuch, der über Jahrzehnte funktioniert hat, auch in der Öffentlichkeit. Mittlerweile gibt es noch ein paar verkappte Alter 68er, die es noch immer nicht verstanden haben, dass das nicht mehr zieht. Und deswegen probiert es noch immer. Aber wie gesagt, er zieht nicht mehr.
SPEAKER_00Jetzt gibt es sicher viel Kritik auch. Es gibt ja nicht nur immer Positives im Leben. Wie gehst du dann mit Kritik um?
SPEAKER_02Ich versuche sie immer ernst zu nehmen und auch zu überlegen, ob es denn was Wahres dran sein kann, was denn stimmt, wo man wirklich was falsch gemacht hätte. Also da versuche ich schon mit dem auch so richtig wie nur möglich dann auch in die Emotionen umzugehen.
SPEAKER_00Auch politisch.
SPEAKER_02Auch politisch, selbstverständlich.
SPEAKER_00Was war da zum Beispiel ein Punkt, der dich getroffen hat?
SPEAKER_02Mich getroffen hat. Ich kann das kein Beispiel nennen, der mich getroffen hat. Aber gerade jetzt in der Arbeit in der Landesregierung hast du natürlich in der Sachpolitik dann auch in Partikularinteressen, die gewisse Entscheidungen nicht so sehen, wie du sie siehst. Das kannst du jetzt immer als richtig oder falsch sehen. In their Augen is it richtig, in den Augen der anderen is es vielleicht nicht richtig. Aber ich versuch dann trotzdem immer auch zu hinterfragen, gab es einen Weg, mit dem wir noch mehr zufriedenstellen können. Alle wirst du nicht zufriedenstellen können in solchen Detailfragen, in solchen Fachfragen. This wird nicht gehen. Am Beispiel des Verkehrs wirst du immer jemanden haben, der den Bus gerne um die Uhrzeit wegfahren hätte, aber dann hast du natürlich 80% um die Zeit haben wollen. Irgendwann treust du damit, aber das gehört auch dazu. Aber auch da in solchen Fällen hat es schon Kritik gegeben, am Beispiel an Busfahrtzeiten, wo wir dann noch durch sich gesehen haben, stimmt, das ist wirklich eine Schlau gelöst und dann ändert man das halt.
SPEAKER_00Kommen wir kurz noch auf deine Zuständigkeit in der Infrastruktur zurück. Du bist ja Infrastrukturlandesrat. Wo hast du denn da deine Schwerpunkte gesetzt?
SPEAKER_02Das sind im Wesentlichen die beiden großen Bereiche Straße und öffentlicher Verkehr. Und da war es mir in den letzten dreieinhalb Jahren, seit wir dieses Ressort übernommen haben, einfach wichtig zu zeigen, dass es nicht entweder-oder heißen muss, sondern dass man beide Welten braucht und auch beide Welten gleich vernünftig betreiben kann und nicht die eine Welt, das war wenig in der Vergangenheit immer die Straße, gegen den öffentlichen Verkehr auszuspielen. Denn das haben viele Linke dann auch nicht erkannt, dass auch der Bus eine Straße braucht, auf der er fahren kann.
SPEAKER_01Austria First, Mind the Heim. Gleich geht's weiter.
SPEAKER_00Austria First, Mind the Heim, wir gehen jetzt die letzten paar Meter zu einem ganz besonderen Denkmal. Das sitzt auf einem großen Kalkstein block der Habsburger Doppeladler in Bronze gegossen. Irgendwie ein Deja vu, weil das erinnert mich an den Udo-Adler. Wer jetzt unter den Austria first hörern deine Videos ansieht, Udo, der kennt diesen Adler and der weiß genau welchen ich meine. Lass uns denn wissen, wie es zu dem kam und was denn der Adler für eine Bedeutung für dich hat.
SPEAKER_02Das ist entstanden, als ich vor ungefähr fünf, sechs, sieben Jahren auf der Adlerwarte auf der Burg Kreuzenstein einen Adler am Unterarm halten durfte. Und das war für mich einfach so maestätisch, dieses Tier. Und so etwas Besonderes, das da quasi auf Augenhöhe zu haben. Ich habe gesagt, das ist einfach das beeindruckendste Tier und als politisches Symbol so großartig, das müssen wir zum Stofftier verwandeln.
SPEAKER_00Eine sehr gute Idee. Und bevor wir jetzt in unsere Schlussrunde kommen, meine abschließende persönliche Frage an dich. Gibt es einen und wenn ja, welchen Traum schiebst du schon sehr lange vor dich her? Was wolltest du schon immer einmal machen und hast das noch nicht getan bis heute?
SPEAKER_02Also nicht bisher aufgeschoben, weil bisher unmöglich und das war auch klar, aber irgendwann möchte ich eine Atlantik-Überquerung mit dem Segelboot machen.
SPEAKER_00Na, da hast du was vor dem Mann. Es wird noch dauern. Jetzt weiß ich, warum nicht aufgeschoben, aber unmöglich. Wir sagen niemals nie, ja? So, Udo, jetzt darfst du mir natürlich noch nicht davon fliegen. Jetzt haben wir noch ein paar Fragen an dich. Wir starten mit unserer Dies oder das Rubrik. Und wenn wir jetzt schon so zurück in die Geschichte fallen, dann fallen wir auch mal zurück in die Zeit. Welche werde ich denn lieber? Wären die lieber die Griechen oder die Römer?
SPEAKER_02Naja, dass die Römer ohne die Griechen in der Form nicht gegeben hätte und vor allem die Griechen, die Begründer der direkten Demokratie waren, sind es die Griechen.
SPEAKER_00Die Niederösterreicher aus dem Norden kennen ihn sehr gut, den Weinviertler Zwiebelkuchen vom Zwiebelfest in La. Und die Wachauer Marillenknödel brauche ich jetzt nicht erklären, die kennt es sowieso. Aber was ist dein Favorit oder besser gesagt süß oder deftig?
SPEAKER_02Wenn es die Marillenödel sind, dann süß.
SPEAKER_00Süß. Zu Silvester, IbenTV, wenn du es überhaupt schaust. Dinner for One oder Mundel?
SPEAKER_02Das ist tatsächlich schwierig, aber als alter Neustädter, da ist ein Sackbauermodel.
SPEAKER_00SPÖ oder ÖVP?
SPEAKER_02SPÖ.
SPEAKER_00Fluchtachtel oder Reparaturseitel?
SPEAKER_02Das Fluchtartel.
SPEAKER_00Als Kind wäre ich lieber Abfahrtsolympiasieger oder Fußballweltmeister geworden.
SPEAKER_02Fußballer ist völlig talentfrei, also Abfahrtsolympiasieger.
SPEAKER_00Okay. Was man ja noch erwähnen muss, du bist ja Skilehrer, oder? War ich. Warst du, warst du. Morgenmensch oder Abendmensch?
SPEAKER_02Mehr und mehr vom Abendmenschen zum Morgenmenschen entwickelt.
SPEAKER_00Wieso?
SPEAKER_02Ich weiß es nicht.
SPEAKER_00Einfach entwickelt über die Abend.
SPEAKER_02Ja, ich bin in der Früh frischer als früher und am Abend schneller müde.
SPEAKER_00Krawatte und Anzug oder Sneakers, Jeans und Shirt?
SPEAKER_02Beides. Je nachdem, was sich gerade zum Handlass gehört.
SPEAKER_00Zehn Tage ohne Dusche oder zehn Tage ohne Handy?
SPEAKER_0220 Tage ohne Handy.
SPEAKER_00Wieso? Bist du froh, wenn du das nicht mehr hast in der Hand hast?
SPEAKER_02Erstens das. Also ich kann gut ohne Handy oder könnte gut ohne Handy leben. Und deswegen wird es durchaus was Schönes.
SPEAKER_00Und jetzt meine Abschlussfrage: Regierungspressekonferenz oder reden im Bierzelt?
SPEAKER_02Bierzelt.
SPEAKER_00Bei den Menschen folgst man, so wie du bist, du verkörperst das wirklich ein riesengroßes Dankeschön, dass du diesen Schmerz mitgemacht hast. Dafür darfst du dir jetzt natürlich einen Musikwunsch erfüllen. Hörst du gerne Musik?
SPEAKER_02Ja.
SPEAKER_00Ja, was denn? In welche Richtung geht's?
SPEAKER_02Ganz bunt gemischt. Es ist wirklich quer durch. Es gibt nicht die Musikrichtung, die ich höre. Was ich allerdings sehr gerne höre, sind inweits sämtliche Lieder von Udo Jürgens. Das liegt nicht am Vornamen, also eine zufällige Namensgleichheit, sondern weil ich einfach die Texte so großartig finde. Und das nicht nur, wenn auch Gutes, aber plumpes Gesinger ist, sondern man erkennt auch was dahinter und deswegen nur wieder Udo Jürgens.
SPEAKER_00Udo Jürgens, und welchen Titel dürfen wir dir denn jetzt wünschen? Oder welchen Titel wünschst du dir?
SPEAKER_02Nehmen wir heute wieder bis ans Ende meiner Lieder.
SPEAKER_00Wunderschön. Lieber Austra First Hörer, jetzt für euch Udo Jüngs und das war Udo Landbauer für uns, für uns alle. Dir, lieber Udo, danke für dieses offene Gespräch. Ich bin davon überzeugt, dass heute viele sagen werden, so habe ich den Udo noch nicht gekannt. Und genau das wollen wir. Wir wollen euch, liebe Familie Österreich, den Menschen hinter den Politikern näher bringen. Und das hat Udo Landbauer heute getan. Next Woche reise ich in das westlichste Bundesland. Ich freue mich auf den Landesparteiobmann der Vorarlberger Freilichen. Christoph Bitsch ist seit nächsten Sonntag wieder mit dabei, wenn es heißt Austria first Meinderheim. Bis dahin, bleibt gesund, bleibt fröhlich und bleibt mutig, eure Maris.
SPEAKER_01Austria First, Mein Daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf AustriaFörst. Und zum Nachhören auf austriaförst.at