AUSTRIA FIRST

Aufbruch für Oberösterreich: Der blaue Weg zur Nummer eins – Manfred Haimbuchner bei „Mein Daheim“

Austria First - Das Patriotenradio

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In der aktuellen Ausgabe der Interview-Sendung AUSTRIA FIRST Mein Daheim besucht Marlies Gasser einen ganz besonderen Kraftort: einen idyllischen Hof im oberösterreichischen Almtal. Ihr Gast ist der oberösterreichische FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner. Inmitten von Wiesen und Wäldern zeigt der freiheitliche Frontmann seine ganz persönliche Seite – vom passionierten Jäger und begeisterten Obstbaumpflanzer bis hin zum tief verwurzelten Familienmenschen und traditionsbewussten Corpsstudenten. Doch wer glaubt, hier wird nur in Erinnerungen geschwelgt, irrt gewaltig.

Im Gespräch liefert Haimbuchner echte freiheitliche Antworten auf das Versagen der Eliten: Er rechnet schonungslos mit der verfehlten Asyl- und Einbürgerungspolitik ab, warnt vor der Zerstörung der traditionellen Familie durch den allgegenwärtigen Gender-Wahn sowie die schleichende Islamisierung und zeigt auf, wie er als künftiger Landeshauptmann Oberösterreich mit echtem Hausverstand und Handschlagqualität in die Zukunft führen will.

Eine akustische Reise durch das Alpenvorland und ein kraftvoller Appell für eine Politik mit Hausverstand, die unsere Kultur schützt und das eigene Volk an die erste Stelle setzt!

In AUSTRIA FIRST Mein Daheim spricht Marlies Gasser jeden Sonntag im Sommer 2026 mit einem der neun FPÖ-Landesparteiobleute und zum Abschluss mit Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Dabei begleitet sie die freiheitlichen Spitzenpolitiker an ihre Lieblingsplätze und entlockt ihnen neben politischen Botschaften auch viel Persönliches.

Ihr hört die Sendung jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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#austriafirst #radio #meindaheim #manfredhaimbuchner #fpö #oberösterreich

SPEAKER_00

Austria First, Mein Daheim mit Mali Skatter.

SPEAKER_05

Herzlich willkommen in Oberösterreich, liebe Ausgaber, Mein Daheimhörer. Ich bin Mali Skatter und besuche heute für euch den Landesverteidigmann der FPÖ Oberösterreich und Landesordner stellvertreter Manfred Heimbuchner, dass ich zu Hause war. Warum er sich gerade diesen Ort für unser Gespräch ausgesucht hat, was er in seiner politischen Laufbahn bis heute alles erlebt hat und worauf das besonders stolz ist. Das und noch viel mehr hat die Gleich. Seit dran ist gleich.

SPEAKER_00

AustriaFirst, mein Daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von zehn bis zwölf auf AustriaFirst. Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at.

SPEAKER_06

Liebe Austria First Hörer, ich freue mich auf ein neues, interessantes Gespräch mit einer freidlichen Persönlichkeit, die schon viele Jahre in der FPÖ, ein weit über sein Bundesland hinaus, bekanntes Gesicht ist. 2003 hat seine Laufbahn in der FPÖ begonnen und year for year wurde er erfolgreicher. Er steht an der Spitze der FPÖ Oberösterreich, ist heute seit über zehn Jahren Landeshauptmann Stellvertreter und jetzt bereit, Landeshauptmann dieses wunderschönen Bundeslandes zu werden. Lieber Manfred, hallo und herzlich willkommen bei Austria First Mind Daheim.

SPEAKER_01

Ja, ich freue mich, dass du zu mir nach Oberösterreich gekommen bist, liebe Mannis.

SPEAKER_06

Ich freue mich auch schon sehr und du weißt ja, Austria First Mind Daheim blickt ein bisschen hinter die Kulissen. Ich erforsche heute für unsere Hörer ein Bild von dir, das sie vielleicht so noch nicht kennen. Manche wahrscheinlich. Aber beginnen wir einmal ganz gemütlich. Wir sind jetzt in Oberösterreich, ich bin bei dir zu Besuch und Oberösterreich ist ja das drittgrößte Bundesland in Österreich und vereint auf engstem Raum raue Natur, malerische Seenlandschaften und innovative Industriekultur. Wie beschreibst du in wenigen Sätzen deine Heimat? Was macht Oberösterreich so besonders?

SPEAKER_01

Oberösterreich ist ein modernes, aber auch ein traditionelles Bundesland. Wir haben keine großen Bodenschätze. Unser Schatz sind die Menschen in diesem Land. Die Kreativität, die Innovation, der Fleiß, aber auch die Erdverbundenheit. Das ist etwas, was dieses Bundesland einfach auszeichnet. Wir sind ein erfolgreiches Bundesland. Wir haben es geschafft, nach dem Zweiten Weltkrieg dieses schöne Heimatland toll aufzubauen und vor allem auch wirklich innovativ zu gestalten. Und aus dieser Innovation, aus diesem Fleiß der Menschen ist letztendlich ein Wohlstand entstanden, von dem wir alle derzeit noch leben können. Wir hoffen, dass es so bleibt. Denn die Vorzeichen sind leider Gottes keine guten. Den Niedergang der Industrie, den gibt es auch in diesem Bundesland. Und ohne Produktivität gibt es auch keinen Wohlstand ohne Produktivität, gibt es auch kein Geld, das man verteilen kann. Gibt es keinen funktionierenden Sozialstaat, kein funktionierendes Gesundheitswesen. Und dann gibt es auch wenig Raum, auch für die Ehrenamtlichkeit, die ja trotzdem auch unterstützt wird. Also die Leute müssen ja irgendwo auch die Zeit haben, dass sie sich entsprechend engagieren können. Und dafür ist Oberösterreich auch bekannt, was die Ehrenamtlichkeit betrifft, die Freiwilligen Feuerwehren, die Musikkapellen, die Sporteinrichtungen. Also ich sage, ich lebe eigentlich im Paradies.

SPEAKER_06

Genau das macht auch Oberösterreich so besonders. Und du hast aber heute einen sehr persönlichen Ort für unser Gespräch, ich habe es gesucht. Ein sehr idyllisches Platz, muss ich sagen, wunderbare Aussicht. Teil unseren Hörern, mit wo wir heute sind.

SPEAKER_01

Wir sind an einem Hof im Voralpenland. Diesen Hof hat mein Onkel, warm und meine Tante vor vielen Jahrzehnten. Und die hatten keine Kinder und dieser Hof wurde mir einmal übergeben vor einigen Jahren. Und es ist ein wunderschöner Kraftplatz. In den Voralpen kann man sagen. Also das ist jetzt der erste Bergrücken. Wir blicken Richtung Traunstein auf der einen Seite. Auf der anderen Seite blicken wir Richtung Hausruck und dann auch in das flachere Oberösterreich. Wir haben einen wunderschönen Ausblick. Und das ist für mich ein Kraftplatz. Wenn man wirklich einmal Ruhe haben will, dann sitze ich mich da mal entweder im Hof an diesem Holztisch in die Ecke einmal und genieße einfach einmal die Ruhe. Oder es gibt immer etwas zu tun. Das ist tatsächlich so. Ich verbringe die Zeit mit entsprechender Arbeit. Es ist entweder etwas zu säubern oder mal Holz abzuschneiden, Bäume zu pflanzen. Nicht jeden Tag und dann nicht jeder Woche.

SPEAKER_06

Darauf kommen wir noch, darauf kommen wir noch.

SPEAKER_01

Aber für mich ist das ein Kraftplatz.

SPEAKER_06

Ein Fleck Heimat für dich, ein Kraftplatz. Hast du hier Zeit als Kind verbracht and with deiner Familie hier verbracht oder erst jetzt?

SPEAKER_01

Also wir befinden uns da in Wahrheit im Eingang zum Almtal. Und ich war mit meinen Eltern immer schon im Almtal. Am Almsee oder im Tierpark, im Kumpenland-Tierpark. Da unter Skifahren habe ich gelernt am Grasberg. Also ich habe auch heute viele, viele Freunde in dieser wunderbaren Gegend.

SPEAKER_06

Eigentlich wohnst du ja in Steinhaus bei Wels, wenn ich das Richtige in Erinnerung habe, hast du mir gesagt. Und hier bist du aber dennoch sehr gerne. Tankst du hier mehr Kraft und hast du hier mehr Ruhe als zu Hause?

SPEAKER_01

Also ich wohne, ich wohne tatsächlich in Steinhaus bei Wels seit meiner Geburt an und muss sagen, fühle mich da extrem wohl. Ich kann mir im Prinzip keinen besseren Ort vorstellen. Dieser Ort ist nur ca. 20 Auto-Minuten entfernt und es ist schon wieder eine ganz andere Gegend. Das ist auch das Schöne an Oberösterreich. Du fährst 20, 30 Minuten mit dem Auto und bist wieder in einer ganz anderen Region. Auch die Leute sind immer schon wieder ein bisschen anders. Das ist interessant als Landespolitiker, weil ich mal quer durch das Bundesland fort. Das fasziniert mich irrsinnig. Und ich fühle mich da sehr wohl. Natürlich am meisten zu Hause in Steinhaus, weil da ist die Familie, da ist die gewohnte Umgebung. Aber manchmal braucht man diesen kleinen Tabetenwechsel.

SPEAKER_06

Ja, den hast du hier wirklich vollkommen. Heute bist du ein erfolgreicher Politiker, glücklicher Familienvater, du hast deine Kinder und deine Familie schon angesprochen. Was von, also was für Seiten von dir hast du heute sehr gerne, von dir selbst und welche nicht so? Was sind deine Ecken und Kanten?

SPEAKER_01

Das müsste natürlich andere beurteilen, was tatsächlich meine Ecken und Kanten sind, weil man hat von sich selber immer ein anderes Bild als die Mitmenschen. Ich finde es interessant, wenn manche, die mit mir in die Schule gegangen sind, sagen, du hast dich gar nicht recht verändert. Andere gibt es dann wieder, die sagen, aus dem Thema Politiker ist ja irgendwie anders. Das ist jeder Mensch in einer Funktion immer wieder ein bisschen anders und ist trotzdem authentisch. Der Mensch entwickelt sich ja weiter und insofern verändert er sich auch. Also dass man immer nur der Gleiche ist, das bestreite ich mal. Ich habe natürlich massive Ecken und Kanten, die man vielleicht nicht immer so wahrnimmt. In dem ein Mensch eigentlich sehr viel verzeiht, sehr viel auch durchaus einmal locker sieht. Bei mir dürfen Fünfe auch einmal Grat sein. Ich bin jetzt nicht der Kontrolleur, also einer, der alles den ganzen Tag kontrolliert. Es gibt ja solche Chefs, die haben da einen irrsinnigen Kontrollwann. Ich bin da sicherlich kein Freak. Das sage ich dazu. Ich vertraue meinen Mitarbeitern. Ich glaube, dass das eine sehr positive Eigenschaft von mir ist. Ich sage eigentlich lange nichts. Und für mich ist wichtig, dass die Arbeit erledigt wird. Das war aber immer schon so in meinem Leben.

SPEAKER_06

Wenn das Fass einmal übergeht, wie schaut es dann aus?

SPEAKER_01

Wenn das Fass übergeht, dann kann ich durchaus auch mal nachtragend sein. Das ist wahrscheinlich keine positive Eigenschaft, würden manche sagen. Aber ich bin halt auch nicht da Oberkulärik. Also wenn irgendwas um ein Schiff geht, bin ich der, der dann jeden unter Anführungszeichen zusammenmacht. Was sicher eine positive Eigenschaft von mir ist, ich bin sehr konsequent. Also das ist etwas Wichtiges, konsequent zu sein in der Arbeit und auch in der Politik und nicht wankelmütig zu sein. Ich bin kein wankelmütiger Mensch.

SPEAKER_06

Das hast du die letzten Jahre eindeutig bewiesen. Ja, lieber Ausroffershörer, ich bin heute im oberösterreichischen Almtal eingebettet zwischen Wiesen, Wäldern und Weiden, denn das Almtal ist bekannt für seine unberührte Natur. Und Manfred Heimbuchner ist bekannt dafür, die Dinge beim Namen zu nennen und das ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. In seiner Freizeit hat er ein ganz besonderes Hobby, ein sehr unbekanntes Hobby. Wenn ihr das erfahren wollt, dann bleib dran, gleich gesalter. Zurück bei Austria First Mein Daheim mit Manfred Heimbuchner in Pettenbach auf seinem Hof. Wir gehen auf einem Grundstück, das Manfred Heimbuchner sein eigen nennen darf. Lieber Manfred, zu deinem Hof zählen prächtige Wiesen, Weiden und Wälder. Und du hast hier ein ganz besonderes Hobby gefunden, das jetzt womöglich viele unter unseren Hörern überraschen wird. Erzähl uns davon.

SPEAKER_01

Ja, ich kann mich für Bäume begeistern und vor allem für das Pflanzen von Bäumen. Und zwar unterschiedlich, also ob das jetzt Obstbäume sind oder natürlich auch Bäume, die man braucht für Forst, für die Forstnutzung, Waldbäume. Das ist mir wichtig. Ich habe irrsinnige Freude, wenn die Obstbäume blühen, wenn sie dann in das Jahr ein gutes war, auch entsprechend Obst tragen. Und dieses Obst wird dann verarbeitet in Apfelsaft und auch in Most. Ich bin einer, der ganz gern einmal an Most trinkt, aber nicht in Übermaßen, muss ich dazu sagen. Aber vor allem habe ich eine große Freude damit, dass die Kinder so gern unsere Apfelsäfte und Birnensäfte trinken.

SPEAKER_06

Das ist ein großer Vorteil, ja natürlich.

SPEAKER_01

Und das Blühen der Bäume im Frühling, also da kann ich mich nicht genug satt zählen da.

SPEAKER_06

Du kennst es bestimmt und wüsste ich, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen setzen. Trifft das auf dich zu?

SPEAKER_01

Ja, ich würde so kurz weise jetzt. Meine Frau ist doch nicht immer so begeistert. Die sagt, was ist doch wieder für ein Baum?

SPEAKER_06

Aber wenn wir jetzt schon bei den Bäumen sind, kommen wir zu den Wurzeln. Die Wurzeln des Baumes, sie sind sein Halt. Was ist dein Halt im Leben oder was gibt dir Halt in deinem Leben?

SPEAKER_01

Also das ist ganz klar an erster Stelle die Familie, die gibt Halt und natürlich auch die Freunde, die treu zu einem stehen seit vielen, vielen Jahren. Man hat eh nicht so viele Freunde. Wer sagt, der hat so viele Freunde, das würde mal sagen, der hat keine richtigen Freunde. Richtige Freunde haben meistens sehr wenige. Aber das ist mir wichtig. Also meine Familie, meine Freunde, meine Gesinnungsgemeinschaft, in der ich eingebetet bin, die ist mir auch persönlich, auch menschlich sehr wichtig. Und leider Gottes habe ich sehr wenig Zeit. Meine Studentenverbindungen, die haben mich auch sehr geprägt. Und die sind auch ein ganz wichtiger Teil in meinem Leben. Und da habe ich mit den meisten, die mit mir gemeinsam studiert haben und aktiv waren, noch immer Kontakt, da tauscht man sich aus. Es ist auch interessant, wie sich da jeder entwickelt, wie Familien gegründet werden, ein neues Leben wieder entsteht. Und wie man dann sagt, ach, so hätte ich diesen oder jenen gar nicht eingeschnitzt, wie man dann, ja, wie dann alle richtige Familienmenschen werden.

SPEAKER_06

Ja, schön. Hast du auch Freunde außerhalb der Gesinnungsgemeinschaft, die dir treu geblieben sind, trotz deines Weges in der Politik?

SPEAKER_01

Ja, die habe ich. Da gibt es einige, mit denen ich dänisch bin zum Beispiel. Und wer nur im eigenen Biotop sich aufhält, ich glaube, der verliert irgendwann einmal einen gewissen Weitblick. Aber unabhängig davon, natürlich habe ich ganz enge Freunde, mit denen einmal das eine oder andere feiert. Und die Politik ist ein ganz wesentlicher Teil im Leben. Aber Politik darf nicht so weit gehen, dass man sich nur die Freunde danach aussucht, das habe ich auch nie gemacht. Das kenne ich auch gar nicht.

SPEAKER_06

Bleiben wir nochmal bei den Wurzeln. Wurzeln symbolisieren ja auch Herkunft und Identität. Und wie wichtig sind dir deine Wurzeln, aber vor allem auch jetzt aufs politische Parkett zu bringen, wie wichtig sind Wurzeln für eine Gesellschaft? Kann eine Gemeinschaft überhaupt ohne Wurzeln bestehen?

SPEAKER_01

Nein, das ist undenkbar. Es kann jede Person für sich ohne seine Herkunft in Wahrheit nicht bestehen. Und man braucht diese Verwurzelung. Man sieht das schon bei den Kindern. Kinder brauchen natürlich Regeln, sie brauchen eine Beständigkeit, aber sie brauchen auch diese Verankerung, die eine Identität formt, die Halt und Kraft gibt. Da gehört die Tradition dazu, da gehören die Abläufe im Jahreskreis natürlich dazu. Also anders funktioniert das nicht. Und ich sehe, dass bei unseren Kindern selbst, totisch 8, ja, die kleinen nicht vier Jahre, wie wichtig für ihn diese gelebte Kultur ist, dass er sich damit beschäftigt. Und auch er stellt natürlich die Fragen schon, wer hat einmal dieses oder jenes Haus gebaut? Er fragt sogar oft ja und wer hat denn diese Bäume einmal gepflanzt? Also dürfte ein bisschen was von mir haben. Also das ist für ihn schon ganz wichtig. Und bei der Kleinen merkt man das auch schon. Diese Beständigkeit ist wichtig für die Herkunft. Und jetzt, wer nicht die entsprechende Verwurzelung hat, der kann auch nicht hoch hinaus wachsen. Also das sieht man auch bei den Bäumen.

SPEAKER_06

Ein tief verwurzelter Baum wächst hoch hinaus, aber symbolisiert dadurch auch Widerstandskraft gegen Krisen. An Krisen hast du so einige in der Partei, in der FPÖ miterlebt. Wie begegnest du diesen Krisen? Wie gehst du damit um?

SPEAKER_01

Ich glaube, dass das die Freiheitlichen richtig gestillt hat in den letzten Jahrzehnten. Es gibt ja kaum etwas, was wir nicht erlebt haben. Im Nachhinein kann man das eine oder andere mit einem Schmunzeln abtun, auch wenn das in dem Moment, in dem das passiert, ja Katastrophe ist. Das kann man durchaus so nennen. Und wir haben schon die eine oder andere Katastrophe erlebt und wir sind aber aus diesen Krisen stärker hervorgegangen. Und das ist etwas, was die freundliche Partei auszeichnet, dass es da schon sehr viele Idealisten gibt und die dann sagen: Okay, gut, jetzt haben wir mehr nicht drauf gekriegt. Senst verschuldet auch, aber oft natürlich die Idealisten haben es nicht selber verschuldet und beim unsere ehrenamttionäre nicht, die dann mir eigentlich immer am meisten läuft. Also wenn etwas passiert und die, die wirklich Tag und Nacht für diese Gesinnungsgemeinschaft laufen und in Wahrheit auch für die Spitzenreppe sind auf und laufen, das darf man nicht übersehen. Und dann passiert etwas, die muss man eigentlich am meisten aufbauen. Ich denke mal, dass sich der Charakter eines Menschen in der Krise zeigt. Dann, wenn es ganz schwierig ist. Ich habe einen lustigen Satz zum Wochenend gehört. Da hat mir bei einer Geburtstagsfehle einer gesagt, wenn es dir gut geht, kannst du das Design Center füllen mit Freunden. Also da haben wir schon Parteitage gehabt in Linz im Design Center. Und habe gesagt, wenn es nicht so gut rennt, dann kannst du eine Telefonzelle. Da kannst du mit einer Telefonzelle aus. Ja, Krisen gibt es, das ist so. Alles hat man überlebt. Und man hat auch seine persönlichen Krisen und Schwierigkeiten, das hat jeder Mensch einmal. Aber ich bin ganz guter Dinge und jetzt scheitert der Himmel wieder besonders blau. Nicht nach heute.

SPEAKER_06

Nicht nur jetzt, genau, nicht nur hier. Manfred, gibt es vielleicht stichwortartig Prinzipien, die dich durch dein Leben tragen, denen du treu bleibst?

SPEAKER_01

Ja, also Verlässlichkeit. Verlässlichkeit ist etwas ganz Wichtiges. Man muss sich auf das Wort, das der Manfred Heimbachner gibt, verlassen können. Und das verlange ich auch von jedem anderen. Das ist mir ganz wichtig, was man ausgemacht hat, das muss halten. Und das ist leider Gottes eine Tugend, die immer weniger wird, aber es gibt diese Leute noch. Grottorein, Oberösterreich kann man mit Handschlagdingen auch noch ausmachen. Das ist mir wichtig, es ist mir wichtig, ein entsprechender Fleiß. Von nichts kommt nichts. Fleiß ist etwas Wichtiges. Ich bin jetzt nicht der übersparsame Mensch, aber man muss schon mit finanziellen Mitteln gut umgehen können. Das haben die Leute in Oberösterreich auch immer beherrscht, sonst hätten wir vieles nicht schaffen können. Da kann man sich ein sehr positives Beispiel an unseren Vorfahren nehmen. Was mir auch ganz wichtig ist, das ist, dass die Familie funktioniert. Also ich habe eine gute Ehe mit meiner Frau. Und auch da ist nicht immer österruchzeitstag und Hochzeitsreise. Ich sage ja auch immer, in einer Ehe funktioniert am besten oder wie eine Ehe funktioniert, sieht man dann, wenn man so einmal irgendwo griselt. Also das ist mir schon wichtig, diese Beständigkeit. Ich werfe überhaupt niemanden vor, wenn er sein Leben anders gestaltet, dass Beziehungen in Brüche gehen, das gibt es alles. Ich habe da aber schon eine ganz klare Auffassung dazu. Also das ist mir wichtig, dass das funktioniert, dass man Zeit auch für seine Kinder hat, dass auch da Leistung eingefordert wird. Das ist überhaupt keine Frage. Und was mir auch wichtig ist, dass man die eigene Kultur, das eigene Land und die eigene Heimat schätzt. Und mir kommt manchmal so vor, da muss man sich mittlerweile schon in der Öffentlichkeit verteidigen dafür, wenn man in Deutschland ist jetzt ganz schlimm, wenn man die Fahne schwenkt. Bei uns in Österreich haben manche auch mit Rot-Weiß-Rot ein großes Problem, die ganzen linken Österreich-Abschaffer. Also wie gesagt, der Wert Österreich, unsere Heimat, die Republik, die Demokratie, die Freiheitsrechte, und dass man das Eigentum schätzt. Weil das ist auch mittlerweile etwas, das Eigentum und Freiheit, das gehört zusammen. Das ist etwas, was man, man spricht zwar immer Sicherheit und Freiheit, aber zur Freiheit gehört auch das Eigentum und nicht der Staat, der dir ständig weismachen will, gerade die Matha-Bauers dieser Welt, dass eigentlich ein Eigentum eh schon etwas Faschistisches ist.

SPEAKER_06

Richtig, richtig, Manfred, danke, dass du das jetzt auch schon angesprochen hast. Wir werden darauf noch einmal zu sprechen kommen. Lieber Austriff Hörsthörer, Manfred Heimbuchner, zu Gast bei Austriff Hörst mein Daheim und ich zu Gast bei ihm auf seinem Hof. Wir sitzen an einem wunderschönen Holztisch. Ich sehe gerade Jägers Hochzeit das Tischtuf. Möchtest du dazu vielleicht eine kleine Episode noch erzählen? Habt ihr das zu eurer Hochzeit bekommen?

SPEAKER_01

Ja, das haben wir tatsächlich zu unserer Hochzeit bekommen von unserer ehemaligen Abgeordneten im Landtag von der Ulli Mall aus dem Müllviertel. Und hat einen Ehrenplatz bei mir bekommen und diesem Holztisch.

SPEAKER_00

Ich sehe es. Gleich sprechen wir weiter. Austria First, my heim. In sommer, jeden Sonntag from 10 bis 12 auf Austria First.

SPEAKER_06

And to the beginning of AustriaFöst.attenbach, a report from Landespartei, the FBO of Westrecht, Manfred Heimbuchner, a man of the FB who two years and we have already heard. And I say that you trinks an espresso for me, with sucker or something. Yeah.

SPEAKER_01

A kleiner Schwarzer.

SPEAKER_04

Yeah, ein kleiner Schwarzer.

SPEAKER_01

Der ehemalige Landes hat man aber mit ihm so scherzen können. Also das hat er gesagt. Ich habe gesagt, einen kleinen Espresso, der hat gesagt, oh, du hast gesagt, An Büringer. Ich habe das sagen, der Figine eigenen Leuten eht.

SPEAKER_06

Er hat also auch seine Privilegien, Manfred Heimbuchner. Aber jetzt kommen wir eh zur Politik und zu deiner politischen Laufbahn. Der Anfang ist ja schon ein Weilchen her. Wie bist du denn zur freundlichen Partei gekommen?

SPEAKER_01

Also mein Vater war 24 Jahre lang Bürgermeister in meiner Heimatgemeinde in Steinhaus-Bewels. Die Gemeinde Steinhaus liegt vor da ungefähr ganz genau 22 Minuten entfernt mit dem Motto. Und war das in einer Zeit, wo es nicht typisch war, dass man einen freilichigen Bürgermeister hat? Also 1971 ist er Bürgermeister geworden. Wurde noch vom Gemeinderat gewählt mit Stimmen der FPÖ und der SPÖ. Und ich glaube, hat der Papa gesagt, ein Schwarz ist angefallen. Wenn das so richtig ist. Und mein Onkel war aber immer der Ideologe dahinter, war der Parteia und der Fraktionsobmann. Und bis in das Jahr 2003, und seit dem Jahr 2003 bin ich Fraktionsobmann in meiner Heimatgemeinde. Und mein Onkel hat mir gesagt, das würde mich freuen, wenn du den Fraktionsobmann machst. Und ich hatte damals nicht vor, in die Politik zu gehen. Man glaubte immer, das war der Traum. Hat man mir in der Schule schon nachgesagt, aber eigentlich wollte ich freiberuflich tätig sein und kein Berufspolitiker werden, jetzt bin ich aber trotzdem einer Worm.

SPEAKER_06

Anders als man denkt. Es kommt anders als man denkt.

SPEAKER_01

War übrigens eine Folge einer dieser Krisen im Mittelfeld, wo sich viele verzüßt haben, bis so schast. Und die Eltern haben gesagt, das wird eigentlich ein junger, unbelasteter übernehmen. Das war der Grund, warum ich dann sehr schnell in gewisse Ämter gekommen bin. Bei Demitglied bin ich aber seit dem Jahr 2000. Und es war aber nie so, dass das irgendwie von meinem Vater oder OK gefordert worden wäre, gefördert schon. Aber es war meine eigene Überzeugung. Ich bin acht Jahre in Wales in die Doktor Schausstraße gegangen, in ein Gymnasium gegangen. Da habe ich acht Jahre lang gehört, wie böse die FPÖ ist. Da haben wir gedacht, mein Vater ist Bürgermeister, schwer beliebt gewesen zu dem Zeitpunkt auch. Mein Onkel war in der Industrie tätig, hat vielen eine Arbeit gegeben, war hochgeschätzt, auch von Sozialdemokraten, von Gewerkschaftern. Ich habe mir gedacht, das gibt es doch alles überhaupt nicht. Und wir sind das aber heute auch gewohnt. Das ist übrigens auch etwas, was mich massiv stört, diese politische Einflussnahme in den Schulen, die immer abgestritten wird, aber wir wissen ja, was alles über die FPÖ erzählt wird. Aber das war auch ein Ansatzpunkt, wirklich ein Angelpunkt, warum ich mich dann so massiv interessiert habe für die freindliche Partei, wenn du acht Jahre lang hörst, wie schlecht das etwas ist.

SPEAKER_06

Das heißt, du bist irgendwie in der freheitlichen Gesinnungsgemeinschaft groß geworden. Hat dir dein Vater, gerade eher, weil er ja freindlicher Bürgermeister war, etwas mitgegeben auf deinem Weg in die Politik? Wollte er das über?

SPEAKER_01

Nein, also da wurden mir keine Ratschläge erteilt. Das war mein eigeninteresse und mein eigen Antrieb und Motivation. Ich habe beobachtet, wie mein Vater und er, wie mein Onkel und wie andere mit Leuten umgegangen. Es gibt völlig unterschiedliche Charaktere, das muss man dazu sagen. Das, was für mich immer wichtig war, und das habe ich auch von meinem Onkel gelernt, wirklich diese Handschlagqualität. Dass das, was man ausmacht, das muss halten. Und den Ruf habe ich auch in der Politik, beim Mitbewerber und wahrscheinlich auch beim Gegner. Also was der Manfred Hembuch da sagt, das hält auch. Ich bin dann mit manchen Aussagen sogar oft vorsichtig. Wenn ich selber mir die Frage stelle, kann ich das halten, wie funktioniert das überhaupt, da kommt auch die Juristerei dazu, dass man bei vielen Dingen auch sagen muss, ganz schwierig. Das, was wir zwar wollen und was wir umsetzen wollen, ist vieles ein harter, juristischer Kampf. Also es ist ja nicht nur damit getan, dass man ein politisches Programm hat und dass man gewählt wird und dass man wohl eine Mehrheit hat. Meistens hat man ja gar keine Mehrheit, sondern es geht dann auch darum, dass man diese Dinge nachhaltig umsetzen kann.

SPEAKER_06

Also ein Mann mit Handschlagqualität, aber ich höre da auch sehr viel Ehrlichkeit raus. Also es soll ehrlich den Menschen präsentiert werden, was wir umsetzen können und was wir nicht umsetzen können. Das ist sehr selten in der Politik, weil es wird viel versprochen und wenig gehalten. Oder welche ist eine deiner wichtigsten Lektionen in der Politik gewesen, die du bis heute mitgenommen hast, die dich bis heute vielleicht auch prägt?

SPEAKER_01

Dass man seine Arbeit ernst nimmt, dass man das, was die Freiheitliche Partei immer vertreten hat, dass man immer an das denkt bei den Entscheidungen und die Freiheitliche Partei gibt es ja jetzt immerhin, seit 70 Jahren. Und dass einem auch klar ist, dass der politische Mitbewerber, gerade ÖVP und SPÖ, schwer in Institutionen verankert sind und dass man halt grundsätzlich einmal mit Gegenwind zu rechnen hat, auch wenn die Idee noch so gut ist. Und dass wir natürlich schon als Freiheitliche immer noch besser sein müssen und noch ordentlicher sein müssen als wie andere. Das muss einem bewusst sein. Also das, was bei uns einmal nicht so funktioniert, und es gibt ja auch Dinge, die einmal nicht so funktionieren, und es gibt auch Ausrutsche, es gibt alles Mögliche, das ist ja das völlig Normale im Leben. Also ich habe schon gelernt, dass man da noch viel vorsichtiger sein muss, aber in meiner Authentizität bin ich nicht vorsichtig geworden. Überhaupt nicht. Das ist etwas, das lasse ich mir nicht nehmen. Das lasse ich mir auch nicht von den Journalisten nehmen, die, wo ich schon weiß, die kommen mit einer vorgefassten Meinung zu mir ins Büro und dann geht es eigentlich nur mehr ums Abfragen, wie man die vorgefasste Meinung und die Vorerteile, die man hat, sich dann auch vom Anfred Heimbuchner vielleicht noch bestätigen lässt. Aber ansonsten einen ordentlichen Umgang, das möchte ich auch dazu sagen. Also ich habe grundsätzlich auch mit Journalisten, die Dinge sehr kritisch sind, wenn sie, wenn ich das Gefühl habe, sie sind ehrlich, habe ich überhaupt kein Problem mit. Aber ich habe jetzt schon so die Erfahrung gemacht, da bist du in dieser Ecke und dort lassen wir dich nicht raus.

SPEAKER_06

Aber sehr authentisch, du bist sehr authentisch, in der Politik, privat wahrscheinlich sowieso, aber gibt es überhaupt Tage in deiner Freizeit ohne Politik, ohne dass du am Handy nachschaust, was gerade passiert auf der Welt?

SPEAKER_01

Das gibt es wirklich, das glauben viele nicht. Ich lese, wenn ich mal ein freies Wochenende habe, was ganz selten ist, aber wenn mich dann wieder ausspricht, hast du das gelesen, was da irgendwo gestanden ist, dann kann ich sagen, Leibs nicht lesen. Wirklich, weil ich dann tagespolitisch mir gar nicht das anschaue. Das war früher anders. Jetzt ist mir das ehrlich gesagt, kann man das oft einmal im Buckel runterrutschen, was über mich geschrieben wird. Das müssen dann meine Pressesprecher irgendwie ertragen. Ich bin dann halt, wenn man von positiven und negativen Eigenschaften über mich spricht. Ich sage da manchmal, ja, ihr dürft mit allen reden, das ist klar, wir sind da sehr offen und freisinnig, aber ich muss damit manchen nicht reden. Ehrlich gesagt, das habe ich mir eingewandt. Dass ich dafür viele nicht mehr erreichbar bin. Auch nicht für Chefredakteure. Es ist mir wirklich wurscht, weil es ist mir wichtiger, dass ich mit Otto fischen gehe, so wie gestern am Sonntag in der Folge. Die können mich alle anderen wirklich einen Pugel runterrutschen. Und das gibt es, ihr habt das früher nicht können. Es gibt manche, die in dem Medienbetrieb, die ich wirklich schätze, aber wenn sie ganz woanders stehen, das möchte schon ein korrekte Halber dazu sagen und ich brauche kein Story-Telling machen. Da gibt es ganz wenige, mit denen ich mich auch so einmal treffe, weil ich weiß, dass sie so grundsätzlich in Ordnung sind. Und die werden das vielleicht über mich auch sagen, weiß ich nicht. Oder gibt es die Situation? Zu Hause im Steinhaus, wenn ich bei meiner Frau bin und bei meinen zwei Kindern, da vergisst du sowieso sehr schnell mal die anderen Dinge. War früher auch schon einmal anders, ich bin auch schon einmal, meine Frau sagt das immer, ich bin auch schon einmal im Urlaub im Pinienwald herumgelaufen und habe gestikulierend telefoniert, weil wieder irgendein Blödsinn war und da sind wirklich ein Elefanten. Aber auch das habe ich lernen müssen. Ich bin da jetzt bei weitem nicht mehr so schnell emotionalisierbar, wie ich das einmal war, wo ich das die ganze Zeit beschäftigt und das machen schon die Kinder mit dir. Weil die fordern dich zu 100% ein. Wenn die kleine Annette mit mir in den Schwimmteich zu Hause ins Stein ausgeht, dann will sie zu 100% die Aufmerksamkeit haben. Und beim Otto ist das gleiche beim Fischen.

SPEAKER_06

Ja, lieber Austria Fürsthörer Manfred Heimbuchner ist der Typus des bodenständigen, direkten, aber den noch pragmatischen, und wie die gerade gehört haben, sehr authentischen Politikers, der dem Hausverstand den Vorzug vor der Ideologie gibt. Seit 2015 ist er Landeshauptmann Stellvertreter in Oberösterreich und die FPÖ in Oberösterreich mit ihm zweitstärkste Partei hinter der ÖVP, wo er seine freiheitliche Handschrift in den letzten Jahren gesetzt hat und was ihm vor allem für die kommende Landtagswahl sehr wichtig ist, darüber sprechen wir gleich.

SPEAKER_00

Austria First, Mainderheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_06

Zurück bei Austria First, Mein Daheim aus Oberösterreich mit Manfred Heimbuchner. Und Manfred, du bist seit über zehn Jahren jetzt Landeshauptmann-Stellvertreter. Nächstes Jahr finden die Landtagswahlen in Oberösterreich statt. Ist jetzt das Ziel der Landeshauptmannsessen?

SPEAKER_01

Das Ziel ist natürlich Nummer eins zu werden und die Nummer eins soll und wird den Landeshauptmann stellen. Das ist mein erklärtes Ziel, selbstverständlich. Es ist noch interessant, dass der politische Mitbewerber, vor allem die Grünen, schon gesagt haben, es ist eigentlich egal und die FPÖ Nummer eins ist, der Landeshauptmann muss nicht Manfred Heimbuchner heißen. Also dann weiß man schon, wie sich alle anderen Parteien gegen die FPÖ aufstellen. Deswegen ist auch ganz klar, wenn man will, dass die FPÖ Nummer eins ist und dass wir auf den Landeshauptmann stellen, dann werden wir einen großen Wahlerfolg benötigen. Das muss den Leuten klar sein. Und eines ist für mich auch logisch, wenn im Herbst 2027 die freidliche Partei in Oberösterreich die Nase vorn hat, im Ziel sprint, dann wird es die Bundesregierung nicht mehr geben. Also Wahltag ist Zahltag. Und für mich ist auch klar, dass die stärkste Partei mit der zweitstärksten Partei koalieren soll. Das ist seit 2015 in Oberösterreich auch der Fall. Die ÖVP stärker gewesen. Die freundliche Partei. Ich habe das immer akzeptiert und respektiert. Ich erwarte mir auch, dass das umgekehrt der Fall ist. Und das werden wir schon ganz klar in der Wahlauseinandersetzung den Leuten mitgeben. Ich habe keine persönlichen Animositäten mit niemandem, mit keinem einzigen, der unsere Mitbewerber vertritt. Eines ist aber schon klar natürlich, dass man alles versuchen wird, so wie in Wien, um die FPÖ als Nummer eins, nämlich dann letztendlich in weiterer Folge dann auch das Landesordnung, zu verhindern. Und das sollen die anderen Parteien auch klar kommunizieren.

SPEAKER_06

Du betonst immer wieder die Politik mit Hausverstand. Was bedeutet das für dich, Politik und Hausverstand?

SPEAKER_01

Hausverstand ist für mich etwas ganz Einfaches. Also man könnte auch sagen, das ist das politische Gewissen, dass man nur Entscheidungen trifft, die auf Dauer auch gut gehen. Du wirst sozusagen auch nicht ständig Leute, die in ein System nicht einzahlen, versorgen können. Im Sozialstaat und im Gesundheitswesen geht auf Dauer nicht gut. Wenn du deine eigene Kultur negierst und wenn du glaubst, die Welt ist so kunterbunt, wenn du alle möglichen Leute hereinlässt, sieht man dann, dann bist du in der Minderheit, dann wird deine Freiheit verloren gehen. Geht auf Dauer nicht gut. Das ist für in der Hausverstand.

SPEAKER_06

Sehr gewissenhafte Entscheidungen, wenn ich das so summa summarum zusammenfassen kann. In deiner Zeit jetzt als Landeshauptmann stellvertretend, hast du zahlreiche Initiativen in deinen Ressortsgesetzt, im Wohnbau, aber auch im Naturschutz. Unter anderem kommen wir zum Wohnbau, eine Vereinfachung der Bauvorschriften, die das Bauen und damit auch das Wohnen günstiger machen und das ist vor allem sehr effizient für die jungen Menschen, die, du hast es vorher schon angesprochen, ihr Eigentum dann aufbauen wollen können. Kommen wir aber zur Wohnbaumilliarde, die jetzt angepasst wird. Vielleicht erklärst du ganz kurz unseren Hörern, worum es da geht und was deine Meinung dazu ist.

SPEAKER_01

Vor einigen Jahren, da hat es noch die schwarz-grüne Bundesregierung gegeben, wurde ja angekündigt, dass man jetzt ganz groß den Wohnbau forcieren möchte in einer sehr schwierigen konjunkturellen Situation. Grundsätzlich einmal etwas Positives, das können wir jetzt einmal so sagen. Aber ich habe natürlich gewusst, wenn etwas vom Bund oder Bundesregierung kommt, dann ist es meistens so, dass es an sehr komplizierten Voraussetzungen geknüpft ist. Und genauso ist es gekommen. Und da gibt es eine Voraussetzung, da sagt man, man muss mehr bauen als in einem bestimmten Referenzjahr. Bei uns war das das Referenzjahr 2022. Das Problem war nur, dass wir in diesem Jahr so viel gebaut haben wie noch nie. Da hat es andere Bundesländer gegeben, die haben nichts gebaut. Wir haben so viel gebaut wie noch nie. Und du musst über dieses Benchmark übertreffen, sonst bekommst du das Geld nicht dafür. Also Oberösterreich ist dafür bestraft worden, dass wir so viel gebaut haben wie noch nie. Wir haben zeitweise mehr gebaut als Wien, obwohl wir als Bundesland kleiner sind. Das drittgrößte Bundesland hat viel mehr gebaut als Wien. Eine höhere Pro-Kopf-Leistung als alle anderen. Und dafür sind wir auch bestraft. Und jetzt könnte man sagen, na gut, das ist halt ein Fehler. Übrigens, ich bin nicht alleine mit der Feststellung, dass das ein Fehler war. Es gibt einen einstimmigen Beschluss aller Wohnbaureferenten in Österreich, ob das natürlich weit mehr als nichtfreiheitliche Vertretungen, die gesagt haben, diese Fördervoraussetzung ist wirklich nicht gerecht oder nicht korrekt. Und jetzt gibt es wieder Verhandlungen auch mit dem Finanzministerium. Also man hat schon erkannt, dass Oberösterreich tatsächlich benachteiligt worden ist. Jetzt hat man aber wieder ein Benchmark gemacht, ein Jahr vorher sozusagen, also vor 2022, da haben wir aber auch schon so viel gebaut. Und ohne Schulden, also wirklich aus eigener Verantwortung, und da sieht man, wenn Politik ein reiner Marketinggag geworden ist. Geht auf da auch nicht gut, sind wir übrigens wieder dabei. Also wir haben bei dieser Wohnbaumilliarde, was den Häuselbau betrifft, den Großteil der Gelder oder da alle Gelder abholen können, einen großen Teil in der Sanierung. Aber im Neubau, im Mehrgeschossigen Wohnbau geht es so ganz einfach nicht. Und der politische Mitbewerber, vor allem die SPÖ, verzapft da halt wirklich nur Unsinn. Ich meine, dass die denen selber nicht so blöd ist, frage ich mir manchmal, obwohl die roten Bauträger genau wissen, dass ich Recht habe. Aber das ist halt auch ein Teil der Politik geworden, dass es wirklich mit Unwahrheiten, mit unrichtigen Behauptungen ständig irgendwie politisches Kleingeld gewechselt wird. Und jetzt kann man sagen, das stört einem. Ich kann nur sagen, die Umfragen zeigen es, damit wir sehe kaputt.

SPEAKER_06

Ich wollte gerade sagen, die Menschen erkennen das, wer Marketing schmäh betreibt und wer authentisch die Politik lebt. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt für dich ist das Staatsbürgerschaftsrecht. Du warnst schon sehr lange davor, dass die Voraussetzungen dafür verschärft werden sollen. Die Anträge auf die Staatsbürgerschaft steigen. Stetig, wie kommt es dazu und wie können wir dem entgegenwirken?

SPEAKER_01

Da muss ja überhaupt etwas dazu sagen, da kann man auch über das Gewissen reden und was auf dauerhaft geht. Ich warne seit Jahren, dass aufgrund dieser Migrationskrise, der illegalen Einwanderung seit 2015, dass wir in diesem Ressort nicht mehr zurechtkommen. Man kann nicht mit einer Mannschaft, die es einmal 800, 900 Anträge gegeben hat, die gleichen Anträge abhandeln, als 2008 und sind. Also wir sehen ganz einfach, dass die gesetzlichen Voraussetzungen auch geändert werden müssen. Und da habe ich eine ganz klare Auffassung dazu. Also wenn überhaupt Staatsbürgerschaften vergeben werden, dann erst nach 15 Jahren frühestens keine Staatsbürgerschaft für Asylberechtigte, weil das ja auch dem Asylwesen, dem Sinn des Asylwesens ja völlig zuwiderläuft. Asyl ist Schutz auf Zeit, also wenn der Schutzgrund wegfällt, dann müssen diese Leute auch in die Heimat gehen. Und vor allem auch, was die Sprachkenntnisse betrifft, da fordern wir eine Verschärfung und auch, dass diese Sprachzertifikate nur mehr der Österreichische Integrationsfonds ausstellt, der ÖF. Also damit hier auch ganz klar strenge Maßstäbe eingehalten werden und was auch wesentlich ist, dass man die Staatsbürgerschaft wieder entziehen kann. Und zwar dann, wenn man sie durch die Vorlage unrichtiger Dokumente erhalten hat und vor allem, also das heißt, wenn hier in Betrug begangen worden ist. Und wenn, und das ist auch noch wahrscheinlich noch viel wichtiger, wenn bestimmte Straftaten begangen worden sind. Und wir sehen ja das, was derzeit abläuft in Europa, wenn man dann sagt, das ist Strafe, weil er ein Österreicher geht. Und dann schaust du mal den Österreicher an und dann sagst du, den kenne ich nicht unbedingt von der Volkslandsgruppe.

SPEAKER_06

Ja, ich verstehe genau, was du meinst. Und ich vermute auch, es wären jetzt alle Austrian.

SPEAKER_01

Und eine von der Färbe und eine von der Musik.

SPEAKER_06

Ja, es wären jetzt alle Austria-Kruppen.

SPEAKER_01

Das muss man nicht einmal dazu sagen. Ja, verstehe ich.

SPEAKER_06

Ja, ja. Deswegen sage ich ja, du nimmst dir wirklich kein Blatt vor dem Mund. Ja, Landeshauptmann Stellvertreter Manfred Heimbuchner auf Austria first.

SPEAKER_00

Austria First, mein daheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_06

Lieber Manfred, du bist noch immer quer durch Oberösterreich mit deiner Heimatlandtour unterwegs. Was hörst du denn am häufigsten von den Bürgern?

SPEAKER_01

Man merkt, dass die Bürger wirklich angefressen sind auf die Art der Politik der Bundesregierung, die Teuerung macht, den Bürgern wirklich zu schaffen, vor allem den Frauen, also den Frauen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, wollen von Pensionistinnen sprechen, die wirklich schildern, dass sie oft nach dem 20. oder 25. eines Monats nicht mehr genau wissen, wie sie zurechtkommen sollen. Das ist erschütternd. Die gesamte Migrationspolitik, die natürlich auf völliges Unverständnis trifft. Und was wir auch merken, immer mehr die Sorgen der Familien, was die Ausbildung ihrer Kinder anbelangt. Also die Sorge, wie schaut es aus, wenn die Kinder nach der Volksschule den Schultyp wechseln müssen. Und auch hier dieser Druck der gesamten Migration und auch der Islamisierung, die auch im Bundesland, im schönen Bundesland Oberösterreich angekommen ist. Und wo man so ein bisschen mitbekommt, dass da im Bildungsbereich bei den Problemen, die es da gibt, ich würde es einmal vorsichtig formulieren, aber eine Pädagogin hat einmal zu mir gesagt, da gibt es so etwas wie einen Maulkorb Erlass, dass über gewisse Probleme darf nicht gesprochen werden. Das ist aber sowieso irrelevant, weil in der heutigen Zeit diese Probleme alle nach außen treten. Also du kannst die Realität nicht verschweigen.

SPEAKER_06

Richtig. Wenn jetzt ein Bürger auf dich zukäme, der dich noch nicht kennt, beziehungsweise einfach in einem kurzen Satz bündig und prägnant hören möchte, wofür steht die FPÖ in Oberösterreich mit Manfred Heimbuchner?

SPEAKER_01

Die FPÖ in Oberösterreich mit Manfred Heimbuchner steht ganz klar für eine Politik, die sich an der Vernunft orientiert. Das heißt, dass wir diesen Industriestandort stärken müssen, dass wir danach trachten müssen, dass die Leute eine Arbeit haben. Dass wir ganz klar unterscheiden, wer ist ein Österreicher und wer ist ein Ausländer, der hier noch nichts geleistet hat.

SPEAKER_06

Kommen wir jetzt zu einem Thema, das dir persönlich gerade als Familienmensch, als Familienvater am Herzen liegt. Die Geburtenrate geht leider stetig zurück in Österreich. Das klassische Familienbild gilt ja mittlerweile schon als mittelalterlich. Das sind deine Worte, ich zitiere dich. Du bist ja auch schon rechts, wenn du Kinder bekommen möchtest. So, wie können wir dieser Entwicklung entgegenwirken? Was hat das für Folgen?

SPEAKER_01

Also eben all den ganzen finanziellen Themen, die da sicherlich eine Rolle spielen, bin ich trotzdem der Überzeugung, dass die Meta-Ebene nicht viel problematischer ist. Du hast es bereits gesagt, gilt das rechts- oder rechtsextrem oder was weiß ich. Oder wahrscheinlich faschistoid, wenn du für die normale Familie eintrittst, für Mutter, Vater und Kind und die Mutter ist bei uns eine Frau und der Vater ist bei uns halt ein Mann. Also das heißt, die Meta-Ebene ist da ganz entscheidend. Aber in Wahrheit ist es schon ein Lebensgefühl, nämlich über den Wert, Kinder in die Weg zu setzen. Denn wenn man nach dem Sinn des Lebens fragt, also ich bin das nicht der große Philosopher dem Herrn, aber der Sinn des Lebens ist doch Leben zu schenken und Leben weiterzugeben. Was bleibt von einem übrig, wenn man selber sich nicht vermehrt hat? Das ist die Frage. Und diese Frage ist noch viel wichtiger wie alle anderen finanziellen Aspekten. Dazu kommt auch, und das ist vielleicht, würde man sich das nicht erwarten, dass ich das sage, wie man heute näher kennt, aber auch der Verfall natürlich der Kirche. Der Verfall des Glaubens, dass also auch in Oberösterreich dann zum Teil diese komischen LGBTQ irgendwas fannen, sogar schon bei Kirchen herumhängen, wo ich wirklich sogar als gläubiger Christ, es ist eh Privatsache, wer an was glaubt, aber da haben auch wir, und das hängt auch wieder mit der Islamisierung zusammen, die Schwäche des Christentums im deutschsprachigen Raum, die ist dann wirklich infiltriert worden. Wenn es nicht so ernst wäre, müsstest du dich ja nur lustig machen darüber. Das ist ja auch in der Politik, dass du irgendwann wirst du zum Zyniker oder zum Sarkasten. Weil dieser ganze Blödsinn, der da verzapft, und ich bezeichne es wirklich, das Blödsinn, da kann ich fast, wie soll ich sagen, fast wütend werden. Wenn man denkt, wir leben in so einem schönen Land, jeder kennt das, wie aufwachsen ist, du hast in Wahrheit, die hast du dich nicht versperren müssen. Und du lebst heute in einer Zeit, erstens, du musst alles zusperren, zweitens einmal, du musst den Kindern lernen und weitergeben, dass es wirklich nur Mama und Papa gibt und dass das normalerweise eine Frau und ein Mann ist. Und dass unsere Kultur schon noch die ist, die für unsere Freiheit auch sorgt. Und dass das nicht lustig ist, wenn überall dafür niemandem vorbauen, dass seinen Ramat privat leben. Aber ich möchte mit dem in der Öffentlichkeit nicht in Österreich befasst werden. Ich sage es wie es ist. Wir leben in Österreich und nicht irgendwo anders. Und ich bin sehr froh darüber. Es kann mehr in Urlaub-Bauschauer in der Türkei.

SPEAKER_06

Richtig, wir kommen in Österreich wirklich von der Normalität in die Absurdität, du sprichst das an. Und was du jetzt auch gesagt hast, ich hätte dir genau zugehört, du bist ein gläubiger Christ. Begleitet dich das dein Leben lang?

SPEAKER_01

Ja, ich bin ein gläubiger Mensch, ich bin zwar nicht einer, der jenen Sonntag in die Kirche geht. Ist auch nicht meines Erachtens nicht unbedingt notwendig, aber wie gesagt, da spricht jetzt der Pragmatiker und das gehört zu unserer Kultur auch dazu. Vielleicht bin ich für mehr Kulturgist, das muss man mir auch vorwerfen. Aber das ist schon ein wesentlicher Bestandteil. Aber dieser Niedergang der Kirche ist einer, der mich auch beschäftigt.

SPEAKER_06

Manfred, du bist ja, du hast es jetzt schon wirklich öfter angesprochen, Familienvater von einem Buben, dem Otto und einem Mädchen, der Annette. Was ist denn das Schönste für dich am Vatersein?

SPEAKER_01

Ja, das Schönste ist wirklich die Herzlichkeit und Ehrlichkeit der Kinder, wenn sie sich freuen und wenn ich nach Hause komme, die kleine, die Mini-Annette, sagen wir, die kommt wirklich, Papa, Papa, und dann kommt sie schon mit den offenen Armen und läuft zu dir mit einem, mit einem Lachen. Das ist das Schönste, was es gibt. Und wenn der Otto, ich habe mir das jetzt wieder mal angeschaut, zum Vatertag hat er so eine kleine Strecke gemalt, das haben sie in der Schule gemacht, sehr lieb in Steinhausen haben sie das gemacht. Und war dann anzeichnend, was er gerne mit dem Papa tut. Also vom Planschen bis zum Eisessen. Und dann war ein freies Feld, wo sie selber was machen haben können. Und da hat er mich mit ihm gezeichnet, die dann auch angeht. Und dann hat er aufgeschrieben, Gutschein, Otto und Papa einmal fischen. Ist das einzige Welt? Und deswegen gibt es das Herzlichste. Und dann fragt man sich schon, wie, wenn man diese Herzlichkeit sieht und diese Ehrlichkeit und diese Unverdorbenheit für Kinder. Und mein Leben ist dann eh ein anderes einmal. Und dann dieser Wahnsinn, der in dieser Medienwelt auf dich hereinbraselt, wo du Angst haben musst, mit welchem Blödsinn die Kinder konfrontiert werden, da kann ich wirklich, da kann ich wirklich selber auch, da kann ich meine Emotion fustig zurück.

SPEAKER_06

Hinter jedem starken Mann eine starke Frau. Verrätst du uns auch, ob das bei euch so ist?

SPEAKER_01

Ja, ja, meine Frau ist unter stärker wie ich, die Rudar entscheiden schädel. Und das ist sehr positiv und sehr liebenswürdig. Und vor allem, sie tut alles für die Kinder und auch für mich, das muss ich dazu sagen. Weil ich könnte das, was ich mache ohne meiner Frau, wäre das undenkbar. Das wäre undenkbar. Und ich weiß, dass ich meiner Frau auch ab und zu auf den Wecker gehe und dann anfange zum nerdmäßig herumrahmen in der Küche und ich dann sage, wieso steckt das da schon wieder mal drum und das müssen wir eigentlich wegkramen. Also wir haben ein ganz normales Weg.

SPEAKER_06

Und wir sind mitten im Sommer, lieber Manfred. Wie sieht denn euer Sommerurlaub aus mit Familie?

SPEAKER_01

Also es ist immer so, dass der Urlaub immer zur gleichen Zeit ist bei mir im Sommer. Ende Juli, Anfang August. Wir verbringen Zeit zu Hause. Ja, natürlich Zeit mit Arbeit ist so, was sonst nicht erledigt werden kann. Und ansonsten sind wir immer mal abwechselnd Südtirol und Kroatien. Also das ist für uns so diese Zeit, die wir da sehr gerne verbringen.

SPEAKER_06

Der Sommer der Heimbuchner sozusagen. Ja, Manfred Heimbuchner, ein Gesicht in der FPÖ, das allen bekannt ist. Doch wer ihn inspiriert hat, das erfährt jetzt gleich auf Austria First, mein Daheim.

SPEAKER_00

Austria First, Mein Daheim mit Mali Sgasser.

SPEAKER_01

Ja, hallo liebe Austria Fürst-Hörer. Wir sitzen gerade hier in Bettenbach auf meinem Hof mit damalis, wunderschön gedeckter Tisch, mit einem Punken Blumenstrauß und einem Espresso und viel Wasser. Ich kann nicht sagen, Wasser predigen und Wein trinken. Ich bringe gerne Wein, sonst trinken wir Wasser. Richtig, und ich hoffe mal, dass du fühlst dich ja auch wohl. Ich quatsch dich nicht zu.

SPEAKER_06

Nein, ich fühle mich sehr wohl. Und es ist interessant, dich näher kennenzulernen, Manfred. Das ist ja der Grund, wieso wir heute bei dir zu Besuch sind. Womit kann man denn dir immer eine Freude machen?

SPEAKER_01

Mir kann man eigentlich immer eine Freude machen mit Zeit mit den Kindern, mit meiner Frau. Und, sogar ganz offen, ich bin einer guten Flasche Wein und guten Käse und Speck, Hirschspeck, aus der Gegend bin ich nie abgeneigt.

SPEAKER_06

Du bist ja leidenschaftlicher Jäger. Was bedeutet die Jagd?

SPEAKER_01

Jagd ist einfach Naturverbundenheit pur. Es ist vieles, was mich an der Jagd fasziniert. Natürlich das Erlegen. Also das gehört zur Jagd. Dazu, ich kenne nicht zu den Scheinheiligen, die sagen, oh nein, du das füttern und beobachten und lieber zuschauen. Es gehört auch das Erlegen dazu. Das ist auch ein menschlicher Trieb, dass man auch wild erlegt. Wobei ich auch sagen muss, dass ich eine große Freude habe am Wildbrett, also an dem Fleisch, das man zubereitet, das ist das Naturbelastendste, was es gibt. Da habe ich eine Freude damit. Also ich bin auch ein Küchenjäger.

SPEAKER_06

Wollte ich gerade fragen, stehst du dann selbst in der Küche?

SPEAKER_01

Ich stehe ja selber in der Küche, also nicht nur zum Zusammenrahmer. Wobei das Wild zu bereten ist, meine Frau, ich kann Wild kriegeln, aber ich kann schon ein Kochen. Ich kann es schon auf einen Schnitzel einladen. Also das beherrsche ich schon.

SPEAKER_03

Ich nehme die beim Wort.

SPEAKER_01

Ich bin ein super Schnitzelmacher, bin ich. Also das kann ich sehr gut. Das mache ich ja, das mache ich ja auch gerne.

SPEAKER_06

Ich komme wieder zurück. Als Politiker kommuniziert man ja tagtäglich, man überlegt sich Botschaften. Hast du irgendwelche Anhaltspunkte, Dinge oder Menschen, die dich dabei inspirieren?

SPEAKER_01

Ja, bei inspirieren, ja, das ist der alltägliche Kontakt zu den Menschen. Es ist wirklich so. Also wenn du viel Kontakt zu den Bürgern, hast du nicht den gespielten Kontakt, den mit einem Glas Leitungswasser im schwarzen Anzug und Krawatt und dann lachst du einmal kurz. Es ist schon das einmal länger beieinersitzen und sich auch mit Leuten, die jetzt wirklich ein Problem haben, dass du dich mit denen unterhältst. Und dann kommst du selber oft drauf, du kannst da jetzt gar nichts machen, du bist auch manchmal machtlos. Das ist übrigens auch etwas, was für einen Politiker frustrierend sein kann, dass du sagst, ich kann dem jetzt eigentlich außer gut zureden, für was mache ich jetzt, kommen Leute mit vielen Problemen zu dir auch mit, die dir wirklich zeigen, mit welcher Bürokratie und mit welchen Absurditäten und Aufzeichnungspflichten sie zu kämpfen haben, auch in der Landwirtschaft, das ist ja sowieso. Also das ist ja auch abstros. Und wo du dann halt schon, glaube ich, Kurse machen musst, bis du im Maus fängst und wo du es aufzeichnen musst, also mich wundert dich nicht, dass die Bauern zum Teil schon so narisch wären und sagen, das geht so nicht mehr. Also wenn du die Bilder der Demonstrationen siehst in Brüssel, mich wundert das nicht.

SPEAKER_06

Vielleicht holst du dir auch manchmal Inspiration aus den Büchern, die du liest. Du liest gerne, vielleicht aufgrund deines Berufes jetzt weniger, hast du weniger Zeit dafür, aber wenn du gerne liest, was siehst du gerne.

SPEAKER_01

Also wenn ich in der Frühjahr wie ein Dienstauto Richtung Linz gebracht werde, dann lese ich, dann habe ich die Zeit, dass ich diese Digitalabostigkeit. Wochenzeitungen lese ich da sehr gerne und lese dann meistens auch etwas außerhalb von Österreich, was mich interessiert. Die junge Freiheit oder die Schweizer Weltwoche zum Beispiel, die Neuzüriger Zeitung. Also sehr viel auch einmal außerhalb von Österreich, wo man einen anderen Blickwinkel einmal. Einfach so, wirklich einen anderen Blickwinkel einmal. Und bei uns ist ja doch das meiste ziemlich geframt. Ich brauche das einmal zum Seelenheil einmal etwas Konservatives zu lesen. Und nicht immer nur Klima, Klima, Klima und Itze Wahnsinn und was über so alles halt.

SPEAKER_06

Wie viel Zeit verbringst du denn so am Handy?

SPEAKER_01

Ja, natürlich, also am Handy alleine nicht, sondern am Apple. Oder am IP. Viel Zeit, weil ich natürlich da meine Informationen abchecke und abrufe. Die Nachricht natürlich, das ist auch die Kommunikation zum Teil mit dem Büro, dass man, dass meine Mitarbeiter sagen, Chef, ich habe da was geschickt auf der E-Mail-Adresse. Auf meine private E-Mail, das ist mir wichtig. Und das lese ich mir dann auch durch im Auto, da habe ich die Zeit dazu, dass ich nutze sehr viel Zeit im Auto zum Arbeiten, lesen, telefonieren und ganz offen gesagt auch sind wir wieder beim Thema des Schlafdefizit, das man natürlich sehr oft hat. Und wenn du dann nicht vier Stunden zu Hause im Bett schlafen kannst, dann musst du schon, dass du dem Auto auch mal kurz mal einicken kannst. Das kann ich, das war früher nicht möglich, aber das ist auch ganz wichtig.

SPEAKER_06

Aber wenn du jetzt einmal wirklich Zeit nur für dich hast, was hast du für Freizeitaktivitäten?

SPEAKER_01

Also Zeit wirklich nur für mich, aber wirklich ganz selten. Aber wenn das Wetter passt, dann kümmere ich mich um meine Oldtimer. Bin ein Oldtimer-Fan, alte Motorräder und alte Mercedes Kabel, einen alten Käfer. Ich kümmere mich dann ehrlich gesagt einmal in meinem Büro, ich habe selber in Steinhaus auch ein Büro, dass ich da Ordnung mache, Dinge sortiere, Zaumraumer, also einfach ganz normale Dinge. Also ich habe da jetzt nicht, ich kenne nicht in die Muckibude und schau, dass ich dann Eisern gestellt bin, für das habe ich keine Zeit. Und wenn ich dann auch Zeit habe, dann und habe die Möglichkeit, dann wird einmal ein enger Freund angerufen und dann trifft man sich einmal für Glasall und redet über Gott und die Welt. Also ganz gemütlich habe ich sehr viel Gartenarbeit und einfach Dinge, die zu erledigen sind. Das ist für mich keine Lust, sondern es ist eher befreiend. Das war so, jetzt habe ich Zeit, jetzt haben wir jetzt kann ich das erledigen.

SPEAKER_06

Das ist Entspannung für dich.

SPEAKER_01

Das ist für mich Entspannung, also dass ich mir da aufs Ohr haue, dass es passiert überhaupt nicht. Das interessiert mich nicht. Für das habe ich keine Zeit. Das gleiche mal anders mal machen und offen.

SPEAKER_06

Vielen Dank, Manfred Heimbuchner. Wir plaudern gleich weiter. Zurück bei Austria Ferstmein daheim in Pettenbach in Oberösterreich. Jetzt wird schon ein leichter Wind, das ist angenehm.

SPEAKER_01

The Wind of Change ist das.

SPEAKER_06

The Wind of Change. Du hast das vorher am Anfang unseres Gesprächs schon schön gesagt, immer wieder neu und die Heimat liefert dafür aber die ersten Bausteine. Und dazu zählen auch Traditionen, wie zum Beispiel dein couleurstudentisches Leben. Du bist Burschenschafter, kann man sagen, mit Leib und Seele?

SPEAKER_01

Ich bin Chor-Student und Burschenschaftler.

SPEAKER_06

Und Burschenschaftler, genau.

SPEAKER_01

Ich bin beim Chor Alemannia Wien zu Linz aktiv gewesen. Bin dort dazugekommen, eingesprungen im Jahr 1998, gleich am Beginn des Studiums. Habe dort meine engsten Wegbegleiter und Freunde kennengelernt, die mich im Studium begleitet haben. Und muss sagen, diese Zeit möchte ich nicht missen. Das war eine ganz wichtige und prägende Zeit für mich. Aber weniger politisch, sondern wirklich menschlich. Menschlich, dass man Pflichten zu erledigen hat, dass man Dinge zu organisieren hat. Und natürlich auch das Mensurenfechten, das aber so kritisiert wird, schlange die Studenten, Verbindung, in Wahrheit muss man sagen, das muss man ja nicht verstehen. Aber den inneren Schweinehund zu überwinden, sich sportlich zu betätigen und ja, auch seinen Kopf hinzuhalten im wahrsten Sinne des Wortes. Das kann man jetzt ablehnen, das kann man als Abstrus empfinden. Das mag alles sein. Ich denke, dass das eine ganz wichtige Lebenserfahrung ist, eine Grenzerfahrung. Und wir haben im Leben viele Grenzerfahrungen und nur viele Leute kommen mit Grenzerfahrungen nicht zurecht.

SPEAKER_06

Wir leben Ehrlichkeit, Freundschaft und Kameradschaftlichkeit. So die Philosophie des Cos Alemania wie insulinz. Was verbindet dich bis heute mit dem Bund und warum bist du gerade in diesem Bund aktiv geworden? Es gibt ja genügend andere Bünde.

SPEAKER_01

Also es kommt immer auf die Persönlichkeiten drauf an. Ich habe einige Alemanninnen schon gekannt, Günther Steinklinger zum Beispiel, oder Franz Obermeier und andere. Einfach ja, dieses Lebensbund-Prinzip heute auf der Universität, ich bemitleide die Studenten, dieses abgeschulte System, punktesander-System, die Universitäten, und das muss man ganz offen sagen, das schockiert mich, sind selbst gefangen, zum Teil schon in ideologischen Scheuklappen. Das macht mich sehr nachdenklich, finde ich auch sehr schade. Bei uns hat es immer einen freien Geist gegeben in der Studentenverbindung. Und das hat mit Politik, Parteipolitik überhaupt nicht etwas zu tun gehabt. Ich habe mich da auch nicht studentenpolitisch engagiert. Mir war das Core eigentlich wichtiger und auch die Freunde und die haben es alle zu etwas gebracht.

SPEAKER_06

Kommen wir zurück zu deinem politischen Leben. In der Politik ist die Entscheidungskompetenz von großer Relevanz. Wir haben es ja schon heute des Öfteren angesprochen. Oftmals geben aber Politiker für die Menschen in unserem Land das Bild von Entscheidungsunwilligkeit, möchte ich gar sagen, Unfähigkeit ab. Ist Akzeptanz dasselbe wie Aufgeben?

SPEAKER_01

Da tue man schwanger nach. Also erstens einmal ist es ganz wichtig, dass man Entscheidungen trifft, wenn sie zu treffen sind. Man geht mit manchen Entscheidungen, die man treffen muss, eh schwanger herum, sozusagen geistig die ganze Zeit. Und es ist auch nicht so, dass man Entscheidungen immer schnell und zügig treffen kann oder treffen muss oder soll. Man muss sich das schon gut überlegen. Aber ich kenne schon sehr entscheidungsschwache Leute in der Politik. Und die sich nur überlegen, wenn ich da jetzt wie Beamtenmikado, wer sich als erster bewegt hat, verliert, so nach dem Motto, uh, ja, nichts machen, weil kommt das dann gut an oder nicht.

SPEAKER_06

Und dann wird jetzt die nächste Frage relativ leicht. Was macht für dich einen guten Politiker aus?

SPEAKER_01

Ein guter Politiker sagt erst einmal den Menschen die Wahrheit. Frei nach Ingeborg-Bachmann, die Wahrheit ist den Menschen zumutbar. Jetzt weiß ich schon, dass sich das, was sich ein Politiker denkt, würde auch nicht jeden Tag sagen, das macht aber kein Mensch. Also das ist eh klar. Also dass man da ein offenes Buch ist, das ist logisch. Und wie gesagt, auch wieder danach handelt, was geht auf Dauer gut. Und dass er ganz klar auch, das gilt für Österreich wie für jedes andere Land, aber dass man wirklich eigene Interessen vertritt. Und zwar eigene staatliche Interessen sind, was ist das Entscheidende für Oberösterreich? Was ist das Entscheidende für die Republik Österreich? Was ist das Entscheidende für meine Heimatgemeinde? Ist das gut oder ist das schlecht?

SPEAKER_06

Lieber Manfred, bevor wir zu unserer letzten Fragerubrik kommen, dies oder das, meine Frage jetzt ganz persönlich an dich, die mich interessiert und wahrscheinlich auch viele unserer Hörer, wo siehst du dich selbst in ein paar Jahren, sei es in fünf, in zehn, fünf Jahren?

SPEAKER_01

Ich sehe mich jedenfalls in den nächsten Jahren als maßgeblicher politisch Verantwortlicher in diesem Bundesland. Ich hoffe, dass die Bürger in dem Bundesland, dass die Oberösterreicher mir so viel Unterstützung geben, dass wir Historisches schaffen können. Das wünsche ich mir. Dann sehe ich mich, ehrlich gesagt, mit vielen Themen konfrontiert, mit vielen Problemen, die man lösen muss und die nicht nur in dem Bundesland gelöst werden können, wahrheit vieles kommt von Brüssel, nicht einmal von Wien, alleine wirklich von Brüssel. Dort muss der Schalter umgelegt werden. Das geht so nicht weiter. Das ruiniert Europa, was dort gerade passiert. Privat sehe ich mich hoffentlich als einer, der die Zeit für seine Familie noch aufbringt, dass man schon noch auch zu Hause die eine oder andere, neben der Zeit der Familie, auch die eine oder andere Tätigkeit vollbringen kann, dass man nicht einer wird, der in der Firma im Dienstaut geholt wird, auf die Nacht geben braucht wird, wo wer anderer irgendeine Hecken schneit oder einen Rosen macht. Ich will vieles von dem noch selbst machen, auch hier im Buff. Das ist mir wichtig. Und vor allem, dass doch einmal die Zeit kommt, das ist ein Wunsch für mich. Sagt das auch ganz offen, wo man vielleicht doch einmal mehr Zeit auch für sich hat und für die Partnerschaft. Aber das wird in den nächsten Jahren nicht der Fall sein. Das weiß ich, dass das so ist. Das ist auch logisch, wenn man so ein Amt hat. Das hat mich ja niemand gezwungen, dass ich das mache, ganz im Gegenteil. Das ist innerer Antrieb auch. Aber das wünsche ich mir schon, dass man doch irgendwann einmal die Zeit hat und hoffentlich gesund bleibt. Ich habe auch schon andere Zeiten erlebt, wo man sagt, da kann ich mir das eine oder andere in Österreich nachschauen. Ein paar versteckte Winkel, die mich interessieren. Da wünsche ich mir das. Einmal deutlich über 60 geht, dass ich diese Zeit habe, vorhin, dass ich gesund bleibe und dass man da auch sich das eine oder andere noch anschauen kann von unserer schönen Heimat. Aber jetzt ist die Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass die Heimat so schön bleibt.

SPEAKER_06

Richtig.

SPEAKER_01

Und dass man das ist jetzt die Aufgabe. Und andere Zeiten kommen auch anders mal, hoffentlich.

SPEAKER_00

Austria First, Mein Daheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_06

Sonntagmorgen auf Austria First. Herzlich willkommen zurück bei Austria First, Minderheim. Ein wunderbares, sehr tiefgründiges Gespräch mit Manfred Heimbuchner, Chef der Freindlichen in Oberösterreich, geht jetzt bald zu Ende und wir kommen jetzt noch zum schmunzelnden Teil, sage ich immer. Dies oder das, lieber Manfred, leg mal los, bist du bereit?

SPEAKER_01

Immer.

SPEAKER_04

Immer.

SPEAKER_06

Also, die Lederhosen oder die Jeanshosen?

SPEAKER_01

Lederhosen ist man tatsächlich lieber, aber im Alltag eigentlich meistens natürlich Jeansdruck.

SPEAKER_06

Fokus auf innere Sicherheit oder Fokus auf Bürgerrechte?

SPEAKER_01

Ja, Bürgerrechte ohne innere Sicherheit gibt es halt nicht.

SPEAKER_06

Fahrer im Auto selbst oder lieber Beifahrer?

SPEAKER_01

Ja, ich bin schon lieber Fahrer.

SPEAKER_06

Bauernkapfen oder Leberkassemmer?

SPEAKER_01

Das sind so schwierige Fragen. Gegen den kleinen Hunger gibt es Leberkass.

SPEAKER_06

Leberkasse. Jetzt Individualismus oder Solidarität?

SPEAKER_01

Ja, Individualist.

SPEAKER_06

Oberstreich ist bekannt für das flüssige Gold. Neben der Mostkultur im alten Fall ist das Mühlviertel besonders die Region um Freistadt sozusagen die historische Bierhochburg, also Bier oder Most. Jetzt überlegt er.

SPEAKER_01

Jetzt muss ich wirklich überlegen. Das ist alles so schwieriges.

SPEAKER_06

Zum Schluss wird es immer schwierig.

SPEAKER_01

Also, da bin ich schon fast mehr beim Most daher.

unknown

Doch.

SPEAKER_06

Jetzt wird es noch schwieriger. Ich weiß, jetzt ärgere ich dich. Jetzt wirst du mir gleich losschicken. Ascher Mittwoch hin. Rit oder der erste mein Links?

SPEAKER_01

Red.

SPEAKER_06

Red.

SPEAKER_01

Doch mit Bier.

SPEAKER_06

Beitritt der Ukraine zu you oder definitiv nicht?

SPEAKER_01

Ja, definitiv nicht.

SPEAKER_06

Regenwetter oder Sonnenschein?

SPEAKER_04

Sonnenschein.

SPEAKER_06

Die letzte Frage. Am Abend lieber auf der Couch oder fein essen gehen?

SPEAKER_01

Lieber auf der Couch.

SPEAKER_06

Lieber auf der Couch. Lieber Manfred, ich bedanke mich ganz herzlich für dieses nette und freundliche Gespräch mit dir in Oberösterreich, aber du weißt, wir sind im Radio und ein gutes Radio lebt von guter Musik. Hörst du gerne Musik?

SPEAKER_01

Ich höre gerne Musik.

SPEAKER_06

Du darfst dir jetzt einen Song wünschen. Was dürfen wir dir auflegen?

SPEAKER_01

Was dürft es mir ja auflegen? Ich bin, das war es mir eigentlich, ich bin ein großer Falco-Fan.

SPEAKER_04

Ja.

SPEAKER_01

Da bin ich mir das letzte Mal bei Ostschafest Römer Vienna Calling gewünscht. Diesmal würde ich sagen, junge Römer.

SPEAKER_06

Junge Römer, das werden wir jetzt gleich hören. Lieber Manfred, ein freimütiges Gespräch. Danke, dass wir hinter deine politische Fassade blicken konnten. Es war mir persönlich eine große Freude. Und ich wünsche dir auf deinem Weg weiterhin alles Gute. Bleib so authentisch und zielsicher, wie du es bis jetzt bist und warst. Und wir wünschen euch allen, lieber Austriaförsthörer, noch einen wunderbaren Sonntag. Hoffentlich im Kreise eurer Liebsten passt gut auf euch auf, bleibt gesund, bleibt fröhlich, aber vor allem bleibt mutig, eure Manis.

SPEAKER_00

Austria Föst, mein daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austriaföld. Und zum Nachhören auf AustriaFöld.at