AUSTRIA FIRST

Medien schaffen Wirklichkeit: Framing und Manipulation - Macht & Medien zu Gast Michael Scharfmüller

Austria First - Das Patriotenradio

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 40:52

Wirklichkeit ist das, was in der Zeitung steht – oder? Werner Reichel spricht am Montag um 11 Uhr mit Michael Scharfmüller, dem Chefredakteur von Info-DIREKT, über die Methoden moderner Medienmache: Wie Framing funktioniert, wie Bilder uns emotional lenken, wie ständige Wiederholung aus Vermutung Gewissheit macht. Ein klares Gespräch darüber, dass Medien nicht berichten, sondern Realität konstruieren. Und darüber, wie ihr das durchschauen könnt.

MACHT UND MEDIEN – DAS MAGAZIN GEGEN LINKE MEINUNGSMACHE hört ihr immer neu am Montag von 11 bis 12 Uhr – direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App.

SPEAKER_00

Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Heike.

SPEAKER_01

Willkommen zur zweiten Ausgabe von Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ein Magazin, das bei euch sehr gut ankommt. Die erste Ausgabe mit Professor Bernhard Heinzelmeier ist bei euch auf sehr großes Interesse gestoßen. Bei Macht und Medien spreche ich jede Woche mit einem Gast über Medienpolitik, den ORF, alternative Medien, Zensur, Propaganda, Fake News, Printmedien und weiteren Themen aus dem großen Feld der Medien. Mein heutiger Gast ist Michael Schafmüller. Für Patrioten ist er kein unbekannter. Michael Schafmühler ist Herausgeber und Chefredakteur von InfoDirect, einem Magazin für Patrioten. Es ist eine wirklich gut gemachte informative Zeitschrift, die ich nur empfehlen kann. Und es gibt auch eine gute Webseite dazu. Michael Schafmühler wird für sein publizistisches und patriotisches Engagement immer wieder angegriffen und verfolgt. Von den üblichen Verdächtigen natürlich, von den Linken, von anderen Medien, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und so weiter. Er ist also ein interessanter und gut informierter Gesprächs- und Auskunftspartner, wenn es um alternative Medien und Mainstream-Medien oder um den Zustand der Meinungs- und Pressefreiheit in Österreich geht. Ich spreche gleich mit Michael Schafmühler, dranbleiben.

SPEAKER_00

Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.

SPEAKER_01

Willkommen bei der zweiten Ausgabe von Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mein heutiger Gast und Gesprächspartner ist der Chefredakteur des patriotischen Magazins Infodirekt Michael Schaafmüller. Mit ihm werde ich heute ganz grundsätzlich über die Medien, ihre Aufgaben, Wirkungen, Methoden, über Pressefreiheit, Framingzensur sprechen. Servus Michael, vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Kannst du dich und dein Magazin ganz kurz vorstellen, damit unsere Hörer wissen, mit wem sie es zu tun haben?

SPEAKER_02

Ich bin Chefredakteur und Herausgeber des Magazins InfoDirekt. Wir sind das Magazin für Patrioten und mittlerweile, glaube ich, elf Jahre schon am Markt und wir betreiben nicht nur ein Printmagazin, sondern sind auch in den sozialen Medien natürlich sehr aktiv mit Podcast-Videos, Telegram-Kanal, YouTube-Videos und alles, was dazugehört.

SPEAKER_01

Wir kommen gleich zum Thema. Wir wollen ja heute ganz grundsätzlich über Medien sprechen. Nicht über aktuelle Themen, sondern über die Wirkung, die Methoden etc. Wir leben in einer Mediengesellschaft, die Menschen nutzen Medien mehrere Stunden pro Tag. Ich habe mir als Vorbereitung zu dieser Sendung etwas recherchiert und nachgeschaut, wie viele Stunden Menschen pro Tag durchschnittlich Medien nutzen, also alle Medien zusammengerechnet. TV, Radio, Social Media, Streaming, Online, Zeitungen etc. Und das Ergebnis hat mich wirklich überrascht. An Michelle hast du ein bisschen eine Ahnung, wie viele Stunden Menschen durchschnittlich Medien pro Tag nutzen.

SPEAKER_02

Schwer zu sagen. Bei mir sind das wahrscheinlich zwölf Stunden, weil das meine Arbeit ist. Aber auch bei normalen Menschen würde es sehr viel sein, weil man ja ständig am Handy hängt und dort zählt ja fast alles unter Medien, was man dann dort konsumiert.

SPEAKER_01

Du bist eigentlich fast Durchschnitt, denn laut deutscher Studio nutzen die Deutschen, also wirklich von jung bis alt, Medien elf Stunden pro Tag.

SPEAKER_02

Da muss ich noch an mir arbeiten, wenn das auch nicht arbeitet ist, müsste ich etwas mit der Meer tun.

SPEAKER_01

Aber angesichts dieser Zahl, angesichts solcher Zahlen kann man die Bedeutung der Medien gar nicht hoch genug einschätzen. Rechnet man nämlich die Schlafzeiten pro Tag auch verbringenden Menschen mittlerweile mehr Zeit mit den Medien als mit der realen Welt sozusagen. Jetzt gleich die Frage an dich, wie sehr angesichts solcher Zahlen und wie sehr beeinflussen Medien die Sicht des Menschen auf die Welt, auf die Gesellschaft, auf die Politik, die Wirklichkeit.

SPEAKER_02

Ja, das machen eigentlich fast nur die Medien, weil wir haben ja gar keine andere Möglichkeit, unsere Wirklichkeit wahrzunehmen, die Welt wahrzunehmen, wenn man den ganzen Tag in der Arbeit ist und ich glaube fast, dass die elf Stunden betrieben sind. Weil wenn das Radio dazu kommt, wenn man Austra First hört den ganzen Tag, dann kommt man wahrscheinlich schon leicht auf die elf Stunden. Aber ansonsten, wir brauchen Mittler zur Wirklichkeit. Wir brauchen Fernsehen, Radio, Zeitungen, Social Media, damit wir erfahren, was in der Welt los ist. Egal, ob das die Fußball-WM jetzt ist in den USA oder ob das politische Ereignisse sind, in Wien, in Brüssel, in Washington oder auch nur in der jeweiligen Landeshauptstadt. Wir haben nicht die Möglichkeit, das selbst unmittelbar wahrzunehmen. Darum brauchen wir die Medien und darum ist meine These, Medien schaffen Wirklichkeit.

SPEAKER_01

Medien schaffen Wirklichkeit. Was heißt das jetzt konkret?

SPEAKER_02

Wir brauchen da die Medien, die uns berichten, was da los ist. Entweder Medien oder direkte Ansprechpartner, aber die hat man auch nicht überall und da muss man sich dann eben auf Journalisten verlassen, die solche Ansprechpartner und Netzwerke haben. Und was dort berichtet wird, wenn überall berichtet wird, dass im Irak Kinder aus den Brutkasten gerissen werden und wenn dort berichtet wird, alle Medien Uno Sono berichten, dass dort Massenvernichtungswaffen hergestellt wurden, wo nur darauf gewartet wird, die einzusetzen, ja dann haben wir gar keine andere Möglichkeit, als das zu glauben. Und das wird dann zur Wirklichkeit. Was da heute in der Zeitung steht, steht dann morgen auf Wikipedia oder teilweise sogar umgekehrt, dann in den Geschichtsbüchern und dann wird auch vor Gericht darüber entschieden, was wa ist und was nicht. Ich kann mich dem nicht ganz entziehen, das Lied, das oft in patriotischen Kreisen gesungen wird, die Gedanken sind frei, stimmt eben nicht. Weil wir bilden uns die Gedanken anhand von den Dingen, die wir über die Medien erfahren.

SPEAKER_01

Also inwiefern kann das zu einem Problem werden, aber ist es ein Problem in unserer Mediengesellschaft in Europa? Haben wir eine einseitige Medienlandschaft, die die Wirklichkeit in eine bestimmte Richtung drängend konstruieren?

SPEAKER_02

Die Frage brauche ich fast nicht beantworten. Austria-Firsthörer wissen das, sonst würden sie ja nicht Austria-First hören. Weil gute Musik mit Verlaub, aber die gibt es auch bei anderen Sendern, aber bei Austria First gibt es auch Informationen, die es eben bei anderen Sendern nicht gibt und das ist der Mehrwert. Und das ist auch das Problem, dass diese Medienvielfalt, die es ja in der Demokratie bräuchte und die uns die Politiker immer wieder vorschwärmen und sagen, die müssen wir mit Steuergeld unterstützen, die gibt es ja in Wirklichkeit nicht. Herbert Kickel hat durchaus recht, wenn er sagt, dass die etablierten Medien die Herz- und Lungenmaschinen des Establishments, der Einheitsparteien der Regierung sind. Weil die müssen sich darauf verlassen können, dass die Medien genau das berichten, was sie für ihre Politik brauchen. Und da sind sie überall bei allen wichtigen Themen einer Meinung. Egal ob das Migration, Ukraine, Corona, Hitzung, Windräder oder sonstiges sind, die etablierten Medien sind überall einer Meinung. Das ist der Demokratie nicht zuträglich, weil wenn ich nicht allumfassende, vielfältige Informationen habe, dann kann ich in der Wahlkampine auch nicht aus rationalen Gründen wirklich gut entscheiden. Und darum braucht es unbedingt alternative Medien, soziale Medien, weil nur dann eine Informationsvielfalt hergestellt ist, wo man sich dann auch wirklich umfassend informieren kann. Da darf ich noch einmal Herbert Kickel zitieren, und zwar nicht, weil ich es vorbereitet habe, sondern weil er da bei solchen Medienthemen wirklich oft genau den Punkt trifft, in einem Interview mit Off 1, also auch mit einem alternativen Medium, hat er gesagt, was da jetzt entstanden ist mit alternativen Medien, mit sozialen Medien, das ist eine Medienrevolution, ähnlich als der Buchdruck war.

SPEAKER_01

Zu den alternativen Medien möchte ich noch kommen. Wenn wir gleich bei Herbert Kickel schon sehen, Herbert Kickel spricht ja gerne von den Einheitsparteien, weil jetzt abseits der SPÖ oder im Deutschen der ASD alle Parteien auch, die mehr oder weniger dieselbe politische Agenda verfolgen, dieselben politischen Ziele, eben wie du oft schon angesprochen hast, was die Migration betrifft, was die Klimapolitik betrifft, was die Finanzpolitik etc. betrifft. Und das Gegenstück dazu sind die Einheitsmedien. Wird es soweit gehen zu sagen, der Großteil der Medien in Österreich oder Deutschland oder in der EU ist gleichgeschaltet?

SPEAKER_02

Ja, gleichgeschaltet muss ich ehrlich sagen, ich bin mit den Begriffen da nicht gut genug, dass ich weiß, ob der Begriff jetzt passt oder nicht. Den Eindruck, dass das ein großer Chor ist, habe ich aber auf alle Fälle. Und da gibt es zwei Dinge, glaube ich, dazu. Das eine ist die Macht, dass die Regierung halt einfach sagt, zu mir Bern Schwert, wenn du nicht tust, was ich will, dann kommst du in den Verfassungsschutzbericht, in den Sektenbericht, in den Rechtsextremismusbericht und bekommst keine Förderungen mehr, sondern vielleicht sogar Slapklagen. Das ist das eine. Und das andere ist, dass sich über die Jahrzehnte die Medien zu einem linken Sammelsurium da irgendwie entwickelt haben. Und dass jetzt auch, wenn ein junger Mensch sagt, ich würde gerne Journalist werden, dann wird das junge Mädchen ohne Meinung dann Journalistin und die ist natürlich toll zu formen und formt auch die ganze Zeit ihr ganzes Leben nach ihren Vorbildern. Die wird dann so wie ein Armin Wolf wie ein Florian Klenk oder eine Ingrid Brotnik. Das wird verlangt. Und das sind dann zwei Dinge. Also das eine die zentrale Macht mit wirklich mit Schwert Rübe ab oder keine Forderungen. Und das andere ist, dass das so selbstreferenziell worden ist, diese Medienblase. Und da halt sich Journalisten, die ihre Meinung wieder linken Journalisten weitergeben, da ist man gegenseitig Vorbild, schreibt gegenseitig voneinander ab. Und dann kommt noch was Drittes dazu, das sind die Nachrichtenagenturen wie die Upper, wo eigentlich eh alle nur mehr kopieren und dann noch einen eigenen Meinungssatz dazu schreiben, den sie mutmaßlich vor bei Armin Wolf oder Florian Klend gehört haben. Und das ist dann die Medienvielfalt. Also Gleichschaltung, wenn man es so betrachtet, würde ich sagen, ja, das ist ein Gleichklang.

SPEAKER_01

Also ich spreche gerne vom politmedialen Komplex, weil ja die Politik und die Medien, also die Mainstream-Medien ja wirklich sehr, sehr eng miteinander verknüpft sind, könnte man jetzt sagen, dass die Medien in Wirklichkeit gekauft sind. Das heißt, Medien, die auf Linie sind, die genau das berichten, was die Herrschenden wollen, werden einerseits mit Subventionen oder mit Zwangsbeträgen mit der ORF oder auch mit öffentlichen Suraten am Leben erhalten oder angefüttert, während allen jene, die kritisch sind, diese Dentend sind, nicht nur keine Unterstützung vom Staat bekommen in Form von Subventionen, sondern ganz im Gegenteil, regelrecht verfolgt, diskriminiert, mit immer mehr Repressalien eigentlich in die Knie gezwungen wird.

SPEAKER_02

Ja, es kann ja auch gar nicht anders sein. Wenn es da eine mutige Gegenstimme gibt, mittlerweile gibt es ja zumindest mehr, dann wird diese ganze Propaganda, die aber den ganzen Tag ausgesetzt sind, und zwar nicht nur in den Medien, sondern auch im Bildungs-, im Kulturbereich und eigentlich überall. Es ist ja das mehr eingepackt wie der Fisch in der Alufolie, mehr oder weniger. Da kommt man ja fast nicht raus, wenn man nicht wirklich danach sucht, wenn man noch kein toter Fisch ist sozusagen, sich noch bewegen kann, dann kann man irgendwie den Kopf aus der Alufolie noch rausstrecken und dann sieht man ja, die Wirklichkeit sieht in Wirklichkeit ganz anders aus. Dazu muss aber der Konsument jetzt selbstmündig entscheiden und dann wirklich auf Austria First beispielsweise umschalten. Oder braucht es aktive Menschen? Und mittlerweile gibt es so viele aktive Menschen, dass das zur Regierung für die Regierung zum Problem wird, weil die ganze Inszenierung, die da aufgebaut wird, bricht damit zusammen. Ich vergleiche das gerne. Der mächtigste Mensch kann bei ihm im schönsten Schlafzimmer der Welt liegen und sich auf die schönste Ausgeruhte Nacht der ganzen Menschheitsgeschichte freuen. Wenn da aber nur eine Gelse sitzt, dann ist der mächtigste Mensch machtlos. Und wir alternative Medien sind die Gelse, die diese Ruhe zerstören. Und genau das muss ja eigentlich der Anspruch in einer Demokratie sein, in einer funktionierenden Demokratie, dass Diskurs herrscht. Die Aufgabe der Regierung und des Staates ist ja nicht, die Meinungen einzuschränken, sondern mehr oder weniger einen Rahmen für einen Wettbewerb der besten Ideen zu bieten. Und genau das findet nicht statt. Wir alternative Medien machen es trotzdem und darum werden wir, so gut es eben geht, aus Sicht der Regierung bekämpft.

SPEAKER_01

Ich spreche gerade mit Michael Schaufenmüller, dem Chefredekör von Info, direkt über die Bedeutung der Medien und der alternativen Medien. Wir sprechen gleich weiter, Tramble.

SPEAKER_00

Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von elf bis zwölf.

SPEAKER_01

Und jederzeit zum Nachhören auf AustreaFirst.at Willkommen zurück zu Macht und Medien im Austria First Magazine gegen linke Meinungsmacher. Bei mir heute zu Gast, Info direkt Chefrodukte Michael Schafmüller. We have already spoken which without the media for our Gesellschaft, for our democratic and start have. Michael, what do the Journalisten, the Mainstream-Journalisten mit dieser großen Verantwortung deiner Meinung nach?

SPEAKER_02

Ja, das habe ich nachgelesen, beispielsweise bei der Abschiedsuada des ehemaligen Chefredakteurs von Profil. Der hat da beispielsweise geschrieben, dass es einen feinfühligen Umgang mit der Wahrheit braucht von Journalisten. Ich habe mich dabei fast zu Tode gelacht, muss ich sagen. Das Lach ist mir aber dann fast im Mund stecken geblieben, als ich ein Buch aufgeschlagen habe, das heißt Praktischer Journalismus, ein Lehrbuch für den Berufseinstieg und alle, die wissen wollen, wie Medien arbeiten. Das ist mehr oder weniger die Bibel des österreichischen Journalismus, weil es wurde herausgegeben von Ingrid Brotnik, Florian Klenk, Armin Wolf und anderen. Da schreibt das Stellvertreten der Salzburger Nachrichten, Andreas Koller, der leider verstorben ist, schreibt davon, dass Journalisten eine ganz wichtige Aufgabe haben, die man in der Demokratie gar nicht unterschätzen darf und kann, weil sie sind Gatekeeper. Sie verhindern nämlich, dass die Kakophobie der Nicht-Journalisten sich Gehör verschaffen kann. Sie passen auf die Demokratie ganz gut auf und entscheiden, so wie jemand, der eine Ausstellung organisiert, eine Kunstausstellung, sie kuratieren Nachrichten, weil sie wissen ganz genau, dass nämlich Medien Wirklichkeit schaffen. Und darum darf man das nicht irgendjemanden überlassen, sondern das müssen die sogenannten Linksliberalen dann für uns machen, weil die Menschen sind ja selbst zu dumm, um zu unterscheiden, was wahr ist, was falsch ist, was sich gut anfühlt und was sich falsch anfühlt. Zumindest ist das dazu meine Auffassung.

SPEAKER_01

Die Aufgabe des Journalisten oder die eigentliche Aufgabe des Journalisten ist eigentlich, Berichterstatter zu sein. Das heißt, das, was ist, zu berichten, den Menschen mitzuteilen. Also meiner Meinung nach hat sich das ja grundlegend geändert. Ein wichtiger Punkt war das Jahr 2015, der Willkommens waren, als die Journalisten von Berichterstattern zu Propagandisten zu Haltungsjournalisten wurden. Und 2015 war es so, da ist sie nicht daran gegangen zu berichten, wie viele Menschen und welche Menschen da nach Europa strömen über unsere offenen Grenzen, sondern die Journalisten haben damals die Aufgabe darin gesehen, Stimmung für die Massenzuwanderung zu machen und zwar mit allen Mitteln, mit Framing, mit falschen Bildern etc. Und ich habe den Eindruck, hast du denn auch, dass sich dieses Berufsbild mittlerweile sehr verfestigt hat, dass ich Journalisten eigentlich nicht mehr als Berichterstatter, sondern eben als Gatekeeper und Meinungsmacher verstehe.

SPEAKER_02

Ich würde dir da ganz leicht widersprechen, aus meiner Sicht ist es jetzt einfach ein bisschen ehrlicher geworden. Weil Medien seit Anbeginn der Zeit, würde ich sagen, berichten Medien so, dass denjenigen gefällt, der ihnen das Geld gibt, oder dass es zumindest der eigenen Weltanschauung entspricht. Das war vor 2015 schon so der Fall, das ist nur nicht allen vor 2015 aufgefallen. Aber Migration wird schon spätestens seit den 1960er Jahren als ausschließlich positiv dargestellt von allen etablierten Medien. Und auch wenn man sich die Kriegsberichterstattung ansieht, die vielen Angriffskriege, die sich die USA in den letzten Jahrzehnten geleistet hat, da ist in Europa auch immer nur positiv darüber berichtet worden und das zieht sich durch durch viele Themen. Also das hat sich nicht geändert. Was sich geändert hat mit den Aufkommen der alternativen Medien, dass eben jetzt die herkömmlichen, die etablierten Journalisten plötzlich ganz offen sagen, dass sie Gatekeeper sind, dass sie die Türsteher sind, was darf in die Medien vorkommen und was nicht. Das hat sich aus meiner Sicht geändert. Das machen Medien noch immer nicht ganz ehrlich, weil Infodirekt schreibt beispielsweise sich ganz groß auf jedes Heft das Magazin für Patrioten. Standard, oberösterreichische Nachrichten, Presse und Co. behaupten aber noch immer, dass sie unabhängige, objektive Medien werden. Das können sie auch machen, weil da muss man ja nicht so ehrlich sein. Der Einzige, der das nicht dürfte, ist der ORF. Und da hat jeder Recht natürlich, dass Objektivität, so etwas wie wirklich hundertprozentige Objektivität gibt es nicht. Aber beim ORF kann ich schon fast sagen, die bemühen sich schon fast 100% nicht mehr um Objektivität. Weil wenn es da um Einwanderung geht, wenn es da um Corona geht, wenn es da um die Ukraine geht, wenn es da um die Erderwärmung geht, wo sind denn da die Gegenstimmen? Da werden immer nur dieselben Experten eingeladen, lustigerweise sind diese selben Experten, sind gleichzeitig Corona, Migrations- und Ukraine-Experten.

SPEAKER_01

Experte ist ja mittlerweile eher schon ein Schimpfwort und Experte ist mehr nicht, weil man zu einem bestimmten Thema besonders viel weiß und viel Sachkenntnis hat, sondern weil man eine bestimmte Meinung zu einem bestimmten Thema hat.

SPEAKER_02

Ja, so gesehen sind diese Faktenchecks, die immer gemacht werden, allerdings nur oder fast nur bei alternativen Medien, sind die meiste Zeit ja Gesinnungschecks. Da wird er die Gesinnung überprüft und nicht die Fakten.

SPEAKER_01

Ich glaube, wenn ein Medium die Menschen belügen will, macht es einen Faktencheck. Aber hast du nicht den Eindruck, dass sich diese Methoden der Mainstream-Medien in den vergangenen Jahren oder sogar Monaten dramatisch verschärft haben, und zwar angesichts des Niedergangs, der ja mittlerweile kaum noch zu übersehen ist, egal welche Bereiche des Staates und der Gesellschaft man sich ansieht, ob es die Wirtschaft ist, ob die Demografie, also die Zuwanderung ist und ihre Folgen, was die Energiepreise sind, also die Sozialsysteme, die Gesundheitssysteme, also alles ist am Anschlag, alles beginnt gerade zu kollabieren. Ich habe den Eindruck, dass angesichts dieses allgemeinen Niedergangs die Medien und die Journalisten eigentlich immer mehr Heimungen verlieren und die Leute immer mehr belügen. Also hat es früher noch irgendwie so die Bestrebung gegeben, so zu tun, als wäre man objektiv. Mittlerweile lügt die Menschen manchmal wirklich ganz, ganz offen.

SPEAKER_02

Ja, es wird ja kritisiert, auch wenn man mehrere Meinungen zu Wort kommen lässt, das ist dann dies und das Journalismus, das hat aber dann nicht zwar mit Gatekeeper oder Türsteher zu tun, sondern das ist ja dann mehr oder weniger ein kleines Kind, dass man sagt, der hat das gesagt, der hat das gesagt, der hat das gesagt, sie ist dann gar kein Journalismus, so wird es jetzt dargestellt. Der Grund dafür ist ganz einfach. Du sagst es ja, dieses System steht am Anschlag und die wissen das selbst auch, denen läuft die Leser davon, der Regierung rinnt das Geld zwischen den Fingern durch, weil sie überall sparen, nur bei den eigenen Leuten können sie natürlich nicht sparen und in die EU muss man zahlen und in die Ukraine muss man zahlen. Ja, es geht sich einfach alles nicht mehr aus und das kapieren Politiker, das kapieren die Journalisten und darum sind sie jetzt so nervös und schlagen völlig ihre herum wie Ertrinkende und schauen halt, dass nicht die Legislaturperiode noch überleben, sondern sagen, vielleicht schaffen sie über die Sommerpause noch. Und da war dann die Fußball-WM ganz wichtig, weil Österreich kommt ins 16. Finale, ja, sehr gut, Verschnaufspause für die Regierung. Die denken nur mehr von einem Tag zum anderen oder vielleicht sogar nur mehr von einer Pressekonferenz zur anderen, die interessiert selber nicht mehr, was sie gestern gesagt haben. Da geht es wirklich nur noch darum, sich eine weitere Stunde, eine weitere Minute auf den wütenden Bullen zu halten, dem mittlerweile das Volk bald darstellen wird.

SPEAKER_01

Für ein Beispiel, was mir gerade einfällt, das erst vor wenigen Tagen oder Wochen passiert, ist es, als ich glaube das ZDF was, Elon Musk unterstellt hat, er habe zur Jagd auf Migranten in England aufgehüpfen. Es waren zu 100% Fake News, das hat er nie getan. Und das Interessante ist aber, solche Lügen haben eigentlich für die, die sie verbreiten, nämlich weder für die Journalisten noch für den Medien, irgendwelche Konsequenzen.

SPEAKER_02

Medien, zumindest die etablierten Medien, bei patriotischen, alternativen Medien ist das Bewusstsein oft nicht da, aber die etablierten Medien wissen, dass es darum geht, eine große Geschichte zu erzählen. Und da steht die Geschichte im Mittelpunkt. Und ob da jetzt ein Teilsatz stimmt oder nicht, ob da eine kleine Wuchtel dazwischen drinnen ist oder eine große Lüge, ist egal, es muss das große Bild aufrechterhalten werden. Migration ist gut, linke Aktivisten bringen Vielfalt und Zuwanderung rettet uns vor der Inzucht. Das ist die große Erzählung. Und Elon Musk, da darf man dann plötzlich Globalisten kritisieren, erfolgreiche Unternehmen. Aber wehe, man kritisiert einmal George Soros oder Bill Gates. Bei George Soros ist man sowieso Antisemit. Bei Bill Gates ist man, obwohl der kein Jude ist, ist man auch Antisemit, weil da greift man auf die Strukturen zurück, mit denen man über Soros gesprochen hat. Also man darf eigentlich dann nur mehr Maske kritisieren und das machen sie sehr ausführlich und teilweise auch völlig faktenbefreit, ist aber egal, weil es geht um die Geschichte, die sie uns erzählen. In der sollen wir eingepackt bleiben wie der gebratene Fisch in der Alufolie.

SPEAKER_01

Das ist ein guter Punkt. Darüber werden wir gleich weitersprechen, nämlich über die Methoden, wie uns die Medien Steuern manipulieren, induktivieren.

SPEAKER_00

Gleich geht's weiter. Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache mit Werner Reiche.

SPEAKER_01

Willkommen zurück beim Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Ich spreche mit Michael Schafmühler, dem Chefredakteur von Info Direct. Wir wollen jetzt sich unterhalten, mit welchen Methoden die Medien, im Allgemeinen insbesondere die Mainstream-Medien, die Systemmedien, unsere Meinung manipulieren, die öffentliche Meinung steuern und beeinflussen. Da gibt es ja viele Schlagworte Framing, Fake News Desinformation. Michael, du beschäftigst mit diesem Thema ja schon seit langem. Kannst du zusammen einen Überblick geben, was da die Gangsten mit uns sind und wie Mainstream-Medien arbeiten?

SPEAKER_02

Weiß ich fast nicht, wo ich anfangen soll, aber Framing ist vielleicht einmal wichtig zu erklären. Das ist aus meiner Sicht so, dass wenn irgendwo ein Ereignis auf der Welt entsteht, dann wird es von den etablierten Medien gerahmt. Und das kommt entweder in einen schönen Rahmen oder in einen hässlichen Rahmen. Joe Biden von Tabellen, die waren immer unglaublich vorausschauend und mit einer Ruhe steuern die Länder durch die Krise, dass da doch einige Dinge gegeben hat, die da nicht gepasst haben. Oder Joe Biden am Schluss ja völlig senil war. Das hat man so lange wie möglich ausgeblendet. Gleichzeitig ist natürlich ein Trump, ein Putin, ein Kickel, werden natürlich immer schlecht gerahmt. Über Rechte wurde da lang erzählt, Rechte sind ja alle dumm. Bei Herbert Kickel können das nicht einmal etablierte Medien behaupten. Da sagt man, passt auf, Herbert Kickel ist so gescheit, dass es auch schon wieder gefährlich ist. Also man findet da immer einen passenden Rahmen, damit man da auch Angst schüren kann. Und das wird dann auch noch ständig wiederholt. Diese ständige Wiederholung ist entscheidend das Emotionalisieren, das Emotionalisieren funktioniert auch mit Bildern. Du hast schon 2015 angesprochen, als die Migrantenwelle über Österreich hereingerollt ist, was hat man uns da für Bilder gezeigt? Nicht die jungen, wehrfähigen Männer, die gekommen sind, sondern Berufsfotografen haben mir erzählt, solche Bilder hätte niemand gekauft, sondern sie haben mit der Lupe mehr oder weniger gesucht, wo ist da ein Kind, wo ist da eine Frau, wer schaut da besonders arm und das wurde fotografiert und veröffentlicht. Und da muss ich sagen, ich bin Vater von drei Kindern, das hat natürlich auch mir weh getan, wenn man da Kinder sieht, die leiden, die traurig sind, die hungern, die frieren. Das tut weh. Und da war das Ziel natürlich, schauen wir, dass die Österreicher ihre Herzen öffnen, dann können wir die Grenzen öffnen und offen halten. Das hat so lange funktioniert, bis eben andere Bilder transportiert werden konnten. Also Framing, die ständige Wiederholung, Bilder zeigen, emotionalisieren und dann wird das alles auf eine Mauer gebackt. Und diese einzelnen Ereignisse, die da geframed werden, beispielsweise dass Zuwanderung ausschließlich positiv ist, die werden dann, das stelle ich mir so vor, auf eine Mauer gelegt, auf eine Mauer der Deutungshoheit. Und umso mehr Steine, das da raufkommen, umso fester sind die, die unten drinnen sind. Dass beispielsweise dass Österreicher unbedingt Facharbeiter braucht, an denen kann man schon fast nicht mehr rütteln, weil das ist ja einfach fix und wir haben einen Fachkräftemangel, bla bla. In Wirklichkeit ist nicht einmal das fix, aber das ist schon so tief drinnen in der Mauer, dass man schwer daran rütteln kann. Jetzt können wir noch sagen, ja, kriminelle Ausländer müssen abgeschoben werden, da arbeiten aber die Linken genau schon so dran, dass sagen, ja, aber die sind ja dann in der Heimat auch kriminell und das ist ja schlecht für das Heimatland. Und außerdem, wie kommt dann Afghanistan dazu, dass die Kriminellen wieder zurücknimmt und außerdem die armen Kriminellen, die werden in Afghanistan ja viel schlechter behandelt wie bei uns. Da wird auch da versucht, dass dieser Stein nicht mehr heruntergeht, weil Zuwanderung, Einwanderung, Migration ist aus Sicht der Linken ausschließlich positiv. Aus meiner Sicht ist es natürlich nicht so, sondern die Einwanderung verschärft bestehende Probleme und verursacht neue Probleme. Und wer es nicht glaubt, der darf durch Wien spazieren oder alternative Medien lesen oder auch Boulevardmedien, die schreiben mir das mittlerweile auch, was das für ein Wahnsinn ist.

SPEAKER_01

Kommen wir wieder zurück zu den Methoden, wie uns die Medien manipulieren. Also eine Methode ist ja auch, nicht nur zu lügen, sondern auch Lücken offen zu lassen, also die Lückenpresse, dass man über gewisse Dinge einfach nicht spricht.

SPEAKER_02

Wie funktioniert das? Wie man halt den Fokus lenkt, und das beste, das einfachste, aber auch beste Beispiel ist aus meiner Sicht, wie die ÖVP jetzt federführend die Fußball-WM gefeiert hat, die Teilnahme von Österreich, weil da hat man dann nicht über den Mehrwertsteuermurgs berichten müssen, dass jetzt die Mehrwertsteuer für manche Lebensmittel auf 4,9% gesenkt wurde. Wenn aber dann ein Semmel mit 4,9% Mehrwertsteuer, wenn da ein Radlwurs dann reinkommt, dann sind es trotzdem wieder 10% von all dem, hat man den Fokus versucht, wegzulenken zur Fußballweltmeisterschaft und natürlich wieder zur FPÖ, weil die FPÖ redet immer alles schlecht und in Wirklichkeit hat den Mehrwertsteuer Murks ja die FPÖ zu verschulden, weil die hat ja gesagt, dass die Mehrwertsteuer gesenkt gehört und das ist jetzt die Verantwortung von Herbert Kickel. Also da versucht man schon, den Fokus immer so zu lenken. Migration ist dasselbe Thema. Wenn da etwas passiert, wenn da ein Migrant eine Frau vergewaltigt, dann ist das ein Männerproblem, dann ist das toxische Männlichkeit. Wenn dann aber ein Migrant eine Geldbörse angeblich findet mit 2000 Euro, dann zeigt es, wie unendlich klug und besonnen und ehrlich Migranten sind. Die geben sogar eine Geldbörse mit 2000 Euro ab, das würde ja kein Österreicher machen. Also da wird immer wieder abgelenkt und der Fokus sehr genau verschoben. Darum setzen sich ja linke Politiker und Medienmacher immer wieder dafür ein, dass man nicht den Migrationshintergrund von Tätern nicht nennen darf.

SPEAKER_01

Vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt, der ganz wichtig ist, der nicht nur die Medien betrifft, sondern nicht hauptsächlich, wie man die öffentliche Meinung steuern kann und sogar das Denken steuern kann der Menschen, ist die Sprache. Welche Worte man verwenden darf, welche Wichten damit, wie man welche Dinge beschreiten darauf und kann. Ein schönes Beispiel ist, dass es relativ schnell 2015 die sozialen Migranten nicht mehr als solche bezeichnet wurden und auch nicht als Flüchtlinge, weil das hätte ja dann einen Zusammenhang mit der Menschenrechtskonvention, sondern als Schutzsuchende. Das ist ja auch schon eine massive Manipulation, wo man die Leute in eine geistergehende Richtung drängen will. Und das immer, das machen ja die Medien ganz intensiv, solche sprachliche Steuerung.

SPEAKER_02

Werner, da bist du nicht am aktuellsten Stand, wenn ich da klug scheißen darf. Schutzsuchendes, das sind dann Neo-Österreicher beispielsweise. Oder man bezeichnet die Neo-Österreicher gar nicht mehr mit einem eigenen Begriff, sondern sagt allen Einheimischen dann Nicht-Migranten oder Menschen ohne Migrationshintergrund. Also da fehlt dann eigentlich uns Österreichern etwas, weil die anderen haben ja Migrationshintergrund und was haben wir Österreicher eigentlich.

SPEAKER_01

Da sieht man, mit welcher Brutalität man dann eigentlich vorgeht und wie man da immer Schritt für Schritt weitergeht. Mittlerweile ist es jetzt schon ein Makel, keinen Migrationshintergrund.

SPEAKER_02

Und es kommt ja doch schwerend hinzu, und das ist die ganze Geschlechterverwirrung. Wenn jetzt irgendein Linksextremist plötzlich behauptet, dass er kein Mann mehr ist, sondern eine Frau oder irgendein Wesen, ein Fuchs, ein Eichhörnchen oder eine Kaffeetasse, irgend so etwas, alles ist möglich, und wir nehmen das als alternative Journalisten nicht ernst und schreiben dann trotzdem, das ist ein Mann oder er hat, ja, dann kann es ganz leicht sein, Kollegen von mir ist das passiert, dass man eine Klage bekommt und sagt, sie haben misgegendert, disgegendert, sie haben Dead Naming gemacht, sie haben ihn beim alten Namen genannt, obwohl er jetzt sagt, er ist eine Frau. Und sie haben Mann gesagt, das verletzt den unendlich und darum sind wir ganz böse und müssen dann natürlich Strafe bezahlen. Also das verunmöglicht ja, dass wir Probleme richtig ansprechen. Dasselbe ist mit Afrikanern, People of Color, sagt man, jetzt sagt man auch, na, das darf man nicht sagen, das darf man nicht sagen, das darf man nicht sagen und das soll so lange so geführt werden, bis halt jeder normale Mensch sagt, dann sage ich gleich gar nichts darüber, weil ich weiß eh nicht, wie ich es benennen darf.

SPEAKER_01

Wieder ein wichtiger Punkt, das Munst und Massen von Bürgern und alternativen Medien. Darüber sprechen wir gleich Trable.

SPEAKER_00

Macht und Medien. Das Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reiche. Immer neu am Montag von 11 bis 12. Und jederzeit zum Nachhören auf AustriaFirst.at.

SPEAKER_01

Willkommen bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Heute mein Gast, Michael Schafmüller, Chefredakteur von InfoDirect, einem Magazin für Patrioten, einen bekannten österreichischen Magazin. Wir sprechen heute ganz allgemein über die Wirkung von Medien, wie die Medien uns beeinflussen. Vielleicht als letztes Thema würde ich gerne auf die alternativen Medien zurückzukommen. Die werden ja momentan massiv verfolgt und bekämpft, und zwar wirklich mit allen möglichen Methoden. Und zwar auf allen Ebenen, außer jetzt auf der nationalen Ebene gibt es immer mehr Gesetze gegen Hasshetze, gibt es die sogenannten Trusted Flagger, das sind so staatsnahe Denunzianten und Zensoren. Dann gibt es immer mehr Zensurgesetze wie den Digital Services Act, der auf der EU-Ebene die sozialen Medien da irgendwie auf Linie bringen soll. Man hat den Eindruck, da wird jetzt wirklich massiv daran gearbeitet, sowohl eben auf nationaler Ebene als auch auf EU-Ebene die letzten Reste der Meinungsfreiheit, die wir noch haben, direkt jetzt zu vernichten. Warum ist das ja oder wie siehst du das, Michael?

SPEAKER_02

Weil wir einen Gegenpol bieten, weil wir ein Gegenpol sind, wir sind die Gelse, die Mücke, die das System nicht schlafen lässt. Und natürlich haben da die Regierungen Interesse daran, dass sie uns zerklatschen, ist ja ganz logisch, weil sie glauben ja, dass dann wieder Ruhe einkehrt, wenn es niemanden gibt, der böse Nachrichten überbringt, ja dann ist ja alles gut. Unser Bundeskanzler Stocker von der ÖVP hat ja gesagt, ja, in Österreich läuft ja eigentlich eh alles perfekt. Und nur weil irgendein Wahnsinniger so in die Richtung hat er das formuliert, um ein Uhr in der Nacht dann über Österreich und die Arbeit der Regierung schlecht schreibt und das dann ein paar tausend Menschen liken, lässt sich das Land da schlecht reden. Und das Erste, wenn ich sowas glaube, ist natürlich, wenn ich das abdrehe, dann passt wieder alles. Und darum bekämpfen sie uns. Und das wird natürlich immer schlimmer. Und da steht, es vielen nicht bewusst und ich kann es auch ab und zu ausblenden, in Wirklichkeit stehen wir alternativen Medienmacher täglich mit einem Fuß vor dem Richter oder vielleicht sogar im Gefängnis. Da gibt es ganz, ganz viele Gesetze, die wir zwar teilweise schon kennen, aber die völlig willkürlich dann angewandt werden, die mich an Gummiparagrafen erinnern und da weiß man nicht, ob da nicht eh gerade eine Anklage in Vorbereitung ist oder ob vielleicht sogar der Postler die gerade bringt und dann muss man sich versuchen, dagegen zu wehren. Und das wird halt spannend. Ich glaube, das Einzige, was dagegen schützt oder etwas schützen kann, ist eine möglichst große, breite Öffentlichkeit. Darum bin ich auch dankbar, dass es Austra First gibt und dass da auch andere alternative Medien zu Wort kommen. Ich bin auch froh, dass es endlich eine selbstbewusste patriotische Partei in Österreich gibt. Da haben wir, glaube ich, Herbert Kickel viel zu verdanken, weil vorher war das nicht selbstverständlich, dass es da ein Zusammenspiel zwischen alternativen Medien, zwischen einer patriotischen Zivilgesellschaft und auch der Partei gibt, der FPÖ gibt, bei aller Kritik und bei Interessenunterschiedlichkeiten, aber man bekämpft sich nicht mehr gegenseitig. Und ich glaube, das bietet etwas Schutz. Und wer möchte, dass wir da noch mehr Schutz haben, dass wir noch mehr Gegenöffentlichkeit haben, dass sich wirklich in Österreich etwas verändert. Und zwar zum Positiven einmal, der muss alternative Medien natürlich unterstützen.

SPEAKER_01

Du betreibst ja selber ein alternatives Medium seit vielen Jahren. Kannst du da ein, zwei, drei Beispiele nennen, wie gegen alternative Medien vorgegangen ist, indem man sie versucht einzuschüchtern und es dort zu machen?

SPEAKER_02

Beispielsweise waren wir mit Infodirect sehr lange auf den sozialen Medienkanälen sehr erfolgreich. Das Profil hat uns zugestanden, dass wir unter den Top Ten der Meinungsmacher auf Facebook waren. Gemeinsam mit der Kronen-Zeitung heute und ähnliche Medien sind davor gekommen und Infodirect mit wirklich einem sehr kleinen Budget, mit sehr wenig Ressourcen haben wir es da unter die Top Ten geschafft. Es hat allerdings nicht lang gedauert, dann wurde von einem Tag auf den anderen der Schalter umgelegt und die Facebook-Seite von Infodirekt war nicht mehr auffindbar. Da stecken Jahre an Energie drinnen und die wird von einem Tag von den anderen abgedreht, von dem kann mehr oder weniger jedes alternative Medium ein Lied singen. Momentan haben wir mit Slapklag zu tun, weil wir uns erlaubt haben, als eines der ersten Medien Sebastian Bormena zu kritisieren. Jetzt bin ich sehr dankbar, dass Florian Klenk vom Falter da aufgesprungen ist. Er hat natürlich etwas mehr PS und kann da mehr bewegen. Die ersten, die das gemacht haben, waren RTV und Infodirekt. Dafür sind wir dann vor Gericht gezehrt worden. Viele Kollegen haben mit Bankkonto-Kündigungen zu kämpfen, aber auch körperliche Angriffe, so wie jetzt beim Parteitag der AfD in Thüringen. Ja, was passiert? Da werden Kollegen von anderen alternativen Medien niedergeschlagen, auf den Kopf getreten.

SPEAKER_01

Und es gab eigentlich keine Kritik. Viele Journalisten, Kollegen haben den Betroffenen sogar den Status eines Journalisten abgesprochen, eben weil sie keine Linke waren. Das heißt, wer nicht linke Haltungen vertritt, ist per se für diese Leute auch gar kein Journalist und der ist damit sogar vogelfrei. Also das war eigentlich die Botschaft von Erfurt, dass wer nicht Teil der Systemmedien ist, den kann man niederschlagen, verfolgen, was auch immer, einsperren. Das ist alles erlaubt, weil es ja der Sache dient sozusagen.

SPEAKER_02

In England gibt es angeblich ein Sprichwort, das heißt, du musst dem Hund nur einen bösen Namen geben und dann kannst du ihn beruhigt totschlagen. Und das wird bei uns ähnlich gemacht. Ich habe Zeil studiert und Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, hat ein guter Professor gefragt, was wie geht man als Wissenschaftler mit um? Und ich habe gesagt, ja, man sagt einfach, dass er rechtsextrem ist, dann braucht man sich damit nicht mehr zu beschäftigen. Und dasselbe erleben wir jetzt beim Bereich des Journalismus. Wenn da erfolgreiche kritische Medien entstehen, dann sagt man einfach, ja, das sind doch gar keine Medien.

SPEAKER_01

Also dass die alternativen Medien mittlerweile Opfer von Gewalt werden, dass sie mit Debanking, also das heißt, dass sie in die Kanten gekündigt werden, dass sie zensiert werden, dass sie vom Verfassungsschutz da irgendwie verfolgt werden. Also alternativen Medien stehen alle im österreichischen Verfassungsschutzdiricht drinnen etc. Das hat ja einen Grund, und zwar der Grund ist, dass die alternativen Medien immer wichtiger werden, eine immer größere Konkurrenz für die etablierten Medien und natürlich immer größeren Einfluss gewinnen. Das heißt, das ist ja eigentlich grundsätzlich eine ganz positive Nachricht. Wie wichtig sind jetzt die alternativen Medien, welchen Bedeutung haben sie und welche können sie noch erreichen?

SPEAKER_02

Ich glaube, man kann, und das sage ich nicht, weil ich selbst ein alternatives Medium herausbringe, wenn wir sagen, Medien schaffen Wirklichkeit, dann können wir es doch nicht erlauben, dass nur die Gegenseite diese Wirklichkeit schreibt. Da braucht es einen Gegenschreiber und das sind wir von den alternativen Medien. Das kann also nicht überschätzt werden. Und ich will auch nicht zu viel jammern. Viel von diesem Druck, der uns da entgegengebracht wurde, viel von diesem Gegenwind, haben wir dazu genutzt, um noch bekannter zu werden. Jetzt haben wir zwar noch Sommer, aber bald kommt wieder der Herbst und wer da mit seinen Kindern vielleicht Drachensteigen geht, der weiß, das Erste, was man den Kindern lernt, ist, den Drachen muss man gegen den Wind in die Höhe bringen. Und so haben wir das mit Info direkt gehandhabt. Wir haben geschaut, dass wir uns bewusst gegen den Wind stellen, damit wir den Drachen in die Höhe bringen. Jetzt müssen wir nur schauen, dass der Wind nicht so stark wird, dass das Seil die Verbindung zum Drachen reißt, weil das ist oft ein Ritt auf Messerschneide.

SPEAKER_01

Es gibt ja auch noch die, wir sind, wie man so schon sagt, die normative Kraft des Faktischen. Die Wirklichkeit, und wenn man sich die anschaut, wie sie in Österreich ist, aufgrund der Massenzuwanderung, die da folgen, kann auch nicht mehr von den Medien schön gesprochen werden. Das heißt, weil jeder, der jetzt in Linz, Wien oder sonst auf die Straße geht, den kann man schwerlich noch etwas davon erzählen, wie toll die Massenzuwanderung ist und die multikulturelle Bereicherung. Ist es nicht so, dass gerade jetzt wirklich einfach die Realität, diese Narrative und die Medien Platz macht sozusagen und ihre Glaubwürdigkeit komplett zerstört?

SPEAKER_02

Da würde ich dir teilweise recht geben und das hoffe ich auch, dass es so ist bei einigen Menschen, und das ist aber egal, weil wir brauchen ja nicht 100% der Menschen Unterstützung, sondern wenn die fleißigen Österreicher, sondern die patriotischen Österreicher jetzt reicht es, dann sind das mindestens 50% und dann ist Schluss, dann ist der Laden dicht. Aber in Wahrheit funktioniert das in der Praxis ja so, wenn ich heute dann doch etwas links vogue bin und den Medien Glauben schenken möchte, ja was tue ich denn dann, dann passe ich meine Lebensrealität sogar dem an, was in der Zeitung steht. Weil dann ziehe ich zwar aus der Stadt heraus, die völlig überfremdet ist, und dann ziehe ich aufs Land und schicke meine Kinder dort in die Schule oder vielleicht sogar in eine Privatschule, dass ich meine heile Welt, die auch in der Zeitung steht, erhalten kann, aber ich begründe das dann nicht damit, sondern sage ich, ja, in der Stadt wird zu heiß wegen dem Klimawandel, darum sind wir aufs Land. Oder ich schicke mein Kind auf die Privatschule, nicht, weil in den anderen Schulen so viele Ausländer sind, sondern weil da das Essen besonders gut ist oder weil du haben so einen klassen Tourenlehrer oder Mathematiklehrer. Der Mensch neigt dazu, dass er an dem, was ihm als Realität lang eingeredet wurde, an dem, was er dann als Realität dann auch um Abend und seine haben möchte, an dem hält er fest. Und das macht er auch aus noch einem Grund, weil er weiß, wenn er diese vorgespielte Realität, diese Inszenierung verlässt, ja wo steht er denn dann? Dann ist er plötzlich genauso ein schwurbler, rechtsextremer Verschwörungstheoretiker wie der böse Herbert Kickel. Und darum wird sehr viel Energie darauf investiert, dass man sein eigenes Weltbild irgendwie erhalten kann. Es wird natürlich, da hast du recht, von Jahr zu Jahr, von Monat zu Monat schwieriger.

SPEAKER_01

Zumal ja diese Schlupflöcher und diese Rückzugsgebiete auch immer kleiner und geringer werden. Und es ist eigentlich kaum noch möglich, sich der Realität zu entziehen.

SPEAKER_02

Das ist das Schöne, linke Predigt ja immer von Gleichheit und das betrifft dann wirklich immer mehr und mehr Menschen.

SPEAKER_01

Das lassen wir jetzt als Schlusswort. Vielen herzlichen Dank für das interessante Gespräch, Micha Schafmüller. Wir hören uns in einer Woche wieder bei Macht und Medien, dem Austria First Magazin gegen linke Meinungsmache. Danke fürs Zuhören.

SPEAKER_00

Vielen Dank. Macht und Medien. Das Austria Föstmagazin gegen linke Meinungsmache. Mit Werner Reichke. Immer neu am Montag von elf bis zwölf und jederzeit.at