AUSTRIA FIRST

Gipfelsturm für Kärnten: Der blaue Weg aus dem roten Stillstand - Erwin Angerer bei "Mein Daheim"

Austria First - Das Patriotenradio

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 1:04:39

In der Premieren-Ausgabe der neuen Interview-Sendung AUSTRIA FIRST Mein Daheim begibt sich Marlies Gasser an einen ganz besonderen Kraftort: an den Fuß des majestätischen Großglockners. Ihr Gast ist der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Erwin Angerer. Inmitten der atemberaubenden Bergwelt zeigt der freiheitliche Frontmann seine ganz persönliche Seite – vom passionierten Jäger und Brotbäcker bis hin zum tief verwurzelten Familienmenschen. Doch wer glaubt, hier wird nur in Erinnerungen geschwelgt, irrt gewaltig.

Das Gespräch liefert echte freiheitliche Antworten auf das Versagen der Eliten: Angerer rechnet schonungslos mit dem roten Parteibuch-System in Kärnten ab, warnt vor der wohlstandsvernichtenden Klima-Hysterie, die unsere Wirtschaft zerstört, und zeigt auf, wie er als künftiger Landeshauptmann Kärnten wieder freiheitlich gestalten will. 

Eine akustische Reise durch unsere Heimat und ein kraftvoller Appell für eine Politik mit Hausverstand, die endlich wieder das eigene Volk an die erste Stelle setzt!

In AUSTRIA FIRST Mein Daheim spricht Marlies Gasser jeden Sonntag im Sommer 2026 mit einem der neun FPÖ-Landesparteiobleute und zum Abschluss mit Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Dabei begleitet sie die freiheitlichen Spitzenpolitiker an ihre Lieblingsplätze und entlockt ihnen neben politischen Botschaften auch viel Persönliches.

AUSTRIA FIRST Mein Daheim hört ihr jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
📱Apple/iPhone: https://apps.apple.com/at/app/austria-first/id6756575485
📱Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=at.austriafirst.app

Abonniert auch die Social Media Kanäle von AUSTRIA FIRST:

Facebook: https://www.facebook.com/austriafirst.at
Instagram: https://www.instagram.com/austriafirst.at/
Telegram: https://t.me/Austria_First
X: https://x.com/austriafirst_at
YouTube: https://www.youtube.com/@austria_first

#austriafirst #radio #heimat #meindaheim #kaernten #fpoe

SPEAKER_00

Austria First, Mein The Heim with Mali Skassa.

SPEAKER_02

Austria First, Mein The Heim. Hallo liebe Hörer, schön, dass ihr mit dabei seid. Hier ist Mali Skatza und ich begleite euch durch den Sommer ganz nach dem Motto Sommer Sonne Mikrofon. Und damit freue ich mich sehr auf die erste Folge von Austria First Mein The Heim. And heute started im südlichsten Bundesland, im wunderschönen Kern. And an einem ganz besonderen Ort, einem Ort, der wie kein anderer für die Kraft, die Schönheit und den Stolz unserer Heimat steht. And an meiner Seite heute gut gelohnt, gut ausgerüstet, mit einem Lächeln im Gesicht, so wie we ihn immer kennen, Chef der Kernverfreindlichen Erwin Angerer. Gleich geht's los, bleibt dran.

SPEAKER_00

Austria First, Mind the Heim. Im Sommer, jeden Sonntag von 10 bis 12 auf Austria First. Und zum Nachhören auf AustriaFirst.at.

SPEAKER_02

Herzlich willkommen, liebe Hörer zu Austria First Mindahim. Mein Name is Malice Gasser und in meiner ersten Folge führe ich ein Gespräch mit der, so sagt man es, ruhigen Stimme der FPÖ mit Landespartei Hauptmann in Kärnten. Erwin Angera. Servus Erwin.

SPEAKER_01

Servus Males.

SPEAKER_02

Erwin, du hast heute einen Platz für unsere Tour ausgewählt. Ich hätte ihn nicht besser auswählen können. Schlechthin ein unverkennbares Symbol unserer Heimat, ein sehr kraftvoller Platz. Wir blicken heute gemeinsam auf majestätische 3798 Meter. Lieber Erwin, ich habe es eigentlich schon verraten, aber jetzt kannst du es ganz offiziell bestätigen, wo sind wir heute?

SPEAKER_01

Wir sind am Fuße des Großglockners. Oberhalb der Pasterzie und wie du sagst, ein wunderschöner Platz, ein ganz besonderer Platz. Ich glaube für ganz Österreich und speziell für uns Kärntner natürlich.

SPEAKER_02

Wir stehen zwar nicht am höchsten Punkt Österreichs, aber wie gesagt, wir stehen am Fuße des Großglockners, das Dach Österreichs, kann man so sagen. Jetzt aber meine Frage an dich, wann standest du das letzte Mal da ganz oben am Glockner?

SPEAKER_01

Also ganz genau weiß ich es nicht, aber vor 15 Jahren, am 1. Januar, bin damals mit dem Peter Sundinger Bürgermeister von Großkirchheim in der Nacht von 31. auf 01. auf den Glockner gegangen, von Kais aus mit den Skieren. War ein tolles Erlebnis, war ein extremer Sturm, extrem kalt, wir haben ja Frierungserscheinungen gehabt. Oben hat dann Gott sei Dank der Winter aufgehört, dass der Sturm und wir haben dann von der Adlersruhe auf diesen Gipfel noch aufgehen können, sonst wäre es nicht gegangen und das war ein tolles Erlebnis und das war das letzte Mal, wo ich oben war.

SPEAKER_02

Was ich aber weiß, das hast du mir schon verraten, das war nicht das einzige Mal. Wie oft waren Sie insgesamt?

SPEAKER_01

Über dreimal oben, aber es gibt natürlich Möltaler, die X-mal oben waren und vor allem die Bergführer von Obermeltal, die im Jahr X-mal auf den Großflugner gehen. Also meine dreimal sind bescheiden, aber ich bin trotzdem, es war trotzdem immer wieder ein schönes Erlebnis und es ist einfach für mich ein Muss, dass er Kärntner Österreich einmal am Großflug nachstehen sollte.

SPEAKER_02

Da hast du vollkommen recht. Wieso hast du heute gerade diese Region? Die Region um diesen Kaiser der Alpen, so kann man in einen gewählt. Gibt es eine Verbindung, gibt es prägende Erlebnisse?

SPEAKER_01

Also ich würde es jetzt nicht sagen unbedingt der Ort, aber natürlich die Berge. Also die hohen Tauern sind mein Zuhause und ich sage mal, der höchste Berg in den hohen Dauern und in Österreich ist der Großglockner. Also ich bin am Anfang des Möldales zu Hause, in der Kreuzegruppe, Reiseckruppe, und von dort geht es los. Da steigen die 3000er an, bis eben zum Großglockner rauf nach Heilingblut. Und deshalb ist das für mich ganz was Besonderes. Und ich bin natürlich hier verbunden seit meiner Kindheit. Bin hier geboren, bin hier aufgewachsen. Zwar immer nicht hier gewesen in meinem Leben, bin ich auch ein bisschen herumgekommen, aber einfach stark verwurzelt.

SPEAKER_02

Also ein Stück Heimat, das wir begehen heute gemeinsam. Heimat ist ein Wort, das sehr vielfältig verwendet wird. Wie definierst du für dich selbst Heimat?

SPEAKER_01

Also Heimat ist für mich nicht nur ein Begriff, sondern das gesamte. Also Heimat ist für mich natürlich einmal, ich sage der Ort where man geboren ist, aber dann drumherum die Familie. And natürlich heute, my family, my two kind of in Opa one for kurzing an enkel tochter Veronica. And so here aufgewachsen, here really viele schöner Dinge erlebt. And this is einfach heimat. And I think drum her um the tradition that man pflegt, the culture, this is heimat for me.

SPEAKER_02

Du bist in Oberkärnten on begin to hause. Also nun sagt man ja den Oberkärntrennen in Kärnten gerne nach. That's the bodenständig sind, dass sie nature verbunden sind, dass sie traditionsbewusst sind. Entsprechst du diesem Charakteristikum?

SPEAKER_01

Entspreche ich, also ich ziehe meinen Kernanzug sehr gerne an. Ich ziehe auch gerne Lederhose an, ich bin Jager, ich bin gerne auf der Olm, ich bin ein Bodenständiger, also ich spriche ja alles mal lieber als ein Kaviar, obwohl ich den Kaviar auch nicht meine, wenn ich irgendwo einmal einen kriege. Also ich sehe gerne einmal einen guten Fisch, aber ein Mötterler später unter Hauswürstel und ein gutes Brot, das ich auch selber mache, das ist schon was Besonderes.

SPEAKER_02

Du hast es gerade angesprochen, du wächst Brot selber, als hält das nicht, ist das ein Hobby von dir?

SPEAKER_01

Das ist, ich bin generell ein Mensch, also ich is einfach gern Brot. Jegliche Art von Brot, aber eins habe ich einfach vom Kind auf bei mir zu Hause miterleben dürfen. Meine Mutter hat Brot gebrochen in einem Holzofen. Und dieses frische Brot aus diesem Holzofen, das war einfach etwas, was ich nicht aus meinem Kopf und aus meinem Geschmack bekommen habe. Irgendwann einmal hat er meine Mutter das nicht mehr können. Und ich habe dann eigentlich zu dem Zeitpunkt auch nicht wirklich die Lust und Zeit und Laune gehabt, selber Brot zu packen. Und leider wie meine Mutter nicht mehr war, habe ich dann probiert, selbst einmal Brot zu packen. Ich habe eigentlich meine Frau überreden wollen. Die hat aber gesagt, du, ich tue eh schon den ganzen Tag arbeiten und habe den ganzen Haushalt jetzt alle Brotwachsen an, auf das kann ich selber machen. Ich habe es dann probiert. Ich habe das erste halbe Jahr Kohle produziert. Also es ist all verbrannt in dem Ofen, was ich reingetan habe. Also ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich das, bis ich den Holzofen verstanden habe und wusste, welche Temperatur, dass es braucht, ich sage mal, den Teig herzurichten, den Teig zu produzieren, das ist nicht das große Problem. Das kann man nachlesen, kriegt man auch Informationen. Aber die große Herausforderung war gegen den Ofen bedienen zu können. Und seitdem, wenn ich Zeit habe, Bockybrot. Und mittlerweile kriege ich es sehr gut hin. Und das ist etwas, was mich an meine Kindheit erinnert und dieser Geschmack und diese Hausmuskurs ist einfach ganz was Besonderes. Und deswegen mache ich das.

SPEAKER_02

Jetzt wird sich deine Frau darüber freuen, dass du es macht, auch die ganze Familie. Ich kann mir das gut vorstellen. Lieber Erwin, danke für die ersten Einblicke. Erwin Angerer, Landesparteihauptmann der FBÖ Kärnten, Bürgermeister in seiner Heimatgemeinde Mühldorf, bekannt dafür der Ruhepol in der freien Gesinnungsgemeinschaft zu sein, ob es tatsächlich auch so ist und wem Erwin Angerer wirklich ist, wer ihn prägt. Wer ihn geprägt hat und was er sich für Kärnten vorstellt, das erfährt ihr heute auch in Austria Fürsten Meinderheim. Lehnt euch zurück, dreht es ein bisschen lauter und freut euch auf eine akustische Reise durch Kärnten.

SPEAKER_00

Austria Fürst Meinderheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Zurück bei Austria Fürsten, Minderheim. Heute Auge in Auge mit dem Großglockener und mit Erwin Angerer. Erwin, wir machen uns jetzt auf den Weg. Wo gehen wir denn jetzt gerade? Erzähl uns das.

SPEAKER_01

Wir gehen jetzt in einem der Tunnel, deswegen heilt es etwas vom sogenannten Lammstrom-Weg. Das ist ein Weg, der auch derzeit von Jörg Freider, der ein großer Freund, der Berge und vor allem Großklupfen war, auch saniert wurde und hergeriet wurde und der Riesenattraktion ist. Es sind auch Steinbröcke hier in der Region, die man auch sehen kann. Und nachdem ich selber auch vom Sternzeichen Steinbock finde, passt das ganz gut, wenn einmal einen Kollegen von mir zwischen weiß.

SPEAKER_02

Aber wenn du Steinbock bist, das ist ja so rund um Weihnachten, bist du vor Weihnachten oder nach Weihnachten?

SPEAKER_01

Nach Weihnachten, am 30.12. bin ich geboren. Ja, fällt immer so mit Silvester zusammen. Aber Geburtstag, das war etwas bei uns zu Hause in unserem Haus, das nicht wirklich groß gefeiert wurde. Das ist etwas, was einfach so, dass eigentlich, man müsste eigentlich am Geburtstag nicht den Tag des Geborenen feiern, sondern den Tag der Mutter feiern. Weil wir hatten ja neun Monate durchs Leben getroffen, hat einfach gewölbt gebracht, den Säugling. Und da müsste man eigentlich die Mutter feiern, nicht der, der gewollt geworden ist, der hatte kaum was dazu beigetragen. Oder eigentlich gar nichts.

SPEAKER_02

Du hast vollkommen recht, nach den neun Monaten geht es dann erst richtig los. Aber Erwin, kommen wir zurück. Also ganz guten Weg, wir befinden uns da wirklich in einem schönen Tunnel. Es halt wunderbar. Die Luft ist frisch und knackig und ich kann mich an einen knackigen Slogan von dir erinnern auf deinen Plakaten. Echt ehrlich, Erwin. Die Kärntner unter uns werden jetzt sagen, ja, das habe ich irgendwo gelesen, das habe ich immer gesehen. Jetzt wollen wir dich aber noch besser kennenlernen. Erzähl uns einmal, wer hat dich denn geprägt?

SPEAKER_01

Ich würde schon sagen, natürlich meine Eltern. Und ich bin viel mit meinem Vater unterwegs gewesen. Wir haben ja Landwirtschaft, Gasthaus, bis früher natürlich aufzuwehren in den Dörfern und das Sägewerk betrieben. Also ich war mit ihm viel unterwegs bei seiner Arbeit. Ich war bei seinem Hobby von klein auf dabei. Also ich kam gehen können, bin ich mit ihm mit auf die abgefangen. Und wir haben natürlich viele Diskussionen, vor allem von älteren Personen, die viel erlebt haben in dem Leben, mitverfolgen dürfen. Du musst Haus im Osthaus. Und ich glaube, das fragt schon, wenn man diese Erfahrungen als Kind schon mitträgt und sieht, wie das Leben eigentlich so funktioniert.

SPEAKER_02

Du hast viel mitbekommen als Kind, wie ich jetzt gehört habe, aber irgendwie, man kann ja bei dir sagen, in der Ruhe liegt die Kraft. Das passt zu dir, das passt zu der Kulisse heute. Du selbst wirkst immer, sei gefasst, unaufgeregt, so als könnte dich kaum etwas aus der Ruhe bringen. Wie schaffst du das in so einer schnelllebigen Welt und vor allem in einem Beruf, wo sich tagtäglich alles ändern kann, so ruhig und gelassen zu sein?

SPEAKER_01

Also manchmal täuscht der Eindruck, muss ich ganz ehrlich sagen. Immer bin ich das nicht, doch sehr oft. Also manchmal bin ich ja fast zu ruhig für die Politik. Die sagen eigentlich, du brauchst ein bisschen mehr Temperament und musst ein bisschen motivierter und ein bisschen emotionaler sein. Ich bin so wie ich bin und ich glaube, das ist wichtig, dass ein Mensch authentisch ist. Das stimmt. Ich bin sehr ruhig und gelassen. Also es braucht wirklich sehr lange, bis bei mir der Geduld vor dem Reis, der sogenannte. Und das ist einfach mal naturell. Und ich glaube, es bringt auch nichts, dass man sich zu sehr aufregt. Also ich finde, in der Ruhe liegt die Kraft. Man kann, wenn man ein bisschen das ruhiger und gelassen angeht, vieles besser und fundierter dann auch entscheiden. Und deswegen fühle ich mich ganz wohl in der Rolle. Es ist zwar nicht immer so aufregend, sage ich jetzt einmal für manche Leute, aber ja, es hat mir bis jetzt in meinem Leben eigentlich mehr geholfen als geschadet.

SPEAKER_02

Man soll sich ja auch selbst wohlfühlen, das ist ja auch das Wichtigste. Jetzt kommt aber das große Aber. Man sagt ja bekanntlich, stille Wasser sind tief. Was verbirgt sich in deiner Tiefe? Kann man überhaupt in deine Tiefe bohren?

SPEAKER_01

Gar nichts. Also ich würde einmal sagen, das Sprichwort trifft bei mir nicht so. Also ich bin so wie ich bin. Da verbirgt sich nicht groß was hinter mir. Ich bin jemand, der das ist ja in der Politik auch nicht immer ganz so einfach, sagt, was er denkt. Und das setzt eine gewisse Ehrlichkeit voraus. Und das kommt nicht immer gut an. Es ist vielleicht auch untypisch und deswegen sagen viele zu mir, du bist eigentlich untypischer Politiker, weil das, was du sagst, das passiert ja dann auch. Oder du tust ja das so nach. Aber für mich ist das ganz normal. Ich glaube, das ist einfach der richtige Zugang, dass man so ist und es spart viel Zeit. Also um eine Brei herumreden, das mag ich nicht.

SPEAKER_02

Du hast vorher deine Kindheit angesprochen. Was du mir verraten hast, du warst gerne Fußball gespielt, das gewinnt. Was war denn noch so am Programm? Schulschwänzer oder Streber?

SPEAKER_01

Nein, überhaupt nicht. Nein, weder noch. Also Schulschwänzer habe ich nicht gemacht. Ich war ein sehr braver Schüler. Ganz wenig Schulschwester, oder gar nicht, ich kann mich keinen Tag erinnern, wo ich Schulgeschwänzen habe. Das habe ich einfach nicht getan. Da bin ich viel zu gewissenhaft, dass ich einfach nicht in die Schule gehe. Das hätte ich nicht getan, aber ein Strebe aber ja nicht. Ich bin ja nicht wirklich gerne in die Schule gegangen. Meine Mutter hat immer erzählt, sie hat mich weinend Richtung Schule begleitet über die Bundesstraße. Und dann habe ich geblehrt, nicht beim Aufhängen. Und sie hat dann weinend mich ausgelassen und ist nach Hause gegangen wieder. Also ich bin ungerne in die Schule gegangen. Aber trotzdem, es war wichtig und ich habe viel gelernt und war eine schöne Zeit.

SPEAKER_02

Im Nachhinein sind wir Menschen ja oft gescheitert, rückblickend. Was würdest du heute dem jungen Erwin mit auf den Weg geben?

SPEAKER_01

Klar, wir sollten nicht viel anders machen. Natürlich macht jeder Fehler im Leben. Das ist ganz normal. Aber so richtig Große war nicht dabei. Also ich könnte jetzt ja nicht sagen, dass ich irgendetwas besonders anders machen würde oder sagen würde, mache ich etwas ganz anderes. Ich bin ja nicht jemand, der vieles plant. Und wir werden, glaube ich, zu dem Thema noch kommen, wie ich überhaupt in die Politik gekommen bin. Das ist alles so passiert und ich glaube, man kann nicht alles vorausplanen. Vieles passiert einfach. Man muss dann die Entscheidung treffen. Macht man das? Geht man den Weg oder geht man den Weg? Den muss man treffen. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man Entscheidungen trifft. Keine Entscheidung ist immer die schlechteste. Und so ist es für jeden Menschen auch. Ich sage etwas, was für mich ganz was Wichtiges ist, was zu mir jemand einmal gesagt hat, du musst dir jetzt entscheiden, ob du das tust oder nicht. Das ist um nicht Bürgermeister gegangen. Sonst wirst du nie wissen, ob es war oder ob es was Vernünftiges war oder nicht, weil es wird dann nicht mehr passieren. Also wenn du die Entscheidung vor dir hast, dann musst du sie einfach treffen.

SPEAKER_02

Richtig, den Weg gehen und die Entscheidung treffen. Wir sehen jetzt den Großglocken für uns eine Naturgewalt, ein Ort, der wirklich Kraft, immense Kraft ausstrahlt, aber auch irgendwie erdet. Was erdet dich?

SPEAKER_01

Also mich erdet einfach die Verbundenheit mit der Region, die Verbundenheit mit der Familie, sag mal das, dass ich mich mit dem wirklich genüge, was es hier gibt. Ich brauche keinen Luxus, ich brauche keinen Brunnen, ich brauche keine heiße Seite, ich brauche keine Ibiza. Ich fühle mich da total wohl in den Bergen, im Möltern. Und egal, ob es im Kern irgendwo schon werde ist oder Müllstee oder im Laurental, nehmen so eine schöne Gegend. Das erdet einfach. Das ist einfach gezugt zur Natur zu unserer Heimat. Natürlich, meine Herkunft, wo ich aufgewachsen bin, wie gesagt, Landwirtschaft, Gasthaus, ich habe gelernt, wie man Betriebe führt. Wir bewirtschaften heute noch eine Alben, wir nehmen zwischen 150 und 80 Stück Brinder auf. Also mein Fitnesscenter ist die Alben, der Berg, die Motorsäge, der Schlägel, der Hammer, was auch immer. Also ich gehe nicht im Fitnesscenter, das ist mein Ausgleich. Also wenn ich am Wochenende mein Arbeitsgewand anziehen kann und was vorher ging kann und ein bisschen was lauter Alm machen kann, das ist etwas, was mir wirklich, was mir Spaß macht und zu sehr gerade.

SPEAKER_02

Also Summer so Marion, du brauchst Kärnten.

SPEAKER_01

Ich brauch ja.

SPEAKER_02

Richtig, ein richtiger Kärntner braucht Kärnten. Und lieber Ausrafer Forsferer, wir gehen jetzt auf den nächsten Tunnel, wie ihr hört. Es plätschert, es heilt. In der Musik läuft auch noch im Hintergrund. Ja, mitten in der Kärntner Werkwelt. We can heute ein wenig here the seal baumeln lassen. Erwin Angerer gets with me flotten shit foran. And that's in Kärnten politics.

SPEAKER_00

Austria First, Meinderheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Zurück bei Austria First, Meinderheim. Erwin Angerer and ich sind unterwegs am Fuße des Großglockens drauf, schafft man es heute nicht mehr. Aber du möchtest ganz rauf. Du möchtest die politische Spitze cancel erklimmen. Das heißt, der Landeshauptmann Sessel ruft, aber blicken wir jetzt noch einmal zurück, Erwin. Denn as viele nicht wissen, deine politische Laufbahn hast du relativ spät begonnen. Erzähl einmal, was du vor der Politik gemacht hast.

SPEAKER_01

Ja, ich bin über 20 Jahre in der Privatwirtschaft gewesen. Ja, ich bin Bauingenieur, die hatte in den Bitland gemacht. Meine erste Baustelle war dann, er hat die A10 Bauernautobahn, zwei Schudelprojekte vor einer Vermessung. War meine erste Begegnung mit mir als Straßenbaureferent war. Und wir haben gegen die Anrainer Döpfitsch, glaube ich, war es damals, ein Fußballspiel gemacht. Und der Jörg hat hinter mir Außenlecker gespielt im Mittelfeld. Er hat dann auf der Halbzeit aufgegeben und hat gesagt, Fußballspieler machst du besser, ich komme besser auf Politik. Das war die erste Bewegung an Jörg. In den 80er Jahren, Politik war für mich damals überhaupt kein Thema. Ich habe dann, wie gesagt, ein bisschen Fußball gespielt. Mein damaliger Fußballpräsident, wie man sagen kann, oder oben und halt im Ort, war er politisch tätig, war Vizebürgermeister. Und Mühldorf, unsere Heimatgemeinde, hat sich 91 auch auf Grundlage von Jörg Heider, haben sie Gemeinden wieder trennen können, die zusammengelegt wurden, hat sie wieder getrennt und die Ubuntu damals gesagt zu dem Bristl, hat der Kassen, Dürnle, wenn du willst, dann unterstütze ich dich und gehe mit dir in die Gemeinde. Und das war der Einstieg. Ansonsten war ich beruflich, wie gesagt, in einer Privatwirtschaft, war am Anfang im Baubereich, habe dann eine Weiterbildung gemacht im EDV-Bereich, war dann 20 Jahre bei Softwarefirma, habe neun Jahre in Wien eine Niederlassung von einem großen Softwareunternehmer geführt und bin dann zurückgekommen zu einer Landesgesellschaft, Ansiedlungsgesellschaft, wo wir dann 13 sind und schon Startortentwicklung. Und das war bis 2014 meine Arbeit. Also ich war in der Privatwirtschaft und erst dann, durch die politischen Ereignisse im Jahr 13, 14 im Kärnten, 20, 13, 14 in Kärnten, hat mich der Kurzschalt gefragt, ob ich den Bezirk übernehmen würde. Bezirksspital and auf. Und ich frage die sogenannte Bahn. Und so bin ich eigentlich in die Politik gekommen. Wie gesagt, Gemeindepolitik schon 1991, 2003 Bürgermeister und 2014 dann nach der EU-War jetzt in der Natzen.

SPEAKER_02

Heute bist du Landesparteiaufmann der FBÖ Kärnten, bist Bürgermeister in deiner Heimatgemeinde, du bist geboren und aufgewachsen in Mühldorf, du lebst in Mühldorf, bist Bürgermeister jetzt von Mühldorf, also Mühldorf nie verlassen, kann man so sagen. Eine sehr treue Seele. Kann man sagen, die Gemeinde ist deine Familie?

SPEAKER_01

Schon, ja. Also im weitesten Sinne schon. Also Mühldorf nie verlassen, stimmt zwar nicht ganz Mühldorf oft verlassen, aber immer wieder zurückgekehrt, würde ich eher sagen. Wie gesagt, ich war ja neun Jahre beruflich in Wien, habe unter der Woche natürlich in Wien gewohnt und am Wochenende war es ein Wochenkärnt, wie viele andere auch, die auspendeln müssen. Aber ich bin natürlich verwurzelt. Das war für mich nie ein Thema, von Müller wegzuziehen. Ich bin in unserem Haus, das seit Jahrhunderten steht, 1470 das erste Mal erwähnt, hat ein Vorfahre von mir an das Stift Millstadt ein Lehn abliefern müssen, ein Stier und Getreide und und und. Also das steht bei uns in der Chronik and in the alternate. Das haben wir saniert for ein paar Jahren mit meiner Frau and meiner Familie. And da fühlen wir sehr wohl.

SPEAKER_02

Also eine traditionsreiche Geschichte, die Familie Anne.

SPEAKER_01

Should be a alter Bauernhof that by Jay in Nosan Royal State.

SPEAKER_02

It's vibrant in Kenton, but we won't and it's this. What gives you? What braucht man to in a game erfolgrey to sein, so as you just both?

SPEAKER_01

Also ich glaube, das Wichtigste ist, dass man den Bürgern gegenüber ganz klar signalisiert, dass man diesen Job machen möchte und sich natürlich auch nicht nur für die generellen Anliegen, politischen Anliegen der Gemeinde einsetzt, sondern für sie persönlich. Ich glaube, das ist das Wesentliche. Man muss sich um die Dinge kümmern, die Leute müssen das Gefühl haben, da ist jemand, auf den können wir uns verlassen, auf den können wir vertrauen, dass er sich um unsere Anliegen kümmert. Alles kann man nicht lösen, aber für viele ist ja wichtig, dass es jemanden gibt, zu dem sie hingen können, wenn sie etwas brauchen. Und der einer sagt, geht oder geht nicht. Und ich glaube, das ist ganz was Wichtiges, ganz ein wichtiger Zugang, dass man sich als Bürgermeister dementsprechend orientiert und sich auch gegenüber der Bevölkerung so zeigt.

SPEAKER_02

Jetzt möchtest du aber auch Landeshauptmann werden. Kann man so sagen, dass du dann ein Bürgermeister für Kärnten werden willst, von der Familie Mühldorf zur Familie Kärnten?

SPEAKER_01

Kann fast so von mir sein, diese Überlegung, die habe ich mir auch schon ein paar Mal gemacht. Weil von meinen politischen Ämtern, die ich bis jetzt innehatte, und die habe jetzt schon dürfen, eben Gemeinderat, kleiner Gemeinderat begonnen. Ich glaube, das würde jedem großen Politiker auch nicht schaden. Dann Bürgermeister seit über 20 Jahren, seit 24 Jahren mittlerweile, dann Nationalratsabgeordneter als Landtagsabgeordneter. Und ja, wenn ich den Bürgermeister aufgeben möchte, müsste, und das muss man, wenn man in eine Regierung geht, dann würde ich mich als Bürgermeister bekannt sehen, für die gesamte Kerner Vervölkerung. Austria First, Mein daheim.

SPEAKER_00

Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Willkommen zurück. Wir schauen auf 5000 Meter Seehöhe. Da oben herrscht raue Luft und dünnes Eis ist ja in der Politik nicht anders. Lieber Erwin, welches Ereignis hat dich in deiner politischen Laufbahn erschüttert, schockiert oder kann dich eigentlich gar nichts aus der Bahn bringen?

SPEAKER_01

Ja, ein Schock. Und im weitesten Sinne politische Laufbahn, also in meiner politischen Laufbahn selbst nicht unbedingt, aber der Tod von Jörg Heider, das war schon ein Schock. Also nicht nur für mich, ich glaube für viele, viele, die anderen viele Kärnten natürlich. Das war schon ein Schockerlebens. Und zu dem Zeitpunkt war ich ja schon Bürgermeister, war im weitesten Sinn in der Politik, habe natürlich mit Jörg viele Begegnungen gehabt, viele Erlebnisse. Und das war schon ein Schock, dass der von einer Sekunde auf die andere nicht mehr da ist als erfolgreichste, für mich erfolgreichste und wie so ein erster Politiker aller Zeiten nicht mehr war. Das war schon ein extremer politischer Schock.

SPEAKER_02

Wir werden auf Jörg Heider noch zu sprechen kommen. Wird man als Politiker mit der Zeit abgeklärt, abgehärtet? Sollen Politiker Emotionen wegstecken, sollen sie sie zeigen? Was glaubst du?

SPEAKER_01

Also ich sage authentisch bleiben ist mein Zugang. Natürlich wird man abgeklärt und das Politische, die politische Bühne, nämlich das Parlament, egal ob es jetzt auf Nationalratsebene oder auf Landtagsebene ist, ist natürlich schon eine eigene Ebene, was für Menschen, die außerhalb der Politik sind, oft nicht ganz nachvollziehbar ist. Aber das soll ich auch lernen müssen. Da wird man schon, in dem Bereich wird man schon etwas, ich sag mal, abgebrüht haben, wenn man es so bezeichnen will. Das gehört dazu, das gehört zum Geschäft dazu. Aber ansonsten sage ich einmal, man muss auch denken schwärmen, kann auch gerne Emotionen zeigen. Die zeigt man auch unweigerlich. Und ich glaube, das ist gut. Wenn auch Politiker keine Emotionen mehr hat, dann hat das immer eines Erachtens auch von der Bevölkerung entfernt.

SPEAKER_02

Wer auf jeden Fall Emotionen in der Bevölkerung geweckt hat und wer polarisiert hat, du hast ihn schon angesprochen, das war Jörg Haider. Er hat Kärnten geprägt wie kein anderer. Für viele ein Idol, für viele aber auch ein Feindbild. Also viel Positives, viel Negatives. Das gehen die Meinungen sehr auseinander. Zunächst, du hast ja schon gesagt, wie du ihn kennengelernt hast, aber wie hast du ihn schätzen gelernt?

SPEAKER_01

Also, wie gesagt, ich habe es ja schon erwähnt, er war natürlich ein Visionär und er war jemand, der unermüdlich tag ein, tagaus unterwegs war und immer wieder neue Ideen aufs Back gebracht hat, damit auch natürlich, wie du gesagt, polarisiert hat, oft einmal auch verstört hat, dass man gesagt hat, was will er denn jetzt schon wieder? Aber er war in seiner Zeit einfach voraus und das war schon bewunderswert. Und er hat einfach den Willen gehabt, was zu bewegen und was weiterzubringen. Und dass das nicht jedem passt und jeden gefällt und jeder mit jedem Projekt, das er umgesetzt hat, gleich gesagt hat, ja, das ist super und richtig und hat das unterstützt oder nicht unterstützt, ist normal. Das ist ganz normal in der Politik, aber er hat was weitergebracht in Kärnten. Er hat Kärnten eigentlich aus einem Dornrösenschlaf erweckt. Man darf ja nicht vergessen, die Zeit. Vorher keiner in Kärnten war rote Absoluthherrschaft mit den ganzen Pleiten der roten Verstaatlichten, die wir ja auch in Kärnten gehabt haben. BBU, Bleiberger Bergunion in Villach, die Konsum-Pleite war österreichweit und und und. Also wir haben ja Riesenprobleme gehabt und der Jörg hat das aufgebrochen. Und der Jörg hat den Kärnten auch wieder eine Grundlage geliefert, wieder stolz auf das Land zu sein, dass Kärnten wieder nach vorne blicken hat können und wieder was passiert ist in Kärnten. Und das hat so ein Riesenverdienst, was er Jörg gehabt hat.

SPEAKER_02

Du hast es jetzt gerade angesprochen, stolz sein auf die Heimat, Stolz sein auf Kärnten. Möchte der politische Erwin Angerer ein politischer Jörg Haider sein?

SPEAKER_01

Nein, also niemand wird der Jörg Haider sein, ich auch nicht. Jeder ist das, wie er ist. Das ist mein Zugang, jeder muss seinen eigenen Weg zeichnen und Weg gehen. Aber ich sage natürlich, vieles, was der Jörg gemacht hat und wie er es gemacht hat, war richtig und gut. Das kann man auch ähnlich versuchen, wieder umzusetzen. Manche Dinge waren, sie haben nicht so gut funktioniert oder da würde ich nicht machen. Aber dass man ein Jörg Heider werden will oder jemand anderer werden will, das ist der falsche Zugang. Aber wir müssen Kärnten wieder nach vorne bringen. Zurzeit haben wir ja Stillstand in unserem Land. Seit 13 Jahren wird verwaltet. Und das ist der falsche Weg. Wir müssen Kärnten wieder nach vorne bringen. Die Leute, die jungen Leute vor allem in Kärnten brauchen wieder Vision, müssen an das Land glauben, müssen hier eine Zukunft sein im Land, weil zurzeit verlassen uns ja viele. Also ich sage immer, viele Kärntinnen und Kärntner, Junge vor allem, verlassen fluchtartig unser Land und das müssen wir stoppen.

SPEAKER_02

Du willst so diese Abwanderung stoppen, du willst, dass die jungen Kärntner im Land bleiben, dass sie stolz sind auf Kärnten. Jetzt zur Freiheitlichen Partei in Kärnten, was macht die FPÖ in Kärnten aus? Gibt es einen Unterschied zu anderen Bundesländern?

SPEAKER_01

Das würde ich nicht sagen. Vielleicht haben wir natürlich schon von der Tradition her, wir sind eigentlich der älteste, älteste Teil der Freiheitlichen in Österreich. Die Freiheitlichen in Kärnten wurden ein paar Monate vor der Bundespartei gegründet, weil es halt in Kärnten eine Gruppe von Freidenkern gegeben hat, die das in die Hand genommen hat und aus der VDU heraus die Freiheitliche Partei gegründet haben. Und deshalb gibt es natürlich schon dieses Traditionelle in Kärnten. Und es hat vielleicht auch in den letzten Jahrzehnten mehr Strukturen dadurch gegeben in Kärnten. Es hat aber auch der Jörg Heider, der war ja zuerst Landesgeschäftsführer, der hat ja auch von der Biker auf angefangen, sehr viel dazu beigetragen, dass man Ortsgruppen aufgebaut hat, dass man eine Basis geschafft hat, eine politische, das war sicher über Jahrzehnte die Stärke Kärntens, dass man diese Basis hat und hier breiter aufgestellt war als vielleicht in einen oder anderen Bundesland, aber groß unterscheidend und wir Kärnten aus von den anderen Bundesländern nicht.

SPEAKER_02

Du hast ja schon angesprochen, die FPÖ feiert heuer offiziell 70 Jahre, aber die FPÖ-Kärnten feiert eigentlich dann heuer schon 71 Jahre, genau. Liebe Familie Österreich, schnappt euch einen Café, lehnt euch zurück und genießt jetzt Austria First Meinderheim. Wir plaudern gleich weiter mit dem Chef der Kärntnerfreiheitlichen Erwin Angerer am Fuße des höchsten Berges Österreichs.

SPEAKER_00

Austria First Mainderheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Austria First Meinderheim, heute in Kärnten, das freiheitliche Kernland. Es war einmal ganz blau, mittlerweile ist es rot und Erwin Angerer will es wieder blau einfärben. Erwin, 1999 und 2004 kam die FPÖ bei den Landtagswahlen auf über 42% der Stimmen. Hast du ein bestimmtes Ziel für die Landtagswahl 2028?

SPEAKER_01

Das Ziel muss natürlich sein, dass wir wieder in Regierungsverantwortung kommen. Man hat ja den Proports abgeschafft. Das heißt, wir sind keine Konzentrationsregierung mehr, es gibt eine Koalitionsregierung. Derzeit haben wir fünf rote und zwei schwarze Landesräte, obwohl wir aufgrund unserer Stärke auch zwei Landesräte hätten. Und man sitzt in der Opposition. Also es muss einmal erstes Ziel ist, in die Regierung zu kommen, wieder Verantwortung für das Land übernehmen zu können. Aber es wäre natürlich schön, wenn wir es schaffen, wieder Erster zu werden in Kärnten. Das ist nicht ganz einfach. Aber das ist natürlich unser erklärtes Ziel, dass wir da um den ersten Platz mitkämpfen. Wir haben ja in Kärnten noch die Besonderheit, dass ein Überbleibsel von Team Straunach mit dem Team Kärnten und Gerhard Böfer antritt. Das macht den Weg etwas schwerer. Ich glaube, sonst wäre es doch sehr realistisch, dass wir es schaffen, Erster werden zu können. Aufgrund der guten Stimmung, die uns vor allem auch die Bundespartei gar hilft derzeit und der Herbert mit seiner klaren Linie, die er irgendwie im Vorgibt.

SPEAKER_02

Wenn Landeshauptmann, was wäre deine erste Amtshandlung?

SPEAKER_01

Die erste Amtshandlung wäre einmal, die Regierung zu verkleinern. Weil das war eigentlich das Akret, warum man die Kernprozab geschafft hat. Und ich glaube, die Politik muss einmal bei sich selbst sparen und ein Zeichen setzen, das sieben Regierungsmitglieder verkleinern. Am besten wieder auf fünf und zumindest auf sechs. Das ist ein erstes Zeichen, das man der Bevölkerung gegenüber setzen sollten und bei sich selbst zusammenzusparen und dann das Land wieder auf Vordermann zu bringen, wieder schauen, dass was weitergeht in dem Land.

SPEAKER_02

Großes Thema in Kärnten ist der Postenschache. SP und ÖVP verteilen Top-Jobs in ihrem Umfeld. Es geht um Jobs mit Top-Gehältern, während die Österreicher jeden Cent dreimal umdrehen müssen. Handlungen, die logischerweise das Misstrauen der Bevölkerung in die Politik verstärkt. Warum ist gerade dir dieses Thema so wichtig? Denn du sprichst das ja sehr oft an.

SPEAKER_01

Stimmt, vielleicht habe ich da ein bisschen ein Trauma-Erlebnis. Ich bin selbst in meiner Jugend als junger Mensch nach meiner Schulausbildung vor die Wahl gestellt worden, dass ich das SPÖ-Parteibuch, Rote Parteibug, nehmen soll. Dann bekomme ich einen Job bei der damals ÖDK, bei den österreichischen Kraftbaukraftwerken. Ich habe dankend abgelehnt und der Chef hat damals gesagt, von der Firma oder von Werk, naja, ist vielleicht eh vernünftig angehört, gestern mal ein bisschen in die weite Welt lernst was. Und dann reden wir noch ein paar Jahre wieder. Und ich habe das getan. Ich habe aber natürlich nicht das rote Parteibuch genommen, sondern das Freiheitliche im Jahr 1990. Und ich habe es nie bereit. Und deswegen, ich sage mal, dieser, es geht jetzt nicht um das Parteibuch, weil es gar nicht eben da ist, dass man junge Menschen vorgibt, dass sie irgendeine politische Richtung einschlagen müssen oder zu bekern müssen, aber Job trägen und Mut auszählt und nicht ihre Qualifikation, das ist bei mir ganz was Schlimmes. Und das muss beendet werden. Also es ist auch etwas, was ich ganz offen sage, was es mit Bier den Kärnten nicht geben wird. Ich schreibe das, wenn wir in eine Regierung kommen, ganz oben rein ins Regierungsprogramm Postenschauenkärnten muss beendet werden. Also keine Postenvergabe aufgrund von politischen oder aufgrund von politischen Einflussrahmen von politischen Postenzahl. Das ist ganz was Schlimmes und ganz ein schlechtes Zeichen für mich, für die jungen Leute. Es muss die Ausbildung zählen und alles andere muss in den Hintergrund kommen.

SPEAKER_02

Schön, dass du das so betonst, aber man weiß jetzt auch warum. Also du hast das persönlich miterlebt, aber man kann ja dazu nur eines sagen, in allem Schlechten liegt etwas Gutes, das freiheitliche Parteibuch und nicht das Rote Parteibuch. Aber du kennst vielleicht das Zitat, nur weil du dich nicht für Politik interessierst, heißt das noch lange nicht, dass die Politik sich nicht für dich interessiert. Meinst du, dass die Menschen politisch interessiert sind und auch umgekehrt meinst du, dass die Politiker, allen voran jetzt die Regierenden, die Menschen in unserem Land mit ihren Sorgen, mit ihren Ängsten tatsächlich ernst nehmen?

SPEAKER_01

Also oft hat man das Gefühl, zurzeit, vor allem in Wien, wenn ich mir die Bundesregierung anschaue, dass sie sie überhaupt nicht ernst nehmen, dass sie völlig an der Bevölkerung vorbei regieren. Das ist ja wirklich erschreckend, was zurzeit passiert. Also wir haben ja nicht nur die größte Regierung aller Zeiten, sondern auch die schlechteste Regierung aller Zeiten in Wien. Und die haben, ich sag mal, die sind das Volk vergessen, die Bevölkerung völlig vergessen. Und das darf nicht sein. Und dann verliert natürlich auch der Bürger das Vertrauen in die Politik und kann er nicht mehr mit. Also da kommt da eine gewisse Politikverbossenheit daraus. Und ich glaube, das muss man einfach wieder, das muss man auch, da muss man wieder zurück und deswegen hat der Herr Kickel vollkommen einen richtigen Zugang. Er sagt auch ganz klar, ich will ein Volkskanzler werden und die Bevölkerung, die ist der Chef und nicht wir Politiker sind der Chef. Und das darf man nie vergessen in der Politik.

SPEAKER_02

Wie glaubst du, kann man das Vertrauen der Kärntner und Kärntnerinnen gewinnen?

SPEAKER_01

Also wie gesagt, dass man das tut, was man noch sagt und dass man sich ihre Probleme wieder annimmt. Und das wird zu wenige Tansage zum Kärnten. Also wir haben auch im Kärnten die Situation, dass in den letzten Jahren eben sehr viel wieder in Richtung reine Verwaltung gegangen ist, dass auch das Vertrauen aus meiner Sicht geschädigt wurde mit diesen Postenvergaben, dass eben parteibuchmäßig Posten wieder vergeben werden, dass nicht die Leistung zählt, dass eben das Parteibuch zählt. Und das muss weg. Das muss weg. Und wie gesagt, habe ich vorher schon erwähnt, wir brauchen wieder Zuversicht, wir brauchen Visionen, wir brauchen Perspektiven für die jungen Leute in unserem Land. Wir müssen schauen, dass sich in unserem Land wieder wirtschaftlich was bewegt, dass es einen wirtschaftlichen Aufschwung gibt, dass wir Investitionen ins Land holen, bewusst hereinholen, schauen, dass im Kern wieder Investitionen getätigt werden, dass hier auch wirtschaftlich was passiert, weil das ist die Basis, dass jemand etwas aufbauen kann, dass er eine wirtschaftliche Grundlage hat und einen vernünftigen Job oder selbst vielleicht wirtschaftlich tätig werden kann. Das muss man als Politiker unterstützen. Das ist der eine Teil und das zweite ist natürlich die soziale Komponente, dass einfach das Leben für die Menschen leistbar sein muss. Nicht nur, dass man eine Grundlage hat, dass man arbeiten geht und dann arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten. Da sagt man ja, also mittlerweile können die Menschen arbeiten und können aber nicht mehr davon leben. Das ist das Problem von dem, was sie verdienen. Und das ist ein Riesenthema und dem muss man sich annehmen. Und da sind viele Entscheidungen in den letzten Jahren falsch gewesen, was einfach alles so verteuert hat. Vor allem diese Energiepolitik, die wir machen, ist ja vielleicht auch ein Thema, das wir hier am Großglockner, am Fuße des Großglockners auch diskutieren könnte. Dieses Thema Klimawandel und unter dem Klimawandel ist alles untergeordnet und wir machen diesen brachialen Ausstieg aus der fossilen Energie, der sehr viel, sehr viel Geld kostet und uns in riesige Probleme gebracht hat, wirtschaftlich und eben sozial und unseren Wohlstand vernichtet. Und da muss man wieder zurück, da muss man zurück zu etwas, was mit Hausverstand umgesetzt werden kann, auf die Natur schauen, natürlich auf die Umwelt schauen, aber nicht mit der Brechstange und unter der Prämisse, egal was kommt, und Wohlstandsvernichten und Industrie vertreiben aus dem eigenen Land, Wirtschaft vernichten, das ist der falsche Weg.

SPEAKER_02

Du hast jetzt schon die Klimapolitik angesprochen. Wir sehen von der Pasterze kaum etwas, also der Gletscher ist weitgehend zurückgegangen. Was sagst du da dazu?

SPEAKER_01

Wie das erste Mal auf den Großdruckner gegangen bin, war der Gletscher sicher dreimal noch dreimal so lang, wie er jetzt ist. Und zu dem Zeitpunkt ist er schon zurückgegangen gewesen in die Jahrzehnte davor. Also es verändert sich, es wird wärmer, keine Frage. Aber es zeigt uns auch, und das zeigt dieser Gletscher, dass auch das nicht einzigartig ist, was wir jetzt erleben, sondern dass es das schon gegeben hat auf diesem Planeten. Weil unter dem Gletscher, unter der Baserte kommen Bäume zum Vorschein. Das heißt, irgendwann einmal vor einigen tausend Jahren ist hier ein Wald gestanden. Und dann ist ein Eiszeit gekommen und der Gletscher ist über diesen Wald rübergefahren. Im wahrsten Sinne des Wortes, jetzt kommt der Wald wieder raus. Also es hat es schon gegeben. Und die Frage ist, wie geht man damit um? Verfällt man jetzt die Panik und sagt eben, okay, unser CO2-Arstoß und die fossile Energie, das ist das Problem. Und Menschen gemacht, der Klimawandel und ich zerstöre damit unser Sozialsystem, unser Wirtschaftssystem, das ist für mich der falsche Weg. Und deswegen muss man das mit Hausverstand machen und vor allem so machen, dass die ganze Welt mitkommt. Weil zurzeit macht ja niemand mit. Wir sind ja in Europa und Österreich und die Deutschen sind ja Vorreiter. Die einzigen, die das wirklich so machen, wie wir es machen und damit unserem Wohlstand und unserer Wirtschaft vernichten. Und die ganze Welt macht nicht mit. Und das Klima und die Atmosphäre bleibt ja nicht auf der Staatsgrenze stehen. Weltweit steigt der CO2-Ausstoß. Obwohl wir uns in Europa uns bemühen zu senken. Also es muss irgendeinen Weg geben, wo alle mitmachen und wo wir das besser in Griff kriegen und das eben mit Hausverstand.

SPEAKER_02

Genau, eine Politik mit Hausverstand, dafür stehst du. 2028 willst du Kärntenblau einfärben. Ich will heute deine persönliche Seite kennenlernen.

SPEAKER_00

Austria First, Mein Daheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Zurück bei unsere First Mind der Heim mit Erwin Angerer. Er hat gerade einen Murmeltier gesehen. Steinbock haben wir noch keinen gesehen. Aber wer was? Vielleicht kommt noch ein. Richtig. Wir haben jetzt viel über politische Themen gesprochen, Erwin. Doch wechseln wir jetzt einmal in deinen Alltag. Jetzt, wenn du in der Früh aufstehst, wann beginnt denn dein Tag und wie beginnt dein Tag?

SPEAKER_01

Okay. Also mein Tag beginnt zwischen 5 und halb sechs. Meistens weckt mich mein Hund und dann stehe ich auf, dann gehe ich Frühstücken, fütter meinen Hund, lese die Zeitung als erstes. Ich bin immer noch Abonnent der Kronenzeitung und der Kleinen Zeitung. Ich bleibe da als erstes durch. Dann werden vielleicht schon die ersten SMS geschrieben oder WhatsApp-Nachrichten, wie wir auf gewisse Dinge vielleicht reagieren. Und dann mache ich, wenn ich Zeit habe, einen kurzen Spaziergang mit meinen Hund. Und dann gehe ich zur Gemeinde, auf zum Gemeindeamt und bin in der Regel so zwischen 7 Uhr, 7.15 Uhr in der Gemeinde. Mache dann meine Post, die E-Mails, Accounts durchschauen, Post aufarbeiten, im Anstleiter schauen, was da ansteht. Gemeindetermine koordinieren, die Dinge erledigen, die halt anstehen. Wenn es sich dann nochzeitig ausgeht, gehe ich einen Kaffee trinken in die Kletterhalle. Das mit ein paar Bekannten gibt es also eine Kaffeerunde. Da wird dann ein bisschen diskutiert. Und meistens danach geht es nach Klagenfurt.

SPEAKER_02

Ja, da ist eigentlich schon in der Früh ziemlich vollgepackt dein Tag. Jetzt heißt ja unsere Sendung außerhalbst mal in daheim, aber daheim kann ja auch die Küche sein. In etwa. Du hast schon verraten, dass du Brot wächst, ja. Aber steht Erwin Angerer noch sonst irgendwann in der Küche oder ist das nur deiner Frau überlassen?

SPEAKER_01

Nein. Also wenn ich darf, koche ich auch. Ich war auch meistens in der Früh den Geschirrspüler aus. Das mache ich auch noch neben dem Frühstückfest. Und ich koche manchmal was. Ich bin jetzt kein Bosa-Koch, aber so ein paar Bene alla raviata oder auch ein geschnetzeltes oder geht ja schon mehr.

SPEAKER_02

Okay. Also jetzt waren wir schon in der Küche, jetzt sind wir also schon bei dir zu Hause angekommen. Und bei deiner besseren Hälfte, bei deiner Frau, sie unterstützt dich in deinem Beruf, in deiner Arbeit schon sehr lange. Aber jetzt einmal Hand aufs Herz, wer hat die Hosen daheim an?

SPEAKER_01

Immer die Frauen. Das war keine Diskussion. Also dass du so eine Frage stellst, dass du das nicht mehr so gut verstanden haben. Das war auch die richtige Antwort.

SPEAKER_02

Das war die richtige Antwort. Wir streichen gar nichts weg. Wir sind unsensiert. Was wir verraten dürfen, aber du hast das eh am Anfang unseres Gesprächs schon erwähnt. Herzlichen Glückwunsch. Neben mir geht Opa Erwin. Hast du überhaupt Zeit neben diesem politischen Alltag fürs Opa sein?

SPEAKER_01

Zurzeit noch nicht, muss ich ganz ehrlich sagen. Also die Veronika ist jetzt sieben Monate alt. Also jetzt ist es schon so, dass ich eine Opa einmal opern kann, aber das sind ein paar Minuten in der Woche, im Monat, wenn die Ralt nach Hause kommt und sie zufällig noch auf ist oder bei uns im Haus sind, dann mache ich das ganz gerne. Aber ich hoffe, dass ich dann, wenn sie mobil ist und gehen kann und unterwegs ist und ein bisschen älter ist, dass ich dann ein bisschen mehr Zeit habe. Schauen wir mal, was kommt? Bestimmt.

SPEAKER_02

Dann nimmst du sie mit drauf, da am Glocken ist. Das garantiert dir, dass die Geheizt. Wenn du einmal Zeit hast für dich selbst, Erwin, wenn du einmal wirklich eine Auszeit hast, was machst du denn dann gerne?

SPEAKER_01

Also ich gehe wirklich gerne auf die Jagd. Und das ist auch einer mit der Gründe, meine Frau ist ja auch Jägerin, die einen Hund haben und das ist jetzt der dritte Hund und der Hund hat das Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren. Also kann man es ungefähr ausrennen. Wie lange ich das schon mache, also eigentlich seit meiner Kindheit bin ich mit meinem Vater auf die Jagd gegangen, mache das heute nur zu gern. Da geht es mir gar nicht um Schießen. Wir haben selbst die Möglichkeit, eine Jagd zu bewirtschaften. Es geht darum, dass man draußen ist in der Natur, dass man in Einrichtungen, Jagdeinrichtungen, Schwung bin, neu errichtet, dass man einmal Zeit hat, vielleicht auf der Alblite zu sitzen und eine Fricke zu wauen. Oder dann, wenn es wirklich passt, auch einmal überschießen. Es gehört natürlich schon zur Jagd dazu, aber vorrangig ist das überhaupt nicht mehr wichtig für mich.

SPEAKER_02

Aber du bist dennoch ein leidenschaftlicher Jäger.

SPEAKER_01

Bin ja auf jeden Fall. Das ist wirklich ganz Wahrscheinliches. Die Natur ist nicht wunderbar. Zumindest das Wild beobachten. Es sind immer wieder neue Erlebnisse, obwohl man, ich sag das schon über Jahrzehnte macht. Und das ist einfach immer schön und beruhigt.

SPEAKER_02

Und immer wieder neue Blicke und immer wieder entdeckt man was Neues in der Natur, auch wenn man schon 10, 20 Mal den gleichen Weg geht. Ja, das kann ich nur bestätigen. Lieber Erwin, meine Eingangsfrage war ja, wie beginnt dein Tag? Jetzt schließen wir den Kreis. Was mich jetzt interessiert, wie endet dein Tag? Wann endet der? Wann wird das Licht im Hause Anger abgedreht?

SPEAKER_01

Also meistens so oder in der Regel so zwischen 23 Uhr und Mitternacht. Ich sage mal, oft komme ich nach dem Bild nach Hause. Ich versuche es oft so zu machen, dass ich noch die Zip 2 sehe. Das schaffe ich meistens dann, oder oft einmal nicht mehr. Dann schaue ich noch Uhr 24 ein paar Diskussionen an. Also die Politik lässt mich auch zu Hause nicht los. Ich schalte fern sein. Das ist auch etwas, was mich beruhigt. Also wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin, ein bisschen durch die Programme zitten, schauen, wo eine interessante Diskussion ist. Oder wird der Westenthaler diskutiert mit dem Schap oder Gerald Groß mit der Eva Schütz oder sonst wo in Servus TV eine interessante Diskussion? Die schaue ich mir da noch an. Oder irgendeine Dokumentation zufällig, wo einer läuft, bis ich wirklich bedreif bin und dann lege ich mir es gilt.

SPEAKER_02

Und dann heißt es gute Nacht.

SPEAKER_01

Genau.

SPEAKER_02

Liebe Australer, dass waren persönliche Einblicke von Erwin Angerer. Wir spazieren jetzt gemütlich weiter, werden uns vielleicht da auf das Bankel, das da jetzt bei uns ist, hinsetzen und dann spreche ich mit Erwin Angerer über seine Lebensweisheiten, die Werte, die er seinen Kindern weitergegeben hat und welche Werte ihn heute noch durchs Leben tragen.

SPEAKER_00

Austriaförst, mein daheim. Im Sommer, jeden Sonntag von zehn bis zwölf auf Austriaförst. Und zum Nachhören auf AustriaFölst.at.

SPEAKER_02

Wir sitzen jetzt da auf einer Bank, schauen direkt auf den Gipfel, der den Himmel berührt, einen Fleckheimat, der friedlich scheint. In einer Welt, in der viel Missmut herrscht und die immer wieder sehr schwer wirkt, sehnen sich viele Menschen nach Frieden. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Spannung, sondern auch die Gegenwart von Gerechtigkeit. Ein bekanntes Zitat von Martin Luther King Jr. Erzähl einmal, wie du den Begriff Frieden für dich definierst.

SPEAKER_01

Naja, Frieden ist natürlich, jetzt komme ich wieder zurück auf meine Kindheit. Wie gesagt, Gasthaus, Bandgasthaus. Und da waren viele alte, ältere Herren, Stanggäste bei uns, die Krieg noch miterlebt haben. Also ich selbst im Krieg waren. Da waren natürlich Kriegserlebnisse immer wieder Diskussion am Gasthausstisch. Da habe ich vieles natürlich mitbekommen und auch verstehen gelernt. Das waren auch welche dabei, die Kriegsverletzungen gehabt haben, die man auch gesehen hat, diese Kriegsverletzungen. Da hat man schon mitgekriegt, was Krieg heißt, was Frieden heißt. Und mein Vater selbst war auch im Krieg. Und hat man natürlich auch das eine oder andere erzählt. Und da kriegt man mit einfach, dass sie nicht immer Frieden waren. Wir das Glück haben, unserer Generation, meine Generation, dass wir in einem friedlichen Österreich leben dürfen bis heute. Und ich hoffe, es bleibt so. Und das ist einmal wirklich, was Krieg und Frieden betrifft und wie ich ihn mitgekriegt habe. Natürlich ist Frieden nicht nur das, da kriegerische Ansetzung, sondern dass man auch zufrieden ist. Ich glaube, das steht auch im Frieden. Und die Zufriedenheit, die kommt, glaube ich, wenn man selbst, wenn man sein Leben so in den Griff hat. Wenn bei der Familie alles passt, wenn es im Job halbwegs gut rund läuft, das läuft nicht immer rund, das weiß jeder. Es gibt immer schwierige Phasen oder leichtere Phasen, wo es gut läuft. Und das sollte man einfach nicht verzagen. Und ich sage mal, eines meiner Mottos ist, Erfolg kommt von tun. Wenn man brav arbeitet, was tut, dann kommt der Erfolg. In der Ruhe liegt die Kraft, das passt vielleicht auch zu mir. Man muss nicht immer hektisch sein und sagen, ja, die Jäger, da warten, dort mal mehr wieder laufen. Also man kann auch ruhig einmal sitzen bleiben, obwohl ich da nicht unbedingt die Ruhe in mir habe. Aber bei den Jagern bleiben ich schon einmal an, zwei, drei Stunden sitzen, wenn ich sein muss. Aber sonst bin ich eh ein bisschen unterwegs und habe schon. Aber das bringt auch das bringt auch Frieden.

SPEAKER_02

Das ist aber jetzt ganz interessant, weil du eben so diese Ruhe ausstrahlst und dass du jetzt sagst, du tust dir oft schwer, ruhig zu sitzen, das ist jetzt sehr ambivalent, aber interessant, dich so kennenzulernen. Das Frieden gibt Sicherheit. Was gibt dir persönlich das Gefühl von Sicherheit?

SPEAKER_01

Also wie gesagt, schon natürlich das soziale Unfall, das ist einfach die Familie. Dass man eben gesund ist, dass man in der Lage ist, was zu leisten, was zu tun, was auf den Tag zu bringen, dass man auch sagen kann, okay, ich bin zufrieden, wenn ich jetzt am Abend das Licht ausschaut und lege mich ins Bett. Das, was ich heute gemacht habe, das ist gut gegangen, das hat gut funktioniert. Manchmal vielleicht auch nicht so gut und dass man sich dann sagt, okay, das müssen wir morgen ausbessern oder besser machen oder in Zukunft besser machen. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Und dann hat man auch diese innere Zufriedenheit. Du hast vorher gesagt, passt zu leiten kannst du mir, aber was ich ganz schlecht kann, ist irgendwo liegen. Also das Schrecklichste ist für mich, das Bild in der Früh zum Swimmeball laufen, handdurch auf die Liege legen, um den Platz zu besetzen und dann den ganzen Tag dort in der Sonne zu liegen oder irgendwo am Strand oder am Swimmingpool, das kann ich nicht.

SPEAKER_02

Aber Erwin, jetzt interessiert mich natürlich eins, was lässt dich denn oder gibt es überhaupt etwas, was dich komplett kalt lässt?

SPEAKER_01

Schwierige Frage. Also eigentlich, nein, fällt mir jetzt nichts ein, muss ich ganz ehrlich sagen.

SPEAKER_02

Ja, ein positives Zeichen. Wenn ich gar nichts kalt ist, ist es auch ein positives, ja, deswegen, ich habe ja gefragt, gibt es überhaupt etwas?

SPEAKER_01

Nein, ich muss sagen, ich denke, ich mache mir immer ein bisschen Gedanken. Über alles, was passiert und was ich so mitbekomme tagsüber. Und das ist ja viel in unserem Job, was man so sieht. Und ich mache mir über vieles Gedanken. Ich glaube, das ist auch der richtige Zugang als Politiker, weil die Leute erwarten sich ja, dass man dann auch vielleicht einmal eine Lösung hat für das, was gerade ansteht und wo man gerade sieht. Wenn man die Probleme nicht sieht, kann man ja keine Lösungen entwickeln. Also ich glaube, das ist ganz wichtig. Und deswegen ganz kalt, los mich gar nichts.

SPEAKER_02

Im Leben ändert man Perspektivenansichten. Welches Weltbild begleitet dich auf deinem Weg? Was hat sich auch im Laufe deiner Lebensjahre verändert?

SPEAKER_01

Also das Weltbild, man kriegt natürlich diese Zusammenhänge schon immer mehr mit. Aber was sich bei uns in unserer Generation natürlich massiv verändert hat, wie gesagt, von den Geschichten, die ich am Gasthaustisch erlebt habe bis heute, allein die technische, muss man wirklich sagen, Revolution, die weitmachen. Also wir in der jetzigen Phase sind mit diesen Social Media, and we are live auf der ganzen Welt. When man Pech hat, sichtbar oder nicht sichtbar, das ist schon ganz was anderes. Und das ist, glaube ich, schon etwas, was die Menschen schon auch teilweise sehr belastet. Also ich glaube, das ist etwas, wo man einfach sagt, da hat sich alles völlig geändert, da hat sich unsere Gesellschaft völlig geändert. Man muss aufpassen, dass meiner Sicht ganz wichtige, diese soziale Gefüge in der Gesellschaft nicht auseinanderbricht. Also dass man sich einfach trifft, dass man miteinander spricht. Das kann eben in einem Glashaus sein, in einem Café sein. Grater hat zu mir gesagt, ja, was gibt es denn eigentlich noch? Früher hat man sich auf der Bank getroffen oder auf der Bus getroffen oder beim Wirt getroffen. Heute ist das Einzige, wo man sich noch vielleicht trifft, das Gemeindeamt, und ich merke es, ja, zu uns kommen Menschen aufs Gemeindeamt rein, die einfach das Bedürfnis haben, miteinander zu reden und überhaupt noch Kontakt zu haben. Also dass man überhaupt den Kontakt verliert zu anderen. Und ich glaube, das ist ein ganz wohl schlechtes als schlechte Entwicklung. Und da muss man auffassen, dass das nicht in eine ganz falsche Richtung läuft.

SPEAKER_02

Vielleicht verbindet dich das deshalb auch so mit der Natur. Also du bist ja sehr naturverbunden. Belastet dich diese Online-Welt auch?

SPEAKER_01

Also belastend würde ich jetzt nicht sagen. Ich habe ja Gott sei Dank große Unterstützung in der Online-Welt. Also alleine würde ich mich nicht so intensiv damit auseinandersetzen, wenn ich die Unterstützung nicht hätte, muss ich ganz ehrlich sagen. Da bin ich sehr froh darüber und sehr dankbar. Belassen tut es mir aber nicht. Nein. Mir ist das relativ cool, dass sie die Leute kennen von mir. Ich habe keine Geheimnisse. Mir ist das egal, die Leute können ja von mir alles wissen.

SPEAKER_02

Du hast ja zwei Kinder, wenn ich richtig informiert bin. Die sind sicher online mehr unterwegs als du wahrscheinlich. Oder hast du sie geerdet? Hast du ihnen die Natur mit in die Wiege gelegt?

SPEAKER_01

Ja, ich würde sagen, beide nicht extrem. Also der Christian ist ja auch jagte seine Leidenschaft, der ist überhaupt Bezirksjägermeister, also er ist mein Chef im Bezirk, sozusagen. Und der ist in Social Media, soweit ich weiß, ganz wenig unterwegs. Die Theresa ist Ärztin, ein bisschen mehr, aber auch nicht extrem. Also das sind auch nicht die Social Media Freaks. Meine Frau natürlich ein bisschen. Ich bin ja eigentlich, mein Zugang war ja nur, wie meine Kinder so in dem Alter waren, das war glaube ich so im Volksschul-, Hauptschulalter war sie eher im Gymnasium. Da ist diese Facebook-Geschichte ja erst entstanden und da bin ich mich bei Facebook angemeldet, um zu sehen, was da überhaupt abgeht und was die Kinder da machen und was da passiert. So bin ich eigentlich eingestiegen ins Facebook. Das war der Grund, warum ich überhaupt mit Facebook oder in Social Media mich damit auseinandergesetzt habe. Aber es war richtig, die Frieg sind sie nicht.

SPEAKER_02

Was hast du deinen Kindern denn mitgegeben auf ihrem Weg? Wenn du heute deinen Kinder fragen würdest, an was könnt ihr euch denn erinnern? Oder was verbindet ihr mit eurem Papa? Was glaubst du, kommt dafür Antwort?

SPEAKER_01

Ich glaube, dass wir sagen, wenn der Papa tut immer relativ viel arbeiten, da kann keine Ruhe geben, genau das Problem, was wir eben im Jahr zwei haben, dass wir immer unterwegs sind und durch Querfeld einmarschieren, am Großtrockner des Großtrockners. Und sich vielleicht ein bisschen mehr Zeit für uns entnehmen können. Und das war sicher mal sicher, mein Problem, wenn es ein Problem sein soll, in der Erziehung meiner Kinder, also dass ich vielleicht ein bisschen zu wenig Zeit gehabt habe aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit. Wie gesagt, ich war beruflich viel unterwegs, da kann man sich ausrennen, dass meine Kinder und meine Familie schon ein bisschen darunter gelitten habe, dass ich ein bisschen wenig Zeit für sie gehabt habe. Ich glaube, das, was ich ihnen vorgezeigt habe, wie ich mein Leben gestalte und dass sie ihr Leben selbst gestalten müssen. Sie müssen selbst ihre Entscheidungen treffen für ihr Leben. Ich habe sie ihnen zwar immer gesagt, wie es ihm machen würde. Sie haben manchmal auf mich gehört, nicht immer.

SPEAKER_02

Also den Kindern hast du Erdung mitgegeben. Wir sind jetzt bei Werten, Traditionen angekommen. Glaubst du an Gott?

SPEAKER_01

Ich glaube schon, dass es etwas Höheres gibt. Jetzt will ich nicht sagen, dass ich da Übergläubige bin, aber ich bete natürlich das Vater unser. Und finde das auch wichtig, dass es diesen Halt, auch diesen Halt für die Menschen gibt und diesen Glauben gibt. Und der Glaube ist Halt für viele Menschen und das ist ganz wichtig. Das ist in unserer Gemeinschaft auch ein ganz wichtiger Baustand. Deswegen gehe ich ja gerne zu nicht jeden Sonntag in die Kirche, aber gehe ja auch gerne in die Kirche zu gewissen Anlässen.

SPEAKER_02

Vielen Dank, lieber Erwin. Wir kommen bald zum Schluss unseres Gespräches. Haben wir jetzt noch eine ganz kurze Pause und dann haben wir unser dies oder das Fragequiz. Du musst dich dann entscheiden, Erwin. Seid gespannt, lieber Austria First Hörer. Gleich kitzeln wir noch ein paar unbekannte Feinheiten von Erwin heraus. Bis gleich.

SPEAKER_00

Austria First, Mein Daheim. Gleich geht's weiter.

SPEAKER_02

Herzlich willkommen zurück bei Austria First, Minderheim mit Erwin Angeram, FPÖ-Chef in Kärnten. Wir sind mitten im Herzen der Hohen Dauern. Wir kommen jetzt aber schon zum Schluss und da wartet jetzt noch unsere Dies oder das Rubrik. Erwin, bist du bereit?

SPEAKER_01

Ja, gerne.

SPEAKER_02

Wörtersee oder Milchstädtersee?

SPEAKER_01

Milstättersee.

SPEAKER_02

Tee oder Kaffee?

SPEAKER_01

Tee.

SPEAKER_02

Windräder auf den Almen oder Kernkraft? Boah. Jetzt habe ich die.

SPEAKER_01

Jetzt hast du nicht. Ich sage Kernkraft.

SPEAKER_02

Wieso?

SPEAKER_01

Weil es einfach für mich realistischer ist. Und ich bin einfach ein Realist, weil mit Windrädern werden wir die Energie, die wir brauchen, vor allem auf Bergen nicht redundant erzeugen können. Und Kernkraft, glaube ich, hat sich so mittlerweile so weiterentwickelt, dass es sehr sicher geworden ist, Kernkraft zu nutzen. Es gibt ja verschiedene neue Formen auch der Kernkraftnutzung. Und es ist eine sehr saubere Energie, wenn man die Entsorgung des Überbleibs, das im Griff hat. Und deshalb, glaube ich, ist es realistischer, auf Kernkraft zu setzen, als auf Intrad auf die Ehren.

SPEAKER_02

Kerntner Dialekt oder Hochdeutsch?

SPEAKER_01

Kernerdialekt.

SPEAKER_02

Sportskanone oder Faulbetz? Sportskanone. Bargeld oder digitaler Euro?

SPEAKER_01

Bargeld.

SPEAKER_02

Vielleicht da noch einmal, warum?

SPEAKER_01

Weil es einfach Freiheit ist und Bargeld, ganz was Wichtiges ist. Also das Umgehen auch mit Geld. Also dass man den jungen Menschen auch lernt, dass man das spürt, dass man das angreifen kann. Das Digitale, das spürt man überhaupt nicht. Und dann werden ein paar Zollen abgebucht am Konto. Und ich bin völlig abhängig von, ich sage mal, wenn Strom aus, dann Geld aus. Also deswegen, ich hoffe, dass das Pargeld uns erhalten bleibt, so lange wie möglich.

SPEAKER_02

Das wird es nur mit der FPÖ geben. Brettliausen oder Germknüdel am Berg?

SPEAKER_01

Brettlihausen.

SPEAKER_02

Innovation oder Tradition?

SPEAKER_01

Auch ganz schwierig, aber ich würde sagen Innovation, weil Tradition ist schon auch wichtig und leben wir auch, aber ohne Innovation werden wir nicht weiterkommen.

SPEAKER_02

Logik oder Bauchgefühl?

SPEAKER_01

Logik.

SPEAKER_02

Vielleicht da gerade der St. Väiterwiesenmarkt.

SPEAKER_01

Das ist ganz schwer. Ich bin auf beiden gerne.

SPEAKER_02

Schwer, es ist ja so wie Oberkärnten und Unterkärnten, kennt man eben sehr fragen.

SPEAKER_01

Nehmen wir deshalb den St. Väiterwiesenmarkt.

SPEAKER_02

Nehmen wir den St. Väiterwiesenmarkt, was? Erwin, meine letzte abschließende Frage, wenn du zurückblickst auf dein Leben, worauf bist du stolz?

SPEAKER_01

Auf meine Familie.

SPEAKER_02

Das war eine wunderschöne Antwort. Herzlichen Dank, Erwin, für das Gespräch. Danke für diese tolle Location hier, liebe Austra First Hörer. Ich wünschte, ihr könntet jetzt diesen Anblick sehen. Wenn ihr den Sommer noch ein Ausflugsziel sucht, dann rate ich euch diesen Kraftplatz an. Schaut vorbei, atmet diese Heimatluft ein und geht mit aufgeladenen Akkus wieder nach Hause. Ich garantiere euch, es wird so sein. Und bevor ihr jetzt in die zweite Hälfte des Sonntages startet, darf sich mein Gast in der Sendung noch einen Musikwunsch erfüllen. Doch zunächst, lieber Erwin. Doch zunächst wirst du uns noch sagen: Was hörst du denn so für Musik? Heure du überhaupt gerne Musik? It kann ja auch sein, dass du auch nicht so der Musikfreund bist.

SPEAKER_01

Also ich hör schon manchmal gerne Musik, muss ich ganz ehrlich sagen, aber keine bestimmte. Und bei Interpreten und Texten and Titeln bin ich ganz schlecht. Also ich bin wirklich schlecht. Also es ist überhaupt nicht etwas, was ich mich mit dem wirklich auseinandersetzt. Wenn er gute Musik ist im Radio, dann schaltet es sein und lauter und wenn er schlechter ist, dann schaut es auch.

SPEAKER_02

Was ist eine gute Musik für dich?

SPEAKER_01

Ich kann da jetzt an sagen, okay, mir gefallen zum Beispiel die Beatles, mir gefällt mir gefällt aber genauso Erfolgsmusik. Also ich bin da nicht der Musiktyp, der eine Richtung hat.

SPEAKER_02

Also quer durch die Bahn hörst du Musik, aber du musst dich ja jetzt für einen entscheiden. Vor allem einen, den wir dir widmen wollen und den wir den Austriff First Herren widmen wollen.

SPEAKER_01

Ja, bleiben wir bei den Beatles und es passt zum Tag, weil es kommt nämlich gerade die Sonne. Here comes the sun.

SPEAKER_02

Wunderbar, fine. Jetzt gibt es für dich, Erwin, und für uns alle von den Beatles, here comes the sun. We verab heute. Show that you with it, show that you heard. Where you are, what you're heute not for. I wish you an ungename night. Bis zum nächsten Mal. Bleibt gesund, bleibt früher, and for all mutig.

SPEAKER_00

Austria First, Mind the Heim. In summer, each twelve auf AustriaFirst. And to not hold.at