AUSTRIA FIRST
Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Bauernzerstörung: Wie kann das Höfesterben in Österreich gestoppt werden?
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Explodierende Produktionskosten, unfaire Billigimporte, die unsere heimischen Standards untergraben, und ein unaufhaltsames Höfesterben, das die Lebensgrundlage tausender Familien vernichtet: Während die österreichischen Bauern tagtäglich ums nackte Überleben kämpfen, zeigt die ÖVP ihr wahres, eiskaltes Gesicht. Anstatt sich beim großen Bauerngipfel in Oberösterreich den existenziellen Sorgen der Landwirte zu stellen, flüchtet sich der schwarze Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig lieber in die Wiener Schickimicki-Blase und posiert für Social-Media-Fotos mit Hollywood-Prominenz. Nach 40 Jahren ÖVP-Diktat im Landwirtschaftsministerium stehen unsere Bauern vor den Trümmern einer verfehlten Klientelpolitik, die von Zwangsmitgliedschaften in der Kammer, bürokratischer Schikane und eiskalter Realitätsverweigerung geprägt ist. Es ist ein beispielloser Verrat an jenen hart arbeitenden Menschen, die unser Land ernähren.
In der neuen Aktuellen Stunde auf AUSTRIA FIRST beleuchten wir dieses arrogante Totalversagen der ÖVP und geben den heimischen Bauern endlich jene Stimme, die ihnen von der schwarz-grünen Verlierer-Koalition verwehrt wird. Neben mutigen Vertretern der Landwirtschaft ist FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmiedlechner zu Gast, der die heuchlerische Show-Politik des Ministers schonungslos entlarvt, klare Kante gegen den Ausverkauf unserer Landwirtschaft zeigt und sich als einzige wahre Schutzmacht vor unsere Bauern stellt.
Die Aktuelle Stunde auf Austria First.
SPEAKER_01Die Lage unserer Bauern in Österreich ist ernst. Die Bauern werden enteignet. Nicht nur bei uns in Österreich, sondern auf der ganzen Welt.
SPEAKER_04Es wird in ein paar Jahren keine Betriebe mehr geben. Ich sage Kohle, das ist beinhart. Also ich sehe euch da keine Zukunft, wann sich nicht radikal was ändert.
SPEAKER_08Es braucht eine radikale Systemänderung in der heimischen Landwirtschaft. Darüber war man sich beim zweiten großen Bauerngipfel in Asbach in Oberösterreich, organisiert von den alternativen Medien, RTV und Infodirekt einig. Wie diese Systemänderung ausschauen könnte, welche Themen sonst noch am Gipfel diskutiert wurden, hört ihr jetzt in der Aktuellen Stunde hier auf Austria First. Mein Name ist Nicolas Schott und ich freue mich, dass ihr dabei seid.
SPEAKER_07Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr. Die Aktuelle Stunde auf Austria First.
SPEAKER_08Herzlich willkommen bei der Aktuellen Stunde. Mein Name ist Nikola Schontz. Am Dienstag ging in Aspach in Oberösterreich der zweite große Bauerngipfel der alternativen Medien, RTV und Infodirekt über die Bühne. Nach dem großen Erfolg der Premiere Anfang Mai war auch die zweite Veranstaltung ein voller Erfolg. Hunderte Landwirte folgten der Einladung. Auch Landwirtschaftsminister Norbert Trotschnick von der ÖVP wäre eingeladen gewesen, blieb dem Bauerngipfel allerdings wieder fern. Während die Bauern auf Antworten zu ihren Existenzsorgen warten, posierte der Landwirtschaftsminister lieber mit dem Terminator Arnold Schwarzenegger für die sozialen Medien. Für viele Bauern wirkt dieses Posting wie ein Schlag ins Gesicht. Ein User schreibt beispielsweise auf Facebook: Für lauter so Blödheiten bist du zu haben.
SPEAKER_00Nur für uns Bauern bist du nicht da. Pack dich zusammen und hau dich über die Häuser.
SPEAKER_08In Asbach hätte der Minister die Chance gehabt, mit dem Bauern zu sprechen, ignoriert allerdings die Einladung und dass obwohl die Situation für die heimische Landwirtschaft immer schlimmer wird.
SPEAKER_04Also ich sehe da keine Zukunft, wann sie nicht radikal was ändern.
SPEAKER_01Die ÖVP steht seit 40 Jahren an Landwirtschaftsminister und Usammerheit. Also wir haben neue das gleiche Grundeinkommen wie vor 50 Jahren. Und die Produktionskosten rennen uns davon. Es werden Importe reingeholt, die keinen Standards, schon gar nicht den Standards entsprechen zu dem, was wir produzieren müssen. Und das macht uns das Leben schwer.
SPEAKER_08Dass niemand von der ÖP oder dem Bauernbund zum Bauerngipfel gekommen ist, kommentiert der bekannte Bauernrebell Leo Steinbichler so.
SPEAKER_06Eigentlich muss ich ganz ehrlich sagen, jeder erwartet, das hätte der Minister oder Frau Landesrat oder der Kammerpräsident da sitzt. Aber ich glaube, das ist nicht gekommen. Ist auch ein Eingeständnis von Ihnen versorgen. Sie haben das Lenkrad in der Hand und der Korn ist im Grum.
SPEAKER_08Neben Leo Steinbichler war auch der Obmann der Freien Bauern Oberösterreich, Arthur Kreuzmeyer, auf der Bühne. Aus seiner Sicht braucht es eine tiefgreifende Systemänderung.
SPEAKER_00Der Kammerstaat ist niemals die Lösung unserer Probleme, sondern vielmehr die Wurzel. Und die Pflichtmitgliedschaft der Kammer ist etwas, was völlig aus der Zeit gefallen ist. Die Kammern gehören in die Freiwilligkeit entlassen. Dann werden sie im freien Wettbewerb stehen. Und werden sie auch das, was sie können, bei Beratungen und so weiter, gut ausführen. Also es wäre langfristig auch für die Kammern die wesentlich sinnvollere Überlebensstrategie, in der freien Wirtschaft zu konkurrenzieren, anstatt mit einer Pflichtmitgliedschaft eigentlich die Frustration der Bauern zu erhöhen.
SPEAKER_08Klare Worte fand auch Johann Konrad. Er ist Mitgründer der Agrargemeinschaft Österreich.
SPEAKER_05Ganz wichtig ist, Lösungsansätze brauchen wir. Die Politik findet nicht statt einfach. Man muss sagen, wir errennen alles, aber in der Politik ist unser, was wir brauchen, was uns dementsprechend herzen liegt, das wird nicht umgesetzt einfach. Und das müssen wir einen Druck aufbauen und die sind bei so einem Agrargipfeln ganz wichtig einfach. Wir haben Pflichtmittlerschaft bei der Landwirtschaftskammer, Präsident, Vizepräsident, Agrarlandesrettin, Landwirtschaftsminister, die sind der Herrschaften, die was für uns da wären. Die müssen dann dementsprechend was machen. Das, was wir da reden, das ist zu 100% richtig. Aber diese Sache, die wir da besprechen, das wird in der Politik nicht umgesetzt. Wir brauchen einen Landwirtschaftsminister, der was für uns da ist. Und ich fahre da seinen Rücktritt und sage, es hilft nichts, er ist ja lieber Kerl, muss er sehen. Aber er ist vielleicht für Kirche oder für andere Sachen gebracht, aber für die Landwirtschaft machen wir einen Kraft, einen starken Mann einfach, geht Richtung Ukraine, was ihr auf uns zukommt. Und da sind wir zu schwach.
SPEAKER_08Wir wollen natürlich auch heute eure Meinung hören. Wie kann das Höfe sterben in Österreich gestoppt werden? Und wie wichtig ist euch, dass Lebensmittel künftig wieder verstärkt von heimischen Bauern statt aus dem Ausland kommen, schickt uns eure Sprachnachricht. Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage austreafirst.at. Und gleich bei uns in der Aktuellen Stunde, FPÖ-Agrasprecher Peter Schmidtlechner. Bleibt dran.
SPEAKER_07Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr. Die Aktuelle Stunde auf Austria First.
SPEAKER_08Am Dienstag fand in Asbach im Innviertel in Oberösterreich der zweite große Bauerngipfel von RTV und Infodirect statt. Dabei wurde nicht nur über die Probleme in der Landwirtschaft gesprochen, sondern erstmals auch ganz gezielt über realistische Lösungsansätze. Vor etwa 300 fachkundigen Besuchern namen vier Praktiker Platz auf der Bühne des Hotels Danza. Arthur Kreuzmeyer, Landwirt und Opfer der Freien Bauern, Johann Konrad, Österreichs größter Milchbauer und Mitgründer der Agrargemeinschaft Österreich, Leo Steinbichler, Bauernrebell und Klaus Wimmesberger, Bauer und Kamerad des unabhängigen Bauernverbands. Vertreter der ÖVP und des Bauernbunds waren ebenso zum Bauerngipfel eingeladen. Anstatt den Bauern ein offenes Ohr zu schenken, feierte Landwirtschaftsminister Norbert Trotschnig von der ÖVP sich bei einer Klimaschutzveranstaltung mit einigen Promis in Wien selbst. Dazu FPÖ-Agrarsprecher Peter Schmid-Leichner.
SPEAKER_02Der Landwirtschaftsminister duckt sich weg, läuft eigentlich davon vor den Fragen oder Bauern. Und im Endeffekt ist das Ganze unwürdig. Diese Regierung, dieser Herr Landwirtschaftsminister, ist längst schon rücktrichtsreif. Im Endeffekt sind die Probleme riesengroß. Wir haben da zu kämpfen mit massiven Preisproblemen, wir haben zu kämpfen mit hoher Bürokratie und hohen Auflagen und gleichzeitig hohen Ausgaben für Betriebsmittelkosten und natürlich auch Diesel. Und das bringt viele Bauern an den Rand der Existenz.
SPEAKER_08Auch Lebensmittelimporte aus dem Ausland sind laut Schmiedlechner ein immer größer werdendes Problem für die heimische Landwirtschaft, die einfach nicht zu unseren Standards produziert werden.
SPEAKER_02Und ich warne einfach davor, dass man sagt, das sind billige Importein, weil wenn man es sich genau anschaut, kommen die eigentlich unseren Konsumenten dann wirklich teuer, wenn man es langfristig anschaut. Und in diesem Sinne glaube ich einfach, es werden Lösungen möglich. Frankreich macht es vor. Frankreich hat das gleich nach dem Abschließen des Mercosur-Abkommens eine Verordnung hinaus, ein Gesetz beschlossen, indem sie Importe, welche nicht zu den französischen Standards produziert worden sind, verbietet. Das wäre in Österreich auch möglich. Wir hätten in Österreich sehr viele nationale Spielräume. Da braucht man sie nicht immer auf die EU ausreden. Nichtsdestotrotz, leider handelt der Minister nicht. Der Minister ist eher ein Schumminister, schaut lieber, dass er sich auf Feiern und anderen Veranstaltungen herumtreibt, anstatt endlich etwas für die Bauern zu machen.
SPEAKER_08Wenn FPÖ-Agralsprecher Peter Schmidtleichner Landwirtschaftsminister wäre, hätte er bereits drei konkrete Maßnahmen, die aus seiner Sicht umgesetzt werden müssen.
SPEAKER_02Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, aber grundsätzlich ist so, dass glaube ich drei wesentliche Punkte sehr wichtig wären. Erstens einmal, dass man eine allumfassende Lebensmittelherkunftskennzeichnung endlich auf den Weg bringt und endlich umsetzt. Der zweite Punkt ist eben, dass man die heimischen Bauern, die heimische Produktion vor Importen, die nicht zu unseren Standards produziert worden sind, dass man die verbietet und dass man das eigentlich da den Riegel vorschiebt. Und der dritte Punkt wäre natürlich auch, dass man schaut, dass man Maßnahmen setzt, um die Bauern in der Produktion zu halten. Das heißt, dass man einfach ausgabenseitig für die Bauern die Rahmenbenennungen so macht, dass auch in der Landwirtschaft wieder Geld zu verdienen ist.
SPEAKER_08Wir wollen natürlich auch heute wieder eure Meinung hören. Wie kann das Höfesterben in Österreich gestoppt werden? Und wie wichtig ist euch, dass Lebensmittel künftig wiederverstärkt von heimischen Bauern statt aus dem Ausland kommen? Schickt uns eure Sprachnachricht. Alle Infos dazu findet ihr auf unserer Homepage austriafirst.at.
SPEAKER_07Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr. Die Aktuelle Stunde auf Austria First.
SPEAKER_08Der am Dienstag stattgefundene Bauerngipfel in Asbach in Oberösterreich, organisiert von RTV und Infodirect, hat vor allem eines gezeigt. Aus Wut wird Mut. Die Bauern wollen wieder von ihren Erzeugnissen leben und einen Systemwechsel. Bei der Diskussion am Podium wurden mehrere Lösungsansätze für die actuellen Probleme erarbeitet. So soll zum Beispiel an Importstopp für alle Produkte, die nicht zu heimischen Standards produziert werden kommen. Oder eine Verschlankung der Landwirtschaftskammer oder eine gänzliche Streichung der Mehrwertsteuer auf Diesel für Land und Forsthörte. Das sind nur drei der insgesamt elf Lösungsansätze, die beim Bauerngipfel diskutiert wurden. Infodirekt-Chefredakteur Michael Schafmüller, der beim Gipfel beide Podiumsdiskussionen moderierte, fasst den Abend so zusammen.
SPEAKER_03Was man heute bei der Bühne merkt, bei den Podiumsdiskutanten, die wollen nicht mehr nur eher Wut loswerden, sondern die wollen jetzt über konkrete Lösungen sprechen. Die wollen jetzt wirklich etwas ändern. Und ich glaube, darum ist auch die ÖVP, der Bauernbund, die oberösterreichischen Nachrichten und ähnliches so nervös, weil sie merken, da kommt jetzt der Kraft zusammen und die wollen jetzt wirklich etwas ändern. Die wollen, dass ehrere Betriebe an ihre Kinder weitergeben können und dass sie vor ehrer Hände Arbeit leben können. Und das merken wir heute richtig. Da ist die Wut noch da, aber die wird jetzt schon langsam kommt in überlegte Bahnen und jetzt werden Forderungen formuliert. Und ich glaube, die werden einen ziemlichen Nachdruck dann im Herbst kriegen, wenn die Bauern wieder mehr Zeit dafür haben.
SPEAKER_08Denn da ist auch schon wieder etwas Großes angekündigt, wie Bauernrebell Leo Steinbichler am Ende der Veranstaltung ankündigte.
SPEAKER_06A historische Tag wird am 31.10.26. Da wird sie was reden.
SPEAKER_08Was genau am 31. October 2026 über die Bühne gehen wird, bleibt also noch offen. Landwirte sollten sich diesen Tag aber dennoch schon einmal in their kalender eintragen. That was for heute by the actual store. My name is Nicolas Schott. I say danke for the time and wanna an angename with Austria First.
SPEAKER_00Austria First, folks nah, direct unsensible.