AUSTRIA FIRST
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Tirol vor der blauen Wende - Markus Abwerzger bei Giuliani im Gespräch
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In der aktuellen Ausgabe von „Giuliani im Gespräch“ auf AUSTRIA FIRST ist der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger zu Gast bei Marie-Christine Giuliani.
In einem ausführlichen und persönlichen Gespräch beleuchtet Abwerzger eine breite Palette an Themen, die von der Landes- bis zur Bundespolitik reichen. Er spricht über seine Herkunft, seine frühere Fußballkarriere und einen schweren Skiunfall, der ihm die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, aber auch dessen Belastungsgrenzen vor Augen führte.
Politisch stehen die drängendsten Probleme Tirols im Fokus: der ungelöste Transitstreit am Brenner, die explodierenden Kosten für Wohnen und Leben, die schockierende Drogenproblematik in Innsbruck und ein grausamer Fall von Tierquälerei, der landesweit für Entsetzen sorgte.
Er gibt Einblicke in seine politische Beziehung zu Bundesparteiobmann Herbert Kickl und formuliert sein klares Ziel für die Landtagswahl 2027: Er will Landeshauptmann von Tirol werden und eine neue, bürgernahe und ehrliche Politik für das Land umsetzen.
Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei.
SPEAKER_00Hallo liebe Zuhörer, schön, dass Sie schon da sind. Hier ist Marie-Christin Giuliani mit dem Mann, der die nächste Landtagswahl in Tirol 2027 aufmischen wird. Markus Abwärzka. Bleiben Sie dran, wir sind gleich drauf.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch. Jeden Sonntag von 10 bis 12. Und alle Folgen zum Nachhören auf austreaförst.at.
SPEAKER_00Und da ist er auch schon bei mir, der Markus Abwärzker. Willkommen.
SPEAKER_02Ja, herzlichen Dank für die Einladung.
SPEAKER_00Sehr, sehr gerne. Ja, Markus Abwärzker, ein Waschechter, jetzt Voradberger oder doch Tiroler bei mir bei Austria Fürst, eigentlich ja in Voradlberg geboren.
SPEAKER_02Ja, ich bin in Vorarlberg geboren, bin aber quasi dann mit 20 nach Tirol gezogen für das Studium. Bin quasi ein Vorzeigemigrant sozusagen. Ich habe mich in Tirol niedergelassen, habe eine Ausbildung gemacht, habe dann eine Berufsausbildung als Anwalt absolviert, habe eine Familie gegründet, Zahlsteuern. Also von dem her ist es meine Wahlheimat geworden und habe es lieben gelernt und ja, bin auch politisch tätig dazu.
SPEAKER_00Wie ist das gekommen, dass ein Voradelberger, ich habe mir immer schon gedacht, ich höre einen Hauch, ein Hauch an Voradlbergerisch, wenn ich dir zuhöre. Wie ist es gekommen, dass du mit 20 quasi nach Tirol bist?
SPEAKER_02Eben durch das Studium. Also ich habe auch bis dahin auch leistungsmäßig Fußball gespielt, ich habe ja auch in der Jugendnationalmannschaft spielt und durfte da 20 Mal den Adler auf der Brust tragen bei Spielen und unterstütze ja auch jetzt die Fußballnationalmannschaft, die offen wir ein Weltmeister. Also die Voraussetzungen sind ja vielleicht auch ein Wunder passieren. Nein, aber ich bin jetzt auch aufgrund des Studiums nach Tirol gezogen und bin dort auch politisch dann aktiv geworden. Ich war auch vorher in Vorlberg schon aktiv und ja, also Tirol ist ein wunderschönes Land.
SPEAKER_00Ja.
SPEAKER_02Und lebenswert, aber politisch derzeit leider Gottes etwas falsch regiert.
SPEAKER_00Ja, ich soll dich übrigens auch von unserem Abgeordneten, den Christoph Steiner, ganz lieb, grüßen lassen.
SPEAKER_02Ja, herzlichen Dank. Wir sind ja immer super im Austausch und der Christoph macht es hervorragend, was er macht. Also er ist ja in ganz Österreich unterwegs, aber ich muss ihm dann schon sagen, dass ab Herbst er seinen Hauptfokus wieder ein Tirol hat und dass er da mehr in Tirol unterwegs ist. Wir brauchen ihn.
SPEAKER_00Ich habe einmal gehört, dass es dir Leid getan hat, dass du aufgrund des Berufs, des Rechtsanwalts und auch der Politik die Fußballkarriere aus dem Fokus verloren hast. Stimmt das?
SPEAKER_02Ja, das stimmt eben. Mit 20 habe ich auch eine Verletzung gehabt und habe dann das Doppelstudium Jus und Politikwissenschaften begonnen. Und ja, bin dann auch bei einer Studentenverbindung aktiv geworden und durch das Gesamte dann war wenig Zeit für den Fußball oder gar keine Zeit mehr. Und ich habe es dann lassen. Es tut mir insofern leid, weil ich eigentlich schon gern Fußball gespielt habe. Wie weit es gebracht hätte, steht in den Sternen, das werden wir niederfragen. Aber ich bin immer noch leidenschaftlich Fußballzuseher und bin ein Fan vom FC Wacker und Mitglied. Und jetzt haben wir nicht zweite Bundesliga aufgestiegen. Und bald schon vielleicht ab nächstes Jahr spielen wir dann wieder gegen Rampit und Austria-Wien. Das würde mich freuen. Also du spielst innerlich immer noch mit? Ich spiele immer noch nicht innerlich.
SPEAKER_00Ich hatte es ja auch ziemlich erwischt auf der Skipisten kürzlich.
SPEAKER_02Ja, das war.
SPEAKER_00Was hast du aufgeführt? Hast du versucht, einen Tiefschneehang auf die Geschwinde zu nehmen oder ist es nur einfach blöd gelaufen?
SPEAKER_02Nein, ich habe probiert schneller zu sein als meine Tochter, das habe ich dann nicht mehr geschafft. Ich sollte dann irgendwann einmal den Fahrstil dem Alter anpassen und nicht der Tochter. Nein, also im Prinzip bin ich seit die drei auf den Skienskier und ich kann schon recht gut Ski fahren, also das darf ich schon sagen. Aber da hat es mich bei einem Linksschwung beim Kaufen so richtig ausgehoben und gelandet bin ich dann auf dem Becken bzw. auf der Hand. Und da habe ich mir den Ellen, also die Elle gebrochen, die Speiche, die Speiche gebrochen und ein Becken-Ringfraktur habe ich auch gehabt. Gott sei Dank nicht verschoben, aber ein bisschen Zeit im Krankenhaus habe ich verbracht. Operiert bin ich auch geworden und ja, aber alles wieder zusammengewachsen.
SPEAKER_00Ja, aber es macht doch was mit einem, oder?
SPEAKER_02Ja, schon im ersten Moment natürlich, wo die Diagnose gekommen ist, Becken-Ringfraktur. Da hat man natürlich dann gleich gedacht, das ist nicht gut, aber Gott sei Dank war die stabil, also man hat nicht operieren müssen. Und dann wie Hand operiert, man wacht dann im Krankenhaus auf und man sieht aber auch, wie unglaublich das System funktioniert, also trotz Widrigkeiten, das muss man auch sagen. Aber im Krankenhaus bin ich bestens versorgt worden und das ist jetzt nicht, weil ich ein Politiker bin, sondern weil da wirklich rund um die Uhr unglaubliche Leistungen vollbracht werden von dem Krankenhauspersonal. Man sieht aber komplett, dass sie am Limit sind. Also das war natürlich in der Skisaison, aber das Krankenhaushall, also Hochachtung von den Ärzten und von den Betreuerinnen, von den Krankenschwestern, die da tätig waren, das war echt sensationell. Also rundum super betreut worden, muss ich ehrlich sagen. Und man sieht, was sie leisten und deshalb muss man das auch politisch unterstützen.
SPEAKER_00Ja, und das sind ja auch in Voradlberg und in Tirol sind ja die absoluten Chirurgie-Koryphän. Also das ist wirklich, wirklich, da ist man sehr safe, wenn man sich da was tut, muss man wirklich dazu sagen. Aber ich habe eigentlich auch gemeint, ob das was mit dir gemacht hat, weil man hat ja dann Zeit, man kann jetzt nicht immer irgendwo dahin rennen. Das ist so ein bisschen die Achtsamkeit, zu der man gezwungen wird. Man wird eingebremst, abgebremst. Hast du da irgendwelche Dinge neu gedacht?
SPEAKER_02Man sieht dann schlussendlich, dass es auch anders ausgehen hätte können, das muss man auch dazu sagen, weil es ist ja neben der Piste, also zwei, drei Meter weiter links und ich wäre im Wald gelegen. Und da hat es ja genau in dem Moment, also einen Tag davor, hat es jemand, der von der Ski ist, ein junger Mensch, der von der Ski ist, der abgekommen ist, in den Wald geflogen ist, der ist gestorben. Also man denkt da schon, also gewisse Sachen, über gewisse Sachen fängt man an nachdenklich zu werden. Und im Prinzip, man wird vorsichtiger. Man fängt dann an überlegen, war das jetzt schon gescheit, hätte ich das jetzt machen sollen oder nicht. Aber im Prinzip freue mich schon wieder auf Skifahren, muss ich auch dazu sagen, also für die nächste Saison wäre ich schon wieder nicht nur politisch angreifen, sondern auch wieder auf der Schiebste meine Schwünge ziehen.
SPEAKER_00Ja, unbedingt. Aber du bist ja wiedergewählt worden als Landespartei Obmann mit 98,15 Prozent. Das ist ein gewaltiges Ergebnis gewesen. Das ist eigentlich beinahe einstimmig. Also der Rückenwind stimmt. Du wirst hier wirklich getragen. Macht er das persönlich nur Freude oder auch ein bisschen an Druck? Weil da sind viele Erwartungshaltungen natürlich mit dabei.
SPEAKER_02Also Druck macht es mir keinen. Also mir hat das total gefreut. Eigentlich fast am meisten gefreut von allen Wiederwahlen bisher. Ich bin ja seit 2013 Landesparteiaufmann, das ist doch eine lange Zeit. Und weil man dann trotzdem, trotz dieser langen Zeit, man macht sich ja nicht immer nur Freunde. Beziehungsweise man hat ja auch als Landesparteiaufmann oft einmal Entscheidungen zu treffen, die nicht allen gefallen. Allen recht gemacht, ist nichts gemacht, das geht ja nicht. Und trotzdem, noch seit 2013, also schon fast jetzt 15 Jahre, Landesparteiobmann zu sein und trotzdem diese hohe Zustimmung zu haben innerhalb der Funktionäre, das hat mich sehr gefreut. Also das hat mich wirklich, das hat mich stolz gemacht, das muss ich sagen. Also das freut mich. Geht aber nur mit der ganzen Mannschaft. Ich habe eine super Mannschaft im Landesparteivorstand, auch der alte Vorstand, der neue Vorstand, gute Stellvertreter, nicht wie den Christoph Steiner oder den Gang Andreas oder alle anderen auch noch. Also wir sind gut aufgestellt. Das freut mich.
SPEAKER_00Ja, schön, dass du da bist. Liebe Zuhörer, falls Sie sich erst dazu geschaltet haben, bei uns auf Austria First neben mir sitzt der Markus Abwärtsger, Tiroler, Landespartei Obmann in Tirol. Und wer weiß, was nächstes Jahr, 2027 in Tirol noch alles passieren wird. Sie hören AustriaFirst, Giuliani im Gespräch.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12, und alle Folgen zum Nachhören auf AustreFirst.at Ja, lieber Markus Abwärtsker, man hat jetzt ja in der Woche viel aus Tirol gehört.
SPEAKER_00In allen Medien kam es. Ich habe es sehr witzig gefunden. Man hat es wieder gesehen, wie selektiv die Medien sind und der ORF. You have dich gesehen in Social Media that du mit unterwegs warst bei der Transit-Thematik, dem Transitstreit in Tirol. Die FPÖ, Markus Abwärtska, war also mit dabei. In ORF habe ich nur den Herrn Matle gesehen, der da mit dabei war. Da haben sie sich quasi gerangelt um die Kameras. Was ist denn dort das tatsächliche Problem? Es geht um den Brenner und es geht einfach um zu viel Transitverkehr, um zu viel LKW. Was könnte man denn da tun? Wie ist die Lösung?
SPEAKER_02Ja, das ist interessant, man hätte den Mattle ja gar nicht sehen dürfen, weil er war ja als Privatperson dort nicht. Er hat großartig angekündigt, dass er als Privatperson dort.
SPEAKER_00Aber das geht ja gar nicht einfach.
SPEAKER_02Mit dem Damen in Wolf im ORF schon gesagt, Herr Landeshauptmann, sie ist ein Landeshauptmann und als Landeshauptmann geht man da hin. Also im Prinzip ist das sehr schwach von ihm gewesen, aber das ist halt typisch Toni Mattle, der es eben allen recht machen will.
SPEAKER_00Vielleicht tut er schon Vorarbeiten. Er ist vielleicht bald privat.
SPEAKER_02Das wäre etwas, was an uns für sich unterschreiben, nicht, dass er sein letztes Jahr vorbereitet und dann in Politpension geht. Prinzipiell geht es bei der Brenner-Debatte, wie gesagt, ich habe auch keine Freude, wenn der Verkehr dementsprechend so abrupt stillsteht. Wir sind ja nicht die typischen Demonstranten, wobei seit Corona, muss man dazu sagen, habt ihr auch die FPÖ gelernt, zu demonstrieren, richtig zu demonstrieren. Und das ist auch ein gutes Grundrecht, das man auch in Anspruch nimmt, ebenso am Brenner. Wir haben eine unglaubliche Last mit diesen LKWs. Wir haben 2,5 Millionen Lkw im Jahr. Transitverkehr. Das heißt, die bringen uns nichts außer Dreck, Staub, Feinstaub, CO2-Belastung, Lärm. Das heißt, es ist eine unglaubliche Belastung für die Tirolerinnen und Tiroler. Wir haben ca. 200.000 Menschen, die direkt an der Autobahn wohnen und die sind da direkt betroffen. Und das kann nicht sein, dass es so weitergeht. Wir haben zig Jahre versprochen worden, dass es besser wird. Jede Regierung hat es versprochen. Man muss ehrlich sagen, der damalige Verkehrsminister Hofer hat wirklich sehr viel gemacht in dem Bereich. Da ist einiges weitergegangen. Aber jetzt in Wien sind wir auch im Stich gelassen worden, beispielsweise das Rahmenprogramm der ÖBB, jetzt vom Verkehrsminister von Hanke, sieht diese Unterintaltrasse nicht mehr vor. Das ist ein ganz wichtiger Punkt für den Brenner Basistunnel, damit die Verbindung von Bayern nach Tirol passt in den Brenner Basistunnel. Das wäre für 2034 die Eröffnung geplant. Und wenn das so weitergeht, dann wird es eine Millionengrab, weil die Zulaufstrecken nicht passen. Bayern baut nicht, ist zwar verpflichtet von der Europäischen Union, macht nichts und die Bundesregierung selber sagt jetzt, ja die Unterintertrasse wird sich nicht mehr ausgehen. Das ist eine Verhöhnung der Bevölkerung. Und da kann ich mir schon vorstellen, dass das möglicherweise nicht die einzige Demonstration und nicht die letzte Demonstration war, weil so kann es nicht weitergehen. Und wir brauchen eben eine Landesregierung, die da wirklich massiv dagegen arbeitet.
SPEAKER_00Ja, was wir jetzt beobachten, ist ganz einfach, dass die Parteien, die sich jetzt zusammengeschlossen haben, die aber im Prinzip alle die Verlierer der Nationalratswahlen waren, dass die Problem auf Problem legen und nichts mehr abarbeiten. Und dazu gehört auch diese Transitproblematik, die sie quasi, wenn du jetzt Landeshauptmann wirst, dir überlassen. Ist das dann überhaupt lösbar?
SPEAKER_02Also prinzipiell ohne die Europäische Union wird es nicht lösbar sein. Das muss man ehrlich sein. Man muss ja ehrlich den Leuten, ich kann den Leuten nicht A für O vormachen. Das funktioniert nicht. Man muss ehrlich sein. Und die Wahrheit ist den Menschen auch zumutbar. Und ich glaube, dass man auch da Verständnis hat, wenn man ehrlich ist. Das ist genau die Politikabkehr, die ich haben möchte. Ehrliche Politik. Das heißt, auch den Leuten zu sagen, wenn es einmal negativ, wenn es einmal schlechte Nachrichten gibt. Da geht es, ohne Europäische Union wird es nie gehen. Wir brauchen diesen Zulauf, wir brauchen ohne Bayern wird es nicht gehen, wir brauchen diesen Zulauf zum Brennerbasistunnel, weil dann kann ab 34, 39, je nachdem, kann sehr viel Verkehr in den Tunnel. Und das wäre natürlich, die geht von Franzensfeste, von Südtirol quasi, bis nach Hinspruch. Also das ist ein riesigentunnelprojekt. Und dann habe ich das unterirdisch. Und auf der anderen Seite hoffe ich auch, dass die Elektrifizierung der LKWs voranschreitet. Da glaube ich auch bis 2040 ist der Großteil der Lkws möglicherweise schon elektrifiziert. Das heißt, die CO2-Belastung fällt auch da weg. Also das sind die Zukunftsperspektiven, die wir haben. Und bis dahin, sage ich ganz klar, restriktive Maßnahmen. Auch wenn Italien klagt, das ist mir komplett wurscht. Und wenn Italien Recht bekommt, möglicherweise beim Europäischen Gerichtshof, dann muss ich halt die Maßnahmen noch verstärken. Das würde ich einfach als Antwort machen. Bis die Europäische Union begreift, dass der freie Warenverkehr nicht über die Gesundheit gestellt wird. Die Gesundheit geht vor aus meiner Sicht und dafür kämpft man in Tirol.
SPEAKER_00Ja, also die ÖVP regiert in Tirol und im Bund. Und trotzdem kann man wirklich bei euch ganz klar sehen, dass die Transitpolitik seit Jahrzehnten scheitert. Wenn ich jetzt hier den Herrn Matle sitzen hätte, was würde mir der erzählen zu dem Thema?
SPEAKER_02Ja, der würde ihnen wahrscheinlich sagen.
SPEAKER_00Entschuldige, ich war vorhin, Perdou ist das nicht.
SPEAKER_02Nein, passt gut.
SPEAKER_00Nein, nein, passt schon. Darf ich das eh nicht mehr?
SPEAKER_02Ja, logisch, wenn ich. Der würde wahrscheinlich erzählen, dass das nicht funktioniert, weil da muss Wien dafür sein, der würde erzählen, dass das nicht funktioniert wegen der Europäischen Union. Der wird die Kindesweglegung machen. Wobei man wirklich sagen muss, und du hast es ja erwähnt, also die Regieren ja nicht nur im Land, sondern auch im Bund. Die regieren auch in Brüssel, wenn man ehrlich ist. Weil die Europäische Volkspartei ist eine der größten Fraktionen da oben. Und die machen ja die Frechterlobbypolitik. Die sind ja dafür verantwortlich. Da gehen die Leute ein und aus. Und das ist der Punkt. Also da, die ÖVP darf man nicht außen vor lassen. Die sind mit Verursacher dieses Problems.
SPEAKER_00Ja, es ist ein massives Problem. Es betrifft, wie gesagt, liebe Zuhörer, falls Sie nicht in Tirol zu Hause sind, hunderttausende Tiroler täglich. Und weil du jetzt kurz das Thema auf die Europäische Volkspartei gebracht hast, da gibt es ja diesen Herrn Weber, der sich ja jetzt sehr aus dem Fenster gelehnt hat und gemeint hat, das Einstimmigkeitsprinzip braucht man ja auch nicht mehr. Also die Souveränität und den Schutz der kleinen Länder, den könnte man jetzt langsam dann fallen lassen. Was denkst du dir dazu?
SPEAKER_02Ja, das wäre eine komplette Selbstaufgabe. Also ich glaube, das Einstimmigkeitsprinzip, wenn das wegfällt, dann wird nur noch drüber gefahren. Also da wird dir keiner glauben, dass Österreich oder Tirol dann irgendwas ausrichten wird können gegen eine Politik von Deutschland, Frankreich oder sonst wem. Die großen Länder werden regieren und die Klowen werden nichts sagen dürfen. Das ist ja genau der Punkt, wenn ich jetzt gerade bei den Neos, wo ich nie verstehe, diese Hörigkeit oder zu sagen, wie wollen die Vereinigten Staaten von Europa, das ist ja genau dasselbe. Oder das Einstimmigkeitsprinzip, da will man Souveränität abgeben. Und ich glaube, das ist die Zeit da, dass die Nationalstaaten wieder viel mehr Souveränität zurückbekommen. Weil die sind bei der Bevölkerung und nicht irgendwelche Wasserkopfe in Brüssel, die da über Bevölkerung entscheiden.
SPEAKER_00Ja, ja, auch in Tirol ist es so. Du weißt ganz einfach und hast das Ohren der Bevölkerung in Tirol, wer was in welchem Tal braucht, weil schon allein von Tal zu Tal sind die Bedürfnisse oft unterschiedlich. Also einen Wasserkopf braucht man da überhaupt nicht. Ja, liebe Zuhörer, Sie hören Markus Abwärzker auf Austria First bei Marie-Christine Giuliani.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.
SPEAKER_00Ein Thema müssen wir leider auch anschneiden. Es ist natürlich etwas, das sehr unter die Haut geht. Wir haben in Tirol auch eine sehr schlimme Drogenproblematik in Innsbruck. Und du bist da auch jemand, der in die Handlung gehen will. Das finde ich sehr schön, weil man misst ja Menschen und man sollte auch Politiker nicht daran messen, dass sie einem großartig erzählen oder versprechen oder wo sie Nachschau halten, ich kann das schon gar nicht mehr hören, sondern man sollte sie an ihren Daten messen und das ist für dich ein wichtiges Thema. Passieren tut da nicht wirklich viel. Aber liebe Zuhörer, was da an Drogenproblematik in Innsbruck abgeht, ja, das sind Kinder, das sind keine abstrakten Statistiken und da gehört unbedingt etwas verändert. Was sind hier deine Pläne? Du sitzt unmittelbar davor und hast vor allem den Fokus auf diesem Thema, so weit ich gehört habe.
SPEAKER_02Ja, ich habe da ein einschneidendes Erlebnis gehabt als Anwalt. Da habe ich eine Familie aufgesucht, dessen Tochter für sich den Drogentod erlitten hat und das mit zwölf. Also das ist schon sehr früh. Die hat im Februar ersten Joint geraucht und im August war sie auf der Pathologie jetzt. Da ist sie gestorben. In der Zwischenzeit waren, glaube ich, fünf Aufenthalte in der Kindern- und Jugendpsychiatrie mit Überdosen. Und da ist etwas gewesen. Also das hat bei mir einiges ausgelöst, weil ich gesagt habe, das kann ja wohl wirklich nicht sein, dass da das gesamte Helfersystem nur zuschauen kann. Wir haben dann Berichte gehabt von Jugendhelfern, die waren natürlich betreut, die wollten immer daheim sein, die haben nichts machen können, weil sie an und für sich keine rechtliche Handhabe gehabt haben. Das heißt, das Wadl. Mitten in der Pubertät, schwer drogenabhängig, sexualisierter, dann auf der anderen Seite prostituiert, nicht das muss man auch dazu sagen, kann nicht einmal rechtlich gesehen als Zwölfjährige ein Wurstsemmel kaufen gehen ohne Zustimmung, kann aber dann selber entscheiden, ob sie eine Therapie machen kann oder nicht. Und das ist der Fall gewesen, wo ich mir das ganz genauer angeschaut habe und wo ich mir gedacht habe, das kann jetzt wirklich nicht sein. Es muss Möglichkeiten geben, dass ich solche Kinder aus diesem Umfeld raushole. Und wenn es nur für ein paar Wochen sind, dass man ihnen eine Therapie, dass ich sie zu einer Therapie zuführe und wenn die dann zwei, drei Monate, vier oder fünf Monate oder sechs Monate weg sind, dann, wenn es von zehn Kindern, wenn nur drei oder vier den Sprung schaffen, dann haben wir schon gewonnen mit dieser Maßnahme. Das geht aber nur, jetzt sind wir bei dem Thema, Herabsetzung der Strafmündigkeit, ich kann natürlich das nur dann machen, wenn ich gerechtliche Handhabe habe und ich will da niemanden einsperren, aber ich glaube, dass man gerade für solche Fälle und für sich die Strafbarkeit herabsetzen soll, um eben Maßnahmen zu ergreifen. Schweiz ist da ein super Vorbild.
SPEAKER_00Ja, wie genau ist dieses Schweizer Modell? Kannst du uns das noch erklären?
SPEAKER_02Das Schweizer Modell sieht der Strafmündigkeit bereits ab 10 Jahren vor. Allerdings sperren die frühestens mit 16 ein. In Österreich gibt es die Strafmündigkeit ab 14. Bei Drogenmissbrauch, bei Drogenkonsol. Allgemein. Also allgemein Strafmündigkeit in Österreich ab 14, in der Schweiz ab 10. Die Schweiz sperrt aber frühestens ab 16 ein. In Österreich ist es so, wenn er ein entsprechendes Delikt verwirklicht, kannst du mit 14 schon eingesperrt werden. Also das ist ein Argument, man sperrt dann Kinder ein, ist ein kompletter Blätzinn. Es ist natürlich so, dass in der Schweiz das ganze Jugendstrafrecht, die Jugendbetreuung anders aufgestellt ist. Das heißt, ab 10 Jahren kann man dann hinschauen. Das heißt, wenn es Jugendliche gibt, die 10, 11 oder 12 sind und auffällig sind, dann kann man mit Maßnahmen agieren. Da kann man mal sagen, du musst zwei Wochen die Therapie machen oder drei Wochen dorthin, du musst da soziale Leistungen machen. Also man hat die Möglichkeit zuzugreifen. In Österreich kann ich bis 14 Jahre zuschauen, da kann angenommen mit 13 Jahren jemanden sogar umbringen, passiert gar nichts. Da kann Raubüberfälle machen, der kann Sachbeschädigungen machen, man schaut zu. Und mit 14 ist es dann zu spät oft nicht. Und die Schweiz greift früher ein und hat viel weniger Jugendkriminalität. Die Schweiz ist da wirklich ein Vorbild.
SPEAKER_00Vor allem bei Drogenmissbrauch oder Drogenkonsum ist das natürlich ein probates Mittel, das in Österreich unbedingt überdacht werden sollte, weil Drogensüchtige benötigen quasi Unterstützung. Und wenn sie sich entscheiden können, ob sie die wollen oder nicht, dann ist die Sucht meistens stärker als die Vernunft. Und das ist halt die Problematik. Ja, das heißt, wenn du Landeshauptmann werden würdest in Tirol, dann wäre das eines deiner Herzensthemen. So hat sich das jetzt angehört.
SPEAKER_02Schon absolut. Die Herabsetzung der Strafmündigkeit kann ich als Landeshauptmann nur anregen. Das ist eine Bundessache. Allerdings, was man machen kann, ist natürlich, Plätze zur Verfügung zu stellen, um hier die Möglichkeit zu schaffen, dass man drogensüchtigen Jugendlichen hilft. Da muss ich jetzt einmal erlaub an die Landesregierung aussprechen, an die Soziallandesrätin von der SPÖ, die da zumindest das Problem erkannt hat. Aufgrund meiner Intervention, muss man auch wirklich sagen, wenn es zumindest jetzt fünf Plätze gibt, die Problematik bei der Sache ist halt auch immer, dass das freiwillig ist. Und die Freiwilligkeit ist bei einer 13-, 14-Jährigen die Einsicht, dass sie wirklich geholfen werden muss, ist schwierig zu vermitteln. Das muss man sagen.
SPEAKER_00Ja, liebe Zuhörer, Sie müssen sich das so vorstellen bei Sucht. Spielsucht ist zum Beispiel auch ein interessantes Beispiel. Dann nimmt man jetzt in dem Sinn keine Substanzen, aber das Gehirn reagiert ident gleich, als würde man Drogen, Substanzen zuführen. Drogen beginnen bereits schon bei Alkohol. Und Sie müssen sich eine Sucht so vorstellen wie eine russische Puppe. Das sind diese Babuschkas, die von Groß auf klein laufen und ineinander stehen. And the kleinest Babushka will manage in the eyes of the Kopf drinks. That's why man muss, when many or alcohol was a man and the road. This is so wicked that man here a helping hand had. And quasi another time, when we from them, when we have a long time for such a younger man, a bit can this properly and a very good concept.ather, liebe Zuhörer, Giuliani in Gespräch. Sie hören Austria First, der Sender, den es nur gibt, weil es sie gibt. And ich habe heute den Markus Abwärtsker bei mir eingeladen und freue mich. Aber er hat er schon Termine gehabt before er zu mir gekommen ist, oder? Darf ich einmal neugierig fragen, warum du in Wien bist?
SPEAKER_02Ja, ich habe einen regelmäßigen Austausch mit unserem Bundespartei mit dem Herbert und habe heute auch einen Termin gehabt bei ihm. Da geht es natürlich auch um die anstehende Landtagswahl und habe den Termin natürlich genutzt, dass ich mehrere Interviews machen kann und machen darf. Und ja, es war ein bisschen anstrengender Tag, aber jetzt ist die Höhepunkt bei dir. Das ist ein sehr angenehmes Gespräch. Haben Sie gehört?
SPEAKER_00Danke, das ist lieb. Aber jetzt wird es gleich unangenehm. Ich muss ehrlich sagen, liebe Zuschauer, Hörer, ich bin jetzt im Radio, ich habe mir das Video nicht angeschaut. Da haben vier junge Männer in Tirol zwischen 16 und 24 eine Katze zu Tode gequält mit einem Bolzenschussgerät und einer Schaufel. Also ich habe es nur gelesen, ich kann mir sowas gar nicht anschauen, dann könnte ich nicht mehr schlafen. Also die haben das Ganze gefilmt und es ist auch tatsächlich noch viral gegangen, also zehntausende Views. Also was macht man da? Ich meine, das ist einfach, da bleibt einem der Mund offen, wie kommt man auf sowas? Und man fürchtet sich auch, weil das ist so unvorstellbar, dass man sich denkt, naja, und das nächste Mal nehmen wir halt dann vielleicht an Menschen oder was?
SPEAKER_02Ja, also ich muss ehrlich sagen, also mir ist gleich gegangen. Also ich habe das, wenn ich dann aufmerksam war und habe das Video, glaube ich, ab fünf Sekunden anschauen, keinen dann auch abdrehen müssen, weil man wirklich schlecht worden ist. Und ich muss ehrlich sagen, ich bin ja auch strafverteidiger, also ich habe schon viel gesehen in meinem Leben, wirklich sehr viel gesehen. Aber das ist mir unfassbar.
SPEAKER_00Das ist krank.
SPEAKER_02Das ist ja auch krank aus meiner Sicht und die wird da neben einer drakonischen Strafe, das können wir nach einer kurz bereden. Da würde ich mir schon wünschen, dass diese Burschen sich einer psychiatrischen Therapie unterziehen, weil das ist ja nicht Tierquälerei in dem Sinne. Was kommt als nächstes? Also da ist die Hemmschwelle dann dementsprechend grausam zu sein oder Gewalt auszuüben gegen Menschen, da ist nicht weit. Und da braucht es gerade bei Wesen, die sich nicht selber wehren können, das sind kleine Kinder, das sind gerade jetzt auch Tiere, Katzen, die Frauen logischerweise, da braucht es einen und für sich schon eine stärkere Gesetzgebung. Was den Tierschutz betrifft, das ist natürlich ein Herzensanliegen von uns auch, da haben wir dann diesen Anlassfall hergenommen, um zu schauen, wie sind die Bestimmungen. Und für Tierquälerei Isleiere Strafe, Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren. Bei diesem Strafrahmen wird es nie eine Freiheitsstrafe geben. Das heißt, da müsste ich schon zehn oder zwölf Mal was machen, damit die da irgendwann einmal eine Freihandstrafe bekommen. Das heißt, wir haben den Anlass genommen, um eben im Tiroler Landtag einen Antrag einzubringen, um den ⁇ 222 vom SPGB vom Strafgesetzbuch zu erhöhen, den Strafrahmen zu erhöhen, der kommt dann in den Nationalrat, weil schlussendlich auch die Landesregierung bzw. der Landtag das einstimmig angenommen hat, also mehr gefreut, der kommt jetzt dann und ja, jetzt schauen wir mal schauen, wie der Bund dann dazu steht, weil es einfach nie geht. Also das sind so grausame Begehensweisen und dann noch zusätzlich das zu filmen. Also ich weiß nicht, was da alles ausgeschaltet hat im Hirn, aber dass man solche Sachen dementsprechend macht. Also für mich ganz grausam. Und ja, wer so mit Tieren umgeht, da ist der Falls wirklich gehörig.
SPEAKER_00Genau, und was ich eben auch jetzt noch recherchiert habe, stimmt das, ist, Tiere galten ja im österreichischen Recht immer als Sachen. Da hat sich aber schon was getan, das ist nicht mehr so, aber sie werden trotzdem nach wie vor wie Sachen behandelt. Jetzt haben jugendliche or young men from 16 bis 1924 a unfassbare grausamity. Jetzt denken natürlich viele Menschen, yeah, what has this to do? Is this a verroh of the Gesellschaft? Is this iron with Handynutzung, with Internet Spielen, with all these things to do? Wie verortest du das? Da versucht ja jeder irgendwo nach einem Grund zu suchen, wieso so etwas passiert.
SPEAKER_02Also da jetzt den Grund zu finden, ist glaube ich sehr, sehr schwierig. Wie gesagt, für mich sind das extreme psychiatrische Auffälligkeiten, die die Jugendlichen an den Tag legen. Weil irgendein Tier zu zertreten, wenn es ein kleines Tier ist, ist eines. Aber herzugehen und wirklich über einen längeren Zeitraum ein Tier der zu quälen, eine Katze, das ist für mich psychiatrisch mehr als auffällig. Und das gibt ja auch diesen berühmten Profiler, den Dr. Müller, der ja immer auch das analysiert hat, ich will jetzt da nicht keine zukünftigen Mörderer skizzieren, logischerweise nicht, aber das alles fängt an bei dir an. Das fängt alles spartieren. Zuerst spattieren und dann für sich ein paar Menschen. Also die sollten sich wirklich Hilfe suchen und die Gesellschaft konnte nicht wegschauen aus meiner Sicht.
SPEAKER_00Ich bin deswegen aufs Internet und den Handygebrauch gekommen, weil ich denke, dass ein Output für die der war, dass sie es gefilmt haben. Absolut. Also diese Sucht nach Klicks ist schon irgendwo auch ein Thema bei dem Ganzen. Ich meine, wie gesagt, ich habe es nicht gesehen, aber man sieht, viele Leute haben sich das tatsächlich angeschaut. Also da ist schon auch irgendwas verquert. Es ist in gewisser Weise auch eine Sucht nach einer Anerkennung, nach dem gesehen werden, nach dem wahrgenommen werden, oder zu schauen, wie weit ich gehen kann und was ich alles machen kann und komme damit in die Öffentlichkeit. Das ist ihnen gelungen.
SPEAKER_02Absolut. Aber muss man auch in dem Fall sagen, die Zivilgesellschaft steht auf. Ganz wichtig, es hat unglaubliche Initiativen gegeben. Auch ein Wiener Anwalt hat sich da eingeschaltet. Und man hat jetzt von Privatpersonen eine Demonstration für mehr Tierschutz, für höhere Strafen bei Tierquälerei ausgerufen. Da wird die Demonstration am Donnerstag in Innsbruck, 15 Uhr Anersäule. Ich wurde als Redner eingeladen und habe da natürlich sehr gerne zugesagt. Also ich hoffe, dass da sehr viele Menschen kommen, aber man zeigt, dass man damit absolut nicht einverstanden ist. Und man hat auch auf Facebook und auf Social Media gesehen, da hat es nicht einmal ansatzweise irgendwelche Zustimmung gegeben, sondern es hat jeder massiv verurteilt und genau das ist richtig.
SPEAKER_00Und wir wollen uns natürlich bei jedem Einzelnen bedanken, der hier aufgestanden ist, der hier aufsteht und der sich dagegen ausspricht, weil eine Gesellschaft hält der Zusammenhalt zusammen und die gegenseitige Fairness zu Lebewesen. Und das sind wir auch und die Tiere ebenso. Ein bisschen mehr Respekt miteinander ist ganz, ganz wichtig. Also schön. Danke, dass Sie aufgestanden sind. Sie hören Giuliani im Gespräch mit Markus Abwärzka.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch. The Gedanken sind frei. Jeden Sonntag from 10 bis 12.
SPEAKER_00Wenn es aiming not good, then hat das immer viele Faktoren. Existenzielle, ich mein, ich habe auch schon in unserem Trailer, in dem Programm Trailer von Austria First, that the verdienstmöglichkeiten in Tirol eher im unteren Bereich sind, die Lebenserhaltungskosten extrem teuer sind. And it has parallel dazu the Thematiken Sicherheit and leider in Österreich ein großes Thema Migration im Fokus. Also das spielt alles zusammen. And in Tirol liegt es da mit Sicherheit und Migration auch schon ein bisschen im Argen. Die Kriminalstatistik Tirol 2025 über 42.000 Anzeigen. Zum ersten Mal sind mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen ausländische Staatsbürger mit 51,3 Prozent. Aber was erzähle ich dir, du wirst es uns noch viel genauer erklären können, wie es da im Heiligen Land ausschaut.
SPEAKER_02Ja, dramatisch, so wie in ganz Österreich, was es aus der Justizanstalt in Innsbruck abgesehen davon, dass es eine brutale Überbelegung ist. Also wir haben derzeit in Innsbruck bei Zahlen von 500 Zugelassenen eigentlich 650 Insassen. Das hat eine Situation, dass teilweise sechs Insassen in einer Zelle sind, das natürlich unglaubliche Aggression hervorruft und Leidtragendes sind die armen Beamten und Beamtinnen, also die dort arbeiten, also Hut ab, vor allem Justizwache Beamten, die die Arbeit, also das ist nicht mehr zumutbar, muss man wirklich sagen. Sehr viele davon, über 50 Prozent sind Ausländer. Und jetzt, wenn man hergeht und sagt, wie viele davon haben Migrationshintergrund, dann sind wir bei 70 Prozent ungefähr. Und das ist natürlich schon eine Zahl, die unglaublich hoch ist. Aber das ist halt so, dass man 2015, 2016 eine unkontrollierte Zuwanderung zugelassen hat. Ich sage jetzt nicht, dass alle straffällig waren sind, ganz im Gegenteil sicherlich nicht, das ist auch klar. Aber es sind sehr, sehr viele dabei, die da damals gekommen sind und die straffällig waren sind. Und da gibt es eigentlich nur die FPÖ, die da wirklich dagegen hält. Und das sind Zustände, die man nicht haben will. Wir haben teilweise in Wiener Bezirken extreme Zustände, aber das haben wir in Innsbruck auch schon. Und wenn ich immer davon reden muss, das war von ihr nicht zu tun, dann sage ich ja, ich will ja wieder andere Zeit. Wenn man jetzt darüber reden muss, dass eine Frau ein Pfefferspray einstecken muss, dass sie sich am Abend, wie man auf die Straßen traut, dass ich Selbstverteidigungskurse machen muss und sage, was ist das für eine Welt, in der ich lebe, das will ich nicht. Und jeder, der damit einverstanden ist, dann soll ich sagen, ja, wir wollen das nicht haben. Und wir wollen auch dagegen dagegen was dir.
SPEAKER_00Ja, also es ist so, dass wenn es von FPÖ-Politikern kommt, dann wird immer gesagt, wir erzeugen Hass und Hetze und Spaltung, was völlig absurd ist, weil man kann ja Dinge nur ändern, indem man annimmt, was ist und daher anspricht, was tatsächlich als Fakten auf dem Tisch liegen. Und wenn es dann eine Frau Naschenwenk, diese Sängerin, sagt, dann steht es aber doch auch in den Mainstream-Medien, die hat nämlich kürzlich gesagt, dass sie sich fürchtet und dass sie Angst hat auf der Straße. Und da sagen halt ganz, ganz viele Frauen mittlerweile, dass sie sich fürchten und nicht ohne Grund, weil es vergeht kein Tag, wo man nicht eine so eine Zeitung aufschlägt und es ist irgendwer erstochen oder vergewaltigt oder erstochen und erschossen worden, unvergewaltigt. Man hat jeden Tag das Gefühl, man kann es nicht mehr doppen, aber am nächsten Tag kommt noch irgendwas Fürchterliches. Irgendwas geht da schief.
SPEAKER_02Man soll darüber, ich sage immer, man soll offen und ehrlich darüber diskutieren. Also dasselbe Beispiel bei den Femiziden beispielsweise. Da gibt es ja circa 50% der Personen, die Femizide verübt haben, haben Migrationshintergrund. Das hat natürlich, das ist eine statistische Größe. 50% ist eine statistische Größe. Jetzt haben wir im Tiroler Landtag die Diskussion gehabt mit der Soziallandesrätin von der SPÖ, die das ja überhaupt nicht herren will. Also da haben wir auch über Femizide gesprochen, da habe ich gesagt, Frau Landesrätin, man wird aber auch über das reden müssen, ja, das ist Männergewalt. Dann habe ich gesagt, ja, natürlich ist Männergewalt. Aber wenn 50% einer ganz bestimmten Gruppe zugehörig sind, dann werde ich darüber diskutieren müssen. Viele Femizide nicht verhindern können, ohne nicht. Aber ich werde darüber diskutieren müssen. Und wenn ich hergehe und sage, diese 50% weniger da sind, dann habe ich 50% Femizide weniger. Also das ist schon was. Aber man muss ja ehrlich sein und über die Sachen diskutieren. Und das wollen die Linken nicht. Das muss man auch machen.
SPEAKER_00Aber das ist eigentlich seltsam, weil jeder Psychotherapeut weiß, verändert begins beim Acceptieren des unmittelbaren Zustands, des Zustandes. And erst when we this accepted and this really bench and lässt, then Verändering passieren. Anders function this is. And lie Zuhörer, it is a toll book, when you näher beschäftigen wollen, from Dr. Frank Urbaniok, who is forensischer Psychiater and has ewig lang in diesem Bereich in Deutschland gearbeitet and Zahlen, Daten und Fakten zusammengesammelt. Das Buch heißt Schatten Seiten der Migration. Er war auch einmal bei mir zu Gast und hat das erzählt. Ganz trocken. Einfach nur die Zahlen, Daten und Fakten. Und Markus, wenn man sich das jetzt anschaut, ist es ja so, ja, es gibt natürlich auch Inländer, die fürchterliche Dinge machen, keine Frage. Aber man kann ja sagen, das reicht eigentlich schon.
SPEAKER_02Absolut, wir haben ja viele inländische Kriminelle, aber das reicht. Und darf ich einen Satz noch sagen? Also da ist mir wichtig, weil man muss halt ehrlich sein, um zu sagen, gewisse Personen sind einfach nicht integrierbar aus meiner Sicht. Wenn ich ärge einen 17-jährigen Afghanen, der 17 Jahre lang sozialisiert worden ist in Afghanistan, der 17 Jahre mitbekommen hat, dass die Frau nichts wert ist, dass man eine Frau schlagen darf, dass man der im Krieg aufgewachsen ist. Ganz schlimm. Ich sage nicht, dass der leichte Kinder gehabt hat, kann es auch nicht. Der Kind mit 17 daher, da wird doch kein einziger glauben, dass der auf einmal dann zum Frauenrechtler wird, wenn er Österreich kommt. Das ist genau das Gegenteil, ist der Fall. Also dass man da wirklich mit Wertekursen versucht, einen 17-Jährigen umzudrehen, das ist sehr, sehr schwierig. Und deshalb sagen wir ja auch, oder dass man eine Migration aus bestimmten Kulturkreisen wird sich nicht spielen. Aus meiner Sicht ist das sehr, sehr gefährlich.
SPEAKER_00Es ist eine Thematik, der Urbaniouk nennt das kulturelle Prägung. Und Menschen mit ihrer kulturellen Prägung, die sind nun mal geprägt, wie man so schön sagen wie eine Münze. Die ist auch geprägt und die wird nicht einen anderen Wert bekommen, sondern das ist einmal so. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, das ist logisch. Ausnahmen bestätigen aber die Regel heißt das auch. Das heißt, das ist ein Problem. Und man müsste im Prinzip so viel mehr Geld, Möglichkeiten und Inputs in the hand haben, finanzielle Möglichkeiten, um dort vielleicht diese Ausnahmen ein bisschen zu vergrößern, that it's not. Denn we have a unfassbar budgetaires that from the Grünen and der ÖVP inszeniert worden anders unser Land im Würgegriff hat. Ja, so ist es. Ja, Sie hören Giuliani im Gespräch mit Markus Abwärzker. Ich freue mich, dass Sie mit dabei sind.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_00Willkommen zurück, liebe Zuhörer. Neben mir sitzt Markus Abwärzker, der Tiroler FPÖ-Chef and vielleicht Landeshauptmann 2027. Jetzt muss ich immer neugierig fragen, wann wird denn gewählt werden, 2027 in Tirol?
SPEAKER_02Das steht noch nicht fest, spätestens im Herbst. Also da sind die fünf Jahre Legislaturperiode.
SPEAKER_00Also parallel mit Oberösterreich.
SPEAKER_02Ja, das wollen Sie vermeiden, habe ich gehört. Also es kann sein, dass wir im Juni wählen. Aber fix ist noch nichts.
SPEAKER_00Ja, wird eine ganz spannende Wahl. Ich habe es schon mehrfach erwähnt. Tirol liegt im unteren Einkommensbereich bei den Verdiensten. Jetzt muss man sich vorstellen, wir alle kennen Tirol, ein Tourismusland, ein Tourismusparadies. In vielen Orten sind immer noch die Reichen und Schönen. Und oft sind dann die Lebenshaltungskosten enorm hoch. Jetzt müssen ja die Tiroler auch irgendwo wohnen und die Jungfamilien.
SPEAKER_02Ja, das ist ein großes Problem. Das glaube ich der schöne Slogan, dass jeder sein Eigenheim haben soll, ist für viele Tiroler unerschwinglich geworden mittlerweile. Der Grund ist sehr teuer, weil auch rar und auf der anderen Seite sind die Baukosten mittlerweile ja immens gestiegen. Aber was man machen kann und wo man mehr machen muss, ist natürlich beim leichtbaren Wohnraum, den die Gemeinde oder die Stadt zur Verfügung stellt. Und gerade in der Stadt, die jetzt als Innsbruck ist ganz anders wie die umliegenden Gemeinden logischerweise. Innsbruck hat halt auch das Problem, und das haben wir beim vorherigen Problem ein bisschen, einen unglaublichen Zuzug, jetzt nicht nur von Migranten, von Drittstaatsangehörigen, sondern auch durchaus von Landgemeinden, die in die Stadt ziehen. Und dadurch entsteht natürlich ein unglaublicher Druck auf den Wohnungsmarkt. Und da ist halt der Punkt, wenn ich sage, okay, diesen Zuzug überall zulasse, weil ich Rudi Federer spiele, also mein Stadtpartei hat man in Innsbruck, hat man gesagt, für wen wird denn in Innsbruck überhaupt gebaut? Und wenn man sich die neuen Wohnungen anschaut, wer da einzieht, ist ein neues Drittstadtangehörige. Also das ist da, da wird man kein Tiroler finden, der da dann einzieht und das ist eine große Problematik. Und auf der anderen Seite ist es halt so, dass man viel, viel mehr die Gemeinden verpflichten müsste, sozialen Wohnbau zur Verfügung zu stellen, um es eben den Familien wieder ermöglichen, zu ermöglichen, einmal das Grundbedürfnis Wohnen, das ist ein Grundrecht aus meiner Sicht, das Grundbedürfnis Wohnen in Anspruch zu nehmen.
SPEAKER_00Ja, damit Sie sich das besser vorstellen können, liebe Zuhörer, eine 60 Quadratmeter Wohnung in Tirol, ca. 1300 Euro Nettomiete ohne Betriebskosten und Heizung.
SPEAKER_02Ist sehr viel, ja.
SPEAKER_00Und wenn wir jetzt bei Betriebskosten sind, Energiekosten in Tirol, was tut sich denn da? Wer verdient und wer bezahlt?
SPEAKER_02Ja, wir haben die Situation, dass eigentlich der Großverdiener die Divagis, also das ist das landeseigene Energieunternehmen, das ja, glaube ich, im letzten Jahr oder die letzten zwei Jahre Übergewinne gemacht hat, von über 200 Millionen Euro. Und Übergewinne sind ja Gewinne über dem Gewinn. Du hast ja Übergewinne, also mit denen hat man nicht gerechnet. Das sind keine Bilanzgewinne, sondern eben Übergewinne. Und da sage ich, die Kernen eins zu eins, müsste das zurück an die Tirolerinnen und Tiroler, weil die Tivak kehrt ja nicht der ÖVP und die kehrt ja nicht den Personen, die die führen, sondern die Tivak ist ein eigenes Unternehmen des Landes, das gehört den Tirolerinnen und Tirolern, das heißt, an und für sich haben die ja Anrecht, diese Übergewinne zu bekommen. Da haben sie 150 Millionen ausgeschüttet. Das ist aber immer noch viel zu wenig.
SPEAKER_00Hat das nicht dieser ausgeschlossene rote Abgeordnete, der Herr Donauer gefordert?
SPEAKER_02Ja, er hat das auch mitgefordert und wir haben das natürlich schon vor ihm gefordert, aber das ist so ein bisschen. Er hat das sehr pressewirksam gefordert. Er ist ja dann auch, aufgrund dessen hat man ihn dann auch aus der SPÖ ausgeschlossen. Und ich habe jetzt dann echt suffisant anmerken müssen, jetzt hat der Georg Donner, der SPÖ, zum allerersten Mal eine echte sozialdemokratische Forderung gestellt, den Konzernen die Übergehende wegzunehmen und dafür schließen sie hinaus. Das kann man eigentlich gar nicht erfinden. Also die SPÖ beerdigt sich in die Rolle gerade selber, das muss man wirklich sagen. Aber ich bin nicht der ein Wahlkampfberater, aber die machen so ziemlich alles falsch, was wir noch falsch machen können.
SPEAKER_00Wenn wir natürlich, liebe Zuhörer Innsbruck hören, dann denken viele auch an, ist da nicht auch die Benco-Villa die riesige, wo der Herr Benko drin gewohnt hat?
SPEAKER_02Derzeit hat er ja Wohnsitzfölserstraße 63. Ja, ja. Das ist der Ziegelstahl, also wird er so genannt bei uns, also das Gefängnis. Das ist ja auch in der Nähe von seinem ursprünglichen Villa-Wohnsitz, ja, die sind Igels, die Villa, die Laura-Stiftung hören nicht immer, sondern der Laura-Stiftung gehört anscheinend. Das ist wunderschön. Das ist das alte Hotel, das man eigentlich umgebaut hat. Ja, also das ist echt schön.
SPEAKER_00Das ist jetzt ein Hotel, oder was?
SPEAKER_02Nein, nein, das ist ein Wohnhaus. War früher ein Hotel. Wer von Wohnraum gesprochen hat, die Dimension, es war früher ein Hotel, also weiß man, dass da nicht nur ein, zwei Zimmer sind, das ist ein unglaubliches Anwesen. Also wenn man das, das sieht man sofort, mit der eigenen Grotte in diesem Hotel. In der Grotte dreihen und dann vom Dach, glaube ich, hat man einen Swimmingpuls.
SPEAKER_00Naja, aber der Benko ist eingesperrt, jetzt der Herr Gusenbauer zum Beispiel überhaupt nicht. Kannst du dir das irgendwie erklären?
SPEAKER_02Ich weiß natürlich nicht, was der Herr Gusenbauer ist. Du bist ja Jurist, ja, deswegen frag ich. Aber die Frage ist ja immer nicht, was noch kommt. Also ich kann mir nicht vorstellen, wenn man das alles eins zu eins wahrnimmt, was in den Medien geschrieben wird, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass der Herr Gusenbauer nicht möglicherweise auch Probleme bekommen könnte. Eingesperrt worden ist ja der Benko eigentlich aus dem Grund, weil er ja danach der Verdacht da war, dass er eben Vermögen verschleiern will, beiseite schaffen will und da ist die sogenannte Tatbegehungsgefahr. Das ist ein Haftgrund und deshalb ist er verhaftet worden. Also nur weil er Verdacht ist, dass damals irgendwas gewesen wäre, wegen dem wäre er aus meiner Sicht jetzt nicht in Untersuchungshaft gekommen. Untersuchungshaft hat er sich selber eingebrockt, indem er eben versucht hat, Vermögenswerte beiseite zu schaffen. Mutmaßlich also nicht rechtskräftig vorteile.
SPEAKER_00Ja, aber natürlich entsteht bei uns, die wir halt da nur zuschauen oder das in der Zeitung lesen, steht halt der Eindruck, dass manche einfach schneller eingesperrt werden als andere. Und die Hintergründe, die weiß man ja dann nicht so genau, außer man sitzt neben einem Rechtsanwalt, ja, aber es ist halt irgendwo seltsam, weil man fragt sich dann oft, wo ist denn da die Gerechtigkeit?
SPEAKER_02Also bei Vermögensdelikten ist die Untersuchungshaft, also wird meistens immer nur dann angenommen, wenn man eben, wenn das immer noch weiter andauert. Also wenn man glaubt, dass der, wenn er weiter in Freiheit ist, eben Vermögen verschleiert oder auch beiseite schafft oder eben möglicherweise weitere Betrugshandlungen begeht. Also bei Vermögensdelikten ist man da eher ein bisschen nachsichtiger und dann für uns zu zeichnen, weil die Topic uns gefahren nicht nutzen.
SPEAKER_00Frage, wen würdest du lieber vertreten, den Benko oder den großen Bauer?
SPEAKER_02Beide nicht, am einfachen Grund. Weil ich, ich meine, jeder Mensch hat ein Recht auf Verteidigung, also das hat sich auch mal einen Verteidiger, das passt schon. Aber ich könnte dann moralisch hätte Probleme und zwar deshalb, weil da wirklich sehr viele Konkurse dranhängen. Also da hängen ja wirklich, also Geld spielt keine Rolle, auf Deutsch gesagt, da hängen so viele Clonunternehmer dran, die in den Konkurs gehen müssen, die die Aufträge nicht mehr gekriegt haben, Existenzen, da werden Existenzen vernichtet. Und das ist ja der Grund, ausgeschlossen worden ist ja der Donauer auch, weil er sich ja auf der Jagd war mit dem Banko. Und das ist auch der Grund, was ich ihm Donauer nicht verzeih. Mit jemandem auf die Bagd zu gehen, der derartige Dinge an für sich mutmaßlich gemacht hat, wo so viele Existenzen.
SPEAKER_00Der so viele Leben und Familien zerstört hat und dann lustig auf die Jagd zu gehen, ist ein bisschen eigen.
SPEAKER_02Für einen Sozialdemokraten ja nun auch nicht sowieso nicht möglich. Also ich würde beide nichts vertreten.
SPEAKER_00Ja, kann ich gut verstehen. Sie hören Juliani im Gespräch mit Markus Abwärzker. Schön, dass Sie da sind.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.
SPEAKER_00Da sind wir wieder, liebe Zuhörer Markus Abwärzger. Markus Abwärzger will 2027 Landeshauptmann werden. Und ich darf Sie sagen, ich denke mal, der wird es. Also ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass der Markus Abwärzger Landeshauptmann von Tirol wird. Und ich fände es auch gut, nachdem wir da jetzt schon über einige Themen diskutiert haben. Sie können das Ganze auch auf austriaförst.at noch einmal nachhören. Weil ich seine Standpunkte zu den unterschiedlichen Themen gehört habe. Und die sind eigentlich gerade, authentisch, gar keine Lügen, nichts um den Brei geredet, super angenehm. Also so wünscht man sich das eigentlich nur so für Politiker, die Handschlagsqualität haben, gibt's nicht. Die meisten reden um den Brei und tun immer Nachschau halten. Das ist mein absolutes Furchtbarwort, dass ich im Parlament dauernd wir alle tun immer nur Nachschau halten, mehr. Was heißt denn das? Furchtbar ist das. Ja, die Umfragen sagen, es gibt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, was ich mir ja schon fast gar nicht mehr vorstellen kann. Mit wem überhaupt?
SPEAKER_02Mit dem Toni. Die Privatperson, die brennt immer gar nicht.
SPEAKER_00Ja, bereitet sich vor, wie gesagt. Okay. Wie ist die Vision von Markus Abwärtska? Wenn du dich da jetzt hineinversetzt, da ist Wahlabend und die Ergebnisse sind da und du bist Landeshauptmann von Tirol. Füll dich da mal rein.
SPEAKER_02Ja, also. Wie spürt sich das an? Ein bisschen an Druck aufbauen. Nein, prinzipiell nein. Nein, wunderschön. Also im Prinzip ist es ja so, dass wir, man muss jetzt schon ein bisschen ausholen, weil Tirol ist ja eigen ein bisschen nicht. Wir haben ja seit 1945 eine politische Kraft im Tiroler Land, die eigentlich alles bestimmt hat, das ist die ÖVP. Lange Zeit in Alleinregierung, dann irgendwann einmal hat es angefangen, dass ein bisschen ein Partner dabei war, aber das waren alles Juniorpartner. Die haben alle Prozente gehabt, die SPÖ jetzt als stärkste Partei, unter Anführungszeichen mit 17 Prozent. Davor waren es die Grünen mit 10 Prozent. Also das wäre natürlich ein Bannbruch, wenn wir jetzt wirklich die stimmungsstärkste Partei wären. Wir haben die Chance, also wir sind in Schlagdistanz zur ÖVP. Wir haben nur 3% laut Umfragen, 3, 4 Prozent sind wir hinter ihnen, das ist möglich und das wäre natürlich eine unglaubliche, das wäre auch ein bundespolitischer Ruck, das wäre eine Sensation. Und wir arbeiten daraufhin. Also es ist jetzt, ich muss nicht unbedingt Landeshauptmann werden, aber ich möchte das werden. Wir haben eine super Mannschaft und wir haben die Möglichkeit, Nummer eins zu werden. Und ich glaube, das wird dem Land guttun. Eben wie vorher schon gesagt, eine andere Art der Politik. Das wäre einmal.
SPEAKER_00Ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass du Landeshauptmann wirst, weil man einfach dann wirklich anfangen kann, Dinge tatsächlich zu implementieren, also umzusetzen. Dazu braucht es das Amt. Das ist der Grund. Also es geht nicht darum, irgendeinen Sessel zu sitzen in irgendeinem Büro, sondern es geht darum, etwas für das Land zum Positiven zu verändern. Es ist so, dass es Spekulationen gibt, dass die Wahlen irgendwann 2027 stattfinden. Das wissen wir schon, aber es heißt Frühling. Das ist ja eigentlich schon politisch gar nicht so weit weg.
SPEAKER_02Nein, also wir müssten spätestens im Herbst wählen, das sind die fünf Jahre zu Ende. Jetzt haben wir die Konstellation, dass im Herbst auch Oberösterreich wählt, was ich aus der ÖVP höre, da ist die Panik schon recht groß, dass das zusammenlegen wollen sie das nicht, weil das ja auch Bundeswahl ist. Es geht im Sommer auch nicht, nicht logischerweise. Das heißt, nächstmöglicher Termin oder erstmöglicher Termin bei der Juni. Wie gesagt, wir sind bereit und wäre das natürlich sensationell, weil das wäre die erste Wahl, wo natürlich auch zur Bundeswahl wird, logischerweise, weil das erste Mal über die Bundespolitik abgestimmt werden kann, über diese Dreierkoalition, wenn man das schon mal sagen darf, nicht über dieses Konstrukt dieser drei Parteien. Und das wäre natürlich auch ein Denkzettel für die Bundespolitik. Und mir wäre es ganz recht, wenn wir im Juli wählen.
SPEAKER_00Ja, ich habe mittlerweile den Eindruck, dass die Regierungsparteien völlig schmerzbefreit sind. Ich habe auch kürzlich nachgelesen, dass der Herr Materbauer noch einmal gesagt hat, das Einzige, was diese Koalition erfüllen muss, ist den Herbert Kickel zu verhindern. Also dass man sich sowas überhaupt sagen traut, als Politiker ist ein Armutszeugnis. Aber egal. Die SPÖ ist in Tirol von 22 auf 9% in etwa abgestürzt. This Dauer Chaos, über das weh, hat eigentlich diese Partei in ihrem Grundfest zerrüttet. Von wem kommen die Stimmen, die die FPÖ sehr wahrscheinlich lucrieren wird? ÖVP oder mehr SPÖ? Sind ja die Menschen, den ist eigentlich wurscht. They know that their lame function and that they wound and leave leisten. Wo kommen die her?
SPEAKER_02We have nature the normale Wählerfluss von Unzufriedenen, die zuerst eine andere Partei gewählt haben. Aber wir haben natürlich auch sehr viele, das haben wir bei der Wahl 2022 schon gesehen, aufgrund der Corona-Politik der Bundes- und Landesregierungen, dass sehr viele aus dem Nicht-Wählerbereich zu uns gekommen sind. Das ist spannend. Die früher, die schon lange nicht mehr gewählt haben, haben gesagt, aber jetzt wähle ich die FPÖ und die bleiben offenbar. Die fühlen sich ganz wohl und aus dem Nicht-Wählerbereich ist noch sehr, sehr viel zu lukrieren. Also da werden wir dementsprechend ansetzen. Das ist ein Zukunftsprojekt.
SPEAKER_00Man kann jetzt zu Trump stehen, wie man will. Aber was wir alle in Erinnerung haben, der ist der Präsident geworden in Amerika und dann hat er sich hingesetzt und hat Dekrete unterschrieben massenweise. Das kann man bei uns in Österreich natürlich nicht. Aber trotzdem wollte ich fragen, lieber Markus, was änderst du am ersten Tag?
SPEAKER_02Ja, also am ersten Tag, ja, also wir haben natürlich ein Zehn-Punkte-Programm, wo wir in den ersten paar Tagen umsetzen wollen, in erster Linie. Das ist aber noch nicht dementsprechend publik, das darf ich dann noch nicht sagen. Aber prinzipiell, was ich natürlich schon haben will, und das ist mir schon wichtig, eben das vorher angesprochene, den anderen Zugang zur Politik. Also ich werde da natürlich als Landeshauptmann oder auch in der Funktion, die ich dann haben werde, logischerweise die mehr Bevölkerung wieder zulassen ins Landhaus. Also es ist Sprechstunden zu machen. Also eigentlich Demokratie leben. Demokratie leben und mit der Bevölkerung das Ganze mittragen. Weil es ist ja so, ich habe ja gesehen, der Landeshauptmann, dazu dem kommt man nicht, da kann ich nicht zukehren zu dem.
SPEAKER_00Außer er kommt als Privatperson.
SPEAKER_02Außer er kommt als Privatperson zur Demonstration, aber es ist dasselbe wie beim Stocker nicht. Also beim Stocker muss man sich anmelden, um den Herrn Bundeskanzler zu sehen, das ist ja wo leben wir denn.
SPEAKER_00Da wird man, liebe Zuhörer, so einfach ist das nicht. Moment, da wird man auch ausgesiebt. Dann kann sich mal anmelden und dann muss man schauen, ob man ein Ticket bekommt und reinpasst in die Diskussionsrunde. Absurder geht es eigentlich nicht mehr, muss ich ehrlich sagen.
SPEAKER_02Diese Änderung der Politik, die wir die unbedingt haben, also wie gesagt, auch eine ehrliche Politik mit den Menschen. Und wie gesagt, auch wenn es negative Mitteilungen gibt, auch das vertrauen sie. Bestes Beispiel Mario Kunasek. Der ist Landeshauptmann geworden, hat Massnahmen ergriffen, hat eine restriktive Finanzpolitik gemacht, hat einschneidende Maßnahmen gemacht müssen aufgrund seiner Vorgänger. Und das ist der einzige Bundespolitiker, also der Landespolitiker, der Landeshauptleute, der positiv anschreibt. Also der gewinnt dazu. Also es funktioniert. Und das Argument, dass die FBÖ nicht regieren kann, das stimmt ja überhaupt nicht in den Bundesländern, wo wir regieren, da überall die FBÖ legt zu.
SPEAKER_00Das ist ja kein Argument, das ist ja nur ein Akt der Verzweiflung, was sollen sie sonst noch machen. Also ich halte auf jeden Fall ganz fest die Daumen. Ich nehme mal an, die Tiroler hören uns doch auch schon zu, dass Markus Abwärtzger Landeshauptmann wird 2027. Sie hören Giuliani im Gespräch und natürlich Austria Fürst.
SPEAKER_01Giuliani in Gespräch. The Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_00Ja, liebe Zuhörer, von Tirol zum Bund and zurück. Das war die heutige Reise bei Austria First. Giuliani im Gespräch, the FPÖ regier in Wien. Markus Abwärtsker, my heutiger Gast, will in Innsbruck regieren. Was better this for Tirol? Darüber haben wir auch schon. Es gibt ein Zehn-Punkte-Programm, aber leider, leider haben wir das noch nicht, dass wir rausschütteln können, was das genau ist. Wie versteht sich eigentlich der Markus Abwärtsger mit dem Herbert Kickel? Du hast ja gesagt, du warst vorher beim Herbert Kickel. Hast du da müssen oder hast du wollen?
SPEAKER_02Nein, das habe ich natürlich wollen. Also ich habe ihn ja getroffen bei einem Termin mit der Tiroler Adlerrunde. Das war in Tirol und da haben wir das ausgemacht, dass wir uns jetzt einmal treffen im Herbst, beziehungsweise jetzt vor dem Herbst noch logischerweise. Unmöglich, ja, der Herbert muss ja dazu sagen, der Herbert hat jahrelang den Wahlkampf für die FPÖ gemacht, sehr erfolgreich. Und beim Herbert erfahrt man immer gute Tipps für den Wahlkampf und das war ein sehr guter Austausch und ich sehr gut aus mit dem Herbert und bin froh, dass unser Bundesparteiaufmann ist.
SPEAKER_00Ja, was wir in letzter Zeit, liebe Zuhörer, also gerne auf den Kanälen der SPÖ oder den NEOS gehört haben oder auch der ÖVP, die haben sich alle zusammengetan ist, dass ja unser Herbert Kickel bei einer Rede gemeint hat, dass bei Kindern in der Schule der Lehrer früher manchmal musste. And that was interessant, weil das hat sie so verselbstständigt, wie der Shellm denkt, so is er. Haben ganz viele Leute unterstellt, they had the kind of gesunde watching given. Wie hast du das gehört?
SPEAKER_02Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil, it is ja auffällig, das muss man ehrlich sagen, dass this laissez faire in der Schule Einzug gehalten hat, dass heutzutage die Kinder dreimal oder viermal in der Stunde aufs Klo gehen, dass sie untereinander reden dürfen, dass sie trinken können, wenn sie wollen. Handy dabei oft. Andy Gott sei Dank. Viele Schulen machen das jetzt nicht mehr. Aber dass man da ein bisschen mehr Strenge im Unterricht haben möchte, das ist ja wohl absolut nachvollziehbar und das will ich als Elternteil. Ich will ja auch den Kindern vermitteln, dass das Schule ist. Das ist auch Spaß sein, aber in erster Linie ist das natürlich Wissensaufnahme. Aber man versucht natürlich mit allen Mitteln bei der FPÖ und beim Herald immer das Schlechte zu sehen.
SPEAKER_00Ja, ganz schlimm. Also was es für mich ganz einfach ist, und ich bin Mutter von vielen Kindern, war, dass es völlig normal ist, dass man immer wieder mal eingreifen muss, um zu helfen. Und das bedeutet helfen. Helfen bedeutet, die Kinder dabei zu unterstützen, zu reflektieren. Und man muss sie manchmal dann ein bisschen rausnehmen. Ein sehr schönes Beispiel, was ein lieber Freund von mir, mein Sohn ist ja jetzt seine, ist schon gross, mir gezeigt hat damals, when er mit seinem Kind, der zwar kleinere Tochter, auf ein Fest gegangen ist. Das meine ich jetzt mit Nachhilfen, so verstehe ich das. And the Kind had sich dort aufgeführt wie verrückt. Hat sie um die Erd gehauen und war der Google and hat eigentlich this kind of gestört. Hat er gesagt, so okay, and when you dich jetzt nicht, dann müssen wir fahren. Then we here not bleiben, weil we can not the other zumind that you here. Das hat sie sich two yeah. Beim dritten Mal hat er jetzt so weit, jetzt fahren wir. They had the air, dann sind sie gefahren. They had an fest so aufgeführt. That is with an intelligent intervention, Kinder dabei to unterstützen, wie Sozialisierung oder Sozialsein geht, so habe ich verstanden. Also jetzt waren wir beim Herbert Kickel, also der hat niemanden erwatschen. Also es wäre mir unbekannt, völlig unvorstellbar, wenn man die Person ein bisschen kennt. Aber gibt es irgendwas, wo du völlig anderer Meinung bist, wie der Herbert Kickel?
SPEAKER_02Und du sagst, das ist nicht meins. Nein, politisch fällt mir jetzt da wirklich nichts ein. Ehrlich gesagt, also es sind unterschiedliche Charaktere. Logischerweise jeder soll authentisch bleiben, so wie er ist. Und der Herbert macht das wirklich hervorragend. Wie gesagt, ein unglaublich guter Rhetoriker, aber insbesondere auch, was mir bei ihm gut gefällt. Also er setzt das auch durch und er setzt es um und diese Art der Politik gefällt mir. Man weiß, woran man an ihm ist. Das heißt, wenn der Herbert das sagt, dann ist es so, dann montag das so und dann will er das auch so umsetzen. Also ganz das Gegenteil zu einer ÖVP-Politik. Weil die schreiben ja Programme, also das damalige Programm vom Nehammer, um es dann nicht umsetzen zu müssen. Das war ja bei den Regierungsverhandlungen augenscheinlich, dass man aus diesem Programm Vorschläge gebracht hat und die ÖVP gesagt hat, das kann man ja nicht umsetzen. Leiteln, das ist ein Programm. Und so ist der Herbert Kickel überhaupt nicht. Also das ist auch geradlinig und ja, wie gesagt, ich kann es nur nochmal betonen, wir sind alle froh, dass wir ihn als Bundespartei erfahren haben.
SPEAKER_00Ja, das stimmt, das kann ich.
SPEAKER_02Möglicherweise als Volkskanzler bald. Das würde mich sehr freuen.
SPEAKER_00Absolut, da bin ich mir auch ganz sicher. Und ich kann dem auch nur zustimmen, was der Markus Abwärtske her sagt. Was eigentlich wir auch alle als Abgeordnete bei ihm sehr schätzen, ist, dass er das sehr gut kann mit dem anderen reflektieren lassen. Er wirft Menschen mit ihren Themen auf sie selber zurück. Und das ist eigentlich das intelligenteste andrefeste, was man machen kann. Weil wenn man selber über das nachdenkt, was man selbst gemacht hat, is it meistens am allerschlimmsten. This is either the greatest strafe, when man weiß ja the best, what many, what many. And there wächst man a good stuff. And that can Herbert Kickless either good. Yeah, what political unterstelled is they have compromise machen. When the upwhere the Landeshauptan is then so wie er will. Bist du ein compromissbereiter Mensch, is für dich ein Versagen oder is this Positives? Was ist a good compromiss für dich?
SPEAKER_02Also realistisch ist natürlich, dass wir nicht die absolute Mehrheit machen. Also so stark werden wir nicht sein. Schauen wir mal. Das heißt, ja, schauen wir mal, aber in der normalen Welt, sozusagen, glaube ich, dass man natürlich eine Koalitionsregierung eingeht und in einer Koalitionsregierung sind natürlich auch Kompromisse zu schließen. Nur die Frage ist immer, wie weit gehe ich beim Kompromiss. Herbert Kickler hat das damals bei den Regierungsverhandlungen genau richtig gemacht. Also das wäre zu viel Kompromiss gewesen. Das wäre nämlich schon in Richtung Selbstaufgabe gegangen und in Richtung Verrat der Wähler. Das heißt, was ich verspreche vor der Wahl, muss ich auch schauen, dass das umgesetzt wird. Und gerade bei essentiell wesentlichen Punkten. Also bei mir beispielsweise bei der Änderung des Politikerstils oder bei Migrationsfragen, bei Sicherheitsfragen, da gibt es keinen Kompromiss. Und da würde es auch natürlich dann zu Fall bringen, logischerweise, weil ich gehe keinen Kompromiss ein, wo ich meine eigenen Wähler verraten. Das wäre sehr kurzfristig gedacht. Aber in Summe braucht man natürlich Kompromisse, logischerweise. Aber es ist immer solche Kompromisse, um die in einen nicht selbst verraten. Das ist ganz, ganz wichtig.
SPEAKER_00Lieber Markus, wie soll also Tirol in zehn Jahren aussehen nach Markus Abwärtska?
SPEAKER_02Naja, in zehn Jahren, das wäre dann am Ende meiner zweiten Periode als Landeshauptmann.
SPEAKER_00Ich denke immer groß.
SPEAKER_02Weil schauen, vielleicht hängen in der dritte Periode dran. Oder ich übergebe es an Jüngere dann, aber ich hoffe, dass es gerechter wird in Tirol, dass es sozial verträglicher wird, dass sich junge Leute wieder ein Eigenheim leisten können. Dass es sicherer wird für die Frauen in Tirol und auch für die und dass es auch solche Sachen wie dieser grause bestialische Sache mit der Katze, solche Sachen dann immer passieren. Das ist ein Wunschgedanke von mir, aber wollen wir mal schauen, einiges kann man da schon umsetzen.
SPEAKER_00Das heißt, es wird eigentlich eine schönere, heilere Welt in Tirol werden, wenn ich das so zusammenfassen darf.
SPEAKER_02Also wir möchten gern zehn gute Jahre für Tirol. Das wäre wunderbar und dass das natürlich dann auch anhaltend und nachhaltig ist.
SPEAKER_00Zum Abschluss deinen Musikwunsch.
SPEAKER_02Ja, also ich bin ein Fan von Elton John. Ich habe ihn auch in München dann vor kurzem schon mal noch live erlebt. Und der Jo-Song, das Liert gefällt mir sehr gut. Und keine Anekdote zu meiner Tochter damals. Da gibt es ja einen Passus, wo reinsteht, die Welt ist so schön, weil du auf der Welt bist. Und wir haben damals eben gesagt, dass der Elton John das extra für sie gesungen hat. Und seitdem ist sie auch Elton John-Fan. Immer noch, obwohl es jetzt schon elf ist. Und ja, das Lied gefällt mir gut. Und das wäre nett, wenn du das auch habst.
SPEAKER_00Wie heißt sie denn?
SPEAKER_02Elisa.
SPEAKER_00Elisa. Hallo, liebe Elisa. Ya, Song ist also für dich von deinem Papa, finde ich besonders schön. Du hast ein eigenes Lied von einem Superstar. Wow, kann man da nur sagen. Passt gut auf dich auf und macht deinem Papa genauso viel Freude wie bisher. Dankeschön, lieber Markus, für das Gespräch.
SPEAKER_02Ja, ich bedanke mich für das sehr angenehme Gespräch.
SPEAKER_00Und sie, liebe Zuhörer, danke, dass Sie mit dabei waren und ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag. Und so wie ich es jedes Mal sage, Austria First gibt es nur weil es sie gibt. Also passen Sie gut auf sich anderes auf. Wir bemühen uns, alles in the wage zu leiten, damit es eine bessere Welt wird für uns alle. Schönen Sonntag.
SPEAKER_01Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12, und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at