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Peter Schmiedlechner: „Bauernjazz“ steht bei ihm hoch im Kurs - Politik und Musik mit Volker Höferl

Austria First - Das Patriotenradio

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Der „Bauernjazz“ hat eindeutig an Bedeutung gewonnen, sagt FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner. Auch er hört es gerne, wenn die Klänge von Blasinstrumenten in modernes Gewand gesteckt werden. Auch auf den Festen erfreut sich diese Art der Musik immer größerer Beliebtheit.

In einem Stall – Schmiedlechner ist Milchbauer – läuft Musik, die Tiere beruhigt das, sagt Schmiedlechner. Selbst erlebt hat er bereits, dass Musik den Geschmack von Wein beeinflusst. Klingt komisch, ist aber so.

Musik und Politik mit Volker Höferl läuft bei AUSTRIA FIRST jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr direkt auf https://austriafirst.at/ oder über unsere AUSTRIA FIRST App:
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SPEAKER_00

Musik und Politik. Der musikalische Politik Talk auf Austria First.

SPEAKER_01

Einen angenehmen Abend aus dem Austria First Studio bei Musik und Politik an diesem heutigen Feiertag. Ich stehe natürlich nicht alleine im Studio, sondern habe Peter Schmiedlechner zu Gast. Schönen guten Abend, Peter. Schönen guten Abend. Ja, Peter Schmiedlechner ist FPÖ-Landwirtschaftssprecher und sitzt im Nationalrat. Before wir ihn und seine musikalische Welt näher vorstellen, gibt es auch für ihn die beiden Musik- und Politik Einstiegsfragen. Gibt es aus deiner Sicht Gemeinsamkeiten zwischen Musik und Politik?

SPEAKER_02

Im Endeffekt natürlich. Ich denke einmal, dass gerade Musik sehr viel mit Tradition zu tun hat. Und ich glaube, wir in Österreich leben sehr stark von der Tradition, hat sehr stark unsere Heimat geprägt und ich denke mal, Heimat und Musik ist unmittelbar verbunden.

SPEAKER_01

Und auch mit der Politik verbunden?

SPEAKER_02

Natürlich. Ich sage zu unserer Identität, kehrt die Musik und kehrt natürlich auch die Politik. Und bei jeder Veranstaltung ist begleitet von Musik und das begleitet uns unmittelbar.

SPEAKER_01

Und damit zur zweiten Frage, auf einer Skala von 1 bis 10. Welchen Stellenwert nimmt die Musik in deinem Leben ein? Ich denke mal, zwischen 6 und 7, ja. Das ist nicht der Höchstwert, sondern eher so im mittleren oder vielleicht sogar unteren Bereich, aber keine Angst, wir finden genügend Gesprächsstoff in Sachen Musik. So viel kann ich bereits jetzt versprechen. Ihr hört Musik und Politik auf Austria First. Einen schönen Abend an diesem Feiertag. Mein Gast heute ist FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmidlechner. Lieber Peter, wie bist du überhaupt in die Politik gekommen? Wie hat das alles begonnen?

SPEAKER_02

Also grundsätzlich war es so, ich habe einen landwirtschaftlichen Betrieb in Niederösterreich übernommen und für mich war dann eigentlich sehr schnell ersichtlich oder sehr schnell klar, dass da sehr viele Probleme und Missstände gibt und ich bin immer der gewesen, der gesagt hat, nur jammern und sudern ist zu wenig oder nur am Wirtshaus mehr oder weniger sich zu beschweren über die Situation ist zu wenig und deswegen bin ich politisch aktiv worden, weil ich einfach gesagt habe, da gehört was verändert, da gehört was gemacht und ohne Aktivität passiert nichts.

SPEAKER_01

Warum ist es dann die freundliche Partei geworden? In der Landwirtschaft ist ja eigentlich die ÖVP jene Partei, die besonders gut verankert ist.

SPEAKER_02

Eine Partei, die seit über 40 Jahren in der Landwirtschaftspolitik verantwortlich ist, wie die ÖVP, wird nichts am System ändern. Und für mich war das eigentlich klar, dass DFPÖ ist und meine Familie, mein Vater war bereits FPÖ-Gemeinderat, war FPÖ-Bezirkskamerad in meiner Heimat und in dem Sinn war das irgendwie vorgezeichnet, dass es die FPÖ gibt und DFPÖ steht einfach für Veränderungen, für was Neues und deswegen bin ich da aktiv an.

SPEAKER_01

Und wie ist es dann weitergegangen, dein Weg schlussendlich bis in den Nationalrat?

SPEAKER_02

War eigentlich, ich habe vom Grund auf Angefanges Mitglied, bin dann mehr oder weniger in den Bezirksvorstand gewählt worden, bin dann Bezirksparteiobmann worden und dann mit den Wahlen sozusagen Gemeinderat, dann Bezirkskammerat und Landeskamerad und in weiterer Folge 2017 bin ich in den Nationalrat eingezogen und seitdem bin ich im Nationalrat 2019 bin ich wiedergewählt worden und oder wieder eingezogen sozusagen und dann bin ich zum Agrarsprecher geworden.

SPEAKER_01

Und ist die Landwirtschaft dein einziges Schwerpunktthema oder hast du auch noch andere Bereiche, die dich besonders interessieren?

SPEAKER_02

Nein, ich bin in mehreren Bereichen tätig. Das ist auch Umwelt, im Umweltausschuss durchaus auch sehr interessant, auch in der Schnittmenge mit der Landwirtschaft. Dann aber auch im Konsumentenschutzausschuss und im Rechnungshofausschuss. Und ich denke einfach, das ist eine breite Palette, die man da abdickt, aber die auch sehr wichtig sind.

SPEAKER_01

Die Landwirte in Österreich, die wissen den Einsatz von Peter Schmidlechner jedenfalls zu schätzen. Davon konnte sich Austria First erst vor wenigen Wochen bei der großen Bauerndemo in Wien überzeugen. Das war's einmal mit der Politik in unserer Sendung. Gleich sprechen wir mit Peter Schmidlechner über die Musik und auch den Bauernjazz.

SPEAKER_00

Musik und Politik. Der musikalische Politik Talk auf Austria First mit Volker Höferl.

SPEAKER_01

Lieber Peter, sagt dir der Begriff Bauernjazz etwas?

SPEAKER_02

Ja. Im Endeffekt hat das ein bisschen mit Blasmusik zu tun. Ich habe in jungen Jahren ein Instrument gespielt, war dann auch bei der Trachtenmusikkapelle, habe da Flügelhorn gespielt und naja, ich denke mal, dass das sehr, sehr gut ist. Bauern Jazz verbinde ich ein bisschen oder säge ein bisschen die Mischung zwischen Blasmusik und moderner Musik.

SPEAKER_01

Diese Mischung wird wirklich immer populärer. Das Woodstock der Blasmusik in Oberösterreich lockt jedes Jahr zehntausende Fans an. Blasmusik war früher ja irgendwie ein bisschen als etwas Langweiliges verschrien. Die Jugend ist aber mittlerweile immer mehr Fan dieser Musikrichtung. Siehst du das auch?

SPEAKER_02

Ja, ich sehe das einfach gerade in Zeiten der Krise wird eben Heimat und Tradition und ein bisschen das Wissen, wo es herkommt oder wo man herkommt, einfach sehr wichtig für die Identität der Menschen. Und ich denke mal, da wird auch sehr vielen bewusst und man zeigt ein bisschen auch den Stolz, woher man kommt.

SPEAKER_01

Die echte Volksmusik hat also etwas Identitätsstiftendes?

SPEAKER_02

Ja, ich denke mal, die Volksmusik hat sich einfach auch weiterentwickelt. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Und ich denke einfach, das ist auch gut so und da hat man halt ein bisschen die moderne Komponente rein. Da gibt es auch sehr viele Gruppen, die das ausgezeichnet machen. Und ich denke, in dem Sinn ist es auch gut so, dass das auch gehört wird. Und leider wird es ja in den, sagen wir mal, im System Radiosendern ist das eher verpönt. Nichtsdestotrotz merkt man das immer mehr bei Festen oder andere Veranstaltungen, dass diese Musikrichtung immer beliebter wird.

SPEAKER_01

Danke lieber Peter, wir reden gleich weiter und dann klären wir unter anderem die Frage, ob die Kühe von Peter Schmidlechner auf Musik ansprechen. Wir erfahren es gleich hier bei Musik und Politik auf Austria First. Einen schönen guten Abend, Volker Höfel hier gemeinsam mit Peter Schmidlechner, unserem heutigen Gast bei Musik und Politik. Und wir wechseln jetzt thematisch in den Stall. Und zwar zu den Milchkühen von Peter Schmidlechner. Wie schaut das aus? Läuft im Stall Musik? Ja, da läuft Musik.

SPEAKER_02

Meistens, wenn ich Melken tue, dann läuft nebenbei die Musik und bunte Ballette. Ja und wie reagieren die Kühe auf diese Musik? Ich denke mal, den Kühen gefällt es, man merkt es auch, sie sind ruhiger, wusik gespürt wird und je nachdem, welche Musikrichtung man gerade hört, klingen die Tiere sicher mit. Das ist ähnlich, glaube ich, ich war bei einem Weinbauern, der den Wein mit Musik beschallt, mit unterschiedlicher Musik und das verändert dann durchaus auch den Geschmack der Trauben oder beziehungsweise des Weines.

SPEAKER_01

Wirklich? Hast du das selber ausprobiert? Wie kann man sich das vorstellen? Je wilder die Musik, desto fruchtiger oder deftiger der Wein oder wie kann man sich das vorstellen?

SPEAKER_02

Es verändert den Wein einfach im Geschmack. Hat mich selber gewundert. Das ist dieselbe Traube gewesen, selbe Ernetag, nur mit anderer Musik beschaltet. Ein Wein wurde ohne Musik produziert, ein Wein wurde mit klassischer Musik und einer wurde eben mit Rammstein beschallt. Und mich hat es selber verwundert, also ich hätte das nie geglaubt, aber es ist ein anderer Geschmack ausgekommen.

SPEAKER_01

Eine spannende Sache. Was Musik alles imstande ist zu leisten. Immer wieder faszinierend. Gehen wir abschließend noch zu deinen Kindern, Peter. Sind die musikalisch? Spielen die ein Instrument?

SPEAKER_02

Meine Kinder haben da Musikinstrument gelernt, haben aber dann mitunter mit der Corona-Zeit das aufgegeben und damit ist es abhanden gekommen. Und ist zwar schade, aber leider hat halt diese Zeit sehr viele Einwirkungen auf die Jugend und auf unsere Kinder gehabt. Und ja, schade, aber kann es nicht erzwingen.

SPEAKER_01

Ja, eine der vielen negativen Auswirkungen von Corona auf die Kinder, leider auch im Bereich der Musik. Ich sage an dieser Stelle aber danke an Peter Schmidrechner, den FPÖ-Landwirtschaftssprecher. Danke, dass du heute unser Gast warst.

SPEAKER_00

Musik und Politik. Der musikalische Politik Talk auf Austria First.