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Ein Monat nach Protesten: Bauern werden von dieser Regierung im Stich gelassen! – Aktuelle Stunde

Austria First - Das Patriotenradio

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Ein Monat ist vergangen, seit unsere Bauern mit ihrem gerechten Zorn auf die Straße gegangen sind. Die beeindruckenden Bilder der Traktor-Demos in Wien sind noch frisch in Erinnerung, doch der Elan der Regierung ist bereits wieder verflogen.

Während die Systemparteien die Landwirte damals mit Krokodilstränen und leeren Versprechungen abspeisten, herrscht heute ohrenbetäubende Stille aus den Ministerien. Die Kostenlawine rollt weiter, der Bürokratie-Wahnsinn aus Brüssel und Wien erstickt die Betriebe und die vernichtende Billig-Konkurrenz aus dem Ausland, die unter Missachtung unserer Standards produziert, überschwemmt den Markt.

Für die Regierungsparteien war der Protest offenbar nur eine lästige PR-Krise, die man ausgesessen hat. Für unsere heimischen Landwirte geht es aber um die nackte Existenz.

In der heutigen Aktuellen Stunde behandelt die Moderatorin Kerstin Skudnigg zusammen mit einem betroffenen Bauern aus dem Burgenland das Versagen der Verliererkoalition.

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Die Aktuelle Stunde auf Austria First.

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Willkommen zur Aktuellen Stunde auf Austria First. Ein Monat ist es nun her, dass tausende Bauern mit ihren Traktoren in Wien für ihre Zukunft demonstriert haben. Doch heute, vier Wochen später, stellt sich eine ganz andere Frage. Was ist eigentlich davon übrig geblieben? Für viele Landwirte hat sich die Situation nicht geändert. Sie haben nach wie vor mit hohen Energiekosten, billig Konkurrenz aus dem Ausland und zunehmender Bürokratie zu kämpfen. Die wirtschaftliche Lage verschärft sich zunehmend und viele Bauern wissen nicht, wie lange es so noch weitergehen soll. Wir wollen uns, die Probleme, mit denen Bauern tagtäglich zu kämpfen haben, genauer ansehen. Ich habe zu diesen Themen mit einem Landwirt aus dem Burland gesprochen. Mehr dazu gleich bei uns in der Aktuellen Stunde mit mir, Kerstin Skutnik auf Austria First.

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Die Aktuelle Stunde auf Austria First von 12 bis 13 Uhr.

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Auf die Bauerndemonstration im letzten Monat folgten viele politische Versprechen. Doch was hat sich seit der Demonstration wirklich getan? Ist Hilfe bei den Bauern angekommen? Hat die Politik etwas umgesetzt oder vorgeschlagen? Ich habe mit einem Landwirt aus dem Burgenland über genau diese Themen gesprochen und ihn gefragt, was sich für ihn denn seit den Protesten getan hat und ob sich wirklich etwas verändert hat.

SPEAKER_01

Es wird halt gern gerett, aber bis jetzt wird nichts dauernd. Und die bittere Worte ist halt, es wird immer schwerer für uns. Und man merkt es halt selber, dass rundherum ein Hof nach einem anderen zuspert. Die Jungen überlegen sich halt zweimal, ob es wirklich einen Betrieb übernehmen oder ob es nicht besser doch arbeiten ginge. Und es passiert einfach nichts. Anstatt zu entlasten, legt man nur ständig neue Auflagen drauf. Gerade kleine Betriebe sind besonders unter Druck.

SPEAKER_03

Die politische Enttäuschung ist also sehr groß und der Stillstand die bittere Realität. Und das, was der Landwirt da beschreibt, ist kein Einzelfall. Überall im Land kämpfen die Bauern ums Überleben. Jeder Hof, der zusperrt, bedeutet ein Stück verlorene Heimat und macht uns alle abhängiger von Lebensmittelimporten aus dem Ausland. Die Regierung schaut bei diesem Ausverkauf unserer Versorgungssicherheit einfach zu. Dieser politische Stillstand hat aber ganz reale finanzielle Folgen für die Bauern, die noch weitermachen. Denn während die Politik redet, explodieren die Kosten. Genau darüber sprechen wir nach einer kurzen Pause in der Aktuellen Stunde. Bleibt dran.

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Die Aktuelle Stunde auf Austria First, Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr.

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Willkommen zurück zur Aktuellen Stunde auf Austria First mit Kersten Skutnik. Die Bauernproteste sind vorbei, doch die Probleme sind geblieben. Und eines der größten Probleme, mit denen viele Bauern zu kämpfen haben, ist der Kostendruck. Während die Preise für Diesel, Dünger und Futtermittel durch die Decke gehen, diktieren meist große Handelskonzerne die Preise für die Produkte der Bauern. Die Schere zwischen dem, was die Produktion kostet und dem, was am Ende übrig bleibt, wird immer größer. Ich habe mit einem burgenländischen Landwirt darüber gesprochen und ihn gefragt, wie er diesen Kostendruck im Alltag zu spüren bekommt.

SPEAKER_01

Am Ende vom Monats bleibt halt kaum was übrig. Alles wird Teurer, Diesel, Dünger, Maschinen, einfach alles. Aber das, was wir für die Produkte kriegen, es bleibt gleich oder wird einfach nur weniger. Es geht irgendwann einfach nicht mehr aus. Wir sollen immer mehr machen für die Umwelt, für unsere Bevölkerung, was wir auch gern machen. Aber es sind auch immer mehr Auflagen zum Erfüllen. Und so kann es einfach nicht mehr weitergehen. Da muss sich was ändern, damit die österreichische Landwirtschaft dann noch eine Zukunft hat, weil sonst müssen einfach etliche Betriebe eine Zukunft zuspüren. Und insgesamt würden wir sie halt ein bisschen alleinig lassen.

SPEAKER_03

Man hört die Ratlosigkeit in diesen Worten. Bauern schuften das ganze Jahr über und tragen das volle Risiko mit Wetter und Ernte. Und am Ende bleibt für sie fast nichts übrig. Die Gewinne, die streichen die großen Handelskonzerne ein, die kein Risiko tragen müssen. Und die Regierung schaut bei diesem unfairen Spiel einfach nur zu. Das ist nicht nur die Geschichte von einem Bauern. Das ist die Realität für tausende Betriebe in unserem Land. Hier geht es um mehr als nur um Wirtschaft. Es geht um die Zukunft unserer Lebensmittel und um unsere Heimat. Aber es muss nicht so bleiben. Es gibt klare und einfache Lösungen, die die Politik nur umsetzen müsse. Genau darum geht es im letzten Teil der Aktuellen Stunde. Bleibt dran.

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Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr.

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Willkommen zum letzten Teil der Aktuellen Stunde auf Austria First mit Kersten Skutnik. Wir haben die Probleme, mit denen unsere Bauern zu kämpfen haben, klar benannt. Preisdruck durch Konzerne und politischer Stillstand. Jetzt stellt sich die entscheidende Frage, was braucht es denn eigentlich von der Regierung, damit unsere Bauern endlich eine Zukunft haben? Ich habe dazu mit einem Landwirt aus dem Burgenland gesprochen.

SPEAKER_01

Ich glaube einfach, dass für importierte Produkte dieselben Qualitätsstandards gehören, die wir auch im Inland erfüllen müssen. Weil ansonsten hat man einfach einen unfairen Wettbewerb, wo wir ganz klar das Nachsehen haben, weil die Regale sind voll mit die billige Produkte und zu dem greift man dann halt auch eher. Kann man auch den Leid keinen Fuhrwurf machen, wo er teurer wird. Man redet jetzt schon seit Jahrzehnten davon, auch der Bauernbund fordert das, aber es passiert halt nichts, weil sich da innerhalb der ÖVP der Wirtschaftsbund eher wieder durchsetzt, der sowas halt nicht haben will.

SPEAKER_03

Die Probleme liegen also klar auf dem Tisch. Die Bauern kämpfen mit den hohen Kosten und fühlen sich von der Politik alleine gelassen. Und während die Regierung weiter nur redet, hat die Freiheitliche Partei heute gehandelt und bei einer Pressekonferenz zwei konkrete Anträge für das Parlament vorgestellt. Erstens, eine ehrliche Kennzeichnung der Produkte, damit jeder im Supermarkt sofort sieht, woher ein Produkt wirklich kommt. Und zweitens, faire Wettbewerbsregeln für alle. Das heißt, für importierte Lebensmittel müssen endlich die gleichen strengen Auflagen gelten wie für unsere heimischen Bauern. Zu diesem zweiten Punkt, der Forderung nach strengeren Kontrollen bei Importen, hören wir jetzt FBÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmid-Lechner aus der heutigen Pressekonferenz.

SPEAKER_00

Sie lassen diese Importe zu. Es wird weder kontrolliert noch genau angeschaut, was da importiert wird. Wir haben keine Zahlen, dass bei der AGIS mehr Leute eingesetzt worden sind, dass der Personalstand erhöht worden ist, dass mehr Kontrollen passieren bei den Lebensmittelimporten. Dafür gibt es keine Bewegung vom Landwirtschaftsminister.

SPEAKER_03

Nur wenn die Politik endlich handelt, kann das massive Höfesterben noch gestoppt und unsere Versorgungssicherheit garantiert werden. Die Regierung steht also vor einer klaren Entscheidung. Stellt sie sich auf die Seite der österreichischen Bauernfamilien oder auf die Seite der Import Lobby und der großen Konzerne. Das war die Aktuelle Stunde auf Austria First. Vielen Dank fürs Zuhören, sagt Kerstin Skutnik. Und ich wünsche euch einen guten Start in den Nachmittag.

SPEAKER_02

Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr.