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Christian Lausch: Der „Biker aus Leidenschaft“ mit Hang zum Austropop - Musik und Politik mit Volker Höferl
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Der freiheitlichen Nationalratsabgeordnete und Sprecher für die Volksanwaltschaft erzählt über seine gescheiterten Versuche, ein Instrument zu erlernen und von seiner Passion für die Leichtigkeit auf zwei Rädern. Das Motorrad ist ganzjährig sein Gefährt. Auch bei Minus elf Grad saß er schon einmal im Sattel.
Musikalisch hat es ihm der klassische Austropop angetan – er ist aber auf jede Musik stolz, die rot-weiß-roten Ursprungs ist, weil ihn das als heimatliebenden Menschen einfach mächtig stolz macht. Und er gibt uns Einblicke in den musikalischen Alltag in Gefängnissen. Als Justizwachebeamter hat Christian Lausch auch hier den Überblick.
Musik und Politik mit Volker Höferl läuft bei AUSTRIA FIRST jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr direkt auf https://austriafirst.at/ oder über unsere AUSTRIA FIRST App:
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Musik und Politik. Der musikalische Politik Talk auf Afterfeld mit Volker Höfferl.
SPEAKER_01Einen schönen guten Abend zu unserem heutigen Talk mit dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Christian Lausch. Er ist nicht ganz so musikverliebt wie vielleicht Gäste aus der Vergangenheit, aber dafür hat er einen guten Grund. And dieser Grund hat zwei Räder. Mehr dazu und einen Einblick in die österreichischen Gefängnisse gibt's in dieser Stunde. Ich freue mich, dass ihr mit dabei seid. Einen schönen Abend wünscht Volker Höferl.
SPEAKER_00Musik und Politik. Der musikalische Politik Talk auf Austria First.
SPEAKER_01Willkommen zurück bei Musik und Politik. Mein heutiger Gast ist Abgeordneter zum Nationalrat für die Freiheitlichen and auch Sprecher für die Volksanwaltschaft. Er kommt aus Niederösterreich. Ich sage herzlich willkommen an Christian Lausch.
SPEAKER_02Herzlich willkommen, lieber Volker.
SPEAKER_01Ja, wir gehen es gleich an und wie es hier Tradition ist, gibt es auch für dich die beiden bereits bekannten Einstiegsfragen bei Musik und Politik. Frage Nummer 1. Welche Gemeinsamkeiten siehst du denn zwischen Musik und Politik oder siehst du überhaupt welche?
SPEAKER_02In gewisser Hinsicht schon. Also jeder hat einen eigenen Geschmack. Und man kann da auch leicht unterscheiden. Also ich höre sehr, sehr gern deutschsprachige Lieder, österreichische Lieder, österreichische Gruppen. Auch Andreas Cavalier ist einer, der mich sehr entspannt, wo ich sehr gerne zuhöre, sowohl bei seiner Musik, sowohl auch bei vielen seiner Aussagen, wo er absolut auch richtig liegt. Also man sieht da schon Schnittstellen, kann man absolut feststellen in Musik und Politik.
SPEAKER_01Und auf einer Skala von 1 bis 10, welchen Stellenwert nimmt die Musik in deinem Leben ein?
SPEAKER_02Na, sechs würde ich sagen. Sechs ist eine gute Zahl, ist ein bisschen über die Mitte. Ist für mich eigentlich, dass ich sage, es ist jetzt nicht so, ich höre gerne im Auto, beim Autofahren, aber leider fahre ich ja mehr Motorrad wie Auto. Aber ich höre sehr, sehr gern, auch wenn ich unterwegs bin, Austria First, ein patriotischer Sender, wo man sehr, sehr viel Neues erdingt. Und darum freue ich es mich besonders, dass ich heute so ein kurzes Interview geben darf.
SPEAKER_01Willkommen zurück bei Musik und Politik. In dieser Woche zu Gast ist Christian Lausch, der Freiheitliche Nationalratsabgeordnete, ist auch Sprecher der FPÖ für den Bereich der Volksanwaltschaft. Lieber Christian, wie bist du eigentlich generell in die Politik gekommen? War das ein Ziel von dir? Hast du das schon länger angestrebt? Ich habe das eigentlich nie so im Fokus und angestrebt.
SPEAKER_02Ich glaube, das ist immer schlecht. Es muss sich auch ergeben. Bei mir hat es sich auch ergeben, ich war da zum Beispiel der Spitzenkantat 2008 im Wahlkreis 3a Weinviertel. Und ich war damals einer der ganz, ganz wenigen, 2008 ein Direktmandat für die Freiheitliche Partei errungen hat und bin somit in den Nationalrat eingezogen. Zuvor war ich schon Gemeinderat in der Stadtgemeinde Hollerbrunn und erfolgreicher Personalvertreter bei der Justiz. Und natürlich aber nicht zu vergessen, wo ich herkomme, nämlich aus meinem Grundberuf, aus meinem Brotberuf, Justizwachebeamter, auch immer ständig mit den Menschen in Kontakt, das ist mir sehr wichtig, den Kontakt darf man nie verlieren. Ich weiß, was die Leute, wie die belastet werden, wenn sie heute einkaufen gehen, wenn sie Milch kaufen, nur Grundmahlungsmittel kaufen, wie das die letzten Monate, Jahre gestiegen ist und dass man sich das alles schon nicht mehr leisten kann. Ich gehe selber einkaufen, ich gehe weiter in 25% als Justizwache Beamter, ziehe ich mir die Uniform anarbeiten. Und das ist für mich wichtig, dass man, auch wenn man in der Politik ist, in der Spitzenpolitik ist, nie vergisst, wo man herkommt und immer den Kontakt zu den Menschen nicht verliert.
SPEAKER_01Das war jetzt quasi der Weg bis in den Nationalrat, aber gehen wir vielleicht noch ein bisschen zurück. Wieso hast du überhaupt damit begonnen, dich für Politik zu interessieren? Was war damals der Hintergrund?
SPEAKER_02Genau, der Hintergrund war eigentlich, dass mir sowohl in der Gemeindepolitik als auch in der Bundespolitik da zum Mal schon vieles nicht gepasst hat. Wie ich auch als Justizwache Beamter gesehen habe, wie sich da bei der Justiz mit den Postenbesetzungen zwischen Rot und Schwarz die Republik aufgeteilt wird. Dazu waren das noch immer die Große Koalition, sie ist ja schon lange nicht mehr groß. Gott sei Dank, kann man sagen, da wurde immer gefragt, auch bei uns, bei der Justiz, wo kommt der her? Und da wollte man jetzt nicht wissen, wo der herkommt, das war seiner Gegend. Man wollte wissen, ist ein roter oder ein schwarzer. Dass man in Posten und dort einmal einmal der Gickel, einmal der Gockel, wie man so schön sagt, auf gut winnerisch gezogen, einmal der rote, einmal der Schwarze. Und da ging es nicht nach Qualifikation. Und da habe ich gesagt, da kannst du jung sein, da kannst du fleißig sein, da kannst du dynamisch sein, da kannst du der Beste sein, da hast du keine Chance. Und darum habe ich gedacht, ich muss mich politisch einbringen anders, to former some good, some besser. And I think in the Bundespolitik, it's an Herbert Kickel with his team, which I also ange, Team Kickel, should einiges in the oppositionsrolle, should einiges gelungen, um das Land to einen besseren zu machen, to einen patriotischeren zu machen. Und die Leute, glauben Sie mir, die Leute kodieren, glauben wir, Herr Volker, die Leute gutieren das.
SPEAKER_01Ja, diesen Eindruck, den habe ich auch. Du hast deinen beruflichen Hintergrund als justizwache Beamter jetzt erwähnt. Was sind sonst noch Themen in deiner politischen Arbeit?
SPEAKER_02Rechnungshof ist ein Thema, Volksanwaltschaft, wo ich der Sprecher sein darf, von unserer Bundessprecher sein darf von unserer Fraktion, Petitionen Bürgerinitiativen bin ich dabei. Ich sehe mich irgendwie immer noch, und da bin ich stolz drauf, das sagen zu dürfen, als Basispolitiker vom Volk fürs Volk gewählt. Und darum sind das für mich Ebenen wie Petitionen Bürgerinitiativen, Volksanwaltschaft, sind für mich Ebenen, wo der Bürger, wenn er Probleme hat, sich wenden kann und ich das dann mit meinem politischen Wirken verstärken und unterstützen darf. Und das sind immer noch meine Felder, wo ich neben der Justiz wirke und werke. Und das sehr gerne.
SPEAKER_01Es ist Donnerstagabend und ihr hört Ostschure First. Wir tauchen jetzt gemeinsam in die musikalische Welt unseres heutigen Gastes Christian Lausch ein. Lieber Christian, wie schaut denn so ein typischer Tag bei dir aus, auch in Bezug auf die Musik?
SPEAKER_02Ja, der klassische Tag beginnt einmal bei mir relativ früh. Das heißt, meistens stehe ich um 7 Uhr auf, dann habe ich um 9 Uhr, weil um 9 Uhr die ersten Termine, da gibt es noch mit der Smalltalk mit Frau und Familie und so weiter. Da beginnt mein Tagesablauf, aber es bleibt keine Zeit, Musik zu hören. Dadurch, dass ich ein Motorradbiker bin, wie man so schön sagt, Motorradfahrer und meine Termine auch, großteils mit dem Motorrad wahrnehme, bleibt mir da nicht viel Zeit. Ich sage manchmal, aber trotzdem geht es nicht anders, da musst du einen Termin machen, sei es privat oder beruflich mit dem Auto. Und da höre ich immer Musik. Und jetzt haben wir gesagt, höre ich da Großteils nur mehr aus der First. Sonst, wie gesagt, kann ich den Krone Hit und so weiter und Ö3 nichts abgewinnen.
SPEAKER_01Ja, damit bist du nicht alleine, da kann ich dich wirklich beruhigen. Du hast das Motorrad schon angesprochen, das dich ganzjährig begleitet. Wie hat das eigentlich angefangen?
SPEAKER_02Dieses Motorradfahren, das ist bei mir so entstanden, dadurch, dass ich im Dezember geboren bin, habe ich mit 18 Jahren und mit 18 Jahren schnellstmöglich beruflich den Führerschein gebraucht habe, habe ich es dann unterlassen, ich habe zwar angemeldet, habe auch die Ausbildung gemacht, den A-Schein, aber ich bin dann bei der Prüfung nur bei B angetreten, nicht bei A. Und dann habe ich mit 53 Jahren, 52 Jahre, habe ich da den A Schein nachgemacht. Und dann habe ich dort entdeckt, dass mich dieser Fahrtwind, dieses am Motorrad mit der Luft, überhaupt bei uns am Land, die teilweise die gute Luft am Abend, am Morgen, derartig entspannt und runterholt und mir eigentlich sehr, sehr viel gibt, darum höre ich auch im Helm nicht Musik, dass ich durch diese Wahrnehmung eigentlich, dass mir das sehr, sehr gut tut und ich auch keinen Stau mehr miterleben muss, kein Stop and Go, sondern mein Motorrad mich überall frei bewegen kann, schnell bewegen kann, keine Parkplatzorgen habe und mich total gut entspannen kann. Und jetzt verbringe ich eigentlich mein halbes Leben neben dem politischen Wirken am Motorrad, du hast recht. Und bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur, höchste war minus 11 Grad, das ist nicht sonderlich angenehm, da bist schon froh, wenn du ankommst, aber auch das habe ich entspannt. Dieses Freiheitsgefühl, das holt mich derartig wieder am Boden der Realität zurück. Das habe ich mit dem Auto nicht mehr gehabt, jetzt mit dem Motorrad habe ich das wieder.
SPEAKER_01Entspannt Motorradfahren bei minus 11 Grad. Ich glaube einmal, dieses Gefühl der Entspannung, das hat unser Christian Lausch ziemlich exklusiv. Lass uns aber vielleicht noch in deine Kindheit zurückspringen. Hast du eigentlich jemals ein Instrument gelernt?
SPEAKER_02Meine Eltern haben alles probiert, sie sind zum Blockflötenspiel angefangen, dann überleitend zur Klarinette. Es hat halt alles nichts gefruchtet. Es ist halt so quasi, man sagt mal, einen Eselkammer kann das Fahrradfahren lernen. Ich bin halt musikalisch, sage ich mal, um zu musizieren, nicht begabt oder wenig begabt. Und das habe ich dann irgendwann aufgegeben, meine Eltern haben alles versucht. Aber sonst bin ich, glaube ich, aufgewachsen, glücklich, in einer noch nicht so dominierten Handy und elektronischen Zeit am Spielplatz mit Freunden, Radfahrend, dann Moped fahrend und und und auch keine Clappingskin. Dafür haben wir es solche nächtlichen Partys gegeben mit verschiedensten Musikgeschmack, von Softrock, Hardrock bis Hitparade 80er, 70er, 80er, 90er Jahre. Also eigentlich ganz, ganz normal.
SPEAKER_01Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christian Lausch ist heute mein Gast bei Musik und Politik. Wir haben schon gehört, dass dir nicht viel Zeit bleibt, um Musik aktiv zu hören. Jetzt interessiert uns aber natürlich, was du denn hörst. Gavalier, hast du schon angesprochen, dass dir der taugt? Kann man sagen, dass du generell ein Fan von Schlager bist?
SPEAKER_02Nein, das kann ich jetzt nicht sagen. Es war eigentlich früher, aber das ist eigentlich mehr Mühe, das ist eigentlich geblieben, ist eigentlich dieser sogenannte klassische Astropop. Das würde ich jetzt nicht als Schlager bezeichnen, aber schon so diese Astropop-Geschichten, wo man ja in Österreich dann mit STS und Wolfgang Ambros, jetzt Andreas Cavalier, ja wirklich dann schon gute Opus, Life is Life, Falco, bis in die amerikanische Hitparade, es muss jetzt auch nicht deutschsprachig sein, aber das ist irgendwie was, wo ich sage, da kann man auch sehen, was österreichische Musiker im Ausland, trotz kleines Land mit wenig Einwohnern, eigentlich schaffen. Und das macht mich auch stolz, dass zum Beispiel Wolfgang Matthias Mozart, Österreich war da sehr, sehr viele Operetten und Klassiker, ebenfalls Österreicher waren, macht ihn halt ein bisschen als national denkender Mensch, als Patriot, doch ein bisschen stolz. Und darum tut es mir halt besonders weh, wenn ich teilweise sehen muss, auch in meinem Brotberuf Justizwachebeamter, was sich da abspielt, was sich da tut, was da alles nach Österreich kommt und wie es mit unserer Kultur, mit unseren Werten, mit unserer Gesellschaft steil bergab geht. Und das tut mir halt weh im Herzen, was diese Bundesregierung macht, nämlich nichts. Vorzüglich machen sie einmal nichts, wie unser Land eigentlich and unsere Werte, unser Patriotismus nach Brüssel verkauft wird, and man sich in gewissen Weise in Wien schon nicht mehr als Österreicher fühlt and nicht mehr daheim fühlt. Das tut mir eigentlich zunehmend weh.
SPEAKER_01Ich nehme jetzt noch das Stichwort Gefängnis auf. Wie schaut es hinter den schwedischen Gardinen eigentlich mit Musik aus? Können Häftlinge Musik hören? Dürfen sie das?
SPEAKER_02Sie müssen nicht hören, sie dürfen hören, sie können hören, es wird ihnen angeboten. Jeder Haftraum ist ausgestattet mit einem Fernsehapparat. Sie bekommen Kopfhörer, die sie benutzen können, wo sie in der Wand quasi mit Boxen Musik hören können. Sie können hören, wird alles angeboten. Der österreichische Strafvollzug hat einen hohen Standard. Darum sind vielleicht auch die Gefängnisse voll, dass ich mir denke, oft hat er draußen das nicht, was er bei uns in der Haftanstalt hat. Ja, die können Musik hören. Sagen wir die staatlichen OE-Frundfunk-Radiosendungen, die sind zu empfangen.
SPEAKER_01Und wie schaut es mit dem Musizieren im Gefängnis aus? Man kennt das ja aus den USA, wo es durchaus immer wieder Bands gibt, in denen die Insassen spielen. Haben wir sowas in Österreich auch?
SPEAKER_02Früher einmal kannte ich das schon, da hat es eine Band einmal gegeben. Ich glaube, die war in der Justizanstalt Stein, weil ich meine Tiere, in irgendeiner Haftanstalt natürlich macht es nur Sinn, jetzt in der Josefstadt, wo ein Kommen und ein Gehen und ein Verschicken ist nach ganz Österreich. Aber wenn man dort längere Haftstrafen verbüßt, sage ich mal, vor fünf bis zehn Jahren, hat es das das früher schon gegeben. Nur muss man jetzt mal sagen, früher hat es gegeben, da haben wir gehabt an Tischler, an Schlosser, an Musiker, Musikalische. Da war eigentlich ein Segment der Inhaftierten weit, weit besser wie jetzt. Jetzt ist es so, mit diesen neumodischen Drogen, chemischen, künstlichen Drogen, werden die Insassen immer verrückt und jetzt gibt es die letzten Jahre sowas nicht mehr, wo sich da irgendwer mit Band beschäftigt. Wir haben zumindest jetzt Österreich in allen 29 Justizanstalten nichts bekannt, dass wir so eine Band hätten, aus sich wäre ein Faktum, wo man sagt, da könnte man regionalisieren, weil man der erfolgreicher Musiker aus der Haft entlassen wird. Man weiß ja das, es sollte geben, ob das jetzt ein Check unterwegs war, ist jetzt nicht einmal, wo man stolz sein muss. Der hat Bücher geschrieben in der Haft, zumindest, und die haben sich so lange in der Haft gut verkauft, wie dann rauskommen ist weniger. Es hat auch schon den ein oder anderen Maler bei uns gegeben, wo sich auch die Bilder gut verkauft haben. Aber da könnte man auch mit Musik natürlich was machen. The quality der Hinsas in the last year, the DOT Marode is schlecht.
SPEAKER_00Music and Politik.