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Michael Schnedlitz: Der Generalsekretär zwischen Stadtkapelle und Kontra K – Musik und Politik

Austria First - Das Patriotenradio

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FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher Michael Schnedlitz erzählt über seine musikalische Jugend und seine politischen Anfänge: Sein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn war es, der den Murauer schlussendlich in die Politik geführt hat.

Musikalisch ist er breit aufgestellt und sucht die Musik in erster Linie nach Stimmung und nach seiner Betätigung aus. Klassische Musik kommt dabei ebenso zum Einsatz wie Deutsch-Rap oder Hard Rock.

Musik und Politik mit Volker Höferl läuft bei AUSTRIA FIRST jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr direkt auf https://austriafirst.at/ oder über unsere AUSTRIA FIRST App:
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#austriafirst #radio #musik #politik #schnedlitz

SPEAKER_01

Musik and Politik. The musicalism Politik Talk of Austria First with Volker Höfal.

SPEAKER_02

Hello and her Austria First Studio. Heute gives a besonder musicalisation Politik Talk. My guest is FPÖ General Secretary Michael Schnedlitz, a bodenstendiger and for all sharfsinniger politics, by the way, not. Ja, Michi, auch für dich gibt es die beiden bereits bekannten Einstiegsfragen here by Musik und Politik. Welche Gemeinsamkeiten siehst du denn zwischen der Musik und der Politik?

SPEAKER_00

Ja, gemeinsam durchaus, dass when man einem guten Muster folgt, dass dann auch eine schöne Melodie herauskommt. Das ist wie wenn man ein Musikstück komponiert. Wenn man Chaos verursacht, dann kommt etwas heraus, das eher dann wie die Zwölfton-Musik klingt. Das ist vielleicht ein kurzes, interessantes Experiment, aber ich sage jetzt einmal für die Breite nichts Gutes und nichts Brauchbares. Das ist so ziemlich das, was jetzt dieses Ample-Experiment auch politisch von sich gibt.

SPEAKER_02

Du hast recht. Und auf einer Skala von 1 bis 10, welchen Stellenwert nimmt die Musik in deinem Leben so ein?

SPEAKER_00

Ich habe durchaus in der oberen Hälfte zumindest. Ich habe früher mehrere Instrumente gespielt. Jetzt bin ich eher der passive Zuhörer, außer wenn ich kurz abschalten will, dann greife ich vielleicht noch kurz in die Tasten. Aber ansonsten leider zurzeit wenig Zeit, aber es ist wichtig, ist wichtig zur Entspannung. Ist wichtig vielleicht auch während der Arbeit, wo ich gerne Austria hörst, dann machen wir auch Spotify und Co.

SPEAKER_02

Das ist brav. Und wenn du es jetzt beziffern müsstest, was bedeutet die obere Hälfte dann so bei dir?

SPEAKER_00

6-7 würden meine Söhne sagen.

SPEAKER_02

Da haben sich zwei gefunden. Jennifer Lopez und David Gatter. Hier auf Austria First. Mit Michael Schnedlitz, FPÖ-Generalsekretär, Heimatschutzsprecher. Er ist heute zu Gast bei mir bei Musik und Politik. Und wir wollen den Michel Schnedlitz zu Beginn ein bisschen besser kennenlernen. Warum bist du eigentlich seinerzeit in die Politik gegangen?

SPEAKER_00

Nein, ich bin durchaus ein Gerechtigkeitsfanat und von klein auf begleitet mich das. Und das wird mich auch sicher die nächsten Jahre begleiten, dass man dort, wo man Unrecht sieht, eingreift und einschreitet. Begonnen hat es im Internat als Schülervertreter und geht jetzt weiter als Vertreter der Familie Österreich. Und ich bemühe mich, dass ich so vielen wie möglich zu ihrem Recht verhelfen kann, beziehungsweise einfach helfen kann, dass es so vielen wie möglich besser geht.

SPEAKER_02

Du kommst ja ursprünglich aus Murau bis dann in der Schule wegen nach, eigentlich nach Wiener Neustadt übersiedelt und hast dann begonnen, dich auch parteipolitisch zu engagieren. Kann man das so ungefähr festhalten?

SPEAKER_00

Kann man definitiv so sagen. Der Punkt ist ganz einfach, ich habe dann das Alter erreicht, wo man in die Politik gehen darf und bin dann von der freiheitlichen Jugend auch in die unter Anführungszeichen Erwachsenenpolitik übergetreten und war ja dann auch in der Stadt Wiener Neustadt jahrelang Sozialstadtrat, Wohnstadtrat, Sicherheitsstadtrat in vielen Bereichen tätig, die mir sehr viel Freude bereitet haben. Und jetzt auf Bundesebene versuche ich das natürlich auch breiter angelegt, aber beizubehalten. Von Anbeginn in der Vertretung der Schüler mit 14 bis jetzt.

SPEAKER_02

Und du bist seit 2020 auch Generalsekretär der FPÖ, hast auch den höchst erfolgreichen Nationalratswahlkampf 2024 gemanaged. Wie kann man dein Aufgabengebiet, den Hörern, möglichst einfach erklären?

SPEAKER_00

Ganz einfach, dass man die Botschaften, die bei uns oft sehr komplex entstehen, in eine Einfachheit übersetzt. Das ist zum Beispiel ein ganz wichtiger Punkt. Das heißt, ein 300 Seiten Programm auf drei Wörter zusammenzufassen, dann glaube ich, mache ich meine Arbeit gut. Das Schwierige ist es, das Ganze in die Einfachheit zu bringen und bei uns stecken ganz, ganz detaillierte Programme in allen Bereichen dahinter. And in der Kommunikation schaffen wir es aber dann, das Ganze mit ein bisschen einer Wucht und einer Einfachheit unter die Leute zu bringen, weil wir der Meinung sind, wir müssen uns nicht anders geben als die Bevölkerung kommuniziert, sondern wir sind ja auf Augenhöhe mit den Menschen. Und das heißt so, dass es der sechsjährige Volksschüler versteht und dass es auch noch die 90-jährige Oma beim selben Thema auch versteht. Wenn wir das so kommunizieren können, dann habe ich zum Beispiel als Generalsekretär sehr viel richtig gemacht und dann ist es ganz egal, ob das jetzt im Rahmen eines Plakates ist oder im Rahmen einer Videobotschaft oder ähnliches.

SPEAKER_02

Und du bist zusätzlich auch Heimatsschutzsprecher. Kann man daraus schließen, dass die Heimat für dich etwas sehr, sehr Wertvolles ist?

SPEAKER_00

Heimatschutz ist halt einfach relativ breit. Mir hat der Begriff deshalb so gut gefallen, weil eigentlich in jeden Bereich hineinpasst, weil alles irgendwie Heimat ist. Was gut ist in unserem Leben, vom Menschlichen, von der Familie bis hin zur Arbeit, zur Wirtschaft, aber auch zur Natur, alles was jetzt uns umgibt. Und das alles gehört geschützt. Und das fasst der Begriff Heimatschutz relativ gut zusammen. Und dadurch, dass ich als Generalsekretär ja für alles ein bisschen zuständig bin, glaube ich, ist das relativ gut dann auf den Punkt gebracht.

SPEAKER_02

Ja, und genauso breit ist auch der Musikgeschmack von Michael Schnedlitz. Über den reden wir dann in wenigen Minuten. Unter anderem nach dieser Sensationsnummer. Bill Withers und Lovely Day of Austria First. Ja, ihr hört Musik und Politik. Einen schönen Donnerstagabend wünsche ich. Und wir machen jetzt Nägel mit Köpfen mit unserem heutigen Studiogast. Und das ist niemand geringerer als FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Wie schaut's aus bei dir, Michi? Bist du generell ein musikalischer Mensch?

SPEAKER_00

Könnte man durchaus so formulieren, ja.

SPEAKER_02

Und wie bist du zur Musik gekommen als Kind bzw. als Jugendlicher?

SPEAKER_00

Ich bin aufgewachsen auf einem Bergbahnhof. Da will man zuerst natürlich Tanzmusik spielen, so bin ich dann über die klassische Blockflöte zum Akkordeon gekommen. Mein Zwillingsbruder hat Trompete gespielt. Das heißt, wir hätten jetzt noch einen Klarinettisten braucht und das Trio wäre perfekt gewesen. Dann ist aber folgendes passiert. Dann ist mein Bruder zusätzlich zur Stadtmusikkapelle Murau gekommen mit der Trompete und dort war Gitarltrager. Das war dann auch ein bisschen fad. Und dann bin ich über die kleine Trommel und über das F-Horn zu zwei weiteren Instrumenten gekommen und irgendwann kommt dann auch die Gitarre dazu und im späteren Leben, wenn man Akkordeon gespielt hat, dann habe ich mir auch in Wiener Neustadt noch in der Musikschule auch noch Klavier angeschaut, zwei Jahre und da kommt man dann irgendwann auf mehrere Instrumente mit ein bisschen einer breiten Wirkung.

SPEAKER_02

Der Mann kann also eine ganze Band ersetzen, nicht schlecht. Wie hat die Musik jetzt in deinem Tag generell so Platz, Michael?

SPEAKER_00

Ich höre jeden Tag Musik. Also bin der Meinung, dass ich mich besser konzentrieren kann, wenn ich Musik höre. Das kann dann reichen von klassischer Musik bis hin zu irgendeinem Deep House, um mich zu konzentrieren, wenn du in seinem Workflow drinnen bist, vor allem wenn ich in der Nacht arbeite. Und ist auch durchaus vielleicht ein Motivationsfaktor, bevor ich am Weg zu einer Veranstaltung bin, was dann auf eine Bühne geht, dass man dann das letzte Musikstück vor dem Aussteigen ist dann durchaus vielleicht manchmal ein bisschen was Härteres oder Fetzigeres, egal ob vom Kontra-Kar oder eine Rocknummer. Das nimmt mich schon mit und das beeinflusst durchaus auch meine Gefühle Richtung Motivation, Richtung Beruhigung in alle Richtungen, je nachdem, wie ich es halt gerade brauche.

SPEAKER_02

Und auch wenn du sagst, dass du die Musik eben nach der Stimmung oder nach der Aufgabe auswählst, die ansteht, hast du trotzdem so etwas wie einen Lieblingskünstler?

SPEAKER_00

Ich wähle die Musik, die ich höre, aus nach Situationen, wie ich sie brauche. Also ich bin jemand zum Beispiel, der beim Sport am liebsten die Natur hört und nicht Musik hört. Das ist vielleicht auch interessant. Aber beim Arbeiten, wenn ich mich konzentriere, rein instrumental auf mich wirken lasse. Und was Motivation betrifft, da kann dann durchaus der eine oder andere motivierende Text auch dabei sein. Also dementsprechend greife ich zu, was ich habe, ist also kein Lieblingsgenre, aber ein Lieblingsradiosender. Das ist natürlich Austria First.

SPEAKER_02

Ja, das hören wir natürlich gerne. Vielen Dank, lieber Michael. Und es freut uns natürlich, wenn Austria First auch dem Generalsekretär so richtig gefällt. Mehr von Michael Schneedlitz über seine weitere musikalische Reise gibt es hier gleich bei Musik und Politik. Volker Höfer wünscht einen schönen Abend. Willkommen zurück in unserem Musik- und Politikfinale für diese Woche mit FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bei der Frage nach einem Lieblingskünstler. Da ist er mir vorher ein bisschen ausgewichen, Michi. Deshalb stelle ich Sie noch einmal. Jeder hat doch schon irgendwie eine Art Lieblingskünstler, oder nicht?

SPEAKER_00

Ich habe natürlich meine Favoriten, das ist zum Beispiel in der Klassik Max Richter. Also ich eher in die neue Interpretationen der klassischen Musik gehe. Und zum Beispiel was den Sprechgesang betrifft, Contra K, wenn man die Texte einfach taugen. Aber sonst komme ich wie bei den Instrumenten auf eine ziemlich große Breite und das sind verschiedene Phasen. Dann bin ich manche Wochenlang mehr wieder in dieser Richtung unterwegs, Wochen in einer anderen Richtung. Gibt es aber fast keine Woche, wo mich Musik nicht begleitet.

SPEAKER_02

Und gibt es im Hause Schneedlitz eigentlich noch Langspielplatten?

SPEAKER_00

Ich gebe zu, dass ich alles mittlerweile streame, wie es auf Neutdeutsch so schön heißt. Sehr gerne auch auf YouTube. Ist ja praktisch. Mittlerweile kann man das YouTube-App ja auch schließen und die Musik läuft trotzdem weiter. Das war eine der größten Errungenschaften der letzten Jahre.

SPEAKER_02

Das stimmt allerdings. Gehen wir trotzdem noch einmal kurz zurück in deine Jugend. Da wolltest du ja Tanzmusik spielen als Bur vom Land. Hat es da nie eine Phase gegeben, wo du ein bisschen auch den harten Rebell spielen wolltest?

SPEAKER_00

Nein, ich habe in einer Schulband gespielt, da war man härteres unterwegs von Böse Onkels über Marian Manson und Co. So ziemlich das Rocksgenre durch. Und mit der Blasmusik haben wir gespielt bis nach Polen. Also wir waren da durchaus weit unterwegs, waren qualitativ sehr gut aufgestellt, auch mit der Kapelle. Und es hat durchaus auch Spaß gemacht, da auch einiges zu sehen und gemeinsam mit anderen Gruppen wieder gemeinsam den Menschen eine Freude zu machen.

SPEAKER_02

Da war er also auch international unterwegs mit der Musik. Apropos international, Wien steht im Mai ja im Mittelpunkt einer internationalen Veranstaltung. Der Eurovision Song Contest geht in Wien. Über die Bühne. Wie siehst du diese Veranstaltung?

SPEAKER_00

Also als jemand, der sich selbst mit Musik auseinandersetzt und mehrere Instrumente gespielt hat, muss man schon mal deutlich sagen, dass der Song Contest mit Musik so gut wie gar nichts mehr zu tun hat. Also eigentlich schadet darum. Da geht es viel mehr um Ideologie und Schwachsinnigkeiten als um echte Musik. Wäre gut, wenn es einen Wettbewerb gibt, wo die Musik wieder im Vordergrund steht. Und dann würde auch qualitativ Hochwertigeres dabei herauskommen.

SPEAKER_02

Qualitativ hochwertig habe ich jedenfalls unser heutiger Gespräch gefunden. Ich sage danke, lieber Michael Schneedlitz, dass du heute mein Gast warst.

SPEAKER_01

Danke für die Erinnerung. Musik und Politik. Jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr.