AUSTRIA FIRST

Pilnacek-Ausschuss: Vertuschung, manipulierte Laptops und teure Erinnerungslücken! – Aktuelle Stunde

Austria First - Das Patriotenradio

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 7:16

In der heutigen Ausgabe der „Aktuellen Stunde“ auf AUSTRIA FIRST blickt Moderatorin Kerstin Skudnigg tief in die dunklen Abgründe des Pilnacek-Untersuchungsausschusses. Trotz massiver Blockadeversuche und unvollständiger Aktenlieferungen aus dem ÖVP-geführten Innenministerium drängen die Fakten immer weiter ans Licht.

Im Analyse-Gespräch mit FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker werden eine Kette von Indizien aufgearbeitet, die das vermeintliche Bild einer schwarzen Vertuschungsmaschinerie zeichnet.

Die Themen der Sendung im Überblick:

  • Der manipulierte Laptop: Wie ein brisantes Beweisstück bei einem pensionierten IT-Techniker landete und dort nachweislich digitale Spuren vernichtet wurden.
  • Amnesie auf Steuerzahlerkosten: Der Wirbel um ÖVP-Minister Karner, der 50.000 Euro Steuergeld für Beraterkosten von Auskunftspersonen ausgab – genau bei jenem Anwalt, der schon Ex-ÖVP-Finanzminister Blümel zu seinen berüchtigten 86 Erinnerungslücken verholfen haben soll.

Ein ungeschönter Blick auf das System – jetzt reinhören, wenn Kerstin Skudnigg durch die Aktuelle Stunde auf AUSTRIA FIRST führt!

SPEAKER_02

Die Aktuelle Stunde auf Austria First.

SPEAKER_00

Willkommen zur Aktuellen Stunde auf Austria First. Wir haben heute Vormittag gehört, wie die Aufklärungsarbeit im Pinacek Untersuchungsausschuss durch später und teilweise mangelhafte Aktenlieferungen vom ÖVP geführten Innenministerium erschwert wird. Jetzt, am Nachmittag, blicken wir auf die Fakten, die trotz aller Widerstände ans Licht gekommen sind. It is a Kette von Indizien and Ungereimtheiten, die ein beunruhigendes Bild zeichnet anders aufwirft as eigentlich beantworted werden. I have with FPÖ Fraktionsführer Christian Hafenecker over die drei centralen Erkenntnisse aus dem Pilnaček Untersuchungsausschuss gesprochen. Mehr dazu gleich bei uns in der Aktuellen Stunde with me, Kerstin Skutnik, of Austria First.

SPEAKER_02

The actual Stunde of Austria First.

SPEAKER_00

Welcome to the Actual Stunde of Austria First. We read heute of the Pinacek Untersuching. The first Smartwatch of Christian Pilnaček. The outweigh of data was to an astounding error. When the Justice Ministerium relevant Spuren of the Smartwatch gesichert had and auswerted konnte, had the ÖVP-geführte Innenministerium angeblich nichts relevantes gefunden. And selbst die Zuständigkeiten, where für was zuständig war, waren angeblich unklar. Ich habe FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker um eine Einordnung gebeten.

SPEAKER_01

Die Erkenntnis am Ende der Befragung steht, dass sich eigentlich sich gar niemand darum gekümmert hat, das auszuwerten. Und wen sich wer darum gekümmert hat, dass der gar nicht die Profession und die Kompetenz dazu gehabt hat. Und das ist etwas, wofür es genau diesen Untersuchungsausschuss gibt, dass man das eben hinteranhält und dass man die ÖP mit dem nicht davonkommen lässt.

SPEAKER_00

Im Innenministerium hat sich also offenbar niemand wirklich für die Auswertung der Smartwatch zuständig geführt. Diese Unklarheit führt zu einer Zwei-Klassen-Auswertung zwischen Innenministerium und Justizministerium mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die entscheidende Frage, die unbeantwortet bleibt, ist, warum gewissen Dinge nie nachgegangen worden ist. Bis um halb fünf sind zum Beispiel Herzfrequenz-Bewegungsdaten und Barometerdaten aufgezeichnet worden auf der Smartwatch, aber sie wurden nie weiter untersucht. Es gab auch 75 Bluetooth-Verbindungsversuche in der Todesnacht, denen nie nachgegangen worden ist. Warum wurde hier nicht sorgfältig gearbeitet? Im nächsten Teil der Aktuellen Stunde schauen wir uns den manipulierten Laptop von Christian Pilnaček an.

SPEAKER_02

Die Aktuelle Stunde auf Austria First von 12 bis 13 Uhr.

SPEAKER_00

Willkommen zurück zur Aktuellen Stunde auf Austria First. Vorhin haben wir bereits über die 2-Klassen-Auswertung von der Smartwatch gesprochen. Wenn wir uns aber den Laptop von Christian Pilnaczek anschauen, gibt es dort auch einige kuriose Vorkommnisse. Der Laptop von Pilnaczek landete nämlich als erstes bei einem pensionierten IT-Techniker. Dieser hat selbst keinen Verdacht geschöpft, als er den Laptop ohne Passwortschutz bekommen hat und lediglich für eine einfache Tätigkeit wie das Kopieren von Daten eingesetzt worden ist. Der pensionierte IT-Techniker meinte selbst, dass er auch den Eindruck gehabt hat, dass er eigentlich nur als Zwischenlager für den Laptop benutzt worden ist und dass es nicht wirklich um das Kopieren von den Daten gegangen ist. Was auch bemerkenswert ist, ist, dass im Zeitraum, wo der IT-Techniker den Laptop bei sich hatte, nachweislich digitale Spuren auf dem Gerät vernichtet worden sind. Dazu jetzt FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker.

SPEAKER_01

Was besonders interessant ist zutage getreten, nämlich dass die PowerShell-History des Laptops geändert bzw. gelöscht worden ist. Das ist sozusagen das Gedächtnis des Computers und an der man nachvollziehen könnte, welche Änderungen wann vorgenommen worden sind, dass man sich in die PowerShell hineinhackt und da sozusagen das Gedächtnis des Computers rausprogrammiert, das ist schon eine Vorgehensweise, die man eher Hackern zutrauen würde.

SPEAKER_00

Die gezielte Vernichtung von digitalen Spuren ist also keine Vermutung, sondern ein technischer Fakt. Wer ein Interesse daran hatte, die Vorgänge auf diesem Laptop zu verschleiern, ist nun die Kernfrage, die sich der Pinaccheck Untersuchungsausschuss stellen muss. Doch wie wird denn eigentlich mit den Auskunftspersonen im Untersuchungsausschuss selbst umgegangen? Und was hat es mit den Schulungen vom Innenministerium für Auskunftspersonen auf sich? Genau darum geht es im letzten Teil der Aktuellen Stunde. Willkommen zum letzten Teil der Aktuellen Stunde auf Austria First. Nachdem wir bereits über die Ungereimtheiten beim Umgang mit Beweismitteln wie zum Beispiel der Smartwatch und dem Laptop von Christian Pilnaczek geredet haben, widmen wir uns jetzt den Auskunftspersonen im Untersuchungsausschuss. Es scheint fast so, als würde das ÖVP-geführte Innenministerium über schon fast hellserische Fähigkeiten verfügen. Denn schon lange bevor der Untersuchungsausschuss selbst gewusst hat, welche Beamten relevant sind oder welche Personen man vorladen würde, wurden genau diese Personen bereits zu Schulungen zitiert. Interessant ist dabei, der ÖVP-Innenminister Kana hat über 50.000 Euro Steueld für Beratungskosten ausgegeben. Und das für einen Anwalt, der schon ex-ÖVP-Finanzminister Blümel zu seinem berüchtigten 86 Erinnerungslücken beraten haben soll. FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker hat mit uns über genau diese auffälligen Gedächtnislücken von einem BMI-Beamten gesprochen.

SPEAKER_01

Man hat ja dann auch darüber gesprochen, dass auch immer wieder Telefonate mit diesem Chefinspektor vom LK Niederösterreich und zwischen diesem Techniker stattgefunden haben. Und was setzt dann ein? Die Untersuchungsausschuss amnesie. Ganz ehrlich, also ohne jetzt irgendjemanden zu nahe treten zu wollen, aber dass man sich nicht mehr mehr daran erinnern kann, was man vor zwei Tagen telefoniert hat. Das kann die verschiedensten Gründe haben, aber nachvollziehbar ist das für mich vor allem dann nicht, wenn ich ja weiß, dass ich zwei Tage später in den Untersuchungsausschuss gehe und wahrscheinlich zu diesen Themen befragt werde.

SPEAKER_00

Ob die auffälligen Erinnerungslücken eine direkte Folge dieser Schulungen sind, bleibt eine der besandtesten Fragen im Pinaccheck-Untersuchungsausschuss. Das war die Aktuelle Stunde auf Austria First. Vielen Dank fürs Zuhören, sagt Kerstin Skutnik, und ich wünsche euch einen guten Start in den Nachmittag.

SPEAKER_02

Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr.