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Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Kaputt gespart: Wie machen wir unser Heer wieder wehrfähig? - Aktuelle Stunde
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Das Bundesheer ist heute das Ergebnis jahrelanger Einsparungen, mangelhafter Führung und politischer Vernachlässigung. Während sich die Sicherheitslage rund um Österreich zunehmend verschärft, bleibt der Schutz des eigenen Luftraums unzureichend. Verantwortungsträger haben über Jahre hinweg Probleme ignoriert, beschwichtigt und notwendige Investitionen aufgeschoben – nun zeigen sich die Folgen deutlich. Die ernüchternde Realität ist: Österreich verfügt derzeit nicht über ausreichende Mittel, um seine eigene Sicherheit umfassend zu gewährleisten.
Andreas Reismann spricht darüber mit FPÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberger und seinem Stellvertreter und Vizeleutnant Michael Gmeindl in der Aktuellen Stunde auf AUSTRIA FIRST.
#austriafirst #radio #wehrdienst #bundesheer
Die Aktuelle Stunde auf Austria First.
SPEAKER_01Herzlich willkommen zur Aktuellen Stunde. Eine schöne Mittagstunde wünsche ich noch einmal Andreas Eismann. Herzlich willkommen zur Aktuellen Stunde zum Thema österreichisches Bundesheer. Unter dem neuen Obertitel Kaputt gespart, wie wird unser Herr wieder werfig? Die FPÖ hat ideen, den Mut and for all den Patriotismus. And we are in the first mittags journal from FB Wer Sprecher Reifenberger geheards, had Österreich verfassungsmäßiger the pflicht, an ordentliches Bundesheer zur Selbstverteidigung vorzuweisen. Not the Systemparteien, ÖVPS, Beniers and Green versagen here cleagging. In this Bundesher, where short is and what's the world.
SPEAKER_02And then came Herbert Scheibner. This were all the time under geopolitical as this heute is. But then came Günter Platter. And that was the total graber desystems. And that dachte ich mir dann, schlimmer can't it. But I would then from Verteidigusminister to Verteidigusminister fast. Also we had Norbert Darabosch, who was a civil leaner and for the SPÖ as Verteidignings either. And this is the Verteidigungsresort that long early unbelievably for potential Regierungsmittle. This is for him and so had that gear. And then came the next minister, auch Minister Klug aus der Steiermark, auch ein Sozialdemokrat, and they have eighteen all this militär noch weiter hinuntergewirtschaftet.
SPEAKER_01Recht großspurig ist dann 2016 der jetzige SPÖ-Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans-Peter Toscuzil, als Verteidigungsminister angetreten.
SPEAKER_02Minister Toscuzil seinerzeit hat es geschafft, Leute zu motivieren und so zu tun. Es gäbe seinen Aufschwung, zusammengebracht hatte in Wahrheit aber dann nichts. Das heißt, es waren die Soldaten durchaus motiviert und haben sich gedacht, jetzt ändert sich etwas. Aber mussten dann auch drauf kommen, am Ende des Tages hat er nur Versprechungen hinterlassen und nichts umgesetzt.
SPEAKER_01Besser wurde es dann 2017, als der jetzige FBÖ-Landeshauptmann der Steiermark. Mario Kunasek, österreichischer Verteidigungsminister, wurde.
SPEAKER_02Minister Kunasek, unser freiheitlicher Verteidigungsminister, der hat es dann wirklich ernst gemeint mit dem Bundesheer. Mario Kunasek ist ja selbst Berufsunteroffizier gewesen und war selbst auf Auslandseinsatz und so weiter, also wirklich ein gelernter Soldat. And that man gemerkt, vom ersten Tag seiner Amtszeit an. Der wollte wirklich fürs Bundesheer etwas erreichen. Der hat übrigens, das war im Sommer 2018, da hat er schon die Verlängung des Grundverdienstes und die Wiedereinführung von verpflichtenden Truppenübungen gefordert. Also das, was wir jetzt gerade politisch diskutieren, hat Mario Kunasek als Minister damals gefordert und ist dann gleich vom Koalitionspartner der ÖVP dafür gerückt worden und gemassregelt worden, dass das nicht im Regierungsprogramm stünde und da er auf keinen Fall kommen kann.
SPEAKER_00The actual stone of Austria First.
SPEAKER_01From the US Bundesh only 200,000 soldaten in earnest fall off bringing. But what show the time?
SPEAKER_02Yeah, we have a mobilmachungsrahmen on paper of 55,000 Soldaten. Without Mobilmachungsrahmen, also when we just in einen Einsatz gehen müssen, dann kann die Bundesregierung eine Mobilmachung beschließen. Mobilmachung bedeutet, dass nicht nur die Berufssoldaten einrücken, sondern auch das Milizsystem quasi aktiviert wird und Milizsoldaten, so wie ich eben auch einer bin, dann entsprechend einrücken müssen. Und hier gibt es hier am Papier 55.000, so eine Größenordnung. Von den 55.000 sind ungefähr 35.000, jetzt ganz grob gesagt Milizsoldaten. Und von den 35.000 Milizsoldaten sind ca. 40% sogenannte befristet Beorderte. Das sind ehemalige Grundverdiener, die nie wieder einen Kasernenboden betreten, abgerüstet sind und dann für sechs Jahre als Karteileichen auf einer Liste stehen. Wenn aber ein Einsatz stattfindet, dann müssen die wieder einrücken. Und das ist etwas, was verantwortungslos ist an dem derzeitigen System. Die sind erstens zu kurz und schlecht ausgebildet, haben keine Übungen gemacht und müssen dann plötzlich einrücken.
SPEAKER_01Also wehrhaft wäre Österreich beim derzeitigen Zustand unseres Bundesheeres, laut Volker Reifenberger, nicht wirklich. Man muss sich ja auch nur vorstellen, diese 55.000 Soldaten, die gut gerechnet dann zur Verfügung stünden, die passen eigentlich alle ins Wiener Ernst-Happel-Stadion und zwar auf den Siezplätzen. Man bräuchte einfach mehr Personal im österreiches Heer.
SPEAKER_02Ganz grob gesagt, einmal so, Richtung 75.000 nur für so eine Schutzoperation. Und da sind wir aber noch ganz weit weg davon entfernt, um wirklich eine Abwehroperation. Das ist die andere, die robustere Einsatzart, nämlich gegen konventionelle Gegner, nicht nur irgendwie subversiv mit Terroranschlägen, sondern wirklich gegen einen militärischen staatlichen Gegner aufzutreten. Da braucht man eine Abwehroperation, die man hier leisten können muss. Und da brauchen wir weder mit 55.000 noch mit 75.000 Soldaten irgendwie antreten. Das ist vollkommen unrealistisch. Da reden wir dann wieder von Größenordnungen. Das muss man dann genau berechnen, militärisch ableiten. Aber jetzt einmal, so dass man sich eine Größenordnung vorstellen kann, wird das wieder irgendwo in die Richtung von den 200.000 Soldaten gehen müssen. Die hat man ja früher auch nicht zur Gaude gehabt, sondern das war ja damals durchaus auch militärisch begründet. Jetzt ist es natürlich, man kann die Zahlen von früher nicht mehr eins zu eins umlegen auf jetzt, weil sich auch die Kriegsführung und die Waffensysteme geändert haben und so weiter. Aber eins ist klar, man braucht eine ganz andere Größenordnung. Und das kann man nur mit einem Milizsystem bewerkstelligen. Also für alle Berufsherbefürworter, denn es sei hier in Stammbuch geschrieben, also ein Berufsheer vorzuhalten mit einer Mannstärke, damit man Landesverteidigung machen kann, ist absolut unrealistisch. Also das würde ein Vielfaches kosten, das ist unleistbar für einen Staat wie Österreich.
SPEAKER_01Also wir brauchen ein gescheitfinanziertes Milizsystem beim Heer und das muss man sich natürlich auch leisten wollen. Mehr dazu in wenigen Minuten. Hier auf Austria First.
SPEAKER_00Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr.
SPEAKER_01Thema ist heute unser marodes Bundesheer. Also Haupt-Acht. Wie can and must it weitergehen mit dem österreichischen Bundesheer? FPÖ-Wersprecher Volker Reifenberger ist ja auch aktiver Milizoffizier und er weiss worauf es da ankommt.
SPEAKER_02Das Wichtigste fürs Bundesheer sind zwei Themen. Das eine ist die materielle Sicherstellung, also die Ausrüstung. And auf der anderen Seite auch das Personal dazu, hier diese ganze Ausrüstung zu bedienen. In materieller Hinsicht gibt es den sogenannten Aufbauplan 2032 Plus, der wirklich gut ist und vernünftig ist und hier die Versäumnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte bis zu einem gewissen Grad aufholen soll. Das ist das eine, dazu braucht es natürlich ausreichend Finanzmittel. Und zwar ist schon das 26er Budget nicht so, wie es hätte sein sollen eigentlich. Und was 2027 und 2028 hier budgetär vorgesehen wird, das werden wir dann sehen when the Doppelbudget beschlossen werden soll for the Sommerpause.
SPEAKER_01The Ampel Regierung in Wien hat ja wie auch schon ihre Schwarz-Grune Vorgänger regiered with a self-schulded, riesen Budget Deficit to kämpften and keep the steal gate that Österreich bekommt to have for unnatural link NGOs and verein, and that in the Verteidig Österreich to invest. Then the 2525 Mannschaft Transporters and 15 Black Hawk Hubschrauber, new transporters, the feeling of Wehrdienstes betriffed, that gears are not weighted.
SPEAKER_02The Bundeskanzler has a Volksbefragung vorgeschlagen. Jetzt gibt es einen so genannten parlamentarischen Prozess, weil sie sich in der Regierung selber anscheinend nicht einigen können. Jetzt hat man das auf eine andere Ebene gehoben. Auf jeden Fall, hier spißt es sich, hier geht nichts weiter. Die ÖVP hat jetzt hier meine Forderung übernommen. Das heißt, die vertritt diese Meinung mit 8 plus 2. Bei den Roten ist es so, dass sie sehr auf der Bremse stehen. Weil man müsste natürlich auch den Zivildienst verlängern und hier bremst die SPÖ massiv und die NEOs legen sich überhaupt quer.
SPEAKER_01Ja, und wenn man in militärischen Fragen einmal aufhört zu investieren, dann rägt sich das natürlich von Jahr zu Jahr mehr.
SPEAKER_02Wir haben halt ein bisschen die unangenehme Situation, die in der Vergangenheit geschuldet ist, dass wir halt so viel Kaputis spart haben bei unserem Bundesheer. Das heißt, im Vergleich zu anderen Armeen ist unser Investitionsrückstau viel größer, wir haben viel mehr aufzuholen und damit haben wir auch viel zu investieren. Und wenn wir jetzt ein bisschen über unsere Grenzen hinausschauen, wir sind ja großteils, nicht nur aber großteils umgeben von NATO-Ländern. In NATO-Nennern gab es früher schon das Ziel von 2% des Bruttoinlandsproduktes für Rüstung zu investieren, für die Verteidigung zu investieren. Und da sind wir ganz, ganz weit davon entfernt. Also wir sind je nach Berechnung, da wird ja auch immer wieder ein bisschen geschummelt. Aber sind wir jetzt vielleicht so bei einem guten Prozent, aber ganz weit weg von den 2%.
SPEAKER_01So weit, FÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberg. In ein paar Minuten reden wir noch über neue Herausforderungen fürs Bundesheer, wie zum Beispiel die Drohnenabwehr.
SPEAKER_00Von 12 bis 13 Uhr.
SPEAKER_01Die Aktuelle Stunde hier auf Austria First. Ja, nicht nur unser Bundesheer, sondern alle Armeen dieser Welt werden hier laufen, vor allem technisch, for neue Herausforderungen gestellt. Zum Beispiel jetzt gerade was den Einsatz von Drohnen betrifft. You can see in the Ukraine and dem Iran. Ja, was kann Österreich da derzeit entgegenhalten? Das habe ich FPW-Sprecher Volker Reifenberger gefragt.
SPEAKER_02Wichtig ist, dass wir die, vorher hat man gesagt, die Fliegerabwehr, das zu bezeichnen wir es nicht mehr, weil es viel mehr gibt als Flieger, eben unter anderem auch die Drohnen, sondern man sagt jetzt dazu die bodengebundene Luftabwehr, dass man die wieder aufbaut. Wir hatten früher einmal in Österreich sechs Fliegerabwehrbataillone. Jetzt haben wir nur mal eines. Und jetzt ist man gerade dabei, in Salzburg ein zweites Fliegerabwehrbataillon wieder aufzubauen, die eben auch den Schwerpunkt dann haben für die Drohnenabwehr. Also hier hat man viel, viel nachzuholen.
SPEAKER_01Das stimmt. Überall im Bundesjahr ist da viel nachzuholen. Und dass wir zum Abschluss dieser Aktuellen Stunde auch noch etwas Positives und Optimistisches über unser Herr sagen können, das haben wir unseren Soldaten und deren Ausbildern zu verdanken. Und darauf können wir auch als österreichische Patrioten stolz sein.
SPEAKER_02Die Qualität der Ausbildung, das hat Österreich immer ausgezeichnet, die ist nach wie vor wirklich gut, international hoch angesehen, wie zum Beispiel bei der Alpinausbildung, Gebirgskampf. Hier haben wir in Saalfelden im Bundesland Salzburg ja das sogenannte Gebirgskampfzentrum, wo es auch viele internationale Kooperationen gibt, wo Armeen anderer Länder hier ihre Bergführer, Bergführergehilfen und so weiter ausbilden lassen. Und hier sind wir international wirklich ganz vorne dabei. Aber auch in vielen anderen Bereichen, zum Beispiel unsere Special Forces, die sind international anerkannt und spielen hier wirklich weltweit in der obersten Liga mit.
SPEAKER_01Also Gratulation an unsere Soldaten und mit vielleicht einem künftigen freundlichen Verteidigungsminister. Da wird eure Arbeit und euer können dann auch endlich politisch gewürdigt werden. Ich bin Andreas Reismann und bedanke mich fürs Zuhören. Baba und rechts schaut.