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Bauernsterben, Insekten-Fraß und EU-Diktat: FPÖ-Agrarsprecher Schmiedlechner rechnet ab - Giuliani im Gespräch
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Die Lage der österreichischen Bauern ist dramatisch – und von den Eliten politisch absolut gewollt. Im großen Oster-Interview bei „Giuliani im Gespräch – Die Gedanken sind frei“ auf AUSTRIA FIRST schlägt der FPÖ-Landwirtschaftssprecher Peter Schmiedlechner Alarm: Täglich müssen in Österreich neun landwirtschaftliche Betriebe zusperren.
Der tägliche Überlebenskampf unserer Landwirte
Unter dem Vorwand von Klimaauflagen und explodierenden Energiekosten werden unsere Familienbetriebe systematisch in den Ruin getrieben. „Wer die Lebensmittelproduktion in der Hand hat, der hat die Macht“, warnt Schmiedlechner treffend. Das Ziel der Eliten sei es, eine zentral gesteuerte Agrarindustrie zu schaffen, während unsere wertvolle Kulturlandschaft verwaist. Die Verlierer-Koalition schaut diesem Kahlschlag nicht nur tatenlos zu, sondern befeuert ihn mit ihrer katastrophalen Sanktionspolitik und lächerlichen „Spritpreisbremsen“ noch zusätzlich.
Ekel-Ernährung: Laborfleisch und Insekten im Essen
Parallel zur Vernichtung unserer Bauern wird den Bürgern eine regelrechte Ekel-Agenda aufgezwungen. Schmiedlechner kritisierte scharf die EU-Zulassung von Mehlwürmern und Hausgrillen als Lebensmittelbestandteile. Angetrieben von reiner Profitgier der Lebensmittelkonzerne, werde dieses billige Insektenprotein ohne Rücksicht auf Transparenz beigemischt. „Oft hat man eben die Zeit nicht, dass man das Kleingedruckte liest und dann kauft man das ein“, so der FPÖ-Politiker. Ähnlich fatal sei die Entwicklung beim Laborfleisch, das Schmiedlechner als „Tumor, der gezüchtet wird“, entlarvte. Die Freiheitlichen fordern hier ein Stoppschild gegen diese unnatürlichen Eingriffe und eine lückenlose, transparente Herkunftskennzeichnung: Wo Österreich draufsteht, muss auch Österreich drin sein!
Mercosur: Der Todesstoß durch die Hintertür
Den endgültigen Verrat an unseren Landwirten und Konsumenten plant Brüssel mit dem Mercosur-Abkommen. Über 25 Jahre verhandelt, wurde dieser Pakt von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mit einem skandalösen Taschenspielertrick an der nötigen Einstimmigkeit vorbei durchgedrückt. Die Folgen sind verheerend: Unser Markt wird mit südamerikanischen Billigprodukten überschwemmt, die unter völlig anderen Standards produziert werden – bis hin zu hormonbelastetem Fleisch, das bei uns längst strengstens verboten ist. Auch die zollfreien Importe von Käfigeiern und Getreide aus der Ukraine setzen unsere Bauern massiv unter Druck. Die ÖVP spiele dabei ein doppeltes, scheinheiliges Spiel und habe die Bauern längst an die Wirtschaft verraten. Schmiedlechners Appell an die Bürger: „Kauft bewusst regional und heimisch ein – das stärkt die Wertschöpfung im eigenen Land und schützt unsere Familien!“
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Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei.
SPEAKER_02Hallo liebe Zuhörer, schön, dass Sie schon da sind. Ich sitze hier schon mit dem Peter. Hallo? Peter Schmidt-Lechner ist das, Nationalratsabgeordneter und Landwirtschaftssprecher der FPÖ. Und wir werden uns die kommenden zwei Stunden unter anderem auch mit der Thematik Mercosur beschäftigen. Und natürlich, heute ist Ostersonntag. Ich hoffe, Sie haben es bereits gemütlich. Wir hören uns gleich.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_02Es ist soweit. Willkommen, liebe Zuhörer bei Giuliani im Gespräch mit Peter Schmidt-Lechner. Danke für die Einladung. Hallo. Super gerne. Peter Schmidt-Lechner sitzt eigentlich unmittelbar vor mir auch im Nationalrat, ist ein sehr, sehr lieber Kollege und ist Landwirtschaftssprecher der FPÖ. Woher eigentlich genau und was machst du da?
SPEAKER_01Was für eine Landwirtschaft hast du? Ich bin ursprünglich aus Salzburg, also aus dem schönen Tenningau. Und bin seit 2003 in Niederösterreich und für dort einen landwirtschaftlichen Betrieb, Milchviehbetrieb mit Rinderhaltung. Wir haben ein paar Schweine und ein paar Katzen, einen Hund natürlich und natürlich alles, was zum Bauernhof dazugehört. Und nehme ich an auch eine Frau und Kinder? Natürlich, ich bin verheiratet und habe sieben Kinder.
SPEAKER_02Sieben Kinder? Gratulation, jetzt muss ich die blöde Frage stellen, alle mit einer Frau? Natürlich. Wow, ich bin komplett hin und weg. Peter Schmidt-Lechner hat sieben Kinder. Und jetzt kommt die Challenge. Wie heißen die und wie alt sind sie?
SPEAKER_01Der älteste ist der Peter, der ist mittlerweile 21 Jahre alt, dann habe die Katharina, dann den Thomas, den Martin, den Florian, den Roland und die Anna. Gibt es ein Lieblingskind? Nein, gibt es nicht. Auf wen bist du im Moment besonders stolz? Ich bin eigentlich auf alle meine Kinder sehr stolz. Alle haben ihre Eigenheiten, alle haben ihre Stärken und natürlich auch Schwächen, das gehört dazu, glaube ich. Aber ich bin im Grunde, ich bin eigentlich auf alle sehr stolz und sie machen alle ihren Weg. Sehr schön, kannst wirklich stolz sein.
SPEAKER_02Ja, liebe Zuhörer, heute ist ein ganz besonderer Tag. Ostern ist ja nicht nur ein religiöses Fest, sondern soll ja ein Moment sein zum Innehalten. Das ist ganz wichtig, dass man in seinem Leben immer wieder mal so ein bisschen die Stopptaste drückt und sich darauf besinnt, auf die Menschen, die man lieb hat, auf das, was jetzt gerade ist und vor allem innehält, um sich auch einmal wirklich wieder zu bedanken. Es gibt so viel, wofür man sich bedanken kann. Alleine dafür, dass wir jetzt hier sitzen und dass es uns gut geht, dass keiner krank ist, dass alles soweit in Ordnung ist. Gerade in der heutigen Zeit, wo also die Welt wirklich in Schieflage geraten ist, gibt es ganz viel Grund, sich zu bedanken. Und Ostern ist auch das Fest, wo es ums Essen geht. Es geht darum, dass wir teilen und es geht um jene Menschen, für die wir es produzieren und wie wir es produzieren. Es geht um Wertschätzung für bäuerliche Arbeit und um die Frage, wie wir in Österreich auch künftig die Qualität und regionale Versorgung sichern können. Und genau das ist eigentlich die Thematik der heutigen Sendung. Peter, ich habe jetzt über Dankbarkeit gesprochen. Zähle mal du ein paar Dinge auf, für die du wirklich von Herzen dankbar bist.
SPEAKER_01Ich glaube, das Allerwichtigste ist, dass man dankbar ist, wo man die Gesundheit, dass die Kinder alle gesund haben, dass wir alle gesund haben. Und im Endeffekt, glaube ich, ist das Wichtigste, ist die Gesundheit und ich denke mal, dazu, zur Gesundheit selbst, gehört auch sehr viel die Ernährung dazu. Und deswegen glaube ich, ist auch sehr wichtig, dass die Menschen wissen, was sie essen, woher das Essen kommt, wie das produziert worden ist. Und ich denke mal, das ist vielleicht in der Vergangenheit bei vielen Menschen ein bisschen vernachlässigt worden oder vergessen worden. Und ich sehe das ein bisschen auch als Aufgabe, dass man das wieder in den Vordergrund stellt und auch die Wertschätzung für die Produkte, die die österreichischen Bauern produzieren. Aber auch die ganze Kulturlandschaft, wir sehen sie jetzt, wir oben haben Ostern. Und wir sehen das, die Bäume fangen schon langsam an, in die Blüte zu gehen und ich denke mal, die Natur erwacht und alles fängt an zu wachsen. Und das ist ein bisschen so das Osterfest, wo eigentlich alles wieder beginnt. Der ganze Kreislauf. Und ich denke einfach auch, das ist sehr wichtig, dass man das auch genießt, unsere Kulturlandschaft und maßgeblich verantwortlich für die Kulturlandschaft sind ja die österreichischen Bauern.
SPEAKER_02Es war sehr schön beschrieben. In meinem Kopf ist auch das Bild entstanden von diesem ewigen Kreislauf, auch dem Jahreskreislauf. Aber auch wir bewegen uns in diesem Kreislauf. Wir sind nicht ewig da. Daher ist es eben auch so notwendig, immer wieder innezuhalten, zu reflektieren und zu schauen, ob das, wo man seine Energie gerade einsetzt, tatsächlich das Richtige ist. Und ich kann mich nur bei unseren Bauern in Österreich bedanken, dass sie trotz der extremen Belastungen, die sie haben, jeden Tag aufstehen und für uns weiter tun.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.
SPEAKER_02Hallo liebe Zuhörer, das sind wir wieder. Peter Schmidt Lechner, unser Landwirtschaftsbeauftragter von der FPÖ und meine Wenigkeit. Und wir haben eigentlich gerade darüber gesprochen, dass wir den Menschen in diesem Land, die einen Bauernhof haben, die Tiere betreuen, die aufs Feld gehen, unendlich dankbar sein dürfen dafür, dass sie jeden Tag aufstehen. Jetzt hast du gesagt, du kommst von einem Bauernhof, sieben Kinder, eine Frau. Wie kann ich mir denn das bei euch vorstellen, wenn ihr aufsteht? Ein Hof in Niederösterreich?
SPEAKER_01Das ist immer abhängig davon, ob ich Termine habe in Wien und praktisch nach Wien rein muss oder andere Termine habe. Oder ob ich einfach zu Hause bin und zu Hause meine Tätigkeit oder sozusagen eigentlich meine Freizeit verbringen kann. Weil für mich ist es, wenn ich dann einmal wirklich die Zeit habe, am Betrieb zu sein, ist es immer fast ein bisschen Entspannung.
SPEAKER_02Okay, das heißt, das ist für dich Business as usual, wenn man so schön sagt. Kann man so ein bisschen oben. Und wie stelle ich mir das jetzt vor, wenn bei euch der Hahn grät? Greta Hahn?
SPEAKER_01Nein, der Weckerläutet.
SPEAKER_02Okay, okay.
SPEAKER_01Desillusionierung. Ich habe gedacht, ihr habt auch Hühner. Ja, Hühner haben auch, aber der Hahn hat ausgegräht sozusagen.
SPEAKER_02Okay, also der Weckerläutet. Wer rührt sich als erster? Was ist als erstes zu tun? Wie ist da die Abfolge? Ihr habt sehr Tiere.
SPEAKER_01Also grundsätzlich ist es so, wir stehen so um halb fünf, fünf auf und dann wird in den Stall gegangen, mal nachgesehen, ob alles in Ordnung ist, Licht aufgedreht und ich übernehme dann meistens das, dass man erst einmal die Tiere einen Futterrand schafft und füttert. Und dann ist kurz Zeit, dass man ins Haus geht oder einen kurzen Kaffee trinkt. Und dann ist es meistens schon so, wenn Schule ist, dass man die Kinder auf den Weg bringen muss sozusagen. Und bei den Älteren ist es schon so, dass eigentlich die zur Arbeit zu bringen sind, die machen eine Lehre und da bewegt sich dann immer was. Und da hat man sozusagen die Arbeitsteilung, jeder macht ein bisschen was und so funktioniert das dann.
SPEAKER_02Wie viele Tiere sind da circa in dem Stahl? Wie kann ich mir das vorstellen?
SPEAKER_01Also wir haben aktuell 45 Milchkühe und die Nachzucht, das heißt, das Jungvieh haben wir dazu. Wir haben jetzt aktuell um die 90 Stück Rinder und vier Schweine und etliche Hühner, keinen Hahn. Den hat der Wecker ersetzt der Arme. Genau, der wurde wegrationalisiert.
SPEAKER_02Und diese Tiere werden versorgt und ich habe eh schon gehört, Jungvieh und Ferkel, das ist ja doch immer eine unglaublich aufregende Geschichte, wenn die Kühe Kalben.
SPEAKER_01Ja, durchaus spannend. Ich sage, meistens ist so, da kann man dann eigentlich froh sein, passiert das oder geht das ganz von alleine. Und manchmal ist es dann auch so, dass man helfen muss. Und in den seltensten Fällen braucht man dann eben auch Unterstützung von einem Tierarzt.
SPEAKER_02Also das ist ja auch das Spannende, dass einfach Bauern wissen, was sie zu tun haben. Zum Beispiel, wenn eine Kuh ein Kalb auf die Welt bringt, das ist ja an euch normal. Was ist zu tun?
SPEAKER_01Ja, an und für sich ist es, wir lernen ja das eigentlich von klein auf. Bei mir war es so, dass wir das von klein auf eigentlich immer mitgeregt haben am Elternhof. Und dass man das auch mitgelernt hat. Und natürlich mit der Zeit hat man dann sehr viel Erfahrung und sehr viel Wissen und dann weiß man einfach, was zu tun ist. Und natürlich, wenn es wirklich notwendig ist, dann unterstützt man natürlich auch die Tiere bei der Geburt. Und ich denke einfach immer, das ist immer so das falsche Bild, was ein bisschen in manchen Köpfen drinnen ist. Fakt ist, wenn es den Tieren gut geht, wenn da alles in Ordnung ist, dann hat man eben auch einen Erfolg im Stall und dann kann natürlich auch die Familie gut davon leben. Und ich sage, wenn es Probleme gibt im Stall, dann ist das natürlich immer eine große Herausforderung und ist natürlich auch jedes Mal, wenn der Tierarzt kommt sozusagen, kostet das Geld und natürlich versucht man das auch zu vermeiden. Aber wenn es nicht zu vermeiden ist, dann ist natürlich der Tierarzt eine tolle Unterstützung.
SPEAKER_02Na klar, ist er das, aber gleichzeitig ist es ja auch mittlerweile so, dass die Bauern finanziell so unter Druck sind, weil ihre Arbeit nicht wirklich wertgeschätzt wird und die Produkte auch nicht, dass man sich das wirklich oft dreimal überlegen muss. Und wir müssen uns bei allen bedanken, die trotzdem weitertun. Aber du warst jetzt so schön bei dem Kreislauf wieder, da kommen Tiere auf die Welt, das Alpha und das Omega, das Kommen und das Gehen. Im Stall, wie ist das, wenn Kühe alt sind und keine Milch mehr geben? Was macht man dann? Kommen die automatisch auf den Schlachthof oder schlachtet ihr selbst? Wie tut ihr da?
SPEAKER_01Also bei uns oder bei den Großteils der Betriebe ist es so, wenn die Kuh alt ist, dann geht sie den natürlichen Weg sozusagen und kommt eben zum Schlachthof. In den seltensten Fällen ist das oder in einigen Fällen gibt es natürlich auch das, wenn man eine spezielle Kühe hat oder sozusagen Lieblingskühe oder eine Lieblingskuh, dann durchaus behält man die auch ein bisschen länger.
SPEAKER_02Jetzt erzähl uns doch genau, ob es da nicht auch Verbindungen gibt mit Tieren, die dich lange begleiten und mit denen du Erlebnisse hattest, wo du sagst, das ist mir nicht egal.
SPEAKER_01Natürlich, ich kann mich noch sehr gut erinnern, ich bin nach Niederösterreich gekommen und habe dann relativ schnell eigentlich mit der IG Milch, und wir haben da für die Bauerninteressen, für die Interessen der Milchbauern, haben wir sehr eingesetzt und haben dann eben auch Demonstrationen organisiert und unter anderem waren wir dann in Wien einige Male. Und ich war dann derjenige, der mit einer Kuh in Wien am Heldenplatz gewesen ist. Und die Kuh, die hat bei uns sozusagen, die da am Heldenplatz mit war, die hat bei uns sozusagen das Gnadenbrot bekommen und ja, ist leider mittlerweile auch schon vom Betrieb gegangen. Wie hieß die Kuh? Das war die Bär. Und wie alt wird eine Kuh? Das ist ganz unterschiedlich. Aber eine Kuh kann durchaus etliche Jahre alt werden. Und normalerweise sagt man mit so um die 24 Monaten, also zwei Jahren, bekommt die Kuh das erste Kalb. Und dann jedes Jahr eben ein Kalb. Und wenn man dann, desto mehr Kälber eine Kuh bekommt, desto besser ist es natürlich, desto wirtschaftlicher ist es. Wie alt wird sie dann circa? Das kann du, also ich habe etliche Kühe bei mir am Betrieb. Die haben mittlerweile jetzt einen 8-9-Kühe, einen Kälber. Okay. Und also das heißt, die werden elf, zwölf Jahre oder älter. Okay.
SPEAKER_02Danke, Peter.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12. Und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at.
SPEAKER_02Ein Ostersonntag mit Peter Schmidt-Lechner, unserem Nationalratsabgeordneten und Verantwortlichen für Landwirtschaft. Er hat uns jetzt schon ein bisschen was von seinem Hof erzählt, von seinem täglichen Leben und auch von seiner Familie. Und jetzt wollen wir uns da mal zu anderen Tieren bewegen, zu wesentlich kleineren Tieren. Es geht einmal um diese Thematik der Insekten im Essen. Wir wissen, das sind Mehlwürmer, Hausgrillen, Heuschrecken, Larven. Und es ist ein bisschen eine Thematik, die die EU schrittweise erlaubt, dass diese ganzen Würmer und Larven Lebensmittelbestandteile werden. Wie siehst du das als Power?
SPEAKER_01Ich sehe das sehr kritisch. Ich habe eigentlich, muss ehrlich sagen, für jemanden, der das bewusst essen will oder der sagt, ich würde das einmal kosten oder ich will das essen, der soll das gerne essen und der soll das gerne machen. Aber ich bin absoluter Gegner davon, dass man diese Dinge bei verarbeitenden Lebensmitteln beimengt und dann oft der Konsument gar nicht mitkriegt oder gar nicht erfahrt, was er eigentlich ist oder dass das eigentlich da drinnen ist. Und wenn man sich heutzutage im normalen Leben, wenn man ein bisschen mit offenen Augen schaut im Geschäft, nicht wann die Leute einkaufen, meistens sind die Menschen ja sehr gestresst und dann von der Arbeit nach Hause noch schnell einen Einkauf erledigen. Und natürlich haben die Menschen dann nicht die Zeit, dass jedes Stück, jedes Lebensmittel, was kaufen, genau durchschauen, was ist da drumherum. Also das kleingedruckte mittlesen. Genau. Vor allem richtig gesagt, Kleingedruckten. Und oft hat man eben die Zeit nicht, dass man das liest und dann kauft man das ein. Und ja.
SPEAKER_02Aber warum passiert das überhaupt? Könntest du uns irgendwelche Argumente liefern dafür, warum wir das brauchen? Wir haben ja bis jetzt eigentlich auch ganz gut davon gelebt, dass wir Fleisch und Gemüse und Getreide essen. Es gibt natürlich andere Kontinente, andere Kulturen, da wurden Insekten, also weil sie halt einmal da waren, immer schon gegessen oder waren ein Teil des Speiseplans. Bei uns war das jetzt nicht so. Ist es jetzt Hausverstand? Aus welchem Grund macht man das? Ist das ideologische Ernährungspolitik? Und wer profitiert eigentlich davon, dass wir jetzt Insekten im Essen haben? Also dieses Insektenprotein.
SPEAKER_01Also ich denke, das ist sehr viel einfach Profitgier. Man versucht da mit diesen Lebensmitteln oder mit diesen Dingen die Lebensmittel zu strecken. Und natürlich sind die in der Produktion sehr billig. Niemand schaut da auf Tierwohl, niemand schaut da auf Hygiene oder auf andere Dinge. Also viel fehlende Transparenz. Im Endeffekt denke mal, ich persönlich möchte das nicht essen. Ich glaube, da bist du nicht alleine. Könnte es sein. Und ich denke einfach, das ist eben die Profitgier. Und man will die Marge oder man will eben einfach möglichst viel verdienen an einem Produkt. Und gerade bei den verarbeitenden Lebensmitteln ist halt das für die Konzerne, die eben das in großer Menge industriell herstellen, ist es natürlich einfach, wenn es da die Mehlwürmer beimgen oder die Insekten beimgen. Und darum geht es. Und natürlich haben diese Konzerne oft eine gute Lobby und können sehr viel intervenieren. Und leider ist auf EU-Ebene eben Geld regiert die Welt.
SPEAKER_02Ja, soviel zu Insekten im Essen. Ich weiß nicht, ob Sie es schon probiert haben, aber es soll sich jeder seine eigenen Gedanken darüber machen, ob er das will oder nicht. Viel Kritik gibt es zu dem Thema, nämlich mangelnde Langzeitstudien, fehlende Transparenz, wie gesagt. Und so ähnlich ist es dann auch beim Laborfleisch, aber das besprechen wir gleich.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_01Wir haben schon gehört, Laborfleisch, unser nächstes Thema. Ich glaube, dass es einfach bei vielen gar nicht so bewusst ist, wie Laborfleisch hergestellt wird. Da wird von einem Rind, da wird aus dem Embryo des Rinds, also vom Kalb eigentlich, im Mutterleib werden Zellen entnommen. Und dann wird das im Reagenzglas praktisch gefüttert und gezüchtet. Und im Endeffekt, wenn man es genau nimmt, ist Laborfleisch eigentlich ein schöner Name oder ein Name, den man gemacht hat. Aber grundsätzlich müsste man eigentlich sagen, das ist ein Tumor, der gezüchtet wird. Und wo einfach das mit dem Zellmaterial, das man da entnimmt, praktisch das Stück Fleisch so lange bestrahlt wird und mehr oder weniger gefüttert, bis das die Größe hat und dann wird es mehr oder weniger als Laborfleisch verkauft. Da gibt es schon Testversuche, gibt es ja schon einige Firmen, die da damit starten wollen, die praktisch in diese Richtung gehen. Fakt ist einfach, es geht alles in die industrielle Lebensmittelproduktion. Man will das einfach alles standardisieren. Das merkt man sehr stark, wenn man im ländlichen Raum unterwegs ist oder am Land unterwegs ist. Früher hat es in jeder Gemeinde einen eigenen Bäcker gegeben oder mehrere Bäcker oder auch mehrere Metzgereien. Und die Vielfalt ist eigentlich verloren gegangen und jetzt wird das alles standardisiert.
SPEAKER_02Es ist ja auch, wenn man jetzt in den Supermarkt geht, da war jetzt plötzlich der Trend, wir essen kein Fleisch mehr und dann liegt aber neben der Wurst und dem Händel gibt es aber dann irgendetwas, das vegan ist und da steht aber meistens irgendwas drauf, das so ähnlich klingt wie Wurst oder Fleisch oder verschiertes. Also es ist ganz eigenartig, weil die Menschen, die sich jetzt vegetarisch ernähren wollen, wollen dann aber was essen, das vegetarisch ist, das aber nach Fleisch klingt. Ist das jetzt dann da auch Laborfleisch, was da drinnen liegt, oder sind das nur so Gemüselabern, um das einmal so für unsere Zuschauer zu verdeutlichen, was ist jetzt das, was da drin liegt, wo da steht veganer Hamburger? Was ist das?
SPEAKER_01Ja, das ist eigentlich, wie du richtig sagst, das ist Gemüseleibchen. Im Endeffekt muss man einfach sagen, Geschmacksverstärker. Das ist eine gewisse Zeit war das ein Riesentrend, dass man sagt, vegane Ernährung und wenn man sich dann anschaut, und ich bin der festen Überzeugung, ich bin kein Arzt nicht, bin auch kein Ernährungsberater, aber ich bin der festen Überzeugung, desto mehr ein Lebensmittel verarbeitet worden ist oder bearbeitet worden ist, desto ungesunder ist es. Und ich denke einfach, mittlerweile ist der Trend auch schon wieder in eine andere Richtung.
SPEAKER_02Genau, und man sieht ja auch in vielen Fernsehsendungen, wo es darum geht, That man hilft up to name and a körperbewusstsein to entwick, that man beibrillen muss wie kochen geht. Weil die meisten who a problematic have with Körperfülle or with Unwohlgefühl oder Krankheitsthematiken, die anders eben vorgefertigte Lebensmittel. Nicht alle, but that is halt ein gewisser Trend gewesen. Und irgendwo ist die Gesellschaft weggekommen vom Kochen und von frischen Lebensmitteln, die man verarbeitet. Kochen war ja immer eine weibliche Tradition. Jetzt sagt man, die Frauen sollen alle arbeiten gehen, die Kinder kommen in eine Aufbewahrungsstelle, der Mann ist auch nicht da und das Kochen ist natürlich dadurch ein bisschen aus dem Fokus geraten. So, jetzt wissen wir, diese Produkte, die es da gibt, sind irgendwelche Produkte, die mit Geschmacksverstärkern und Chemikalien versehen sind. Das ist aber das vegane Essen. Dann gibt es dieses Laborfleisch, das heißt, das muss man sich so vorstellen, dass das Stück Fleisch, wo man die Zellen aus diesem Embryo genommen hat, wächst es immer weiter, braucht man dann wirklich nur dieses eine Produkt, um eine ganze Laborfleischindustrie zu starten. Wie funktioniert das? Oder hört das irgendwann aufzuwachsen, dieses künstlich produzierte Fleisch?
SPEAKER_01Also wenn man die gewissen Nährstoffe immer wieder hinzufügt, dann wächst es weiter, aber im Endeffekt braucht man immer wieder neues Zellmaterial, um das wieder in Gang zu setzen. Und ich finde, das Ganze sind so Sachen, wo man einfach eingreift in die Natur. Und ich glaube auch nicht, dass das wirklich, man weiß ja nicht wirklich, wie sich das auswirkt auf den Körper und auf die ganze Gesundheit. Und das ist auch festzustellen. Bei uns ist die Lebenserwartung von den Menschen sehr stark immer gestiegen. Natürlich hat sich auch die Gesundheit bzw. auch die ärztliche Versorgung gebessert. Aber ich glaube, es hat sich auch sehr stark die Ernährung geändert bei den Menschen und das ist durchaus auch wichtig für das Lebensalter, das jemand erreicht. Du bist, was du isst, heißt das ja. Wenn man sich jetzt das anschaut, es ist schon sehr stark auffällig, dass plötzlich sehr viele Allergien, sehr viele Krankheiten, sehr viele Probleme eigentlich den Menschen quälen, die man vorher nicht gesehen hat. Und vielleicht kommt doch das eine oder andere auch durch die Ernährung.
SPEAKER_02Ja, wenn ich an Laborfleisch denke, dann muss ich immer an diesen uralten Louis de Finesse-Film denken, wo irgendwelche Knochen in der Fabrik auf dem Fließband wo reinfahren und auf der anderen Seite kommt das Händel, das drauf ist, auf diesen Knochen dann raus. Also so ähnlich kommt mir die Laborfleischgeschichte voran, liebe Zuschauer, was man natürlich nicht vergessen darf. Das schaut vielleicht in dem Backerl schön aus, aber im Prinzip braucht man ja dann nur mehr ganz wenig Firmen, die das produzieren und die können ja da hineingeben, was sie wollen. Das heißt, wir haben eigentlich die Kontrolle über das, was wir tatsächlich essen, gar nicht mehr.
SPEAKER_01Ja, das ist eben das große Problem, was ich auch sehe, dass man einfach das industriell herstellen kann und damit eigentlich alles in der Hand hat. Und ich denke einfach, man muss da ein bisschen aufpassen, dass das nicht so hinkommt. So quasi diejenigen, die es sich leisten können, kennen eh nur das natürliche Essen. Und die anderen werden halt mit dem Billigen abgefüttert sozusagen. Ja, abgespeist.
SPEAKER_02Ja, und damit sind wir eigentlich wieder zurück bei der Thematik, wie schützen wir unsere Landwirte?
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.
SPEAKER_02Ja, liebe Zuschauer, da sind wir wieder bei Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei und eines der wichtigsten Themen, das Ihnen vielleicht noch gar nicht so bewusst geworden ist, weil man ja nicht immer die Zeit hat, sich anzuhören, was da im Parlament passiert oder was wieder die Frau von der Leyen oder die EU-Kommission macht, ist diese Mercosur Thematik. Peter Schmidt-Lechner, kannst du uns erklären, was ist das genau? Was bringt das mit sich? Und warum ist dieses Mercosur-Abkommen ein Damogles-Schwert, das unseren Bauern, unseren Landwirten, unserem Land überhaupt auf den Schädel fallen wird?
SPEAKER_01Also Mercosur ist ein Handelsabkommen. Da hat man mit Staaten aus Südamerika ein Handelsabkommen verhandelt. Im Endeffekt hat man da, ich glaube, fast 25 Jahre, etliche, also ziemlich lange, gebraucht, um da zu einem Abschluss zu kommen. Das Ganze, um kurz zu fassen, geht darum, dass Freihandel passiert, dass Zölle abgebaut werden. Die EU, Europa erwartet sich dadurch, dass sie besser Autos exportieren können nach Südamerika. Und im Gegenzug wird aber landwirtschaftliche Produkte nach Europa importiert. Aber die ja so weit unter völlig anderen Kriterien entstehen als bei uns. Das ist eben das große Problem, was wir auch in der Landwirtschaft sehen. Erst einmal sind die Wettbewerbsbedingungen ganz andere. Also die Produktion in Südamerika läuft anders ab, als wie zum Beispiel in Österreich oder in Europa. Und es geht darum, alleine nur, wenn man sich anschaut, wenn dort Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die bei uns seit 30 Jahren schon verboten sind, wenn da Hormone für die Rinder gefüttert werden. Und das ist nicht so, dass diese Hormone der Tierarzt verabreicht oder dass das unter tierärztlicher Aufsicht passiert, sondern nein, wir haben da Berichte, wo einfach, da kann man in einen normalen Drogeriemarkt geht und kauft diese Hormone zur Verfütterung an die Tiere. Und ich denke einfach, das ist ein riesengroßes Problem. Unlängst hat man ja da erst einige aus Brasilien Rindertransporte oder Rindfleistransporte aufgedeckt, die hormonbelastet sind. Und ich sehe das als große Gefahr, nicht nur für die heimische Produktion, sondern auch für die Konsumenten.
SPEAKER_02Naja, es ist ja auch klar, wenn billige Importe kommen, dann wird es für unsere heimischen Betriebe, die unfassbar viele Auflagen zu erfüllen haben, extrem schwierig. Aber was ja dann noch dazu kommt, und das ist, soweit ich weiß, auch durch mehr Kursur möglich, ist, dass die Ukraine zollfrei einführen möchte. Und das ist ja die Kornkammer nebenan. Das heißt, die haben ja riesige Mengen und wenn die mal einführen, würde ein schrecklicher Preiskampf, ein Preisdruck entstehen.
SPEAKER_01Ja, das erleben wir in der Landwirtschaft aktuell sehr stark, weil einfach durch den Konflikt zwischen Russland und Ukraine hat die EU eigentlich klar Seite bezogen und jetzt wird sehr viel aus der Ukraine nach Europa exportiert und importiert, von Europa wird es importiert. Und da kommt sehr viel an Lebensmitteln. Und das ist einfach katastrophal. Also die beiden Komponenten des Mercosur-Abkommens, auf der einen Seite, die Menge an landwirtschaftlichen Produkten oder Erzeugnissen, die praktisch in die EU kommen und dann gleichzeitig eben die ganzen Importe aus der Ukraine. Da kommt Getreide, da kommt Geflügel, kommt Geflügelfleisch, kommen auch Eier und längst da ein großes Problem. Wir haben in Europa die Käfigeier, die Käfighaltung für der Hühner haben die Käfighaltung der Hühner verboten, die Käfigeier haben wir nicht verboten. Fakt ist, im Endeffekt haben wir die Stallungen, die Käfige bei uns in Österreich abgebaut, die sind dann weitergegangen, zuerst nach Ungarn und jetzt Ungarn und Rumänien. Und jetzt haben sie von Ungarn und Rumänien da gebaut und mehr oder weniger, kann man sagen, in der Ukraine aufgestellt. Und da kommen jetzt die Käfigeier praktisch nach Europa und auch nach Österreich.
SPEAKER_02Ja, danke Peter Schmidt-Lechner, dass er mal in aller Deutlichkeit zu hören, dass da einiges im Argen liegt. Ich würde noch sehr gerne dann als nächstes besser verstehen, wie das überhaupt möglich ist, dass dieses Mercosur-Abkommen in Kraft getreten ist, weil eigentlich braucht sie dafür die Einstimmigkeit.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12 und alle Folgen zum Nachhören auf austreafirst.at Da sind wir wieder bei Giuliani im Gespräch.
SPEAKER_02Die Gedanken sind frei und die Informationen stehen Ihnen natürlich bei uns auf AustriaFirst alle zur Verfügung. Nichtsdestotrotz überprüfen Sie alles, wenn Sie das eine oder andere nicht gehört haben oder gar nicht glauben wollen. Es ist immer gut, wenn man am Ende selber denkt und selber nachschaut, welche Position man beziehen möchte. Die Frage ist wirklich jetzt die Mercosur. Wir haben gehört, Peter, über 25 Jahre circa wurde da also hin und her geredet und die ÖVP, so viel ich weiß, hat eigentlich auch immer gesagt, das wollen wir nicht. Das war ja doch immer auch eine Bauernlobby. So, und jetzt ist dieses Mercosur-Abkommen irgendwie da, aber es gibt doch ein Einstimmigkeitsprinzip bei der EU und das ist ja nicht zustande gekommen.
SPEAKER_01Oder es wurde lang und breites Verhandelt. Die Kommissionspräsidentin von der Leyen hat dann mehr oder weniger gesehen, man hat klar und deutlich gesehen, dass dies Einstimmigkeitsprinzip nicht zustande kommt. Wer war denn dagegen? Frankreich war dagegen, Italien war dagegen, Polen war dagegen, Österreich war dagegen. Und es waren eben einige Länder dagegen, die haben sich klar und deutlich dagegen ausgesprochen. Bei der ÖVP ist so, das war ein bisschen so ein Wickelwaggel. Dann weiß man immer, bei der ÖVP weiß man immer nicht, wer die Oberhand hat. Einmal ist der ÖAB, einmal ist der Wirtschaftsbund und dann ist wieder der Bauernbund. Im Endeffekt hat der Bauernbund jetzt überhaupt nichts mehr zu sagen bei der ÖVP und hat sich der Wirtschaftsbund durchgesetzt. Die haben das ja sehr stark begrüßt. Aber nur mal zurückzugenommen, wie ist das zustande gekommen. Die von der Leyen hat einen Taschenspielertrick angewendet. Sie hat dieses Mercosur-Abkommen genommen und hat sie in zwei Parts aufgeteilt. In welche zwei Parts? Erstens einmal den Handelspart, dass man den Freihandel und dann eben auch den Part, wo man sagt, sozialrechtliche und andere wirtschaftliche Bedingungen. Und damit hat die von der Leyen das geschafft, dass das Einstimmigkeitsprinzip ausgehoben worden ist. Und jetzt hat man dann nur mehr im Rat, also im Rat, so kommen alle von allen Ländern praktisch die Vertreter, werden da entsendet. Und dann braucht man nur mehr eine qualifizierte Mehrheit. Und das hat man dann geschafft. Italien hat sie mehr oder weniger, man kann sagen, kaufen lassen oder überzeugen lassen. Genau, und hat die qualifizierte Mehrheit praktisch geschafft. Und dann ist das nun gelungen. Unseren Abgeordneten auf Europaebene. Den Patrioten, ja. Im Parlament ist das gelungen, dass man einen Antrag eingebracht hat, dass das vom EuGH geprüft wird. Das ist der Europäische Gerichtshof. Genau, dem Europäischen Gerichtshof, dass der das prüft, ob das zulässig ist, ob das auch mit den EU-Verträgen passt, dass man das aufteilt in zwei Abkommen. Und das war aber der Kommission oder der von der Leyen ziemlich egal. Also da merkt man dann auch, wie demokratisch dieser Verein überhaupt ist. Und hat gesagt, der EuGH kann gerne prüfen, wir setzen das trotzdem in Kraft. Und damit haben wir mehr oder weniger mehr Kursur in Kraft gesetzt. Oder ist auch mittlerweile von unserer Regierung schon ratifiziert worden. Das ist ja der nächste Skandal eigentlich, wenn man, es gibt einen aufrechten Parlamentsbeschluss von 2019, glaube ich, wo das Parlament, also die Nationalratsabgeordneten, beschlossen haben, dass sich unsere Regierung, egal welche das ist, gegen Mercosur aussprechen soll. Um unsere Bauern zu schützen und unsere Ernährung. Genau, um die Bauern und die Konsumenten eben zu schützen. Und das hat man dann mehr oder weniger umgangen oder wollte man einfach still und heimlich, jetzt hat man das einfach ratifiziert. Und der ganze, weil vorher auch die ÖVP angesprochen hat, es ist einfach scheinheilig, was da betrieben wird von der ÖVP. Ich habe das im Dezember gesehen, Ausgabe der kleinen Zeitung, glaube ich, war es. Im Endeffekt Seite 3 war der Landwirtschaftsminister Dotschnik, ÖVP. In kennt eh fast keiner, aber trotzdem ist er von der ÖVP. War auf Seite 3, wir werden gegen Mercosur kämpfen und werden alles in Bewegung setzen, dass wir Mercosur verhindern. Und drei Seiten später ist dann der Wirtschaftsminister, auch von der ÖVP, der Herr Hartmannsdorfer, der gesagt, wir brauchen Mercosur, weil sonst unsere Wirtschaft, also eine katastrophale Entwicklung einer Partei. Und ja, derer kann man nichts mehr glauben.
SPEAKER_02Ja, das ist auf allen Ebenen ein Ausspielen, sodass man sich als normale Bevölkerung eigentlich sich gar nicht mehr auskennt, wenn man sich nicht so auskennt wie der Peter Schmidt Lechner, der ist Nationalratsabgeordneter und zuständig für die Agenten der Landwirtschaft. Und was man hier sieht, ist, schützt Brüssel die eigenen Betriebe oder schützt Brüssel den Handel? Und so wie es ausschaut, sitzt jetzt der Handel am längeren Hebel. Und die Bauern haben im Moment wenig Chancen, sich durchzusetzen. Das heißt, das wird für die Landwirtschaft. Und das finde ich schlimm, weil wir haben eine großartige Landwirtschaft in Österreich und eine Kulturlandschaft immer schwieriger.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch jeden Sonntag von 10 bis 12 und alle Folgen zum Nachhören auf austrierföld.at.
SPEAKER_02Da sind wir wieder, liebe Zuhörer. Marie-Christin Giuliani, die Gedanken sind frei mit Peter Schmidt-Lechner heute. Voll in der Idee von Ostern, Auferstehung, Erntedank, Dankbarkeit und Fleischweihe. Weil das Fleisch ist eines unserer wichtigsten Lebensmittel, mit denen wir respektvoll umgehen müssen anderes stattfinden soll. And the best fleisch that man kaufen kann, is immer noch das Fleisch that man direkt über seinen Bauern beziehen kann. Warum essen wir Fleisch? Wegen der wichtigen Inhaltsstoffe für unseren Körper, für unsere Gesundheit. And nach allem, was die Politik so macht, and eben auch jetzt dieses Mercosur-Abkommen, das einfach mehr oder weniger durchgedrückt worden ist über einen Trick. Falls Sie unsere letzten Einstiege nicht gehört haben, dann können Sie die Gespräche auch nachhören auf austriafürst.at, Juliane im Gespräch, auch ohne Musik, also ein reines Informationsgespräch. Dann sind wir jetzt bei dem Thema Höfe sterben in Österreich. Die Bauern stehen massiv unter Druck. Niedrige Preise, teilweise auch natürlich schwierig, Hofübernahme, vielleicht Kinderlosigkeit, also niedrige Margen. Vor allem die kleineren Betriebe, die so Fachbetriebe sind und Spezialthemen bearbeiten, sterben ab. Wie hoch sind die Zahlen? Wie sieht das für uns in Österreich tatsächlich aus? Müssen wir uns schon massiv Sorgen machen?
SPEAKER_01Also die Situation für die landwirtschaftlichen Betriebe ist eine katastrophale. Wenn man sich die Zahlen jetzt anschaut, wenn man es aufrechnet, täglich sperren neun Betriebe zu. Und da kommt eine ungeheuerliche Summe eigentlich zusammen im Jahr dann. Und wenn man es dann genau nimmt, was passiert, im Endeffekt verlieren wir Arbeitsplätze im ländlichen Raum, wir verlieren aber auch eine Kulturlandschaft. Die überbleibenden Betriebe werden immer größer. Aus der großen schlucken die Kleinen. Natürlich, der kleinere gibt auf, weil er einfach mit den Bedienungen nicht mehr mit kann. Da spürt dann auch sehr viel ein. Viele Betriebe haben in Österreich eben noch im Nebenerwerb. Das heißt, sie sind nebenbei noch arbeiten gegangen und haben das einfach aus Überzeugung und weil sie den Beruf hochhalten und auch gern machen, haben dann eben noch Tiere gehalten und haben die Landwirtschaft betrieben. Vor allem die Biobetriebe. Genau, und haben dem sehr, sehr stark geschaut, dass die Kulturlandschaft gepflegt ist. Und jetzt ist dann der Generationenwechsel und bei den Jungen ist das auch ganz klar. Mein Vater hat mir immer gesagt, die Arbeit ist nur lustig, wenn es etwas tragt. Das heißt sozusagen, wenn man auch was verdienen kann, nicht nur schöpfen, nicht nur arbeiten, sondern man muss auch was verdienen. Und wenn man dann eben zweimal arbeiten muss, dass man einmal leben kann, dann überlegt man sich das und darum sagen auch sehr viele Junge, du Papa, wir tun sich das nicht mehr an oder wir machen das nicht mehr. Und deswegen hören einem sehr viele Betriebe auf. Die Fläche wird dann oft von größeren Mitbetrieben. Es gibt aber auch leider schon Regionen in Österreich, wo Flächen einfach nicht mehr bewirtschaftet werden und die verwalten dann und verbuschen dann und damit stirbt unsere Kulturlandschaft.
SPEAKER_02Aber jetzt frage ich mich, ich bin nicht so der Typ Mensch, der sich denkt, na oje, da hat sich wer was nicht gut überlegt. Sondern ich gehe eigentlich immer davon aus, dass sich jemand anderer, also vor allem jetzt die EU-Kommission und diese Leute, die da an diesen Hebeln sitzen, sich die da schon was überlegt haben. Also ist das politisch gewollt? Ich stelle die Frage wirklich noch einmal in den Raum, Peter, sagst du mir, ist es politisch gewollt oder ist es echt nur Versagen?
SPEAKER_01Also ich habe schon sehr stark das Gefühl, dass das politisch gewollt ist, dass man einfach, desto größer die Betriebe haben, desto leichter ist es zu kontrollieren, desto leichter ist es zum Steuern, desto einheitlicher kann produziert werden. Und eines muss man einfach auch immer im Kopf holen. Wenn jemand Lebensmittel produziert, wer die Lebensmittelproduktion in der Hand hat, der hat die Macht. Das ist einfach immer schon so gewesen. Deswegen ist es eben auch sehr gefährlich, die Entwicklung, die wir momentan so ein bisschen beobachten können, dass man sie auf Importe verlässt, gleichzeitig die heimischen Bauern oder Produzenten. Aber das ist, glaube ich, nicht nur in der Landwirtschaft so. Das geht den Gewerbetreibenden oder der Industrie nicht anders. Man reglementiert, man schafft immer mehr Auflagen, man bläst die Bürokratie immer mehr auf. Dann den Klimaauflagen, nehme ich an. Genau. Und da macht es dann einfach keinen Sinn mehr.
SPEAKER_02Und die Energieproblematik jetzt. Das ist ja auch massiv.
SPEAKER_01Aber das kommt jetzt natürlich nur dazu. Aktuell, gerade beim Milchpreis, wir liefern noch unsere Milch. Wir produzieren Milch. Da ist es jetzt so, in den letzten drei Monaten ist der Milchpreis jedes Monat zurückgegangen. Gleichzeitig haben wir jetzt die hohen Kosten, sei es bei Strom, sei es aber auch der Diesel, der wirklich schmerzt. Die Arbeit im Frühjahr beginnt die Arbeit, im Märzen der Bauer war es so schön. Und da beginnt die Arbeit und jetzt sind eben die Energiepreise extrem hoch. Und da muss man einfach auch sagen, die verfehlte Sanktionspolitik. Man hat sich vor einer Abhängigkeit in die nächste geschmissen und jetzt explodiert das alles.
SPEAKER_02Und liebe Zuhörer, Sie werden es ja eh wissen, die schlechteste und allergrößte Regierung, die Österreich jemals hatte, hat jetzt die großartige Spritpreisbremse gemacht von 5 Cent. Das ist vollkommen irre. Es ist wirklich zum Fremdschämen. Wir hatten eine Lösung von der FPÖ für 40 Cent für Sie. Aber das wollten sie nicht haben. Giuliani im Gespräch, jeden Sonntag von 10 bis 12 und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at Ich bin eigentlich immer noch sehr betroffen von all dem, was ich heute gehört habe, wie es unserer Landwirtschaft geht, wie man mit unseren Bauern umgeht, wie eigentlich von der EU über uns, über uns Menschen, über unsere Bedürfnisse und über unsere Ernährung einfach drüber entschieden und drüber regiert wird. Und ich kann nur sagen, ich mache das eigentlich schon lange, ich persönlich, weil mir Ernährung sehr, sehr wichtig ist, auch wegen der Kinder, dass ich möglichst Einkauf in der Umgebung, bei einem Bauern, in der Landwirtschaft, in der Kreislerei oder auch da gibt es ja auch meistens so Bauernboxen, wo man auch frische Milch oder so bekommt. Also das ist das, was wir tun können, was mir ad hoc einfällt. Peter, was können wir noch tun? Wir Konsumenten. Ich meine, du hast ja jetzt schon auch ein bisschen das Auge und den Geist geschärft, dass Ernährung nicht wurscht ist, aber aktiv, was können wir tun?
SPEAKER_01Natürlich, wenn man versucht, den regionalen Einkauf zu steigern. Keine Supermärkte oder wenig, ja. Ja, aber auch auf heimische Produkte zurückgreift, dann stärkt es natürlich auch die Region und stärkt natürlich auch die Wertschöpfung im eigenen Land. Und da ist, glaube ich, sehr wichtig, dass wir in der Politik auch dahinter sind, dass man endlich eine Lebensmittelherkunftskennzeichnung hinbringen, die den Namen verdient. Aktuell ist leider so, dass das noch nicht durchgängig gegeben ist. Und da kämpfen wir massiv dafür, dass das...
SPEAKER_02Ich briche es jetzt einmal runter, weil ich bin ja eine Frau und ich kaufe ein, wenn ich in der Gemüseabteilung bin, bei uns im Supermarkt, wenn das im Bauernladen nicht da ist, dann ist es so, dass ich eigentlich jede Schachtel umdrehe und immer schauen muss und suchen muss, ist das aus Österreich? Und ich kaufe vieles, das aus Spanien oder sonst irgendwoher kommt, ganz einfach aus Prinzip nicht. Ist es das, was du meinst?
SPEAKER_01Ja, ich denke einfach, natürlich kann man nicht nur heimische Produkte kaufen. Das ist einfach auch von der Vegetationszeit auch nicht möglich. Aber wenn man verstärkt schaut und wenn man nur einmal oder zweimal die Woche schaut und bewusst einkauft und sagt, so, und jetzt kaufe ich regional, jetzt kaufe ich österreichisches Produkt und schaut dort bewusst, wo es herkommt, dann ist das einfach, glaube ich, sehr wichtig für die Wertschöpfung im eigenen Land.
SPEAKER_02Und es gibt da auch noch einen ganz wichtigen Punkt, den ich sehr interessant gefunden habe. Das hat mir mal ein Mediziner erzählt, der sich sehr mit Ernährung beschäftigt hat. Der hat gesagt, bei diesem enormen Angebot, das man über den Supermarkt bekommt, wird außer Acht gelassen, dass wir ja Menschen sind, die von here sind, aus diesem Umkreis, aus diesem Landstrich, and that it is for us gesunder, this zu nehmen, was bei uns wächst. While we viele von dem, was davon irgendwo herkommt, gar nicht wirklich gut vertragen and eben auch allergien bekommen können. Es hat auf jeden Fall nicht den großartigen Effekt, den we glauben that it has.
SPEAKER_01Ich glaube, ein wichtiger Punkt ist der, dass man bei Lebensmittelimporten eine Regelung schafft, dass die Importe, die nach Österreich kommen, unseren Standards entsprechen. Das heißt, dass da für die Importe die gleichen Auflagen, die gleichen Standards in der Produktion herrschen.
SPEAKER_02Wer soll das kontrollieren? Gibt es ja schon wen? Das muss ja jetzt auch wer kontrollieren.
SPEAKER_01An und für sich wird das jetzt nicht kontrolliert. Es wird da sehr viele Dinge importiert. Es wird zum Teil von der AGS kontrolliert, aber wie es so oft ist, natürlich nur sporadisch und im Endeffekt umsonst hat man nicht immer wieder Lebensmittelskandale. Aber ich glaube, dass einfach, wie du richtig gesagt hast, man muss einfach schauen, saisonal einkaufen, also was jetzt gerade wächst und was gerade produziert wird, dass man auf das schaut. Leider haben wir aber auch in Österreich, gerade was im Gemüse oder im Obstbereich ist oder in vielen anderen Bereichen, eine Unterversorgung und sind auf Importe angewiesen. Und da muss man eben dann eben auch schauen, dass man Sachen importiert, die unseren Standards entsprechen. Ansonsten schafft man einen Wettbewerbsnachteil und schafft man eigentlich nur das, dass die heimischen Produzenten noch mehr aufgeben. Und ein wichtiges Tool oder ein wichtiges Bestandteil ist einfach eine Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel, die einfach durchgängig sein muss für die verarbeitenden Produkte und auch in der Gastronomie. Und wenn man sich anschaut, in der Corona-Zeit hat die ganze Gastro zugesperrt gehabt. Und ich habe mir gedacht, um Gottes Willen, das war gerade Wintersaison, haben wir gedacht, um Gottes Willen, jetzt wird dann von unseren Produkten viel zu viel da sein und wird ein Überangebot da sein und unsere Preise werden verfallen. Genau das Gegenteil ist eigentlich passiert. Man hat sehr stark gemerkt, dass die Konsumenten auf die heimischen Produkte zurückgegriffen haben und die Gastronomie eigentlich, obwohl die Zugsperre nicht wirklich der Faktor war. Also muss die Gastronomie sehr viel ausländische Produkte verkochen. Und ich denke einfach auch, da sollte man das klar und deutlich einmal ausweisen und klar und deutlich festlegen, dass man sagt, eine Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln. Und nur abschließend, nur kurz, der Konsument legt, glaube ich, sehr stark wert. Der Konsument will ja wissen, wo Österreich draufsteht. Also unsere Zuhörer wollen das wissen. Ja, ich glaube, dass das sehr wichtig ist, wo Österreich draufsteht, muss auch Österreich drinnen sein.
SPEAKER_02Absolut. Aber das war jetzt sehr schön, was du gesagt hast. Das ist mir auch aufgefallen. Das war eines der positiven Elemente von dieser wirklich traurigen Zeit, Corona-Zeit und dieser Plandemie, wie ich sie nenne. Durch weniger Stress haben die Menschen viel mehr Zeit gehabt, darüber nachzudenken. Die Achtsamkeit war größer und das Bewusstsein für Qualität war auch größer. Und die Qualität, die haben wir hier in Österreich auf unseren Bauernhöfen. Und ja, liebe Zuhörer, schön, dass Sie mit dabei haben. Wir haben dabei waren, Entschuldigung. Wir haben Ostersonntag, feiern Sie mit traditionellen Speisen, vielleicht mit gesegnetem Osterschinken, Eiern. Und wenn das bei Ihnen im Ort geht, dann gehen Sie Ihr Fleischwein. Das ist eine sehr schöne Erinnerung dran, wie wichtig Lebensmittelhandwerk ist, um es wirklich einmal so wertschätzend auszudrücken. Lieber Peter, danke, dass du da warst. Bei euch sind es schon einmal neun, die jetzt einen Ostersonntag Brunch haben werden. Du darfst dir noch eine platte Musik wünschen? Was möchtest du? Was passt zum Ostersonntag?
SPEAKER_01Ich glaube, dass man zu dem, ob es zum Ostersonntag passt. Ich glaube, dass in Zeiten wie diesen das sehr wichtig ist, dass die Menschen zusammenhalten, dass man sagt, wir können das schaffen, wir können die Krisen auch bewältigen. Und deswegen wünsche ich mir das Lied von der Gruppe Heinling Leid Holz zusammen.
SPEAKER_02Dankeschön, liebe Zuhörer, das war Peter Schmidt-Lechner bei Marie-Christin Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Und wie jeden Sonntag, Sie wissen schon, was kommt. Passen Sie bitte gut auf sich auf. Was wäre Austria First ohne Sie? Rein gar nichts, meine Lieben. Schön, dass es Sie gibt und haben Sie einen wunderschönen Ostersonntag. Alles, alles Liebe von ganzem Herzen von uns beiden. Danke.
SPEAKER_00Giuliani im Gespräch jeden Sonntag von zehn bis zwölf und alle Folgen zum Nachhören auf AustriaFirst.at