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Austria First - Österreichs Patriotenradio
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Viele Überschneidungen zwischen Christentum und freiheitlicher Politik – Aktuelle Stunde
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Der Karfreitag, der Tag der Erinnerung an die Kreuzigung Jesu Christi, steht bei AUSTRIA FIRST im Zeichen der christlichen Religion und im Zeichen des Verhältnisses zwischen Religion und Politik – sowohl im Allgemeinen als auch zwischen dem Christentum und einer patriotischen Partei wie der FPÖ im Besonderen.
Der religionspolitische Sprecher der FPÖ und Nationalratsabgeordnete Christian Schandor bestätigt, dass es zahlreiche Überschneidungen zwischen christlichen Werten und freiheitlicher Programmatik gibt. Er berichtet über einen Besuch beim traditionellen Gebetsfrühstück in den USA, wo das Christentum einen viel größeren Einfluss auf die Politik ausübt als in Europa. Und er skizziert die Schwerpunkte seiner Arbeit als religionspolitischer Sprecher.
Die Aktuelle Stunde bei AUSTRIA FIRST hört ihr Montag bis Freitag immer von 12 bis 13 Uhr direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Willkommen und grüß Gott am Karfreitag, dem Tag der Erinnerungen an die Kreuzigung Jesu Christi. Dieser Tag steht bei uns auf Austria Fürst im Zeichen der Religion, der christlichen Religion und im Zeichen des Verhältnisses zwischen Religion und Politik. Wir haben dazu heute einen profunden Gesprächspartner, nämlich den religionspolitischen Sprecher der FPÖ, den Nationalratsabgeordneten Christian Schandor. Mit ihm spreche ich gleich über die Schwerpunkte seiner Arbeit und auch über das Verhältnis zwischen der Amtskirche und der Freiheitlichen Partei. Alexander Höfer begleitet euch durch diese Mittagsstunde.
SPEAKER_01Die Aktuelle Stunde auf Austria First. Von 12 bis 13 Uhr.
SPEAKER_00Das Verhältnis zwischen Staat und Religion im Allgemeinen und das Verhältnis zwischen dem Christentum und einer patriotischen Partei wie der FPÖ im Speziellen ist heute am Karfreitag unser Tagesthema bei Austria First. My name is Alexander Höferl und ich unterhalte mich mit dem religionspolitischen Sprecher der FPÖ, dem Nationalratsabgeordneten Christian Schandor. Staat und Kirche, Politik und Religion sind ja getrennte Sphären. Herr Schandor, wozu braucht die FPÖ dann überhaupt einen religionspolitischen Sprecher?
SPEAKER_02Weil Religion auch in einem säkularen Staat eine gesellschaftlich relevante Größe bleibt. Politik und Religion sind zwar institutionell getrennt, stehen aber doch in einem ständigen Verhältnis zueinander. Religion prägt nämlich Werte, Traditionen, gesellschaftlichen Zusammenhalt, aber vielfach auch das kulturelle Selbstverständnis eines Landes. And gerade in Österreich is das Christentum ein wesentlicher Teil unserer geschichtlichen und kulturellen Identität. Deshalb glaubt es in der Politik auch einen Ansprechpartner dafür braucht, der sich um Anliegen der Kirchen, der Religionsgemeinschaften annimmt, that auch ernst nimmt, den Dialog pflegt, aber zugleich darauf achtet, dass das Verhältnis zwischen Staat, Gesellschaft and Religion in einem ausgewogenen Weise gestaltet wird.
SPEAKER_00This wichtige Rolle des Christentums als Fundament der Gesellschaft betont die Freiheitliche Partei ja immer wieder.
SPEAKER_02Der Herr geht es aus freiheitlicher Sicht, vor allem that the christliche abendländische Fundament unseres Landes nicht nur a bloßes Relikt is, sondern as lebendige Grundlage unserer Weltordnung to sehen. But political verantworting and kultureller identity, and Religionsfreiheit and the Schutz unserer gewachsenen Ordnung stehen.
SPEAKER_00Herr Schandor, welche Schwerpunkte haben Sie sich für Ihrer Tätigkeit als religionspolitischer Sprecher gesetzt?
SPEAKER_02Im Wesentlichen sehe ich drei Bereiche, die mir ein Anliegen sind. The ersten is der Schutz der Religionsfreiheit. Als zweiten Punkt würde ich sehen die Bewahrung des christlich-kulturellen Erbes Österreichs und als drittens die Stärkung des Dialogs zwischen Kirche, Gesellschaft und Politik.
SPEAKER_00Gehen wir es der Reihe nach an. Schutz der Religionsfreiheit mit Bezug auf das Christentum gibt es da ja wohl wenig zu verbessern, oder doch?
SPEAKER_02Zum Schutz der Religionsfreiheit. Da gehört für mich, dass Christen ihren Glauben auch öffentlich und ohne gesellschaftliche Abwertung leben können. Ich denke zum Beispiel auch an das Kreuz in unseren Klassenzimmern. Religionsfreiheit bedeutet aber nicht nur die Freiheit, privat zu glauben, sondern auch die Freiheit, religiöse Überzeugungen sichtbar und in das öffentliche Leben einzubringen.
SPEAKER_00Ja, da gibt es tatsächlich einiges zu tun, denn die Abwertung von Religion und damit auch von religiösen Gefühlen gläubiger Menschen bezieht sich sehr häufig auf das Christentum, wenn man etwa an die perverse Inszenierung bei der Eröffnung der Olympischen Spieler in Paris denkt, oder zuletzt an eine Kindersendung im zweiten deutschen Fernsehen, wo zuerst der Islam ausschließlich positiv und im folgenden Beitrag das Christentum nur negativ dargestellt wurde. Das ZDF musste sich dafür sogar entschuldigen. Ihr zweiter Schwerpunkt, die Bewahrung des Christlichen Erbes, ist also ebenfalls durchaus aktuell.
SPEAKER_02The Bewahrung des Christlichen Profils unseres Landes say ich so that Österreich kulturell and historic from Christentum geprägt. This prägung zeigt sich jetzt nicht nur in Feiertagen and in den Traditionen anders in den Symbols and Bauwerken in unserem Werteverständnis, sondern diese Identität darf nicht aus falsch verstander Neutralität preisgegeben werden.
SPEAKER_00Also ein klarer Auftrag an die Politik, diese kulturelle Grundlage to schützen and the sich daraus ergebenden Werte zu bewahren. Wir sprechen gleich weiter mit Christian Schandor über den Dialog zwischen Politik and Kirche, seinen dritten Arbeitsschwerpunkt als religionspolitischer Sprecher der FPÖ, gleich in der Aktuellen Stunde.
SPEAKER_01Die Aktuelle Stunde auf Austria First, from 12 to 13 Uhr.
SPEAKER_00Zu Gast is the Religionspolitische Sprecher der FPÖ and Nationalratsabgeordnete Christian Schandor. We have schon über zwei ihrer Schwerpunkte gesprochen über die Religionsfreiheit and the bewahrung des christlich-kulturellen Erbes. Als drittes have den Dialog genannt. Herr Schandor, es hat im Jänner ja ein Gespräch stattgefunden zwischen der Bischofskonferenz und der FPÖ. Mit dabei waren die beiden Vorsitzenden, also der Salzburger Erzbischof Franz Lackner, beziehungsweise Herbert Kickel als FPÖ-Obmann. Sie waren ebenfalls dabei. Was war denn der Zweck und der Inhalt dieses Gesprächs?
SPEAKER_02Ich sehe das sehr positiv. Das Gespräch hat circa eineinhalb Stunden gedauert. Und man hat aktuelle Themen, die Österreich, die die Kirche, aber auch die Gesellschaft betreffen, erörtert. Und ich würde mich freuen, wenn wir auch mit der evangelischen Amtskirche ein ähnliches Format finden. Wir sind gerade dabei, ein solches vorzubereiten, weil ich das für sehr wichtig halte, dass sich politische Köpfe auch mit den Führungsspitzen unserer Amtskirche austauscht.
SPEAKER_00Zwischen Kirche und FPÖ war ja in den vergangenen Jahren nicht alles Eitel Wonne. Man hört immer wieder Kritik aus kirchlichen Kreisen an der Identitätspolitik der Freiheitlichen, also am Kampf gegen die ungezügelte Massenmigration und für die Bewahrung traditioneller, im Übrigen auch christlicher Werte. Und bei Corona hat sich die Kirche als Mitläufer bei der staatlichen Unterdrückung freiheitsliebender Menschen betätigt, kein Wort der Kritik gefunden, aber gleichzeitig zeitweise sogar ihre Gotteshäuser für die Gläubigen geschlossen. Wie geht man in diesem Dialog damit um?
SPEAKER_02Ich halte es für äußerst wichtig, dass man bestehende Spannungen offen anspricht, gleichzeitig aber auf gemeinsame Anliegen hinarbeitet. Und als Beispiel möchte erwähnen, den Schutz des Lebens, die Stärkung von Ehe und Familie, die Verantwortung auch für Schwächere und die Bewahrung der Schöpfung in einem gesellschaftlichen Zusammenhang.
SPEAKER_00Dennoch hat man nach wie vor den Eindruck, dass freiheitlich orientierte Christen nicht gleichermaßen willkommen sind wie anders politisch eingestellte Gläubige. Ginge es zu weit zu behaupten, dass die Kirche knapp 40 Prozent ihrer Anhänger, wenn man die aktuellen Wahlumfragen hier umlegt, ausgrenzt?
SPEAKER_02Zunächst muss man einmal festhalten, dass die Kirche keine Partei ist und deshalb auch kein politisches Lager eins zu eins abbilden muss. Sie sollte aber sensibel dafür sein, dass viele ihrer Gläubigen patriotisch, wertkonservativ und gesellschaftlich bodenständig denken. Wenn also diese Menschen den Eindruck jetzt der Gewinnen, mit ihren Sorgen und auch mit ihren Überzeugungen an den kirchlichen Debatten kaum noch vorzukommen, dann entsteht eine Entfremdung, die niemand haben möchte. Ich denke daher, dass sich das ändern lässt, indem man den ehrlichen Dialog sucht. Viele konservative und patriotische Christen wünschen sich keine Polarisierung der Kirche, sondern dass ihre berechtigten Anliegen durchaus Corona, Impfzwang und dergleichen, ernst genommen werden. Und dazu gehören eben Fragen der Identität, auch der kulturellen Kontinuität, der Sicherheit, der geordneten Migration und auch der Schutz des eigenen Landes mit seinen Traditionen.
SPEAKER_00Wenn man diese Aufzählung anhört, könnte man meinen, zwischen christlicher Lehre und freiheitlicher Programmatik gibt es große Überschneidungen.
SPEAKER_02Also ich sehe das so, dass Religion, Sprache, Kunst sind also für uns ganz identitätsstiftende Säulen, Traditionen, Sitten und Gebräu sind wesentlich für unser Kulturverständnis. Genauso für die freiheitliche Familie. Und christliche Werte sind natürlich primär sozial-ethisch geprägt, wie nächsten Liebe. Wir haben das vorher schon erwähnt. Aber hier sind Überschneidungen, die natürlich mit dem Wertekompass und mit unseren Werten genauso hinhergehen wie mit christlichen Werten. Also die Antwort ist eindeutig ja, es gibt diese Überschneidungen.
SPEAKER_00Wir sprechen auf Austria first mit Christian Schandor, dem religionspolitischen Sprecher der FPÖ im Nationalrat. Ihr hört die Aktuelle Stunde und im letzten Teil des Interviews blicken wir in die Vereinigten Staaten von Amerika. Christian Schandor war dort unlängst zu Gast bei einer Veranstaltung, die Politik und christliche Religion seit vielen Jahrzehnten zusammenführt.
SPEAKER_01The Aktuelle Stunde auf Austria First.
SPEAKER_00Christian Schandor, religionspolitischer Sprecher der FPÖ, is zu Gast in the Actuelle Stunde by Austria First. And in the last time des interviews won't be a veranstalting spread, where Spitzen representants of Politik, Wirtschaft and Gesellschaft, um the Christmas to practice. Christian Schando, Sie waren heuer erstmals dabei. Wie kann man sich diese Veranstaltung denn vorstellen?
SPEAKER_02Das Ziel war Leute zusammenzubringen, die eines verbindet, nämlich über Ideologiegrenzen und Parteigrenzen hinweg, nämlich der Glaube, das Christentum. Dieses Prayer Breakfast findet also seit dieser Zeit jährlich statt und hat sich dann von den USA ausgehend über den ganzen Erdball erstreckt, ist nach Europa gekommen, nach Österreich in den späten 70er Jahren. Und man muss sich das vorstellen, da treffen sich Politiker, die aus unterschiedlichen politischen Lagern kommen, aber die eines verbindet, nämlich, dass sie Christen sind, dass sie gläubig sind und die sich dort austauschen. Und das ist natürlich eine Möglichkeit, dass ich anders andere Politiker auf einem ganz anderen Niveau kennenlernen kann und dadurch auch keine Frage, Netzwerke sich bilden, die aber im Hintergrund sehr wichtig sind. Solche Verbindungen sind ungemein wichtig für die politische Arbeit und kann man nicht hoch genug einschätzen.
SPEAKER_00Christliche Politiker vernetzen sich also weltweit im Rahmen dieser Gebetsfrühstücke. Auch im österreichischen Nationalrat finden seit vielen Jahren diese Veranstaltungen statt. In den USA ist aber das Verhältnis zwischen Kirche bzw. Christentum und Politik etwas anders als in Europa. Christian Schando, abschließende Frage, welchen Einfluss übt das Christentum in den USA auf die Politik aus?
SPEAKER_02Der Einfluss der Amtskirche ist ein anderer in den USA, aber der Einfluss von evangelikalen Kreisen, von Freikirchen, ist wesentlich stärker als wie bei uns in Europa oder in Österreich. Sehr oft in den Gesprächen, dort wird erwähnt, wir haben einen gemeinsamen Nenner und das ist Jesus Christus, und der führt diese Leute zusammen, unabhängig davon, ob sie jetzt der Würdenträger einer Kirche sind, also ob sie Priester, Bischöfe sind oder dergleichen. Und daher glaube ich ja, der Einfluss ist in den USA ein anderer. Wenn man die letzten Wochen und Monate etwas verfolgt hat, auch wenn man die Politik Trums verfolgt, so wird immer wieder auf diese evangelikalen Kirchen hingespielt und ja wesentlich anders als wie bei uns.
SPEAKER_00Vielen Dank, Christian Schandor, für diese interessanten Ausführungen über Religion und Politik, über das Christentum als Faktor in der Politik in den USA, aber auch bei uns in Österreich. Ihr könnt das Gespräch ab 13 Uhr auf unserer Webseite austriafürst.at nachhören. Christian Schandor, zuletzt ein Blick auf das bevorstehende Osterfest. Welche Rolle spielt es für Sie?
SPEAKER_02Für uns Christen ist das Osterfest, an dem sich unser Glaube orientiert, ein Fest der Hoffnung und Zuversicht. Wir feiern zu Ostern nach der Kreuzigung und dem Tod von Jesus Christus seine Auferstehung. Dieser Blick auf das Kreuz vermittelt uns besonders zu Ostern immer wieder neue Hoffnung. Und in diesem Sinne wünsche ich euch und euren Familien ein gesegnetes und frohes Osterfest.
SPEAKER_00Mit dem schließe ich mich selbstverständlich an. Alexander Höfel sagt danke für euer Interesse an der Aktuellen Stunde am Kaffreitag und wünsche noch einen schönen Nachmittag mit Austria First.
SPEAKER_01Die Aktuelle Stunde auf Austria First, Montag bis Freitag von 12 bis 13 Uhr.