AUSTRIA FIRST

Schauspiel-Legende Albert Fortell über ORF-Zensur, Woke-Wahnsinn und den Brüsseler Überwachungsstaat - Giuliani im Gespräch

Austria First - Das Patriotenradio

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Er ist einer der bekanntesten Schauspieler des Landes – und einer der wenigen, die sich vom politisch korrekten Mainstream nicht den Mund verbieten lassen. Bei Giuliani im Gespräch – Die Gedanken sind frei auf AUSTRIA FIRST liefert Albert Fortell eine schonungslose Analyse unserer Zeit. Ein Befreiungsschlag gegen linke Meinungsmache, den grassierenden Genderwahn und den schleichenden Verlust unserer Grundrechte.

Im tiefgründigen Gespräch mit Marie-Christine Giuliani ließ Fortell tief in seine Gedankenwelt blicken. Und diese Gedanken sind tatsächlich frei – sehr zum Leidwesen des politischen Establishments.

Abgestraft vom Zwangsgebühren-Funk
Obwohl Fortell mit Formaten wie „Schlosshotel Orth“ ein Millionenpublikum begeisterte, rollt ihm der heimische Staatsfunk längst keinen roten Teppich mehr aus. Auf die Frage, ob von österreichischer Seite oder dem ORF noch Angebote kämen, antwortete Fortell schonungslos ehrlich: „Nein, also von österreichischer Seite gar nichts. [...] Schlicht und ergreifend nein.“ Die Gründe dafür liegen für den aufmerksamen Beobachter auf der Hand: Wer im staatlich geförderten Kunstbetrieb nicht brav das linke Lied der Systemparteien mitsingt, wird aussortiert. 

Eine Brandmauer gegen Kultur-Verächter
Besonders deutlich wurde Fortell beim Thema Massenzuwanderung. Seine bekannte Forderung nach einer „Brandmauer gegen Menschen, die unsere Gesetze und Kultur missachten“, untermauerte er in der Sendung vehement. Es gehe nicht um den Italiener oder den Schweden, sondern, so Fortell wörtlich: „Es geht um ganz bestimmte Gruppen aus Nordafrika, die vor allem ab 2015 massiv ohne Kontrolle zu uns hereingekommen sind.“ Die absurde Realitätsverweigerung der heimischen Politik müsse ein Ende haben: „Daher muss man denen einfach stringent und deutlich sagen: Stopp!“

Gegen den penetranten Regenbogen-Zwang
Auch vor dem allgegenwärtigen LGBTQ-Kult machte der Schauspieler keinen Halt. Was einst als Kampf für Toleranz begann, sei heute zu einer penetranten Ideologie mutiert: „Inzwischen ist das ausgebaut worden bis zu dieser vertrottelten Genderei, bis zu eben diesen ganzen Drag-Queen-Lesungen am Vormittag in den Kindergärten.“ Sein klares Fazit zu den ständigen Provokationen: „Ich muss nicht ständig alles hinaus plärren und anderen auf den Kopf werfen.“

EU-Zensur und das Erbe der Corona-Diktatur
Als studierter Jurist durchschaut Fortell auch die perfiden Pläne der Europäischen Union. Der sogenannte „Digital Services Act“ sei ein brandgefährliches Werkzeug, um kritische Meinungen im Internet mundtot zu machen. Fortell warnt eindringlich: „Wenn sich jetzt jemand erdreistet, von sich aus zu entscheiden, welche Meinung falsch ist und welche richtig ist [...] dann sind wir auf dem Weg zunächst in eine Demokratur und dann in eine Diktatur.“  Diese Überwachungs-Fantasien reihen sich nahtlos in die Erfahrungen der Corona-Zeit ein, die für ihn „alles verrückt“ gewesen sei. 

Die traditionelle Familie als letzter Anker
Den perfekten Kontrast zu diesem gesellschaftlichen Wahnsinn bildet Fortells Privatleben. Seit 40 Jahren ist er mit seiner Barbara liiert. Sein Erfolgsrezept in stürmischen Zeiten fasst er in drei simplen Säulen zusammen: „Glaube, Familie und Sport, die einfach mein Hirn immer wieder befreit haben.“

GIULIANI IM GESPRÄCH – DIE GEDANKEN SIND FREI hört ihr jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr direkt über die Webseite https://austriafirst.at/ oder in der AUSTRIA FIRST App:
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SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei.

SPEAKER_02

Herzlich willkommen, liebe Zuhörer, schön, dass Sie schon eingeschaltet haben auf Austria First. Sie hören jetzt gleich bei mir Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei, dem Schauspieler Albert Fordell. Und zwar sehr persönlich. Auf eine Art und Weise, wie Sie es vielleicht gar nicht erwarten würden. Man kennt ihn, man hat ihn erlebt, man hat ihn vielleicht bewundert, aber was er wirklich denkt, das erzählt er uns jetzt. Bleiben Sie dran.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Jeden Sonntag von 10 bis 12.at. Schönen Vormittag. So, jetzt kommen wir.

SPEAKER_02

Herzlich willkommen, liebe Zuhörer, Sie hören es. Das ist Albert Fortell. Bei mir, Giuliani im Gespräch. The Gedanken sind frei. Bisschen anderer Anfang einmal. Wunderbar. Er ist Ihnen bekannt aus Film und Fernsehen. Ich würde mal sagen, die bekannteste Rolle jetzt so allgemein war Schlosshotel Ort. Darf man das so sagen? Oder ist der eine andere Liebe?

SPEAKER_01

Nein, ich habe sehr viele andere Dinge gedreht. Es ist halt vieles nicht in Österreich gelaufen. Schlosshotel Ort war sicher eine der Serien mit der Hauptrolle, die mir enormen Spaß gemacht hat und an wunderschönen Drehorten. Ich habe einfach das Salzgammergut und die ganze Gmunten und die ganze Umgebung sehr gut kennengelernt in den fünf Jahren, wo ich das gedreht habe. Aber ich habe auch internationale Serien gedreht: Blaues Blut zum Beispiel, geschrieben vom Autor, der damals mit Schirmo Scham und Melone geschrieben hat. Das war einen Aristo Detektiv gespielt, auf Englisch gedreht. Das lief, war eine Co-Produktion Deutschland, Frankreich, Italien. Also ich habe auch in Amerika drüben gedreht. Aber hier in Österreich war sicher das Schlosshotelort.

SPEAKER_02

Genau. Aber du hast auch eine sehr, sehr prominente Frau. Du hast quasi in eine Schauspieldynastie hineingeheiratet. Nein, nicht ganz.

SPEAKER_01

Sondern? Naja, mein Vater war selber Schauspieler, der hat in den 50er, 60er Jahren sehr, sehr viele, gerade diese berühmten Heimatfilme gedreht. Also meine Mutter wollte Schauspielerin werden. Die wurde Gott sei Dank rechtzeitig von meinem Vater geheiratet, weil er hat immer wieder behauptet, sie hätte kein Talent gehabt. Sie war dann ein erfolgreicher. Kann man das heute überhaupt noch sagen? Bei uns wird alles gesagt. Nach wie vor. Nein, sie war dann eine sehr erfolgreiche Immobilienentwicklerin. Aber ja, natürlich Barbara, meine Frau Barbara Wussoff, dann mein Schwager Alexander Wussoff, der Schwiegervater Klaus-Jürgen Wussoff, die Mutter Ida Grotendorf, ihre Mutter am Burgtheater gewesen auch. Ja, es ist schon ein bisschen ein Virus da, ich gebe es zu.

SPEAKER_02

Jetzt zwei Schauspielerfamilien, wo habt ihr einander eigentlich getroffen?

SPEAKER_01

Ich habe in Salzburg bei den Salzburger Festspielen eine Lesung gemacht, ganz am Anfang. Da war ich schon am Reinhardt-Seminar auf der Schauspielschule. Aber es war ganz am Abend. Ich habe immer gerne Lesungen bis heute gemacht. Und war da ein paar Tage in Salzburg and in a discothek gegangen nach der Lesung. And there saß Barbara with einem bekannten. I thought she is her friend. But my elder, my father, had their father two growth, damals, in the 60er Jahren. Also, mir war schon bewusst, wer sie war, natürlich auch. Und sie hat mir sehr gut gefallen. Und dann habe ich gehört, sie macht Bühnenbild und Kostümkunde, und habe mir gedacht, naja, ich würde sie ganz gern noch einmal treffen. Jetzt brauche ich irgendeinen Vorwand, dass das nicht so plump ausschaut. Und da habe ich gesagt: Ja, ich bereite gerade, was gestimmt hat. Eine Lesung im Wiener Metropol vor. Beziehungen erotisch bis sachlich, 2000 Jahre beziehungsreiche Literatur. Und da wäre ich mir, wäre ich die kleine Wusov vorschlagen, dass sie mir eine Art Bühnenbild macht. Ich habe das ganz jovial von oben herab gesehen. Ich bin ja neun Jahre älter als sie. Und habe ihr dann den Vorschlag gemacht, dass ich hätte eine Idee und so weiter. Und wir treffen uns im Tomaselli und dann werde ich ihr das präsentieren. Dann habe ich ihr das präsentiert nächsten Tag. Und sie hat so gesagt, naja, was ich für Vorstellungen habe, sage ich, naja, ich hätte gern so einen Schwarzen, nicht das so ein Theater übliches Molltron, sondern einen Grauen und dahinter so kleine Penisse und andere Versatzstücke, die da so rumhängen. Dieser Lesung gemäß entsprechenden Beziehungen erotisch bis sachlich. Sie hat geschluckt, hat sich irgendwie nicht weiter geäußert, hat gesagt, ja, sie musste drüber nachdenken. Dann hat sie mich angerufen am nächsten Tag angerufen. Ich bin zurück nach Wien gefahren, hat gemeint, sie sei doch nicht die Richtige für so etwas. Sie möchte da eher absagen, ich habe das bedauert und habe dann diese Lesung gehalten. Das sagt sie auch heute noch. Sie war dann heimlich drinnen. Ich wusste das nicht in der letzten Reihe in Metropol, dem Metropolitan. Ich bin natürlich gesessen ohne irgendwelche blöden Versatzstücken. Ist ja lächerlich in einem dunkelblauen Anzug, hoch seriös, weil das, was ich gelesen habe, war schweinisch genug zum Teil. Also Literatur, aber Bukowski und ähnliche auch, auch Goethe, aber all the most. Und dann natürlich wäre das sehr peinlich gewesen, da hinten irgendwelche blöden Sachen zu hängen. And that fand sie dann so halb lustig. We have getroffen. Es hat sich zerschlagen. Gutin braucht Weile, oder wie?

SPEAKER_02

Wie lange seid ihr jetzt verheiratet insgesamt?

SPEAKER_01

Naja, wir sind verheiratet 34 Jahre und 40 Jahre zusammen. Eben, also. Naja, das war aber auch das wieder, es hat sich, es war irgendwie nicht. Es waren ein bisschen die Eltern gegen mich, weil ich habe damals schon Just studiert. Das war dem Barbara Vater etwas eigenartig. Einer, der Schauspieler werden will, und auch noch Just studiert. Und dazu kam also die schreckliche Angewohnheit, dass ich keinen Alkohol trinke. Und auch das war ihm, ich war damals bei ihnen im Hause, er hat mir das angeboten. Also er hat gedacht, irgendwas stimmt mit dem nicht.

SPEAKER_02

Das waren noch völlig andere Zeiten.

SPEAKER_01

Heute ist umgekehrt. Ja, wahrscheinlich. Also damals hat sie vielleicht zum guten Ton gehört. Ja, also irgendwie, das waren so ein bisschen die Eltern dagegen. Die Barbara würde dem heute nicht widersprechen. Und dann war eben zwei Jahre Pause. Und inzwischen wurde sie auch Schauspielerin. Das war sie damals nicht. Ja, das ist ja jetzt immer noch schüchtern. Bitte?

SPEAKER_02

Das ist sie ja jetzt immer noch schüchtern.

SPEAKER_01

Nein, aber sie war damals Bühnenbild an der Angewandten gemacht und Kostümkunde und war extrem, ich erzähle jetzt nichts, was nicht man weiß oder sie selber auch sagt, extrem schüchtern. Unangenehm schüchtern. Wenn ich mit irgendwo hingegangen bin zum Heurigen und da waren mehr als fünf Leute, wollte sie nicht wirklich bleiben und so. Und dann habe ich gelesen, in diesen zwei Jahren, wo wir auseinander waren, die wurde inzwischen Schauspielerin und spielt an der Josefstadt. Und dann habe ich mir gedacht, das kann nicht sein. Also das glaube ich nicht. Und dann war ich damals heimlich drinnen und war sehr, sehr angetan. Sie hat mit Qualtinger gespielt, den Rosenkavalier. Und das war spannend.

SPEAKER_02

Liebe Zuhörer, wenn Sie gerade erst zu uns gestoßen sind auf Austria First, Sie hören, Albert Fordelle hat gerade erzählt, wie die Liebesbeziehung zu seiner großartigen Frau Barbara Wushoff gestartet ist. Bleiben Sie dran, Sie werden noch mehr zu hören bekommen.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.

SPEAKER_02

Willkommen zurück, liebe Zuhörer. Albert Fordell sitzt mir gegenüber, und falls Sie schon im ersten Einstieg so ein bisschen ein schnarchendes Geräusch vernommen haben, also wir sind es nicht, es ist der Hund. Der Hund schnarcht bei euch, aber ziemlich massiv.

SPEAKER_01

Ja, naja, jetzt ist sie sehr brav und ruhig, es ist mein erster Hund. Barbara hatte zwei Tackel und ich wurde von der Familie Presse. Sie waren plötzlich im Tierheim in Fösendorf, haben mich angerufen und haben gesagt, wir haben sie. Die Diskussion mit vor allem mit unserer Tochter ging schon zehn Jahre. Meine erste Antwort war, lasst es dort. Ja, die war hart, hart. Dann habe ich gesagt, gut, 24 Stunden Bedenkzeit, ich fahre jetzt nach Fösendorf ins Tierheim und will mal schauen, wer sie ist. Und wie heißt so schön auf Englisch, The rest is history. Also das war dann, ja, ich, und heute möchte ich sie nicht eine Sekunde missen, wie heißt sie? Jeanie. So wie diese Hexe da aus dem alten Jeanie, weil sie auch aufgetaucht ist aus dem Nichts.

SPEAKER_02

Schön. Aber ich meine, du bist ein guter Versorger, glaube ich, und ein guter Mitarbeiter von ihr mittlerweile.

SPEAKER_01

Du willst jetzt sagen, was sie ein bisschen zugenommen hat, oder was? Ich habe das schon verstanden. Nein, ich liebe sie und die ganze Familie. Sie ist aus der Beagle-Familie. Und Beagle sind ja so, dass jeder, der da ist, ist Teil der Familie. Und somit kann sich jeder um sie kümmern. Sie liebt jeden, jeder liebt sie. Also problemlos.

SPEAKER_02

So gehört es. Gehen wir wieder zurück zu Film, Fernsehen und Schauspiel. Was machst du jetzt? An welchen Projekten arbeitest du? Gibt es etwas, worauf sich die Zuhörer freuen können, was konkretes?

SPEAKER_01

Nix.

SPEAKER_02

Nix?

SPEAKER_01

Nein, es ist so, dass Barbara dreht ja das Traumschiff.

SPEAKER_02

Das Raumschiff oder das Traumschiff?

SPEAKER_01

Das Traumschiff?

SPEAKER_02

Das Raumschiff habe ich verstanden.

SPEAKER_01

Das Raumschiff, jetzt gibt es so zwei Möglichkeiten. Ich Nuschl oder du hörst schlecht. Wahrscheinlich beides. Das Raumschiff. Das kann sein, dass ich das Tee nicht erwischt habe.

SPEAKER_02

Das kennen wir ja alle. Das Raumschiff wäre ja neu.

SPEAKER_01

Sie ist auch jetzt gerade in Vietnam unterwegs, war in Jena, I can't know. I have an overblick verloren. I think in Panama and then in San Francisco and so, and then war. And we have, wie das kam for sechs or seven, sechs, haben wir uns damals ausgemacht. Also einer bleibt zu Hause bei der Familie.

SPEAKER_02

Das wollte ich gerade sagen, dass nichts war sehr witzig. Ich mache nichts, das stimmt nicht, weil ihr habt ja zwei wunderbare Kinder. Und da ist ja auch einer sehr toll unterwegs. Verzaubert, ja.

SPEAKER_01

Als professioneller Magier bereits unterwegs ist. Er lebt und wohnt Gott sei Dank seit vorgemergen in einer eigenen Wohnung mit 26, es war schon Zeit. Die ist aber auch in der Nähe und auch er braucht einmal immer irgendetwas, sei es jetzt vom Papi wegen Verträgen und Beratung, was das nicht was Zaubern betrifft, aber das drumherum. Es ist ja gut, wenn man einen Papa hat, der auch Jurist ist. Naja, der Jurist, aber der zumindest noch Verträge lesen kann und die Falschstricke vielleicht erkennt. Und die Tochter ist noch zu Hause, die Johanna. Die studiert jetzt da oben am Calenberg, hat Matura gemacht. Und die braucht auf jeden Fall noch das Eltern, will sie auch, hat sie gesagt.

SPEAKER_02

Das ist ja auch so.

SPEAKER_01

Das ist uns auch wichtig.

SPEAKER_02

Ich wollte gerade sagen, das ist ja eine völlig andere Situation. Irgendeiner muss einfach da sein, wenn der andere doch monatelang unterwegs ist beruflich. Also, das muss man sich dann gut aufteilen. Und ich finde das sehr schön, dass du das machst.

SPEAKER_01

Es war mal ganz vor ein paar Jahren, nicht offiziell, muss ich auch dazu sagen, ist mir so ein bisschen zugesickert, ob ich vielleicht mir den Kapitän da vorstellen könnte. Und das war für mich einfach undenkbar, weil wenn Barbara und ich und beide noch und so, also das, es ist aber auch gar nicht weit an mich herangetragen worden, muss ich auch sagen. Also nein, das ist schon in Ordnung. Sonst in Österreich tut sich ein bisschen wenig. Die Gründe, sagen wir mal so, weiß ich nicht. Ich habe schon meine Ideen dafür, aber nein, ich schreibe jetzt ein weiteres Theaterstück. Jetzt ist gut. Ich habe es mal unterbrochen, schon ein paar Monate. Jetzt habe ich wieder angefangen, das schon gedacht ist, auch für Barbara und für mich, dass wir das in Deutschland spielen, auf Tournee, beziehungsweise wir können es bereits auch in München spielen, in Düsseldorf. Derjenige, der Intendant René Heinersdorf, der hat mein voriges Stück gesehen, dass wir es ja erfolgreich 200 Mal gespielt haben. Der hat gesagt, der weiß auch das Thema, das ich jetzt geschrieben habe, können wir sofort bei ihm spielen in den verschiedenen, der hat sechs Theater in Deutschland. Also ich versuche jetzt einmal ehrgeizig fertig zu machen, das Stück.

SPEAKER_02

Man würde ja eigentlich davon ausgehen, dass so Schauspieler-Stars wie du und deine Frau, also Albert Fordell, Barbara Wusow, das sind schon Namen, denen der rote Teppich im ORF ausgerollt wird. ORF ist natürlich jetzt im Moment eine schwierige Geschichte in der Öffentlichkeit. Aber wie ist denn das für euch gewesen? Wird da ausgerollt?

SPEAKER_01

Nein, nein. Also ich habe mir damals gedacht, also ich will mich jetzt auch gar nicht beschweren, weil das ist natürlich, meine Güte, man hat seine Karriere und dann kommen andere zum Zug. Aber nachdem das Schlosser-Ort five years with mir auch in den Quoten gestiegen ist, damals, das ist jetzt nicht nur mein Verdienst, um Gottes Willen, es waren auch die Bücher und es war eine sehr anständig und professionell gemachte Serie. Ich habe mir damals gedacht, naja, dann irgendwann einmal sack das jetzt up. And then irgendwann wird sich wieder jemand melden und wird sagen: Wie schaut das oder das aus? Oder hätten wir was, um ihn weiter auch zu beschäftigen in Österreich? Oder auch Co-Produktionen. Ich meine, ich habe sehr viel in Deutschland gedreht, auch vor allem. Und vor allem auch bei Barbara. Nein. Also von österreicher Seite gar nichts. Ja, Barbara mit dem Traumschiff ist besetzt worden. Von deutscher Seite, da ist der ORF auch beteiligt, glaube ich, zu einem geringeren Maß, weil da das ZDF natürlich vorn dabei ist. Ja, aber schlicht und begreifend nein.

SPEAKER_02

Liebe Zuhörer, das ist jetzt einmal der ORF von einer anderen Seite beleuchtet, nämlich von der Seite des kreativen Potenzials in Österreich, von den Künstlern. Und wie ich es ja auch schon wirklich öffentlich gesagt habe, ich war ja lang genug beim ORF, ist es ganz einfach ein Fakt, dass der ORF mit kreativen Leuten und seinen Stars immer schon schlecht umgegangen ist. Und Sie haben es hier jetzt auch nochmal gehört. Nennen wir es nicht pfleglich umgegangen ist. Nennen wir es so. Liebe Zuhörer, die Gedanken sind frei. Sie hören Giuliani im Gespräch auf Austria First mit Albert For Dell.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.

SPEAKER_02

Albert Fordell, Sie haben in einer TV-Diskussion einmal gesagt, wie wäre es zur Abwechslung mit einer Brandmauer gegen Menschen, die unsere Gesetze und Kultur missachten? And dieser Satz hat natürlich viel Aufmerksamkeit erregt. Und es stellt sich die Frage, wie genau sie das gemeint haben. Wie ist das für Sie? Is this a frame of Meinungsfreiheit or politischer Doppelmoral, that vielen so aufstößt, dass sie das sagen?

SPEAKER_01

Also when that you said, I can just erinness, but it shouldn't still be when this so verstanded that many criticisms. But the idea is in principle a little bit stringent, earlier with the people, and I forgot the word Ausländer to vermut. Then that is full. The Ausländer is the Swedan, the Italianer, the Franciser who to us, the Serb, the Sachiers, what are the American. And I think I have an interesting idea. I have 11 years in Los Angeles. And when I was my american agent, with whom I freunded, I was still gemosed. Am Wochenende ins Kino kamer, weil die über vier Blocks stehen, die lieben, die Amerikaner lieben, es sich anzustellen. Ich bin ein Österreicher, ich mag das nicht anstellen, mag ich mich nicht. Ich gehe dann am Montagvormittag, da ist keiner mehr beim Kino oder auch bei anderen Sachen. Also ich habe, das war ein Teil, dann bei anderen, die Amerikaner sind zum Beispiel staatsmäßig gar nicht so bürokratisch, aber sehr bürokratisch, oft was Firmen betrifft. Also wenn ein Fitnessstudio geht and jemand, will mir das Studio zeigen. Da ist jemand zuständig, der kann nicht irgendeiner mit mir herumgehen, um mir das zu zeigen, and so weiter. Also, das hat mich gestört. Und dann habe ich ständig herumgemosert, and then hat mir mein Agent, ich sage es jetzt auf Deutsch, hat gesagt, Albert, du willst doch hier was versuchen. And du hast ganz gute Chancen here. Warum ärgerst du dich ständig über etwas, das nun mal hier so ist? Halt, auf gut, ich habe es anders höflicher formuliert, halt deinen Schlap. And stell dich nicht an, wenn es dir nicht passt, und fang nicht an, weil das innerlich auch zerreißt, wenn du hier eine Zeit lang leben willst. Wir haben hier gewisse Gepflogenheiten, auch zum Beispiel Polizei. Also ich bin einmal angehalten worden in meinem Auto und wollte aussteigen, wie man es höflich macht und wie das halt so ist. Ich wusste das alles nicht, dass man die Hände am Lenkrad behalten muss, und kaum war ich heraus, haben die mich auf die Kühlerhaube geknallt, die Beine auseinandergerissen, ich habe mich angemacht, das ist kein Spaß, ich habe so eine Angst gekriegt, haben mich untersucht nach Waffen und dann bin ich dort gestanden. Und dann hat mir der ältere Polizist erklärt, ich habe ihm gesagt, ich bin gerade aus Österreich drei Monate frisch da, und er hat mir erklärt, du musst die Hand am Lenkrad halten. Vor drei Tagen hat einer die Hand runtergenommen und hat dem Kollegen ins Gesicht geschossen. Das ist leider so dort. Also, das sind so alle Dinge, da kann man sich jetzt beschweren, wie die Polizei mit einem, würde bei uns kein Polizist machen, wenn man höflich ist und so weiter. Andere Regeln, ja. Wird vielleicht kommen, müssen wir abwarten. Ich habe Freunde bei der Polizei, die sagen, wir sind nicht mehr. But da habe ich das gelernt. Ich muss mich unterordnen. Und jetzt sind natürlich nicht so viele Österreicher in Los Angeles. Here are many of these people. Daher muss man, um stringent and deutlich sagen, stop. And this stop verse I. Trump, the haste, which manchmal vielleicht brochard is, but signalisiert. Also, nein, this must just massiv gemacht werden, denn sonst beginnen ja immer mehr zu fordern. Wie gesagt, nicht die Italiener, nicht die Schweden, nicht die Tschechen. We wissen, wo wir reden. Bis hin, Schweinefleischverbot oder wie ich meine.

SPEAKER_02

Paramadan in Schulklassen.

SPEAKER_01

Ja, und ich kriege da Videos auf X reingespielt, definitiv keine KI, weil ich das schon aus New York auch gehört habe, wo öffentliche Räume auf eine Art und Weise okkupiert werden, das geht nicht. Da hauen sich alle auf dem Isomaten-Tech, nein, geht nicht.

SPEAKER_02

Jetzt sagen internationale Medien wie Al-Jazira, und es gibt auch Berichte von den Vereinten Nationen, die also wirklich davor warnen, dass im Iran durch die derzeitige Situation im Nahen Osten bereits bis zu 3,2 Millionen Menschen vertrieben worden sind. Und viele Experten sehen darin ein mögliches Potenzial für eine neue Flüchtlingsbewegung in Richtung Europa. Und jetzt ganz konkret, wo ziehst du die persönliche Grenze zwischen humanitärer Verantwortung und dem Schutz der eigenen Gesellschaft?

SPEAKER_01

Das war jetzt eine Fangfrage, weil was denn Uran, Iran? Ich denke schon wieder was an die Atombombe. Das hat miteinander zu tun. Das hat miteinander zu tun. Insofern eine Fangfrage, weil was den Iran betrifft, ist es tatsächlich für mich und jetzt eine mögliche Flüchtlingswelle ein schwieriges Kapitel, weil ich habe in Amerika drüben auch, und auch hier zum Teil in Wien, Iraner kennengelernt, zum Teil auch christliche Iraner, also Perser in dem Fall, wie sie sich selber auch betitelt haben, die sind uns wahnsinnig nah. Das kann man mit Syrian wahrscheinlich, oder mit Marokkanan, or Sudanesen, überhaupt. That can many vergley. Also, from the culture and from all, not the Christmas. I have a child kennengelen, die anshired, for all in Los Angeles, after the Fabrica, also not in the Shah era. There are other people. They are and this music, and that I'm with people not, who is in fewer, that Trump did not eat. And I know all the King, which the American people have been wurscht. The Iran was, and the display that we with Persian here, so gefairly, or it is so gefairly, that the point is, which I've described, where the Iran the Spielzeug, and zwar. Straße von Wamus, was sich da jetzt abspielt. Das ist mir durchaus bewusst, dass die Amerikaner in der Vergangenheit auch immer wieder Bogert gehandelt haben, aber das war nicht nur Trump. Ich erinnere an Biden in Afghanistan, der hat ihnen gleich die ganzen Waffen und alles dort gelassen. They hat nicht einmal mehr da was unternommen, dass sie sich nicht bereichern an all dem Kriegsgerät dort. Obama auch. Also der böse Trump ist nicht, das sind schon die Amerikaner allgemein. Ich glaube trotzdem im Moment, ob da jetzt Israel die treibende Kraft war oder nicht, das ist mir alles ehrlich gesagt ziemlich wurscht. Ich sehe aber das Problem, das du vorhin angesprochen hast, du oder sie, wir kennen uns schon länger. Tut mir nicht da jetzt irgendwas doppelt machen, dass du angesprochen hast das Problem, dass möglicherweise neue Flüchtlingswellen kommen. Die Frage, und das mag jetzt zynisch klingen, sind es die, die jetzt mit dem Regime Probleme haben, oder werden weitere vom Terroristen gesindelt, sagen, und ich bin da leider etwas direkt in meiner Art, werden da auch welche eingeschmuggelt. Da haben wir, glaube ich, schon genug in Europa.

SPEAKER_02

Sie hören Albert Fordell bei Giuliani im Gespräch, die Gedanken sind frei. Vielen Dank für Ihre freien Gedanken. Bleiben Sie dran, wir machen noch ein paar Einstiege. Wir sind von 10 bis 12 Uhr hier im Gespräch.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von 10 bis 12.

SPEAKER_02

Gesellschaftspolitische Themen wie LGBTQ sind Themen für uns alle, auch für die Menschen whohören, who are in kindergarten or in schools have, who are given, die with these, which by klein kindern verteilt were. This is not so. Wie soll man damit umgehen? Weil man will zwar niemanden ausgrenzen, aber man will sich auch nichts aufsetzen lassen, das man nicht möchte. Ist das jetzt auch ein Thema, das in der Kunst eine Rolle spielen sollte? Die Kunst ist ja immer so ein bisschen der Spiegel der Gesellschaft. Wird die Kunst hier teilweise dafür benutzt oder ist das der richtige Bereich, um auch in diesem Thema vielleicht etwas abzuarbeiten? Und wann stößt für dich hier die Toleranz an ihre Grenzen? Wie empfindest du dieses Thema? Bist du da ganz frei und offen und gelassen? Oder hast du da schon so deine Bedenken erschmunzelt?

SPEAKER_01

Also es sind jetzt, ich glaube, zwei paar Felder. Das eine ist die Kunst. Und den Käfig voller Narren gibt es schon seit ewigen Zeiten, wo das in irgendeiner Form ja thematisiert wird und sehr witzig. Und wenn es gut gespielt ist, damal ich glaube ich Erfolgsoper, das war hervorragend, ist das ja wunderbar. Das ist der Kunstbereich. Ansonsten glaube ich, dass die Kunst ja nicht wirklich viel Einfluss hat.

SPEAKER_02

Naja, aber wenn man sich den Eurovision-Song-Contest anschaut, dann ist es so, dass manche Künstlerkollegen von dir sagen: wenn man da jetzt nicht irgendwie anders ist, hat man eigentlich gar keine Chance, dort in irgendeiner Form vorzukommen, geschweige denn zu gewinnen.

SPEAKER_01

Ja, das sehe ich auch so. Ich schaue mir auch gar nicht an, der interessiert mich schon lange nicht. Die Barbara schaut sich das immer sehr gerne an, also mich interessiert das alles nicht. Weil die Zeiten, aber das ist vielleicht auch in meinem Alter geschuldet von 1974, die Zeiten, wo Song, Leader waren Texte, wo man das irgendwie verfolgen konnte oder wollte, die sind vorbei. Inzwischen is it eine Mischung aus Pop, Rap, rumgezucke mit Berthen, ohne Berton, Wikinger Hupfen herum. Sternen über den Augen and so. And the Ganze wird immer striller and immer nerviger für mich. Ich habe jetzt kein Problem, es gibt halt offensichtlich gewisse bevorzugt. Langsam habe ich aber auch das Gefühl, du musst an Bord haben, wobei ich den Herrn Wurst für einen hervorragenden Interpreten und Sänger halte. Das muss man auch sagen. Die Optik, ja, meine Güte, das ist halt sein Café. Ich glaube, es hilft auch der Popularität. Aber er kann was. Bei dem, der da, glaube ich, in der Schweiz herumkupft ist mit den Nemo mit den Unterhöschen und so weiter auf dem Ring. Das ist man schon ein bisschen fragwürdiger. Und Countertenieure wie jetzt. Ja, gut, manche glauben halt an, sie müssen sich auch über Dinge äußern, wo sie halt von bestimmten Leuten auf die Schulter geklopft werden. Dann wird es wieder fragwürdiger. Also es ist definitiv so. Heutzutage fällt man auf, indem man Tabus niederreißt. Das hat die Kunst vor ungefähr 40 Jahren gemacht, 50 Jahren bildende Kunst, die Wiener Schule. Falsch. Das waren noch Leute, die was gekonnt haben. Aber ich öffne jetzt ein ganz anderes Gebiet.

SPEAKER_02

Immer diese subtilen Bösartigkeiten.

SPEAKER_01

Aber es ist schon so, dass du heute, du kannst, unter Anführungszeichen, mit etwas, was du kannst, kommst du schwer weiter. Du musst wirklich versuchen, aufzufallen. Und tut mir leid, aber ich bin da vielleicht eine Generation, die auf sowas nicht reinfällt, weil ich schaue, was ist dahinter. Und wenn was dahinter ist, wie bei Conchita Wurst zum Beispiel, sage ich, okay, ich brauche das nicht, wie er herumrennt, und das finde ich alles, ja, soll er machen. Alles andere, ich schaue halt gern dahinter. Was anderes ist, diese ganze LGBTQ-Bewegung, plus, plus, da kommen ja lauter noch Fahnanecken dazu inzwischen.

SPEAKER_02

Aber da hat doch LGBTQ und Kunst doch sehr viel miteinander zu tun.

SPEAKER_01

Ja, nicht nur das. Es hat auch die deutsche Innenministerin bei der, glaube ich, WM, hat auch eine LGBTQ-Fahne am Ärmel gehabt, die Frau Faeser und keine Deutschland-Serie.

SPEAKER_02

So vernützen sich die irgendwie gegenseitig.

SPEAKER_01

Also von bestimmten Kreisen wird da auch ständig was propagiert, was eigentlich dort nichts verloren hat. Ich habe diese ganze Bewegung in Amerika kennengelernt. Ich lebe und habe die Wohnung noch auch in West Hollywood, eine kleine Wohnung. Und das war neben San Francisco ein Zentrum der Schwulen und Lesben damals. Ganz normal, ohne den ganzen Zubrot, was heute ja dran gehängt wird. Und ich habe dort überhaupt kein Problem gehabt. Allerdings muss ich auch sagen, irgendwann wurde das auch penetranter. Und ich war dann bei den Christopher Street-Paraden und habe mir das angeschaut, wie die da so mit Leder, Naziketten. Das war also eine eigenartige folkloristische Veranstaltung. Männer, die dann nur noch mit Tangers herumgerannt sind, und da habe ich mir gedacht, eigentlich tun sie sich der eigenen Bewegung nichts Gutes. Das glaube ich übrigens bis heute. Wenn man jetzt Gerald Gross zuhört, der ja selber mit einem Mann zusammenlebt, und andere, ich habe auch Schule, sehr viele, viele, einige Schule Freunde, die das auch sagen, dass die ganze Bewegung für sie selber, für das Thema nichts Gutes ist. Hinzu kommt, dass zu dieser Bewegung, die haben übrigens die Friedensflagge vergewaltigt. Das wissen die wenigsten, die Pacheflagge mit umgedrehten Farben ist ja schon ein altes Symbol der christlichen Kirche. Ich glaube, es ist im 16. und 17. Jahrhundert, und war dann die berühmte Patsche-Friedensflagge, und die wurde einfach vergewaltigt für dieses Thema. Das wissen vielleicht viele nicht. Und jetzt ist aber heute alles da dabei. Alles. Da ist nicht nur das Thema Schwule und Lesben, die ja sowieso alle Rechte haben und das ist auch gut so.

SPEAKER_02

Ja, das sehe ich auch.

SPEAKER_01

Aber das heißt ja nicht, dass ich alles auf der anderen Seite muss, alle Praktiken und alles toll finden, dass es einfach leben und leben lassen. Aber inzwischen ist das ausgebaut worden bis zu dieser vertrottelten Genderei, bis zu eben diesen ganzen Dry-Quinn-Lesungen am Vormittag in Kindergärten. Im Parlament. Wo einfach Menschen diesen Thema penetrant ausgesetzt waren, die sich eigentlich auch mit nur sexuellen, und es geht ja nur um die Sexualität. Machen wir uns doch nichts vor. Da geht es ja gar nicht um Meinungsfreiheit in dem Sinn, sondern ich soll etwas gutheißen, was sexuelle Praktiken sind. Und das, glaube ich, kann und soll jeder tun, wie er will. Er soll es aber für sich behalten. Ich muss nicht ständig alles hinausplärren und anderen auf den Kopf werfen.

SPEAKER_02

Sie hören Albert Fordell bei Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.

SPEAKER_02

Albert Fordell sehr persönlich war das vorhin über die Thematik LGBTQ. Man hatte den Eindruck, es wird ihm schon ein bisschen zu bunt, das Ganze, wenn wir das mal so runterbrechen können. Nein, ich unterbreche dich. Nicht zu bunt, sondern zu penetrant. Zu penetrant. Das nächste Thema, das wir uns vorgenommen haben, weil es dir sehr wichtig ist, ist ein politisches Thema, die EU betreffend, und zwar Digital Services Act. Du bist ein Leben lang Schauspieler gewesen. Ich werde dir nicht die Bühne nehmen. Erklär doch unseren Zuhörern, was das ist und was da deine Meinung dazu wäre.

SPEAKER_01

Jetzt verlangst du ein bisschen viel von mir. Das ist dann vielleicht in Detailsache derer, die sich damit wirklich beschäftigen. Aber ich habe mir für eine, ich weiß jetzt nicht mehr, ob es links, rechts, Mitte war, ein Servus TV, für irgendetwas, wo ich auf, wo ich dabei war, habe ich mir die Mühe gemacht, mir das, und so ich kann zumindest so viel von YouTube, dass ich glaube, Dinge ganz gut lesen zu können. And I have this im Detail angeschaut. Um, Austria first. Yeah, but it was for me selber, but son's to kompliziert damit. Grundsätzlich, ich hole jetzt nicht auf mit meiner Kritik an der EU, it's ein glühender Befürworter. Ich war auch in der Campagne über den Tellerrand schauen dabei. Ich sehe das inzwischen leider alles komplett anders. But when the EU is here, and the internet where it has entwicked, and I think so online and so on, then a teil this Digital Services Act is the Internet insofar to regulian, as a bestimmte ordnance to bring it. I don't know what a stark, marktwirksame EU sagt, when I verkaufen wollt online, dann müsst ihr euch an bestimmte Regeln halten. That macht Sinn. Es gibt aber einen Bereich des Digital Services Act, wo meine zwei Lieblingsworte vorkommen, nämlich Hass und Hetze. And wo ich tatsächlich glaube, klar auf, ich bin seit 2012 by X, habe dort nie was geschrieben, weil das war mir einfach von der Meinungsfreiheit nicht guaranteert. That's under Elon Musk geändert. In this moment, there in the hair, namely to control what showed. We do not forget. For ungefug 10, 15 years, vielleicht, mediengenos. They're so. This is he doesn't. I lay citrons, querbeet, in all reasons, from the Frankfurter bis zur Presse bis to the Kronan side. All right for a cafehaus sind dabei. Was aber nicht dabei war, when ich einen Laserbrief geschrieben habe, dann wurde er mal abgedruckt. Damals glaube ich in der Krone, habe ich zweimal ging Gendern, das war sehr dominant und groß. Aber man hat ja keine Garantie. Denn es entscheidet ja eine Redaktion drüber. Auch zu dem, was ich vorgesetzt bekomme, ist letztlich die Haltung und die Meinung eines möglichst professionellen Redakteurs, Journalisten. Aber das soll mir niemand einreden. Wir alle haben letztlich eine Grundhaltung, eine Grundmeinung. Die mag links, rechts, Mitte, oben, unten sein. Dort, wo ich die Dinge wirklich ungefiltert lesen kann, und wo es eine absolute Gegenöffentlichkeit gibt, und das, was jetzt öffentlich läuft, das ist im Internet. And then I'm the EU, that entpupped sich inzwischen for viele as gefährlich, politisch gefährlich.

SPEAKER_02

Es wurden ja auch sehr viele Menschen bestraft for their posts. They mussten really bezahlen. Muss geteilt or geliked.

SPEAKER_01

Yeah, I thought this is and we're on the point. It's things when we now have X on the next is, or not on Facebook, or where people mean I'm not, they can beleid, they can the greatest sauce. But the criterion is the Strafrecht. When I say a political had a react, he had a recht heftig to work, he had a recipe to criticise, but many in a strafre. That will be. Bei uns geht das noch, aber in Deutschland sind wirklich Leute von diesem unsäglichen Habeck und anderen verfolgt worden und der Frau Baerbock und die Frau, wie heißt die, von der FDP Strackzimmermann, die also Berge an Anzeigen hat, und da geht es jetzt, wenn man persönlich zutiefst beleidigt wird, ja, aber dann haben Gerichte darüber zu entscheiden. Aber nicht wenn ich mich angegriffen fühle, auch von Fake News, so genannt, nicht von falschen Meinungen. Auch eine falsche Meinung ist in Deutschland, aber auch bei uns, soweit ich das verstehe, vom Grundgesetz geregelt andered. Und wenn sich jetzt jemand erdreist from sich aus to entscheiden, welche Meinung falsch is andel, auch when his tatsuki richtig is, then we have the wake zunächst in a demokrator and then in a dictator.

SPEAKER_02

What is not derived that he said, 'I would my laden dafür give me that äußern können.' That is jacked der Demokratie. That he said, this Digital Services Act nicht als Schutz, da hast du gleich alle Haare aufgestellt, sondern als etwas, das uns einschränken möchte in unserer Freiheit, was glaube ich dann etwas ist, das absolut daneben geht.

SPEAKER_01

Ich erwähne jetzt ein Beispiel, wo man sagen kann, ist ein bisschen übertrieben, absichtlich. Auch in der DDR gab es natürlich in Communismus in the DDR, gab es natürlich den Schutz for the verletzlich of socialismus. Also so with both meaning for the zersetzing design. Man has angst for the burger that at a point that we here have zersetzt. Or that it zers. And that music early, I have not in Deutschland, in the unseglichen 68 years of student, vulgar. They were in Wien relatively.

SPEAKER_02

And what we wünschen, I think all being your gedanken to these themes. Also, this was from Albert For Dell hören, is seine Meinung and soll ganz einfach zum Nachdenken anregen.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.

SPEAKER_02

Da sind wir wieder, liebe Zuhörer. Natürlich, wenn man über das Einschränken von Meinungsfreiheit spricht und überhaupt das Einschränken von persönlichen Freiheiten von Staatsbürgern, von Menschen, Familien und auch Schülern, dann kommt unweigerlich Corona aufs Tapé. Das wollen zwar viele nicht mehr hören, weil sie meinen ist schon Vergangenheit, und eine grauenvolle Schlagzeile jagt ja mittlerweile die nächste, man kommt ja gar nicht mehr nach. But das ist etwas, was für sie auch eine Cäsure is im Vertrauen auch in die Regierung. Can manually nicht the days.

SPEAKER_01

That was, weil da hat keiner wusste was. Völlig richtig. Also da wäre ich ungern in einer politischen Führungssolle gewesen. But danach, who I've been wissenschaftlicher Seite immer mehr herausgestellt hat, ganz so ist das nicht. Und ich habe einen sehr guten Internistenfreund, der hat mich schon rechtzeitig über Dinge, sehr privat natürlich, auch aufgeklärt. And ich habe mir gedacht, warum kommen andere nicht zu Wort? Warum geht das alles in eine Richtung? Noch einmal, nicht die ersten sechs, acht Monate, von mir aus auch neun Monate. Aber dann hat sich immer mehr rauskristallisiert, dass das anders läuft. Dass da plötzlich Fotos auftauchen in Bergamo, die so anscheinend nicht gestimmt haben. Man kann mit Bildern Unglaubliches heute anrichten. Und dann habe ich mich schon geärgert über die Absurditäten. Nicht einmal mit dem Hund mehr gescheit, also mit dem Hund durfte man gehen. Ich habe mir zu Recht gemacht, wenn ich in die Stadt fahre und ich werde von der Polizei aufgehalten, dass ich jetzt ein Medikament aus einer Apotheke holen muss und so. Und dann habe ich mir gedacht, bitte, wo leben wir? Das sind ja alles Verfassungsbrüche und ich kann doch nicht all dem diese Dinge unterordnen. Und dann dieses permanente. Und da habe ich schon gelernt, auch in den öffentlichen Medien, also in den sogenannten nicht und zugänglichen Medien, nicht im Internet. Ich meine, da hat man dann gehört, Freunde, irgendwie, wie war das mit Wuhan und so? Nein, das ist alles anders gewesen, das war alles am Markt und die Fledermasse. Heute weiß man, dass all das, was as wissenschaftlich gegolten had, spätestens seit der sehr geforderten. Ich glaube, in Deutschland was dann die AfD, ich bin mir jetzt nicht sicher, die gefordert had these berühmten RKI-Files from Robert Koch-Institute to entschwärzen, weil they weren't rausged, and they were geklaged. And then mussten Teile not entschwert. And after 50, it was so viel. It is not that this Quatsch was, but that was Angst, with Masken, with Yeah, that's Masken. Was he Masken? We have Freunde, Ärzte have said, eigentlich müsste man diese Masken all 20 Minuten wechseln. Da renne ich zum Supermarkt hinein und sie verträgte Masken von Leuten, die das unter den Nosen gehabt haben und so weiter. Ich habe sie dann einfach nicht mehr getragen und habe mich auch beschimpfen. Also es war mir wurscht. Weil ich habe, jetzt gebe ich zu, ich bin auch nicht geimpft, ich habe es zweimal gehabt, ich bin auch Risikogruppe vom Alter her, da war ich 71 oder was. Das ist mein Kaffee gewesen. Und einmal war es unangenehm, das zweite Mal war es nicht einmal unangenehm. Also jetzt, laut meinem befreundeten Arzt, bin ich jetzt noch immuner als die, die dreimal geimpft sind. Ich bin nicht geimpft und habe es zweimal gekriegt, also besser geht's nicht. Das Fazit ist, das ist alles zu weit gegangen. Das war alles verrückt. Und jetzt, Achtung, ich habe damals schon gesagt, you werden das Corona-Thema abgehakt. Ich finde man sollte weitergraben, weil wir sind auch über weite Strecken belungen worden. Aber jetzt kommt ein anderes Thema. Corona war überschaubar, three Jahre, zwei Jahre, was auch immer. Jetzt kommt das Klimathema. And this is the next 100 Jahre nicht überschaubar. And the Forderungen, die jetzt schon gestellt werden, die auch auf die Verfassung gehen. We dürfen nicht vergessen, in Deutschland, völlig irrelevant wirtschaftlich denkenden Partei wie the CDU. This is so wax as Hass and Hetze. That are gummibegriffe. And when we so in the verfassung hineinschaut, is this ein Verbrechen an der Wirtschaft?

SPEAKER_02

I must leider wieder sagen, das böse Wort, aber es ist doch alles nur zu deinem Schutz.

SPEAKER_01

Es ist was?

SPEAKER_02

Zu deinem Schutz. Das wird alles nur zu deinem Schutz gemacht.

SPEAKER_01

Ja, jetzt bin ich wieder bei der DDR. Das war auch zum Schutz der Bürger, weil sie im sozialistischen System besser gelebt haben. Übrigens, dieses Thema kommt, ich weiß es nicht wortwörtlich, auch bei Aldus Huxley vor, in der schönen Neuen Welt. Und natürlich bei Zukunftsautoren, die das auch alles schon immer wieder einmal angesprochen haben. Ich habe ein Problem, wenn jetzt zu meinem Schutz etwas deklariert wird. Ich weiß auch das Sicherheitsgut im Auto ist zu meinem Schutz. Gut, da können wir drüber streiten.

SPEAKER_02

Sie hören Albert Fordell bei Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Ist schön, mit dir zu plaudern. Schön, dass du da bist.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.

SPEAKER_01

Also eine Frage wäre auch, die man auch diskutieren kann, ist, wie frei ist die Kunst im geförderten, staatlich geförderten Kunstbetrieb? Wie abhängig sind Künstler von dem, was jetzt en vogue, also das, was jetzt gerade in bestimmten Richtungen ist, modern ist, was immer man unter modern versteht. Und da glaube ich, ist natürlich ein großes Problem, wenn man Geld gibt. Das vernetzt sich schon wieder zum Klima, weil viele Forscher das forschen und auch zu dem Ergebnis kommen in etwa als vorauseilenden Gehorsam, was der Auftraggeber erwartet. Da gibt es ganz tolle Leute inzwischen, Nobelpreisträger, die das, was das Klima betrifft, auch so benennen.

SPEAKER_02

Das ist eine Auftragsarbeit, ne?

SPEAKER_01

Ja, und das ist in der Kunst auch zum Teil, bin ich ziemlich sicher. Vielleicht nicht jetzt als Auftragsarbeit, aber ich habe selber zweimal erlebt. Ich habe auch Drehbücher geschrieben und schreibe auch hier und da. Ich habe leider zu wenig Sitzfleisch oft, bin zu wenig professionell, was das betrifft. Und ich kann mich erinnern, ich war einmal vor 40, 35, keine Ahnung mehr, Jahre her und habe ein Drehbuch, fertiges Drehbuch geschrieben. Der Blick hieß es mit einer Satire auf die moderne Kunst. Um in einer Satire, einer Komödie zu zeigen, da ging es jetzt, ich erzähle das nicht alles, da ging es einfach um einen erfolglosen Künstler und einen Manager, der plötzlich sagt, ich mache aus dir einen erfolgreichen Künstler. Aber du musst alles machen, wie ich es vorgebe. Und der macht jetzt die absurdesten Dinge und wird weltberühmt und so weiter.

SPEAKER_02

Das ist ja auch den Menschen. Warte, warte kurz, das ist ja den Menschen auch geläufig, weil es gibt ja auch diese Boygroups, nicht, wo man, die haben dann so getanzt, wie man es ihnen gesagt hat, die haben alles Playback aufgenommen. Und das ist eh schon ein Kunstprojekt, der auch nicht.

SPEAKER_01

Die müssen oft nicht einmal singen, weil das ohnehin andere für sie singen. In dem Fall war es dann so, ich sitze bei der Filmförderung und reiche das Buch ein. Und das ist eine Kommission und wurde abgelehnt. Dann, ich nenne jetzt keinen Namen, sitze ich bei jemandem und frage, sage ich mal, wie war mehrheitlich abgelehnt? Nein, aber es war eine knappe Mehrheitsentscheidung. Und sage ich, darfst du mir sagen, warum? Naja, das ist ein Thema, das dann gleich von rechts besetzt wird, weil die Kunst, wenn sie so verrückt ist, so bananen schalen on the wand geklebt and for a million verkauft and easily schwachsene, that spielt zu sehr anderen politischen Meinungen. Yeah. And then I've gone, good, but I have a theme that in the filmwelt by us, a comedie, rasant, behandled. Yeah, but it's high them where you besser easier a chance.

SPEAKER_02

Also the Häufigkeit der Kunst war nichts.

SPEAKER_01

Worauf my Antwort war das Nazi-Thema. And then the Nazi-Thema was the Antifaschismus-Thema. I'm gonna say, Nazi-thema, hast du gesagt. Also gemeint war natürlich, also when so was politisch korrekt ist, so war das gemeint. And when jetzt mit einem Thema kommt, dann habe ich noch ein anderes Buch gehabt, eine groteske über die Alt 68er, and that was halt damals vor 40 Jahren auch nicht wirklich gewünscht. It is schon okay. Leute sagen, nein, das gefällt uns nicht oder so, aber ich spüre dahinter, dass natürlich auch ein weltanschauliches Thema eigentlich nicht gewünscht ist. Aber war das in der Kunst nicht immer schon so?

SPEAKER_02

Das ist doch immer schon ein Thema gewesen, weil Künstler, und das ist ja bis heute so, sind sehr abhängig von einer Hand, die sie füttert, einem Mentor. Das zieht sich ja durch über die Jahrhunderte. Und natürlich beißt man nicht in die Hand, die einen füttert. Also das war sicher schon immer ein sehr schwieriges Thema, sich da doch durchzusetzen und sein Ding durchzuziehen, obwohl man von jemandem abhängig ist.

SPEAKER_01

Also bei uns mag das besonders stimmen, ja, in Amerika ist es anders, aber auch dort gibt es natürlich diese Abhängigkeiten von einer, heute würde man sagen, woken oder von einer Richtung oder was ist jetzt gerade, was wird von einem bestimmten Kreis als Kunst empfohlen, vorgegeben. Und wir stehen oft als, ich habe gerne Bilder und schaue mir, ich gehe gerne in Galerien, aber ich stehe oft ratlos davor und andere neben mir und dann gibt es einen Lieblingsbegriff. Wenn man so ins Gespräch kommt und ja, wie finden Sie dieses Bild? Ja, ja, ja, ja, das ist interessant. Und dieses Interessante ist für mich das Zeichen, eigentlich schrecklich, ich verstehe es nicht, aber es ist interessant.

SPEAKER_02

Also ist die Kunst dann doch auch etwas, was sehr auch von der Politik benutzt wird.

SPEAKER_01

Ja, es machen sich ja viele Künstler auch gemein mit der Politik. Und natürlich, wenn ich von jemandem gefördert werde, dann werde ich mich zumindestens nicht gegen ihn wenden.

SPEAKER_02

Genau, und diese Menschen, die natürlich Kunst oder ihren Job oder sich als Schauspieler an den ORF verkaufen, da gibt es ja immer, eigentlich immer eine Handvoll und das sind immer dieselben, die halten sich auch an die Vorgaben, die es gibt. Und man kann eigentlich schon auch sagen, ich war ja auch lange genug im ORF, dass es mich nicht wundert, dass Menschen, die sich ihr eigenes Bild machen, wie ein Albert Fordell oder eine Barbara Russoff, für die eher schwierig sind, weil von denen kann man nicht alles verlangen, die denken selber. Ihre eigene Meinung und ihre eigenen Ideen, ja, das ist immer schwieriger.

SPEAKER_01

Ich glaube, es gibt schon sowas wie vorauseilenden Gehorsam. Also im Unterbewusstsein, ich will ja jetzt niemandem vorwerfen, dass sie von Haus aus an ein Drehbuch oder an ein Thema herangehen und sagen, aber es gibt schon so etwas, womit, und das ist mir ja damals auch ein bisschen signalisiert worden, womit habe ich eher eine Chance, das durchzubringen, anzukommen. Und das allein reicht natürlich schon, dass man nicht wirklich frei ist in seinen Gedanken.

SPEAKER_02

Ja, ich kann nur, liebe Zuschauer, daran erinnern, an die sogenannten Staatskünstler, die wir doch eigentlich dann alle auf der Payroll gefunden haben von der KOFAC. Die haben in der Zeit, wo viele Künstler nicht mehr gewusst haben, wovon sie leben sollen, sehr viel Geld auch kassiert. Das war ja auch alles öffentlich.

SPEAKER_01

Gibt es ja irgendeine Liste dazu oder was? Also wir waren es nicht.

SPEAKER_02

Ich weiß. Sie hören Giuliani im Gespräch, bei mir ist Albert Fordell zu Gast.

SPEAKER_00

Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Jeden Sonntag von zehn bis zwölf.

SPEAKER_02

Liebe Zuhörer, hier ist Giuliani im Gespräch. Neben mir ist Albert Fordell und wir haben es eigentlich sehr angenehm miteinander. Ich habe viel aus deinem Leben erfahren und Sie auch, liebe Zuhörer. Und es ist ja doch kein selbstverständliches, kein Fahrdesleben bis jetzt gewesen, oder?

SPEAKER_01

Nein, ich denke mir oft, also es war sehr aufregend stellen. Jetzt, die letzten Jahre sind ruhiger in der Pension. Für Barbara sind sie aufregend. Für mich hat es viele Einladungen, alles Mögliche. Ich war in Berlin vor einiger Zeit, habe in Berlin gedreht, es ist schon einige Zeit lang her. Und vor kurzem war ich wieder und habe da ein Interview, ich glaube für, weiß ich nicht, ein paar Morgenpost oder was gegeben. Und dann wurde ich gefragt: Ja, sagen Sie mal, also wie finden Sie denn in Berlin? Das ist doch nicht wahnsinnig, also so Berlin, wenn es so aus dem eher gemütlichen Wien kommt, das ist doch eine wahnsinnig aufregende Stadt für Sie. Habe ich darauf gesagt, ja, das stimmt, aber ich mag mich nicht aufregen.

SPEAKER_02

Sag einmal, was ich eigentlich noch unbedingt wissen wollte, in der heutigen Zeit, wo man nur mehr sagt, man hat so einen Lebensabschnittspartner oder so, oder weiß ich nicht genau, Freundschaft Plus, wie schafft man es so lange und ich glaube, wenn ich sage glücklich, verheiratet zu sein, lege ich richtig. Wie habt ihr jetzt beides geschafft? Du hast eine tolle Frau, die ist monatelang weg unter lauter schönen Männern, du bist ein unglaublich eleganter, toller Typ, dass man da nicht eifersüchtig wird, dass einem da kein anderer Kollege in die Quere kommt. Wie schafft man das über so viele Jahre, das so aufrecht zu erhalten, so Familie zu sein? Das ist ja etwas, was heutzutage fast schon unterbewertet wird und so wichtig ist. Du bist jetzt da und schaust auf deine Tochter, so wie es gehört. Du unterstützt deinen Sohn. Ihr seid wirklich Familie. Das ist das Wichtigste, was es gibt. Das ist auch das, was bei Elders Huxley nicht mehr vorkommt in der schönen neuen Welt. Da ist jeder nur mehr für sich alleine, wie bei Corona. Also ihr habt es hingekriegt. Da braucht es eine gute Paarbeziehung. Gib uns bitte ein paar Tipps. Für die da draußen, die es vielleicht schon überlegen, wann sie sich scheiden lassen, dass sie es vielleicht doch nicht tun.

SPEAKER_01

Darf ich kurz ausholen? Darf ich ganz kurz ausholen?

SPEAKER_02

Ja, bitte.

SPEAKER_01

Erstens, man wird manchmal gefragt, was im Leben wichtig ist. Ich habe drei Punkte, ganz einfach, Glaube, Familie und Sport. Die einfach mein Hirn immer wieder befreit haben und für mich wichtig sind in their own. When you just a Rezept will, it's key. I go a bit in the Kirche and bete um. Other machen's and braucht. Trotzdem gibt es natürlich ein paar Ankerpunkte in einer Beziehung in which vielleicht Sinn machen, darüber nachzudenken. Das eine ist einmal, darum prüfen, wer sich ewig bindet. Das heißt, wir haben uns sechs Jahre schon vorher geprüft in irgendeiner Form. Weil nicht, dass ich eine Heiratsphobie gehabt hätte, aber ich war jetzt also nicht so schnell einverstanden, das allzu schnell zu machen. Das ist der eine Punkt. In der Zeit sollte man einander auch kritisch betrachten. Geht sie das aus, auf wienerisch gesagt. Dann gibt es einen Punkt, den auch Barbara so bestätigen würde, der schon sehr wichtig ist: der Humor. Weil with Humor is so derived, woo, Barbara's Mutter hat das mal auch gebracht, der Humor is der Knopf oder das Ventil, das geöffnet wird bevor alles platzt. And da ist schon was Wahres dran. Wenn man grundsätzlich auch in der Beziehung eine Leichtigkeit hat, dann schafft man es in Auseinandersetzungen irgendwann zu der Leichtigkeit vielleicht wieder zurückzukehren. Da muss ich mir vorsichtig sein mit gescheiten Äußerungen. Noch ein Thema ist auch, und viele wundern sich, dass ich sage, also in 40 Jahren bei uns, da hat es gekracht, bis zu wir lassen uns scheiden. Das wäre ja gelungen, wenn ich jetzt sage, wir haben 40 Jahre, ist das Wort scheidung nicht gefallen. Das wird rausgeplärt, dann kommt die Antwort, dann lass dich scheiden, dann kommt der andere so, gut, ich gehe gleich, mach das gleich. Bin schon weg. Ja, bin schon weg. Nein, aber es ist tatsächlich so. Also es wäre ja gelungen, um 40 Jahre nicht zu streiten oder nicht ernsthafte Probleme zu haben, ist lächerlich. Aber dann hört man auf den Ratschlag, man setzt es euch zusammen und sprecht es darüber. And we have this eigentlich doch in den meisten Fällen so gehandhabt, dass wir nicht gesprochen haben. Wir haben drei, vier Tage nebeneinander gelebt. Kein Wort miteinander, oder ganz wenig. Brauchen wir noch eine Milch oder nicht? Natürlich sind die Kinder ein Kid auch, weil über die Kinder muss man reden. Wenn der Sohn gerade irgendwas macht und in der Schule ein Problem ist, dann müssen wir über das reden. Aber im Grunde genommen haben wir vielleicht auch nur zwei Tage. Länger war es nie als three Tage, glaube ich. Und dann hat man über Dinge, die man beraten muss, auf einmal wieder ansatzlos zueinander gefunden. Also das hinsetzen and then wieder sagen, ja, du bist. Nein, du hast erinnert dich. Du warst for two weeks schon gekocht und so. Nein, ich glaube, es ist manchmal auch gut, dass man, wenn die Beziehung stimmt, dass man jetzt. Abkühlphasen. Ja, Abkühlphasen.

SPEAKER_02

Aber eine Thematik ist doch auch immer in den Beziehungen, und da denke ich, dass ihr schon sehr harmonisch seid, dass die Grundwerte stimmen sollten.

SPEAKER_01

Ja, und zwar nicht der Grundwert, wer jetzt die Zahnpastaturbefliesst oder nicht, oder welches Programm angeschaut wird im Fernsehen oder ich weiß nicht was. Aber es gibt tatsächlich ein paar Grundwerte. Und zum Beispiel, ich habe drei gescheiterte Eden erlebt, weil man sich nicht einig war, wie man wohnen möchte. Interessanter Punkt psychologisch. Wo im einen Fall er oder sie, das weiß ich jetzt nicht, ganz lüchtern, nur weiß und möglichst keine Möbel und möglichst das Quant hängt frei herum und so weiter. Und sie oder er, vielleicht war es auch umgekehrt, also so ein bisschen wie wir, mit Antiquitäten und eigentlich sehr viel heimiliger. Ja, gemütlich. Für ihn war das oder sie war das gemütlich und so. Das ist zum Beispiel ein massiver Punkt. Daran ist eine Ehe nach zehn Jahren ungefähr, glaube ich, auch zerbrochen. Weil ja, ich komme nach Hause. Komme ich jetzt so nach Hause, wie ich nach Hause kommen möchte? Oder muss ich jedes Mal mit einem Zuha leben, mit dem ich so nicht eigentlich, was mich sträubt? Das ist ein nicht so unterschätzender Punkt. Kindererziehung, ja, auch, aber da haben wir oft the greatest diskrepanz, weil Barbara einfach mit allem, and ich dann wirklich der Boom-Man in der Familie gewesen bin.

SPEAKER_02

Das ist eh eine super Aufteilung, finde ich.

SPEAKER_01

Ja, aber natürlich nur dann, wenn aczeptiert wird, was jetzt der Boom-Mann sagt, and nachher bekomme ich eine aufs Dach. And then steht auch wieder einmal ein bisschen. Ja, aber das muss man auch akzeptieren. Aber er akzeptiert das Bad Cop dann oft nichts.

SPEAKER_02

Ich glaube, ihr habt das großartig gemacht, weil die zwei dürften ganz gut sein.

SPEAKER_01

Ja, und dann noch ein wichtiger Punkt bei uns an Schauspielern. Ist noch Zeit, das zu sagen? Natürlich. Wir haben eine Tournee gemacht. Wir haben viele Tourneen gemacht, ja, gemeinsam, auch allein. Aber eine, unsere erste gemeinsame Tournee, das Himmelbett, Lilli Palmer Film und Rex Harrison. Eine Ehe über 50 Jahre, zwei Personen. Mit H and allem dann verändert. Tolle Sache. Zwei Personen auf der Bühne, zwei Monate auf Tournee. Wir kommen zu diesem Tournee-Unternehmen in München, treffen die Intendant, who we are not privately, and ihre erste Frage: Ich glaube, we were schon verheiratet, ich war gar nicht einmal sicher. Wie ist denn das mit Ihnen when they gemeinsam arbeiten? We have a series of St. Benedict, and it has eighteen function. Aber Sie wissen schon, dass sie jetzt three months each abending step and fahren, and 24 Stunden. Nein, we waren verheiratet und hatten unseren Sohn auch. Weil wir noch ein Klappkinderbett mitgenommen haben. Sag ich, aber wieso fragen sie so? Sagt sie, naja, ohne Namen zu nennen, wir hatten vor einem Jahr ein bekanntes deutsches Paar, Schauspielerpaar. Die haben nach drei, vier Wochen. Die solche Probleme gekriegt, dass sie sich auf offener Bühne abgewatscht haben. Aber nicht, weil sie am Stück vorgekommen ist, sondern weil irgendwelche Stichworte nicht geklappt haben. Oder es sind ja oft so Kleinigkeiten, wo dann der andere sagt: Nein, du hast das anders ausgemacht bei der Probe und nicht so. Und dann musste die Intendantin, hat sie uns erzählt, mit einem Hubschrauber dorthin fliegen und die Tournee retten. Und sie wollte vorbeugen, ob da bei uns dafür eine Gefahr entsteht. Habe ich gesagt, ich kann ihnen garantieren, nicht. Und so war es auch bei den anderen Tournees. Wir haben nämlich keine Ego-Probleme auf der Bühne, auch nicht so beim Spielen.

SPEAKER_02

Ich glaube auch, dass du der letzte Mensch bist, der die Hand gegen eine Frau erheben würde. Also dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen.

SPEAKER_01

Und das mache ich nicht oft eben. Das sowieso nicht, aber wir haben schon manchmal Schauspieler, na, du warst heute, heute warst du irgendwie, heute warst du nicht bei der Sache. Da gibt es eine Diskussion, ja. Aber die endet auch meistens mit Humor.

SPEAKER_02

Ja, das ist Albert Fordell bei Giuliani im Gespräch. Die Gedanken sind frei. Ich könnte ehrlich gestanden dir noch stundenlang zuhören und unsere Zuhörer auch. Und ich würde vorschlagen, dass wir uns ganz einfach in ein paar Monaten wieder unterhalten. Weil du hast uns zum Schluss jetzt auch noch ein paar schöne Gedanken mitgegeben zum Thema Ehe und Familie und Kinder großziehen. Und ich kann nur sagen, liebe Zuhörer, was auch immer Sie gerade durchmachen, halten Sie durch, sie schaffen das. Darf ich das so sagen?

SPEAKER_01

Man schafft es. Und man schaut einmal zurück und ist dann doch begeistert von einem erfüllten Leben. Weil das erfüllte Leben besteht nicht nur aus einer Karriere. Genau. Im Gegenteil.

SPEAKER_02

Zum Abschluss noch ein Musikwunsch bitte. Lieber Albert Vordell, was dürfen wir für dich spielen?

SPEAKER_01

Naja, dire Straits. Money for nothing. Politisch inkorrekt, wenn man es Englisch gut versteht.

SPEAKER_02

So machen wir das. Danke fürs Dasein, Albert Fordell.

SPEAKER_01

Ich danke, es hat großen Spaß gemacht und hat auch nicht wehgetan.

SPEAKER_02

Das ist gut. Und Sie, liebe Zuhörer, passen Sie gut auf sich auf, denn was wäre Austria First ohne Sie? Gar nichts. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Sonntag und es ist schön, Sie bei der Austria First Familie dabei gehabt zu haben.

SPEAKER_00

Alles Liebe.at.